Donnerstag, 25. Juni 2026

Leserbrief: Faschistische Politik von CDU und Linken?

 

Betrifft:

Auch wenn ich kein Wähler der Linken bin, kann ich im Prinzip Herrn Pantisano Recht geben. Aber ich muss ihn auch die Frage stellen, ob der bei der Betrachtung des Splitters im Auge der CDU den Balken im eigenen Auge nicht sieht, wie es in der Bibel heißt? Denn in der Coronazeit waren die Linken in Berlin im Senat und haben brutalste Polizeieinsätze gegen friedliche Proteste und auch den Impfdruck mitgetragen. 

Faschismus ist die Bündelung von Macht, die Aufweichung bis Aufhebung der Gewaltenteilung, die Mischung von Staats- und Konzernherrschaft, die Nutzung der Medien und Wissenschaften um die eigenen Ziele besser durchzusetzen und Unterdrückung und Gewalt gegen diejenigen die zu dieser faschistoiden Politik in Opposition stehen. 
 
MdL Jens Peter Nettekoven (CDU) begeht einen Fehler, indem er Faschismus mit Nationalsozialismus gleichsetzt. Natürlich gab es rechtsextremen Faschismus durch Hitler, Mussolini, Franco... . Aber auch die sogenannten Volksrepubliken und die DDR erfüllten meist diese Kennzeichen des Faschismus.

Nettekovens Demokratiebegriff ist ideologisch und nicht politologisch. Er spricht von "demokratischen Parteien" und meint wohl, da gäbe es eine Partei die nicht demokratisch wäre. Fakt ist, eine Partei, die nicht demokratisch ist, wird von den Wahlleitern nicht zur Wahl zugelassen. Demokratisch sagt nur was darüber aus, wie es zu Positionen einer Partei kommt, nicht ob diese Positionen gut oder schlecht sind. 
 
Umgekehrt kann man die Frage stellen, wie es die CDU mit echter Demokratie hält? Denn Artikel 20 Grundgesetz verspricht dass alle Staatsgewalt auch in Abstimmungen und nicht nur in Wahlen vom Volke ausgeht. Demokratie heißt doch dass das Volk herrscht und nicht Parteien. Warum verhindert dann die CDU ein Durchführungsgesetz für Volksentscheide und warum darf der Antrag auf ein Parteiverbot nur von anderen Parteien über politische Gremien, nicht aber vom Souverän des Staates, den Staatsbürgern, eingereicht werden?

Kennzeichen des Faschismus sind erfüllt, wenn 

Montag, 15. Juni 2026

CSD: Ein Mythos der ein Verbrechen vertuscht

 Die Anzahl der CSD-Paraden nimmt zu und der sogenannte Christopher Street Day (CSD) erreicht nun den Oberbergischen Kreis (Bergische Morgenpost Radevormwald vom 11.65.26). Unter dem Zeichen der Regenbogenfahne ohne Hellblau (dann wäre es die Friedensfahne!) gehen Menschen auf die Straße um für Toleranz ein Zeichen zu setzen. Nach meiner Kenntnis und Erfahrung ist das eine Selbsttäuschung. In der Christopher Street kam es zu einer Razzia in einer von der Maffia geführten Bar, in der Drogenhandel stattfand und Prostitution durch Jugendliche. Es kam zur Gegenwehr der Barbesucher, denen es gelang, die Polizisten in einem Raum einzusperren und Benzin hineinzugießen. Als die Flammen brannten riefen sie "Röstet die Bullen!" Den Polizisten gelang es sich zu befreien. Aber ich kann es nicht verstehen, wie ein solcher Mordversuch weltweit als Ausgang von Veranstaltungen für Toleranz gefeiert werden kann? Würde die AfD analog einen militärischen Sieg über Frankreich feiern, gäbe es berechtigten Gegenprotest.

Die Regenbogenfahne steht für egoistisch-hedonistischen Sex ohne Rücksicht auf Verluste. Deshalb wird diese Fahne auch geschwungen bei Gegenprotesten zu Veranstaltungen, wo an das Recht auf Leben von der Zeugung bis zum Tod erinnert wird und eine Politik und Sexualkunde gefordert wird, die Ja zum Leben sagt.


Parolen der Gegendemonstranten sprechen Bände: