NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Donnerstag, 17. Oktober 2024

CDU/CSU im Bundestag will Bahnflächen entwidmen, statt diese für eine umwelt- und menschenfreundliche Verkehrswende zu nutzen

Pressemitteilung // 17.10.2024

Die Nutzung nicht mehr benötigter Bahnflächen muss weiter möglich sein

(Anmerkung vom 29.05.2025: Unter Bundesverkehrsminister Patrik Schnieder scheint die CDU ernst zu machen mit der Zerstörung der Bahn: https://x.com/BMV/status/1927728195895222336 )

Der Bundestag befasst sich heute erstmals mit einem Gesetzentwurf der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Korrektur der von der Ampel-Koalition im vergangenen Dezember geänderten Freistellungsvoraussetzungen des § 23 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (BT-Drs. 20/13358). Diese Vorschrift regelt das Freistellungsverfahren von Liegenschaften von Bahnbetriebszwecken („Entwidmung“). Dazu können Sie den verkehrspolitischen Sprecher der Fraktion, Thomas Bareiß, und den zuständigen Berichterstatter für die Schiene, Michael Donth, gerne wie folgt zitieren:


Thomas Bareiß: 

„Über 160 Projekte in ganz Deutschland sind von der Verschärfung der Ampel-Koalition zur Freistellung von nicht mehr benötigten Bahnflächen betroffen. Das bedeutet: Langjährige Planverfahren, zum Beispiel für Wohnungsbauprojekte, müssen gestoppt, Kaufverträge mit der Deutschen Bahn AG müssen womöglich rückabgewickelt werden und gleichzeitig werden die Bahnflächen gar nicht mehr für den Schienenverkehr benötigt. Wir können es uns nicht erlauben, stillgelegte Gleise mitten in unseren Städten und Gemeinden einfach brachliegen zu lassen. Mit unserem Vorschlag kehren wir zur alten und guten Regelung zurück. Wenn die Ampel-Koalition weiter die großen Sorgen der Kommunen ignoriert, indem sie unseren Gesetzesentwurf ablehnt, wäre das fatal."

Michael Donth: 
„Mit unserem Gesetzesentwurf erhöhen wir den Druck auf die Ampel-Koalition, damit diese endlich aktiv wird. Sie hatte damals die unnötige Verschärfung kurz vor Ende des Gesetzgebungsprozesses zum Genehmigungsbeschleunigungsgesetzes eingebracht – und rudert seit Sommer 2024 zurück. Immer wieder sagt man uns: ‚Wir sind dran.‘ Doch passiert ist bislang überhaupt nichts. Die bisherige Regelung war und ist weiterhin gut, wonach das Eisenbahn-Bundesamt umfassend prüft, ob nicht mehr genutzte Schienenflächen noch für andere Zwecke benötigt werden. Damit wird beispielsweise keine Nutzung der Flächen für den Schienengüterverkehr verhindert. Im Gegensatz dazu hilft die neue Regelung durch das ‚überragende öffentliche Interesse‘ weder den Kommunen noch dem Schienenverkehr und schießt weit übers Ziel hinaus".

Kommentar von Felix Staratschek:

Das viele Bahnflächen akut nicht genutzt werden liegt nicht daran, dass die für den Schienenverkehr unwichtig sind sondern es liegt an einer Politik, für die der Schienenverkehr unwichtig ist. Die CDU/CSU spricht einen wahren Satz aus, erkennt aber nicht was das bei einer guten Politik bedeuten würde:

"Wir können es uns nicht erlauben, stillgelegte Gleise mitten in unseren Städten und Gemeinden einfach brachliegen zu lassen."

Dem ist nichts hinzuzufügen, wir können es uns nicht Leisten, mitten in unseren Städten Bahnflächen nicht mehr für ökologische Logistik- und Transportkonzepte zu nutzen. Eine wirklich moderne Güterbahn würde dezentral wo es geht Ladstellen schaffen und so die Güter soweit wie möglich von der Straße auf die Schiene verlagern. Wenn die Bahn noch gute Flächen in den Städten hat, müssen darauf moderne  Logistikcenter mit Gleisanschluss gebaut werden, damit möglichst viele LKW-Fahrten durch die Straßen der Stadt vermieden werden und die Fracht nur so kurz wie eben möglich per LKW zum Ziel gebracht wird. Sehr viel ist hier schon von einer kurzsichtigen Politik zerstört worden, über Jahrzehnte von der CDU/CSU, aber auch unter allen Regierungen mit SPD und Grünen. 

Container und Wechselbehälter erlauben eine ganz andere Güterbahn als wie die heute haben, die attraktiv der Wirtschaft, der Umwelt und der Lebensqualität der Menschen in den Städten dient. Die meisten Projekte, die die CDU/CSU hier in Gefahr sieht hätten an diesen Stellen nie geplant werden dürfen und und hätten bei ordentlicher Planung an anderen Orten verwirklicht werden können. 

Es wäre schön, wenn die CDU/CSU aus den Fehlern der Vergangenheit lernt. Denn es wäre ein leichtes mit einer echt guten Bahnpolitik die Ampel vorzuführen. Dazu gehört dass die CDU sich dazu bekennt, dass der Kopfbahnhof in Stuttgart erhalten bleibt und die Gäubahn dort auch in Zukunft endet. Stuttgart 21 ist nicht geeignet die Kapazität für die Verkehrswende zur Bahn zu liefern. Der Kopfbahnhof bleibt nötig, um im Regionalverkehr viel mehr Züge bis ins Zentrum von Stuttgart durchzubinden, um den Verkehr von der Straße übernehmen zu können. Heiner Geißler hat seinen Schlichterspruch zu Stuttgart 21 korrigiert und den Erhalt des Kopfbahnhofs empfohlen. Ist die CDU/CSU in der Lage sich diesem Schlichterspruch ihres verstorbenen Mitgliedes und ehemaligen Bundestagsabgeordneten anzuschließen?

So sieht eine moderne umwelt- und menschenfreundliche Güterbahn aus: https://viertuerme.blogspot.com/2012/02/guteroffensive-statt-gesundschrumpfen.html

Schon 1954 war im NWDR die Verkehrspolitik ein Thema und es wurde erkannt, dass man die Schiene benachteiligt. Leider hat die Politik diesen Radiobeitrag für den Schulfunk nicht beachtet. 

Die Fläche des Bahnhofs Olpe im Jahr 2016.
Olpe ist Kreisstadt und hier müsste es ein Logistikzentrum
für das ganze Umland geben. Für eine gute 
Bahnpolitik werden diese Flächen dringend 
benötigt. Auch hier regiert die CDU mit 
absoluter Mehrheit. Die Strecke Olpe Finnentrop hat nur
noch die Ausweichstelle Attendorn, alle anderen 
Bahnhöfe wurden zurück gebaut. Wenn die Personenzüge
im Stundentakt fahren ist hier kein Platz mehr 
für Güter- und Sonderzüge, obwohl die Region mit Biggesee (Ausflugsschiffe),
Tropfsteinhöhle und Wanderwegen prädestiniert für 
Ausflüge ist.

  

Mittwoch, 18. November 2020

VDV: Lkw-Maut muss wahre Kosten berücksichtigen: Güterbahnen fordern nach EuGH-Urteil fairen Wettbewerb / Kommentar: Güterbahn modern neu denken

Pressemitteilungen Güterverkehr, 18.11.2020

Lkw-Maut muss wahre Kosten berücksichtigen 
Güterbahnen fordern nach EuGH-Urteil fairen Wettbewerb


Angesichts der bevorstehenden Neukonzeptionierung der Lkw-Maut fordert der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Branchenverband für über 600 Unternehmen des öffentlichen Personen- und des Schienengüterverkehrs, dass so schnell wie möglich die tatsächlichen Lkw-Wegekosten vollumfänglich berücksichtigt werden. Hierzu bedürfe es sowohl seitens des Bundes – in Bezug auf die Mautregelungen – als auch seitens der EU – mit Blick auf Eurovignetten-Richtlinie – kraftvolle Weichenstellungen. VDV-Vizepräsident Joachim Berends: „Der Lkw-Verkehr verursacht enorme volkswirtschaftliche Kosten, die bislang fast gar nicht von der Lkw-Maut berücksichtigt werden. Hier liegt der Schlüssel für faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber den klimafreundlichen Güterbahnen. Auf diese Weise wäre bis 2030 ein Marktanteil von 25 Prozent ist bei den Güterbahnen möglich – das entspricht, eingedenk des prognostizierten Marktwachstums, einem Verkehrsleistungszuwachs von knapp 60 Prozent. Das ist die Voraussetzung, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung und die dafür notwendige Verkehrswende zu erreichen.“ Die deutsche Lkw-Maut wurde nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs falsch berechnet und ist damit nicht gesetzeskonform.

 
Containerverladung in Hof. Solche Bahnhöfe muss es 
in jeder Kreisstadt geben. Diese müssen mit 
Logistikhallen ergänzt werden, so dass es einen vollen Service 
auf der Schiene gibt. 

 

Neben dem Bund ist hier vor allem die EU in der Verantwortung: „Mit Blick auf Brüssel würde ich mir mehr Tempo bei der Novelle der EU-Wegekostenrichtlinie wünschen, seit drei Jahren wird hier beraten. Wir können uns das als Branche buchstäblich nicht leisten“, so Berends.


Eurovignetten-Richtlinie und Verursacherprinzip

Freitag, 11. September 2020

„Verkehrspolitik offiziell in der Sackgasse“ Statistisches Bundesamt: Auto dominiert / Riesiger Nachholbedarf für Schiene / Kommentar: Güterbahn nicht vergessen

Berlin, 11. September 2020. „Als amtlichen Beleg für eine völlig fehlgesteuerte deutsche Verkehrspolitik“ wertet Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Daten zur Verkehrsinfrastruktur. „Jetzt ist es offiziell. Die deutsche Verkehrspolitik steuert in die völlig falsche Richtung. Sie hat sich über Jahrzehnte hinweg umwelt- und klimapolitisch in eine Sackgasse manövriert“, so Flege. „Wenn wir beim Klimaschutz vorankommen wollen, brauchen wir eine Neuausrichtung, eine Wende der Verkehrspolitik um 180 Grad. Künftig muss der Schwerpunkt auf klimafreundlichem statt auf umweltbelastendem Verkehr liegen.“


Statistische Bundesamt: „Auto dominiert deutsche Verkehrsinfrastruktur“

„Das Auto dominiert als Verkehrsmittel die deutsche Verkehrsinfrastruktur“, folgert das Statistische Bundesamt aus seiner Analyse der Infrastrukturdaten aus den vergangenen Jahrzehnten. Das Straßennetz für den überörtlichen Verkehr war 2019 laut den amtlichen Daten fast sechsmal so dicht wie das Schienenstreckennetz

Freitag, 20. März 2020

Bahnpotential in der Corona-Krise nutzen: Lkw-Staus an den Grenzen lassen sich auf der Schiene umfahren

Güterverkehr, 19.03.2020
Lkw-Staus an den Grenzen lassen sich auf der Schiene umfahren

Verbände erklären: Die Güterbahnen stehen bereit, in der Corona-Krise zusätzliche Verkehre in Deutschland und grenzüberschreitend für Handel und Industrie zu übernehmen.

 
Das System Container wäre ein Weg, die Güterbahn zu revolutionieren.
Hier der Containerbahnhof in Hof. Es haben aber nicht alle
vergleichbar großen Orte so einen Bahnhof.
Wie eine neue Güterbahn aussehen könnte, nach dem Ende des
Artikels verlinkt. 


