NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Samstag, 26. Oktober 2019

Petitionen für einen fahrpreisfreien ÖPNV (Nulltarif) (Bundestag und Open Petition)

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald oeko . fjs @ googlemail . com

(Dieser Text ist der Entwurf einer Petition. Ich habe dann erstmal eine E-Petition beim Bundestag verfasst, die aber nicht so viel Text zulässt, wie eine klassische schriftliche Petition. Akut (26.10.19) warte ich noch auf die Freischaltung. Die fett gesetzten Inhalte dieses Textes wurden in die Textfelder übernommen, die die E-Petition bietet. Bitte verbreiten Sie diesen Text in den digitalen Netzwerken und den Link hierhin per Mail. Bringen Sie bitte dieses Thema auf die Seiten der Parteien und Politiker ihrer Region.)   

 
Das war einmal, die Kurzsdtrecke für 1 DM oder 50 Cent.
Heute kostet es 1,7 Euro oder 3.40 DM bis zu 4
Haltestellen weit zu fahren. Im Vierticket kostet die Fahrt heute
1,525 Euro oder 3,05 DM. 
 


Petition für meinen Fahrpreisfreien ÖPNV (Nulltarif) in Deutschland

Sehr geehrte Damen Herren!

Der Deutsche Bundestag möge beschließen:

In Deutschland wird der fahrpreisfreie ÖPNV eingeführt.

Finanzierung: 


Mittwoch, 23. Januar 2013

Der VCD und der Nulltarif - eine kritische Kommentierung

Von Felix Staratschek, verkehrspolitischer Sprecher der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) Bergisches Land

Ich bin ein Anhänger des Nulltarifs im ÖPNV, zumindest am Hauptwohnort und den Nachbarorten in ca, 15 km Umkreis. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der wie der ADAC Schutzbriefe für Autofahrer anbietet, sich aber nicht als Automobilclub, sondern Club für alle Verkehrsmittel versteht hat hier leider eine abweichende Position. Das ist aber kurzfristig nicht schlimm, da der Nulltarif auch dann in weiter ferne wäre, wenn der VCD dafür wäre. Alleine wegen der praktischen Arbeit des VCD, die an vielen Orten zu besseren Verkehrsbedingungen für Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV- Nutzer, Bahnfahrer und umweltbewusste Autofahrer erreicht, lohnt es sich den VCD vor allen anderen Schutzbriefanbietern zu bevorzugen. Wenn ich hier mich mit einer Position des VCD kritisch auseinander setze, ändert das nichts an meiner Überzeugung, dass alle umweltbewussten Autofahrer im VCD Mitglied sein sollten und das die Mitgliedschaft im ADAC und anderen reinen Autoclubs sich nicht mit Organisationen der Umweltbewegung verträgt. Leider kann ich den VCD- Positionen hier nicht zitieren. Für einen Verband, der mit seinen Texten was bewegen will ein sonderbares Verhalten:  



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Alles gratis auf Gut Brabant? Der VRR und seine Preise

Im RGA vom Mi. den 19.12.12 freut sich ein Leser. Dafür dass er seit 10 Jahren Abokunde der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Remscheid ist, bekam er eine Gratisbusfahrt mit Verpflegungs- und Weihnachtsbaumgutschein zum Weihnachtsmarkt im Gut Brabant in Ennepetal. Brabant ist für mich aber eigentlich weiter im Westen, eine Doppel- Provinz in Belgien, je einmal für die eine Region für die Flamen und eine für die Wallonen. Aber wenn man nach Brabant fährt, kann man den Weg über die belgische Stadt Hasselt nehmen.  Und da ist so etwas, wie es jetzt hier in Remscheid angeboten wurde seit 15 Jahren unmöglich. Und das liegt nicht daran, dass die Verkehrsbetriebe oder Politiker in Hasselt besonders geizig sind. Aber seit 1997 oder gut 15 Jahren kostet dort Busfahren nichts. Also kann man auch nicht Abokunden für 10 Jahre treue Kundschaft mit einem Ausflug belohnen.




Mittwoch, 14. Februar 2018

Lehnt die ÖDP einen Nulltarif im ÖPNV ab? Gibt es dazu eine Beschlusslage?

Folgend eine Pressemitteilung die für die ÖDP versendet wurde, deren Inhalt ich nicht teile und zu deren Ausführungen es eigentlich Beschlusslagen geben müsste. Meines Wissens wurde bei der ÖDP noch nicht über Nulltarif diskutiert. Ich gebe die Pressemitteilung im Wortlaut wieder und werde dazu in Kästen meine Meinung sagen. Wenn die Pressemitteilung auf diese Weise eine Diskussion in der ÖDP auslöst, hat diese trotz der inhaltlichen Schwächen trotzdem ihren Sinn. Nicht mal der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat dies so kritisch gesehen und kann sich den Nulltarif vorstellen, wenn der Staat für eine sichere Finanzierung sorgt. Kontaktdaten zur Dr. Claudius Moseler siehe ganz unten (Homepage und Facebook).

   
Ich empfinde diese Pressemitteilung weder mutig, noch konsequent oder wegweisend,
Nur als Abstoß zur Debatte kann ich dem Text etwas abgewinnen.
 

14. Februrar 2018
Vorschlag für kostenlosen ÖPNV ist unüberlegter Schnellschuss der Bundesregierung
Moseler (ÖDP): „Verdoppelung des ÖPNV-Angebots und Halbierung der Preise ist erster Schritt“

Sonntag, 6. Februar 2011

Abenteuer Busfahren - warum nicht Schwarz- Fahren für alle?

Autor: Felix Staratschek, verkehrspolitischer Sprecher der Ökologisch Demokratsichen Partei (ÖDP) Bergisches Land http://twitter.com/FJStaratschek

Busfahren kann spannend sein, allerdings nicht in der angenehmen Art. Im Januar habe ich einen neuen Arbeitsplatz bekommen und muss dafür morgens um 6 Uhr in Remscheid Hasten sein. Das Ziel ist über 3 Bushaltestellen und mehrere Buslinien erreichbar.

Montag, 17. Juni 2019

VDV-Präsident: „Ein 365-Euro-Ticket kann richtig teuer werden!“ / Kommentar: Nulltarif nicht schlecht reden

Personenverkehr, 17.06.2019
VDV-Präsident: „Ein 365-Euro-Ticket kann richtig teuer werden!“
(Bilder, Bildtexte und Verlinkungen durch Felix Staratschek)

Ingo Wortmann, Präsident des Branchenverbands VDV und Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), hat heute im Rahmen der VDV-Jahrestagung klargestellt, dass ein ÖPNV zum Nulltarif oder für einen Euro am Tag hohe und dauerhafte Finanzierungszusagen für die Kommunen und Länder bedeutet. Zudem sei der Fahrpreis nicht das entscheidende Kriterium für den Umstieg auf Bus und Bahn.

Samstag, 29. Dezember 2018

Löst Kostenloser ÖPNV keine Verkehrsprobleme? Pressemitteilung des VDV und Kommentar von Felix Staratschek

Personenverkehr, 03.12.2018
VDV-Präsident Ingo Wortmann: Der städtische ÖPNV braucht zusätzliche Kapazitäten - kostenlose Angebote lösen keine Verkehrsprobleme

 
"Busse und Bahnen der BSAG frei" steht in Bremen auf einem Schild.
Leider ist damit nicht der Nulltarif gemeint, sondern die Durchfahrt.
Aber es wäre schön, wenn diese Schilder die Fahrkartenautomaten ersetzen würden.


Am 03.12. treffen sich Vertreter der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen im Kanzleramt, um über weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten zu diskutieren. Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) - dem Branchenverband des Öffentlichen Verkehrs - betont in diesem Zusammenhang die wachsende Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs und fordert entsprechende Lösungen, um die Verkehrsprobleme vor Ort nachhaltig zu bewältigen:

"Die Bedeutung des Nahverkehrs in den Städten steigt rapide. Gleichzeitig wachsen die Städte kontinuierlich. Und wir müssen mit ihnen wachsen, das ist keine leichte Aufgabe. Zu den jährlich bereits elf Milliarden Fahrgästen im Nahverkehr wird bis 2030 ein Drittel hinzukommen. Um dieses Wachstum zu bewältigen, benötigen wir eine Verstetigung der Mittel aus dem Diesel-Fonds von jährlich einer Milliarde Euro für Fahrzeugförderung, Förderung für den Streckenausbau und dringend auch für die Sanierung. Und das für mindestens für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Denn nicht nur beim Nahverkehr, sondern bei Verkehrsprojekten generell geht es schließlich um Langfristplanung. 

Ideen wie kostenloser ÖPNV sind keine geeigneten, kurzfristige Lösungen für die Verkehrsprobleme oder um den Marktanteil des ÖPNV nachhaltig zu steigern. Wir würden eine zusätzliche Nachfrage erzeugen, die wir mit unseren momentanen Kapazitäten gar nicht befriedigen könnten. Ohne ausreichende Fahrzeuge, neue und modernisierte Strecken geht der Schuss nach hinten los.“ 

Link zur Pressemitteilung:

Kommentar von Felix Staratschek:

Was stimmt denn nun? 

Ist kostenloser ÖPNV keine Idee, um den "Marktanteil des ÖPNV nachhaltig zu steigern"? 

Wenn das so wäre, wäre der folgende Satz sinnlos, dass der Schuss nach hinten losgehe, wenn man nicht ausreichend Fahrzeuge und modernisierte Strecken bekäme. 

Aber wie kann der Nulltarif als Schuss nach hinten los gehen, wenn man damit nicht den Marktanteil steigern kann? Kann man den Marktanteil nicht steigern, braucht man auch nicht mehr ÖPNV. So gesehen ist diese Aussage extrem unlogisch. 

Aber was kann damit gemeint sein? 

Wenn man genau liest steht da aber nicht, dass der Nulltarif keinen höheren Marktanteil schafft, sondern da steht nur, dass dieser für einen höheren Marktanteil keine geeignete Lösung sei. Warum das so sein soll, darauf wird in dem Artikel nicht eingegangen. 

In früheren Mitteilungen nannte der VDV 12 Mrd. Euro, die nötig wären, um die aktuellen Fahrgeldeinnahmen zu ersetzen. Das heißt, es müssen pro Bundesbürger 150 Euro im Jahr oder 12,5 Euro im Monat gezahlt werden, um den aktuellen ÖPNV zu bezahlen. Ganz dürfte das nicht stimmen, da ein großer Teil der Fahrgeldeinnahmen im Schülerverkehr eingenommen werden. Diesen Betrag zahlt schon heute der Steuerzahler. Der VDV will auch 1 Mrd. Euro mehr Mittel für den ÖPNV, dass sind pro Bundesbürger ca. 12,5 Euro im Jahr. Bestehende ÖPNV-Programme benötigen ebenfalls Steuergelder, die wir alle zahlen, ohne dass wir dadurch auch nur einen Kilometer weit mit dem ÖPNV fahren dürfen.  

2016 brachte der Solidaritätszuschlag 16,85 Mrd. Euro der Bundesregierung ein. Zusammen mit den Mitteln, die schon heute für den Schülerverkehr an die Verkehrsbetriebe fließen, ist dass eine Sumnme mit der man den von ÖPNV um mehr als 40% steigern. Nicht immer steigen die ÖPNV-Kosten in gleicher Weise, wie die Fahrgastzahlen, da man ohne Steigerung der Personalkosten längere Züge einsetzen kann oder Busse mit Anhängern versehen kann. Dafür muss es natürlich Investitionen geben. Heute bin ich wieder in einem Auto mitgefahren. Dabei wurde ein Verbrauch von gut 5 Litern auf 100 km angezeigt. Das erzeugt Treibstoffkosten von ca. 7,5 Euro. Im ÖPNV kann damit eine Person nicht mal die Hälfte der Strecke zurück legen. Und wenn dann schon zwei Personen im Auto sitzen, ist das preislich viel günstiger, als den ÖPNV zu nutzen, was ich heute als Zeitkartenbesitzer auch schon getan habe. 

Jedewede Form von Tarifen machen den ÖPNV unattraktiver, vor allem für Gelegenheitsfahrten und Kleingruppen bis 9 Personen. Und Tarife verursachen auch Kosten, die auch durch Tarifsenkungen nicht reduziert werden. Aber bei Tarifsenkungen steigt der Zuschussbedarf massiv an. So gibt es die Idee, dass der ÖPNV für einen Euro pro Tag mit Zeitkarten nutzbar sein soll. Bezogen auf meine Fahrkarte müssten dann 2/3 meiner Fahrkosten durch Steuergelder ersetzt werden, ohne dass die Zahlenden damit schon Nutzungsrechte am ÖPNV erwerben. Da ist es doch sinnvoller, gleich Nägel mit Köpfen zu machen und den fahrpreisfreien ÖPNV zum Nulltarif einzuführen. Dass dies einer soliden Finanzierung bedarf ist klar. Aber statt hier zu behaupten, der Nulltarif sei keine geeignete Lösung, den Marktanteil des ÖPNV zu erhöhen, sollte der VDV die Überlegungen der Bundesregierung von Anfang 2018 aufgreifen und eine Politik einfordern, die den Nulltarif möglich macht. Das hätte nur positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und würde Strukturen und zentrale Orte fördern, die viele Wege wieder so verkürzen, dass die auch zu Fuß erreicht werden können. Die autogerechte Welt ist nicht altersgerecht, eine vom kostenlosen ÖPNV beeinflusste Welt schafft Strukturen, die altersgerecht sind und die wegen der kürzeren Wege auch den Umstieg vom Auto auf das Fahrad und die eigenen Füße fördern. Ich wünsche mir vom VDV daher eine Kampagne "Nulltarif - aber richtig!"

Samstag, 26. Oktober 2013

Nulltarif im ÖPNV - Beiträge von mir aus dem ÖDP- Forum

Da das ÖDP- Forum schließt, rette ich einige meiner Beiträge. Beiträge anderer Forenteilnehmer werden nicht übernommen, außer, sie wurden in Beiträgen von mir zitiert.

Felix Staratschek, Sonntag, 25. März 2012, 00:09

 Zur Landtagswahl 2010 habe ich mich als Direktkandidat für einen Nulltarif im ÖPNV ausgesprochen, lange bevor 2011 die Berliner Piratenpartei dies in die Debatte brachte. Wenigstens am Hauptwohnsitz und in einem Kranz von Nachbargemeinden sollte jeder freie Fahrt haben.

 Gründe und Vorteile:

Samstag, 25. August 2018

Bahnkundenverband bringt den Nulltarif in die Diskussion

Der Bahnkundenverband äußert sich positiv zum Nulltarif. In größeren Bahnhofsbuchhandlungen kann man im August 2018 die Verbandszeitschrift "Signal" erwerben mit einigen interessanten Artikeln. Darunter auch am Beispiel Berlins, wie sich die ÖPNV- Tarife von der Linienfahrkarte ohne Umsteigeerlaubnis zur Verbundfahrkarte entwickelt haben - wobei den ersten, die das vorschlugen, immer entgegen gehalten wurde, zu teuer und nicht finanzierbar. Und der DBV stellt die Frage, ob es beim fahrpreisfreien Nulltarif am Ende genauso sein wird? Ein schöner Artikel, von dem sich VCD und PRO BAHN und ökologische Parteien eine Scheibe abschneiden können. https://signalarchiv.de/Meldungen/10004149


Hier noch das Ende des Artikels:


"Vielleicht wird ein voll durch Steuern oder Abgaben finanzierter ÖPNV in 30 bis 40 Jahren so selbstverständlich sein, wie es heute die Umweltkarte ist. Und vielleicht wird man dann über das ganze Theater mit Fahrscheinautomaten, Kartenlesegeräten, Entwertern und Kontrolleuren so den Kopf schütteln, wie wir heute beim Gedanken an drei Schaffner in jedem Straßenbahnzug, die jeden Fahrschein vier mal lochen und kiloweise Kleingeld mit sich herumschleppen mussten."


Es gibt auf Facebook mehrere Gruppen zum Thema Nulltarif oder "frei fahren" , wer dafür ist oder das für überlegenswert hält, sollte diesen Gruppen beitreten. 


www.bahnkunden.de 

 
Günstige Tarife bescherten der Bahn oft vollere Züge als erwartet.
So hatte die Bahn mit dem "rosaroten Wochenende" und danach mit
rosaroten Elefanten große Erfolge. Warum soll ein Nulltarif nicht die
gleiche Wirkung haben?
  

Donnerstag, 20. September 2018

ÖDP: Verkehrswende in weiter Entfernung / Busse und Bahnen werden immer teurer

19.09.2018
ÖDP: Verkehrswende in weiter Entfernung
Busse und Bahnen werden immer teurer
(Bilder, Bildtexte und Verlinkung: Felix Staratschek)

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist schockiert über die Meldung des Statistischen Bundesamts, dass die Ticketpreise im Öffentlichen Personennahverkehr seit dem Jahr 2000 um 79 Prozent angestiegen sind. Im Vergleich dazu verteuerten sich Kauf und Unterhalt von Kraftfahrzeugen im selben Zeitraum nur um gut 36 Prozent und das vor allem wegen steigender Benzinpreise. 

   
Die Forderung nach einer Verkehrswende ist für die ÖDP nicht neu.
Hier ein Plakat der Landtagswahl Baden Württemberg von 1992:
Gegen Verkehrskollaps und Waldsterben:
Vorfahrt für Schiene, Bus und Rad.
 

„Vermutet haben wir das natürlich schon lange. Hier wird wieder einmal deutlich, dass die Verkehrspolitik in Deutschland ihre Ziele verfehlt und wir weit von einer Verkehrswende entfernt sind“, so ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler (Facebook). Aufgabe der Politik sei es, den Bürgerinnen und Bürgern umweltfreundliche, verlässliche und günstige Mobilität zu ermöglichen. „Dazu müssen die Aufgabenträger des Öffentlichen Nahverkehrs in die Lage versetzt werden, einen besseren und kostengünstigeren ÖPNV anzubieten. Dies betrifft vor allem auch viele Kommunen, deren kommunaler Haushalt sich im Minus befindet und die somit wenig finanzielle Spielräume haben“, betont Moseler. „Im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz müssen zudem mehr Projekte zum Ausbau des ÖPNV auf den Weg gebracht werden. Dazu brauchen wir einen Masterplan zu einer nachhaltigen Verkehrswende.“

 
Pattscheid gehört zu Leverkusen. Heute, im Jahr  2018 würde die Rückfahrt nach Remscheid
 15,8 Euro kosten, 1983 lag der Preis bei 4,8 Euro. Das ist ein Preisanstieg von
329%. Gut, früher galt der Preis nur für den Zug, heute kann man damit vorher und nachher
Bus fahren, was allerdings für einen Besuch der Alleestraße in Remscheid
nicht nötig wäre. 


„Parktickets sind an vielen Orten Deutschlands günstiger als eine Fahrkarte für Busse und Straßenbahnen“, sagt Dr. Moseler. Die ÖDP beklagt weiter, dass monetäre Anreize auf Busse und Bahnen umzusteigen derzeit völlig fehlen: Für den Verbraucher ist Autofahren günstig. Die Folgekosten trägt die Allgemeinheit.

Die ÖDP fordert daher, 
---eine Verkehrsverlagerung zugunsten des ÖPNV, 
---einen Rechtsanspruch auf angemessene ÖPNV-Anbindung, 
---eine Reform der Dienstwagenprivilegien, 
---eine Befreiung von ÖPNV-Tickets von der Mehrwertsteuer sowie 
---eine Reform der KfZ-Steuer. 

 Im Endeffekt also die Verkehrswende, die Menschen, Tiere und Umwelt sowie das Klima so dringend benötigen.

Anmerkung von Felix Staratschek: 
Eine Verkehrsverlagerung kann man nicht fordern, sondern nur fördern. Man muss also nicht die Verkehrsverlagerung fordern, sondern Dinge, die die Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen. Wie wäre es denn damit, statt die ÖPNV-Tickets von der Mehrwertsteuer zu befreien, die Menschen von den ÖPNV-Tickets zu befreien und den ÖPNV zu 100% über Steuern und Abgaben zu finanzieren? Dann wäre Autofahren um 36% teurer geworden, der ÖPNV aber wäre gratis geblieben. 

Darüber hinaus darf man die Strukturen, die eine Verkehrswende benötigt, die auch im Güterverkehr erreicht werden muss, nicht weiter zerstören. 

Schade dass die ÖDP das größte Projekt nicht erwähnt, dass die Verkehrswende in Baden Württemberg unmöglich macht und Mittel bindet, die an anderer Stelle fehlen. Warum hat die ÖDP es nicht kritisiert, dass im "Brandbrief" des Bahnchefs die Geldverschwendung für "Stuttgart 21" nicht erwähnt wurde, warum erwähnt der ÖDP- Generalsekretär dieses Projekt nicht, dass sich bundesweit negativ auf den Fernverkehr der DB auswirken wird? 

Durch die E-Mobilität mit PKW droht Autofahren noch günstiger zu werden. Damit das nicht zu einer Abwanderung der ÖPNV-Nutzer führt, brauchen wir den Nulltarif

Die ÖDP- Forderungen an sich gehen in die richtige Richtung, aber die ÖDP sollte den Mut aufbringen, den ÖPNV-Vorrang durch einen Nulltarif umzusetzen. Das würde die Stückkosten der ÖPNV-Erstellung senken und das häufigste Argument nehmen, der ÖPNV ist teuer und der Tarif zu kompliziert. Der Nulltarif führt dazu, dass immer dann, wenn es sinnvoller wäre, den ÖPNV zu nutzen, dies auch geschieht. Der Nulltarif kann in Etappen eingeführt werden, zuerst in Zeiten und Regionen, wo der Platz im ÖPNV mehr Fahrgäste zulässt. Durch Buszüge kann auf  vielen Buslinien die Kapazität gesteigert werden, ohne dass es mehr Fahrer braucht. Ähnliches gilt für Doppelstockzüge oder für längere Züge, wo es die Bahnsteige zulassen.  

Link zur Pressemitteilung:

Hier meine Petition, wo sich die ÖDP und ÖDP- Kreisverbände dahinter stellen können: 

Hier Infos, wie man die Baugruben von "Stuttgart 21" umnutzen kann: www.umstieg-21.de 

​Hier können Sie dem Mitglied des EU-Parlaments Dr. Klaus Buchner MdeP aus München (ÖDP) Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/prof-dr-klaus-buchner 

 
In Heilbronn hatten im April 2014 Busse die Werbeaufschrift "Grenzenloser Spaß".
Diese Aufnahme entstand vor dem Bundesparteitag der ÖDP vor der EU-Wahl.
Ob das Kreuz für die ÖDP den ÖPNV-Nutzern Tarif- grenzenlosen Spaß bringt? 

 
 

Sonntag, 11. August 2019

Solidaritätszuschlag: Die Chance für den fahrpreisfreien ÖPNV (Nulltarif) / Frage an 12 Verkehrspolitiker im Bundestag

Zum Nulltarif: Ich habe auf Abgeordnetenwatch diese Frage an führende Verkehrspolitiker im Bundestag gestellt. Akut können auch Fragen an Landtagskandidaten in Sachsen und Brandenburg gestellt werden. Wer verkehrspolitische Ideen hat sollte diese Chance nutzen, die Kandidaten der Region, wo das sein soll, dazu zu befragen.

 
Leider keine Tarifinformation:
Bus und bahn frei!
 


Hier meine Frage:

Sehr geehrter Herr Scheuer!

Ich war sehr erfreut als die Bundesregierung den Nulltarif im ÖPNV in die Diskussion gebracht hat. Denn wenn die E-Autos kommen wird Autofahren so günstig, dass der ÖPNV mit Fahrpreisen kollabieren wird. Der VDV nennt 12 Mrd. Euro, die die Verkehrsbetriebe durch Fahrkarten verdienen. Heute höre ich in den Nachrichten dass der Solidaritätszuschlag 19 Mrd. Euro einbringt. Wäre es nicht besser, statt den Soli abzuschaffen, diesen zu nutzen den Nulltarif einzuführen? Damit lässt sich der ganze ÖPNV finanzieren und sogar deutliche Verbesserungen erreichen.

In den Fahrgeldeinnahmen sind auch die Steuergelder für den freigestellten Schülerverkehr enthalten. Wenn diese weiterhin an den ÖPNV gehen, können damit noch mehr Verbesserungen finanziert werden.

Ebenso kosten die Fahrpreise die Unternehmen und Gesellschaft einiges: Geldlogistik, Verwaltung der Tarife, Fahrkartenautomaten, Kartendrucker im Bus, Entwerter, Umlaufverlängerung der Busse durch Fahrkartenverkauf und Vorne-Einstieg, Aufwendungen der Fahrscheinkontrolle und der juristischen Ahndung des Schwarzfahrens. Alle Mittel, die hier frei werden können in einen besseren ÖPNV investiert werden.

