Samstag, 7. Dezember 2019

WLAN an Schulen / MdEP Prof.Dr. Klaus Buchner nennt Alternativen für Datenübertragung

Zurzeit werden u.a. viele Schulen mit der Funktechnik WLAN ausgerüstet, um den Schülerinnen und Schülern einen schnellen, kostenlosen Internetzugang zu ermöglichen. Dabei habe ich große Bedenken, weil erhebliche Gesundheitsprobleme auftreten können. 

Es gibt Messungen [1] und Überblicksartikel [2], die das sehr gut belegen [3.1 , 3.2 , 3.3]. Sehr gut untersucht sind auch die Verhaltensänderungen durch WLAN bis hin zu ADS/ADHS [4] , [5] , [6]. Deshalb müssen wir uns unbedingt dafür einsetzen, dass unsere Kinder dieser Strahlung nicht ausgesetzt werden. 

(Anmerkung des Viertürmeblogs: Auch andernorts sollte man überlegen, ob aufgrund dieser Aussagen auf WLAN zugunsten von alternativen Lösungen verzichtet werden sollte. Auch Büros und öffentliche Verkehrsmittel können die Techniken nutzen, die hier für Schulen genannt werden. Bitte teilen Sie diesen Text in digitalen Netzwerken und leiten Sie diese Information an Vorgesetzte, Personalvertretungen, Schülervertretungen, Elternbeiräte, Kommunalpolitiker..... weiter.) 

Außer den gesundheitlichen Problemen durch die zwangsweise Bestrahlung gibt es aber noch weitere schwerwiegende Bedenken gegen WLAN an Schulen:


1. Datenschutz: Dieses WLAN soll nicht passwortgeschützt laufen. Damit kann jeder, der sich halbwegs auskennt, fremde Daten abgreifen. Wieweit ein solches System überhaupt rechtlich zulässig ist, muss noch geprüft werden.


2. Es ist geplant, dass wenigstens an einigen Schulen die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Smartphone mitbringen sollen/müssen. Das führt zu einer Diskriminierung ärmerer Kinder, die sich nicht das neueste und teuerste Modell leisten können. Abgesehen davon rate ich vom andauernden Benutzen eines Smartphones ab, um durch die kleine Schrift die Augen nicht übermäßig zu belasten. Es ist ein Unterschied, ob man Bilder mit kurzen Texten ansieht, oder systematisch über längere Zeit mit solchen Texten arbeitet.


3. Einige Hersteller, z.B. die Telekom, warnen ausdrücklich davor, WLAN-Router an Orten aufzustellen, an denen sich Kinder aufhalten [7]. In der Erklärung von Nikosia fordern die „Österreichische Ärztekammer“, die „Zypriotische Ärztekammer“, die „Ärztekammer für Wien“ und das „Zypriotische Nationale Komitee für Umwelt und Kindergesundheit“ das Verbot von WLAN an KiTas und Schulen [8].

4. Zu WLAN gibt es eine Alternative, die ohne Funk auskommt: Datenlicht, oft auch als LiFi oder VLC bezeichnet. Dabei wird die Information statt über Funk durch Infrarotstrahlung und/oder sehr schwaches sichtbares Licht übertragen. 
     Der Vorteil liegt nicht nur beim Gesundheitsschutz; die Datenübertragung kann auch wesentlich schneller geschehen als bei WLAN. Deshalb wird diese Technik in Zukunft wohl immer mehr verwendet werden.
     Es gibt mehrere Firmen, die derartige Anlagen anbieten:
Die größte davon ist signify, eine Philips-Tochtergesellschaft. Ein Klassenzimmer einzurichten kostet etwa 1.000 €. Dazu kommen wohl noch die Anschlusskosten und die kleinen Infrarot-Empfänger. Daher werden am Schluss die Kosten wesentlich höher sein.
    Eine weitere Firma ist aerolifi GmbH (Markus Werner), Argelsrieder Feld 22, 82234 Wessling, 0162 982 63 13, info@aerolifi.com , www.aerolifi.com

In den USA gibt es die Firma Global Greenology mit Ken Peterson, Tel. 001 214 26 30 992. Man erreicht ihn schlecht; besser ist eine Email an kenpeterson704@gmail.com Er ist sehr interessiert, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Firmen, die Sie leicht im Internet finden.

Ein Nachteil aller Anbieter ist, dass die Laptops und Smartphones heute keine Infrarot-Schnittstelle mehr haben. Daher benötigt man jeweils ein kleines Zusatzgerät. Den dafür nötigen USB-Anschluss haben zwar alle Laptops, aber die meisten Smartphones nicht. Trotzdem ist bei vielen Smartphones eine Anbindung über den Mikro-USB-Anschluss für das Ladekabel möglich.

Statt WLAN gibt es also eine modernere Technik mit sichtbarem Licht oder mit Infrarot. Wir müssen unbedingt erreichen, dass diese statt WLAN verwendet wird. Die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen muss uns die Mühe wert sein, die mit dieser Aktion verbunden ist.

In Bayern ist es ein Problem, dass die Gelder für den digitalen Ausbau der Schulen meist daran gebunden sind, dass die Installation von der Firma Bayern-WLAN durchgeführt wird, die mit der Firma O2 verbunden ist. Jede Abweichung vom konventionellen WLAN ist daher für sie geschäftsschädigend und unerwünscht. Trotzdem müssen wir versuchen, auch in Bayern wenigstens einige Räume als „Test“ mit der neuen Technik auszustatten. Außerhalb von Bayern weiß ich von solchen Schwierigkeiten nichts.


(weitere Infos werden hier noch bereitgestellt, hier geht es zur Seite der ÖDP:  https://www.oedp.de/index.php?id=31207 , die Verlinkung im Text wurde vom Viertürmeblog ergänzt, die Verlinkung in den Fußnoten ist vom Autor. 
Fragen an Prof. Dr. Klaus Buchner (Kernphysiker): 


Fußnoten:

[1] Hedendahl et al.: Frontiers in Public Health 5 (2017), 1-14 www.researchgate.net/publication/321166445_measurements_of_radiofrequency_radiation_with_a_body-borne_exposimeter_in_Swedish_Schools_with_wi-fi


[2] I. Wilke: Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten. Sonderbeilage von umwelt . medizin . gesellschaft Ausgabe 1-2018 www.emfdata.org/de/dokumentationen/detail&id=223


[3] Im letzten Jahr hat sich die Beweislage für Krebs durch Funkanlagen verändert: Eine amtliche Studie einer US-amerikanischen Regierungsbehörde hat dies im Tierversuch eindeutig nachgewiesen, und auch bei Menschen sind die Daten erdrückend: Tierexperimente: NTP-Studie: https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/about_ntp/trpanel/2018/march/tr596peerdraft.pdf und https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/about_ntp/trpanel/2018/march/tr595peerdraft.pdf
Bei Menschen: M. Carlberg und L. Hardell: Evaluation of mobile phone and cordless phone use and glioma risk using the Bradford Hill viewpoints from 1965 on association or causation. BioMed Research International 2017(11), 1-17
www.researchgate.net/publication/315317875_evatuation_of_mobile_phone_and_cordless_phone_use_and_glioma_risk_using_the_Bradford_Hill_viewpoints_from_1965_on_association_or_causation


[4] Divan, Kheifets et al. (2008): Prenatal and postnatal exposure to cell phone use and behav-ioral problems in children. Epidemiology 19 (4), 523-529 ww.wifiinschools.com/uploads/3/0/4/2/3042232/divan_08_prenatal_postnatal_cell_phone_use.pdf


[5] Die biochemischen Ursachen sind als Folge der Funkstrahlung nachgewiesen in K. Buchner und H. Eger (2011): Veränderungen klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder – eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen. Medizin . Umwelt . Gesellschaft 24(1), 44-57 http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/111_be_z.pdf


[6] Sehr lesenswert ist auch das Heft „Vorsicht WLAN“ www.diagnose-funk.org/ratgeber/vorsicht-wlan!


