NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Mittwoch, 27. Mai 2026

Leserbrief: Tarifreform: Wie VRR und AVV mit massiven Preissteigerungen die Verkehrswende beenden

 Betrifft: 

und

Wie gut haben des die Menschen im Großherzogtum Luxemburg. Da sagt man, es ist gut wenn die Menschen den ÖPNV nutzen, weshalb dort der ÖPNV zu 100% vom Staat finanziert wird und man kein Fahrgastabitur braucht um den besten Tarif zu ermitteln. Man braucht nie rechnen, der ÖPNV ist immer immer günstiger als das Auto, egal ob man alleine fährt oder einen Familienausflug macht. Und die Preissteigerungen, die  der neue VRS-AVV-Tarif bringt sind extrem.

Sonntag, 26. Oktober 2025

Balkanstrecke (Köln-) Leverkusen Opladen - Burscheid - Wermelskirchen - Remscheid: Viele Vorteile gegenüber dem Schnellbus, Finanzierung immer fragwürdiger

 Ich befürchte, Leser Winkelmann wird recht behalten (Brief vom 25.10.25 zur Bergischen Morgenpost vom 22.10.25). Ein reaktivierter Balkanexpress wird eine Illusion bleiben. Technisch und verkehrspolitisch wäre die Reaktivierung leichter machbar als viele andere Projekte. Allerdings könnte neben dem Gleis der längste Zaum zwischen Leverkusen und Lennep entstehen. Eine Straßenbahn würde umsteigefrei bis Köln durchfahren, man muss nicht in Leverkusen in bereits übervolle Züge zusteigen um dann bis Köln zu stehen. Auch die Anschlusssicherheit ist bei den vielen Zugverspätungen nicht gegeben. Eine Stadtbahn kann die Schnellbusfahrzeit mit viel mehr Haltestellen einhalten. Und eine Stadtbahn würde durchgehen, idealerweise vom Friedrich Ebert Platz in Remscheid oder Remscheid Hbf. bis nach Köln. 


Allerdings dürfte die politische Entwicklung solche Projekte immer schwerer umsetzbar machen. Zusatzschulden werden nun Sondervermögen genannt. Viel Geld fließt in die Unterstützung eines kriegsführenden Landes und in Rüstung. Durch mehr Schulden geht mehr Geld an die Organisationen die Geld verleihen, die Zinsen engen den Handlungsspielraum weiter ein. Hohe Energiepreise schwächen den Wirtschaftsstandort und führen zu verringerten Steuereinnahmen. Einige 100 Milliarden Euro wurden für die Corona-Panik zum Fenster raus geworfen. Alle klinischen Daten zeigen in Deutschland nichts besonderes, es war nie schlimmer als in früheren Grippejahren. Aber man hat die Mittel sinnlos verbrannt, die man in strukturelle Investitionen hätte stecken müssen. Wer mir nicht glaubt, dem empfehle ich die Youtube-Beiträge des "Daten-Salafisten" Tom Lausen, der die Corona-Daten intensiv analysiert hat, als eine von vielen nennbaren Quellen. Folge dieser gigantischen Geldverschwendung gepaart mit sinnlosen Maßnahmen ist ein Wirtschaftsschaden, der nun von der Politik weiter forciert wird. 

Es wurde nie wirklich versucht, in der Ukraine Kompromisse zu finden. Ich bin nicht begeistert vom Angriff Putins, aber ich halte den für erwartbar bei einer Ukraine die stetig aufrüstete und verbal auch zur kriegerischen Rückeroberung der Krim bereit war. Der Westen hätte der Ukraine klar machen müssen, dass diese multikulturell und neutral sein muss, um den großen Nachbarn nicht zu reizen. Das dies nicht geschehen ist weckt in mir den Verdacht, dass dieser Krieg als Stellvertreterkrieg auf Kosten der Ukraine geführt wird und nie verhindert werden sollte. In der Folge des Krieges haben wir uns vom preiswerten und im Vergleich zum Flüssiggas aus Schiffen umweltfreundlichen russischen Gas getrennt (in der Ostsee und durch Polen sind insgesamt zwei intakte Röhren außer betrieb). Sowohl die Ausgaben für den Krieg und unsere Rüstung als auch die Schwächung unserer Wirtschaft durch das abschneiden von preiswerten russischen Rohstoffen und dem russischen Markt machen es sehr unwahrscheinlich, dass wir unseren Wohlstand halten können. Das heißt, die Balkanstrecke wird absehbar nicht mehr reaktiviert, die Umgehungsstraße in Hückeswagen wird nicht kommen und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Geld fehlen wird, den aktuellen ÖPNV zu finanzieren. Ich hoffe das es anders kommt und werde weiter dafür eintreten die Balkanstrecke zu reaktivieren. Ich befürchte aber dass die reale Entwicklung für viele bald ein böses Erwachen bringen wird. Einige Politiker sehen uns schon im Spannungsfall. Würde der ausgerufen, können wie in der Coronazeit unsere Grundrechte willkürlich eingeschränkt werden. Die Techniken zur digitalen Überwachung sind in der Coronazeit verfeinert worden und machen ständig Fortschritte. Jeder schlechte Frieden ist besser als das fortbestehen der Front-Knochenmühle in der Ukraine wo Russen und Ukrainer zerfetzt im Schützengraben sinnlos sterben. Ich kann auf Youtube das Hörspiel "Im Westen nichts Neues" nur empfehlen, das zeigt was Krieg bedeutet und das sollte für alle Anlass sein mit echter Diplomatie dem Krieg entgegen zu treten. Frieden könnte für alle einen besseren wirtschaftlichen Aufschwung bringen als Aufrüstung und dann hätten wir auch die Mittel die Balkanstrecke zu reaktivieren und zu betreiben. Auf jeden Fall ist langfristiges Denken wichtig. Bahntrassen sind immer ein Potential für eine Region und sollten auch erhalten bleiben, wenn uns für 50 Jahre die Mittel fehlen, diese zu reaktivieren. Kommt eine bessere Zeit werden künftige Generationen dankbar für diese Weitsicht sein.

Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald 


  

Dienstag, 15. April 2025

Leserbrief: Über grasige Landwirtschaft und Tierwohl und guten Geschmack

 Betrifft Bericht der Bergischen Morgfenpost Wermelskirchen:


"Landwirte setzen in der Region auf Gras", hieß es am 5.4.25. Damit keine Missverständnisse aufkommen, damit war nicht das Cannabis-Gesetz von Lauterbach gemeint, sondern das Grün auf den Wiesen im Bergischen Land. Leider kann man dies auch zu wörtlich nehmen. Denn was außer Gras wächst heute noch auf unseren Wiesen? Vor unserem Haus steht regelmäßig ein Gülle-LKW aus Borken im Münsterland nahe der Grenze zu den Niederlanden. Dort haben sich Fleischfabriken entwickelt, die nicht mehr an die Flächen gebunden sind und so fahren die ihre Tier-Fäkalien über 100 km Entfernung zu Landwirten, denen die das Zeug andrehen können. Güllegestank ist hier die sicherste Ansage dass es bald regnet, denn dann fahren die Bauern die Gülle, die oft an Höfen oder in der Landschaft in Tanks zwischengelagert wird, auf die Felder. Früher hat der Bauer nur den Mist ausgebracht, den seine eigenen Tiere produzierten und die Tiere wurden mit Heu gefüttert, dass von den Wiesen des Hofes kam. Es gab ergänzend etwas Kraftfutter. 