Neue Arbeitsplätze im ÖPNV sparen 500 Euro für Hartz IV ein.

Der Soli bietet die einmalige Chance jetzt die Umsetzung des Nulltarifs einzuleiten und den ÖPNV dafür massiv auszubauen. Alle haben die Vorteile die der umweltfreundliche ÖPNV ökologisch und strukturell erzeugt. Auto und ÖPNV werden endlich optimal kombiniert. Verkehrsbetriebe werden verstärkt Busanhänger für Personen einsetzen, da die den Einstieg nicht mehr kontrollieren müssen, so dass die Platzkapazität recht preiswert deutlich ausgeweitet werden kann. Viele Züge könnten in Doppeltraktion fahren und es werden mehr Doppelstockzüge beschafft, wo die Bahnsteige nicht verlängert werden können.

Wäre es nicht besser, statt den Soli abzuschaffen jetzt mit einem fahrpreisfreien ÖPNV die Verkehrswende einzuleiten?

MfG. Felix Staratschek 



https://www.youtube.com/watch?v=xHJspuFy3h4&t=23s


Hier die befragten MdB aus dem Verkehrsausschuss: 













Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages: 
Mitglieder: 


Verkehrsausschuss von 2013 bis 2017: 
Fett: OrdentlichesMitglied 2017 - 2021
Untersrichen: Stellvertretendes Mitglied 2017 - 2021

Sonntag, 1. November 2015

Nulltarif - manchmal ist der möglich!

Wer die Augen auf hat kann ab und zu zum Nulltarif fahren. Ich praktiziere dass schon lange. Als ich noch Ticket 2000 hatte, habe ich an haltestellen immer Angeboten, dass ich abends und am Wochenende jemanden mitnehme. Wenn ich ein Wochenendeticket hatte, habe ich vor dem Bahnhof die Mitfahrt gratis angeboten. Nette zahlungsfähige Zeitgenossen geben freiwillig einen Beitrag. Auch bei Tagsestickets für bis zu 5 Personen nehme ich immer Leute mit oder wenn ich ein einer Schlange für den Fahrkartenkauf stehe sage ich laut wo ich hin will und frage ob jemand mitfahren will. Manche Leute kaufen trotzdem lieber eine Busfahrkarte, andere freuen sich. Auch wenn ich ein Taxi von der Bahn bekomme, weil bei einer Verspätung der letzte Bus verpasst wurde, rufe ich laut auf dem Bahnsteig, dass ich eine Taxifahrt Richtung Radevormwald anbiete und wer will ein Stück mitfahren kann. Es liegt also oft auch an uns, ein bisschen Nulltarif möglich zu machen. http://www.wz-newsline.de/home/panorama/blauer-daumen-verspricht-freie-mitfahrt-1.2046297

Donnerstag, 25. Mai 2017

Verkehrswende? (Leserbrief)

Die Rheinische Post/ Bergische Morgenpost vom 19.45.17 hat die Schlagzeile "Wie NRW die Verkehrswende gelingt". Mir scheint es, da liegt ein Missverständnis vor. Verkehrswende ist ein Begriff analog zur Energiewende und will, das möglichst viel Verkehr im Umweltverbund aus öffentlichen Verkehr, Radverkehr und Fußwegen stattfindet. Wenn man nur bedenkt, wie wichtig Erdöl für die Welternährung ist, ist es purer Wahnsinn, diesen wertvollen Rohstoff sinnlos im Straßenverkehr zu verbrennen. Verkehrswende wäre z.B. ein steuer- und abgabenfinanzierter ÖPNV ohne Fahrscheine. Die ganzen Kosten des Tarifwesens und der Schwarzfahrer- Verfolgung fielen weg und es wäre, wenn es eine gute ÖPNV- Verbindung gibt, immer sinnvoll, das Auto stehen zu lassen oder nur bis zur nächsten Haltestelle zu fahren (siehe RP vom 1.3.17, Bus und Bahn zum Nulltarif).

Die Politik beachtet die Mögliochkeiten der Eisenbahn zu wenig und erschließt nicht die Potentiale, die eine optimale Eisenbahn  zum Gemeinwohl beitragen kann. Insofern ist das nicht nur ein Warnhinweis an Fahrgäste, sondern eine dringende Aufforderung an die Politik!


Statt überlange Gigaliner-LKW zuzulassen und über eine Elektrifizierung der Autobahnen zu träumen, wäre Verkehrswende, wenn man keine Bahnflächen mehr verhökert und darauf Logistikflächen für eine neue Containerbahn schafft. Heute können Container überall horizontal verschoben werden (u.a. mit dem "Mobiler"). Das Rangieren kann bei Containern durch das Umladen ersetzt werden. Containerzüge fahren wie IC und Nahverkehr im Takt, einzelne Container können über selbstfahrende Güterwagen zugestellt werden oder an Personenzüge gekoppelt werden. Ein Großteil des LKW-Verkehr, der die Straßen am meisten zerstört, kann mit heutiger Technik problemlos auf die Schiene, wenn man genug Umladebahnhöfe und Ausweichstellen schafft und zweite Gleise wieder aufbaut und weitere Strecken elektrifiziert und reaktiviert. Und Verkehrswende wäre, wenn die KVB- Stadtbahn-Linie 12 über die neue A 1 Rheinbrücke von Köln Merkenich nach Leverkusen Opladen verlängert wird. Es hat nichts mit Verkehrswende zu tun, die Straßen verfallen zu lassen, denn auch Busse, Radfahrer und Krankenwagen brauchen gute Straßen. Aber beim Ausbau sollte immer überlegt wird, ob man nicht den ÖPNV und Umweltverbund stärker machen kann, damit alle gewinnen. 

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
Md. PRO BAHN e.V.
sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald für die AL

​Leiter der größten verkehrspolitischen Facebookgruppe für eine Verkehrswende hin zum Umweltverbund:
Herzliche Einladung an alle, die das Ziel der Verkehrswende unterstützen wollen, zum Teilnehmen an dieser Gruppe. Bitte die als ersten Beitrag fixierten Gruppenregeln lesen, damit die Gruppe eine gut nutzbare Sammlung von Informationen wird und eine Ideenquelle für Politik und Bürgerinitiativen. 