[7] Die Telekom warnt bei ihrem WLAN-Router Speedport davor, ihn in Kinder- oder Aufenthaltsräumen aufzustellen: Im Abschnitt „Sicherheitshinweise und Datensicherheit“ der Betriebsanleitung steht: „Vermeiden Sie das Aufstellen Ihres Speedports in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen, um die Belastung durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten.“ Bedienungsanweisung 2017, S. 21


[8] Pressemitteilung und Positionspapier: www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1242 

 
Ausblick aus dem Fenster muss nicht mehr sein, wer die
berühmte Mittelrheinstrecke zwischen Bonn und Bingen oder Rüdesheim fährt,
wird nicht nur WLAN-Strahlen ausgesetzt,. Wenn man in einem vollen Zug
gerade noch hier einen Platz bekommt, kann die schlecht platzierte
Werbung für WLAN einen die schöne Aussicht vermiesen.
Die Fenster im öffentlichen Verkehr sollten frei von Anzeigen  sein.
Anzeigetafeln sollten in die Fahrzeughülle eingeplant werden, wie
dies bei Linienbussen üblich ist und nicht Fensterfläche verdecken.
Aber auch in Zügen wären Alternativen zum WLAN möglich.
(Bild und Bildtext: Felix Staratschek, Copyleft)
 

Kinderrechte und Grundgesetz: Stellungnahme des Verband Familienarbeit e.V. / Halle-sche Erklärung für die Honorierung und Anerkennung der Familienarbeit

02.12.2019 Kinderrechte und Grundgesetz: Stellungnahme des Verband Familienarbeit e.V.


Unser Verband hat sich schon mehrfach kritisch zur besonderen Erwähnung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz (GG) geäußert, weil wir befürchten, dass das primäre Erziehungsrecht der Eltern ausgehebelt und damit dem Kindeswohl eher geschadet würde. (z.B.: http://familienarbeit-heute.de/?p=5527 )

Jetzt liegt ein konkreter Formulierungsvorschlag des Bundes-Justizministeriums (Ministerin Christine Lambrecht (SPD))vor:
"Jedes Kind hat das Recht auf Achtung, Schutz und Förderung seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör."

 
Kinder fordern Eltern - wir fördern Eltern, warb die SPD
zur Bundestagswahl 2017. In dem Entwurf eines Grundgesetzartikels
für  Kinderrrechte, der maßgeblich von der SPD gestaltet wurde,
kommen die Eltern gar nicht vor. Die vorgeschlagenen Aussagen sind
schwammig, wie weit wird der Bedgriff der "sozialen Gemeinschaft"
ausgelegt? Wird die Gesellschaft wichtiger oder ist die Familie eine
ausrfeichende soziale Gemenschfat? Bircht die SPD mit dieser Formulierung ihr
Wahlversprechen der Förderung der Eltern?
Oder versteht die SPD unter Förderung der Eltern die
Förderung der Fremdbetreuung, damit Eltern einer Erwerbsarbeit
nachgehen und das Familienleben großteils an andere delegieren?
(Bild und Bildtext: Felix Staratschek, Copyleft)


Der Vorstand des Verband Familienarbeit e.V. sieht seine Befürchtungen bestätigt und nimmt wie folgt Stellung:


Zunächst erscheint dieser Text harmlos, weil er nur Selbstverständliches anführt. Schon Art. 1 GG garantiert die Grundrechte für alle Menschen, also auch für die Kinder.
    Alarmierend ist es jedoch, wenn die umfangreiche Beschreibung von Kindergrundrechten im Gesetzesvorschlag ohne Bezugnahme auf die Eltern auskommt. So erscheinen der „besondere Schutz der Familie“ nach Art. 6 GG Abs.1 und „das natürliche Recht der Eltern“ nach Abs. 2 GG nur als Randerscheinung. 
     Fände dieser Absatz Eingang ins GG würde es der Rechtsprechung noch einfacher gemacht, über eine Bevormundung der Eltern zum Nachteil des Kindeswohls hinwegzusehen, als das ohnehin schon der Fall ist.


Nach Überzeugung der meisten mit der Kindheitsentwicklung befassten Fachleute widerspricht z.B. schon heute die einseitige Förderung der Krippenbetreuung bei Ausschluss der selbst betreuenden Eltern von einer entsprechenden Gegenleistung und die gezielte Diskriminierung von Eltern mehrerer Kinder beim Elterngeldgesetz eindeutig dem Kindeswohl. Solche Rücksichtslosigkeiten gegenüber Eltern und Kindern würden beim vorgeschlagenen Wortlaut noch weiter erleichtert. Dann könnte die staatliche Bürokratie noch hemmungsloser bestimmen, was sie unter dem „Wohl des Kindes“ versteht als heute. 
     „Kinderrechte“ unter Ausschluss der Eltern setzen Kinder der staatlichen Willkür aus. Demgegenüber sind Schutz der Familie und des Elternrechts in der Regel auch der zuverlässigere Schutz der Kinderrechte.


Sachgerechter kann das Kindeswohl so geschützt werden, wie es z.B. die mit Kinderpsychologie befasste Hans-Joachim-Maaz-Stiftung in der aktuellen Halle’schen Erklärung fordert:

https://hans-joachim-maaz-stiftung.de/hallesche-erklaerung/ 



Halle’sche Erklärung

Kinder sind die Zukunft.

Die Qualität der Frühbetreuung von Kindern entscheidet nicht nur über: 
--Gesundbleiben oder Krankwerden, 
--über die Chancen für ein erfülltes oder 
--über die Not eines entfremdeten Lebens, 
sondern vor allem auch 
--über das spätere Verhalten – über die psychosoziale Befähigung zur Demokratie oder 
--eine Anfälligkeit für populistische und autoritär-repressive Strukturen mit potentieller Gewaltbereitschaft.


Wir setzen uns deshalb entschieden dafür ein:

--Eltern finanziell mit einem Elterngeld bis zum vollendeten 3. Lebensjahr des Kindes so zu sichern, dass sie die Kindesbetreuung ohne wesentliche materielle Einbußen selbst übernehmen können

Die elterliche Betreuungs- und Fürsorgearbeit sozialrechtlich der Erwerbsarbeit gleichzustellen

--Den beruflichen Wiedereinstieg in Erwerbsarbeit und die Karrierechancen gesetzlich zu sichern


--Für Eltern bzw. werdende Eltern Elternworkshops einzurichten, die auf freiwilliger Basis und kostenfrei helfen können, die mütterliche und väterliche Beziehungsfähigkeit zu verbessern
Bei unvermeidbarer Krippenbetreuung in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes für ein optimales Betreuungsverhältnis (max. 2-3 Kinder pro Betreuerin oder Betreuer) zu sorgen

--Bei notwendiger Krippenbetreuung nicht die Bildung in den Vordergrund zu stellen, sondern die Beziehungsfähigkeit des Betreuungspersonals für eine optimale Bindungserfahrung der Kinder zu fördern

Der Vorstand und Beirat der Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur / Halle, 23.11.2019

Sie können die Halle‘sche Erklärung unterstützen und helfen, diese zu verbreiten, indem Sie vorstehenden Link anklicken und dort die Erklärung unterstützen und die Funktionsfelder unter diesem Beitrag nutzen, diesen auf Facebook und Twitter zu verbreiten. 


VDV und Allianz pro Schiene begrüßen DB-Aussage, keine Eisenbahnstrecken mehr stillzulegen / Kommentar

Allgemein, 06.12.2019: Gut für den Klimaschutz im Verkehr

Allianz pro Schiene und VDV begrüßen Ankündigung der DB für Streckenreaktivierung

Das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) begrüßen die Ankündigung der Deutschen Bahn, keine Strecken mehr stillzulegen und bereits stillgelegte Verbindungen wieder in Betrieb zu nehmen. „Die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken ist der beste Weg, um beim Klimaschutz im Verkehr rasche Erfolge zu erzielen“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Freitag in Berlin.

Erfolgreiche Beispiele zeigen das Potential

„Das Comeback brachliegender Verbindungen hilft zudem dabei, wieder attraktive Angebote für den öffentlichen Verkehr nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem Land zu schaffen.“ VDV-Geschäftsführer Martin Henke betonte: „Die zahlreichen erfolgreichen Reaktivierungen in der jüngeren Vergangenheit zeigen, welches Potential hier noch brach liegt. Wir haben mit unseren Vorschlägen für mögliche Reaktivierungen in ganz Deutschland eine Blaupause geliefert, um weitere Projekte rasch umzusetzen.“
Weitere Informationen:
Zehn Vorschläge für Reaktivierungen (PM)

Die Botschaft höre ich gerne, aber wird das auch wirklich praktiziert? 

