Was Fuat Sanac, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich in der Tagespost vom 2.7.11 sagt klingt ja gut, zeugt aber nicht von Kenntnis des Islam: "Ungläubige sind übrigens nicht die Juden und die Christen, denn die sind laut dem Islam "Besitzer des Buches" und Gläubige."" Sicher, dass kann stimmen, Unitarier und Zeugen Jehovas kommen mit ihrer Ablehnung der Göttlichkeit Jesu dem Islam sehr nahe und können daher als Gläubige gelten. Auch die Juden sind eigentlich theologisch näher am Islam als am Christentum und begehen nicht den schweren Glaubensfrevel, den Allah nie verzeiht, wenn man in ihm stirbt. Mehrfach betont der Koran, welche schwere Sünde es ist, Allah ein Wesen beizugesellen, zu sagen, er habe einen Sohn oder "Allah sei der Dritte von Dreien". Leute die sowas glauben, sind im Koran Ungläubige. Sure 57.28 sagt deutlich, dass die meisten Schriftbesitzer ruchlose Frevler sind. Sure 5.48 sagt, die Schriftbesitzer sollen nun nach den Offenbarungen Allahs urteilen. Wer dies nicht tut gehört zu den Frevlern und Ungläubigen.