Quellen (Papierausgabe und danach Internet):

Verkehrswende?

Nulltarif

W​eitere Links:

Die neue containerbasierte Güterbahn



​Verkehrswende auf Wikipedia: 

Montag, 19. September 2011

Herzlichen Glückwunsch: Brief and Bundes- und Landesvorstandmitglieder der Piratenpartei

Von Felix Staratschek, stellvertretender Kreisvorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) Bergisches Land

Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich beglückwünsche die Piratenpartei zu ihrem Erfolg. Ich habe eine Bitte! Verkaufen Sie sich künftig nicht zu billig in der Politik. Zwar gehören Kompromisse zum politischen Alltag, in Bezug auf das, was die Politik umsetzt und was nicht, aber es gibt Grundlagenregeln, die Voraussetzung für Kompromisse sind.
Die ÖDP- Mitglieder Felix Staratschek (mit Fahne), Volker Reusing (am Megafon, heute bei der Piratenpartei) und der damalige ÖDP- Bundesvorsitzende Prof. Dr. Klaus Buchner
Anfang Mai 2010 auf einer Demo für eine demokratische EU in Wuppertal.

Freitag, 15. November 2019

Petition zum fahrpreisfreien ÖPNV: Antwort auf ein Schreiben vom Bundestag

Abs.
Felix Staratschek, Freiligrathstraße 2, 42477 Radevormwald

Betrifft: Meine Petition zum fahrpreisfreien ÖPNV / Nulltarif


Ihr Zeichen: Pet 1-19-12-98-025853

Sehr geehrte Frau Eiardt!
Sehr geehrte Damen und Herren! 

Im Gegensatz zu ihren Ausführungen bin ich der Auffassung, dass meine Petition neue Gesichtspunkte enthält. 

Denn meine Petition beantwortet detailliert die Frage "Wer soll das bezahlen?"

Aufgrund der Zeichenbegrenzung konnte ich nicht alles, was ich in eine briefliche Petition schreiben würde in diesen Text unter bringen. Ich habe erstmals mich mit den E-Petitionen befasst. Dazu hatte ich zunächst den Text einer klassischen Petition entworfen und musste dann feststellen, dass dieser Text da nicht rein passt. Ich musste daher Inhalte meiner Petition auswählen.  Hier finden Sie, wie die Petition aussehen würde ohne die Vorgaben der E- Petition, die Inhalte, die in die E- Petition übernommen wurden, sind in fetter Schrift. http://viertuerme.blogspot.com/2019/10/petitionen-fur-einen-fahrpreisfreien.html

Der Text, den Sie ihrem Schreiben beigefügt hat, antwortet auch auf Inhalte, die nichts mit meiner Petition zu tun haben, aber ich gehe gerne auf diesen Text ein. Sie dürfen diese Mail in ein Dateiformat kopieren und die Schrift in eine für dieses Format sinnvolle Größe ändern. 

Zur Seite 1: 
Das Thema Betreiber und Wettbewerb ist nicht Gegenstand meiner Petition, es geht nur darum, das zu ersetzen, was akut die Fahrgäste zahlen. es wäre eine andere Petition zu fordern, den ÖPNV durch Stiftungen durchführen zu lassen, die der öffentlichen Hand gehören und durch 100% Transparenz vergleichbar werden. Das Personal bestünde aus Beamten, deren Gehalt analog zu Berufen mit hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad steigt. Aber dass ist hier nicht Thema, hier geht es alleine um die Abschaffung der Fahrpreise. 

Zur Seite 2: 
Hier steht, dass der ÖPNV keine Bundeszuständigkeit ist. Da wäre zu fragen, haben denn die Länder die Möglichkeiten, die Abgaben und Steuern zu beschließen, um so einen fahrpreisfreien ÖPNV finanzieren zu können. Spricht nicht die Tatsache, dass der Bund den Ländern in vielen Bereichen Dinge mitfinanziert nicht dafür, dass den Ländern ein zu geringer Teil der Steuereinnahmen zugewiesen wird? Wenn aber der Bund an anderer Stelle Aufgaben der Länder mitträgt, warum soll diese das nicht auch beim fahrpreisfreien ÖPNV machen? Planung und Ausgestaltung des ÖPNV sind gar nicht Thema meiner Petition, es geht darum, einen wesentlich besseren ÖPNV möglich zu machen und dafür die Mittel bereit zu stellen. Außerdem widerspricht meine Petition nicht der Aussage, das ÖPNV Ländersache ist. Denn wenn es einen ÖPNV-Soli gibt, geht dieser ja zu 100% nach einem Schlüssel an die Länder, die dann damit arbeiten können. Immerhin fordert Artikel 72 des Grundgesetzes "gleichwertige Lebensverhältnisse", darunter ließe sich auch ein bundesweiter fahrpreisfreier ÖPNV schaffen, so wie das auch in Luxemburg passiert.  

Im letzten Abschnitt auf Seite 2 steht, dass 57,1% der ÖPNV-Kosten nicht von den Fahrpreisen gedeckt wird. Hier ist aber eine Unschärfe. Sind die Einnahmen der Verkehrsbetriebe durch Fahrkarten für den freigestellten Schülerverkehr bei den Fahrausweiseinnahmen mit enthalten? Wenn ja, verfälscht das diese Aussage, da diese Gelder, die bis zu ca. 30% des ÖPNV-Aufkommens ausmachen, ebenfalls von der öffentlichen Hand kommen. 

Zur 3. Seite: 
Wie soll die "Tarifgestaltung ein Mittel zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV" sein? Jeder Tarif ist eine Hürde zur Nutzung. Für Pendler können 365 Euro- Jahreskarten sehr attraktiv sein. Aber alle, die nicht so oft fahren, dass sich Zeitkarten lohnen, werden von solchen Tarifen nicht erreicht. Von Radevormwald nach Köln sind es gut 50 km. Zum VRS-Tarif kostet die Fahrt 11,9 Euro. Für 100 km (Hin und Rückfahrt) wären das 23,8 Euro. Bei einem Spritpreis von 1,5 Euro pro Liter und einen recht hohen Verbrauch von 10 Litern auf 100 Kilometern kostest die gleiche Strecke 15 Euro, viele Autos verbrauchen weniger, so dass sogar 7,5 Euro für diese Strecke denkbar sind. Ein Tagesticket für die Familie (5 Personen) kostet 37,2 Euro. Im Auto bleiben die Kosten bei 7, 5 - bis 15 Euro, egal wieviele Personen mitfahren. E-Autos sollen im Verbrauch noch preiswerter sein. 