Freitag, 6. Dezember 2019

Eisenbahn-Fahrplanwechsel im Dezember 2019 im Rheinland (VRS, AVV und ansachließende Strecken)

15.11.19
Änderungen in allen Regionen ab dem Fahrplanwechsel


Köln, 15. November 2019. Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird es auf dem Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) zu Angebotsveränderungen und -verbesserungen kommen.
 

Zudem werden auf mehreren Linien neue Fahrzeuge eingesetzt:

Der RE 6 wird zu einer Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX), somit fahren ab Mitte Dezember die neuen RRX-Fahrzeuge zwischen Köln/Bonn Flughafen und Minden in Westfalen. Die Sitzplatzkapazität steigt dadurch von bisher rund 600 auf 800 Sitzplätze an. Ein halbes Jahr später, im Juni 2020, wird der RE 1 ebenfalls auf die neuen RRX-Fahrzeuge umgestellt. Zwischen Aachen und Hamm steigt die Sitzplatzkapazität dann von derzeit rund 720 auf 800 Sitzplätze.

Neue Fahrzeuge fahren zudem auf der Linie des RE 8 zwischen Koblenz und Mönchengladbach. Hier kommen neue drei- beziehungsweise fünfteilige Elektrotriebwagen vom Typ Coradia Continental (BR 440) des Herstellers Alstom zum Einsatz. In den dreiteiligen Triebzügen wird es 155 Sitzplätze geben, bei den fünfteiligen 266. Bei der zum RE 8 größtenteils parallel verkehrenden RB 27 wurden die elektrischen Triebzüge des Typs ET 425 re-designt, sodass es für die Fahrgäste nun in den modernisierten Fahrzeugen unter anderem eine neue Sitzpolsterung und Steckdosen geben wird. „Die großen Kapazitätsengpässe in unserem Schienennetz lassen nur noch vereinzelte zusätzliche Fahrten zu. Umso erfreulicher ist es, dass gleich auf mehreren Linien neue oder modernisierte Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Diese bieten den Fahrgästen ein deutliches Plus an Komfort“, so die NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek und Dr. Norbert Reinkober.

 
Die S-Bahn vor dem Kölner Dom. Aufgenommen am
Brückenkopf der Hohenzollernbrücke vor dem Hauptbahnhof
auf der Nordseite. 
 

Auf der Eifelstrecke kann das Angebot bei der RB 24 ausgeweitet werden: Hier wird es neue Frühfahrten zwischen Euskirchen und Köln geben und der 30-Minuten-Takt wird bis 23 Uhr ausgeweitet. 


Bei der S 23/RB 23 zwischen Bonn und Euskirchen/Bad Münstereifel wird es neue Frühfahrten und eine Ausweitung des 15-Minuten-Takts um weitere drei Fahrten geben. Am Wochenende wird eine zusätzliche Fahrt zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel in der 20-Uhr-Lage stattfinden. 

Die „Bördebahn“ (RB 28) nimmt zum Fahrplanwechsel ihren Betrieb zwischen Euskirchen und Düren auch wochentags auf. Mit sechs Zugpaaren wird dann im Zweistundentakt gefahren.

Auf der Strecke der Oberbergischen Bahn (RB 25) sorgt eine zusätzliche Spätfahrt für eine Verlängerung des 30-Minuten-Takts bis 23 Uhr (Abfahrt Köln Hansaring 22:51 Uhr). 
--Außerdem werden drei Fahrten am Nachmittag von Engelskirchen bis Gummersbach verlängert. 
--An den Wochenenden wird der bislang zwischen Köln und Overath bestehende 30-Minuten-Takt bis nach Engelskirchen verlängert. 
--Nach dem Abschluss der Bauarbeiten zwischen Meinerzhagen und Brügge wird es einen Stundentakt bis Lüdenscheid geben. Bisher bestand auf dem Abschnitt zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid ein Zweistundentakt.
Neue RRX-Linien ab Dezember 2019 und Juni 2020

Die Linien des RE 1 und des RE 6 werden zu weiteren Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX). 

Ab Dezember 2019 wird der RE 6 (RRX) von National Express betrieben. Es kommt zu einer leichten Anpassung der Abfahrtszeiten. Zudem entfallen in der Tagesrandlage die Halte in Köln Messe/Deutz. Der Regelfahrplan gilt aufgrund von Bauarbeiten in Düsseldorf-Bilk und in Deutz allerdings nur zwischen 19. April und 13. Juni 2020. In den beiden Phasen der Bauarbeiten wird der RE 6 (RRX) über Opladen umgeleitet und hält dann in Köln Messe/Deutz (tief). Köln Hbf, Neuss und Dormagen können während der Baumaßnahmen nicht angefahren werden. 

Der RE 1 (RRX) zwischen Aachen und Hamm wird ab Juni 2020 von Abellio gefahren. Auf dieser Linie wird es zusätzliche Nachtfahrten zwischen Köln und Düsseldorf geben, von denen eine bis Köln/Bonn Flughafen fortgeführt wird. In Köln Messe/Deutz kommt es zu leichten Fahrplananpassungen. Auch bei den Sprinterzügen müssen die Fahrzeiten leicht angepasst werden. Sie enden wegen Brückenarbeiten in Köln Ehrenfeld. Samstags- und Sonntagsabends wird es jeweils eine zusätzliche Fahrt von Köln nach Aachen geben.

Die zwischen Koblenz und Mönchengladbach verkehrenden Linien RE 8 und RB 27 tauschen die Fahrlage. Der RE 8 wird wochentags ganztägig zusätzlich in Troisdorf Friedrich-Wilhelmshütte halten. 
   Bei der RB 27 werden zusätzliche Spätfahrten besonders am Wochenende angeboten. Die Linie verkehrt neu über den Flughafen. Dadurch wird insbesondere Bonn auch in den Tagesrandlagen an den Flughafen angebunden.
   Bei der RB 20 (euregiobahn) wird die erste morgendliche Fahrt bis Düren verlängert (an 5:44 Uhr). Samstags erfolgt mit fünf zusätzlichen Fahrtenpaaren nach Stolberg-Altstadt und mit vier Fahrtenpaaren nach Eschweiler-Weisweiler eine Verlängerung des 30-Minuten-Taktes bis zum Ladenschluss nach 20 Uhr. Ein zusätzliches Fahrtenpaar wird es an den Wochenendnächten (Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag) beim RE 7 auf dem Streckenabschnitt zwischen Hagen und Köln geben.
Bauarbeiten sorgen für Ausfälle

Auf mehreren Linien sorgen Bauarbeiten für den Ausfall von Fahrten. 
---Beim RE 4 fallen die Zusatzzüge in der Hauptverkehrszeit bis April 2020 wegen Bauarbeiten am Regionalbahnhof Düsseldorf-Bilk aus. 
---Beim RE 9 kommt es ab 14. Juni zum Ausfall der Verstärkerzüge (6 und 7 Uhr ab Au, 16 und 17 Uhr ab Köln Hbf). Außerdem entfallen bei fünf Fahrten die Halte in Köln Messe/Deutz. Die bislang nur in der Woche stattfindende abendliche Ausdehnung ab Köln nach Aachen um 21:47 Uhr kann nun auch am Wochenende angeboten werden.

Betroffen von den Bauarbeiten in Deutz ist auch die Mittelrheinbahn (RB 26). 
Allerdings wird es zum jetzt anstehenden Fahrplanwechsel auch eine Verbesserung geben: 
    Wochentags konnte in beide Richtungen eine neue späteste Fahrt hinzugefügt werden. In Köln Messe/Deutz startet diese um 1:50 Uhr, in der Gegenrichtung in Remagen um 1:11 Uhr. 
    Während der Bauphase ab Juni 2020 enden die Züge dann in Köln-Dellbrück oder nachts am Flughafen Köln/Bonn. Dann müssen zudem, wegen Trassenkonflikten mit Flixtrain bei drei Fahrten Richtung Köln (Ankunft Köln Hbf 11:02 Uhr, 15:02 Uhr und 19:02 Uhr), die Stopps in Roisdorf und Hürth-Kalscheuren entfallen. In der Gegenrichtung kommt es bei zwei Fahrten Richtung Remagen zum Ausfall des Halts in Rolandseck (Abfahrt Köln Hbf 12:56 Uhr und 16:56 Uhr).

