Betrifft:
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Wie gut haben des die Menschen im Großherzogtum Luxemburg. Da sagt man, es ist gut wenn die Menschen den ÖPNV nutzen, weshalb dort der ÖPNV zu 100% vom Staat finanziert wird und man kein Fahrgastabitur braucht um den besten Tarif zu ermitteln. Man braucht nie rechnen, der ÖPNV ist immer immer günstiger als das Auto, egal ob man alleine fährt oder einen Familienausflug macht. Und die Preissteigerungen, die der neue VRS-AVV-Tarif bringt sind extrem.
Remscheid-Köln und zurück sind ca. 100 km Fahrstrecke, die Spritkosten betragen laut Google am 27.5.26 (klein/mittel/groß =) 12/16/20 Euro.
Damit ist das Auto schon jetzt günstiger als jeder VRS-Bartarif.
Radevormwald-Köln wird im neuen Tarif sogar 6% günstiger, aber die 13,9 Euro oder 20,5 Euro sind höher als die Kosten einer PKW-Fahrt. E-Autos schaffen die Strecke sogar für 4,5 bis 8 Euro. Und jedes Auto kann mehrere Personen mitnehmen, bis zu 9 Personen passen in ein Auto, aber beim ÖPNV passen maximal 5 auf ein Tagesticket. Ein VW-Bus und Mercedes mit 9 Personen stehen alternativ Fahrpreise von 111,2 Euro gegenüber.
Fakt ist, das kürzere Strecken die Menschen öfter zurücklegen als weite Strecken. Dass man künftig sehr günstig nach Aachen fahren kann, bringt einen armen Rentner nichts, wenn die Gelder für die kurzem Strecken drauf gehen. Und der Eezy-Tarif ist für viele alte Menschen nichts, die entweder kein Handy haben oder durch Augenleiden oder Zittern die Geräte nicht bedienen können.
Wenn man in Wermelskirchen, Radevormwald, Hückeswagen und Remscheid in eine Nachbarstadt fahren will, die bisher VRS-Tarif hatten, steigen die Fahrtkosten um folgende Werte:
25% innerorts wenn 2028 die Kurzstrecke wegfällt.
36% wenn man eine Stadtgrenze überquert.
89% wenn man bisher per Kurstrecke eine Stadtgrenze überquerte.
32% mehr von Wermelskirchen und Remscheid nach Köln. Radevormwald bekommt hier eine Preisreduktionen von 6%.
Der ÖPNV ist durch das Deutschlandticket für Vielfahrer attraktiv. Aber für jeden, für den sich das Deutschlandticket nicht rechnet, werden Einzeltarife angeboten, die man nur als Abschreckpreise bezeichnen kann. Dass heißt, nur wer keine andere Wahl hat, nutzt mit diesen Tarifen den ÖPNV, sofern das Einkommen dies zulässt. Will man Autofahrten auf den ÖPNV verlagern, muss man den Gelegenheitsverkehr erreichen. Denn die, die oft fahren, sind bereits durch das D-Ticket gewonnen. Das weitere Wachstumspotential liegt bei den Gelegenheitsfahrten. Aber bei solchen Fahrpreisen ist Autofahren selbst mit hohen Parkgebühren oft günstiger.
Luxemburg macht es richtig, ein gut genutzter ÖPNV fördert Raumstrukturen mit kürzeren Wegen, trägt dazu bei dass man möglichst lange selbstständig leben kann und schützt die Umwelt. Fahrpreise erzeugen enorme Kosten, denn die Tickets müssen vermarktet werden, die Berechtigungen müssen geprüft werden, es gibt Kontrollen und Haftstrafen für Schwarzfahren kosten die Gesellschaft zusätzlich viel Geld. Ein fahrpreisfreier ÖPNV würde zur optimale Kombination von PKW und ÖPNV führen, allen Menschen teilhabe am Leben geben, selbst kleinste Jobangebote wären dann attraktiv wenn man keine Fahrtkosten hat und die gesamte Gesellschaft würde von den direkten und indirekten Wirkungen eines fahrpreisfreien ÖPNV profitieren. Den neuen Rheinlandtarif kann man kurz zusammen fassen: Verkehrswende, nein Danke! Bitte fahren Sie weiter mit dem Auto, dann können Sie mehr mit ihrem Geld machen.
Wie könnte eine Schnelle Lösung aussehen?
Die Kurzstrecke bleibt und wird auf 4 km Luftlinie festgelegt. Das müsste ein Computer für jede Haltestelle ermitteln können.
Die Zone 1 umfasst eine Stadt oder zwei Tarifzonen. Köln wird in mehrere Tarifzonen geteilt, die sich alle am Hauptbahnhof und Köln Deutz überlappen. Dann werden Fahrten zwischen benachbarten Städten nicht teurer.
Es werden Vierertickets eingeführt mit 25% Rabatt.
Und ich kann allen nur an Herz legen, fahren Sie mal nach Luxemburg, Zeltplätze und Jugendherbergen laden dort ein mal einen Urlaub lang das Auto am Parkplatz stehen zu lassen, sofern man nicht bis Wasserbillig mit der DB anreist. erleben Sie mal selber wie schön ein fahrpreisfreier ÖPNV ist. Fahrkarten brachten in Deutschland weniger ein als früher der Solidaritätszuschlag, es wäre volkswirtschaftlich für alle preiswerter, auf Fahrpreise zu verzichten und den ÖPNV direkt durch den Staat einzukaufen, als die heutigen Zustände weiter zu führen.
Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

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