Und diese Tarife haben Folgen, der ÖPNV wird nur genutzt, wenn am Ziel das Parken nicht so einfach ist oder wenn sich eine Familie nur ein Auto leisten kann, dann fährt einer mit dem Wagen, die anderen nutzen den ÖPNV. Ist aber der Wagen wieder vor der Tür, wird dieser genutzt und nicht mehr der ÖPNV. 

Fakt ist, jede Nichtnutzung des ÖPNV durch PKW-Nutzung hat negative Folgen, wie Platzverbrauch, Emissionen, Unfallgefahren, Trennwirkung von Straßen...... Durch Tarife werden Leute davon abgehalten die gesellschaftlich vorteilhafteste motorisierte Fortbewegungsart zu benutzen. Der fahrpreisfreie ÖPNV schafft die Anreize, immer dann, wenn der ÖPNV attraktiv ist, das Auto stehen zu lassen. Der Umwelt ist es doch egal, ob eine Pendlerfahrt oder eine Fahrt abends ins Kino vom Auto auf den ÖPNV verlagert wird. Die höchste Attraktivität hat ein ÖPNV, in den man ohne Fahrschein einfach einsteigen kann. Wollen Sie wirklich weniger Attraktivität und mehr Autofahrten?

 
Leider keine Tarifinformastion für einen fahrpreisfreien ÖPNV
in Bremen. "Straßenbahn und Linienbus der BSAG frei"
meint keinen Nulltarif. 
 

Ein ÖPNV, der im Vergleich zum PKW preislich attraktiv sein soll, verlangt so starke Fahrpreissenkungen, dass es dann nur noch ein kleiner Schritt ist, gleich den Nulltarif einzuführen. Schon heute zahlen alle über Steuern und Abgaben über 60% der ÖPNV-Leistung, aber die dürfen trotz der Beträge keinen Meter im ÖPNV mitfahren.  

Oder sagen wir es anders, wenn es heute einen gut finanzierten, rege genutzten fahrpreisfreien ÖPNV gäbe, wer wäre dann so verrückt, hier E-Tickets einführen zu wollen? Welchen machbaren Zustand würden die Menschen niemals aufgeben wollen, wenn es diesen gäbe? Diese Frage muss man sich immer wieder stellen und dann Konzepte entwerfen, wie man diesen machbaren Zustand erreichen kann. 

Auf Seite 3 steht, dass es "das verkehrspolitische Ziel, den Kostendeckungsgrad der öffentlichen Verkehrsunternehmen weiter zu erhöhen". Deshalb gehöre "das Thema "Kostenloser ÖPNV"...... nicht zu den zentralen Fragen der künftigen Finanzierung des ÖPNV". Diese Aussage verwundert mich sehr. Denn wenn Sie das Autofahren nicht massiv verteuern, kann das nur heißen, es wird keinen massiven ÖPNV- Ausbau geben und es kann keine günstigen Tarife geben. 

Fakt ist, Tarife erzeugen betriebswirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten. Durch einen zentralen Einkauf des ÖPNV über hoheitliche Stellen können alle Tarif-Kosten eingespart werden. Für einen ÖPNV ohne Fahrpreise muss die Gesellschaft viel weniger aufwenden, als für einen in gleicher Zahl genutzten ÖPNV mit Tarifen. Das System des Solidaritätszuschlag würde die Beträge liefern, die wir zur ÖPNV-Finanzierung brauchen und der Soli ist Leistungsgerecht, er nimmt wenig von denen die wenig haben und mehr von denen die viel haben. Jede Kopfpauschale wäre ungerechter. Und da der Solidaritätszuschlag ein bewährtes System ist, besteht jetzt, wo die Abschaffung des Soli gefordert wird die Chance nach den gleichen Regeln künftig den Nahverkehr zu finanzieren und kräftig auszubauen. 

Genau das zeigt meine Petition auf und ich wäre dankbar, wenn diese eine Chance als E-Petition bekäme, damit in der Diskussion alle Aspekte noch mal zur Sprache kommen können.  

Mit bestem Gruß, Felix Staratschek

Sonntag, 27. August 2017

Fragen zur Bahnpolitik u.a. im Oberbergischen Kreis auf Abgeordnetenwatch

Sehr geehrte(r) Felix Staratschek,
Alexander Dietz aus Gummersbach hat als Besucher/in der Seite www.abgeordnetenwatch.de bzgl. Verkehr und Infrastruktur eine Frage an Sie..
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/felix-staratschek/question/2017-08-26/286993
Mit freundlichen Grüßen,
www.www.abgeordnetenwatch.de
(i.A. von Alexander Dietz)
​Lieber Alexander!

Wir haben uns seit den Zeiten im Fahrgastbeirat der OVAG lange nicht gesehen und es ist schön zu sehen, dass Du noch immer am Thema interessiert bist.



​"""​
Befürwortest Du ein flächendeckendes ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum durch Bedarfsverkehre nach nordhessischem Vorbild?
​"""​

​Ich will einen ÖPNV der alle Orte mindestens stündlich und wenn es geht halbstündlich erschließt. Vor allem im ländlichen Raum ist das wegen der geringen Bevölkerungsdichte nicht mit klassischen Buslinien machbar. Ebenso haben viele Buslinien keinen Verkehr an den Tagesrändern, am frühen Sonntag Morgen und in der Nacht. Es gibt aber immer Menschen, die auf den ÖPNV abgewiesen sind, weil diese z.B. entfernt wohnende Bekannte besuchen, einen schönen Ausflug planen oder in der Pflege oder bestimmten Industrien sieben Tage die Woche arbeiten müssen. So muss auch an Sonntagen der Schichtwechsel in Altenheimen und Krankenhäusern mit dem ÖPNV erreichbar sein. Dafür muss man Anruf Sammel Taxen und Rufbusse einsetzen, die diesen schwachen aber doch vorhandenen Bedarf abdecken. Ein solcher ÖPNV erlaubt es vielen Menschen auf dem Land zu leben in vorhandenen Gebäuden und reduziert so die Landflucht und den Umzugsdruck auf die Zentren. Ein Teil der Kosten lässt sich dadurch aufbringen, dass mit jeden Arbeitsplatz im ÖPNV ein Hartz IV Empfänger weniger auf Leistungen angewiesen ist  ​und dass sich für Leute, die sich kein Auto leisten können oder dürfen die Erreichbarkeit vieler Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen verbessert. 