Für die RB 38 bedeuten die Brückenarbeiten in Deutz, dass die Linie ab dem kleinen Fahrplanwechsel im Juni nur zwischen Bedburg und Horrem betrieben werden kann. An den Sonntagen wird der Fahrplan angepasst, um die Anschlüsse an die RE 1 zu verbessern. 

Zwischen Köln und Bonn wird bei der RB 48 die Hauptverkehrszeit insgesamt um zwei Stunden ausgeweitet. Zudem wird abends eine zusätzliche Fahrt Richtung Solingen angeboten. Daneben werden am Wochenende weitere Nachtfahrten Richtung Solingen realisiert.

Im S-Bahnnetz vor allem Verlängerungen in der Hauptverkehrszeit
Bei der S 6 wird es wochentags in der Hauptverkehrszeit 13 weitere Fahrten geben, die bis Worringen fahren. Ab Juni 2020 muss eine Schülerfahrt der S 11 um 7:30 Uhr ab Köln-Dellbrück entfallen. Ersatz bietet eine Fahrt der RB 26 zu dieser Zeit.

Bei der S 12 werden in der Woche in der Hauptverkehrszeit elf Fahrten, die bisher in Köln-Ehrenfeld enden, bis nach Horrem verlängert. Zudem werden mehrere Fahrten, die bisher in Troisdorf enden, bis nach Hennef ausgeweitet. 

Für die S 19 sind zusätzliche Nachtfahrten in der Woche geplant. Außerdem werden wochentags am Vormittag Fahrten bis nach Blankenberg und Düren verlängert und abends von Troisdorf nach Hennef. An den Wochenenden wird es ebenfalls zur Verlängerung von Fahrten nach Blankenberg und Düren kommen. Weitere Verbesserung: Die Nachtfahrten bis nach Aachen halten zusätzlich in Eschweiler Hbf.

Pressekontakt:
Nahverkehr Rheinland GmbH
Benjamin Jeschor
Stellvertretender Pressesprecher 

https://www.nvr.de/presse-aktuelles/pressestelle

http://www.nvr.de

Aktuelle Informationen und Medienbeiträge zur Petition Werdenfelsbahn München - Garmisch Patenkirchen - Mittenwald - Innsbruck

Aktuelle Informationen und Medienbeiträge zur Petition Werdenfelsbahn
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-eine-bessere-bahn-im-werdenfels-und-pfaffenwinkel
Kontakt:
https://www.pro-bahn.de/oberbayern/

Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition für eine bessere Bahn im Werdenfels und Pfaffenwinkel!


Bereits gestern haben wir das selbstgesteckte Ziel von 1500 Unterschriften weit übertroffen. Grund dafür ist, dass die Medien jetzt „auf den Zug aufgesprungen“ sind und das Thema weiter in die Öffentlichkeit tragen. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass wir uns mit dem Sammelergebnis schon zufrieden geben. Im Gegenteil - wir machen weiter, denn jede Stimme zählt und verleiht unserem Anliegen noch mehr Gewicht.

 
Ein Triebwagen der DB zwischen Klais und Mittenwald


Bemerkenswert ist die Reaktion des Freistaats Bayern, der über die Sprecherin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) praktisch allen vorgeschlagenen Maßnahmen eine Abfuhr erteilt. (Siehe Artikel im Weilheimer Tagblatt)


Wir werden also die Petition nicht nur beim Bund, sondern auch beim Freistaat, also beim bayerischen Verkehrsministerium, mit Vehemenz einreichen müssen.


Und hier die Links zu den Medienbeiträgen:
Weilheimer Tagblatt:
www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/weilheim-schongau-petition-fuer-bessere-bahnverbindungen-1500-unterschriften-fuer-zweites-gleis-13267612.html
Bayerischer Rundfunk:
www.br.de/nachrichten/bayern/petition-fuer-bahnstreckenausbau-im-oberland,RjflwHi

Am 6.12. gibt es im BR noch ausführliche Rundfunkbeiträge in Radio Bayern 1 zwischen 12-13 Uhr und in Bayern 2 in der Regionalzeit ab 13.30 Uhr – sowie auf B5 im Bayernfenster.
Weiter gibt es morgen einen TV Beitrag in der Abendschau zw. 17.30 – 18.00 Uhr. Der hat vor allem zum Thema die neue Fußgängerunterführung in Seehausen, bei deren Bau das zweite Gleis wieder nicht berücksichtigt wurde.


Wir wollen die Mitbürger und Fahrgäste mit Flyern ansprechen. Die ersten 1000 Stück sind bereits verteilt, eine weitere Auflage wird demnächst gedruckt. Wer Möglichkeiten hat, diese in seinem Umfeld zu verteilen oder aufzulegen, kann sich gerne bei mir melden.
Vielen Dank an alle, die die Petition unterstützen und verbreiten!
PRO BAHN Oberland, Norbert Moy


PRO BAHN Bezirksverband Oberbayern e.V.
Kontakt:
https://www.pro-bahn.de/oberbayern/ 


(Anmerkung: Es wäre schön wenn sich mehr Menschen PRO BAHN anschließen und so die Arbeit je nach Möglichkeit finanziell (Mitgliesbeitrag) oder auch ideel mittragen.)

Samstag, 30. November 2019

Kinderrechte ins Grundgesetz? ÖDP: Risiken müssen bedacht werden – Elternrechte nicht aushebeln

29. November 2019
Kinderrechte ins Grundgesetz? ÖDP: Risiken müssen bedacht werden – Elternrechte nicht aushebeln


Verena Föttinger, stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), bewertet die bisherigen Bestrebungen der Großen Koalition sowie von Grünen und Linken, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern als problematisch: „Hier müssen die Risiken bedacht werden, um am Ende nicht die Elternrechte zugunsten eines staatlichen Bestimmungsrechtes auszuhebeln.“ Die aktuelle Diskussion um eine Aufnahme der „Kinderrechte“ ins Grundgesetz erweckt den Eindruck, als seien die Kinderrechte bisher nicht berücksichtigt. Das ist aber nicht der Fall, weil die Kinderrechte (wie auch die Rechte z.B. der Senioren) bei den Menschenrechten nach Artikel 1 Grundgesetz zweifellos mitgemeint sind.

 
Kinderrechte im Grundgesetz: Die sind da schon drinnen.
Die ÖDP schlägt einen Kompromiss vor. 


Die aktuell vorgelegten Änderungsvorschläge für einen Text im Grundgesetz bergen die Gefahr, dass der bisherige verfassungsrechtlich verankerte Vorrang der Eltern bei der Vertretung der Kinderrechte gegenüber dem Staat nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG aufgehoben wird. Wenn der Staat hier als gleichberechtigt gegenüber den Eltern eingesetzt wird, kann das vom Gesetzgeber dazu benutzt werden, die Elternrechte noch weiter einzuschränken als er das durch die zunehmende Bevormundung der Eltern schon heute tut.

„Die ÖDP will sich aber einer Stärkung der Kinderrechte nicht grundsätzlich verschließen. Der ÖDP-Bundesparteitag hat daher einen pragmatischen Vorschlag verabschiedet, um den Artikel 6 im Grundgesetz entsprechend zu ergänzen“, so die ÖDP-Politikerin Föttinger.

Diese von der ÖDP vorgeschlagene Ergänzung des Grundgesetzes lautet: „Jedes Kind hat das natürliche Recht auf Betreuung und Erziehung durch die eigenen Eltern. Die staatliche Gemeinschaft schützt dieses Grundrecht des Kindes, indem sie die Fähigkeit und Bereitschaft der Eltern zur Erziehung ihrer Kinder stärkt und fördert. Das Wächteramt des Staates berechtigt den Staat nicht, die Eltern zu einer bestimmten Art der Erziehung ihrer Kinder zu drängen.“

„Darüber hinaus fordert die ÖDP das Wahlalter auf allen Ebenen auf 14 Jahre abzusenken, um der jungen Generation ein stärkeres Mitspracherecht einzuräumen. Außerdem müssten Kinder und Familien wesentlich stärker in den Mittelpunkt von Entscheidungen in vielen Politikfeldern gestellt werden“, ergänzt Föttinger. „Sonst geraten die Versprechungen für eine bessere Zukunft für kommende Generationen zur leeren Floskel.“

Link zur Pressemitteilung







Freitag, 29. November 2019

EU-Parlament beschließt Klimanotstand – Umsteuern auch bei „Stuttgart 21“ - sonst ist das nicht glaubwürdig

Klimanotstand in Europa – Umsteuern auch bei „Stuttgart 21“!


