NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Sonntag, 8. September 2019

Deutschland erreicht seine versprochenen CO2-Reduktionsziele nicht: [sfv] Europäische Kommission rügt Deutschland - Verschlimmbesserungen beim Mieterschutzgesetz?

[sfv] Europäische Kommission rügt Deutschland - Verschlimmbesserungen beim Mieterschutzgesetz?
[sfv-rundmail] 27.06.2019
(Bedingt durch den Sommerurlaub komme ich erst im September dazu, diesen Text zu verbreiten. Ein Großteil der Verlinkung und Bild (Copyleft) von Felix Staratschek)

1. Europäische Kommission rügt Deutschland

2. Novelle zum Mieterstromgesetz angekündigt

3. Impressum und Datenschutz

Samstag, 31. August 2019

[sfv] Solarbrief 2/19 im Internet

[sfv-rundmail] 12.08.2019

1. Solarbrief 2/19 und zahlreiche neue Artikel im Internet

2. Infos zur Bestellung und Online-Leseversion des Solarbriefs

3. Impressum und Datenschutz

 


1. Solarbrief 2/19 im Internet
Der neue Solarbrief 2/19 steht allen Lesern ab sofort kostenlos zum Download (pdf-Datei) bereit.
sfv.de/solarbr/2_2019.htm

Artikel der neuesten Ausgabe unserer Zeitschrift sind u.a.
"Anti-Klimaschutzkampagne der Initiative Neue soziale Marktwirtschaft unter die Lupe genommen":Artikel von Prof. Volker Quaschning, Wolf von Fabeck und Hans-Josef Fell
https://www.volker-quaschning.de/artikel/Fakten-INSM/index.php

"Klimaleugner in der deutschen Wissenschaftslandschaft": Von Rüdiger Haude
"Wie Wirtschaftsminister Peter Altmaier die deutsche Energiewende verhindert
Altmaier täuscht die Bevölkerung beim Nord-Süd Stromleitungsbau über seine eigentlichen Ziele": Von Wolf von Fabeck

"LNG stoppen! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau!"
NGO-übergreifendes gemeinsames POSITIONSPAPIER
https://www.sfv.de/artikel/lng_stoppen_oeffentliche_gelder_besser_fuer_erneuerbare_und_speicherausbau.htm

"Batteriespeicher in Bordesholm: Auf dem Weg zu einer Netzregelung mit 100% Erneuerbaren Energien": Von Eberhard Waffenschmidt

"Stadtkühlung durch Photovoltaik: Photovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden helfen, die Überhitzung der Städte wirksam abzumildern" Von Dr. Andreas Horn

"Balkonkraftwerk - Gegenüberstellung verschiedener Auffassungen" von Wolf von Fabeck und Klaus Oberzig (DGS)
https://www.pvplug.de/ 

"Netzanschluss-Ablehnung für kleine PV-Anlagen": Von Susanne Jung

"100 % Erneuerbare genügen nicht mehr - CO2 Rückholung unumgänglich":
Von Wolf von Fabeck

und viele Artikel mehr.
Zahlreiche Beiträge sind auch direkt auf unserer Homepage in HTML-Version lesbar.


2. Infos zur Bestellung und zur Online-Leseversion des Solarbriefs 2/19
Der Solarbrief wird gerade in der Druckerei produziert und in ein paar Tagen an unsere Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert.

Diejenigen, die den Solarbrief nur noch im Internet lesen und ab sofort keine Papierversion mehr haben möchten, melden sich bitte rasch, möglichst bis zum 14.08.2019.

Wenn Sie ein Probeexemplar des Solarbriefs per Post (ohne spätere Abo-Verpflichtung) haben möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an zentrale@sfv.de


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Samstag, 3. August 2019

[sfv] CO2-Rückholung unumgänglich - Editorial - Söders Aktionismus - Rheinisches Revier - Karikatur

[sfv] CO2-Rückholung unumgänglich - Editorial - Söders Aktionismus - Rheinisches Revier - Karikatur [sfv-rundmail] 01.08.2019

1. 100 % Erneuerbare genügen nicht mehr. CO2 Rückholung unumgänglich
Zur Entwicklung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre

2. Die Lust am Untergang
Editorial zu dem in Kürze erscheinenden Solarbrief 2/19

3. Söders Klimaschutzvorschläge sind vollkommen unzulänglich
Pressemitteilung von Hans-Josef Fell

4. Waldspaziergang
"Wir machen weiter, eine Pause können wir uns nicht leisten"

5. Antrag von RWE Power zur weiteren Abgrabung von Grundwasser widersprechen

6. Karikatur des Monats August

Samstag, 20. Juli 2019

[sfv] Anti-Klimaschutzkampagne der Industrie-Lobby "Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM)": Angriff auf die Umwelt- und Klimaschutzbewegung und die Energiewende - Faktencheck zur PR-Kampagne

[sfv] Anti-Klimaschutzkampagne der INSM: Angriff auf Klimaschutzbewegung - Faktencheck zur PR-Kampagne
[sfv-rundmail] 19.07.2019
(Teile der Verlinkung und Bild (Copyleft): Felix Staratschek)

1. Neue PR-Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM):
Angriff auf Klimaschutzbewegung

2. Faktencheck der "12 Fakten zum Klimaschutz" der INSM

3. Impressum und Datenschutz

 
Angeblich frei von CO2 ist die Kernenergie. Dem widerspricht u.a. das
Umwerltbundesamt.
https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-atomstrom-wirklich-co2-frei
Siehe dazu auch die Infos des späteren MdeP der ÖDP, des
Kernphysikers Prof. Dr. Klaus Buchner: 
https://viertuerme.blogspot.com/2011/03/hintergrund-informationen-der.html


1. Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln
Newsletter von Hans-Josef Fell

Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)", eine einflussreiche Lobbyorganisation, die die Interessen der großen Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt, hat eine neue Kampagne gestartet: „Klimaschutz“

Diesmal ist sie klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet, um sie einzufangen und so zu schwächen, dass sie die großen Geschäfte des fossilen/atomaren Wirtschaftsgefüges nicht ernsthaft gefährden können. Im Rahmen von Themenkampagnen übernimmt die Initiative neue soziale Marktwirtschaft Begriffe der Gegenseite („sozial“, „Gerechtigkeit“, „Energiewende“, „Klimaschutz“), und sorgt dafür, eine neue Assoziation zu den Begriffen in ihrem Sinn herbeizuführen. Beim Thema Klimaschutz heißt das: 2°C Ziel statt 1,5°C Ziel, Ausbremsen schneller, massiver Klimaschutzmaßnahmen für die Industrie, Verhindern einer CO2-Abgabe, Erdgas-Offensive, Emissionshandel statt schnellem Kohleausstieg.

weiter lesen unter
hans-josef-fell.de/neue-insm-kampagne-will-die-starke-klimaschutzbewegung-der-jugend-aushebeln


2. Faktencheck der "12 Fakten zum Klimaschutz" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM

Von Volker Quaschning

In einer aktuellen Kampagne widmet sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) der Klimapolitik und hat 12 INSM-Fakten zur Klimapolitik medienwirksam publiziert. Für Laien klingen viele der Fakten schlüssig und nachvollziehbar. Dabei verfolgt die INSM mit der Publikation der INSM-Fakten in erster Linie ganz klar die Ziele ihrer Unternehmen und nicht unbedingt die des besseren Klimaschutzes. Grund genug, die INSM-Fakten einem Faktencheck zu unterziehen. Dabei werden besonders kritische Sätze der einzelnen Fakten zitiert und kommentiert.

Faktencheck unter
www.volker-quaschning.de/artikel/Fakten-INSM


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Dienstag, 16. Juli 2019

[sfv] LNG per Schiff nach Deutschland?- Flüssiggaspläne der Bundesregierung stoppen - ! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau! - Einladung zur Mitzeichnung

[sfv] LNG stoppen! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau! - Mitzeichnung [sfv-rundmail] 16.07.2019

1. LNG stoppen! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau!
NGO-übergreifendes gemeinsames POSITIONSPAPIER - Beteiligung gewünscht!

2. Mitzeichnung des Positionspapiers erwünscht!

3. Impressum und Datenschutz

Anmerkung des Viertürmeblogs : Die ÖDP hatte hierzu schon vor einem Monat Stellung genommen und u.a. das Verhalten der Grünen im Bundesrat kritisiert, die das hätten verhindern können. Verlinkung un Bilder weitgehend durch Felix Staratschek

Dienstag, 11. Juni 2019

[sfv] Eilmaßnahmen gegen die Klimakatastrophe

sfv-rundmail] 15.5.2019
Eilmaßnahmen gegen die Klimakatastrophe
Gemeinsames Schreiben von Organisationen für Klimaschutz und Energiewende


Der Schaden, den der weitere Ausstoß von Treibhausgasen verursacht, bedroht inzwischen das Überleben der Menschheit.
Um dieser Bedrohung entgegenzutreten, sind zwei Maßnahmenbündel unerlässlich:

1. Einerseits muss alles daran gesetzt werden, den weiteren Ausstoß an Treibhausgasen so rasch wie möglich zu beenden. Dazu sind folgende Maßnahmen geeignet:

- eine nationale CO2-Abgabe bzw. CO2-Steuer

- eine Energiesteuer

- ein Verbot des weiteren Betriebs von fossilen und atomaren Kraftwerken mit genauer Nennung der jeweiligen Stilllegungstage.

- Maßnahmen zur finanziellen Entlastung aller Einwohner, z.B. durch Auszahlung einer Pro-Kopf-Pauschale an alle Einwohner, wie dies in der Stadt Basel erfolgt.

2. Außerdem muss alles daran gesetzt werden, die dezentrale Installation von Solarstromanlagen und Windkraftanlagen wieder in Gang zu setzen und den Ausbau von Batteriespeichern und von chemischen Langzeitspeichern auf Methanol-Basis massiv zu beschleunigen.
Der weitere Ausbau von Fernübertragungsleitungen kann dann entfallen.

- Das Ausschreibungsverfahren für Solar- und Windanlagen ist sofort zu beenden. Es muss ersetzt werden, durch eine gewinnorientierte Vergütung für eingespeisten Solar- und Windstrom.

- Der Deckel für den PV-Ausbau bei 52 GW ist umgehend zu streichen.

- Die Belastung von Solar- und Windanlagen mit einer EEG-Umlage ist zu beenden.

- Die Freistellung großer Stromverbraucher von der EEG-Umlage ist zu beenden.

Die unter 1. und 2. vorgenannten Entscheidungen können sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene getroffen werden.

Durch den akademischen Streit, welche dieser Maßnahmen die wirkungsvollste sein könnte, geht wertvolle Zeit verloren. Angesichts der Dringlichkeit einer raschen Entscheidung spricht deshalb nichts dagegen, mehrere der genannten Maßnahmen gleichzeitig einzuleiten.

Es geht immerhin darum, eine Heißzeit abzuwenden, die den Verlust aller Lebensgrundlagen für uns und unsere Kinder bedeutet.

Es folgen die unterzeichnenden Organisationen:

BürgerEnergieAltmark eG
BürgerInitiative Saubere Umwelt & Energie Altmark
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
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Ein Kernkraftwerk an der Bahnstrecke Schweinfurt - Würzburg
 

Sonntag, 24. März 2019

PV-Deckel muss weg - Heuchler bei CDU und SPD - AUS für Windkraft in NRW? - Klimahelden

[sfv] PV-Deckel muss weg - Heuchler bei CDU und SPD - AUS für Windkraft in NRW? - Klimahelden

[sfv-rundmail] 21.3.2019

1. Der PV-Deckel muss weg!
2. Heuchler in der Regierungskoalition
3. AUS für neue Windenergiestandorte in NRW?
4. Klimahelden bei der WDR-Sendung "Quarks und Co" im Porträt
5. Impressum und Datenschutz
(Ein Großteil der Verlinkung und redaktionelle Bearbeitung durch Felix Staratschek)
1. Der PV-Deckel muss weg!
Bereits im EEG 2012 wurde ein 52-Gigawatt-Deckel für Photovoltaik festgeschrieben. Das bedeutet: Sobald die gesamt installierte Solarleistung in Deutschland die Leistungsgröße von 52 Gigawatt überschreitet, erlischt für neu installierte PV-Anlagen der Anspruch auf Zahlung einer Einspeisevergütung. Die Zubaugrenze könnte bereits nächstes Jahr erreicht werden. Dann droht der Zusammenbruch des PV-Ausbaus.

In einer Mitmachaktion wirbt Prof. Volker Quaschning nun dafür, die Aufmerksamkeit für dieses Problem mit Protestbriefen an Politiker und Ministerien zu erhöhen. Sie sollen gemeinsam mit Deckeln z.B. Klodeckel, Gullideckel, Mülleimerdeckel verschickt werden. Vielleicht steigt so die Wahrscheinlichkeit, dass die Sorgen der Bürger und der Solarbranche zumindest gelesen werden.

Das Aktionsvideo von Herrn Quaschning finden Sie unter
www.youtube.com/watch?v=kZcPiIEU39M&feature=youtu.be






Eine Textvorlage für einen Brief finden Sie unter
www.volker-quaschning.de/derpvdeckelmussweg/Quaschning-an-Altmaier.pdf


2. Heuchler in der Regierungskoalition
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) hat erklären lassen, dass sie die Proteste "fridays for future" der Jugend begrüßt. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine Delegation der Jugendlichen sogar wohlwollend angehört. Aber gleichzeitig sabotieren diese Politiker den Klimaschutz und sie sind bei weitem nicht die Einzigen.

Hans-Josef Fell bringt dies in seinem Rundbrief vom 11.03.19 schonungslos auf den Punkt, wie CDU/CSU und SPD agieren. Wir geben den Rundbrief hier mit seiner Genehmigung im vollen Wortlaut wieder.

Sie finden ihn unter
hans-josef-fell.de/union-spd-diskussion-um-das-klimaschutzgesetz-dokumentiert-die-aktive-antiklimaschutzpolitik-der-regierungskoalition


3. AUS für neue Windenergiestandorte in NRW?
Zur geplanten Änderungen des Landesentwicklungsplans NRW

In der letzten Sitzung des NRW-Wirtschaftsausschusses am 18.3. wurden die Eckpfeiler zur Verhinderung neuer Windanlagen errichtet.

In die bevorstehende Änderung des Landesentwicklungsplans soll eine Regelung einfließen, nach der bei Windenergieanlagen zukünftig ein definierter Vorsorgeabstand von 1500 Metern zur allgemeinen Wohnbebauung" eingehalten werden muss.

Hat man die Besiedelungsdichte in NRW nicht im Blick?
Warum werden bei Windenergieanlagen größere Abstände vorgesehen als bei anderen Industrieanlagen? Solche übertriebenen Abstandsregelungen würden unwillkürlich zum AUS für neue Windenergieanlagen führen!

Ebenso unfassbar ist, dass im besagten NRW-Landesentwicklungsplan noch immer die lasche Zielsetzung der Bundesregierung verankert sein soll, allenfalls einen Anteil von 80 % Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung (!) bis 2050 (!!) sicherstellen zu müssen.

Herr Andreas Pinkwart (FDP), Herr Minsterpräsident Armin Laschet (CDU)! Schon mal was vom Klimawandel, vom Kohleausstieg und dem Parisabkommen gehört?

 
Ein Windrad oberhalb vom Bahnhof Sondern am Biggesee im Sauerland 


4. Klimahelden bei der WDR-Sendung "Quarks und Co" im Porträt

darunter auch Wolf von Fabeck, Geschäftsführer des SFV, etwa ab Minute 28:45

www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-klimahelden-in-nrw--was-jeder-tun-kann-100.html

https://www.youtube.com/watch?v=QDJf4dTY-jM







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Montag, 18. März 2019

Kommentar zu Altmaiers: Ideenwettbewerb Energiewende

Kommentar zu Altmaiers: Ideenwettbewerb Energiewende
[sfv-rundmail] 14.3.2019
Von Matthias Kynast

Viele von uns sind ja schon länger im Bereich Erneuerbare Energie unterwegs. Und der Frust über die ständigen Verschlechterungen der Rahmenbedingungen steigt jährlich weiter an, ein Ende dieser zahllosen Schikanen ist nicht absehbar.

Insbesondere der Name Peter Altmaier (CDU) ist mit dieser Entwicklung maßgeblich verbunden. Was er als Umweltminister begonnen hatte, setzt er als Wirtschaftsminister fort. Der Verlust von zehntausenden Arbeitsplätzen in Photovoltaik, Biomasse und Wind geht direkt auf seine Politik zurück!!!

(Videofolge von 2013, in der Peter Altmaier eine Hauptrolle spielt
https://www.youtube.com/playlist?list=PLYE3FxlSdO9WX3MsdQtwcVt_ydW_uQen7 )



Nun fordert genau das Altmaier-Ministerium die Branche auf, Ideen zur Energiewende einzureichen. Der Bundesverband Windenergie (BWE) unterstützt zu allem Überfluss dieses Anliegen auch noch!

Offensichtlich haben immer noch nicht alle verstanden, dass es Peter Altmaier nur darum geht, unserer Branche so viel wie möglich zu schaden. Die eingereichten Vorschläge geben ihm jetzt die Gelegenheit, sich frühzeitig auf aus unserer Sicht vielversprechende Entwicklungen einzustellen und sich auch hier entsprechende Hemmnisse zu überlegen.

Alles übertrieben? Hier nur einige dieser Rohrkrepierer der jüngeren Vergangenheit: 

Grünstromprivileg, 
Ausschreibung, 
atmender Deckel, 
52 GW-Deckel, 
EEG-Umlage für Eigenverbrauch, 
Berechnungsformel der EEG-Umlage, 
gescheiterter C02-Handel, 
doppelte EEG-Umlage bei Batteriespeicher, 
ständige außerplanmäßige Kürzungen und Änderungen, 
Gesetzesänderungen im Eiltempo, 
die gesamten Deformierungen des EEG, 
BaFin-Prospektierungspflicht, 
Mieterstrommodell etc.

Die Krönung des Ganzen ist jetzt das Marktstammdatenregister, welches in meinen Augen nichts anderes als eine Straf-Aktion gegen alle EE-Betreiber ist! Gut 1,5 Mio. Einspeiser werden jetzt gezwungen, nochmals ihre Anlage zu melden, ansonsten droht ein Stopp der Vergütungen. Völlig überflüssig: Alle relevanten Daten sind bei den Netzbetreibern vorhanden und könnten mit geringem Aufwand an die Bundesnetzagentur gemeldet werden (passiert ja ohnehin schon im Zuge der EEG-Umlagen-Berechnung). Man stelle sich vor, alle Handynutzer müssten ihr Handy und ihre SIM-Karte nochmals bei der Bundesnetzagentur anmelden!

Wer hier noch immer glaubt, mit guten Argumenten und Gesprächsbereitschaft könne man bei diesem Minister (und dieser Bundesregierung) ernsthaft was zugunsten der Erneuerbaren Energien ändern, hat die Realitäten wohl aus dem Auge verloren! Die bisherigen Erfolge sind schließlich trotz der Regierung Merkel erreicht worden – nicht wegen ihrer Politik! Oder ist auch nur eine einzige Forderung der Erneuerbaren Energien-Branche mal komplett übernommen worden?

Warum die EE-Branche so lethargisch fast alles über sich ergehen lässt, habe ich ohnehin nicht verstanden. Die Erneuerbaren sind allerdings in der Vergangenheit z.B. bei Anti-Atom- und Anti-Kohle-Demos auch kaum vertreten gewesen und scheinen das Kämpfen ein Stück weit anderen überlassen zu wollen. Dass es so nicht funktioniert haben offensichtlich die Jugendlichen von Friday for future eher begriffen als wir!
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Samstag, 2. Februar 2019

[sfv] Bummel-Kohleausstieg - Elektromobilität - Veranstaltungen

[sfv] Bummel-Kohleausstieg - Elektromobilität - Veranstaltungen
[sfv-rundmail] 28.01.2019
Verlinkung im Text, Bilder und Bildtexte: Felix Staratschek, Bilder von Felix Staratschek dürfen im Einsatz für eine umweltfreundliche Politik unter Quellenhinweis verwendet werden.

1. Kohleausstieg kommt zu spät

2. Kurzzusammenfassung der Ergebnisse der Kohlekommission

3. Kohlekommission empfiehlt teuren Bummel-Kohleausstieg

4. Elektromobilität nimmt Fahrt auf

5. Vorträge und Veranstaltungen des SFV

6. Impressum und Datenschutz


1. Kohleausstieg 2038 kommt zu spät
Das Ergebnis der Kohlekommissionsverhandlungen wurde mühsam errungen. Doch wenn Lobbyisten der Stromindustrie am gleichen Tisch sitzen wie die Vertreter der Wissenschaft und der Umweltorganisationen, ist nur ein Kompromiss zu Lasten des Klimaschutzes zu erwarten. Wenn 2038 das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen soll, so ist das deutlich zu spät.

Es bedeutet: Noch weitere 19 Jahre haben Kohlestromer die Legitimation, die Treibhausgaskonzentration der Atmosphäre zu erhöhen. Sie werden weitere Milliarden Tonnen Treibhausgase ausstoßen und damit unseren Planeten in katastrophale Veränderungen stürzen.

Ein langsamer Kohleausstieg widerspricht eindeutig den Warnungen der Klimawissenschaftler. Demnach müssten schnellstmöglich Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, um Nullemissionen zu erreichen. Ansonsten kann eine Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 1,5°C (und wenn möglich noch weniger) nicht gelingen.

Der SFV hält weiter an seiner Verfassungsbeschwerde wegen unzureichender deutscher Klimaschutzpolitik fest: Die Bundesregierung verletzt u.a. das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, auf Schutz des Eigentums und das Grundrecht auf ein ökologisches Existenzminimum.

Weitere Informationen zur Verfassungsbeschwerde finden Sie unter
www.klimaklage.com

 
Windrad und Eisenbahn am Bahnhof Sondern,
Bahnstrecke Finnentrop - Olpe.
Verkehrswende und Energiewende müssen Hand in Hand
für den Klimaschutz gehen. 


2. Kurzzusammenfassung der Ergebnisse der Kohlekommission
zusammengestellt und kommentiert von Klaus Oberzig, DGS

Die Hofberichterstattung der Massenmedien ist ziemlich einstimmig und widerwärtig, da wird von Konsens, von historisch und tollem Ergebnis gejubelt. Sogar Greenpeace und BUND sind dabei. Und plötzlich ist der Pofalla, der die Bahn mit gegen die Wand gefahren hat, ein toller Typ. Die wenigen Kritiker, die sich trauen, scheinen unsicher. Dabei ist es ganz einfach, man muss nur aufmerksam lesen.