Die Straßengüterverkehrsbranche hatte wiederholt vor Personalmangel gewarnt, weil Lkw-Fahrer in ihren Heimatländern unter Quarantäne gestellt worden sind. „Wenn es so ernst ist, hätten wir mehr Anfragen bei unseren Mitgliedsunternehmen erwartet, um beispielsweise die Langstrecke und grenzüberschreitende Transporte zu verlagern“, sagte Ludolf Kerkeling, Vorstandsvorsitzender des Netzwerkes Europäischer Eisenbahnen (NEE). Dr. Martin Henke, Geschäftsführer Güterverkehr des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ergänzte: „Wettbewerbsbahnen wie auch die DB haben die Kapazitäten, wir können mehr leisten und wir wollen mehr leisten.“ Am Mittwochnachmittag hatte eine Telefonkonferenz von Vertretern der Bundesregierung und der Transportwirtschaft stattgefunden.

Mit einer Verlagerung auf die Schiene könnten die Verlader auch das Problem der Lkw-Staus an den Grenzen umgehen, betont Henke. „Einer der großen Vorteile des Schienengüterverkehrs ist, dass wenige Menschen große Mengen bewegen“, erläuterte er. „Damit fallen auch die Grenzkontrollen deutlich schlanker aus als im Straßengüterverkehr.“ Bisher führen die internationalen Züge weitgehend reibungslos. Kerkeling ergänzt: „Die Regierungen haben gut erkannt, dass der Schienengüterverkehr kein Virenüberträger, sondern europaweit wichtig für Versorgung von Menschen und Industrie ist.“
 
Da wo jetzt die Autos stehen führten einmal die Gleise zum Güterbahnhof am
alten Solinger Hbf. Auch alle anderen Güterstation in Solingen Ohligs
(heute Hauptbahnhof) ist zu und,
Solingen Nord, Solingen Wald und Solingen Gräfrath
haben den Gleisanschluss verloren. 
 


Bei den Güterbahnen selbst gibt es nach Erkenntnissen beider Verbände bisher kaum krankheitsbedingte Personalausfälle über das jahreszeitlich übliche Maß hinaus. „Hier zahlt sich aus, dass sich alle Güterbahnen schon zu Beginn der Corona-Krise auf gemeinsame Maßnahmen verständigt haben, um die Ansteckungsgefahr zu verringern“, betonten Kerkeling und Henke unisono. „Zum Beispiel steigt beim Personalwechsel anders als bisher zunächst der abzulösende Lokführer aus dem Führerstand aus, bevor die Ablösung in das Fahrzeug einsteigt. Damit wird eine Begegnung auf engstem Raum vermieden“, erläuterte Henke.

Kerkeling appellierte an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten, Grenzkontrollen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schienenverkehrs zu minimieren. Nachteilig wirke sich zum Beispiel aus, dass mit einigen Nachbarländern (zum Beispiel Polen, Tschechien) der Schienenpersonenverkehr komplett eingestellt ist. Dadurch müssten die Zugpersonale auf die Straße ausweichen, um zu den grenznahen Einsatzbahnhöfen im Nachbarland zu gelangen. Dort blieben sie aber im Stau stecken. „Es wäre zu wünschen, dass weitere kleinere Straßengrenzübergänge für diese Berufspendler geöffnet werden“, schlug Kerkeling vor.

Beide Verbände appellierten an die DB Netz AG, trotz der Corona-Krise die kontinuierliche Besetzung aller systemrelevanten Stellwerke sicherzustellen. Am Dienstagabend hatte der bundeseigene Infrastrukturbetreiber wegen eines Infektionsverdachts in einem Stellwerk die Strecke Oberhausen-Recklinghausen-Hamm bis Mittwochabend 22 Uhr komplett gesperrt; auch am heutigen Donnerstag ist sie nur stark eingeschränkt nutzbar. 


 
Der Bahnhof Klais bei Mittenwald. Die Weiche zum Abstellgleis wurde ausgebaut,
nur die Gleise liegen noch ohne Anschluss zum Netz. Aber auch an vielen
größeren Bahnhöfen sieht es nicht besser aus. 
 

Anmerkung des Viertürmeblogs: 
Leider ist die Güterbahn seit Jahrzehnten nicht so ausgebaut worden, wie dies technisch möglich wäre. Statt die flächendeckende Güterbahn zu modernisieren und diese in die Lage zu versetzen, jede LKW-Fernfahrt zu übernehmen, wurde die Güterbahn zurück gebaut, so dass selbst in Großstädten wie Remscheid und Solingen oder in Kreisstädten wie Olpe kein echter Güterbahnhof mehr besteht. 

Petition für eine echte Verkehrswende: 
Konzept für eine neue Güterbahn: 

 
Der Bahnhof Olpe ist im Prinzip nicht stillgelegt. Aber die umfangreichen
Gleisanlagen, deren Stellwerkgebäude noch steht, sind verschwunden, der
schöne überdachte Bahnsteig hat kein Gleis mehr. Personenzüge enden auf
einem Stumpfgleis im Rücken des Fotographen. 
 


Freitag, 3. Januar 2020

Eisenbahnen bauen Umweltvorsprung aus: Daten des Umweltbundesamt zeigen: Schienengüterverkehr ist umweltfreundlich wie noch nie

Eisenbahnen bauen Umweltvorsprung aus: Daten des Umweltbundesamt zeigen: Schienengüterverkehr ist umweltfreundlich wie noch nie


Berlin, 02.01.2020. Die Eisenbahnen haben nach Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) ihren Vorsprung beim Verbrauch fossiler Energie gegenüber konkurrierenden Verkehrsträgern noch einmal ausgebaut. So stießen die Güterbahnen 2018 pro Tonne und Kilometer so wenig Treibhausgase wie nie zuvor aus. Innerhalb von vier Jahren haben sie diese Emissionen um ein Viertel reduziert. Inzwischen erzeugt der Gütertransport auf der Straße statt auf der Schiene laut den aktualisierten UBA-Daten eine sechsmal höhere CO2-Menge je Tonne und Kilometer. „Klimaschutz im Verkehr geht nur mit einer zentralen Rolle der Güterbahnen“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Donnerstag in Berlin. „Im neuen Jahrzehnt muss die Verkehrs- und Umweltpolitik den Knoten beim Schienengüterverkehr platzen lassen.“

 
Der Containerbahnhof in Hof - hier fehlt noch die Elektrifizierung
der Strecken nach Süden und Südwesten. 
 

Digitalisierung der Güterbahn bringt Schub für den Klimaschutz
Der weitgehend elektrisch betriebene Schienengüterverkehr profitiert in seiner Klimabilanz von der Energiewende mit einem wachsenden Anteil an Ökostrom und von Verbesserungen der Energieeffizienz. Damit dieser umweltfreundliche Transport sein ganzes Potential ausschöpfen kann, muss die die Politik die Schieneninfrastruktur ausbauen sowie die Digitalisierung des Schienengüterverkehrs beschleunigen. „Die Digitalisierung der Güterbahn steckt in den Kinderschuhen. Hier sind gewaltige Modernisierungen möglich und nötig, die die Branche allerdings nicht alleine stemmen kann. Ich appelliere an die Bundesregierung, der Förderung der digitalen Schiene und der Digitalen, Automatischen Kupplung im Gütertransport oberste Priorität einzuräumen.“


Schiene entlastet auch beim Personenverkehr die Umwelt

Die UBA-Daten bestätigen den Vorteil der Schiene auch bei anderen Umweltbelastungen etwa durch Kohlenmonoxid, Stickoxide oder Feinstaub. Auch im Personenverkehr spricht die Ökobilanz des UBA für die Eisenbahn. Zusammen mit dem Bus führt sie die Rangliste der umweltfreundlichen Verkehrsmittel mit dem geringsten Ausstoß an Treibhausgasen klar an. Eindeutig die höchste Klimabelastung je Person und Kilometer geht vom Inlandsflugverkehr aus.

Berechnung blendet hohen Ökostromanteil der Bahnen aus

Im Fernverkehr schneidet der Bus laut UBA-Zahlen sogar etwas besser ab als die Eisenbahn. Dies erklärt sich allerdings ausschließlich durch die Berechnungsmethode: 

Das Umweltbundesamt zieht für seine Erhebungen nicht den speziellen Strommix der Eisenbahnen mit einem hohen Anteil an Ökostrom heran. Es unterstellt den allgemeinen Strommix in Deutschland mit einem deutlich niedrigeren Anteil an Ökostrom. „In der Realität ist die Schiene im Fernverkehr noch umweltfreundlicher, als es die UBA-Berechnungen zeigen“, betonte Flege. Klar zeigen die Daten: Wer sich für den öffentlichen Verkehr statt für den Pkw entscheidet, vermeidet in erheblichem Umfang Treibhausgas-Emissionen.

 
Containerverladung am Güterbahnhof Hof


Weitere Informationen:
Umweltbundesamt mit Emissionsdaten einzelner Verkehrsmittel

Samstag, 23. November 2019

Licht und Schatten in der Bundespolitik: VDV begrüßt Aufwertung des Bundesprogramms „Zukunft Schienengüterverkehr“ / Bundeshaushalt 2020: Mehr Mittel für Barrierefreiheit, Bahnverkehr, Automatisierung und Vernetzung – Rückschritt beim Kombinierten Verkehr - Mittelabruf vereinfachen

Allgemein, 15.11.2019
Licht und Schatten in der Bundespolitik: VDV begrüßt Aufwertung des Bundesprogramms „Zukunft Schienengüterverkehr“ / Bundeshaushalt 2020: Mehr Mittel für Barrierefreiheit, Bahnverkehr, Automatisierung und Vernetzung – Rückschritt beim Kombinierten Verkehr - Mittelabruf vereinfachen(Verlinkung und Bilder: Felix Staratchek, Copyleft, Bilder zur verkehrspolitischen Arbeit freigegeben)


In der sogenannten Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 stimmte heute Nacht der Haushaltsausschuss des Bundestages für die Aufstockung der Mittel für Barrierefreiheit an Bahnhöfen in Höhe von 15 Millionen Euro sowie für das automatisierte und vernetzte Fahren um 31 Millionen Euro – auch für Busse und Bahnen. Der VDV – Branchenverband für über 600 Verkehrsunternehmen des Öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehrs – begrüßt zudem die Entscheidung, den Schienenverkehr mehrfach zu stärken: „Nicht nur die Mittel für das Bundesprogramm ‚Zukunft Schienengüterverkehr‘ wurden um zehn Millionen Euro aufgestockt, sondern auch die Zuschüsse zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr“, so VDV-Vizepräsident Joachim Berends. „Das zeigt, dass der Bund an mehreren Punkten ansetzt, um den klimafreundlichen Verkehr mit Bus und Bahn zu stärken.“
 
Container und Ladegerät am Güterbahnhof in Hof 

Der VDV hatte sich lange dafür eingesetzt, dass das Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ im Bundeshaushalt für 2020 festgeschrieben wird, für das erstmals eigene Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für die Forschung im Schienengüterverkehr bereitstehen. Auf dieser Grundlage können im Eisenbahnbereich Forschungsstrukturen etabliert werden. Dabei geht es vor allem um die Zukunftsthemen Digitalisierung, Automatisierung, das Entwickeln innovativer Fahrzeuge und deren Erprobung.