Vielen Dank, liebe Freundinnen und Freunde, dass Sie vor einiger Zeit die Petition 'Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!' unterschrieben haben.
Wir wollen nicht lockerlassen. Der Klimaschutz erfordert entschlossenes Handeln. Deshalb bitte ich Sie heute, auch meine neue Petition zu unterschreiben. 
Sie wendet sich direkt an Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU):

„#RettetdasKlima: Umsteuern bei Stuttgart 21 jetzt!“
https://weact.campact.de/petitions/rettetdasklima-umsteuern-bei-stuttgart-21-jetzt


Am 28. November hat das Europaparlament den Klimanotstand ausgerufen: Die gesamte politische Arbeit soll von nun an auf Folgen für Klima und Umwelt abgeklopft werden. Da muss auch Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) „Stuttgart 21“ abklopfen, denn...

„Stuttgart 21“ ist das klimaschädlichste Infrastrukturprojekt Deutschlands.

– Der Tiefbahnhof ist für modernen Takt-Verkehr nicht geeignet.

– Er hat über 30 % weniger Kapazität als der bestehende Bahnhof.

– Die Fahrten durch die 60 km Tunnel kosten sehr viel zusätzliche Energie.

– Und die Bauarbeiten verschlucken Milliarden, die bundesweit für sinnvolle Bahn-Ertüchtigung gebraucht werden.

(Anmerkung des Viertürmeblogs: Stuttgart 21 ist auch aus anderen Gründen sehr kritisch. Die Verkehrswende dienst nicht nur dem Klimaschutz, sondern auich vielen anderen Aspekten des Umweltschutzes und einer menschenfreundlichen Stadtplanung. Die Risiken der Schräglage des Tiefbahnhof, die langen, eng gebauten Tunnel und der Bahnhof können im Brandfall zur Todesfalle werden, die aktuelle Planung erhöht die Störanfälligkeit des Schienenverkehrs, da die Reserven, die akut der Kopfbahnhof noch hat, wegfallen. Kommt es zu Störungen im S-Bahn-Tunnel ist kein Kopfbahnhof mehr da, um einen Großteil der S-Bahnen aufzunehmen. Kommt es im System des Tiefbahnhofs zu Störungen oder Flutungen bei Jahrhunderthochwassern, ist kein Kopfbahnhof mehr da, der den Fernverkehr aufnehmen kann.)

 
Protest gegen Stuttgart 21 in Bonn vor dem Sonderparteitag der
SPD bezüglich des Eintritts in die neue große Koalition mit der CDU und CSU.
Diese 3 Parteien sind die Hauptverantwortlichen für den Bau von
Stutttgart 21 und könnten jetzt die Notbremse ziehen. 
 


https://www.youtube.com/watch?v=6OOz6m533qc&t=552s



Auch der Bundesrechnungshof fordert den Verkehrsminister auf, gegenüber S21 seine Kontrollfunktion wahrzunehmen.

Die Bauarbeiten müssen gestoppt, die Planungen komplett überarbeitet werden: Eine Modernisierung des bestehenden Kopfbahnhofs spart auch jetzt noch Milliarden – und das schon Gebaute kann sinnvoll umgenutzt werden.

Deshalb meine Forderung an Verkehrsminister  Andreas Scheuer (CSU): Leisten Sie Ihren Beitrag zum Klimaschutz! Ziehen Sie endlich Konsequenzen aus dem Desaster „Stuttgart 21“!

Liebe Freundinnen und Freunde, unterstützen Sie bitte meine Forderungen und unterschreiben Sie auch meine neue Petition!
„#RettetdasKlima: Umsteuern bei Stuttgart 21 jetzt!“
https://weact.campact.de/petitions/rettetdasklima-umsteuern-bei-stuttgart-21-jetzt


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Martin Poguntke



...und wenn Sie meine Petition darüber hinaus unterstützen wollen,
leiten Sie diese Mail gerne weiter an Ihre Freund/innen und Bekannten!


Aktionsbündnis K21 hat diese Petition auf WeAct gestartet. Verändern auch Sie Politik mit WeAct und starten Sie eine Petition!.


(Bilder und Teile der Verlinkung: Felis Staratschek, Bilder von mir in Artikeln unter Copyleft, zur umwelt- und verkehrspolitischen Arbeit freigegeben.) 

Leserbrief: Ticketfalle VRR Automat / Mängel an den neuen Automaten

Betrifft: Neue VRR-Automaten sorgen für Ticket-Falle


Neue Automaten stehen auf den Bahnsteigen in Remscheid und
der anderen Bahnhöfe und Haltestellen im VRR.

Viel wird über die roten DB-Automaten gelästert. Aber ich war bisher froh, dass es diese gibt und einen 24 Stunden am Tag zu diensten sind. Da die Reisebüros saftige Aufschläge auf Fahrkarten nehmen, lohnt es sich sogar mit dem Bus zu diesen Automaten zu fahren, um sich dort in aller Ruhe auf die Suche nach günstigen Verbindungen zu begeben. 

Der neue Automat, am Remscheider Hbf getestet, hat da viele Defizite: 

--Keine Verbindungssuche ohne ICE, da kann man viele preiswerte Verbindungen nicht mehr finden.

So sieht die Zugsuche der neuen Automaten aus. Gezielt dem ICE
oder den Fernzügen ausweichen, geht mit dieser Sucheinstellung nicht mehr. 


Hier die Zugsuche am roten DB-Automaten. Es gibt vier
Varianten der Recherche, die einem helfen, preiswerte
Zugverbindungen zu finden. Um Verbindungen für das
"Quer durchs Land-Ticket" zu finden, ist eine reine
Nahverkehrsoption für die Zugsuche unverzichtbar.
Und wer es nicht so eilig hat, kann durch Vermeidung der ICE
weniger ausgelastete IC finden, auf denen es noch Sparpreise gibt. 


--Keine Verbindgssuche "Nur Nahverkehr", analog zum Fernverkehr. Denn wenn die Sparpreise alle sind ist das "Quer durchs Land-Ticket" oft noch eine Alternative, für die der neue Automat die Fahrpläne nicht anzeigt

--Es werden jeweils nur wenige Fernverbindungen angezeigt und man kann nur wenige male frühere oder spätere Züge suchen. Da sind die DB-Automaten weit großzügiger. Man muss beim neuen Automaten immer wieder die Suche neu starten mit der ganzen Eingabeprozedur, um weitere Zeitfenster zu prüfen. Jedesmal dauert der Aufbau des Fernverkehrsbereich recht lange. 

  --Beim Durchtetsten des neuen Automaten ist mir mehrfach die Bildschirmmaske zum Start zurück gegangen, obwohl ich noch gar nicht fertig war. Auch die Reaktion auf den Fingerdruck am Bildschirm blieb immer wieder aus.

--Akut ist in Remscheid bei der VRR-Fahrplanauskunft der Startbahnhof Gelsenkirchen eingegeben

Auch die alten DB- Automaten haben Mängel, dort werden mögliche Verbindungen nicht angezeigt, wenn man zu oft umsteigen muss. 

---Wenn man eine Fahrt mit dem "Quer durchs Land Ticket" machen will, kann man die Verbindungssuche splitten. 

---Will man jedoch auch Fernzüge benutzen, hat man keine Chance diese vorhandenen Verbindungen mit häufigen Umsteigen zu buchen, da die auch beim roten DB-Automaten nicht angezeigt werden. 

Dessen ungeachtet hatte ich 2019 eine kurzfristig beschlossene Bahnfahrt. Die Hinfahrt Remscheid - Bayreuth war am Samstag, da gab es sogar noch sehr günstige ICE, die Rückfahrt am Montag war nur deshalb preiswert, weil ich eine Verbindung ohne ICE gebucht hatte. Mit dem neuen Automaten hätte ich diese Verbindung nicht buchen können. 

Wenn es Transdev nicht gelingt, dem neuen Automaten alle Funktionen des alten DB-Automaten aufzuspielen, wird Bahnfahren für viele wesentlich unattraktiver. Statt den genannten Mangel des  DB-Automaten zu beheben, gibt es hier zahlreiche Verschlechterungen. 


