Betrifft:
NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
Mittwoch, 27. Mai 2026
Leserbrief: Tarifreform: Wie VRR und AVV mit massiven Preissteigerungen die Verkehrswende beenden
Sonntag, 26. Oktober 2025
Balkanstrecke (Köln-) Leverkusen Opladen - Burscheid - Wermelskirchen - Remscheid: Viele Vorteile gegenüber dem Schnellbus, Finanzierung immer fragwürdiger
Ich befürchte, Leser Winkelmann wird recht behalten (Brief vom 25.10.25 zur Bergischen Morgenpost vom 22.10.25). Ein reaktivierter Balkanexpress wird eine Illusion bleiben. Technisch und verkehrspolitisch wäre die Reaktivierung leichter machbar als viele andere Projekte. Allerdings könnte neben dem Gleis der längste Zaum zwischen Leverkusen und Lennep entstehen. Eine Straßenbahn würde umsteigefrei bis Köln durchfahren, man muss nicht in Leverkusen in bereits übervolle Züge zusteigen um dann bis Köln zu stehen. Auch die Anschlusssicherheit ist bei den vielen Zugverspätungen nicht gegeben. Eine Stadtbahn kann die Schnellbusfahrzeit mit viel mehr Haltestellen einhalten. Und eine Stadtbahn würde durchgehen, idealerweise vom Friedrich Ebert Platz in Remscheid oder Remscheid Hbf. bis nach Köln.
Dienstag, 15. April 2025
Leserbrief: Über grasige Landwirtschaft und Tierwohl und guten Geschmack
Betrifft Bericht der Bergischen Morgfenpost Wermelskirchen:
Sonntag, 23. März 2025
Leserbrief: Schnellbus Remscheid - Köln mit Rheinisch Bergischen Kreis koordinieren
Betrifft: https://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/remscheid-schnellbus-nach-koeln-braucht-millionenzuschuss_aid-125437455
Während Remscheid über einen Schnellbus nach Köln nachdenkt, wird der Schnellbus Wermelskirchen-Leverkusen eingestellt. Remscheid müsste sehr schnell handeln und sich mit Wermelskirchen und dem Rheinisch Bergischen Kreis kurzschließen, den Schnellbus weiter zu betreiben mit dem Ziel, den so schnell wie möglich an beiden Enden zu verlängern, so dass eine Fahrt von Köln Mülheim nach Remscheid angeboten werden kann. Für Remscheid ist nicht nur die Fahrzeit wichtig, sondern vor allem die Zuverlässigkeit. Wenn es gelingt zuverlässig ohne Umsteigen zwischen Köln Mülheim und Remscheid zu pendeln, wäre das ein Vorteil gegenüber der Zugverbindung wo Verspätungen und Ausfälle für Frust bei Pendlern sorgen. In Köln Mülheim kann direkt in die Stadtbahnen umgestiegen werden und in die S-bahnen aus Düsseldorf und Bergisch Gladbach sowie die RB- und eine RE-Linie aus Wuppertal. Dadurch ist das Weiterkommen zu den Zielen in Köln in Mülheim viel besser als in Leverkusen Mitte. Ganz nebenbei würde die Kreisstadt von Wermelskirchen so deutlich besser erreichbar. Die Mehrkosten für diese Erweiterung können sich die Aufgabenträger von Rhein Berg und Remscheid teilen, so dass es für Remscheid eine deutlich bessere Anbindung gibt und für die ganze Linie mehr Einnahmen durch mehr Fahrgäste. Wenn Remscheid eine bessere Verbindung nach Köln will, muss schnell gehandelt werden, denn wenn der X24 Teil dieser Linie wird, muss das Remscheid nicht alleine finanzieren. Die Fahrzeit von Remscheid nach Köln Mülheim könnte bei 60 Minuten liegen, der X24 braucht 40 Minuten, ohne Halt (Ausnahme evt. Remscheid Zentralpunkt) dürften es 10 Minuten an beiden Linienenden zusätzlich sein. Zu prüfen wäre ob man künftig von Wermelskirchen bis Burscheid die Autobahn nutzt und dann mit Halt in Leverkusen Schlebusch die B 51 nach Köln Mülheim fährt. Es muss geklärt werden auf welcher Route es seltener Staus gibt und der Fahrplan stabil gefahren werden kann.
Sonntag, 5. Januar 2025
Verkehrswende: Güterbahn statt LKW-Schlangen (Leserbrief)
Der Kampf der Trucker um die Parkplätze (Bergische Morgenpost Wermelskirchen & Remscheid 4.1.25) wäre nicht nötig, wenn wir eine bessere Verkehrspolitik hätten, die die Bahn so gut ausbaut, wie es möglich ist. Aber weder bei der Ampel noch bei der Opposition aus CDU, AfD und Linken bzw. neu BSW habe ich mitbekommen, dass die ein Konzept für die Güterbahn haben.
Warum muss jede Containerladung einen eigenen Fahrer haben?
Warum müssen unsere Autobahnen von den schweren LKW ruiniert werden?