Einschnitte beim Kombinierten Verkehr
Der Branchenverband kritisiert den Rückschritt beim Kombinierten Verkehr, über den potenziell mehr Güter auf die Schienen gebracht werden können. Dieser war ursprünglich im Klimaschutzprogramm 2030 erheblich aufgewertet worden. „Die Mittelkürzung um 30 Millionen Euro, die bereits der Regierungsentwurf des 2020er Bundeshaushaltes vorsah, wurde in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses nicht korrigiert. Die Gründe hierfür sind nicht nachvollziehbar, zumal der Mittelbdarf sogar angewachsen ist. Vielmehr müssen die bürokratischen Hürden für das Abrufen der Mittel beseitigt werden. Neben zu kurzen Antragsfristen, nötigen Bankbürgschaften, hohen Bankgebühren sind hier ferner Bearbeitungsverzögerungen und auch fehlende Baugenehmigungen zu nennen“, so Joachim Berends abschließend. Hier gilt es, nicht die Fördermittel abzusenken, sondern deren Bedingungen anzupassen und so den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Abgeschlossen werden die Haushaltsberatungen mit der Abstimmung im Plenum.

 
Containerverladung am Güterbahnhof Hof


15.11.2019 | Pressemitteilung | Entscheidungen bei Haushaltsberatungen für Bus und Bahn (PDF)

Anmerkung von Felix Staratschek: 
Leider wird hier nicht angesprochen, dass es dringend die Ausarbeitung eines modernen Güterbahnkonzeptes bedarf und dass bis zu dessen Umsetzung der Flächenverkauf der Bahn eingestellt werden muss, da viele akut nicht genutzten Bahnflächen für die Schaffung neuer Bahn-Logistikzentren benötigt werden. Der weitere Verkauf dieser Flächen kann die Verkehrswende im Güterverkehr erschweren oder unmöglich machen. Dazu habe ich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine Frage auf Abgeordnetenwatch gestellt: 

Sonntag, 28. Juli 2019

Breites Bündnis für mehr Gleisanschlüsse im Schienennetz

Güterverkehr, 25.06.2019
Breites Bündnis für mehr Gleisanschlüsse im Schienennetz

Auf Initiative des VDV setzen sich 37 Verbände und Organisationen aus Industrie, Handel, Logistik und öffentlichen Einrichtungen gemeinsam für die Stärkung und Förderung von Gleisanschlüssen im deutschen Schienennetz ein. Die beteiligten Akteure haben dazu heute in Berlin ihre eigens erarbeitete Gleisanschluss-Charta an Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, und Dr. Torsten Sevecke, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen der Freien und Hansestadt Hamburg überreicht.

Mittwoch, 23. Januar 2019

VDV: Kombinierter Verkehr wird durch Flickenteppich nationaler Regelungen gefährdet

Kombinierter Verkehr wird durch Flickenteppich nationaler Regelungen gefährdet


DSLV, BÖB und VDV warnen vor faulen Kompromissen bei Revision der europäischen KV-Richtlinie: Der internationale Kombinierte Verkehr in Europa wird durch einzelstaatliche Bestimmungen deutlich behindert, warnen der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

 
Güter gehören auf die Bahn, sagt ein alter Werbeaufkleber.
. Verbände der Transportwirtschaft
fordern EU-weilte Regelungen, um Bürokratie abzubauen
und die Schiene leichter nutzbar zu machen. 

(Bild und Text: Felix Staratschek


Grund für die Befürchtungen der Verbände ist die starke Position des EU-Rates in den laufenden Trilog-Verhandlungen mit EU-Kommission und Europäischem Parlament über die Revision der Richtlinie 92/106/EG über den Kombinierten Verkehr. Denn die Mitgliedstaaten haben sich weitgehend von einem harmonisierten europäischen Ansatz zu Gunsten einzelstaatlicher Regelungen verabschiedet.

Anstatt einheitliche und eindeutige Vorschriften für den internationalen Verkehr zu schaffen, bauen die Mitgliedstaaten auf nationalen Auslegungen interpretationsfähigen Rechts. Wieder einmal webt Brüssel damit an einem Flickenteppich, anstatt ihn aufzulösen, bemängeln die Verbände.

Um auch dem grenzüberschreitenden Kombinierten Verkehr stattdessen zusätzliche Wachstumsimpulse zu verschaffen, muss....

---die Definition für „nächstgelegenes geeignetes Terminal“ in allen Staaten einheitlich sein. Eine Definition, die sich statisch lediglich am Vorhandensein eines Terminals orientiert, ohne die entsprechende Geeignetheit für einen spezifischen KV in Betracht zu ziehen - wie es in einigen EU-Mitgliedstaaten heute bereits der Fall ist, macht Kombinierte Verkehre unberechenbar oder gleich unrentabel. KV-Nutzer werden so bei grenzüberschreitenden Transporten mit unterschiedlichen nationalen Vorschriften konfrontiert. Das System wird komplizierter und ineffizienter. Einzelne Mitgliedsstaaten könnten besonders restriktive Regelungen erlassen. Vielmehr sollte es eine europaweit harmonisierte Definition geben.

---die Definition für grenzüberschreitende Kombinierte Verkehre weiterhin auch die Vor- und Nachläufe einschließen, um den wichtigen Straßentransport auf der ‚letzten Meile’ nicht zusätzlich zu behindern. Sofern soziale Verwerfungen des Straßengüterverkehrs wie das ‚Fahrernomadentum‘ erfolgreich bekämpft werden sollen, ist dies bereits Regelungsgegenstand des EU-Reformvorhabens Mobilty Package I. Die Überarbeitung der KV-Richtlinie gehört hingegen zum 2. Teil des Mobilitätspakets. Die Ziele der beiden Reformpakte dürfen sich nicht gegenseitig behindern.

---mindestens die Förderung in Deutschland Maßstab für das Förderverhalten aller Mitgliedstaaten werden und darf nicht allein in deren politischem Ermessen liegen.

DSLV, BÖB und VDV repräsentieren die wesentlichen Betreiber- und Kundengruppen des Kombinierten Verkehrs, die auf einen einheitlichen Rechtsrahmen angewiesen sind. Nur ein leistungsstarker und möglichst bürokratiefreier Kombinierter Verkehr kann zur Bewältigung des Güterverkehrswachstums, zur dringend erforderlichen Entlastung des europäischen Straßennetzes und zur CO2-Reduzierung beitragen.