So sieht die Maske der neuen Automaten aus. Die Suche unter "Fernverkehr"
ist jedoch, wie gezeigt, sehr eingeschränkt.
Und wenn man auf "Gesamtangebot Nahverkehr"
geht, bekommt man zwar eine Fahrkarte angeboten, aber keine Verbindung genannt.
Pauschalpreise der DB für den Nahverkehr werden nicht berücksichtigt. 

Ich hoffe, dass es im Bereich meiner Monatskarte auch in Zukunft noch einen roten DB-Automaten gibt, wo ich mir die günstigen Sparpreise raussuchen kann - oft in der 1. Klasse, denn zu Sparpreisen ist diese Klasse erschwinglich und dann bleibt ein Sparpreis in der 2. Klasse frei für die, die wirklich auf jeden Cent schauen müssen. 

Wer in der nächsten Zeit am Automaten eine Bahnfahrt buchen will, sollte die Zeit nutzen, die noch der rote DB-Automat am Bahnsteig in Betrieb ist. 


So sieht die Startmaske der alten roten DB-Automaten aus. 

Beide Automaten haben gemeinsam, dass man die Reise über Zwischenhalte und Aufenthaltszeiten variieren kann. Mit einer Stunde Aufenthalt an einem Umsteigebahnhof kann man manchmal den Fahrpreis halbieren.  Was mich wundert ist, dass die DB ihre Automaten nicht an ihre Webseite anschließt mit deren hervorragenden Fahrplanauskunft, auch im Vor- und Nachlauf zu den Bahnfahrten im Linienbus. Verbindungen mit häufigen Umsteigen könnte man auf 2, selten auf 3 Belege drucken.  

Kommt noch hinzu, dass ich auf Reisen an den roten Automaten immer wieder prüfe, ob bei der Verbindung alles klar ist, denn wenn man mehrere Wochen vorher bucht, kann es am Reisetag zu damals noch nicht vorhersehbaren Problemen kommen. Und je früher man die erfährt, umso so eher kann man am nächsten Servicepunkt oder vom Schaffner im Fernzug eine neue Verbindung zugewiesen bekommen.  Und wenn man ohne ICE gebucht hat, wird dann auch der ICE freigegeben, so dass man oft eine Verspätung wieder wett machen kann. 

Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald 


Noch stehen diese auf den meisten Bahnhöfen, die roten DB-Automaten.
Werden deren grüne VRR-Nachfolgeautomaten nachgebessert,
oder wird der Service für die Fahrgäste künftig eine deutlich schlechtere
Qualität aufweisen?

Stellungnahme des Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) zur Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zum Strahlenbewusstsein der Deutschen


Stellungnahme des Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) zur Studie des BfS zum Strahlenbewusstsein der Deutschen

(Straßburg/28.11.2019) Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Umfrage „Was denkt Deutschland über Strahlung?“ veröffentlicht. Dabei wird das BfS mit der Aussage zitiert, dass jeder zweite (49,2 Prozent) glaube, dass Handystrahlung das Erbgut schädigen kann – „fälschlicherweise“

Hier stellt das Bundesamt eine ausdrücklich unwahre Behauptung auf. Denn viele wissenschaftliche Arbeiten zeigen eindeutig, dass Mobilfunkstrahlung Erbschäden und dadurch auch Krebs und Missbildungen hervorrufen kann. 

Allerdings werden nicht alle Arten von Zellen geschädigt, zum Beispiel Skelett- und Muskelzellen sowie Lymphozyten nicht. 

Der „Trick“ besteht nun darin, dass wissenschaftliche Arbeiten mit Zellarten, die geschädigt werden, mit solchen in einen Topf geworfen werden, bei denen man von vornherein weiß, dass sie keine Schäden bekommen können. Dann behauptet man, die Ergebnisse seien nicht eindeutig, und man brauche sich keine Sorgen zu machen.

In diesem Zusammenhang muss betont werden, dass das BfS mietfrei (!) in seinen Räumen einen privaten Verein namens ICNIRP beherbergt, der die Interessen der Mobilfunkindustrie vertritt. Praktischerweise übernimmt das Bundesamt für ihn gleich die Sekretariatsarbeit. So dürfen wir uns nicht über die Stellungnahme des BfS wundern.

 
Seit Jahrzehnten setzt sich die ÖDP fürt einen
umweltfreundlicheren Mobilfunk ein und für die
Vermeidung unnötiger Strahlenquellen durch
leitungsbasierte Lösungen.
Dieses Plakat müsste von 2002 oder 2005 sein. 


Hier können Sie dem Kernphysiker und Mitglied des EU-Parlaments Dr. Klaus Buchner MdeP aus München (ÖDP) Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/prof-dr-klaus-buchner

Mittwoch, 27. November 2019

Weltbevölkerungsgipfel: Erfolg - CitizenGO stoppt die Abtreiber!

Weltbevölkerungsgipfel: Erfolg - CitizenGO stoppt die Abtreiber!

Grüß Gott und Guten Tag, Felix,

die deutsche Bundesregierung gehörte neben einigen anderen europäischen Staaten zu den Hauptsponsoren der kürzlich in Nairobi, Kenia, abgehaltenen Weltbevölkerungskonfrenz ICPD25. Auf dieser Konferenz wurde versucht, vor allem die afrikanischen Staaten dazu zu zwingen, Abtreibung zu einem Menschenrecht zu erklären, wenn sie weiterhin Entwicklungshilfegelder erhalten wollen.

Diese Tatsache, dass Deutschland international zu den Hauptförderern von Abtreibung, und den Bestrebungen, diese zu einem grundlegenden Menschenrecht zu erklären gehört, ist in Deutschland und Europa eher weniger bekannt, da sie in der Regel nicht thematisiert wird.

Unsere weltweiten Bemühungen im Vorfeld der Weltbevölkerungskonferenz, insbesondere die an Kenias Präsidenten gerichtete Petition „Die Pro-Abtreibung-Agenda des UN-Weltbevölkerunsfonds auf dem ICPD25-Gipfel zurückweisen“ war sehr erfolgreich, da sie den Präsidenten zu einer deutlichen Distanzierung bewegte.

Daneben ist es gelungen, eine Reihe von Regierungen, darunter die der Vereinigten Staaten, dazu zu bringen, sich von der Agenda des ICPD25 zu distanzieren.

Ich habe den Bericht meiner geschätzten Kollegin Ann Kioko, CitizenGOs Campaigns-Directorin für Afrika, für Sie übersetzt und möchte ihn nachfolgend mit Ihnen teilen:

Liebe Leserinnen und Leser,

sie haben mit allen Mitteln versucht, uns zum Schweigen zu bringen, aber das ist ihnen nicht gelungen!

Die Weltbevölkerungskonferenz ICPD25 mit ihrem Gipfel in Nairobi, deren eigentliches Anliegen die Liberalisierung von Abtreibung vor allem in Afrika — einschließlich einer Deklaration von Abtreibung zu einem Menschenrecht — war, ist am 14. November 2019 ohne Konsens zu Ende gegangen, nachdem sich viele Persönlichkeiten und Delegationen von ihrer kontroversen Agenda, Vorgehensweise, und den beabsichtigten Verpflichtungen distanziert haben. 

Die über 10.000 im Internationalen Kenyatta Kongresszentrum versammelten Abtreibungsbefürworter verweigerten Pro-Life-Organisationen den Zutritt, aber wir haben am den Tagungsort umgebenden Zaun teilgenommen und etwas bewirkt. Die gesamte Konferenz kann man eigentlich nur als „Fake-Konferenz“ bezeichnen, da alles, was dort inhaltlich diskutiert worden ist, ebenso wie die getroffenen Übereinkünfte, in Verhandlungen zwischen Regierung oder in UN-Dokumenten nicht erwähnt werden wird. Es war eine umfassende Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Wir sind dankbar über die uns gezeigte Unterstützung, und wir sind dies ganz besonders, weil wir uns die ganze Woche lang intensiv für das Leben und die Familie eingesetzt haben.

Unsere Petition an den Präsidenten Kenias, den wir aufgefordert hatten, die Agenda dieser Fake-Konferenz nicht zu unterstützen, war erfolgreich. Mehr als 111.000 Menschen haben diese Petition, die Sie hier nachlesen können, unterzeichnet.