Sonntag, 23. März 2025

Leserbrief: Schnellbus Remscheid - Köln mit Rheinisch Bergischen Kreis koordinieren

Von Felix Staratschek, Radevormwald

Betrifft: https://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/remscheid-schnellbus-nach-koeln-braucht-millionenzuschuss_aid-125437455

Während Remscheid über einen Schnellbus nach Köln nachdenkt, wird der Schnellbus Wermelskirchen-Leverkusen eingestellt. Remscheid müsste sehr schnell handeln und sich mit Wermelskirchen und dem Rheinisch Bergischen Kreis kurzschließen, den Schnellbus weiter zu betreiben mit dem Ziel, den so schnell wie möglich an beiden Enden zu verlängern, so dass eine Fahrt von Köln Mülheim nach Remscheid angeboten werden kann. Für Remscheid ist nicht nur die Fahrzeit wichtig, sondern vor allem die Zuverlässigkeit. Wenn es gelingt zuverlässig ohne Umsteigen zwischen Köln Mülheim und Remscheid zu pendeln, wäre das ein Vorteil gegenüber der Zugverbindung wo Verspätungen und Ausfälle für Frust bei Pendlern sorgen. In Köln Mülheim kann direkt in die Stadtbahnen umgestiegen werden und in die S-bahnen aus Düsseldorf und Bergisch Gladbach sowie die RB- und eine RE-Linie aus Wuppertal. Dadurch ist das Weiterkommen zu den Zielen in Köln in Mülheim viel besser als in Leverkusen Mitte. Ganz nebenbei würde die Kreisstadt von Wermelskirchen so deutlich besser erreichbar. Die Mehrkosten für diese Erweiterung können sich die Aufgabenträger von Rhein Berg und Remscheid teilen, so dass es für Remscheid eine deutlich bessere Anbindung gibt und für die ganze Linie mehr Einnahmen durch mehr Fahrgäste. Wenn Remscheid eine bessere Verbindung nach Köln will, muss schnell gehandelt werden, denn wenn der X24 Teil dieser Linie wird, muss das Remscheid nicht alleine finanzieren. Die Fahrzeit von Remscheid nach Köln Mülheim könnte bei 60 Minuten liegen, der X24 braucht 40 Minuten, ohne Halt (Ausnahme evt. Remscheid Zentralpunkt) dürften es 10 Minuten an beiden Linienenden zusätzlich sein. Zu prüfen wäre ob man künftig von Wermelskirchen bis Burscheid die Autobahn nutzt und dann mit Halt in Leverkusen Schlebusch die B 51 nach Köln Mülheim fährt. Es muss geklärt werden auf welcher Route es seltener Staus gibt und der Fahrplan stabil gefahren werden kann.


  

Sonntag, 5. Januar 2025

Verkehrswende: Güterbahn statt LKW-Schlangen (Leserbrief)

 Der Kampf der Trucker um die Parkplätze (Bergische Morgenpost Wermelskirchen & Remscheid 4.1.25) wäre nicht nötig, wenn wir eine bessere Verkehrspolitik hätten, die die Bahn so gut ausbaut, wie es möglich ist. Aber weder bei der Ampel noch bei der Opposition aus CDU, AfD und Linken bzw. neu BSW habe ich mitbekommen, dass die ein Konzept für die Güterbahn haben. 


Warum muss jede Containerladung einen eigenen Fahrer haben? 


Warum müssen unsere Autobahnen von den schweren LKW ruiniert werden? 


Der Container ermöglicht eine ganz andere Logistik, als diese heute bei allen Bahnen umgesetzt wird. Am weitesten ist die Schweiz, da bündelt die Lebensmittelkette COOP ihre Transporte per Container auf der Schiene, teilweise auch auf Zweigstrecken wie der Arosabahn. ALDI, REWE, LIDL, EDEKA und Co kennen in Deutschland nur den LKW. 


Das Credo einer neuen Bahn heißt Umladen statt Rangieren. 


Es fahren auf Fernstrecken im Takt fest zusammengekuppelte Schnellfahrgüterwagen, die an Hochleistungsknoten be- und entladen werden. Für den Regionalverkehr werden geeignete Transportwagen entwickelt. So könnten einzelne Container auf einen motorisierten Güterwagen verladen werden der mit einem Personenzug zum Zielbahnhof gezogen wird und sich dort aus eigener Kraft in die Abstellanlagen fährt. 


Mit LKW mit Horizontalverschiebung könnten einzelne Container auch auf offener Strecke umgeladen werden und an jedem Bahnhof können diese LKW die Container übernehmen und zu den Fabriken oder Supermärkten bringen. 


Die LKW-Fahrer würden nicht arbeitslos, da es für die Verkehrswende einen großen Bedarf an Lokführern und Busfahrern gibt. Und da durch die demographische Entwicklung auch beim LKW Personal fehlen wird, kann die Schiene nicht schnell genug ertüchtigt werden, um die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. Das sich die CDU/CSU akut im Bundestag für eine leichtere Umnutzung von Bahnflächen einsetzt, steht dem Ziel zuwider, die Bahn wieder bedeutend zu machen, was die Reaktivierung vieler akut nicht genutzter Bahnflächen erfordert. In manchen Orten sind diese Flächen schon sehr reduziert. 


Remscheid Bliedinghausen muss erhalten bleiben, damit dort die Containerverladung für Remscheid und Umgebung stattfinden kann mit Bereitstellungsgleisen in Remscheid Hbf. und einer Zweigladesetlle in Lüttringhausen und Bliedinghausen. Vielleicht könnte auch in Bergisch Born die Bahnhofsfläche für die Güterbahn reaktiviert werden. Was ich bisher gar nicht erwähnt habe ist der Klimaschutz, denn die Verkehrswende ist aus vielen weiteren Gründen sinnvoll. Dass aber Parteien, die vorgeben, den Klimaschutz ernst zu meinen, keine Initiative für eine wirklich neue Güterbahn zeigen, ist doch sehr verwunderlich. Ausführlich stelle ich dies im Internet unter der Überschrift "Güteroffensive statt Gesundschrumpfen" vor. 


Bild (Felix Staratschek): Über die schmalspurige Arosabahn in Graubünden werden die Supermärkte von Arosa versorgt. Die Güterwagen werden an Personenzüge angehangen, so dass die Transporte zeitnah geschehen. Das Zementwerk Arosa hat ein Anschlussgleis (im Bild) und die kleine Stadt Arosa hat einen aktiven Güterbahnhof. (Bild ist zur Veröffentlichung freigegeben) 


  


Donnerstag, 3. August 2023

Schnellbus Wermelskirchen - Burscheid - Leverkusen schafft Fahrzeiten wie Zugverkehr vor 50 Jahren

 Mit Interesse habe ich in der Bergischen Morgenpost gelesen, dass der Schnellbus in 41 Minuten in Leverkusen ist und man so in 61 Minuten in Köln sein kann. 

Im Fahrplan von 1967 schwanken die Fahrzeiten der Zugverbindungen nach Köln zwischen 54 und 68 Minuten, je nach Umsteigezeit oder Zahl der Zugkreuzungen. 

Wermelskirchen - Opladen dauerte 1973 gute 30 Minuten. Wobei es auch ab und zu etwas schneller ging.

 Jetzt war dies aber kein mit einem Schnellbus vergleichbarer Eilzug, sondern der normale Nahverkehrszug, der ein paar Halte mehr hatte, als der Schnellbus. Der Zug hat also bei etwa gleicher Fahrzeit mehr Menschen direkt bedient. Hätte man die Balkanstrecke zweigleisig belassen, wären Wartezeiten an Kreuzungsbahnhöfen entfallen und der Fahrplan wäre freier gestaltbar auf die Anschlusszüge optimierbar. Nun ist die Strecke Wermelskirchen - Köln 38 km lang. Das schafft die Stadtbahn auf DB-Gleisen mit noch mehr Haltestellen von Heilbronn aus in Richtung Karlsruhe in 36 bis 42  Minuten. In Opladen (20 km entfernt) wäre so eine Stadtbahn, die überall hält in ca. 20 Minuten.



  

 Somit ist der Schnellbus zwar gegenüber den Jahren nach 1983 eine deutliche Verbesserung, der kommt aber nicht an die Werte heran, die eine moderne Eisenbahn liefern würde. 