Im laufenden Trilog müssen der ursprüngliche Richtlinienvorschlag der EU-Kommission und die Position des Europäischen Parlaments deshalb wieder an Gewicht gewinnen. Sollten sich hingegen die im Beschluss des EU-Rats manifestierten nationalen Einzelinteressen durchsetzen, werden internationale Transporte vermehrt auf der Straße durchgeführt, zeigen sich DSLV, BÖB und VDV überzeugt. Bevor die EU-Kommission akzeptiert, dass der Kombinierte Verkehr deutlich geschwächt wird, sollte sie ihren ursprünglichen Vorschlag besser zurückziehen. 


Dienstag, 8. Mai 2018

DSLV/VDV-Siegburger Kooperationsgespräche: Speditionen und Eisenbahnen sind starke Partner beim Güterverkehr auf der Schiene

VDV-Pressemiteilung zum Güterverkehr, 07.05.2018
DSLV/VDV-Siegburger Kooperationsgespräche: Speditionen und Eisenbahnen sind starke Partner beim Güterverkehr auf der Schiene
(Vewrlinkung und Bilder von Felix Staratschek)
 
Ein Güterzug aus Richtung Aschaffenburg in Mainaschaff

Spedition und Schienengüterverkehr haben das Potenzial für eine starke Koalition der Zukunft. Dies ist das Fazit der 15. Siegburger Kooperationsgespräche, die als gemeinsame zweitägige Marktplatzveranstaltung jährlich vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) und vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) organisiert werden. Technische Innovationen, Digitalisierung, Transparenz, Standardisierung, Entbürokratisierung und vor allem auch die Deregulierung des nach wie vor zu starren Ordnungsrahmens für die Schiene sind die Kerninstrumente, um dieses Potenzial auszuschöpfen, stellten insgesamt sechzehn Referenten vor 160 Teilnehmern am 3. und 4. Mai 2018 fest.


Der Masterplan Schienengüterverkehr des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beschreibt hierfür die richtigen Instrumente, betonen DSLV und VDV, die an der Planentwicklung beteiligt waren. Der Masterplan kann aber nur zur Wachstums- und Produktivitätssteigerung der Schiene beitragen, wenn seine insgesamt 66 Einzelmaßnahmen gelebt werden.

 
Ein Güterzug für die Autoindustrie in Darmstadt.
Selbst Unternehmen, deren Produkte im Verkehrsmarkt im
Wettbewerb zur Schiene stehen,
brauchen die Güterbahn. 


Der Entwurf des Bundeshaushaltsplans liefert mit der steuerlichen Förderung der Trassenentgelte in Höhe von um 350 Millionen Euro jährlich auf der Kostenseite bereits einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Schiene. Die Verbände erwarten von der Bundesregierung, das hierfür bei der EU-Kommission notwendige Notifizierungsverfahren nun auch zügig einzuleiten, um Speditionen preisliche Anreize für eine Verkehrsverlagerung zu bieten und Eisenbahnverkehrsunternehmen in die Lage zu versetzen, zusätzlich in innovative Technologien zu investieren.

 
"Sozial ist, wer Bier ranschaft"
wirbt die Satiregruppe "Die PARTEI".
Dieses Bild beweist, dass die Bahn ein sehr soziales
Verkehrsmittel ist. 


Um seine Organisations- und Lenkungsfunktion effizient ausüben zu können, braucht die Spedition einen möglichst ungehinderten Zugang zum System Schiene. Entscheidend wird deshalb auch die Zusammenarbeit der Akteure des Schienengüterverkehrs sein, die durch ein Netz multimodaler Terminals (MMT) und zusätzlicher Gleisanschlüsse gestärkt werden kann. Gleichzeitig müssen administrative und technische Auflagen für den straßenseitigen Vor- und Nachlauf zu und von Terminals überdacht werden. Die Politik hat ihre Förderung bislang zu sehr auf den Kombinierten Verkehr, d. h. die Verlagerung von Behältnissen wie Container und Wechselbehältern auf die Schiene begrenzt. Der Förderrahmen muss deshalb deutlich ausgeweitet werden, fordern DSLV und VDV übereinstimmend.


 
Güter gehören auf die Bahn.
Ein Aufklewber noch aus Zeiten der
Deutschen Bundesbahn
 


Anmerkung zur VDV-Pressemitteilung von Felix Staratschek:

Die Aussage, dass "die Politik hat ihre Förderung bislang zu sehr auf den Kombinierten Verkehr..... begrenzt" hat, teile ich nicht, weil gerade der Wechselbehälter die Chance ist, Güter auf die Schiene zu bringen, indem auf teure Gleisanlagen verzichtet werden kann und mit Mobiler-LKW Containerbrücken auf kurzen Strecken oder Werksintern bewegt werden können. Natürlich bedarf es Contaimer mit seitlicher Tür um vorhandene Rampen für den Wagenladungsverkehr weiter nutzen können oder diese da, wo es sinnvoll ist errichten zu können. Und es muss Bahncontainer geben, die das volle Lichtraumprofil der Bahn ausnutzen und für den Verkehr von Ladegleis zu Ladegleis anstelle des Wagenladungsverkehrs gedacht sind, aber wie Container an Umlöadebahnhöfen den Zug wechseln können bzw, auch kurze Strecken im Werksverkehr per LKW befördert werden können. 

https://www.youtube.com/watch?v=I-mgeO2B_zM





Link zur Pressemitteilung: 


Masterplan Schienengüterverkehr der Bundesregierung



Donnerstag, 11. Januar 2018

VDV: Für eine schnelle Umsetzung des Masterplans Schienengüterverkehr: Bahnbranche wirbt mit Film bei der neuen Bundesregierung


Güterverkehr, 08.01.2018

Für eine schnelle Umsetzung des Masterplans Schienengüterverkehr: Bahnbranche wirbt mit Film bei der neuen Bundesregierung

Im Zuge der Sondierungsgespräche wendet sich die Bahnbranche mit einer ungewöhnlichen Aktion an die politischen Verhandlungspartner: 

In einem kurzen Animationsfilm wird die positive Zukunft und die deutliche Weiterentwicklung eines modernen, ökologischen und effizienten Schienengüterverkehrs in Deutschland dargestellt. Damit diese Vision zur Realität wird, so die Botschaft des Films, müssen die Umsetzung des Masterplans Schienengüterverkehr, die Halbierung der Trassenpreise und eine entsprechende Innovationsförderung für die Eisenbahn im Koalitionsvertrag verbindlich festgelegt werden.