Das ganze ist eine Schmierenkömodie, die Regierung und Energiekonzerne abziehen

1. Klimapolitisch ist es unverantwortlich bis 2038 zu warten
2. Der Ersatz der Kohle steht fest: es ist Erdgas (SFV-Anm.: auch Erdgas ist fossil! und macht abhängig von Russland)
3. Die Empfehlung der Kohlekommission ist der Anfang des neuen Narrativ "wir holen unsere Klimaziele doch noch ein". Eben paar Jahrzehnte später
4. Am Kurs gegen die Erneuerbaren wird nichts geändert
5. Das Gesamtkonzept beruht auf der These/Ausrichtung, die Zukunft der Erneuerbaren ist das Netz
6. Bürgerenergie kommt als Akteur nicht vor
7. Ein Teil der Umweltverbände ist zu Kreuze gekrochen, den Triumpf lassen die Fossilfritzen unverholen raus und nennen es gesellschaftlichen Konsens
8. Wie die Solarverbände reagieren, muss man abwarten, der Bundesverband erneuerbare Energie (BEE) hat eine lauwarme PM herausgegeben. (SFV-Anm.: Solarenergie-Förderverein Deutschland ist entsetzt - hatte aber nichts anderes erwartet)
9. Die Strukturhilfen für die "Kohleländer" werden bald vergessen und mit dem normalen Bund-Länder-Finanzausgleich verrechnet werden; wer erinnert sich in 15 Jahren noch an die Kohlekommission
10. Ausgeklammert sind die "Entschädigungen" für die Kohleverstromer. Das zu trennen, ist eine schlaue Taktik. In ein paar Jahren, wenn sich der (Kohle)Staub gelegt hat, werden ungestört von der Öffentlichkeit die Milliarden fließen

So geht Politik in Deutschland.


3. Kohlekommission empfiehlt teuren Bummel-Kohleausstieg
Pressemitteilung von Caren Lay, Lorenz Gösta Beutin, DIE LINKE im Bundestag

„Dass die Kohlekommission der Bundesregierung endlich einen Kohleausstieg per Gesetz vorschlägt, ist zu begrüßen. Zu spät, zu langsam, zu industriefreundlich, das Gremium empfiehlt einen teuren Bummel-Kohleausstieg auf Kosten der Steuerzahler und öffentlichen Haushalte, während sich die Energiewirtschaft ihre alten Kohlekraftwerke durch Abwrackprämien selbst für Uraltmeiler vergolden lässt. Ein Ausstiegsdatum 2038 ist fürs Klima deutlich zu spät. Um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen, müssen die letzten Meiler spätestens zwischen 2030 und 2035 abgeschaltet werden. Zudem fällt der Einstieg in den Ausstieg mehr als bescheiden aus, wenn man bedenkt, dass bei den Jamaika-Verhandlungen schon einmal sieben Gigawatt der besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke auf einer Abschaltliste bis 2020 standen“, kommentiert Lorenz Gösta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die in der heutigen Nacht erzielte Einigung. Beutin weiter:

„Dass der Hambacher Wald gerettet werden soll ist ein krachender Erfolg für die Anti-Kohlebewegung, die Empfehlung muss aber auch in die Tat umgesetzt werden. DIE LINKE wird sich im Gesetzgebungsprozess für einen deutlich schnelleren Kohleausstieg und den Schutz des Waldes per Gesetz einsetzen.“

Caren Lay, Lausitzer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, ergänzt: „Wir brauchen den Ausstieg im Interesse von Klima und Beschäftigten statt für die Konzerne. Großzügige Entschädigungszahlungen sind absurd. Die Menschen in den betroffenen Regionen brauchen Beschäftigungsgarantien und Einkommenssicherungen. Klar muss auch sein: kein Dorf darf mehr für die Kohle fallen!"


Siehe auch: 
Stellungnahme der ÖDP Nordrhein Westfalen zum Ergebnis der Kohlekommission: 

 
"Klimaschutz sieht anders aus" sagte die ÖDP zur Bundestagswahl
2009 und wandte sich gegen Subventionen für Kohle- und
Atomkraftwerke. 
 


4. Elektromobilität nimmt Fahrt auf

Nachdem in der Vergangenheit die Wahrnehmung von Elektro-Straßenfahrzeugen (ESF) zwischen "Allheilmittel“ und "Placebo" gewechselt hat, befinden wir uns nun an einem Punkt, an dem die
Elektromobilität unumkehrbar an Fahrt aufgenommen hat. Unstrittig ist, dass ein elektrisch betriebenes Fahrzeug schon heute eine erheblich bessere Effizienz aufweist als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Der höhere kumulierte Energieaufwand für die Herstellung des ESF – insbesondere der Traktionsbatterie – schmälert aktuell diesen Vorteil. Aber zum einen besteht bei der Produktion von Fahrbatterien noch erhebliches Reduktionspotenzial, zum anderen sind ESF (mit Batterie oder Brennstoffzelle) die aus heutiger Sicht einzige nennenswerte und unverzichtbare Alternative, um erneuerbare Energien flächendeckend im Verkehrssektor zu integrieren. Entscheidend sind jetzt verstärkte Forschung und Entwicklung bei Fahrzeugbatterien, der Ladeinfrastruktur und im Betriebsmanagement der Fahrzeuge.

Auf der einen Seite erfordert die Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse durch Wissenschaftler oder Wissenschaftsjournalisten zwar eine Vereinfachung komplexer Sachverhalte. Auf der anderen Seite dürfen die zugrundeliegenden Annahmen und die Gültigkeit der dargestellten Ergebnisse jedoch nicht vernachlässigt werden, wie dies bei der Darstellung einer schwedischen Studie häufig geschehen ist und dann zu gravierenden Fehlinterpretationen geführt hat.

Ergänzung durch den SFV: Wegen des mehrfach besseren Wirkungsgrades setzen wir auf den Antrieb über aufladbare Batterien

https://www.ffe.de/publikationen/pressemeldungen/856-klimabilanz-von-elektrofahrzeugen-ein-plaedoyer-fuer-mehr-sachlichkeit


5. Vorträge und Veranstaltungen des SFV

Einen Überblick über unsere aktuellen Veranstaltungen und Vorträge erhalten Sie unter
www.sfv.de/vortrag.htm

Wenn Sie regelmäßig über unsere Veranstaltungen der Reihe "Mittwochswerkstatt - Zukunft gestalten", die wir gemeinsam mit der Evengelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Aachen durchführen, informiert werden wollen, tragen Sie sich bitte in unsere Aachen-Mails-Liste unter
https://www.sfv.de/artikel/wollen_sie_von_uns_regelmaessig_informiert_werden.htm#toc01
ein.

Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs um 18 Uhr im Haus der Kirche Aachen, Frere-Roger-Str. 8-10 statt. Sie sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


6. Impressum und Datenschutz

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Mittwoch, 9. Januar 2019

Appell an die Politik: Sparen Sie Steuergelder, schonen Sie die Polizei und den Hambacher Wald und warten Sie bitte die Gerichtsurteile ab!

[sfv] Hambacher Wald - der nächste Großeinsatz?