Wir haben die Petition an das Büro des Präsidenten übergeben. Bei dieser Übergabe wurden wir von hunderten Unterstützern begleitet, die Präsident Kenyatta aufforderten, sich auf der ICPD25-Konferenz von jeglicher gegen das Leben oder die Familie gerichteten Agenda zu distanzieren.





Die Petitionsübergabe an das Büro des Präsidenten war ein großer Erfolg. Unsere Petitionsunterzeichnungen wurden von einem Vertreter des Präsidenten in Empfang genommen, der uns versprach, dass der Präsident auf unsere Petition reagieren würde. Dass der Präsident wirklich auf uns gehört hat, zeigte sich, indem er entschieden gegen jede Agenda eingetreten ist, die der afrikanischen Kultur und den Gesetzen Kenias widerspricht. Er hat dies sogar im Rahmen der Weltbevölkerungskonferenz ausgesprochen. Das war ein großer Sieg! Darüber hinaus wurde unsere Petitionsübergabe von der Bevölkerung Kenias sehr positiv aufgenommen, und brachte die Medien dazu, durch kritische Berichte Aufmerksamkeit für die Konferenz zu erwecken.

Die gesamte Woche über waren wir sehr beschäftigt. CitizenGO war Mitveranstalter verschiedener Pro-Life- und Pro-Familien-Veranstaltungen, die parallel zur Weltbevölkerungskonferenz abgehalten wurden. Diese uns befürwortenden Veranstaltungen fanden auf dem Kardinal Otunga Platz in Nairobi und an der katholischen Universität statt. Mein Kollege Luis Losada und ich haben an all diesen Veranstaltungen teilgenommen. CitizenGO begann damit, dass wir den bekannten Pro-Life-Kassenschlager „Unplanned“ aufgeführt haben, der exakt aufzeigt, was Abtreiber tun. Dieser Kinofilm hat die Linken in helle Aufregung versetzt, weil er genau aufzeigt, was sie tun. Wir haben ihn während dieser Woche zweimal in Nairobi in großen Sälen aufgeführt.



Vorführung des Kinofilm „Unplanned“ während Begleitveranstaltungen zum ICPD

Als uns mitgeteilt wurde, dass wir nicht am kontroversen Weltbevölkerungsgipfel teilnehmen könnten, haben wir nicht aufgegeben. Nein, dies hat uns nur noch mehr motiviert, eine Pro-Life-Botschaft an die Teilnehmer der Konferenz zu vermitteln. Deshalb haben wir am Mittwoch eine Performance an den Eingängen zur Konferenz abgehalten: wir haben ihnen gezeigt, was bei einer Abtreibung mit den Babies passiert. Sie haben dies nicht ertragen und die Polizei gerufen!





Ausserhalb des Kongresszentrums, in dem der ICPD25 tagte





Wir haben diese Performance mit Puppen durchgeführt, die wie abgetriebene Kinder hergerichtet waren. Diese haben wir den Teilnehmern des ICPD gezeigt. Nach 45 Minuten haben sie die Polizei gerufen. Die Türsteher haben den Koordinatoren der Konferenz mitgeteilt, dass Lebensschützer an den Türen sind, und sie haben uns aufgefordert, zu gehen. Und nachdem wir unseren Standpunkten Gehör verschafft, und ihnen mitgeteilt hatten, dass sie unser Recht, als Lebensschützer an der Konferenz teilzunehmen, missachtet haben, sind wir gegangen.

Die Pro-Life-Begleitveranstaltungen waren alle gut besucht, es kamen auch hochrangige Besucher, darunter Minister, der apostolische Nuntius, Bischöfe, führende Vertreter der Zivilgesellschaft und Pro-Life-Aktivisten. Diese Veranstaltungen gipfelten in einer Kundgebung in der Basilika der Heiligen Familie. Eigentlich sollte diese Veranstaltung als Marsch für das Leben abgehalten werden, aber die Polizei zog die Genehmigung für den Marsch zurück, so dass wir statt des Marsches eine Kundgebung abhalten mussten.



Bei der Lebensschutz-Kundgebung in der Basilika der Heiligen Familie

Der Erfolg, den wir durch unsere Pro-Life-Aktivitäten rund um den Weltbevölkerungsgipfel erzielen konnten, war immens. Viele führende Persönlichkeiten distanzierten sich von der kontroversen Agenda der Konferenz. Der Vatikan, Kenias Parlament, Die Vereinigten Staaten und 19 weitere Regierungen, die Kirche in Kenia… besonders bedeutend waren die an die Organisatoren der Konferenz gerichteten Anmerkungen Präsident Kenyattas, dass diese Kenia und den anderen Staaten Afrikas eine Akzeptanz von Abtreibung und anderen fremden Werten nicht aufzwingen sollten. Wir nahmen an einer Veranstaltung teil, auf der die Regierung der Vereinigten Staaten eine mit anderen Regierungen abgestimmte Vereinbarung verlasen, in der sie sich von der Fake-Weltbevölkerungskonferenz distanzierten. Auf der ICPD-Konferenz befasste sich eine Sitzung besonders mit Gruppen, die sich der weltweiten Abtreibung-Aganda entgegenstellen. Dabei wurde CitizenGO ganz besonders erwähnt.



Mehr als 10 Delegationen WIESEN während einer in der US-Botschaft in Kenia abgehaltenen Pressekonferenz das Abschlussdokument des ICPD25 ZURÜCK (Weißrussland, Brasilien, Ägypten, Haiti, Ungarn, Polen, Sankt Lucia, Senegal, Uganda und die USA).

Wir schlossen uns örtlichen Organisationen und Kirchen an, mit denen gemeinsam wir eine Resolution verabschiedeten und verlasen.



Lebensschützer geben nach einer erfolgreichen Nebenveranstaltung eine Erklärung ab

Der Erfolg war, wie bereits erwähnt, vielschichtig. Felix, wir danken Ihnen Ihnen, dass Sie mitgeholfen haben, uns und Ihnen Gehör zu verschaffen und den Abtreibungsbefürwortern zu zeigen, dass es ihnen nicht gelingen wird, die Stimme der Lebensschützer zum Schweigen zu bringen. Wir werden nicht damit aufhören, uns bei Parlamentariern, Regierungen, internationalen Institutionen, der EU und den Vereinten Nationen für den Lebensschutz und die ungeborenen Kinder einzusetzen. Wir sind Ihnen für die Unterstützung, die Sie uns dabei - auf welche Art auch immer - gewähren, sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen

Ann Kioko und das gesamte Team von CitizenGO

P.S.: Nach den Begleitveranstaltungen zum ICPD haben wir viele Menschen getroffen und hatten die Ehre, dass uns die Studenten der Universität von Nairobi eingeladen haben, ihnen CitizenGO vorzustellen.



Studenten der Universität Nairobi mit Luis Losada, CitizenGOs Campaigns-Director für Lateinamerika

Weitere Informationen (Englisch):
Photos of our activities around ICPD, ALBUM.

Kenyan Bishops Statement against ICPD



CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich weltweit für das Leben, die Familie, die Freiheit und für Grundrechte einsetzt. Um mehr über CitizenGO zu erfahren, klicken Sie bitte hier oder folgen Sie uns auf FACEBOOK oder TWITTER.


Um eine Nachricht an CitizenGO zu senden, verwenden Sie bitte das Formular: http://www.citizengo.org/de/kontakt.

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Montag, 25. November 2019

ÖDP ruft zur Unterstützung der Europäische Bürgerintiative „Bienen und Bauern retten“ auf

25. November 2019


ÖDP ruft zur Unterstützung der Europäische Bürgerintiative „Bienen und Bauern retten“ auf




Heute, am 25. November 2019, startet die Unterschriftensammlung für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten. Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt“. Auf oedp.de können alle Bürgerinnen und Bürger aller Bundesländer die EBI unterzeichnen.


„Unsere natürliche Lebensgrundlage ist in Gefahr. 40 Prozent Verlust an Insektenmasse - wie in den letzten 10 Jahren - dürfen wir nicht mehr hinnehmen“, sagt Agnes Becker, stellv. ÖDP-Bundesvorsitzende, als eine der ersten Unterzeichnerinnen der EBI. Vor einem Jahr kündigte sie als Sprecherin des erfolgreichen bayerischen Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ an, dass die ÖDP das Thema „Artenvielfalt“ nach Europa bringen will.