„Die Koalitionäre bekommen momentan Unmengen schriftlicher Forderungen und Papieren für ihre Verhandlungen. Wir wollen mit unserer filmischen Darstellung deshalb einen anderen Akzent setzen und den Verhandlungspartnern zeigen, welche positiven Auswirkungen ihre jetzigen Entscheidungen für die Zukunft des Schienengüterverkehrs in Deutschland haben können. Elektrisch, digital, leise und mit einer höheren Automatisierung, so sollen die Güter in Zukunft auf der Schiene transportiert werden “, erklären die Initiatoren des Films. Der Animationsfilm erzählt entlang einer Gütertransportkette wie leise, effizient und klimafreundlich der Schienengüterverkehr in der Zukunft sein kann, wenn die Rahmenbedingungen dafür ab jetzt geschaffen werden. 

 
In diesem Container eines Güterzuges würde so mancher Mann gerne seine Hobo-Erfahrungen machen. Und mancher Bahnfreund wird hoffentlich Biere bevorzugen, die über die Schiene transportiert wurden. Hier ein Bier-Wagen in Fulda im Sommer 2014.(Bild: Felix Staratschek)


Alles beginnt mit der Bestellung einer Kiste Bier für das Finale der Fußballweltmeisterschaft am heimischen Gartentisch. Von dort aus nimmt der Film die Zuschauer unter anderem mit in die Verladung bei der Brauerei und erklärt im weiteren Verlauf auch infrastrukturelle und technische Entwicklungen an der Strecke sowie technische Neuerungen am Zug. „Der Film zeigt anschaulich, wie Deutschland insgesamt von einem zukunftsfähigen Schienengüterverkehr profitiert. Wirtschaft, Verbraucher, Umwelt und nicht zuletzt die Politik selbst: Für alle Beteiligten gibt es spürbare Verbesserungen, wenn der Masterplan Schienengüterverkehr ab sofort umgesetzt wird. Dazu brauchen wir das Bekenntnis der neuen Bundesregierung und die konkreten Festlegungen im Koalitionsvertrag“, so die Initiatoren des Films.

Der Film richtet sich aber nicht nur an die politischen Entscheider im Bund. Er wurde extra so konzipiert, dass man kein Experte für Schienengüterverkehr sein muss, um die Zusammenhänge und die Story nachvollziehen zu können. Deshalb laden die Initiatoren des Films alle Interessenten ein, sich den Film unter folgendem Link anzuschauen: https://youtu.be/PHwRP17oSLI

Die Filmidee wurde gemeinsam umgesetzt vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dem Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE), dem Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) und dem Verband der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI).



Verband deutscher Verkehrsunternehmen: 
https://www.vdv.de/default.aspx 
Auf Youtube: 
https://www.youtube.com/channel/UCd5g8VfIxPGv_paYGEk2Hog 

Fragen an Politiker des Deutschen Bundestages oder ihre Wahlkreis-Abgeordneten:
https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/profile 

Mein Vorschlag für eine bessere Güterbahn auf Contaimerbasis: 

Samstag, 26. Oktober 2013

Lobt ÖDP- Chef Sebastian Frankenberger wirklich Frau Merkel? und Ehrenkodex der ÖDP

Eine Übersicht aller Beiträge zum Thema "Sebastian Frankenberger, ESM, "Mehr Demokratie" und Grundgesetz" siehe hier: http://viertuerme.blogspot.de/2014/02/bibliographie-der-debatte-um-die.html 


Dieser Text ist ein historisches Dokument. Im November 2014 wurde Sebastian Frankenberger im ersten Wahlgang als ÖDP-Bundesvorsitzender abgewählt. Im September 2016 distanzierte sich der ÖDP Bundesvorstand von der Aktion, in die Sebastian Frankenberger die ÖDP von oben her ohne Basisbeschluss und wahrheitsgemäße Information über die Inhalte  geführt hatte. http://viertuerme.blogspot.de/2016/09/odp-geht-endlich-auf-distanz-zu-einer.html . Die Texte bleiben als historisches Dokument und als Warnung erhalten, wie leicht sich Strukturen von Parteien von einer Person mit Charisma übernehmen lassen und es schaffen können gutgesinnte Mitglieder von ihren Zielen abzulenken. Der Einsatz für die Programmtreue der Partei kann für die wachen Mitglieder schmerzhafte Folgen haben. Aber wenn man ausdauernd alle Schläge der scheinbar Mächtigen erträgt und über Texte und Proteste vor Veranstaltungen die Gefahr thematisiert, kann diese Ausdauer trotzdem zum Erfolg führen. Sebastian Frankenberger hat es geschafft, mich aus der ÖDP werfen zu lassen, seine Hoffnung, dass ich dadurch aufgebe, hat sich nicht erfüllt und so musste er am Ende den Vorsitz abgeben und wurde nicht EU- Parlamentarier und hat dann die ÖDP verlassen. Unabhängig von meiner politischen Diskrepanz zu ihm kann ich ihn als Fremdenführer in Linz und Passau nur empfehlen, denn da versteht er sein Handwerk und Mundwerk. 



Aus dem ÖDP- Forum gerettet, ein Beitrag vom 14.Juni 2013 das zum November 2013 abgeschaltet wird.

Betrifft: energiewende-buergerhand
Der ÖDP- Chef Sebastian Frankenberger lobt Angela Merkel für eines ihrer Ziele! Ist das hier schlecht wieder gegeben oder hat er das wirklich so gemeint?