Der Container ermöglicht eine ganz andere Logistik, als diese heute bei allen Bahnen umgesetzt wird. Am weitesten ist die Schweiz, da bündelt die Lebensmittelkette COOP ihre Transporte per Container auf der Schiene, teilweise auch auf Zweigstrecken wie der Arosabahn. ALDI, REWE, LIDL, EDEKA und Co kennen in Deutschland nur den LKW.
Das Credo einer neuen Bahn heißt Umladen statt Rangieren.
Es fahren auf Fernstrecken im Takt fest zusammengekuppelte Schnellfahrgüterwagen, die an Hochleistungsknoten be- und entladen werden. Für den Regionalverkehr werden geeignete Transportwagen entwickelt. So könnten einzelne Container auf einen motorisierten Güterwagen verladen werden der mit einem Personenzug zum Zielbahnhof gezogen wird und sich dort aus eigener Kraft in die Abstellanlagen fährt.
Mit LKW mit Horizontalverschiebung könnten einzelne Container auch auf offener Strecke umgeladen werden und an jedem Bahnhof können diese LKW die Container übernehmen und zu den Fabriken oder Supermärkten bringen.
Die LKW-Fahrer würden nicht arbeitslos, da es für die Verkehrswende einen großen Bedarf an Lokführern und Busfahrern gibt. Und da durch die demographische Entwicklung auch beim LKW Personal fehlen wird, kann die Schiene nicht schnell genug ertüchtigt werden, um die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. Das sich die CDU/CSU akut im Bundestag für eine leichtere Umnutzung von Bahnflächen einsetzt, steht dem Ziel zuwider, die Bahn wieder bedeutend zu machen, was die Reaktivierung vieler akut nicht genutzter Bahnflächen erfordert. In manchen Orten sind diese Flächen schon sehr reduziert.
Remscheid Bliedinghausen muss erhalten bleiben, damit dort die Containerverladung für Remscheid und Umgebung stattfinden kann mit Bereitstellungsgleisen in Remscheid Hbf. und einer Zweigladesetlle in Lüttringhausen und Bliedinghausen. Vielleicht könnte auch in Bergisch Born die Bahnhofsfläche für die Güterbahn reaktiviert werden. Was ich bisher gar nicht erwähnt habe ist der Klimaschutz, denn die Verkehrswende ist aus vielen weiteren Gründen sinnvoll. Dass aber Parteien, die vorgeben, den Klimaschutz ernst zu meinen, keine Initiative für eine wirklich neue Güterbahn zeigen, ist doch sehr verwunderlich. Ausführlich stelle ich dies im Internet unter der Überschrift "Güteroffensive statt Gesundschrumpfen" vor.
Donnerstag, 3. August 2023
Schnellbus Wermelskirchen - Burscheid - Leverkusen schafft Fahrzeiten wie Zugverkehr vor 50 Jahren
Mit Interesse habe ich in der Bergischen Morgenpost gelesen, dass der Schnellbus in 41 Minuten in Leverkusen ist und man so in 61 Minuten in Köln sein kann.
Im Fahrplan von 1967 schwanken die Fahrzeiten der Zugverbindungen nach Köln zwischen 54 und 68 Minuten, je nach Umsteigezeit oder Zahl der Zugkreuzungen.
Wermelskirchen - Opladen dauerte 1973 gute 30 Minuten. Wobei es auch ab und zu etwas schneller ging.
Jetzt war dies aber kein mit einem Schnellbus vergleichbarer Eilzug, sondern der normale Nahverkehrszug, der ein paar Halte mehr hatte, als der Schnellbus. Der Zug hat also bei etwa gleicher Fahrzeit mehr Menschen direkt bedient. Hätte man die Balkanstrecke zweigleisig belassen, wären Wartezeiten an Kreuzungsbahnhöfen entfallen und der Fahrplan wäre freier gestaltbar auf die Anschlusszüge optimierbar. Nun ist die Strecke Wermelskirchen - Köln 38 km lang. Das schafft die Stadtbahn auf DB-Gleisen mit noch mehr Haltestellen von Heilbronn aus in Richtung Karlsruhe in 36 bis 42 Minuten. In Opladen (20 km entfernt) wäre so eine Stadtbahn, die überall hält in ca. 20 Minuten.
Somit ist der Schnellbus zwar gegenüber den Jahren nach 1983 eine deutliche Verbesserung, der kommt aber nicht an die Werte heran, die eine moderne Eisenbahn liefern würde.
Gerade die Kombination von Stadtbahn und Eisenbahn, wie zwischen Köln und Bonn (Rheinuferbahn und Vorgebirgsbahn) als auch rings um Karlsruhe kann die Vorteile der eigenen Trasse mit der Direktanbindung der Zentren kombinieren.
Denkbar wäre zudem eine beschleunigte Stadtbahn von Dortmund bis Köln, falls man die Direktverbindung Witten - Gevelsberg wieder herstellen kann und die 3. Tunnelröhre des Rauentaler Tunnels wieder nutzen würde.