„Wir stehen zu unserem Wort“, bekräftigt Manuela Ripa, stellv. ÖDP-Landesvorsitzende im Saarland. Im März 2019 reichte sie als Initiatorin die EBI „Rettet die Bienen! Schutz der Artenvielfalt und Verbesserung der Lebensräume von Insekten in Europa“ in Brüssel ein. Als dann einige Monate später ein weiteres Bündnis von NGOs eine ganz ähnliche Version der EBI einreichte, entschied sich die ÖDP für eine Vereinigung aller Bienenretter-Kräfte. „Wir wollen in den nächsten Monaten deutlich mehr als 1 Millionen Unterschriften zusammen bekommen und damit die Wende in der EU-Agrarpolitik (GAP) einfordern“, so Ripa.


Als Urheberin des erfolgreichen Volksbegehrens „Artenvielfalt“ in Bayern hat die ÖDP gezeigt, dass sie sich nicht scheut, die direktdemokratischen Instrumente zur Bewahrung der Artenvielfalt einzusetzen.

Auch Hummeln sind als Bestäuber wichtig und
brauchen blühende Landschaften

„Eine von 10 Bestäuberinsektenarten ist am Rande des Aussterbens. Noch dramatischer ist das Höfesterben z. B. in Bayern: In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Betriebe nahezu halbiert. Um Bienen und bäuerliche Landwirtschaft gemeinsam zu retten, müssen wir die Förderung der Fläche nach dem Gießkannenprinzip beenden und die Leistungen der Landwirtschaft für das Gemeinwohl fair bezahlen. EU-weit, aber auch national und in allen Bundesländern wollen wir ähnliche Fortschritte erzielen, wie in Bayern“, so Ripa und Becker. Wir wollen die Agrarwende: gesünder und nachhaltiger für Insekten, Natur und Mensch ohne gefährliche Agrochemikalien.

Link zur Pressemitteilung


Hier können Sie dem Mitglied des EU-Parlaments Dr. Klaus Buchner MdeP aus München (ÖDP) Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/prof-dr-klaus-buchner




Sonntag, 24. November 2019

Klima-Streik im November 2019 im Bergischen Land

Am Freitag den 29.11.19 rufen die Fridays for Future zum nächsten Klimastreik auf. Arbeitnehmer müssen dafür einen Tag Gutzeit oder Urlaub einsetzen. An zahlreichen Orten in Deutschland wird es Demos und Veranstaltungen geben. Auch wenn die Fridays for Future wegem dem Klimaschutz entstanden sind, Zukunft (Future) ist weitmehr als Klimaschutz und so empfehle ich auch diese Themen auf die Demos zu tragen. Hier erfahren Sie wo es Demos, etc. gibt: https://www.klima-streik.org/demos


Hier Veranstaltungen in der Nähe von Radevormwald / Remscheid: 

11.00 Uhr Leverkusen, Rathausvorplatz, Bahnhhof Leverkusen Mitte

11.15 Uhr Solingen Rathaus, Bahnhof Solingen Mitte in O-Bus umsteigen

11.55 Uhr Gummersbach Stadtgarten Steinmüllergelände

12.00 Uhr Hagen Hbf

12.00 Uhr Langenberg Rathaus (S-Bahn Wuppertal - Essen)

12.00 Uhr Haan, Alter Markt, kleiner Brunnen

12.00 Uhr Wuppertal Kluse, Schwebebahnhalt, nahe Hbf.

12.15 Uhr Solingen Vospel (nahe Innenstadt)

14.00 Uhr Wermelskirchen Rathaus (war im September eine vergleichsweise kleine aber sehr feine Demo, die spaß gemacht hat.)

14.00 Uhr Lüdenscheid, Sternplatz (Buslinie 134 von Radevormwald)


Bitte achten Sie darauf dass weitere Aktionen nachgemedet werden können oder nicht gemeldet werden. Beachten Sie bitte auch lokale Medien und Netzwerke ob dort weitere Aktionen geplant sind oder planen Sie noch eine Aktion. Wenn Sie was finden, geben Sie das bitte als Kommentar hierzu bekannt.


Noch könnnte man z.B. am Freitag nach 13 Uhr an der Schule eine Demo starten und die jeweilige Stadt bitten, die Schulbusse erst nach Ende der Veranstaltung fahren zu lassen vom Endpunkt der Demo aus.


Themen für die Zukunft:


--Energiewende, mehr erneuerbare Stromquellen und Formen der Energiespeicher (Akku, Methanol, Druckluft.....)


--Verkehrswende, Vorrang für den Umweltverbund aus Fußwegen, Radfahrten und ÖPNV, Reaktivierung und Ausbau von Bahnstrecken und Straßenbahnen und O-Bussen, Elektrifizierung, neue Container-Güterbahn

 


--Rohstoffwende / Kreislaufwirtschaft / Kryo-Recycling für E-Schrott und Kunststoffe, Produktdesign (bessere Haltbarkeit, Reparierbarkeit und Recycelbarkeit)


--Frieden und Abrüstung: Kriege sind die größten Umweltzerstörer und Rüstung bündelt Mittel, mit denen eine bessere Welt gschaffen werden könnte


--Agrarwende, keine multriresistenten Keime aus Massentierhaltung, Bodenleben fördern für langfristig bessere Erträge, artegrechte Tierhaltung--Fairhandel statt neoliberale Konzernermächtigungsverträge wie CETA, JEFTA, MERCOSUR, TTIP, TISA....., gerechte Preise und Löhne statt moderne Sklaverei für Billigprodukte


--Gerechtigkeit für Familien --Erneuerung der Demokratie / Volksentscheide / integrierte Stichwahl für Direktmandate / andere Sperrklausel (unter 5% ohne Stimmrecht ins Parlament)


--negative Einflüsse auf Politik unterbinden: Firmen- und Konzernspenden an Parteien verbieten, keine Parlamentarier in privaten Aufsichtsräten und Beraterposten, keine größeren Nebentätigkeiten (begrenzte Ausnahmen nur bei selbst geführten Familienunternehmen), Karenzzeiten für den Wechsel in Positionen, die mit der bisherigen Politik zu tun haben (Ausnahme: Rückkehr in den früheren Beruf)--Städtebau (Ausrichtung auf ÖPNV, Energie-Plus-Häuser, Solarprogramme, Fassadenbegrünung.....--alles, was Ihnen noch einfällt


Das alles ist nichts neues und müsste jede Regierung, die das Gemeinwohl im Blick hat, seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung haben, so dass es solche Demos gar nicht geben müsste. Dass es die geben muss ist ein Armutszeugnis für CDU, CSU, SPD, FDP und leider auch die Grünen. Bei der Abstimmung über JEFTA im EU-Parlament haben 45% der Grünen sich enthalten oder gefehlt, die Grünen bauen ohne Kritik und Nachbesserungen Suttgart 21, mit den Grünen war in NRW der Tagebau Hambach möglich, der Atomasusstieg der Grünen war eine Laufzeitgarantie und wäre von CDU und FDP gecancelt worden, wenn es nicht Fukuschima gegeben hätte. Unter der Regierung Schröder haben zwei Parteien, doie mehr Güter auf der Bahn versprachen mit MORA-C den Abbau der Güterbahn zugelassen, statt neue Bahnkonzepte umzusetzen......


Nach meinen Kenntnisstand hat zu allen oben genannten Punkten die ÖDP die besten Programmaussagen - da ist auch nicht alles perfekt, aber die nehmen keine Konzernspenden und wollen dass diese für alle Parteien verboten werden, damit nur Argumente und nie Gelderwartungen Politik beeinflussen. Ohne diese Korruption ist die schädliche Politik für unseren Planeten nicht zu erklären. Von daher denke ich, dass die Verhinderung bisher legaler Korruption ein wichtiges Thema der Fridays for Future werden muss. Ich weiß nicht wieviele Schuhe ich schon abgelaufen habe, um Flugblätter für eine bessere Politik zu verteilen. Im Superwahljahr 1994/95 (EU-Wahl, Landtagswahl, Bundestagswahl waren es mehr als 70.000 in Detmold (jeder Tag anderer Weg zum Praktikum und währned der Pausen), Paderborn und Radevormwald. Ich kann meine "days for future" gar nicht mehr zählen, die ich seit 1986 hatte.