Montag, 13. Februar 2012

Güteroffensive statt Gesundschrumpfen: Wie ein Schweizer Verkehrsfachmann die SBB- Güterbahn revolutionieren will

(Vorbemerkung Oktober 2024: Eigentlich ist der folgende Text eine Anklageschrift gegen die Verkehrspolitik seit 1949. Warum macht man die Bahn nicht so gut, dass diese endlich das leistet was diese technisch leisten kann, um den maximalen Nutzen für Mensch und Umwelt zu erreichen und der Wirtschaft zu dienen? Die CDU und CSU im Bundestag wollen 2024 in einem Antrag dafür sorgen, dass die Schaffung so einer Bahn in vielen Fällen unmöglich wird. Im Mai 2025 twittert das Bundesverkehrsministerium unter Patrik Schnieder, dass es ernst machen will mit dem Aussverkauf er Bahnflächen, die man oft für ein gutes Bahnkonzept brauchen würde: https://x.com/BMV/status/1927728195895222336
 
Die Ideen die der folgende Text wieder gibt sind wesentlich älter als das Datum der Veröffentlichung und wurden immer wieder an die Politik herangetragen.)

In der Schweiz ist die Bahnwelt in Ordnung, denken viele. Nirgendwo sonst auf der Welt fahren die Personenzüge so einen dichten Taktfahrplan im ganzen Land und werden Güter in großer Zahl auch über kurze Strecken von Anschlussgleis zu Anschlussgleis befördert. Das ist sehr kundenfreundlich, aber leider auch aufwendig. Und letzteres ist der Grund, warum die Schweiz ihr gutes Güterzugsystem Gesundschrumpfen will. Wenn da nicht Erinnerungen an die Deutsche Bundesbahn und später MORA C bei der Deutschen Bahn unter der rotgrünen Regierung Schröder (SPD) und an die deutsche Verkehrspolitik hochkommen! Da wurde die Bahn weitgehend aus der Fläche zurückgeschrumpft.

 
Güter gehören auf die Bahn!
Elektromobilität mit Tradition und Perfektion. 
 


Freitag, 21. Oktober 2011

ÖDP- Bergisches Land: Kritik an der anhaltenden Focussierung der CDU auf den Straßenverkehr

Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) Bergisches Land (GM, RS SG W ME) Verkehrspolitischer Sprecher
Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald

Wirtschaftsstandort braucht umweltfreundliche Infrastruktur
Bergische ÖDP kritisiert CDU- Kampagne


Die CDU kritisiert die Streichung zahlreicher Straßenbauprojekte durch die rotgrüne Landesregierung. Felix Staratschek, der verkehrspolitische Sprecher der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) für das bergische Städtedreieck wiederum hält die Kritik und die Politik der CDU für fortschrittsfeindlich. 

Fortschrittlich ist für die ÖDP, was dem Leben dient oder was Nutzen schafft mit weniger Umweltbelastung. Die CDU setze einseitig auf die Straße. Sie vernachlässige nicht nur die Potentiale der Schiene, sondern sie setze der Güterbahn aktiv zu durch den Einsatz von Riesen- LKW. Unter der Regierung Rüttgers habe die CDU in NRW zahlreiche Bahnstrecken mit großen Potentialen aus der Landesplanung gestrichen. In anderen Regionen unterstütze die CDU den Bahnausbau. So wären zahlreiche Strecken, die die CDU hier endgültig aufgegeben hat, in der Region Karlsruhe zur Stadtbahn ausgebaut worden.

Mit dieser CDU in NRW gehen Bahn und Umwelt baden,
glaubt Felix Staratschek aus Radevormwald

Die CDU schreibt:

Montag, 5. September 2011

Die unendliche Geschichte: Schiene und Straße anno 1954

Bereits am 10.September 1954 widmete sich der Schulfunk des NWDR dem Problem der Verkehrspolitik unter der Überschrift "Schiene und Straße". Den Inhalt dieses Manuskripts gebe ich hier als Nacherzählung wieder, mit einigen erweiternden Ergänzungen und Bezügen zu heute in Schrägschrift. Die Zwischenüberschriften in Anführungszeichen sind wörtliche Zitate des  Originaltextes.

Dienstag, 26. April 2011

So ist mehr Güterverkehr auf der Bahn machbar

Eine bessere Güterbahn ist machbar

Leserbrief zur Süddeutschen Zeitung vom 15.03.08

Güter auf die Schiene bekommt man nur, wenn diese für Transporte attraktiv ist. Bedingt durch Maut und Ölpreisentwicklung hat die Zahl der Zurückverlagerungen auf die Schiene erfreulich zugenommen (Beispiel sind bei der Allianz pro Schiene dokumentiert. Aber es fehlt ein gutes europa- und landesweites Angebot für Einzelwagen oder auch Teilladungen. Wenn man auf die Straßen und Autobahnen schaut, stellt man fest, das man mit der Zahl der LKW, die diese füllen, leicht stündlich einen Güterzug beladen könnte. Daraus folgt der erste Schluss: Güterzüge müssen im Takt fahren, wie die Intercity und der Nahverkehr.

Sonntag, 27. Februar 2011

Mobil ohne Auto/ Franz Alts Film zur Mobilität


In der Sendung Zeitsprung stellt Dr. Franz Alt dar, wie der Verkehr der Zukunft aussehen könnte. Da die Filmeteile bei Youtube bisher kaum beachtet wurden, stelle ich die in meinem Blog, um denen mehr Aufmerksamkeit zu bringen.

Samstag, 29. Januar 2011

Verkehrszunahme in Nordrhein Westfalen

Datum: 12. November 2010 09:16
Betreff: Verkehrszunahme in NRW

Verkehrszunahme NRW

Welche Lobbygruppe hat diese Studie geschrieben (Rheeinische Post vom 12.11.10)? Verkehrszunahme trotz demographischen Kollaps und Peakoil?