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (Bundesgeschäftsstelle)
[sfv-rundmail] 8.1.2019

Hambacher Wald - der nächste Großeinsatz?
Appell von Michael Zobel


Liebe Mitmenschen,
liebe Menschen von der Presse,
liebe WaldschützerInnen,

am Tag nach dem Januar-Waldspaziergang im Hambacher Wald mit knapp 500 TeilnehmerInnen ist es mir ein Bedürfnis, einen erneuten Appell (siehe weiter unten) in die Welt zu schicken. An alle Beteiligten, aber vor Allem an die Entscheidungsträger, an Menschen, die in den kommenden Tagen an den Schalthebeln sitzen, an Menschen, die eine große Maschinerie noch aufhalten können.

Und ich appelliere an die Presse, an Kameraleute, an Fotografen, an alle denkbaren Zeugen, kommen Sie in den Hambacher Wald, dokumentieren Sie, was dort in den kommenden Tagen passiert, stellen Sie Fragen, schicken Sie die Berichte und Bilder in die Welt.

Danke, Michael Zobel,
Naturführer und Waldpädagoge aus Aachen

 
Dieser Bagger hat schon große Teile des Hambacher Forstes
weggegraben und steht nun kurz vor den Resten des
schönen und artenreichen Waldes.
Wie riesig so ein Schaufelradbagger ist, sieht man an den
Autos, die daneben stehen.


Appell von Michael Zobel

Soll der ganze Wahnsinn jetzt schon wieder von vorne losgehen?

Samstag, 15. Dezember 2018

Kommentar zur Endphase der Klimakonferenz in Kattowitz: Taten statt Warten - Vorreiter für die Energiewende sind nötig

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (Bundesgeschäftsstelle) [sfv-rundmail] 14.12.2018

Kommentar zur Endphase der Klimakonferenz in Kattowitz

Meldung des Deutschlandfunks am 14.12.2018 um 10:00 Uhr

Nach zweiwöchigen Beratungen soll heute die Klimakonferenz im polnischen Kattowitz offiziell zu Ende gehen.

Unter den fast 200 teilnehmenden Staaten sind allerdings zentrale Punkte noch ungeklärt, so dass der polnische Präsident der Konferenz, Kurtyka, bereits eine Verlängerung um mehrere Tage ins Spiel brachte.

Bei den Beratungen auf höchster Ebene wird über einen Beschlusstext verhandelt, dem alle Staaten am Ende zustimmen sollen. Ziel ist ein Regelwerk für die praktische Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015, um die Leistungen der Staaten zur Eindämmung des CO2-Ausstoßes transparent und vergleichbar zu machen. In Paris wurde vereinbart, dass die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad begrenzt werden soll, möglichst sogar auf 1,5 Grad.

Soweit die Meldung des Deutschlandsfunks.

Dazu ein Kommentar des SFV-Geschäftsführers Wolf von Fabeck:

Die meisten Klimafreunde glauben, dass nur mit einer gemeinsamen Anstrengung aller Nationen der Klimawandel begrenzt werden könne. Sie gehen davon aus, dass diese Anstrengungen den Nationen große volkswirtschaftliche Opfer zumuten. Deshalb dürfe sich keine Nation ausschließen und alle müssten sich in gleicher Weise engagieren. Diese Einstellung führt zum "Geleitzug-Prinzip": Das langsamste Schiff bestimmt das Tempo des Geleitzugs. Und dieses Tempo ist nach naturwissenschaftlichen Maßstäben völlig unzureichend. Die Natur hat ihre eigenen Gesetze und wartet nicht mehr auf die nächste Klimakonferenz.

Ich halte es mit Hermann Scheer. Der hat sich zu Klimakonferenzen spöttisch geäußert: "Global reden, national aufschieben".

Wir brauchen keine verbesserten Fossilkraftwerke oder radioaktive Atomenergie, sondern wir brauchen eine neue Energietechnik. Entscheidend ist m.E. die Erkenntnis, dass der Umstieg auf eine neue Energietechnik (Speicher, Wind und Sonnenstrom) für den Staat, der sie am entschlossensten durchsetzt, keine nachteiligen Folgen hat, sondern im Gegenteil gewaltige nationale und volkswirtschaftliche Umstellungen und Modernisierungen erbringt.

Für diesen Umstieg brauchen wir keine Klimakonferenzen, sondern staatliche Eigeninitiative, sprich die passenden Gesetzesänderungen.

Aus diesem Grund hat der Solarenergie-Förderverein Deutschland beim Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde wegen Untätigkeit bei der Abwehr des Klimawandels gegen den deutschen Gesetzgeber eingereicht.

https://klimaklage.com/

Deutschland muss wieder Vorreiter werden.



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Montag, 3. Dezember 2018

Warnung vor Blackout - Energiesammelgesetz - Klimaklage - Buch - Datenregister

Warnung vor Blackout - Energiesammelgesetz - Klimaklage - Buch - Datenregister
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. [sfv-rundmail] 1.12.2018

1. Warnung im Deutschlandfunk vor längerem Stromausfall
2. Bundestag beschließt Energiesammelgesetz
3. Homepage zur Verfassungsbeschwerde
4. Buchempfehlung "Der Tollhauseffekt"
5. Karikatur des Monats Dezember
6. Starttermin des Marktstammdatenregisters erneut verschoben
7. Solarstromerträge eintragen
8. Impressum und Datenschutz

Mittwoch, 28. November 2018

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.: Verfassungsklage wegen unzureichender Klimapolitik

26.11.2018 [sfv] Verfassungsklage wegen unzureichender Klimapolitik
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.
(Verlinkung im Text und Bild und Bildtext: Felix Staratschek)

1. Verfassungsbeschwerde wegen unzureichender deutscher Klimaschutzpolitik eingereicht
2. Statements einzelner Kläger
3. Betroffenheit der Mitglieder des SFV
Neue Homepage: www.klimaklage.de
 


Dienstag, 6. November 2018

[sfv] Stellungnahme des SFV zu den geplanten EEG-Änderungen im Energiesammelgesetzes

[sfv] Stellungnahme des SFV zu den geplanten EEG-Änderungen im Energiesammelgesetzes
[sfv-rundmail] 6.11.2018


Die Welt erwärmt sich drastisch, aber die verantwortlichen Minister bremsen weiterhin beim Klimaschutz.

Stellungnahme des SFV zu den geplanten EEG-Änderungen im Energiesammelgesetz


Der aktuelle Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zu Änderungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im „Energiesammelgesetz“ zeigt, dass die Bundesregierung nicht ernsthaft gewillt ist, die Energiewende in Deutschland voranzubringen. Stattdessen plant sie offensichtlich, den Vorrang von Kohle im deutschen Energiemix noch für viele Jahrzehnte festzuschreiben.

Dies geschieht:


Donnerstag, 1. November 2018

[sfv] ALEGrO-Gleichstromtrasse - Braunkohle - Fernübertragungsleitung - Karikatur - Energiewende-Ausstellung

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. [sfv-rundmail] 31.10.2018

1. ALEGrO - Gleichstromleitung nach Belgien: Was steckt dahinter?
2. Presseerklärung von „Fossil Free Aachen“ zum Spatenstich für das Stromkabel ALEGrO
3. Fernübertragungsleitungen sind kein Ersatz für Stromspeicher
4. Karikatur des Monats November
5. Energiewende-Ausstellung ausleihen - es gibt freie Termine
6. Solarstromerträge eintragen
7. Impressum und Datenschutz

Montag, 1. Oktober 2018

Bundesrechnungshof verteidigt Energiewende - Die Nebelkerzen des NRW-Energieministers - Demonstration für den Hambacher Wald - Karikatur des Monats

[sfv] Bundesrechnungshof verteidigt Energiewende - NRW-Energieminister - Demonstration - PV-Erträge - Karikatur
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (Bundesgeschäftsstelle) [sfv-rundmail] 1.10.2018

