Montag, 2. Februar 2026

Verdi könnte fahrgastfreundlicher streiken / Tariflaufzeit so legen dass nur im Sommerhalbjahr Arbeitskämpfe stattfinden

 Warum kann VerDi keine Rücksicht auf die Fahrgäste nehmen? Sicher, es gibt bei jedem Streik Nebeneffekte. Aber beim ÖPNV-Streik leiden nicht die Bonzen, sondern viele kleine Leute, die z.T. für Taxifahrten oder Gutzeitverluste durch die jährlichen Streiks mehr verlieren, als ihnen die Gewerkschaften an Lohnerhöhung erstritten haben. Deshalb sollte der ÖPNV immer zuletzt in Streiks einbezogen werden. Und Warmstreiks sollten maximal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang stattfinden oder sektoral erfolgen, etwa bei Schulbussen und Einsatzwagen oder von 7 bis 19 Uhr kein Fahrtbeginn. Fahrgäste sind die Grundlage des ÖPNV und damit der Arbeitsplätze der Busfahrer. Man sollte das beim Streiken nicht vergessen, dass man hier die Grundlage der eigenen Arbeit in Mitleidenschaft zieht


Da der Streik zum Arbeitskampf dazu gehört werden wir Fahrgäste wohl immer mal wieder in den sauren Apfel beißen müssen den Streik auszuhalten. Aber dann macht bitte Tarifverträge, wo die Streikzeit in die wärmere und hellere Hälfte des Jahres fällt und lasst bitte die ersten beiden und die letzten beiden Fahrten jeder Linien am Tag bestehen. Und Warnstreiks bitte nur, wenn der Wetterbericht gut ist, dass man Laufen oder Radeln kann. Besonders Frauen haben oft Angst im Dunkeln weite Strecken zu laufen. Es wäre daher eine Form des Respektes gegenüber Frauen und alten Menschen die Laufzeit der Tarifverträge so zu legen, dass nur noch ab Anfang April gestreikt wird, wenn kein Schnee liegt, kein Glatteis droht und kein Regen angesagt ist, sofern es Tage ohne Regen gibt. Denkbar wäre auch dass als Warnstreik oder Langzeitstreik nur die Nachbusstrecken mit Gelenkbussen ab dem Morgen angeboten werden und keine Fahrkarten verkauft und kontrolliert werden. Damit wäre der Busverkehr deutlich reduziert, es wäre aber kein Totalausfall.

Folgende Linien sind in Remscheid nicht vom Streik betroffen und fahren:
636 Lüttringhausen - Oberbarmen (BVR)
336 Lennep - Bergisch Born -Gummersbach (OVAG)
260 Köln -Wermelskirchen - Remscheid (RVK)

Teilweise fahren:
240 Lennep - Wermelskirchen (RVK-Busse mi K- & GL-Nummernschild)
671 Lennep - Radevormwald (gelbe OVAG-Busse mit GM-Nummernschild fahren, vormittags stündlich, am nachmittag einige Fahrten ab 15.50 Uhr  
Da die SR meist blaue Busse einsetzen kann man vereinfacht sagen, die blauen Busse fallen hier aus. Leider sind an den Haltestellen und in den Fahrplanbüchern die Fahrten nicht den Betreibern zugeordnet, so dass die Erfahrung wichtig ist um zu wissen wann was fährt. Das wäre auch sinnvoll, wenn man wissen will, in wessen Fundbüro etwas gelagert wird, wenn man was vergessen hat.

Nicht genannte Buslinien aus Radevormwald (626, 339, 134) sind ebenfalls nicht vom Streik betroffen.


  

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