Mindestens 2 mal im Jahr wird in Radevormwald der Verkehr massiv beeinflusst: Zum Schützenfest und zur Pflaumenkirmes wird die Hohenfuhrstraße jeweils gut einen Woche lang gesperrt, um zwischen Sparkasse und Rathaus dort Fahrgeschäfte aufzustellen. Damit wird die Stadt zweigeteilt. Wer von der östlichen Stadt in die westliche Stadt will oder in die Nordstadt, muss dafür einen großen Umweg fahren, z.B. von der Uelfestraße über die Poststraße (REWE) zur B 229. Von Dort geht die Fahrt bis zur Südstadtkreuzung, wo man zurück zur Innenstadt fahren kann. Die Nordstadt wird von allen Lebensmittelsupermärkten abgeschnitten, mit Ausnahme des Netto- Discount.
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| So soll künftig die Fkäche rund um den Busbahnhof neu hestaltet werden. |
Auch der Busverkehr ist betroffen. Die für die Pendler wichtigen Haltestellen Rathaus, Lindenbaumschule und Herrmannstraße werden nicht bedient, da die Busse ebenfalls über die Umgehungsstraße fahren müssen. Wer in ruhiger Wohnlage nicht an die Umleitung denkt, seine Busfahrzeiten auswendig kennt und von daher nicht auf Fahrpläne schaut, der kann dann sein blaues Wunder erleben, wenn an der Haltestelle der Bus nicht kommt. Und wenn man dann realisiert, dass man zum Busbahnhof oder zur provisorischen Südstadt- Haltestelle laufen muss, dann ist der Bus schon über alle Berge und eine Verspätung von 30 bis 60 Minuten sicher. Mich betrifft das nicht, da meine Haltestelle Bergerhof ist, aber ich kann mich gut in das Verhalten anderer Fahrgäste hinein versetzen. Hinzu kommt, dass Hinweise auf Fahrplanänderungen oft über die Fahrplanaushänge gesteckt werden. Dies geschieht oft als Vorankündigung und dann werden diese Informationen vergessen und verdecken auch noch nach dem Ereignis die wichtigen Fahrplaninformationen!