1. Bundesrechnungshof verteidigt Energiewende gegen BMWi
2. An NRW-Energieminister Pinkwart: Wer im Glashaus sitzt und Nebelkerzen wirft, bleibt realitätsblind
3. "Wald retten - Kohle stoppen!" Demonstration am 6. Oktober
4. Karikatur des Monats Oktober
5. Solarstromerträge im September
6. Impressum und Datenschutz

Samstag, 22. September 2018

[sfv] Lügen zum Netzausbau - Hambacher Wald: Aktionen der Kirche - Demo - Todesfall - Plakat

[sfv] Lügen zum Netzausbau - Hambacher Wald: Aktionen der Kirche - Demo - Todesfall - Plakat
[sfv-rundmail] 21.09.2018

1. Glatt gelogen - Die Erneuerbaren brauchen keine Fernübertragungsnetze!
Stellungnahme des SFV

2. Evangelische Kirche Deutschland (EKD) fordert:
Sofortiges Stopp weiterer vorbereitender Maßnahmen zur Rodung des Hambacher Waldes

3. Katholische Kirche: Mit dem Aachener Friedenskreuz zum Hambacher Wald

4. Fensterplakat und Aufkleber "Stoppt Braunkohle" - auch in Kirchen und Gemeindehäusern nutzen

5. Demonstration "Wald retten, Kohle stoppen!" am 6.10.2018

6. Zum Todesfall im Hambacher Forst


1. Glatt gelogen - Die Erneuerbaren brauchen keine Fernübertragungsnetze!
Der gute Wille und die Uninformiertheit vieler Klimafreunde wird zum Ausbau der Monstertrassen missbraucht.

Zur Zeit erleben wir in der Öffentlichkeit eine Großoffensive zur Sicherung der Braunkohle-Verstromung. RWE im festen Bündnis mit der Bundesregierung, dem Deutschen Industrie und Handelstag und dem Bündnis der energieintensiven Industrien schickt sich an, die benötigten weiteren Braunkohlegruben zu sichern (Hambacher Wald) und sich die Fernübertragungsleitungen zum zukünftigen Verkauf des Braunkohlestroms von Staats wegen bauen zu lassen.

Zur angeblichen Notwendigkeit der Fernübertragungsleitungen gibt es ein Erklärvideo des Deutschen Industrie und Handelstages (DIHT).

Dieser Beitrag ist mit allen dazugehörigen Links auch unter
https://www.sfv.de/artikel/glatt_gelogen_-_die_erneuerbaren_brauchen_keine_fernuebertragungsnetze.htm.

Im Deutschlandfunk wurde gestern berichtet:
Bund und Länder wollen den Ausbau der Stromnetze zügig voranbringen.
https://www.deutschlandfunk.de/stromnetzausbau-bund-und-laender-einigen-sich-auf.1939.de.html?drn:news_id=927103

** Zu diesem leidigen Thema eine Stellungnahme des Solarenergie-Fördervereins Deutschland.

Zwei Stromerzeugungssysteme stehen im erbitterten Konkurrenzkampf: Auf der einen Seite die Großkonzerne mit ihren Braunkohlekraftwerken und auf der anderen Seite Solar- und Windkraftwerke zum großen Teil in Bürgerhand.

Es ist jedoch nicht Sympathie oder Ablehnung für verschiedene Unternehmensformen, die uns hier Partei ergreifen lässt, sondern es sind die Folgen der unterschiedlichen Stromerzeugungs-Techniken für Umwelt und Klima. Auf der einen Seite zerstören die fossilen Braunkohlekraftwerke das Klima und damit die Lebensgrundlagen der gesamten Menschheit und auf der anderen Seite gibt es mit Sonne, Wind und Energiespeichern eine klimafreundliche Variante der Stromerzeugung. (Anmerkung: Und die Braunkohlentagebaue zerstören die Geschichte, Natur und Umwelt und vertreiben Menschen aus ihrer Heimat. das ist schon ohne den Klimawandel schlimm genug.)

Der Hitzesommer 2018 hat noch einmal bestätigt, was die Klimawissenschaft schon seit fast 40 Jahren betont, dass das Klima durch das alte Fossil-System auf das höchste gefährdet ist. Unser Überleben und das unserer Kinder und Enkel ist ebenfalls gefährdet. Es bleibt inzwischen nur noch wenig Zeit, die fossilen Kraftwerke abzuschalten. Gelingt ihre Abschaltung nicht, so wird der Klimawandel sie sozusagen eigenhändig in einer furchtbaren Naturkatastrophe mitsamt uns und mitsamt ihren Betreibern "abschalten" (Nur die Betreiber und die meisten "Energiepolitiker" glauben das noch nicht.) Eine verzweifelte Situation!

Die Braunkohle-Betreiber sehen die Gefahr nicht, die von ihren Anlagen ausgeht und es geht ihnen ausschließlich ums politische Überleben im öffentlichen Meinungsstreit. So kam ihnen schon vor Jahren eine Argumentation in den Sinn, die in dreister Verdrehung der Wahrheit den guten Willen und die Uninformiertheit vieler Klimafreunde für die Zwecke der klimaschädigenden Braunkohle einspannte. Eine genial perfide Idee, die sie trotz aller sachlicher Mängel mit stupender Beharrlichkeit immer wieder in Umlauf bringen.

Erst müssten die Fernübertragungsleitungen ausgebaut sein, dann erst könne die Energiewende gelingen.

Diesmal ist sich der DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. nicht zu schade dafür, diese Falschbehauptungen zu verbreiten. Nicht nur in dem oben erwähnten Erklärvideo, sondern auch in einem schriftlichen Beitrag: Der Netzausbau sei die Achillesferse der Energiewende. Der Ausbau der Windkraft und Photovoltaik (PV) sei in Deutschland gut vorangekommen. Der für den Wechsel auf erneuerbare Stromquellen ebenfalls erforderliche Ausbau der Stromnetze stocke allerdings. Schon jetzt gäbe es erhebliche Engpässe im Stromnetz – insbesondere bei der weiträumigen Übertragung von Strom. Vor allem die Verbindungen zwischen dem windreicheren Norden und Osten zu wichtigen Industriestandorten in Süddeutschland müssten ausgebaut werden.

An diesen Behauptungen stimmt nahezu nichts.
Der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik ist schon lange nicht mehr gut vorangekommen. Er wurde seit 2010 immer brutaler ausgebremst. Siehe dazu die folgende Grafik (unter
https://www.sfv.de/artikel/glatt_gelogen_-_die_erneuerbaren_brauchen_keine_fernuebertragungsnetze.htm)

Oder erinnern Sie sich daran, dass die Bundesregierung mit Ihren EEG-Verhinderungsgesetzen es zu einem Verlust von fast 100.000 Arbeitsplätzen in der Solar- und Windbranche gebracht hat.

Ein Ausbau der weiträumigen Stromleitungen zwischen dem windreichen Norden und den wichtigen Industriestandorten in Süddeutschland sei für den Wechsel auf erneuerbare Stromquellen notwendig. Auch diese Behauptung des DIHT stimmt nicht.

Bereits die naheliegende Frage, wer denn an die wichtigen Industriestandorten in Süddeutschland den Strom liefern werde, wenn in Mitteleuropa nur wenig Wind weht und wenn es dunkel ist, führt zu hilflosen Antworten.
Liebe Leser, scheuen Sie sich nicht, diese Frage immer und immer wieder zu stellen.

Die einzigen, die die Fernleitungen wirklich dringend brauchen, sind die Großkraftwerke, weil sie viel mehr Leistung erzeugen, als die Verbraucher in der Umgebung ihnen abkaufen können. Die Großkraftwerke - insbesondere die Braunkohlekraftwerke - wollen ihren Strom natürlich verkaufen und dafür sind sie auf die Fernübertragungsleitungen angewiesen. Aber eine Energiewende zu Wind- und Solarenergie ist das nun wirklich nicht.