Wenn die Hohenzollernbrücke zu voll ist könnte man über die Tiefgleise von Köln Deutz direkt zum Flughafen fahren und in Siegburg auf die Stadtbahn nach Bonn einschwenken. Was würde das den Standort Wermelskirchen aufwerten, wenn man hier am Rathaus einsteigen kann und am Flughafen oder der Bonner Museumsmeile wieder aussteigen könnte. Mit einmal umsteigen in Köln Mülheim wäre man in der Kreisstadt Bergisch Gladbach. Von Deutz kann man viele Züge nach Köln Hbf. nehmen oder gemütlich über die Hohenzollernbrücke laufen und so den Rhein und das Panorama genießen.
Darüber hinaus gibt es auch Gedanken in Köln mehr Inter City auf beiden Seiten halten zu lassen, um den Hauptbahnhof zu entlasten. Schon heute halten ICE auf den deutzer Tiefgleisen, die so den Hauptbahnhof umfahren. Wenn die direkt an andere ICE Anschluss hätten würde das den Fernverkehr sehr aufwerten. Und mancher Anschluss wäre sicherer, wenn man nur bis Deutz fahren muss um in mehr ICE einzusteigen.
Dienstag, 10. März 2020
Remscheider Bahnhöfe - Ausstattung einer Großstadt nicht würdig
Betrifft:
Bergische Morgenpost.
https://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/bahnhoefe-in-remscheid-remscheider-bahnhoefe-sind-noch-akzeptabel_aid-49401075
Remscheider Generalanzeiger RGA:
https://www.rga.de/lokales/info/hauptbahnhof-bekommt-eine-gute-note-13576167.html
Bilder: Felix Staratschek, für Presse und Medien sowie den Einasatz für die Bahn freigegeben.
"Jedes mal, wenn ich aus Peking oder Shanghai zurückkehre und am Duisburger Hauptbahnhof aussteige, denke ich: "Das kann doch nicht wahr sein."" Diese Aussage vom Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer in einem Zeitungsinterview vom 28.Februar 2020 (RP-Druckaussgabe) kann man auch auf viele ÖPNV-Stationen im Bergischen Land beziehen, darunter die Remscheider Bahnhöfe oder die Busbahnhöfe von Wuppertal Oberbarmen und Wermelskirchen. Und auch das, was am Friedrich Ebert Platz in Remscheid geplant wird, gleicht mehr einen teuren Designprojekt, als einer sinnvollen Maßnahme für die Nutzer des ÖPNV, stellt der Verkehrspolitiker der Alternativen Liste (AL) fest, der als sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald sich für den ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger sowei sinnvolle Lösungen für Autofahrer einsetzt. Zustände in Remscheid und Wuppertal würden auch die Entscheidung beeinflussen, ob ab Radevormwald, Hückeswagen oder Wermelskirchen der ÖPNV genutzt werde.
Der Wermelskircher Busbahnhof mache auf den ersten Blick einen imposanten Eindruck, wer dort aber bei dem bergischen Regen auf einen Bus warten müsste, würde oft keine trockene Stelle finden, weil durch die im oberen Bereich offenen Seitenwände der Regen ungehindert unter die viel zu hoch angelegte Überdachung geweht werde.
| So schön können Bahnhöfe sein, der 4000 Einwohner Ort Ilanz in Graubünden (Schweiz) der Rhätischen Bahn hat das, was den Remscheider Bahnhöfen fehlt, mehr Gleise und schöne Bahnsteigdächer. |
In Remscheid gebe es nur noch einen Bahnhof, der ein schönes Bahnsteigdach hat, so Staratschek, der Haltepunkt Remscheid Güldenwert. Die Station, die Remscheid Hauptbahnhof genannt werde, sei wie der letzte Dorfbahnhof ausgestattet. Ein Bahnsteig, der zu kurz ist, um noch längere Sonderzüge aufnehmen zu können und statt einem schönen Bahnsteigdach, dass in der Länge der Triebwagen den ganzen Bahnsteig überspanne nur ein paar immelige Wartehäuschen. Hinzu kommt, dass der Zugang zum Bahnhof und der Verbindungsweg zu den Buslinien ohne Regenschutz ist. Denn das Dach vom Steg ist viel zu knapp bemessen, um die Passanten vor dem meist schräg fallenden Regen zu schützen. Und das Vordach von dem Gebäude, dass vielleicht mal als Regenschutz für Passanten gedacht war, kann wegen Hindernissen nicht als Regenschutz genutzt werden. Und das sei auch nicht sinnvoll, dort entlan zu rennen, so Staratschek. Man habe es in Remscheid versäumt, bei dert Neugestaltung des Bereichs Bus und Zug näher zusammen zu bringen, so dass jetzt viele Fahrgäste bei knappen Anschlüssen über den Platz hetzen. Würden die direkt an der Schaufensterfassade laufen, könnte es zu Kollisionen kommen mit Personen, die die Geschäfte verlassen.
| Wer in Remscheid auf den Zug wartet, sollte seinen Regenschirm dabei haben, denn auf dem Bahnsteig fehlt ein schönes Bahnsteigdach und auch der Zugang ist ohne funktionierernden Wetterschutz. |
Auch Remscheid Lennep sei nicht nur ein Haltepunkt für den großen uind traditionsreichen Remscheider Ortsteil, sondern auch der Zugang für das Umland zur Bahn. Zusammen mit Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth und teilweise sogar Halver, Wuppertal Beyenburg und Wermelskrichen erschließe diese Haltestelle das Fahrgastpotential einer Großstadt und einen größeren Einzugsbereich als der Remscheider Hauptbahnhof.
Solche bedeutenden Bahnhöfe bräuchten auch echte Bahnsteigdächer und nicht nur kleine Wartehäuschen. Hinzu kommt, dass in Lennep die Versorgung mit Fahrkartenautmaten verschlechtert wurde. Obwohl hier mehr Fahrgäste Richtung Solingen als Richtrung Wuppertal fahren, wurde der Automat auf dem Bahnsteig für die Solinger Züge abgeschaltet. Der neue Automat wurde nicht an eine Stelle gesetzt, die Zugang für beide Bahnsteige ist, sondern auf dem Bahnsteig für die Wuppertaler Züge installiert, so dass man für den Erwerb einer Fahrkarte erst auf Gleis 1 gehen muss um dann schnell zum Gleis 3 zu rennen. Bei knappen Umsteigezeiten kann das zum Verpassen des Anschlusszuges führen. Vor allem älteren Menschen mache jeder unnötige Umweg die Nutzung des ÖPNV schwerer bis unmöglich.
Staratschek war 2019 per Bahn in der Schweeiz in Graubünden im Urlaub und ist dort viel mit der schmalspurigen Rhätischen Bahn unterwegs gewesen. Was er dort an ÖPNV-Qualität und Güterverkehr auf einer Schmalspurbahn erlebt habe, toppe alles, was die Bahn im Bergischen Land oder Deutschland anbiete. Das kleine Städtchen Ilanz mit nur 4000 Einwohnern habe einen größeren Bahnhof als Remscheid mit dem sogenannten Hauptbahnhof mit wunderschönen Bahnsteigdächern. Da kann man auch bei starken Regen oder zu heißer Sonne gut geschützt auf den Zug warten. Frei nach Dudenhöffer stellt der AL-Politiker Felix Staratschek daher fest: "Jedes mal, wenn ich aus Graubünden zurückkehre und in Remscheid oder Wuppertal aussteige, denke ich: "Das kann doch nicht wahr sein."" Die Aussattung der Bahnhöfe sei einer Großstadt wie Remscheid nicht würdig und schade dem ÖPNV, stellt Staratschek fest.
Video zum Busbahnhof in Wermelskirchen:
https://www.youtube.com/watch?v=-89RF7SkTdA
Balkantrasse: Nutzerzahlen des Radweges können mit einer Bahnstrecke nicht mithalten / Ausbau des Radweges ist Steuergeldverwendung
Einen kritischen Blick auf die Zahlen zum Balkantrassenradweg wirft Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald. Oberflächlich betrachtet deuten die Zahlen ein hohes Aufkommen auf, Aber man muss die Zahlen in Zusammenhängen sehen, so Staratschek.
125.493 Radfahrer haben 2019 die Trasse genutzt. Das muss man aber auf den Tag umrechnen:
344 Radfdahrer sind im Jahresdurchschnitt auf der Trasse täglich unterwegs.
20.343 Radfahrer waren es im Juni 2019.
680 Radfahrer waren also durchschnittlich im Spitzenmonat täglich auf der Balkantrasse unterwegs. Mit so einer niedrigen, jedoch künstlich herbeigeführten Auslastung, hat seinerzeit die Bundesbahn die Stilllegung der Balkanstrecke beantragt und aktiv herbeigeführt.
Wie sähen die Zahlen aus, würde hier ein eine moderne Bahn fahren?
Die Regiobahn von Mettmann nach Kaarst über Düsseldorf und Neuss hat die Fahrgastzahlen von 500 zu Bundesbahnzeiten auf 23.000 Fahrgäste am Tag gesteigert. Das sind im Jahr 8.395.000 Fahrgäste. Es nutzen also 67 mal mehr Fahrgäste die Regiobahn, als Radfahrer die Balkantrasse.
Dabei hat die Balkanstrecke ein viel höheres Fahrgastpotential, als die Regiobahn. Bei einem schlechten Erfolg sind hier 10.0000 Fahrgäste am Tag oder jährlich 365.000.000 Fahrgäste zu erwarten, es können aber auch mehr als 30.000 Fahrgäste am Tag oder 10.950.000 Fahrgäste im Jahr werden, da die Balkanstrecke nicht nur 50.000 Menschen an den Zwischenhalten erschließt, sondern auch die Großstadt Remscheid mit der Großstadt Leverkusen verbindet. Sinnvoll wäre eine Durchbindung der Zugfahrten bis Köln. Mit Einmal Umsteigen ist man von Wermelskirchen in Solingen oder auch von Burscheid in Wuppertal.
Auf der Balkantrasse hätte nie ein Radweg entstehen dürfen, so Staratschek. Dieser sei nur eine Notlösung, weil CDU und FDP in den Kommunen, dem Kreis und dem Landtag die Entwidmung der Trasse und ein Ende der Trassensicherungsverträge durchgesetzt hatten, obwohl genug Verkehrsexperten vor dieser fatalen Politik warnten und es bereits viele positive Beispiele gab, wie das Karlsruher Modell oder die Rurtalbahn im Kreis Düren. Von einer ökologischen Verkehrspolitik her betrachtet, sei der Radweg eine Steuergeldverschwendung, die aber notwendig war, um das Trassenband vor der Zerstörungspolitik von CDU und FDP zu retten, so Staratschek.