Dienstag, 31. Dezember 2019

NACKTE ZAHLEN: Luxemburg ist Vorreiter für die Verkehrswende / Ab März 2020 Nulltarif im Großherzogtum


NACKTE ZAHLEN: Luxemburg ist Vorreiter für die Verkehrswende

Luxemburg hat die Zeichen der Zeit erkannt. Nachdem auch in unserem Nachbarland lange Zeit das Auto im Mittelpunkt der Investitionspolitik stand, fand 2014 ein Umdenken statt. Seitdem hat sich der Anteil der Infrastrukturinvestitionen von einem Drittel für die Schiene und zwei Drittel für die Straße umgekehrt. Luxemburg macht es uns also vor. Durch eine mutige und konsequente Politik ist Veränderung möglich. Wir arbeiten daran, dass sich diese Erkenntnis auch über die Grenze hinaus herumspricht. (Quelle: Allianz pro Schiene)


Anmerkung: 

Luxemführt führt landesweit den fahrpreisfreien ÖPNV, auch  Nulltarif genannt,  ein, damit der ÖPNV auch von Autobsitzern genutzt wird, wenn der ÖPNV eine akzeptable Alternative zur Aurofahrt ist. Volkswirtschaftlich ist das sinnvoll, denn ohne Fahrpreise kann der ÖPNV zu niedrigeren "Stückkosten" erstellt werden und kostet die Gesellschaft weniger, als ein vergleichbarer ÖPNV mit Tarifen. Die Gedanken der Bundesregierung aus dem Februar 2018 sollten wieder aufgeriffen werden. 

Freitag, 27. September 2013

Remscheid: DOC- Parkplätze direkt an A 1 und Pendelbus einsetzen

Wenn ich mich richtig erinnere soll das DOC in Lennep 7.000 zusätzliche PKW auf die Straße bringen, was 14.000 tägliche Fahrten auf der Ringstraße bedeutet. Es geht aber auch anders. Am DOC werden überhaupt keine Parkplätze gebaut, sondern die entstehen direkt an der A 1. Und von dort fährt dann alle 5 Minuten ein Pendelbus zum DOC. Bei einem 5 - Minutentakt von 7 Uhr bis 24 Uhr sind das pro Richtung 204 Busfahrten. Also 408 zusätzliche Busfahrten auf der Ringstraße statt 14.000 Pkw- Fahrten. Ich denke, so kann man das DOC verträglich für den Verkehr in Remscheid machen. Besonders attraktiv wäre eine Linie vom Bahnhof Lüttringhausen zum Bahnhof Lennep, die zum Nulltarif verkehrt und alle Haltestellen am Wegesrand bedient. Dann könnten die Stadtwerke Remscheid die Buslinie Lennep- Lüttringhausen einsparen und statt dessen einen Schnellbus einführen, der Lüttringhausen über die A 1 mit dem Zentrum von Remscheid verbindet. Pro Bus wären das im Durchschnitt 34 Fahrgäste. Zu den Hauptverkehrszeiten könnte mit Busanhängern für den Personenverkehr, die es auch in Deutschland immer öfter gibt, die Kapazität ausgeweitet werden. Remscheid ist nicht Roermond und wir haben hier nicht die großen vielspurigen Straßen. Aber mit einem Busverkehr, der das DOC an den ÖPNV und die Parkplätze an der Autobahn anbindet, können die Probleme gelöst werden. Und alle Anlieger dieser Linie könnten von dem guten Fahrtenangebot profitieren, so dass es sogar zu einer Abnahme von PKW- Fahrten innerhalb Remscheids kommen könnte. Wenn das DOC eine Buslinie zum Nulltarif schafft, wäre es ein Gewinn für Remscheid.


Sonntag, 4. Juni 2023

„Stolzmonat“ statt „Pride Month“ – Schnappatmung in Queer-Community / Kommentar: Eine kritische Abhandlung zum Thema Stolz

 "Der sogenannte „Eurovision Song Contest“, bei dem die Woken alljährlich ihr ganz eigenes Weihnachten und Ostern an einem Tag feiern. Während sich alle anderen Teilnehmer stolz mit ihrer Landesflagge präsentierten, schwenkten die deutschen Darsteller von „Lord of the Lost“ eine besonders krude Version des Regenbogens. Europa dankte es der schrillen Truppe mit dem letzten Platz und bemitleidenswerten 18 Punkten.


Ganz im Gegensatz dazu lief die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der gerade zu Ende gegangenen WM in Finnland und Lettland bei jedem Spiel mit dem Adler auf der Brust und Trikots in Schwarz-Rot-Gold auf. Ergebnis: Das erste Finale seit 93 Jahren und die erste WM-Medaille seit 70 Jahren – auch wenn es am Ende „nur“ zu Silber gereicht hat. Damit haben die DEB-Cracks das nachgeholt, was die woke DFB-Elf in Katar aus den bekannten Gründen noch schuldig geblieben ist."

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„Stolzmonat“ statt „Pride Month“ – Schnappatmung in Queer-Community

Kommentar:

Ich halte es mit der Volksweisheit:

"Dummheit und Stolz wachsen auch einen Holz."

Man muss nicht stolz sein, Deutscher zu sein, aber man muss sich auch nicht schämen. Ich war bisher dankbar, in diesem Land leben zu dürfen, wo man trotz vieler Mängel auf hohen Niveau die Missstände anklagen konnte. So wie es aussieht, zerbricht gerade dieses Niveau und die Regierung macht eine große Wummserei, sprich das Feuerwerk zum Ende des Festes. Man könnte daher sagen, die Steigerung von Stolz ist Scholz.

Ich bevorzuge statt Stolz Freude und Dankbarkeit.

Übrigens, "Pride" steht nicht nur für Stolz, als nächstes nennt Google Hochmut.

Auch bei "Proud" ist die Übersetzung ambivalent von Selbstbewusst bis Eingebildet.

Warum soll ich auf etwas stolz sein, was Schicksal ist und nicht Eigenleistung?