Wir wiederholen jetzt geduldig zum x-ten Male: Wir brauchen keine neuen Fernübertragungsleitungen, sondern wir brauchen Energiespeicher überall im Lande. Und wir brauchen Solar- und Windanlagen überall im Lande und ganz besonders in der Nähe der Stromverbraucher. Dann können wir die Stromleitungen so kurz wie möglich halten und die Leitungsverluste so gering wie möglich und die Gefahr von Orkan-Schäden oder Terrorakten an den Stromleitungen vermindern. Wir brauchen eine dezentral organisierte Stromversorgung mit Langzeitspeichern überall im Lande.

Langzeitspeicher erhöhen die Sicherheit der Stromversorgung: Sie werden geschaltet wie Unterbrechungsfreie Notstromerzeugungsanlagen (NSA). Und so kann unsere Stromversorgung zu einer der sichersten und klimafreundlichsten Stromversorgungen der Welt werden.

Aber vorher müssen wir die dem Netzausbau-Wahnsinn verfallenen "Energiepolitiker" zur Vernunft oder zum Rücktritt bringen. Packen wir es an!

Mittwoch, 8. August 2018

Neue Kritik an Reaktor- Sicherheitskommission (RSK): Befangenheit zu,Tihange/Doel

[sfv] Neue Kritik an Reaktor- Sicherheitskommission (RSK): Befangenheit zu,Tihange/Doel


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.  [sfv] 24.07.2018


Pressemitteilung von:
Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie,

www.stop-tihange.org,
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen,
https://sofa-ms.de/
AntiAtom Bonn,
www.antiatombonn.de,
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf,
https://www.facebook.com/AKU.Schuettorf/
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg,
www.bi-luechow-dannenberg.de,
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU),
https://www.bbu-online.de/
IPPNW – Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung,
www.ippnw.de,
Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU)
http://www.nabu-nrw.de
(Bilder, Bildtexte und teilweise auch Verlinkung von Felix Staratschek.)


Atomkraftgegner entsetzt über Umweltministerin Schulze - 

RSK-Chef Wieland verwickelt sich in Widersprüche - 
Warum schweigt NRW-Ministerpräsident Laschet bislang?
Aachen/Bonn/Düsseldorf/Münster/Schüttorf/Berlin, 19. Juli 2018

Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die Ärzteorganisation IPPNW sowie der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU) sind entsetzt über die abwiegelnde Reaktion aus dem Bundesumweltministerium angesichts der Tatsache, dass Mitarbeiter des Atomkonzerns EDF-Framatome an der Stellungnahme der Reaktor- Sicherheitskommission (RSK) zur angeblichen "Sicherheit" der beiden Pannenreaktoren beteiligt waren. EDF-Framatome ist auch an den belgischen Reaktorstandorten Tihange und Doel stark engagiert und Miteigentümerin der Reaktoren. Das herunterspielende Verhalten von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) trotz dieser gravierenden Ungereimtheiten und trotz der fundierten Kritik der Atomaufsicht in Baden-Württemberg ist völlig unangemessen. Das Bundesumweltministerium gibt selbst in seiner Antwort zu, dass eine eigenständige Überprüfung der AKW-Sicherheit gar nicht erwünscht war und ist. Dennoch wurde diese RSK-Stellungnahme öffentlich fälschlicherweise als Sicherheitsnachweis verkauft und die RSK von der Ministerin als unabhängiges Gremium gelobt, obwohl z. B. in dem federführenden Fachausschuss kein einziger kritischer Atomwissenschaftler sitzt.

"Wir erwarten von der Bundesumweltministerin, dass sie sich von der RSK-Stellungnahme distanziert und ein tatsächlich unabhängiges Gremium einberuft. Wertvolle Zeit ist verloren gegangen, weil unter den Augen und mit Billigung des Bundesumweltministeriums beruflich vollkommen befangene Angestellte von beteiligten Atomkonzernen an der brisanten Stellungnahme mitschrieben. Ohne Neuanfang ist das verlorene Vertrauen nicht zurückzugewinnen," so Walter Schumacher vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie. "Und warum hüllt sich eigentlich der sonst so forsch auftretende NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bislang in Schweigen?" ergänzte Schumacher.

 
Nordrhein Westfalen soll laut Wahlversprechen von Armin Lascht (CDU)
wieder an die Spitze. Aber an der Spitze im Widerstand gegen gefährliche
Atomkraftwerke in Belgien steht der Ministerpräsident von NRW nicht.
Auf Abgeordnetenwatch kann ihn jeder Fragen stellen.  




RSK-Chef Wieland sorgt für neuen Wirbel

Dienstag, 19. Juni 2018

Wirtschaftswissenschaft missachtet physikalische Gesetze - Demonstration am 26.6. - Cartoon - EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien

[sfv] Wirtschaftswissenschaft missachtet physikalische Gesetze - Demonstration am 26.6. - Cartoon - EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien
[sfv] 19.6.2018

1. Klimawandel: Wirtschaftswissenschaft missachtet physikalische Gesetze
2. Demonstration am 24. Juni 2018 in Berlin und in anderen Städten
3. Cartoon "Herr Altmaier, würden Sie mir bitte aus der Sonne gehen?!"
4. EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien wegen mangelnder Atomsicherheit
5. Impressum

Bilder und ein Teil der Verlinkung: Felix Staratschek

Ein Windrad über der Biggetalsperre oberhalb vom Bahnhof Sondern.
Energiewende und Verkehrswende müssen Hand in Hand gehen
und haben eine große Schnittmenge.
Siehe dazu den hinzugefügten Link zu einer Petition
am Ende dieses Textes


1. Klimawandel: Wirtschaftswissenschaft missachtet physikalische Gesetze


Missachtung der Naturgesetze ist eine der häufigsten Unfallursachen. Wer zu schnell in die Kurve fährt, fliegt raus. Wer sich auf dünnes Eis wagt, der bricht ein. Und wer mit dem brennenden Streichholz nachsehen will, wieviel Benzin noch im Tank ist, der fliegt, wenn er Pech hat, in die Luft.


Die Naturgesetze gelten nicht nur für Einzelpersonen, sondern für die gesamte Menschheit und sogar für das Weltall. Zweifelt jemand an dieser Tatsache?
Anscheinend zweifelt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Er hat sich zu Beginn der vergangenen Woche beim Energieministerrat in Luxemburg gegen (seiner Ansicht nach) zu hohe Zielwerte beim Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Europa ausgesprochen.

"Wir brauchen einen Kompromiss, der verhindert, dass wir wieder ein Ziel haben, das nicht erreicht werden kann", sagte Altmaier sinngemäß.

"Wir brauchen Ziele mit Augenmaß und wir brauchen Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge." Er hätte noch hinzufügen können: "Ihr habt ja alle keine Ahnung". Aber das hat er als rhetorisch erfahrener Politiker dann doch nicht gesagt.


Mit seinem Hinweis auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge hat Altmaier wohl kaum einen Hinweis auf die Abhängigkeit der Bundesregierung von den Energiekonzernen geben wollen.


Als ehemaligem Umweltminister sind Altmaier auch die Risiken der fossilen Energienutzung nicht unbekannt. Dennoch übergeht er sie souverän in seinen Forderungen. So steht er in würdiger Nachfolge zu denen, die früher die Titanic für unsinkbar hielten oder die Kernenergie für sicher.