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| Mit diesem Plakat demontrierte Felix Staratschek (AL) schon mehrfach bei den Demos der Friday for Futuer |
Staratschek warnt davor, diese Steuergeldverschwendung durch einen Ausbau dieses Radweges fortzusetzen. Hier wird dringend eine zweigleisige Stadtbahn gebraucht, die im dichten Takt zwischen Remscheid und Köln pendelt und durch die Zweigleisigkeit einen stabilen Fahrplan bieten kann. Wenn eine Bahnstrecke 30 bis 100 mal mehr Nutzer hat, als ein Radweg, so der AL-Politiker, dann müsse sich die Politik für das Verkehrsmittel entscheiden, dass die höchste Nutzung hat.
Auch der Fahrradbus, so schön dieser auch sei, sei nicht überlaufen. Bei insgesamt 10 Fahrten sind die Busse durchschnittlich von nur 6 Fahrgästen benutzt. Insgesamt biete der Fahrradbus Platz für 20 Räder. Diese Anzahl von Fahrrädern ließe sich auch in jeder Bahn auf der Balkanstrecke unterbringen, wobei die Bahn an Werktagen mindestens 3 mal die Stunde fahren würde von morgens 4 Uhr bis nach Mitternacht. Der Fahrradbus fahre nur von 10 Uhr bis 20 Uhr und das nur alle 2 Stunden an Wochenenden. Wenn die Bahnen am Wochenende alle 30 Minuten fahren und jede Fahrt 20 Räder mitnehmen kann, würden per Bahn in 2 Stunden 80 Fahrradplätze angeboten, an Wochentagen sogar 120.
Das Fahrad hat für Felix Staratschek eine große Bedeutung und er setzt sich seit Jahrzehnten für bessere Radfahrbedingungen ein. Aber das Fahrrad muss PKW-Verkehr ersetzen und nicht Bahnverkehr, der für die Verkehrswende unverzichtbar ist. Hoffnung setzt Staratschek in ein Umdenken bei CDU und FDP. Christian Klicki (CDU Wemerlskirchen) habe entdeckt, wie schädlich das Fehlen der Bahn für Wermelskirchen ist. Diese Aussage habe den Verkehrspolitiker Felix Staratschek freudig überrascht. Er hofft, dass die CDU und FDP sich weiter mit der Materie befassen und erkennen, dass hier die Bahn absoluten Vorrang haben muss, damit Wermelskirchen, Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald und Burscheid optimal an Leverkusen und Köln angebunden werden und damit Burscheid und Wermelskirchen optimal an Wuppertal und Solingen angebunden werden. Ohne eine moderne Bahnanbindung drohe die ganze Region von der wirtschaftlichen Entwicklung im Großraum Köln abgehängt zu werden.
Video für eine Reaktivierung des Balkanexpress und weitere Videos zur Verkehrswende in der Region:
https://www.youtube.com/watch?v=AHCxjmNU33k&list=PLYE3FxlSdO9Vh3rumSWhLHbLOhRFYqggQ&index=4
Bilder: Felix Staratschek, für die Presse und Medien soweri den E§insatz für die Bahn frei gegeben
Freitag, 7. Februar 2020
Leserbrief: Balkantrasse als Eisenbahn würde intensiver genutzt, als als Radweg
Stuttgart: Fahrrad und Stadtbahn sind für die "Zacke" kein Widerspruch
(Bild: Felix Staratschek)
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| Ein Zuglaufschild aus der Eiosenbahnzeit der Balkantzrasse Remscheid Lennep - Wermelskirchen - Burscheid -(Leverkusen) Opladen |
| Protestschild für eine Reaktivierung der Balkanstrecke Remscheid Lennep - Wermelskirchen - Burscheid - (Leverkusen) Opladen |
Sonntag, 24. November 2019
Klima-Streik im November 2019 im Bergischen Land
Hier Veranstaltungen in der Nähe von Radevormwald / Remscheid:
11.15 Uhr Solingen Rathaus, Bahnhof Solingen Mitte in O-Bus umsteigen
11.55 Uhr Gummersbach Stadtgarten Steinmüllergelände
12.00 Uhr Hagen Hbf
12.00 Uhr Langenberg Rathaus (S-Bahn Wuppertal - Essen)
12.00 Uhr Haan, Alter Markt, kleiner Brunnen
12.00 Uhr Wuppertal Kluse, Schwebebahnhalt, nahe Hbf.
12.15 Uhr Solingen Vospel (nahe Innenstadt)
14.00 Uhr Wermelskirchen Rathaus (war im September eine vergleichsweise kleine aber sehr feine Demo, die spaß gemacht hat.)