Gerade die Kombination von Stadtbahn und Eisenbahn, wie zwischen Köln und Bonn (Rheinuferbahn und Vorgebirgsbahn) als auch rings um Karlsruhe kann die Vorteile der eigenen Trasse mit der Direktanbindung der Zentren kombinieren. 

Denkbar wäre zudem eine beschleunigte Stadtbahn von Dortmund bis Köln, falls man die Direktverbindung Witten - Gevelsberg wieder herstellen kann und die 3. Tunnelröhre des Rauentaler Tunnels wieder nutzen würde. 

In Karlsruhe treffen sich Vergangenheit und Zukunft, da fahremn Straßenbahnen
in den Hauptbahnhof und ein Dieseltreibwagen, der früher auf vielen NE-Bahnen fuhr, 
heute als der Bundenthaler, kommt gerade von der Wieslauter-Bahn zurück.


  Wenn die Hohenzollernbrücke zu voll ist könnte man über die Tiefgleise von Köln Deutz direkt zum Flughafen fahren und in Siegburg auf die Stadtbahn nach Bonn einschwenken. Was würde das den Standort Wermelskirchen aufwerten, wenn man hier am Rathaus einsteigen kann und am Flughafen oder der Bonner Museumsmeile wieder aussteigen könnte. Mit einmal umsteigen in Köln Mülheim wäre man in der Kreisstadt Bergisch Gladbach. Von Deutz kann man viele Züge nach Köln Hbf. nehmen oder gemütlich über die Hohenzollernbrücke laufen und so den Rhein und das Panorama genießen. 

Darüber hinaus gibt es auch Gedanken in Köln mehr  Inter City auf beiden Seiten halten zu lassen, um den Hauptbahnhof zu entlasten. Schon heute halten ICE auf den deutzer Tiefgleisen, die so den Hauptbahnhof umfahren. Wenn die direkt an andere ICE Anschluss hätten würde das den Fernverkehr sehr aufwerten. Und mancher Anschluss wäre sicherer, wenn man nur bis Deutz fahren muss um in mehr ICE einzusteigen. 


Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  

Dienstag, 10. März 2020

Remscheider Bahnhöfe - Ausstattung einer Großstadt nicht würdig

Pressemitteilung
Betrifft:
Bergische Morgenpost.
https://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/bahnhoefe-in-remscheid-remscheider-bahnhoefe-sind-noch-akzeptabel_aid-49401075
Remscheider Generalanzeiger RGA:
https://www.rga.de/lokales/info/hauptbahnhof-bekommt-eine-gute-note-13576167.html
Bilder: Felix Staratschek, für Presse und Medien sowie den Einasatz für die Bahn freigegeben.


"Jedes mal, wenn ich aus Peking oder Shanghai zurückkehre und am Duisburger Hauptbahnhof aussteige, denke ich: "Das kann doch nicht wahr sein."" Diese Aussage vom Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer in einem Zeitungsinterview vom 28.Februar 2020  (RP-Druckaussgabe) kann man auch auf viele ÖPNV-Stationen im Bergischen Land beziehen, darunter die Remscheider Bahnhöfe oder die Busbahnhöfe von Wuppertal Oberbarmen und Wermelskirchen. Und auch das, was am Friedrich Ebert Platz in Remscheid geplant wird, gleicht mehr einen teuren Designprojekt, als einer sinnvollen Maßnahme für die Nutzer des ÖPNV, stellt der Verkehrspolitiker der Alternativen Liste (AL) fest, der als sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald sich für den  ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger sowei sinnvolle Lösungen für Autofahrer einsetzt. Zustände in Remscheid und Wuppertal würden auch die Entscheidung beeinflussen, ob ab Radevormwald, Hückeswagen oder Wermelskirchen der ÖPNV genutzt werde. 

Der Wermelskircher Busbahnhof mache auf den ersten Blick einen imposanten Eindruck, wer dort aber bei dem bergischen Regen auf einen Bus warten müsste, würde oft keine trockene Stelle finden, weil durch die im oberen Bereich offenen Seitenwände der Regen ungehindert unter die viel zu hoch angelegte Überdachung geweht werde. 


So schön können Bahnhöfe sein, der 4000 Einwohner Ort
Ilanz in Graubünden (Schweiz) der Rhätischen Bahn hat das,
was den Remscheider Bahnhöfen fehlt, mehr Gleise und 

schöne Bahnsteigdächer.


In Remscheid gebe es nur noch einen Bahnhof, der ein schönes Bahnsteigdach hat, so Staratschek, der Haltepunkt Remscheid Güldenwert. Die Station, die Remscheid Hauptbahnhof genannt werde, sei wie der letzte Dorfbahnhof ausgestattet. Ein Bahnsteig, der zu kurz ist, um noch längere Sonderzüge aufnehmen zu können und statt einem schönen Bahnsteigdach, dass in der Länge der Triebwagen den ganzen Bahnsteig überspanne nur ein paar immelige Wartehäuschen. Hinzu kommt, dass der Zugang zum Bahnhof und der Verbindungsweg zu den Buslinien ohne Regenschutz ist. Denn das Dach vom Steg ist viel zu knapp bemessen, um die Passanten vor dem meist schräg fallenden Regen zu schützen. Und das Vordach von dem Gebäude, dass vielleicht mal als Regenschutz für Passanten gedacht war, kann wegen Hindernissen nicht als Regenschutz genutzt werden. Und das sei auch nicht sinnvoll, dort entlan zu rennen, so Staratschek. Man habe es in Remscheid versäumt, bei dert Neugestaltung des Bereichs Bus und Zug näher zusammen zu bringen, so dass jetzt viele Fahrgäste bei knappen Anschlüssen über den Platz hetzen. Würden  die direkt an der Schaufensterfassade laufen, könnte es zu Kollisionen kommen mit Personen, die die Geschäfte verlassen. 

 
Wer in Remscheid auf den Zug wartet, sollte seinen
Regenschirm dabei haben, denn auf dem Bahnsteig fehlt
ein schönes Bahnsteigdach und auch der Zugang ist ohne
funktionierernden Wetterschutz.
 


Auch Remscheid Lennep sei nicht nur ein Haltepunkt für den großen uind traditionsreichen Remscheider Ortsteil, sondern auch der Zugang für das Umland zur Bahn. Zusammen mit Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth und teilweise sogar Halver, Wuppertal Beyenburg und Wermelskrichen erschließe diese Haltestelle das Fahrgastpotential einer Großstadt und einen größeren Einzugsbereich als der Remscheider Hauptbahnhof. 

Solche bedeutenden Bahnhöfe bräuchten auch echte Bahnsteigdächer und nicht nur kleine Wartehäuschen. Hinzu kommt, dass in Lennep die Versorgung mit Fahrkartenautmaten verschlechtert wurde. Obwohl hier mehr Fahrgäste Richtung Solingen als Richtrung Wuppertal fahren, wurde der Automat auf dem Bahnsteig für die Solinger Züge abgeschaltet. Der neue Automat wurde nicht an eine Stelle gesetzt, die Zugang für beide Bahnsteige ist, sondern auf dem Bahnsteig für die Wuppertaler Züge installiert, so dass man für den Erwerb einer Fahrkarte erst auf Gleis 1 gehen muss um dann schnell zum Gleis 3 zu rennen. Bei knappen Umsteigezeiten kann das zum Verpassen des Anschlusszuges führen. Vor allem älteren Menschen mache jeder unnötige Umweg die Nutzung des ÖPNV schwerer bis unmöglich.   


Die 38.000 Einwohner-Stadt Chur hat eiunen geräumigen Busbahnhof direkt über den
Gleisen vom Hauptbahnhof mit einer großen Glaskuppel, die die Fahrgäste vor dem
Regen schützt. Zu jedem Bahnsteig gibt es einen direkten Treppenzugang.
Remscheid ist 3 mal so groß , bekommt aber vergleichbares auf dem Friedrich Ebert Platz
oder über dem Hauptbahnhof nicht hin


Staratschek war 2019 per Bahn in der Schweeiz in Graubünden im Urlaub und ist dort viel mit der schmalspurigen Rhätischen Bahn unterwegs gewesen. Was er dort an ÖPNV-Qualität und Güterverkehr auf einer Schmalspurbahn erlebt habe, toppe alles, was die Bahn im Bergischen Land oder Deutschland anbiete. Das kleine Städtchen Ilanz mit nur 4000 Einwohnern habe einen größeren Bahnhof als Remscheid mit dem sogenannten Hauptbahnhof mit wunderschönen Bahnsteigdächern. Da kann man auch bei starken Regen oder zu heißer Sonne gut geschützt auf den Zug warten. Frei nach Dudenhöffer stellt der AL-Politiker Felix Staratschek daher fest:  "Jedes mal, wenn ich aus Graubünden zurückkehre und in Remscheid oder Wuppertal aussteige, denke ich: "Das kann doch nicht wahr sein."" Die Aussattung der Bahnhöfe sei einer Großstadt wie Remscheid nicht würdig und schade dem ÖPNV, stellt Staratschek fest. 

 

Leider aktuell Undenkbar in Deutschland:
In der 38.000 Einwohner Stadt Chur wird die Post noch
über die Schiene befördert. Oberhalb der Postladestelle das
Plateau des Churer Busbahnhof. Auch ein Güterbahnhof ist
vorhanden. 


Video zum Busbahnhof in Wermelskirchen:

https://www.youtube.com/watch?v=-89RF7SkTdA




Balkantrasse: Nutzerzahlen des Radweges können mit einer Bahnstrecke nicht mithalten / Ausbau des Radweges ist Steuergeldverwendung

Pressemitteilung: 

Einen kritischen Blick auf die Zahlen zum Balkantrassenradweg wirft Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald. Oberflächlich betrachtet deuten die Zahlen ein hohes Aufkommen auf, Aber man muss die Zahlen in Zusammenhängen sehen, so Staratschek. 

125.493 Radfahrer  haben 2019 die Trasse genutzt. Das muss man aber auf den Tag umrechnen: 
344 Radfdahrer sind im Jahresdurchschnitt auf der Trasse täglich unterwegs. 
20.343 Radfahrer waren es im Juni 2019. 
680 Radfahrer waren also durchschnittlich im Spitzenmonat täglich auf der Balkantrasse unterwegs. Mit so einer niedrigen, jedoch künstlich herbeigeführten Auslastung, hat seinerzeit die Bundesbahn die Stilllegung der Balkanstrecke beantragt und aktiv herbeigeführt. 

Wie sähen die Zahlen aus, würde hier ein eine moderne Bahn fahren? 

Die Regiobahn von Mettmann nach Kaarst über Düsseldorf und Neuss hat die Fahrgastzahlen von 500 zu Bundesbahnzeiten auf 23.000 Fahrgäste am Tag gesteigert. Das sind im Jahr 8.395.000 Fahrgäste. Es nutzen also 67 mal mehr Fahrgäste die Regiobahn, als Radfahrer die Balkantrasse. 

Dabei hat die Balkanstrecke ein viel höheres Fahrgastpotential, als die Regiobahn. Bei einem schlechten Erfolg sind hier 10.0000 Fahrgäste am Tag oder jährlich 365.000.000 Fahrgäste zu erwarten, es können aber auch mehr als 30.000 Fahrgäste am Tag oder 10.950.000 Fahrgäste im Jahr werden, da die Balkanstrecke nicht nur 50.000 Menschen an den Zwischenhalten erschließt, sondern auch die Großstadt Remscheid mit der Großstadt Leverkusen verbindet. Sinnvoll wäre eine Durchbindung der Zugfahrten bis Köln. Mit Einmal Umsteigen ist man von Wermelskirchen in Solingen oder auch von Burscheid in Wuppertal. 

Auf der Balkantrasse hätte nie ein Radweg entstehen dürfen, so Staratschek. Dieser sei nur eine Notlösung, weil CDU und FDP in den Kommunen, dem Kreis und dem Landtag die Entwidmung der Trasse und ein Ende der Trassensicherungsverträge durchgesetzt hatten, obwohl genug Verkehrsexperten vor dieser fatalen Politik warnten und es bereits viele positive Beispiele gab, wie das Karlsruher Modell oder die Rurtalbahn im Kreis Düren. Von einer ökologischen Verkehrspolitik her betrachtet, sei der Radweg eine Steuergeldverschwendung, die aber notwendig war, um das Trassenband vor der Zerstörungspolitik von CDU und FDP zu retten, so Staratschek. 
 
Mit diesem Plakat demontrierte Felix Staratschek (AL) schon mehrfach
bei den Demos der Friday for Futuer 
 


Staratschek warnt davor, diese Steuergeldverschwendung durch einen Ausbau dieses Radweges fortzusetzen. Hier wird dringend eine zweigleisige Stadtbahn gebraucht, die im dichten Takt zwischen Remscheid und Köln pendelt und durch die Zweigleisigkeit einen stabilen Fahrplan bieten kann. Wenn eine Bahnstrecke 30 bis 100 mal mehr Nutzer hat, als ein Radweg, so der AL-Politiker, dann müsse sich die Politik für das Verkehrsmittel entscheiden, dass die höchste Nutzung hat. 

Auch der Fahrradbus, so schön dieser auch sei, sei nicht überlaufen. Bei insgesamt 10 Fahrten sind die Busse durchschnittlich von  nur 6 Fahrgästen benutzt. Insgesamt biete der Fahrradbus Platz für 20 Räder. Diese Anzahl von Fahrrädern ließe sich auch in jeder Bahn auf der Balkanstrecke unterbringen, wobei die Bahn an Werktagen mindestens 3 mal die Stunde fahren würde von morgens 4 Uhr bis nach Mitternacht. Der Fahrradbus fahre nur von 10 Uhr bis 20 Uhr und das nur alle 2 Stunden an Wochenenden. Wenn die Bahnen am Wochenende alle 30 Minuten fahren und jede Fahrt 20 Räder mitnehmen kann, würden per Bahn in 2 Stunden 80 Fahrradplätze angeboten, an Wochentagen sogar 120. 

 
Eine Straßenbahn aus Karlsruhe im Pforzheimer Hbf..
Ohne dass man umsteigen muss kann man so Ziele in der Karlsruher
Innensatdt erreichen. So ein Konzept wäre ideal für die Balkanstrecke, um
einen Weg durch Wermelskrichen zu finden und in Remscheid bis zum
Friedrich Ebert Platz zu fahren. Auch im kleinen Ort Wildbad
im Schwarzwald wurde die Bahnstrecke als Straßenbahn bis zum Kurpark
verlängert. 
 
 


Das Fahrad hat für Felix Staratschek eine große Bedeutung und er setzt sich seit Jahrzehnten für bessere Radfahrbedingungen ein. Aber das Fahrrad muss PKW-Verkehr ersetzen und nicht Bahnverkehr, der für die Verkehrswende unverzichtbar ist. Hoffnung setzt Staratschek in ein Umdenken bei CDU und FDP. Christian Klicki (CDU Wemerlskirchen) habe entdeckt, wie schädlich das Fehlen der Bahn für Wermelskirchen ist. Diese Aussage habe den Verkehrspolitiker Felix Staratschek freudig überrascht. Er hofft, dass die CDU und FDP sich weiter mit der Materie befassen und erkennen, dass hier die Bahn absoluten Vorrang haben muss, damit Wermelskirchen, Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald und Burscheid optimal an Leverkusen und Köln angebunden werden und damit Burscheid und Wermelskirchen optimal an Wuppertal und Solingen angebunden werden. Ohne eine moderne Bahnanbindung drohe die ganze Region von der wirtschaftlichen Entwicklung im Großraum Köln abgehängt zu werden.     

Video für eine Reaktivierung des Balkanexpress und weitere Videos zur Verkehrswende in der Region: 
https://www.youtube.com/watch?v=AHCxjmNU33k&list=PLYE3FxlSdO9Vh3rumSWhLHbLOhRFYqggQ&index=4





Bilder: Felix Staratschek, für die Presse und Medien soweri den E§insatz für die Bahn frei gegeben

Freitag, 7. Februar 2020

Leserbrief: Balkantrasse als Eisenbahn würde intensiver genutzt, als als Radweg

Leserbrief: Balkantrasse als Eisenbahn würde intensiver genutzt, als als Radweg


Betrifft: 



Das sollte doch hellhörig machen, Unternehmen in Wermelskirchen sehen ein Problem darin, dass die Stadt keine Bahnanbindung hat. Sie haben "Angst vor einer Abwanderung von Mitarbeitern" und sehen "im Fachkräftemangel das Konjunktur-Risiko Nummer 1"​ (RGA WK vom 5.2.20)​. Ein Schnellbus als Vorlaufbetrieb einer künftigen Stadtbahnstrecke wäre auf jeden Fall sinnvoll. 

2018 wurde berichtet, dass 110.000 Radfarer im Jahr auf der Balkanstrecke gezählt wurden. 

Was auf den ersten Blick nach viel aussieht, wird ins rechte Licht gerückt, wenn man das auf den Tag herunter rechnet: 

301 Radfahrer sind im Jahresdurchschnitt auf der Trasse täglich unterwegs. Im Januar 2018 waren es 105 Radfahrer täglich gewesen, im Sommer dürften es ein paar mehr sein. 

Aber die Regiobahn Mettmann - Düsseldorf - Neuss - Kaarst hatte zu Bundesbahnzeiten mit einem schlechten Fahrplan 500 Fahrgäste am Tag, heute fährt der Zug als S- Bahn alle 20 Minuten und befördert 23.000 Fahhrgäste am Tag. Das sind 76 mal mehr Fahrgäste, als der Radweg Radler hat. Selbst wenn die Balkanstrecke als Eisenbahn nur halb so erfolgreich wäre, wie die Regiobahn wären 38 mal mehr Leute in den Zügen als auf dem Fahrrad. 

Karlsruhe zeigt, wie man es macht, dort wurden Straßenbahnen auf DB- Gleise geführt und fahren bis zu über 100 km weit ins Umland, zum Teil auf Zweigstrecken, die in dünner besiedelte Regionen führen. In Wörth wurden die Bahnen wieder auf die Straße geführt, um das Stadtzentrum optimal zu erschließen, in Heilbronn wurde nach Jahrzehnten die Straßenbahn wieder eingeführt. 

Technisch spricht nichts dagegen, durch Wermelskirchen eine Straßenbahn zu führen. Eine Seilbahn ist hier keine Alternative, da wegen der Streckenlänge und Topographie hier dieses langsame Verkehrsmittel nicht sinnvoll einsetzbar ist. Das sieht anders aus, wenn dadurch am Rhein Verbindungen geschaffen werden, für die es keine Brücke gibt oder im Stadtverkehr das Verkehrschaos überflogen wird. Fakt ist, der Radweg wurde eingeführt um das Trassenband für die Zukunft zu retten. Wenn also die Eisenbahn wieder kommt, hat der Radweg seine Funktion punktgenau erfüllt. 

Da aber die Trasse auch Radverkehr ausgelöst hat, ist zeitgleich mit der Planung der Bahnreaktivierung ein Ausbau von Radwegen paralell zur Trasse notwendig entlang der Straßen oder auch durch neue Wege. Und den Fahrradtourismus kann man durch neue Radwege fördern. So wäre ein Radweg entlang der Wupper von Wuppertal bis Leverkusen sinnvoll. Und von Wermelskirchen wird dazu ein Anschlussradweg nach Schloss Burg gebaut, Dann wären Schloss Burg, die Müngstener Brücke, das Straßenbahnmuseum Kohlfurt und der Wuppertaler Zoo gut per Fahrrad erreichbar. Ein weiterer Radweg kann von Bergisch Born über Altenberg (Dom, Märchenwald) nach Leverkusen führen. Beide Radwege würden etwas haben, was der Balkantrasse fehlt, sie würden Sehenswürdigkeiten erschließen und Wermelskirchen wäre der optimale Ausgangspunkt für die Touren. 

Die Balkanstrecke hat an beiden Enden Großstädte, dazwischen wohnen genug Leute in Burscheid und Wermelskirchen. Und auch für Radevormwald und Hückeswagen wäre die Balkanstrecke der Anschluss an die Rheinschiene. Die Balkanstrecke als Stadtbahn würde die ganze Region in einer Qualität aufwerten, die der Radweg nie bieten kann. Die Aussagen der Wermelskirchener Unternehmer bestätigen die Notwendigkeit dieser Stadtbahn. Die ganze Trasse lässt einen zweigleisigen Betrieb zu, was einen stabilen und flexiblen Fahrplan erlaubt. Wer die Wirtschaft und die Lebensqualität fördern will, muss der Eisenbahn hier den absoluten Vorrang geben. 

Stuttgart-Zahnradbahn-Fahrrad-Zacke.jpg
Stuttgart: Fahrrad und Stadtbahn sind für die "Zacke" kein Widerspruch 
(Bild: Felix Staratschek)



Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss
Mitglied bei PRO BAHN e.V. 

Eisenbahn-Zuglaufschild-Balkanstrecke-Remscheid-Lennep-Burscheid-Opladen.JPG
Ein Zuglaufschild aus der Eiosenbahnzeit der Balkantzrasse
Remscheid Lennep - Wermelskirchen - Burscheid -(Leverkusen) Opladen




Eisenbahn-Balkanexpress-reaktivieren-Verkehrswende-Demo-elektrisch.jpg
Protestschild für eine Reaktivierung der Balkanstrecke
Remscheid Lennep - Wermelskirchen - Burscheid - (Leverkusen) Opladen



Sonntag, 24. November 2019

Klima-Streik im November 2019 im Bergischen Land

Am Freitag den 29.11.19 rufen die Fridays for Future zum nächsten Klimastreik auf. Arbeitnehmer müssen dafür einen Tag Gutzeit oder Urlaub einsetzen. An zahlreichen Orten in Deutschland wird es Demos und Veranstaltungen geben. Auch wenn die Fridays for Future wegem dem Klimaschutz entstanden sind, Zukunft (Future) ist weitmehr als Klimaschutz und so empfehle ich auch diese Themen auf die Demos zu tragen. Hier erfahren Sie wo es Demos, etc. gibt: https://www.klima-streik.org/demos


Hier Veranstaltungen in der Nähe von Radevormwald / Remscheid: 

11.00 Uhr Leverkusen, Rathausvorplatz, Bahnhhof Leverkusen Mitte

11.15 Uhr Solingen Rathaus, Bahnhof Solingen Mitte in O-Bus umsteigen

11.55 Uhr Gummersbach Stadtgarten Steinmüllergelände

12.00 Uhr Hagen Hbf

12.00 Uhr Langenberg Rathaus (S-Bahn Wuppertal - Essen)

12.00 Uhr Haan, Alter Markt, kleiner Brunnen

12.00 Uhr Wuppertal Kluse, Schwebebahnhalt, nahe Hbf.

12.15 Uhr Solingen Vospel (nahe Innenstadt)

14.00 Uhr Wermelskirchen Rathaus (war im September eine vergleichsweise kleine aber sehr feine Demo, die spaß gemacht hat.)

14.00 Uhr Lüdenscheid, Sternplatz (Buslinie 134 von Radevormwald)


Bitte achten Sie darauf dass weitere Aktionen nachgemedet werden können oder nicht gemeldet werden. Beachten Sie bitte auch lokale Medien und Netzwerke ob dort weitere Aktionen geplant sind oder planen Sie noch eine Aktion. Wenn Sie was finden, geben Sie das bitte als Kommentar hierzu bekannt.


Noch könnnte man z.B. am Freitag nach 13 Uhr an der Schule eine Demo starten und die jeweilige Stadt bitten, die Schulbusse erst nach Ende der Veranstaltung fahren zu lassen vom Endpunkt der Demo aus.


Themen für die Zukunft:


--Energiewende, mehr erneuerbare Stromquellen und Formen der Energiespeicher (Akku, Methanol, Druckluft.....)


--Verkehrswende, Vorrang für den Umweltverbund aus Fußwegen, Radfahrten und ÖPNV, Reaktivierung und Ausbau von Bahnstrecken und Straßenbahnen und O-Bussen, Elektrifizierung, neue Container-Güterbahn

 


--Rohstoffwende / Kreislaufwirtschaft / Kryo-Recycling für E-Schrott und Kunststoffe, Produktdesign (bessere Haltbarkeit, Reparierbarkeit und Recycelbarkeit)


--Frieden und Abrüstung: Kriege sind die größten Umweltzerstörer und Rüstung bündelt Mittel, mit denen eine bessere Welt gschaffen werden könnte


--Agrarwende, keine multriresistenten Keime aus Massentierhaltung, Bodenleben fördern für langfristig bessere Erträge, artegrechte Tierhaltung--Fairhandel statt neoliberale Konzernermächtigungsverträge wie CETA, JEFTA, MERCOSUR, TTIP, TISA....., gerechte Preise und Löhne statt moderne Sklaverei für Billigprodukte


--Gerechtigkeit für Familien --Erneuerung der Demokratie / Volksentscheide / integrierte Stichwahl für Direktmandate / andere Sperrklausel (unter 5% ohne Stimmrecht ins Parlament)


--negative Einflüsse auf Politik unterbinden: Firmen- und Konzernspenden an Parteien verbieten, keine Parlamentarier in privaten Aufsichtsräten und Beraterposten, keine größeren Nebentätigkeiten (begrenzte Ausnahmen nur bei selbst geführten Familienunternehmen), Karenzzeiten für den Wechsel in Positionen, die mit der bisherigen Politik zu tun haben (Ausnahme: Rückkehr in den früheren Beruf)--Städtebau (Ausrichtung auf ÖPNV, Energie-Plus-Häuser, Solarprogramme, Fassadenbegrünung.....--alles, was Ihnen noch einfällt


Das alles ist nichts neues und müsste jede Regierung, die das Gemeinwohl im Blick hat, seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung haben, so dass es solche Demos gar nicht geben müsste. Dass es die geben muss ist ein Armutszeugnis für CDU, CSU, SPD, FDP und leider auch die Grünen. Bei der Abstimmung über JEFTA im EU-Parlament haben 45% der Grünen sich enthalten oder gefehlt, die Grünen bauen ohne Kritik und Nachbesserungen Suttgart 21, mit den Grünen war in NRW der Tagebau Hambach möglich, der Atomasusstieg der Grünen war eine Laufzeitgarantie und wäre von CDU und FDP gecancelt worden, wenn es nicht Fukuschima gegeben hätte. Unter der Regierung Schröder haben zwei Parteien, doie mehr Güter auf der Bahn versprachen mit MORA-C den Abbau der Güterbahn zugelassen, statt neue Bahnkonzepte umzusetzen......


Nach meinen Kenntnisstand hat zu allen oben genannten Punkten die ÖDP die besten Programmaussagen - da ist auch nicht alles perfekt, aber die nehmen keine Konzernspenden und wollen dass diese für alle Parteien verboten werden, damit nur Argumente und nie Gelderwartungen Politik beeinflussen. Ohne diese Korruption ist die schädliche Politik für unseren Planeten nicht zu erklären. Von daher denke ich, dass die Verhinderung bisher legaler Korruption ein wichtiges Thema der Fridays for Future werden muss. Ich weiß nicht wieviele Schuhe ich schon abgelaufen habe, um Flugblätter für eine bessere Politik zu verteilen. Im Superwahljahr 1994/95 (EU-Wahl, Landtagswahl, Bundestagswahl waren es mehr als 70.000 in Detmold (jeder Tag anderer Weg zum Praktikum und währned der Pausen), Paderborn und Radevormwald. Ich kann meine "days for future" gar nicht mehr zählen, die ich seit 1986 hatte.

Dienstag, 18. Juni 2019

Wermelskirchen: "Die Bahn ist tot es lebe die Bahntrasse"?

Der besondere Samstagskommentar der Bergischen Morgenpost Wermelskirchen von Udo Teifel:


"Die Bahn ist tot es lebe die Bahntrasse", Samstag 15.06.19


​Teifel beklagt, dass man erst eine Bahnstrecke kaputt macht, weil keiner einsteigt​. Dann wird ein auf den Bahntrassen Fahrradwege angelegt, aber eine Gruppierung wolle alles auf "auf Anfang" stellen. Er stellt fest, dass der Verkehr mehr geworden ist stellt aber die Frage, ob den Pendler bis Opladen auf die Bahn umsteigen würden. Teifel ist noch immer der Auffassung, dass das Auto der Deutschen liebstes Kind ist. Zum Schluss stellt der noch mal die Frage, wer denn glaube, ob Pendler eine Stunde früher aufstehen würden, um mit der Bahn zu fahren?

 
Ein Zuglaufschild des Balkanexpress von Remscheid Lennep über
Wermelskirchen und Burscheid nach (Leverkuisen) Opladen. 
 


Niemand sollte dem Dorfjournalisten etwas böses unterstellen, der weiß es wahrscheinlich nicht besser. Es gibt zwar sehr viele Beispiele die zeigen, dass seine Aussagen Unsinn sind, aber das steht nicht jeden Tag in der Zeitung und wer kein besonderes Interesse für ÖPNV-Lösungen hat, weiß davon meist nichts.


Aber es gibt ein Mittel gegen diese Unwissenheit, freundliche und sachliche Leserbriefe. Es würde mich freuen, wenn alle sachkundigen Leserinnen und Leser dieser Zeilen einen guten Leserbrief schreiben. Gerne darf dieser Leserbrief unter diesen Beitrag kopiert werden.
wermelskirchen@bergische-morgenpost.de
Bergische Morgenpost
Telegrafenstraße 42
42929 Wermelskirchen


​Ein Artikel zum Thema vom 13.6.19, auf den sich der Kommetar rückblickend bezieht ist auf der Facebookseite der Zeitung verlinkt und da können auch gerne gute Kommentare getippt werden:
https://www.facebook.com/bm.wermelskirchen/posts/1260406907466380?__xts__[0]=68.ARDrcxrbL0W5wwfNZKs_2ipVETa336R32dWtqkG-KemJB5qTK4wheb0jx3V3OnEUadClnf9F9KvEgP5LBShfb2c2ZDcZrAwp8rNV-vplKhQRR2rYyTO9cQJADrRzfGUKMGlu8OPQNPGJUz6oRQ-JP9ZW2p3Hf2AiWYNj0rJPnBZuBBWEkPWTF36cCQQVZfszAQoDto4WEndzB0nkMHtTd4UNm6iU3g7IVTihd2cHlstjT4vKSmIFZzkV5Ll10e_NKihXKvTFJ6lcyhCMomPrRrlK8bq0vYA97HZfoBRRrOQSpVwdN5FEDIVVSZ2G6l5RbRmSZiVMVXPesAvFFvhWokqRMA&__tn__=-R

Der Artikel auf den sich der Kommentar bezieht: 
​Auch Leserbriefe die nicht veröffentlicht werden haben ihre Wirkung und verhelfen dann anderen Leserbriefen zur Veröffentlichung. Aber damit Ihr Text auf jeden Fall einige Leute erreicht, können Sie diesen als Kommentar auf Facebook oder meinem Blog veröffentlichen.


Weitere Facebookgruppen zum Thema: ​​

Balkantrasse Wermelskirchen & Umgebung
https://www.facebook.com/groups/918154968251009/?ref=group_browse_new

Stadtbahn statt Radweg Remscheid Wermelskirchen Burscheid Leverkusen Köln
(Von mir gegründete Gruppe)
https://www.facebook.com/groups/114707622727443/


Kommunalpolitik Wermelskirchen im Fokus
https://www.facebook.com/groups/1743469072572343/?ref=group_browse_new


Kommunalpolitik in Wermelskirchen
https://www.facebook.com/groups/158065367712861/?ref=group_browse_new


Zukunft Wermelskirchen - Bürgerdialog
https://www.facebook.com/groups/267122984028841/?ref=group_browse_new


Lebendiges Wermelskirchen
https://www.facebook.com/groups/539548549546332/?ref=group_browse_new


Unser Leben in Wermelskirchen.....
https://www.facebook.com/groups/641052965945930/?ref=group_browse_new


Burscheider Treff
https://www.facebook.com/groups/529912197060469/?ref=group_browse_new

Samstag, 15. Juni 2019

Leserbrief: Stadtbahn auf der Balkantrasse wäre ein Entwicklungsschub für die Region

Betrifft: 
Bergische Morgenpost u.a. vom 12. Juni 19
RGA vom 12. Juni 19
Bericht: 
Kommentar

Liste und Karte der Vorschlage für die Reaktivierung von Bahnstrecken des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen (VdV) und der Allianz pro Schiene


Auf der Regiobahn Mettmann - Düsseldorf - Kaarst fahren jeden Tag 23.000 Fahrgäste. Das sind ca. 120 mal mehr Fahrgäste als es auf der Balkantrasse Radfahrer gibt. Die Balkantrasse hat an beiden Enden Großstädte, im Süden Köln und Leverkusen und im Norden Wuppertal, Remscheid und Solingen. Dazwischen wohnen ca. 50.000 Menschen in Burscheid und Wermelskirchen an der Trasse und über Buslinien sind auch Radevormwald und Hückeswagen an die Trasse angebunden und würden von der optimalen Anbindung des Großraum Köln profitieren. 

 
Schneller als der Bus ist die Eisenbahn auf der Balkanstrecke
so attraktiv, dass diese zu weniger Staus führt, auch dann, wenn sich die
Leute mehr bewegen. Mit der Reaktivierung der Balkanstrecke
kann die CDU ihre Wahlversprechen halten. 
 

In der Region Karlsruhe wäre die Strecke längst als Stadtbahn reaktiviert. Köln ist eine Boomregion, selbst wenn wegen des bundesweiten Geburtendefizites die Bevölkerung abnimmt, hat Köln durch Zuzüge eine Bevölkerungszunahme. Davon profitieren alle Orte, die eine gute Schienenanbindung an Köln haben. Remscheid und Wermelskirchen würden davon sehr profitieren, wenn man mit der Stadtbahn vom Friedrich Ebert Platz nach Köln durchfahren könnte. Wenn durch den Klimawandel es in Köln immer unerträglicher wird, wäre es sehr attraktiv auf die Bergischen Höhen zu ziehen und nur zur Arbeit oder den Besuch von Veranstaltungen nach Köln zu fahren. Umgekehrt kann die Industrie im Bergischen Land von Fachkräften profitieren, die von Köln einpendeln. 

Bei der Aufnahme im April 2014 ist die Stadtbahnlinie Heilbronn - Neckarsulm erst 
wenige Monate alt. Die Stadtbahn fahrt über DB-Gleise als S- Bahn 
weit ins Umland. An jeder Straßenbahn- Haltestelle steht ein 
DB-Fahrkartenautomat und man kann an jeder Haltestelle eine Reise 
zum DB-Tarif starten, 

 Auf die Radfahrer kann man Rücksicht nehmen, indem man auf dieser Strecke immer einen Fahrradwagen mitführt und der Transport hier kostenlos ist. Desweiteren wäre ein neuer Radweg zu schaffen mit der Strecke Wermelskirchen - Schloss Burg - Müngstener Brücke - Straßenbahnmuseum Kohlfurt - Wuppertaler Zoo. Das wäre ein Weg, der Attraktionen verbindet und das würde viele Radtouristen anziehen. Laut Rheinischer Post Leichlingen vom 4.6.19 ist ein neuer Radschnellweg geplant von Opladen über Leichlingen und Witzhelden nach Hilgen. Damit wäre hier eine Alternative zum Radweg auf der Balkantrasse geschaffen. Und von Hilgen nach Wermelskirchen kann man auch gut auf Radwegen an der B 51 radeln. Wäre die Balkanstrecke schon heute eine Stadtbahn - die abschnittsweise auch für den Güterverkehr genutzt werden kann (Opladen - Hilgen und Belten - Lennep), käme niemand auf die verrückte Idee, da einen Radweg zu bauen. Dieser wurde nur geschaffen, weil die CDU und FDP im Rheinisch Bergischen Kreis alles getan haben, die Eisenbahn zu verhindern. Erst mit dem jungen Wermelskirchener Politiker Christian Klicki (CDU) ist da ein neues Denken in der CDU sichtbar geworden, dass hoffen lässt und selbst einen  Rezo Freude machen dürfte. Wichtig ist es die ganze Trasse für eine zweigleisge Strecke zu nutzen, wo Züge wenn es sein muss alle 5 Minuten fahren können - was bei automatischen Fahren auf eigener Trasse abschnittsweise möglich wäre. Und Remscheid sollte alle Pläne zum Umbau des Friedrich Ebert Platzes stoppen, denn die Verkehrswende verlangt die Stadtbahn Friedrich Ebert Platz über Wermelskirchen nach Köln. Da sollte man erst den großen Umbau beginnen, wenn diese Konzept steht. Fakt ist, der Radweg auf so einer wichtigen Bahntrasse verhindert umweltfreundliche Mobilität und eine echte Verkehrswende. 

Abs. Felix Staratschek
Freiligratstraße 2
42477 Radevormwald
Sachkundiger Bürger der AL im Verkehrsausschuss
Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN  
ÖPNV-Abo-Kunde

 
Die CDU will weniger Staus durch eine bessere Infrastruktur.
Durch ein Aufgreifen der Vorschläge des VdV kann die CDU
die Infrastruktur der Bahn verbessern und so zu weniger
Staus beitragen. 
 

Mittwoch, 22. August 2018

Wie ein Radweg schöngeredet wird - Die Balkantrasse wäre als Balkanstrecke mit Zugverkehr besser genutzt

Eine Stellungnahme von Felix Staratschek

Betrifft: 
Remscheider Generalanzeiger (RGA) Wermelskirchen, erschienen auch in der Ausgabe Remscheid
https://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/immer-mehr-radler-nutzen-trasse-10082719.html
und der Kommentar "Radweg nicht aufgeben"
https://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/radweg-nicht-aufgeben-10083446.html


Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen, ein altes Zuglaufschild
für die Personenzüge auf der Balkantrecke Rem,scheid Lennep -
Wermelskirchen - Burscheid - Leverkusen Opladen - Köln.
Moderne Züge haben andere Zuglaufanzeigen und es wäre schön
für die ganze Region, wenn es diesen Zuiglauf mit Verlängerung bis Köln
wieder gäbe. 


Unter der Schlagzeile "Immer mehr Radler nutzen die Trasse" berichtete der RGA am Donnerstag den 2. August 2018 über den regen Fahrradverkehr auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke, die heute Balkantrasse genannt wird. Dazu schreib Karsten Mittelstädt einen Kommentar mit dem Titel "Radweg nicht aufgeben"

Einer der Hintergründe für diesen Kommentar dürfe sein, dass der Wermelskirchener CDU- Fraktionsvorsitzende Christian Klicki (Facebook) laut darüber nachdenkt, aus dem Radweg Balkantrasse wieder eine Eisenbahn als modernisierten Balkanexpress zu machen. Und Karsten Mittelstädt fragt nun, "Wieviele Fahrgäste hatte der Balkanexpress eigentlich, als der Betrieb 1994 eingestellt wurde? Da hätte sicher niemand geglaubt, dass einmal mehr als 110.000 Radfahrer auf der ehemaligen Bahntrasse fahren werden." 

Diese Art von Fragestellung mag bei einer oberflächlichen Betrachtung der Zahlen einleuchten, zeugt aber nicht von verkehrspolitischen Hintergrundwissen. Denn wenn die Bahn eine Bahnstrecke stilllegt, spricht die in der Regel von Fahrgästen pro Tag, die beeindruckende Zahl von jährlich 110.000 Radfahrerinnen und Radfahrern auf der Trasse macht pro Tag nur 301 Radfahrer aus und das ist ein Wert, bei dem die Deutsche Bundesbahn keine Bahnstrecke erhalten hätte. Wenn "selbst" im kalten Januar 3250 Radfahrer auf der Trasse gezählt wurden, so macht das pro Tag 105 Radfahrer. 

Freitag, 2. Februar 2018

Kommt für Wermelskirchen die Verkehrswende von der CDU? Christian Klicki denkt über Reaktivierung der Balkanstrecke nach.

 
Auch wenn der Name Wermelskirchen hier fehlt,
als dieses Zuglaufschild noch an Personenzügen hing,
war Wermelskirchen noch auf der Schiene erreichbar und
an (Leverkusen) Opladen, Burscheid und Remscheid Lennep angebunden.
  
 


Hoffentlich hat er Erfolg: Wenn junge CDU- Politiker wie Christian Klicke erkennen, was ihre Altvorderen zerstört haben.
oder
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wermelskirchen/wermelskirchen-christian-klicki-schlaegt-bahnanschluss-vor-aid-1.7323566

Leider ist die CDU noch nicht überall so weit. Denn das Geld, mit dem der ÖPNV massiv ausgebaut werden könnte wird für Stuttgart 21 in Milliaredenhöhe sinnlos vergraben.

 
Stuttgart 21 ist eine verkehrspolitische Katastrophe: 
Weniger Kapazität als der Kopfbahnhof
und viel mehr Zwangspunkte, die zu mehr Verspätungen führen werden.
Der Bahn und Verkehrspolitik wäre schon viel geholfen, würde man alle Mittel,
die für fragwürdige Projekte vernichtet werden
in sinnvolle Projekte umlenken.
Mit Großstädten an beiden Enden ist die Balkanstrecke eine Eisenbahnlinie
mit großem Potential. 
 
Hoffentlich setzt sich diese Erkenntnis in der CDU durcch.


Und im Oberbergischen Kreis warte ich noch immer darauf, solche Aussagen aus der CDU zur Wiehltalbahn zu hören oder zu den Bahnstrecken Marienheide - Wipperfürth - Hückeswagen - Remscheid und Gummersbach - Olpe.


Es wird immer von den beliebten Radwegen gesprochen. Richtig ist, dass Radfahren auf Bahntrassen attraktiv ist, das beweisen jedes Jahr 60.000 Radfahrer.


Aber vergleichbare reaktivierte Bahnstrecken haben 60 bis 120 mal mehr Nutzer.


Diese Abstimmung mit den Füßen sagt doch deutlich, was attraktiver und wichtiger ist. Wegen der Umgehungsstraße kann die Reaktivierung aber nur als Stadtbahn erfolgen, was aber in der Region Karlsruhe mit großen Erfolg praktiziert wurde.

 
Von Karlsruhe aus hat die Stadtbahn über DB- Gleise Heilbronn erreicht
und dort zur Reaktivierung der Stadtbahn geführt.
2013 wurde die 2. Linie eröffnet nach Neckarsulm, die hier
im April 2014 an der Haltestelle Harmonie hält.
Was spräche dagegen so durch Wermelskirchen zu fahren und
bis auf den Friedrich  Ebert Platz in Remscheid?


Aber lesen wir selber was ein CDU- Politiker zu sagen hat und hoffentlich im ganzen Land in der CDU übernommen wird:


Christian Klicki, Fraktiuonsvorsitzender der CDU Wermelskirchen:
(Kontakt: http://www.cdu-wermelskirchen.de/index.php?ka=1&ska=profil&pid=52 )

„Wir hätten eine direkte Verbindung aus Wermelskirchen zum Bahnhof in Opladen und damit nach ganz Nordrhein-Westfalen. Statt 90 Minuten bis zwei Stunden im Berufsverkehr bräuchte man nur noch 35 Minuten zum Kölner Hauptbahnhof“

Klicki will eine Diskussion, wohin die Entwicklung Wermelskirchens 2030 oder 2040 hingehen soll.


„Wir müssen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen und eine der ersten Städte sein, die sich den Zugang zum Schienenverkehr wieder zurückholt. Wenn wir uns alleine die Städte im Rheinisch-Bergischen Kreis mit einem Zugang zur Schiene haben, ansehen, stellen wir fest, dass alle durch einen großen Bevölkerungszuwachs am Boomen sind. Und genau das wäre unsere Chance die beste Stadt im Bergischen Land zu werden.“

   
"Bessere Infrastruktur - Weniger Straus" warb die CDU-NRW
zur Landtagswahl 2017. Wenn die CDU unter Infrastruktur auch die
Balkanstrecke als moderne Stadtbahn nach dem Karlsruher Modell
versteht, wäre das eine sehr schöne und realistische
Umsetzung dieses Wahlversprechen.


Vor allem in den Augen junger Menschen habe der Vorschlag Charme. "Die jungen Leute fahren gerne Bahn, das Auto steht nicht mehr so im Vordergrund"


"Weil wir keinen Bahnanschluss haben, haben wir eine Bildungsabwanderung"


Bewahrheitet sich nun mein Leserbrief vom 9.07.1993, dass die Balkanstrecke nur im Koma liegt und wieder belebt werden kann, wenn man nur will?
https://bergerhof.wordpress.com/2013/01/14/bahnstrecken-reaktivieren-balkanexpress-nur-im-koma-vom-09-07-93/


Daraus ein Zitat, wie es damals CDU und FDP oft äußerten:
"Herr Gerhard Zantopp (FDP) sagte im Kreistag: „Die Sache (die Balkanexpress genannte Eisenbahnstrecke Remscheid Lennep – Wermelskirchen – Burscheid – Leverkusen Opladen) ist tot, wer das nicht begreift, soll die Strecke zu Fuß runter laufen.“"


 
Zugverkehr beachten! Das sollten auch Politiker, denn die Potentiale der
umweltfreundlichen Eisenbahn müssen zum Wohl unserer Gesellschaft
erschlossen werden.


Und für eine C- Partei steht in der Bibel, dass ein Sünder der umkehrt Gott mehr Freude macht als 99 Gerechte. Da schließe ich mich Gott an und sage, diese CDU- Nachricht macht mir Freude. Denn umweltpolitisch ist die Zerstörung der Bahn eine schwere Sünde, die zur Zerstörung von Gottes Schöpfung beiträgt und gerade eine C- Partei muss beim Schutz der Schöpfung Vorreiter sein.

Herzliche Einladung in der Facebookguppe mitzumachen:
ÖPNV in Radevormwald Remscheid Wuppertal Hückeswagen Halver Wermelskirchen

 
Manche Bahnstrecke mit weniger Potential als die Balkanstrecke
hat die Stilllegungswelle überlebt.
Hier eine Zugkreuzung mit modernen Triebwagen in Bad Windheim
an der Bahnnstrecke Neustadt (Aisch)- Steinach.
Warum soll Wermelskirchen kürzer treten, als solche Orte.
Bad Windheim hat 12.349 Einwohner, Steinach nur ca. 230 und Neustadt nur 12.857.
Da haben Leverkusen, Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid
und die benachbarten Städte Wuppertal, Köln, Düsseldorf
und Solingen mehr zu bieten.