Diese Hybris, diese Ignoranz der Mächtigen gegenüber den Naturgesetzen breitet sich immer weiter aus und treibt inzwischen die gesamte Welt in die finale Klimakatastrophe.


Altmaier hat den Ausbau der Erneuerbaren Energien gebremst, wo er nur konnte. Jetzt betonte er, anscheinend ohne jede Reue: "Wir haben gerade einmal einen Anteil von 15 Prozent an Erneuerbaren in Deutschland. Wenn wir jetzt ein Ziel setzen, das deutlich über 30 Prozent hinausgeht, bedeutet das, dass wir in zehn Jahren unseren Anteil mehr als verdoppeln müssten".
Tatsächlich wäre nach Berechnung von Fachleuten für Energiefragen, z.B. Prof. Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, sogar noch erheblich mehr erforderlich - insbesondere beim Ausbau der Stromspeicher. Aber selbst ein noch erheblich höheres Tempo wäre mit den richtigen Markteinführungs-Anreizen noch durchaus realistisch. Aber Altmaier will es eben einfach nicht! Basta!


Wie eingangs gesagt: Missachtung der Naturgesetze ist eine der häufigsten Unfallursachen. Die naturwissenschaftlichen Konsequenzen sind inzwischen zum Fürchten: Entweder die Welt schafft in kürzester Zeit den Ausstieg aus den fossilen Energien oder sie wird unbewohnbar.


PS. Professor Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, der wohl bekannteste Klimaexperte in Deutschland, hat angekündigt, als Naturwissenschaftler in der Kohlekommission werde er geltend machen, dass ein Zögern beim Kohleausstieg durch die Gesetze der Physik bestraft wird.


Eine der besten Karikaturen von Gerhard Mester zeigt, wie Altmaier als Umweltminister sich seiner Aufgabe entzogen hat - in trautem Verein mit Ang
ela Merkel.
https://www.sfv.de/artikel/warum_der_strom_immer_teurer_wird.htm
Diese Karikatur ist noch immer aktuell.
[Wolf von Fabeck]

Ergänzung vom Viertürmeblog:
Fragen an Peter Altmaier, MdB, CDU:
https://www.facebook.com/peter.altmaier/


2. Demonstration am 24. Juni in Berlin und in anderen Städten:


Wie Wirtschaftsminister Peter Altmaier beim jüngsten BDEW-Kongress durchblicken ließ, sollen nach Plänen des Wirtschaftsministeriums bis 2030 nicht einmal die Hälfte der Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Mit solchen Zielvorgaben dürfen wir uns nicht abspeisen lassen.
Am Sonntag, den 24. Juni 2018 ab 12 Uhr soll aus Berlin und zahlreichen anderen Städten unter dem Motto "Stop Kohle – Deine Hände für den Klimaschutz!" ein klares Signal zum schnellstmöglichen Kohleausstieg gesendet werden.
Informationen zur Demonstration in Berlin unter
https://www.stop-kohle.de
und zu Aktionen in anderen Städten unter
https://veranstaltungen.campact.de/#!/groups/campact-aktionsnetz-stopp-kohle


3. Cartoon "Herr Altmaier, würden Sie mir bitte aus der Sonne gehen?!"

mit freundlicher Genehmigung des Karikaturisten Harm Bengen
veröffentlicht unter https://www.facebook.com/sfv.de/photos/a.10152016969260609.1073741826.415318040608/10156176054405609/?type=3&theater

https://www.facebook.com/sfv.de/


4. EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien wegen mangelnder Atomsicherheit


Am 7. Juni 2018 hat die EU-Kommission ein förmliches Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien wegen mangelnder Atomsicherheit eingeleitet. Vorausgegangen war im Dezember 2017 die Aufforderung an die belgische Regierung, binnen 2 Monate zu den Vorwürfen der unzureichenden Umsetzung der EU-Richtlinie zur nuklearen

Sicherheit aus dem Jahre 2014 Stellung zu nehmen. Mit dieser Richtlinie legte die EU verschärfte Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima fest, die bis zum 15. August 2017 von den Mitgliedsstaaten erfüllt sein mussten.


Belgien hat weder die Umsetzungsmaßnahmen an die EU-Kommission gemeldet noch die Frist für die geforderte Stellungnahme eingehalten. Jetzt hat Belgien erneut 2 Monate Zeit, auf die erhobenen Vorwürfe zur mangelnden Atomsicherheit zu reagieren und Umsetzungsmaßnahmen einzuleiten, andernfalls wäre die EU-Kommission berechtigt, den Europäischen Gerichtshof anzurufen.


Wie der online-Informationsdienst E&M powernews berichtet, kritisiert die Kommission unter anderem die unzureichende Unabhängigkeit der Atomaufsicht und die Informationspolitik gegenüber der Bevölkerung und den Nachbarstaaten insbesondere bei den Hochrisiko-Reaktoren Tihange und Doel.


„Mit diesem Schritt der EU-Kommission hat der jahrelange Streit um die belgischen Atomkraftwerke eine neue Qualität erreicht. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze steht jetzt noch mehr unter Druck, endlich Schluss zu machen mit dem aktiven Beitrag der Bundesregierung zum Weiterbetrieb von Tihange und Doel und die fortgesetzten Exportgenehmigungen für Brennelemente aus Lingen endlich zu beenden,“ so der Geschäftsführer des Solarenergie Fördervereins Deutschland, Wolf von Fabeck.
[Autor: Herbert Hoting, AntiAtomBonn]


5. Impressum


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV) 
Frère-Roger-Str. 8-10
52062 Aachen
https://www.sfv.de
SFV bei Twitter: @sfv_de
https://www.facebook.com/sfv.de
Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 - 12.30 Uhr
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https://www.sfv.de/artikel/datenschutzerklaerung.htm


Ergänzung des Viertürmeblogs:
Verkehrswende statt Bahnende - Gegen den Ausverkauf der Bahn durch Flächenverkauf
https://www.citizengo.org/de/signit/163120/view
Petition an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU)

Nächste Samstagsdemo gegen Stuttgart 21 am 7.Juli 2018:
https://www.facebook.com/events/759642531091324/ 
oder 



Sonntag, 27. Mai 2018

Das Karlsruher Modell - innovative Lösung für den ÖPNV

09.05.2018:

Aachen - Vortrag: Auch auf Aachen übertragbar? Das Karlsruher Modell – innovative Lösung für den ÖPNV

Mittwochswerkstatt „Zukunft gestalten"

pdf-Datei des Vortrages: Vortrag: Das Karlsruher Modell – innovative Lösung für den ÖPNV Auch auf Aachen übertragbar?
https://www.sfv.de/pdf/Das_Karlsruher_Modell.pdf


 
Eine moderne Karlsruher Stadtbahn trifft auf den
Esslinger Triebwagen des Bundenthalers in Karlsruhe Hbf


Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) und das Evangelische Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen hatten zu dem Vortrag im Rahmen der Mittwochswerkstatt "Zukunft gestalten" eingeladen am 9.5.2018 um 18.00 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen

Referent war Dr. Ing. Henry Riße, Forschungsinstitut für Abfall- und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen

Interesse für Energiethemen / erneuerbare Energien seit 20 Jahren, Interesse und Beschäftigung mit Bahnthemen, intensive Arbeit daran seit dem Campusbahn-Projekt, Mitarbeit an der Initiative Nahverkehr Aachen (INA 2.0), die sich mit dem Thema Schienen gebundener Nahverkehr in AC und der Städteregion befasst.

 
Die Stadtbahn nach dem Karlsruher Modell in Heilbronn.
Die 2013 eingeweihte Linie nach Neckarsulm im April 2014
an der Haltestelle Harmonie


Worum geht es?