14.00 Uhr Lüdenscheid, Sternplatz (Buslinie 134 von Radevormwald)
Bitte achten Sie darauf dass weitere Aktionen nachgemedet werden können oder nicht gemeldet werden. Beachten Sie bitte auch lokale Medien und Netzwerke ob dort weitere Aktionen geplant sind oder planen Sie noch eine Aktion. Wenn Sie was finden, geben Sie das bitte als Kommentar hierzu bekannt.
Noch könnnte man z.B. am Freitag nach 13 Uhr an der Schule eine Demo starten und die jeweilige Stadt bitten, die Schulbusse erst nach Ende der Veranstaltung fahren zu lassen vom Endpunkt der Demo aus.
Themen für die Zukunft:
--Energiewende, mehr erneuerbare Stromquellen und Formen der Energiespeicher (Akku, Methanol, Druckluft.....)
--Verkehrswende, Vorrang für den Umweltverbund aus Fußwegen, Radfahrten und ÖPNV, Reaktivierung und Ausbau von Bahnstrecken und Straßenbahnen und O-Bussen, Elektrifizierung, neue Container-Güterbahn
--Rohstoffwende / Kreislaufwirtschaft / Kryo-Recycling für E-Schrott und Kunststoffe, Produktdesign (bessere Haltbarkeit, Reparierbarkeit und Recycelbarkeit)
--Frieden und Abrüstung: Kriege sind die größten Umweltzerstörer und Rüstung bündelt Mittel, mit denen eine bessere Welt gschaffen werden könnte
--Agrarwende, keine multriresistenten Keime aus Massentierhaltung, Bodenleben fördern für langfristig bessere Erträge, artegrechte Tierhaltung--Fairhandel statt neoliberale Konzernermächtigungsverträge wie CETA, JEFTA, MERCOSUR, TTIP, TISA....., gerechte Preise und Löhne statt moderne Sklaverei für Billigprodukte
--Gerechtigkeit für Familien --Erneuerung der Demokratie / Volksentscheide / integrierte Stichwahl für Direktmandate / andere Sperrklausel (unter 5% ohne Stimmrecht ins Parlament)
--negative Einflüsse auf Politik unterbinden: Firmen- und Konzernspenden an Parteien verbieten, keine Parlamentarier in privaten Aufsichtsräten und Beraterposten, keine größeren Nebentätigkeiten (begrenzte Ausnahmen nur bei selbst geführten Familienunternehmen), Karenzzeiten für den Wechsel in Positionen, die mit der bisherigen Politik zu tun haben (Ausnahme: Rückkehr in den früheren Beruf)--Städtebau (Ausrichtung auf ÖPNV, Energie-Plus-Häuser, Solarprogramme, Fassadenbegrünung.....--alles, was Ihnen noch einfällt
Das alles ist nichts neues und müsste jede Regierung, die das Gemeinwohl im Blick hat, seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung haben, so dass es solche Demos gar nicht geben müsste. Dass es die geben muss ist ein Armutszeugnis für CDU, CSU, SPD, FDP und leider auch die Grünen. Bei der Abstimmung über JEFTA im EU-Parlament haben 45% der Grünen sich enthalten oder gefehlt, die Grünen bauen ohne Kritik und Nachbesserungen Suttgart 21, mit den Grünen war in NRW der Tagebau Hambach möglich, der Atomasusstieg der Grünen war eine Laufzeitgarantie und wäre von CDU und FDP gecancelt worden, wenn es nicht Fukuschima gegeben hätte. Unter der Regierung Schröder haben zwei Parteien, doie mehr Güter auf der Bahn versprachen mit MORA-C den Abbau der Güterbahn zugelassen, statt neue Bahnkonzepte umzusetzen......
Nach meinen Kenntnisstand hat zu allen oben genannten Punkten die ÖDP die besten Programmaussagen - da ist auch nicht alles perfekt, aber die nehmen keine Konzernspenden und wollen dass diese für alle Parteien verboten werden, damit nur Argumente und nie Gelderwartungen Politik beeinflussen. Ohne diese Korruption ist die schädliche Politik für unseren Planeten nicht zu erklären. Von daher denke ich, dass die Verhinderung bisher legaler Korruption ein wichtiges Thema der Fridays for Future werden muss. Ich weiß nicht wieviele Schuhe ich schon abgelaufen habe, um Flugblätter für eine bessere Politik zu verteilen. Im Superwahljahr 1994/95 (EU-Wahl, Landtagswahl, Bundestagswahl waren es mehr als 70.000 in Detmold (jeder Tag anderer Weg zum Praktikum und währned der Pausen), Paderborn und Radevormwald. Ich kann meine "days for future" gar nicht mehr zählen, die ich seit 1986 hatte.
Dienstag, 18. Juni 2019
Wermelskirchen: "Die Bahn ist tot es lebe die Bahntrasse"?
"Die Bahn ist tot es lebe die Bahntrasse", Samstag 15.06.19
Teifel beklagt, dass man erst eine Bahnstrecke kaputt macht, weil keiner einsteigt. Dann wird ein auf den Bahntrassen Fahrradwege angelegt, aber eine Gruppierung wolle alles auf "auf Anfang" stellen. Er stellt fest, dass der Verkehr mehr geworden ist stellt aber die Frage, ob den Pendler bis Opladen auf die Bahn umsteigen würden. Teifel ist noch immer der Auffassung, dass das Auto der Deutschen liebstes Kind ist. Zum Schluss stellt der noch mal die Frage, wer denn glaube, ob Pendler eine Stunde früher aufstehen würden, um mit der Bahn zu fahren?
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| Ein Zuglaufschild des Balkanexpress von Remscheid Lennep über Wermelskirchen und Burscheid nach (Leverkuisen) Opladen. |
Niemand sollte dem Dorfjournalisten etwas böses unterstellen, der weiß es wahrscheinlich nicht besser. Es gibt zwar sehr viele Beispiele die zeigen, dass seine Aussagen Unsinn sind, aber das steht nicht jeden Tag in der Zeitung und wer kein besonderes Interesse für ÖPNV-Lösungen hat, weiß davon meist nichts.
Aber es gibt ein Mittel gegen diese Unwissenheit, freundliche und sachliche Leserbriefe. Es würde mich freuen, wenn alle sachkundigen Leserinnen und Leser dieser Zeilen einen guten Leserbrief schreiben. Gerne darf dieser Leserbrief unter diesen Beitrag kopiert werden.
wermelskirchen@bergische-morgenpost.de
Bergische Morgenpost
Telegrafenstraße 42
42929 Wermelskirchen
Ein Artikel zum Thema vom 13.6.19, auf den sich der Kommetar rückblickend bezieht ist auf der Facebookseite der Zeitung verlinkt und da können auch gerne gute Kommentare getippt werden:
https://www.facebook.com/bm.wermelskirchen/posts/1260406907466380?__xts__[0]=68.ARDrcxrbL0W5wwfNZKs_2ipVETa336R32dWtqkG-KemJB5qTK4wheb0jx3V3OnEUadClnf9F9KvEgP5LBShfb2c2ZDcZrAwp8rNV-vplKhQRR2rYyTO9cQJADrRzfGUKMGlu8OPQNPGJUz6oRQ-JP9ZW2p3Hf2AiWYNj0rJPnBZuBBWEkPWTF36cCQQVZfszAQoDto4WEndzB0nkMHtTd4UNm6iU3g7IVTihd2cHlstjT4vKSmIFZzkV5Ll10e_NKihXKvTFJ6lcyhCMomPrRrlK8bq0vYA97HZfoBRRrOQSpVwdN5FEDIVVSZ2G6l5RbRmSZiVMVXPesAvFFvhWokqRMA&__tn__=-R
Die Balkanstrecke auf meinem Blog:
https://viertuerme.blogspot.com/search?q=balkanstrecke
Gerne können Sie auf meinen Blog ihre Briefe ins Kommentarfeld eingeben.
Weitere Facebookgruppen zum Thema:
Balkantrasse Wermelskirchen & Umgebung
https://www.facebook.com/groups/918154968251009/?ref=group_browse_new
Stadtbahn statt Radweg Remscheid Wermelskirchen Burscheid Leverkusen Köln
(Von mir gegründete Gruppe)
https://www.facebook.com/groups/114707622727443/
Kommunalpolitik Wermelskirchen im Fokus
https://www.facebook.com/groups/1743469072572343/?ref=group_browse_new
Kommunalpolitik in Wermelskirchen
https://www.facebook.com/groups/158065367712861/?ref=group_browse_new
Zukunft Wermelskirchen - Bürgerdialog
https://www.facebook.com/groups/267122984028841/?ref=group_browse_new
Lebendiges Wermelskirchen
https://www.facebook.com/groups/539548549546332/?ref=group_browse_new
Unser Leben in Wermelskirchen.....
https://www.facebook.com/groups/641052965945930/?ref=group_browse_new
Burscheider Treff
https://www.facebook.com/groups/529912197060469/?ref=group_browse_new
Samstag, 15. Juni 2019
Leserbrief: Stadtbahn auf der Balkantrasse wäre ein Entwicklungsschub für die Region
Mittwoch, 22. August 2018
Wie ein Radweg schöngeredet wird - Die Balkantrasse wäre als Balkanstrecke mit Zugverkehr besser genutzt
Betrifft:
Remscheider Generalanzeiger (RGA) Wermelskirchen, erschienen auch in der Ausgabe Remscheid
https://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/immer-mehr-radler-nutzen-trasse-10082719.html
und der Kommentar "Radweg nicht aufgeben"
https://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/radweg-nicht-aufgeben-10083446.html
Unter der Schlagzeile "Immer mehr Radler nutzen die Trasse" berichtete der RGA am Donnerstag den 2. August 2018 über den regen Fahrradverkehr auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke, die heute Balkantrasse genannt wird. Dazu schreib Karsten Mittelstädt einen Kommentar mit dem Titel "Radweg nicht aufgeben".
Einer der Hintergründe für diesen Kommentar dürfe sein, dass der Wermelskirchener CDU- Fraktionsvorsitzende Christian Klicki (Facebook) laut darüber nachdenkt, aus dem Radweg Balkantrasse wieder eine Eisenbahn als modernisierten Balkanexpress zu machen. Und Karsten Mittelstädt fragt nun, "Wieviele Fahrgäste hatte der Balkanexpress eigentlich, als der Betrieb 1994 eingestellt wurde? Da hätte sicher niemand geglaubt, dass einmal mehr als 110.000 Radfahrer auf der ehemaligen Bahntrasse fahren werden."
Diese Art von Fragestellung mag bei einer oberflächlichen Betrachtung der Zahlen einleuchten, zeugt aber nicht von verkehrspolitischen Hintergrundwissen. Denn wenn die Bahn eine Bahnstrecke stilllegt, spricht die in der Regel von Fahrgästen pro Tag, die beeindruckende Zahl von jährlich 110.000 Radfahrerinnen und Radfahrern auf der Trasse macht pro Tag nur 301 Radfahrer aus und das ist ein Wert, bei dem die Deutsche Bundesbahn keine Bahnstrecke erhalten hätte. Wenn "selbst" im kalten Januar 3250 Radfahrer auf der Trasse gezählt wurden, so macht das pro Tag 105 Radfahrer.
Freitag, 2. Februar 2018
Kommt für Wermelskirchen die Verkehrswende von der CDU? Christian Klicki denkt über Reaktivierung der Balkanstrecke nach.
Leider ist die CDU noch nicht überall so weit. Denn das Geld, mit dem der ÖPNV massiv ausgebaut werden könnte wird für Stuttgart 21 in Milliaredenhöhe sinnlos vergraben.
Und im Oberbergischen Kreis warte ich noch immer darauf, solche Aussagen aus der CDU zur Wiehltalbahn zu hören oder zu den Bahnstrecken Marienheide - Wipperfürth - Hückeswagen - Remscheid und Gummersbach - Olpe.
Es wird immer von den beliebten Radwegen gesprochen. Richtig ist, dass Radfahren auf Bahntrassen attraktiv ist, das beweisen jedes Jahr 60.000 Radfahrer.
Aber vergleichbare reaktivierte Bahnstrecken haben 60 bis 120 mal mehr Nutzer.
Diese Abstimmung mit den Füßen sagt doch deutlich, was attraktiver und wichtiger ist. Wegen der Umgehungsstraße kann die Reaktivierung aber nur als Stadtbahn erfolgen, was aber in der Region Karlsruhe mit großen Erfolg praktiziert wurde.
Aber lesen wir selber was ein CDU- Politiker zu sagen hat und hoffentlich im ganzen Land in der CDU übernommen wird:
Christian Klicki, Fraktiuonsvorsitzender der CDU Wermelskirchen:
(Kontakt: http://www.cdu-wermelskirchen.de/index.php?ka=1&ska=profil&pid=52 )
„Wir hätten eine direkte Verbindung aus Wermelskirchen zum Bahnhof in Opladen und damit nach ganz Nordrhein-Westfalen. Statt 90 Minuten bis zwei Stunden im Berufsverkehr bräuchte man nur noch 35 Minuten zum Kölner Hauptbahnhof“
„Wir müssen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen und eine der ersten Städte sein, die sich den Zugang zum Schienenverkehr wieder zurückholt. Wenn wir uns alleine die Städte im Rheinisch-Bergischen Kreis mit einem Zugang zur Schiene haben, ansehen, stellen wir fest, dass alle durch einen großen Bevölkerungszuwachs am Boomen sind. Und genau das wäre unsere Chance die beste Stadt im Bergischen Land zu werden.“
Vor allem in den Augen junger Menschen habe der Vorschlag Charme. "Die jungen Leute fahren gerne Bahn, das Auto steht nicht mehr so im Vordergrund"
"Weil wir keinen Bahnanschluss haben, haben wir eine Bildungsabwanderung"
Bewahrheitet sich nun mein Leserbrief vom 9.07.1993, dass die Balkanstrecke nur im Koma liegt und wieder belebt werden kann, wenn man nur will?
https://bergerhof.wordpress.com/2013/01/14/bahnstrecken-reaktivieren-balkanexpress-nur-im-koma-vom-09-07-93/
Daraus ein Zitat, wie es damals CDU und FDP oft äußerten:
"Herr Gerhard Zantopp (FDP) sagte im Kreistag: „Die Sache (die Balkanexpress genannte Eisenbahnstrecke Remscheid Lennep – Wermelskirchen – Burscheid – Leverkusen Opladen) ist tot, wer das nicht begreift, soll die Strecke zu Fuß runter laufen.“"
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| Zugverkehr beachten! Das sollten auch Politiker, denn die Potentiale der umweltfreundlichen Eisenbahn müssen zum Wohl unserer Gesellschaft erschlossen werden. |
Und für eine C- Partei steht in der Bibel, dass ein Sünder der umkehrt Gott mehr Freude macht als 99 Gerechte. Da schließe ich mich Gott an und sage, diese CDU- Nachricht macht mir Freude. Denn umweltpolitisch ist die Zerstörung der Bahn eine schwere Sünde, die zur Zerstörung von Gottes Schöpfung beiträgt und gerade eine C- Partei muss beim Schutz der Schöpfung Vorreiter sein.
Herzliche Einladung in der Facebookguppe mitzumachen:













