Dienstag, 31. März 2020

Drei Fragen zur Rolle des Immunsystems beim Einsatz gegen das Corona-Virus werden von Abgeorndetenwatch nicht veröffentlicht

Drei Ministerpräsidenten hatte ich ausgewählt, um denen öffentlich eine Frage zu stellen. 
Armin Laschet (CDU) hatte sich gegen Ausgangssperren eingesetzt, Dafür wollte ich ihn danken, aber gleichzeitig wisssen, ob er weitere wichtige Gründe bzgl unseres Immunsystems kennt, die gegen Ausgangssperren und Parkschließungen und totale Picknickverbote sprechen. 

Armin Laschet (CDU) will NRW wieder an die Spitze bringen
 
Winfried Kretschmann war mir aufgefallen, dass er als grüner Ministerpräsidident gar keine grünen Positionen erkennen lässt und das Immunsystem und dessen Stärkung in seinen Aussagen nicht vorkommt. 
 
Der grüne Ministerpräsident in der Clemenskirche
auf dem Katholikentag in Münster.
 

Markus Söder (CSU) dgegen ist für die schärfsten Ausgangsbeschränkungen verantwortlich. Und da wollte ich wissen, ob er weiß, was das für das Immunsysterm bedeuetet. 

Das Thema Immunsystem kommt auf weit verbreitetetn Infoseiten zu Corona nicht vor. Unter jeden Youtube-Video zu Corona wird automatisch ein Link der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) gesetzt. Öffnet man das und sucht nach Immunsystem (akut 31.03.20), wird man nicht fündig. Wie kann das sein, dass die BzgA nichts vom Immnsystem weiß? Dabei steht selbst auf Wikipedia, dass das Immunsystem für unsere "körperliche Unversertheit" "große Bedeutung" hat. Und im Grundgesetz kommt die "körperliche Unversehrtheit" weit vorne in Artikel 2 Absatz 2 vor, darauf hat jeder das Recht! Damit hat das Immunsystem doch indirekt Verfassungsrang, weil es große Bedeutung für einen wichtigen Inhalt des Grundgesetzes hat. Wie können das die Politik und deren Behörde BzgA ignorieren?

Zunächst veröffentliche hier meine Fragen. Darunter steht dann die Standart-Mail, mit der Abgeordnetenwatch die Veröffentlichung abgelehnt hat und meine schnelle Antwort darauf. Allerdings werden auch nicht veröffentlichte Fragen an die Politker weiter gereicht. Und damit die Öffentlichkeit erfährt, welche Fragen ich gestellt habe und damit den Politikern zur Kenntnis kamen, stelle ich das auf meinen Blog. Alle die das hier lesen, sollten prüpfen, ob die in einer Gruppe sind, die zum Thema Immunsystem und Corona eine Pressmitteilung schreiben kann oder ob die eine Posotion haben, wo Üresseinfos versandt werden. 

Da der Grund der Nichtveröffentlichung die fehlende Frageabsicht sein soll, habe ich alle Fragezeichen besonders hervorgehoben. Natürlich brauchen Fragen oft einen Text zur Einbettung ohne Fragezeichen, damit die einen Konmtext haben und der Befragte verstehen kann, wie die Fragen gemeint sind.

Freitag, 27. März 2020

Kommunalwahl in Bayern - ÖDP legt in Kreisen und Großstädten landesweit um 0,5% zu

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bayern:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalwahlen_in_Bayern_2020

Die Ergbnisse in den kreisfreien Städte und Landkreisen zeigen, welchen Trend die Parteien landesweit haben. 

Relativ schön ist das Ergebnis der AfD: 4,7% . Das ist zwar mehr als sinnvoll, aber den Umständen entsprechend doch eine Zahl die auch gut für die Landtagswahl wäre.

Die FDP kam auf 2,7%, hat aber weniger zugelegt als die ÖDP, die dennoch knapp dahinter blieb mit 2,6%.

Angesichts vieler neuer ÖDP-Listen ist der Zuwachs von nur 0,5% leider bescheiden. (Die verlinkte Meldung ist vom 18.03.2020, heute ist der 27.03.20, da müssten eigentlich die Ergebnisse vorliegen, die in dieser Meldung noch eingehen sollen.)

Gewinner sind die Grünen mit einen für Bayern hohen Steigerung um 7,1%.


Die ÖDP muss sich fragen, warum es ihr nicht gelingt, da wo die einmal Fuß gefasst hat so überzeugend Politik zu machen, das diese bei der jeweils nächsten Wahl viel mehr Wähler erreicht. Es scheint, dass die ÖDP in den meisten Orten stagniert oder dass Gewinne an einer Stelle weitgehend durch Verluste an anderer Stelle aufgefressen werden.
Nach dem erfolgreichen Volksbegehren zum Artenschutz und zur Rettung der Bienen leider ein schwaches Ergebnis. Zumindest zeigt die ÖDP bisher nicht die Ergebnisse der letzten Kommunalwahl von 2014 .
Denn die Aussage, dass die ÖDP über 5% kommt, wenn es keine Sperrklausel gibt, ist auch mit dieser Wahl widerlegt. Eine Klage für eine andere Sperrklausel - Gruppen unter 5% ziehen ohne Stimmrecht für einfache Gesetze und die Kanzlerwahl ein - könnte die ÖDP in die Parlamente bringen und den Wählerwillen besser umsetzen. Und dann könnte die ÖDP zumindest bei Abstimmungen über das Grundgesetz mitwirken, Reden halten, Anträge unterstützen oder versuchen für eigene Anträge Unterstützer zu finden und in den Ausschüssen mitarbeiten. Damit wären die Wähler der sonstigen Gruppen im Bundestag besser repräsentiert, als dies heute der Fall ist, ohne das Alltagsgeschäft des Bundestages einzuschränken. Nicht umsonst nennt sich die angewandte Regelung "repräsentative Demokratie", weshalb die Vertretung aller Wähler im Parlament ein hoher Wert sein sollte. Aber das wird der ÖDP und allen anderen Listen, die genug Wähler hätten nicht geschenkt, dass muss durch Verfassungsbeschwerden beim Bund oder auf Landesebene durchgesetzt werden.  

Noch liegen keine Infos vor ob die ÖDP wieder einige Bürgermeister-Posten gewinnen konnte. Aber da die Wahl schon lange genug zurück liegt und ich keine Erwähnung finde, scheint dies nicht der Fall zu sein. 

 
Ohne die ÖDP hätte es das erfolgreiche Volksbeghren zur
Rettung der Bienen nicht gegeben. Erst als die ÖDP die
Vorarbeit geleistet hatte, sprangen andere auf den fahrenden Zug.
Dafür hätte die ÖDP eigentlich mehr Stimmen verdient. 
 

Mittwoch, 25. März 2020

Erste Lehren aus der Corona-Krise: ÖDP fordert Bestandsgarantie für deutsche Krankenhäuser / ÖDP-Bundesvorsitzender Raabs sieht Bund und Länder in der Pflicht

Ökologisch-Demokratische Partei | ÖDP-Pressemitteilung vom 25.03.2020

Erste Lehren aus der Corona-Krise: ÖDP fordert Bestandsgarantie für deutsche Krankenhäuser / ÖDP-Bundesvorsitzender Raabs sieht Bund und Länder in der Pflicht


Christoph Raabs, Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), fordert ein Sofortprogramm zur finanziellen Unterstützung der deutschen Krankenhäuser. Ziel müsse es sein, die Schließung von Krankenhäusern künftig zu verhindern, und, wo sinnvoll möglich, ehemalige Krankenhäuser wieder zu eröffnen. „Die Corona-Krise hat auf dramatische Art und Weise gezeigt, dass auch im deutschen Gesundheitswesen seit Jahren falsche Entscheidungen getroffen wurden. Ein ständiger Kostendruck und der Ruf nach immer mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit haben dazu geführt, dass wir auf Ereignisse wie die Corona-Pandemie nur unzureichend vorbereitet sind. Ein weiteres Ausbluten unseres Gesundheitssystems und die Fortsetzung der Überlastung des Pflegepersonals darf es daher nach Überwindung der Krise nicht mehr geben“, so Raabs. Die aktuell angekündigten fallbezogenen Finanzhilfen seien grundsätzlich richtig, aber man dürfe sich keinesfalls nur darauf beschränken.

Sonntag, 22. März 2020

Corona-Pandemie: Warum ist das Immunsystem nicht ein Kernthema der Aufklärung und Maßnahmen?

Mit den Leuten, mit denen ich die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehört habe, hatten wir den Einruck, es ist ein oberflächliches Geschwafel, voll von Floskeln, mit wenig konkreten Inhalten und versteckten Drohungen. Ich hätte in so einer Rede eine Basisaufklärung über Corona erwartet, warum Corona gefährlicher ist, als eine Grippe mit 30.000 Toten in Deutschland - hatten wir mehrfach in den letzten Jahrzehnten. Als Kanzlerin hätte Sie sagen können, ich habe mich bei medzinischen Fachleuten informiert. Aus diesen und diesen Gründen ist Corona eine Gefahr.


Merkel ist zwar keine Medizinerin, aber als Physikerin sollte ihr wissenschaftliches Fragen bekannt sein, sie hätte sich in einem Fachgespräch informieren müssen und es dann als ihre Aufgabe ansehen müssen, dieses Wissen verständlich allen rüber zu bringen.
https://www.youtube.com/watch?v=TgC2TzvIRY8




Ein Bsp. aus ihrer Rede, aus dem Kopf zitiert: "Wir müssen unser Handeln gut begründen." Man kann auch Falsches versuchen zu begründen. Das ist eine nichtssagende Aussage und kann auch Manipulation bedeuten. Besser wäre die Aussage, wir stehen mit den Fachleuten im Dialog, um die notwendigen Maßnahmen zu ermitteln. Denn damit wäre eine Begründung inhärent, während diese Rede frei von den von ihr selber geforderten Begründungen ist. Aber womit warb "Die PARTEI": "Inhalte überwinden!" Genau das tut auch diese Rede.


Wenn sie vom Rat der Virologen spricht, wirkt das nicht wie die Reaktion auf ein in ihrer Position zwingendes Fachgespräch, sondern wie ein Bezug zur Tagesschau. Sinnvoll wäre auch eine Entschuldigung, dass die Politik so lange Corona verharmlost hat und das Virus hier ungestört einreisen und Fuß fassen konnte. Dazu gibt es es ein schönes Video von Dirk Müller, dass die Schlagzeilen dazu zeigt.


Leider fehlen mir alle Vergleichszahlen zu früheren Grippejahren, bei Wikipedia sind 30.000 und 29.000 Tote genannt. Das sind mehr als 300 pro Wintertag und bei einer Glockenkurve auch bestimmt zeitweise mehr als 600 am Tag.


Was war bei diesen Toten anders, als jetzt bei den Coronatoten?


Ich kann nicht sagen, wie gefährlich Corona ist, weshalb meine hier aufgeworfenen Fragen kein Anlass sein sollten, leichtfertig mit Corona umzugehen. Ich rate aber allen, Sonnentage zu nutzen um raus zu gehen, denn Sonnenlicht hebt die Stimmung und fördert unter der Haut die Bildung von Vitamin D. Beides stärkt das Immunsystem.


Wer jetzt zwei Wochen Karantäne hat, sollte natürlich nicht selber einkaufen gehen und zu allen Abstand halten. Aber ich denke, die Chancen sind größer, das bei dem Corona nicht ausbircht, wenn diese Person viel an die frische Luft geht.


Es wundert mich, dass die Strärkung des Immunsystems fast nirgendwo vorkommt, so als ob man diese Krise gerne haben will. Das sieht man auch daran, dass Klopapier ausverkauft ist, während Spurenelemente und Vitamine noch im Regal stehen. Wieviel Blatt Klopapier muss man schlucken, um den Coronavirus besser widerstehen zu können?


Ich glaube dass diese Rede wegen der Lage und der Ankündigung besonders viele Zuschauer hatte. Wir haben normalerweise Handyverbot auf der Arbeit. Aber ein Kollege hat seins auf den Tisch gelegt und laut gestellt, weil alle in dieser Ausnahmesituation wissen wollten was jetzt kommt. Und da haben alle eine sachlich begründete Faktenlage vermisst.


Nochmal: Warum wird eigentlich nirgendwo thematisiert, wie wir unser Immunsystem stärken können?


Die Angst die erzeugt wird und das im Haus bleiben bei sonnigen Wetter erhöhen die Anfälligkeit. Die Gefahr, sich dann auf den notwendigen Wegen eine schweren Infekt einzufangen oder einen Infekt den zu Hause sitzenden zu bringen, wird so gesteigert. Kontakte reduzieren ist jetzt zur Vorsicht dringend geboten. Wenn man draußen rein kommt, Hände waschen, wenn man den ÖPNV nutzen muss oder von der Arbeit kommt, Kleidung wechseln. Übrigens, wer ständig den ÖPNV nutzt hat ein gestärktes Immunsystem, aber jetzt ist nicht Zeit, damit zu beginnen. Wenn Corona vorbei ist, ein weiterer Grund, Dauerkunde bei Bus und Bahn zu werden.


Aber jede körperliche Bewegung an frischer Luft die möglich ist, ist jetzt geboten und ich werde auch gleich raus gehen, damit das Sonnenlicht meinen Vitamin D Spiegel steigert.


Wieviele Leute, die Corona schwer trifft, sind Leute, die kaum noch aus dem Haus kommen und denen so die Stimulation fehlt, die der Aufenthalt im freien bringt? Hier sind unsere Altenheime und Krankenhäuser falsch gebaut, die müssten alle windgeschützte Sonnenterassen haben.


Die Stärkung des Immunsystem durch Bewegung - wenn möglich an der Sonne - ist für alle völlig kostenlos möglich. Allenfalls in Großstädten könnte es auf Bürgersteigen zu eng werden, dann empfehle ich das Fahrrad zu nehmen, da man da mehr Abstand zu anderen hat.


Denkbar wäre, dass man auf Bürgersteigen in Seitsenstraße einen Einbahnbetrieb einführt, um Begegnungen zu vermeiden. Und ich empfehle autofreie Samstage und Sonntage und fahrverbote für unnötige Autofahrten, damit die ganze Straßenfläche für die körperliche Bewegung zur Verfügung steht und man sich besser ausweichen kann. Alle Autofahrten unter 4 km sollten unterbleiben, wenn man lauffähig ist und keinen schweren Transport durchzuführen hat. Mit dem Fahrrad sind oft auch weitere Strecken möglich.


Wenn man das Immunsystem so vernachlässigt, welchen Grund hat das?


Ist das eine Bildungslücke der Verantwortlichen oder ist das Absicht?


Wie einseitig sind unsere führenden Mediziner, wenn die nicht mit aller Intensität auf die Stärkung des Immunsystem drängen, um die von ihnen erwartete Belastung der Intensivstationen zu reduzieren?


Wie kann ich denen noch vertrauen, wenn die diese wichtige Informnation nicht liefern?


Selbst wenn das die Infektion nicht verhindert, kann es doch den Verlauf mildern und Tote vermeiden.


Und nochmal, auch wenn ich dazu aufrufe sich nicht panischen Verhalten anzuschließen sollten alle zur Vorsicht sich so verhalten als ob das Schlimmste käme. Das heißt Kontakte reduzieren, bei Kontakten den möglichen Abstand einhalten oder im Freien auf Seitenwind achten und jede Chance nutzen das Immunsystem zu stärken. Waschen Sie ihre Hände sobald Sie ein Gebäude betreten und tragen Sie zu Hause nicht die Kleidung von der Arbeit. Achten Sie auf gesunde Ernährung. Und prüfen Sie ob in der Nachbarschaft jemand ist, dessen Immunsystem so stark geschwächt ist, dass dieser meine Hinweise für mehr Bewegung nicht mehr befolgen kann. Diesen kann bei Einkäufen geholfen werden oder durch Anrufe, um sich nach deren Befinden zu erkunden und denen die Möglichkeit zum Gespräch zu geben. Wer in ärztlicher Behandlung ist, sollte nachfragen, welche Vitamine und Spurenelemente mit der Behandlung kompatibel sind. Es gibt ein Programm des Apothekers Dr. Uwe Gröber, dass die Wechselwirkung zwischen klassichen Medikamenten und den Haushalt der Spurenelemente behandelt und den Ärzten Empfehlungen gibt, welche Mittel welchen Wirkstoff in Mitleidenschaft gezogen werden (siehe auch die Suche nach Dr. Uwe Gröber im Ärzteblatt). Dieses Programm sollte jeder gute Arzt haben und es kann in einer kostenlosen Testversion von jedem Hausarzt angefordert werden, wenn Sie darauf bestehen, dass dies für Sie durchgetestet wird. Ich denke dass die Beachtung der noch viel zu wenig angewendeten orthomolekularen Medizin unser Gesundheitssystem sinnvoll ergänzen und auf lange Sicht entlasten kann.


Unbekannt ist die Empfehlung von Bewegung eigentlich nicht, wer danach sucht wird u,a, im Ärzteblatt fündig:


"Studienergebnisse zeigen günstige Effekte eines moderaten Ausdauertrainings auf die Funktionalität des Immunsystems. "https://www.aerzteblatt.de/archiv/9761/Sport-und-Immunsystem

Totale Ausgangssperren sind aus diesem Grund in meinen Augen ein Anschlag auf unsere Gesundheit, ebenso eine falsch laufende Aufklärung, die dazu führt, dass sich die Leute auch bei diesem schönen Wetter nicht mehr nach draußen trauen. 

Coronavirus offenbart Defizite im Jugendmedienschutz im Internet

Sehr geehrter Felix Staratschek,
viele Eltern, die wegen der Coronavirus-Krise ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, werden nun feststellen, dass sie viel Zeit für den Schutz vor Gefahren im Internet aufbringen müssen.
In der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift „Jugendmedienschutz-Report“ finden sich drei Artikel, die den Zustand des heutigen Jugendmedienschutzes deutlich machen.


Die Überschriften:


Kaum ein beliebtes Online-Angebot für Kinder bietet ausreichenden Schutz.

Eltern bewerten Bemühungen der Online-Anbieter beim Kinder- und Jugendschutz durchweg als unzureichend.

Wenig Unterstützung von Kindern für deren sichere Online-Nutzung


Zu diesen Problemfeldern müssten noch die schädlichen Inhalte Pornografie und Gewaltverherrlichung hinzugefügt werden.
Diese Aufzählung beschreibt ein Skandal.
Ja, denn niemandem – vor allem nicht unseren Politikern – kann verborgen geblieben sein, dass gerade bei Kindern die Nutzung digitaler Angebote in den letzten Jahren rasant gestiegen sind.
Auch ist allgemein bekannt, dass die Gefahren im Internet für die Kinder drastisch angestiegen sind:
Pädophilie, Mobbing, Cybergrooming und die schon erwähnten Pornografie und Gewaltverherrlichung.


Das Desinteresse unserer Politiker für den Schutz der Kinder im Internet ist deshalb so empörend, weil sie in dieser Zeit ja keineswegs passiv waren, was Internet und die Digitalisierung angeht.
Der Bundestag hat nämlich zwei gigantische Gesetzestexte verabschiedet:
Das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ gegen Hass und üble Nachrede und die EU-Datenschutzverordnung.
Unsere Politiker muten also Anbietern und Betreibern durchaus viel zu.
Nun ist ständig die Rede davon, Kommunalpolitiker müssten besser vor Hass und Hetze im Internet geschützt werden.
Der Schutz der Kinder bleibt aber offenbar zweitrangig.


Dabei sind die Zahlen erdrückend:


„Etwas mehr als die Hälfte (55 %) gab an, dass ihr Kind bereits negative Erfahrungen bei der Mediennutzung im Internet gemacht habe“.


„Die Bemühungen der Online-Anbieter für den Kinder- und Jugendschutz bewerteten die Eltern durchweg als unzureichend.“


Jugendmedienschutz muss wieder zur Chefsache werden!


Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ wird sich mit Petitionen und E-Mail-Aktionen auch an der öffentlichen Diskussion um dem neuen Jugendmedienschutz beteiligen.
Zuerst müssen wir die Menschen über die extremen Gefahren in den Medien sensibilisieren, die einen ernsthaften und effizienten Schutz unserer Kinder notwendig machen.
Deshalb möchte ich Sie bitten, uns bei der Verbreitung unseres Buches „Horror, Gewaltverherrlichung und Okkultismus in den Medien“ zu helfen.


Bestellen Sie noch heute Ihr Exemplar gegen eine Spende von 10 Euro.
Mit jedem bestellten Exemplar helfen Sie uns, die Kampagnen von „Kinder in Gefahr“ zu finanzieren.


Medien-Problem Nummer 2 ist die grassierende Pornoflut im Internet.
Unser Buch „Achtung: Pornographie-Falle!“ (gerade ist die 2. Auflage eingetroffen) beschreibt detailreich (aber in zurückhaltender Sprache), welche Katastrophe die Porno-Seuche für Kinder und Jugendliche bedeutet.



Nur eine starke Bürgerbewegung wird unsere Kinder vor den Gefahren im Internet und in den Medien schützen.

Bitte helfen Sie uns, diese starke Schutzmauer für unsere Kinder zu errichten.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff

DVCK e.V. 
Anschrift : 
Emil-von-Behring-Str. 43 in 
60439 Frankfurt am Main 
Logo Aktion KIG

Samstag, 21. März 2020

Christoph Raabs (ÖDP) zur Corona-Krise: Bürgerinnen und Bürger erwarten von der Bundesregierung Transparenz und Ehrlichkeit

ÖDP | Ökologisch-Demokratische Partei | Bundespressestelle 20. März 2020
(Video eingefügt vom Viertürmeblog)

Christoph Raabs (ÖDP) zur Corona-Krise: Bürgerinnen und Bürger erwarten von der Bundesregierung Transparenz und Ehrlichkeit


Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) äußert sich zur aktuellen Corona-Krise: „Viele Fragen der Bürgerinnen und Bürger, die durch widersprüchliche Aussagen der vergangenen Wochen u.a. aus den Reihen der Bundesministerinnen und Bundesminister verunsichert sind, wurden nicht beantwortet. Wir wissen daher alle auch weiterhin nicht, wie sich die Krise in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln wird“, so ÖDP-Bundesvorsitzender Christoph Raabs. Einstweilen bliebe deshalb nichts anderes übrig, als darauf zu hoffen, dass die angeordneten Maßnahmen der Behörden angemessen und sinnvoll seien. Leichtsinn im Umgang mit dem Virus sei ebenso fehl am Platze wie Panik. Je glaubhafter es der Regierung gelänge, die Bevölkerung vom Nutzen der Maßnahmen zu überzeugen, umso eher würden diese von allen auch umgesetzt. Hierzu bedürfe es aber maximaler Transparenz. Spätestens nach dem legendär gewordenen Satz des damaligen Innenministers Thomas de Maiziere - Ein Teil dieser Antworten könnte die Bevölkerung verunsichern - sei eine gewisse Wachsamkeit gegenüber den Verlautbarungen der Bundesregierung geblieben. Raabs stellt zudem mit Bedauern fest, dass öffentlich geäußerte Uneinigkeit unter Wissenschaftlern bei der Einschätzung der Lage ebenfalls nicht zu einer Beruhigung der Situation beitrüge.


https://www.youtube.com/watch?v=mL3JMzH2-D8



Der ÖDP-Bundesvorsitzende schickt allerdings auch eine deutliche Mahnung in Richtung der politisch Verantwortlichen: „Die Krise darf nicht zum Anlass genommen werden, dauerhaft die Bürgerrechte und das gesellschaftliche Leben einzuschränken. Zudem sind die Folgen des weitgehenden wirtschaftlichen „Shutdowns“ in Deutschland für Klein- und Mittelbetriebe, insbesondere auch für die dort beschäftigen Menschen, noch nicht absehbar. Befürchtungen, dass am Ende nur Konzerne und Filialisten die Krise überleben, müssen die Regierungen in Bund und Ländern mit entschlossenem und klugem Handeln entgegenwirken. Die Überlegungen für einen Nothilfefonds in Milliardenhöhe seien daher folgerichtig. Die Bundesregierung sei hier in der Pflicht, mit Zuschüssen zu helfen. Zinsgünstige Darlehen alleine hingegen könnten die wirtschaftliche Situation mittelfristig noch verschlimmern.“

 
Gefährliche Keime kommen nicht nur aus China.
Antibiotika-Missbrauch in der Tierhaltung ist eine
Gefahr für das Gesundheitswesen. 
 
 
„Jetzt geht erst einmal die Gesundheit vor, danach müssen Politik und Gesellschaft die negativen Auswirkungen der Krise sozial gerecht und zukunftsweisend mildern. Bereits jetzt dürfte aber klar geworden sein, wie wenig krisenfest unsere Wachstums-, Überfluss- und Wegwerfwirtschaft in Wirklichkeit ist“, betont Raabs auch mit Blick auf die negativen Folgen für Mensch und Umwelt durch das jetzige Wirtschaftssystem. Es werde höchste Zeit, Konzepte für den Übergang in eine Wirtschaft ohne Wachstumszwang umzusetzen, welche die ÖDP seit Jahrzehnten entwickelt und präsentiert.

Link zur Pressemitteilung 



Freitag, 20. März 2020

Bahnpotential in der Corona-Krise nutzen: Lkw-Staus an den Grenzen lassen sich auf der Schiene umfahren

Güterverkehr, 19.03.2020
Lkw-Staus an den Grenzen lassen sich auf der Schiene umfahren

Verbände erklären: Die Güterbahnen stehen bereit, in der Corona-Krise zusätzliche Verkehre in Deutschland und grenzüberschreitend für Handel und Industrie zu übernehmen.

 
Das System Container wäre ein Weg, die Güterbahn zu revolutionieren.
Hier der Containerbahnhof in Hof. Es haben aber nicht alle
vergleichbar großen Orte so einen Bahnhof.
Wie eine neue Güterbahn aussehen könnte, nach dem Ende des
Artikels verlinkt. 


Die Straßengüterverkehrsbranche hatte wiederholt vor Personalmangel gewarnt, weil Lkw-Fahrer in ihren Heimatländern unter Quarantäne gestellt worden sind. „Wenn es so ernst ist, hätten wir mehr Anfragen bei unseren Mitgliedsunternehmen erwartet, um beispielsweise die Langstrecke und grenzüberschreitende Transporte zu verlagern“, sagte Ludolf Kerkeling, Vorstandsvorsitzender des Netzwerkes Europäischer Eisenbahnen (NEE). Dr. Martin Henke, Geschäftsführer Güterverkehr des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ergänzte: „Wettbewerbsbahnen wie auch die DB haben die Kapazitäten, wir können mehr leisten und wir wollen mehr leisten.“ Am Mittwochnachmittag hatte eine Telefonkonferenz von Vertretern der Bundesregierung und der Transportwirtschaft stattgefunden.

Mit einer Verlagerung auf die Schiene könnten die Verlader auch das Problem der Lkw-Staus an den Grenzen umgehen, betont Henke. „Einer der großen Vorteile des Schienengüterverkehrs ist, dass wenige Menschen große Mengen bewegen“, erläuterte er. „Damit fallen auch die Grenzkontrollen deutlich schlanker aus als im Straßengüterverkehr.“ Bisher führen die internationalen Züge weitgehend reibungslos. Kerkeling ergänzt: „Die Regierungen haben gut erkannt, dass der Schienengüterverkehr kein Virenüberträger, sondern europaweit wichtig für Versorgung von Menschen und Industrie ist.“
 
Da wo jetzt die Autos stehen führten einmal die Gleise zum Güterbahnhof am
alten Solinger Hbf. Auch alle anderen Güterstation in Solingen Ohligs
(heute Hauptbahnhof) ist zu und,
Solingen Nord, Solingen Wald und Solingen Gräfrath
haben den Gleisanschluss verloren. 
 


Bei den Güterbahnen selbst gibt es nach Erkenntnissen beider Verbände bisher kaum krankheitsbedingte Personalausfälle über das jahreszeitlich übliche Maß hinaus. „Hier zahlt sich aus, dass sich alle Güterbahnen schon zu Beginn der Corona-Krise auf gemeinsame Maßnahmen verständigt haben, um die Ansteckungsgefahr zu verringern“, betonten Kerkeling und Henke unisono. „Zum Beispiel steigt beim Personalwechsel anders als bisher zunächst der abzulösende Lokführer aus dem Führerstand aus, bevor die Ablösung in das Fahrzeug einsteigt. Damit wird eine Begegnung auf engstem Raum vermieden“, erläuterte Henke.

Kerkeling appellierte an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten, Grenzkontrollen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schienenverkehrs zu minimieren. Nachteilig wirke sich zum Beispiel aus, dass mit einigen Nachbarländern (zum Beispiel Polen, Tschechien) der Schienenpersonenverkehr komplett eingestellt ist. Dadurch müssten die Zugpersonale auf die Straße ausweichen, um zu den grenznahen Einsatzbahnhöfen im Nachbarland zu gelangen. Dort blieben sie aber im Stau stecken. „Es wäre zu wünschen, dass weitere kleinere Straßengrenzübergänge für diese Berufspendler geöffnet werden“, schlug Kerkeling vor.

Beide Verbände appellierten an die DB Netz AG, trotz der Corona-Krise die kontinuierliche Besetzung aller systemrelevanten Stellwerke sicherzustellen. Am Dienstagabend hatte der bundeseigene Infrastrukturbetreiber wegen eines Infektionsverdachts in einem Stellwerk die Strecke Oberhausen-Recklinghausen-Hamm bis Mittwochabend 22 Uhr komplett gesperrt; auch am heutigen Donnerstag ist sie nur stark eingeschränkt nutzbar. 


 
Der Bahnhof Klais bei Mittenwald. Die Weiche zum Abstellgleis wurde ausgebaut,
nur die Gleise liegen noch ohne Anschluss zum Netz. Aber auch an vielen
größeren Bahnhöfen sieht es nicht besser aus. 
 

Anmerkung des Viertürmeblogs: 
Leider ist die Güterbahn seit Jahrzehnten nicht so ausgebaut worden, wie dies technisch möglich wäre. Statt die flächendeckende Güterbahn zu modernisieren und diese in die Lage zu versetzen, jede LKW-Fernfahrt zu übernehmen, wurde die Güterbahn zurück gebaut, so dass selbst in Großstädten wie Remscheid und Solingen oder in Kreisstädten wie Olpe kein echter Güterbahnhof mehr besteht. 

Petition für eine echte Verkehrswende: 
Konzept für eine neue Güterbahn: 

 
Der Bahnhof Olpe ist im Prinzip nicht stillgelegt. Aber die umfangreichen
Gleisanlagen, deren Stellwerkgebäude noch steht, sind verschwunden, der
schöne überdachte Bahnsteig hat kein Gleis mehr. Personenzüge enden auf
einem Stumpfgleis im Rücken des Fotographen. 
 


Donnerstag, 19. März 2020

ÖDP fordert offene Gotteshäuser als seelen-relevante Orte in Corona-Krisenzeiten

18. März 2020

ÖDP fordert offene Gotteshäuser als seelen-relevante Orte in Krisenzeiten


„An Tagen wie diesen… wünscht man sich Geborgenheit“, ist Kurt Rieder, Mitglied im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) überzeugt.

„Der leicht umgewandelte Erfolgsrefrain der „Toten Hosen“ drückt das aus, was viele Menschen in verunsichernden Zeiten empfinden. Wir brauchen gerade jetzt neben medizinischer, körperlicher und finanzieller Sicherung auch eine geistig-seelische Grundversorgung“, so Rieder. „Deshalb müssen Gotteshäuser aller Konfessionen für Menschen offene Gebetsstätten und Zufluchtsorte sein, deren Türen und Tore nicht verschlossen, sondern gerade jetzt weit geöffnet werden sollten.“

 
Die evanmgelische Kirche in Radevormwald Dahlerau
auf der Keilbeck am Siedlungsweg. 
 
Auch wenn aus nachvollziehbaren Gründen große Gottesdienste ausfallen und große Menschenansammlungen vermieden werden müssen, braucht es nach Vorstellung der ÖDP gerade jetzt solche öffentliche Orte der inneren Einkehr, bewussten Stille und Muße. Die Öko-Demokraten vertreten dabei mit Nachdruck die Auffassung, dass die Umsetzung dieser Forderung auch ein nachdrückliches Zeichen transnationaler, interkultureller und interreligiöser Verständigung in dieser besonderen Zeit sein kann.

„Wenn Kaufhäuser jetzt an Sonn- und Feiertagen öffnen, weil sie für unser körperliches Wohl als system-relevant eingestuft werden, sollten alle Kirchen, Klöster und Moscheen als „seelen“- relevant an Sonn- und Werktagen den Menschen zur Verfügung stehen“, so Rieder.

Link zur Pressemitteilung

Mittwoch, 18. März 2020

Die Corona-Chance / Besinnung auf die Familie als systemrelevanteste Gruppe der Gesellschaft

Die Corona-Chance
Verlinkungen im Text und Hervorhebungen und minimale redaktionelle Bearbeitung (mehr Absätze und Spiegelstriche) durch Felix Staratschek 
Die Entschleunigung der Arbeitsgesellschaft durch den Virus könnte helfen, die Beziehungskultur zu sanieren. Ein Essay

Von Jürgen Liminski

„Wir werden siegen – venceremos“ heißt es trotzig in Spanien, die Kurve der Kranken steigt exponentiell. Ausgangssperre herrscht in Italien, aber Balkon-Gesang machen Stimmung, trotz allem. In Frankreich erklärt der Präsident dem Virus den Krieg und die Tageszeitung „Figaro“ zitiert Camus: Mehr als die Hoffnung braucht der Mensch die Wahrheit, auch über Corona – mit anderen Worten: die Kriegserklärung kam zu spät. Isolation ist Vaterlandspflicht, heißt es in Deutschland. Grenzen werden geschlossen, Notstand verkündet, Hospitäler aufgerüstet. Es ist Krieg in Europa und alle sind betroffen. Der Gegner ist nur mikroskopisch sichtbar, aber er greift um sich. 

Corona spaltet und eint: 

Dienstag, 17. März 2020

INT / Gender: Aktuelle Studien zu Geschlechtsidentitätsstörungen und ihren dramatischen Folgen

IEF, 18.02.2020 – Verschiedene aktuelle Studien befassen sich mit den Folgen von Geschlechtsidentitätsstörungen und Geschlechtsumwandlungen.

Alarmierende Zahlen gerade bei jungen Menschen

Ein aktueller Bericht des schwedischen Zentralamtes für Gesundheits- und Sozialwesen zeigt, dass zwischen den Jahren 2008 bis 2018 die Anzahl von Personen, die als Mädchen geboren wurden und im Alter von 13 bis 17 Jahren an einer Geschlechtsidentitätsstörung (GID) leiden, um das 15-fache gestiegen ist. Ein Anstieg von GID um immerhin das Vierfache wurde im gleichen Zeitraum bei Männern im Alter von 18 bis 24 Jahren festgestellt. Die Gesamtzahl der Betroffenen liegt in Schweden bei ca. 6000 Personen. Peter Salmi, ein Mitarbeiter des Zentralamtes für Gesundheits- und Sozialwesen gab dazu gegenüber dem schwedischen Nachrichtenportal thelocal.se an, dass ein Anstieg von GIDs zwar ohne Zweifel festgestellt werden könne, die Gründe dafür aber absolut unbekannt seien.

„Traurige Bilanz einer falschen Verkehrspolitik“ / Daten des Umweltbundesamtes belegen: Bund fehlt ein Konzept für Verkehrswende

Bilder und Verlinkung im Text: Felix Staratschek, freigegeben für Medienseiten und den Einsatz für eine bessere Bahnpolitik.  

Berlin, 16. März 2020. Als
„traurige Bilanz einer falschen Verkehrspolitik“ hat Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die Daten des Umweltbundesamtes (UBA) zu den Treibhausgasemissionen bezeichnet. „Die erschreckenden Statistiken des Umweltbundesamtes für den Verkehr sind der amtliche Beleg dafür, dass der Bundesregierung ein ganzheitliches Konzept für eine Verkehrswende hin zu mehr Klimaschutz fehlt“, sagte Flege am Montag in Berlin.

 
Der Postbahnhof von Hof in Franken im Freistaat Bayern.
Hier ist der Verkehr von der Schiene auf die Straße verlagert worden. 
 
 
In Churt in der Schweiz (Graubünden) kommt die Post
nochg auf der Schiene. 
 


Wer im Verkehr alles fördert, wird die Klimaschutzziele nicht erreichen
Zwar habe der öffentliche Druck im vergangenen Jahr Fortschritte vor allem durch das Klimapaket gebracht, so Flege. „Wir warten aber weiter auf eine Politik, die klare Prioritäten setzt und der klimafreundlichen Mobilität Vorrang einräumt. Solange diese Bundesregierung alles fördert unabhängig von den Folgen für die Umwelt, wird sie ihre Klimaschutzziele im Verkehr weiter verfehlen.“ Der Verkehrssektor darf laut dem vor wenigen Monaten beschlossenen Klimaschutzgesetz der schwarz-roten Koalition in diesem Jahr maximal 150 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen. 2019 aber lagen die Emissionen deutlich darüber – nämlich laut UBA bei 163,5 Millionen Tonnen.
 
Der Bahnhof Olpe im Sauerland, einst ein Bahnknoten, ist im Prinzip
nicht stillgelegt und wird nnoch stündlich von Regionalbahnen angefahren.
Aber der Bahnhof wurde auf ein Stumpfgleis reduiziert im Rücken des
Fotographen. Der schöne überdachte Bahnsteig wird nicht mehr
angefahren, Sonderzüge zum Biggesee sind nicht mehr möglich.
Auch Güterzüge lässt diese auf ein Minim,um zurück gebaute Bahnstrecke
nicht zu. Das zeigt, wie verfehlt die Verkehrspolitik ist, wenn Infrastruktur
so zerstört wird. 
 

Auch die langfristige Verkehrsbilanz fällt enttäuschend aus
Insgesamt sind die Treibhausgasemissionen laut den UBA-Daten im vergangenen Jahr in Deutschland um gut sechs Prozent gesunken. Entgegen dem allgemeinen Trend aber stiegen die Emissionen des Verkehrs um knapp ein Prozent. Auch langfristig bescheinigen die offiziellen Statistiken der deutschen Verkehrspolitik keine Fortschritte. Die Emissionen des Sektors lagen 2019 in etwa so hoch wie 1990.


Weitere Informationen:

Hier auf dem Blog:
Vorschlag für eine neue Güterbahn auf Containerbasis: 

 
Das ist nicht das System der Horizontalverschiebung, aber auch diese Methode der
Containerverladung könnte es öfter geben. Sinnvoll wären größere Container,
die das Lichtraumprofil der Bahn voll ausnutzen und so die Kapazität steigern
für Transporte von Ladegleis zu Ladegleis. Um ältere Anlagen
mit benutzen zu können, wären seitliche Ladetüren sinnvoll. 
 

Samstag, 14. März 2020

Ein Konzernlobbyist soll Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden!

13.03.2020
Ein Konzernlobbyist soll Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden!


Marianne Grimmenstein hat gerade eine neue Petition bei change.org gestartet, da es einige schreckliche Entwicklungen gibt. Ein absoluter Konzernlobbyist soll der neue Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden: Stephan Harbarth.

Lesen Sie mehr zu seiner Vorgeschichte in der Petition von Marianne Grimmenstein:
https://change.org/harbarth

Der Konzernlobbyist Stephan Harbarth wird auch als Präsident des Bundesverfassungsgerichts nicht berechtigt sein, unser Vorhaben zu blockieren. "Dieser Vorfall zeigt jedoch ganz klar, wie wichtig die Verwirklichung der Ziele unserer BI Gemeinwohllobby ist. Wenn wir nichts machen, kapern die Konzerne alle Schaltstellen unserer Gesellschaft", stallt Frau Grimenstein fest.

Hier können sie sich für den Newsletter anmelden um weiter über die Aktivitäten der Gemeinwohllobby informiert zu sein oder mitzuwirken.
https://gemeinwohllobby.de/newsletter

Passende Videos zum Thema, vom Viertürmeblog ergänzt: 



Stoppt den Grundrechtsboykott: Für klare rechtliche Regeln für das Bundesverfassungsgericht zur Schaffung einer echten Unabhängkeit der Rechtsprechung: 

Donnerstag, 12. März 2020

Erschreckender Umgang mit Hebammenstudentin, die sich für den Lebensschutz einsetzt / Apotheken: Gewissensfreiheit in Deutschland vorerst verteidigt / Nationaler Mädchentag in Indien



Liebe/r Felix Staratschek

die Sorge um ungeborene Kinder sollte bei Hebammen als Anforderung in der Stellenbeschreibung stehen. Leider können solche lebensbejahenden Ansichten zum Berufsrisiko werden – obwohl Hebammen gerade dabei helfen sollten, neues Leben in die Welt zu bringen.

Julia Rynkiewicz aus Großbritannien wurde Ziel einer fragwürdigen Auslesemethode: die junge Hebammenstudentin wurde in ihrem Abschlussjahr dazu gezwungen, ihr Studium zu unterbrechen und sich einer Eignungsuntersuchung zu unterziehen, weil sie sich in einer Lebensschutzgruppe engagierte.

Da Professoren Bedenken hinsichtlich ihrer Verbindungen zur Gruppe „Nottingham Students for Life“ geäußert hatten, wurde Julia sogar mit dem Rauswurf gedroht.

Mit unserer Unterstützung konnte sie sich gegen die Anschuldigungen behaupten.

Das Verfahren hatte dennoch Folgen für Julia. Aufgrund der Unterbrechung verzögerte sich nun ihr Studienabschluss.

Sie wird eine offizielle Beschwerde gegen die Universität Nottingham einbringen. Ihr geht es nicht darum, eine Entschuldigung zu bekommen, sondern darum, dass in Zukunft niemand mehr so eine Behandlung erdulden muss.

Doch war dies nicht das erste Mal, dass Studenten der Universität Nottingham wegen ihrer Pro-Life-Ansichten mit Problemen zu kämpfen hatten.

Der Gruppe „Nottingham Students for Life“ wurde ursprünglich sogar eine Aufnahme in die Students' Union (Hochschulvertretung) verwehrt, weil die Ansichten der Gruppe nicht mit jenen der Union „übereinstimmen“ würden. Als der Hochschulvertretung jedoch rechtliche Konsequenzen drohten, wurde diese Entscheidung abgeändert und die Gruppe in Folge doch aufgenommen.

Pro-Life-Gruppen an den Universitäten Glasgow, Strathclyde und Aberdeen mussten zu Beginn ihrer Tätigkeit eine ähnliche Behandlung vonseiten der jeweiligen Hochschulvertretung erdulden.

Wir konnten in allen Fällen die Lebensschutzgruppen unterstützen und ihr Recht auf Meinungsfreiheit schützen. Ein Artikel der britischen Zeitschrift The Guardian erwähnte diese Arbeit.

Mit Ihrer Hilfe können wir weiterhin Menschen wie Julia sowie Lebensschutzgruppen in ganz Europa unterstützen.


Paul Coleman, Geschäftsführer
Ermöglichen Sie noch heute Meinungsfreiheit an Universitäten




Mit Unterstützung durch ADF International setzt sich Andreas Kersten für die Gewissensfreiheit von Apothekern in ganz Deutschland ein. Sehen Sie seine Geschichte hier an.


https://www.youtube.com/watch?v=RZCzmux5WVE



Weitere Nachrichten:

Gewissensfreiheit in Deutschland vorerst verteidigt


Ein deutsches Gericht entschied zugunsten eines Apothekers, der sich im Rahmen seiner Gewissensfreiheit wehrt, die „Pille danach“ zu verkaufen. Die ermutigende Entscheidung ist bundesweit die erste zu diesem Thema. Die Apothekerkammer legt jedoch Rechtsmittel ein. ADF International wird den Apotheker weiterhin in diesem Fall unterstützen.


Erschreckender Umgang mit Hebammenstudentin, die sich für den Lebensschutz einsetzt


Laurence Wilkinson, Anwalt bei ADF International, nennt den Fall einer Hebammenstudentin, die wegen ihrer Ansichten zum Lebensschutz von ihrer Universität suspendiert wurde, einen erschreckenden neuen Höhepunkt des Versagens britischer Universitäten, Redefreiheit am Universitätscampus zu gewährleisten. In seinem Artikel für die britische Zeitschrift Spectator fügt er hinzu, dass „es einem kalt über den Rücken läuft, wenn sich eine Studentin einem Eignungstest unterziehen muss, nur weil sie öffentlich mit einer Pro-Life-Gruppe in Verbindung gebracht wird."


Nationaler Mädchentag in Indien




In Indien werden täglich Mädchen wegen ihres Geschlechts abgetrieben. Aus Anlass des Nationalen Mädchentags in Indien und um die Wertschätzung für das Leben von Frauen und Mädchen zu unterstreichen, veröffentlichte ADF India ein sehenswertes Video. ADF Indias Kampagne #VanishingGirls möchte auf diese Situation aufmerksam machen.


National Girl Child Day - Daughters Can Video from ADF India on Vimeo.


Unsere Arbeit ist nur durch Spenden möglich. Wir sind auf Förderer wie Sie angewiesen, um weltweit helfen und langfristig Veränderung bewirken zu können.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Lassen Sie uns noch heute zusammenarbeiten

Dienstag, 10. März 2020

Remscheider Bahnhöfe - Ausstattung einer Großstadt nicht würdig

Pressemitteilung
Betrifft:
Bergische Morgenpost.
https://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/bahnhoefe-in-remscheid-remscheider-bahnhoefe-sind-noch-akzeptabel_aid-49401075
Remscheider Generalanzeiger RGA:
https://www.rga.de/lokales/info/hauptbahnhof-bekommt-eine-gute-note-13576167.html
Bilder: Felix Staratschek, für Presse und Medien sowie den Einasatz für die Bahn freigegeben.


"Jedes mal, wenn ich aus Peking oder Shanghai zurückkehre und am Duisburger Hauptbahnhof aussteige, denke ich: "Das kann doch nicht wahr sein."" Diese Aussage vom Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer in einem Zeitungsinterview vom 28.Februar 2020  (RP-Druckaussgabe) kann man auch auf viele ÖPNV-Stationen im Bergischen Land beziehen, darunter die Remscheider Bahnhöfe oder die Busbahnhöfe von Wuppertal Oberbarmen und Wermelskirchen. Und auch das, was am Friedrich Ebert Platz in Remscheid geplant wird, gleicht mehr einen teuren Designprojekt, als einer sinnvollen Maßnahme für die Nutzer des ÖPNV, stellt der Verkehrspolitiker der Alternativen Liste (AL) fest, der als sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald sich für den  ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger sowei sinnvolle Lösungen für Autofahrer einsetzt. Zustände in Remscheid und Wuppertal würden auch die Entscheidung beeinflussen, ob ab Radevormwald, Hückeswagen oder Wermelskirchen der ÖPNV genutzt werde. 

Der Wermelskircher Busbahnhof mache auf den ersten Blick einen imposanten Eindruck, wer dort aber bei dem bergischen Regen auf einen Bus warten müsste, würde oft keine trockene Stelle finden, weil durch die im oberen Bereich offenen Seitenwände der Regen ungehindert unter die viel zu hoch angelegte Überdachung geweht werde. 


So schön können Bahnhöfe sein, der 4000 Einwohner Ort
Ilanz in Graubünden (Schweiz) der Rhätischen Bahn hat das,
was den Remscheider Bahnhöfen fehlt, mehr Gleise und 

schöne Bahnsteigdächer.


In Remscheid gebe es nur noch einen Bahnhof, der ein schönes Bahnsteigdach hat, so Staratschek, der Haltepunkt Remscheid Güldenwert. Die Station, die Remscheid Hauptbahnhof genannt werde, sei wie der letzte Dorfbahnhof ausgestattet. Ein Bahnsteig, der zu kurz ist, um noch längere Sonderzüge aufnehmen zu können und statt einem schönen Bahnsteigdach, dass in der Länge der Triebwagen den ganzen Bahnsteig überspanne nur ein paar immelige Wartehäuschen. Hinzu kommt, dass der Zugang zum Bahnhof und der Verbindungsweg zu den Buslinien ohne Regenschutz ist. Denn das Dach vom Steg ist viel zu knapp bemessen, um die Passanten vor dem meist schräg fallenden Regen zu schützen. Und das Vordach von dem Gebäude, dass vielleicht mal als Regenschutz für Passanten gedacht war, kann wegen Hindernissen nicht als Regenschutz genutzt werden. Und das sei auch nicht sinnvoll, dort entlan zu rennen, so Staratschek. Man habe es in Remscheid versäumt, bei dert Neugestaltung des Bereichs Bus und Zug näher zusammen zu bringen, so dass jetzt viele Fahrgäste bei knappen Anschlüssen über den Platz hetzen. Würden  die direkt an der Schaufensterfassade laufen, könnte es zu Kollisionen kommen mit Personen, die die Geschäfte verlassen. 

 
Wer in Remscheid auf den Zug wartet, sollte seinen
Regenschirm dabei haben, denn auf dem Bahnsteig fehlt
ein schönes Bahnsteigdach und auch der Zugang ist ohne
funktionierernden Wetterschutz.
 


Auch Remscheid Lennep sei nicht nur ein Haltepunkt für den großen uind traditionsreichen Remscheider Ortsteil, sondern auch der Zugang für das Umland zur Bahn. Zusammen mit Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth und teilweise sogar Halver, Wuppertal Beyenburg und Wermelskrichen erschließe diese Haltestelle das Fahrgastpotential einer Großstadt und einen größeren Einzugsbereich als der Remscheider Hauptbahnhof. 

Solche bedeutenden Bahnhöfe bräuchten auch echte Bahnsteigdächer und nicht nur kleine Wartehäuschen. Hinzu kommt, dass in Lennep die Versorgung mit Fahrkartenautmaten verschlechtert wurde. Obwohl hier mehr Fahrgäste Richtung Solingen als Richtrung Wuppertal fahren, wurde der Automat auf dem Bahnsteig für die Solinger Züge abgeschaltet. Der neue Automat wurde nicht an eine Stelle gesetzt, die Zugang für beide Bahnsteige ist, sondern auf dem Bahnsteig für die Wuppertaler Züge installiert, so dass man für den Erwerb einer Fahrkarte erst auf Gleis 1 gehen muss um dann schnell zum Gleis 3 zu rennen. Bei knappen Umsteigezeiten kann das zum Verpassen des Anschlusszuges führen. Vor allem älteren Menschen mache jeder unnötige Umweg die Nutzung des ÖPNV schwerer bis unmöglich.   


Die 38.000 Einwohner-Stadt Chur hat eiunen geräumigen Busbahnhof direkt über den
Gleisen vom Hauptbahnhof mit einer großen Glaskuppel, die die Fahrgäste vor dem
Regen schützt. Zu jedem Bahnsteig gibt es einen direkten Treppenzugang.
Remscheid ist 3 mal so groß , bekommt aber vergleichbares auf dem Friedrich Ebert Platz
oder über dem Hauptbahnhof nicht hin


Staratschek war 2019 per Bahn in der Schweeiz in Graubünden im Urlaub und ist dort viel mit der schmalspurigen Rhätischen Bahn unterwegs gewesen. Was er dort an ÖPNV-Qualität und Güterverkehr auf einer Schmalspurbahn erlebt habe, toppe alles, was die Bahn im Bergischen Land oder Deutschland anbiete. Das kleine Städtchen Ilanz mit nur 4000 Einwohnern habe einen größeren Bahnhof als Remscheid mit dem sogenannten Hauptbahnhof mit wunderschönen Bahnsteigdächern. Da kann man auch bei starken Regen oder zu heißer Sonne gut geschützt auf den Zug warten. Frei nach Dudenhöffer stellt der AL-Politiker Felix Staratschek daher fest:  "Jedes mal, wenn ich aus Graubünden zurückkehre und in Remscheid oder Wuppertal aussteige, denke ich: "Das kann doch nicht wahr sein."" Die Aussattung der Bahnhöfe sei einer Großstadt wie Remscheid nicht würdig und schade dem ÖPNV, stellt Staratschek fest. 

 

Leider aktuell Undenkbar in Deutschland:
In der 38.000 Einwohner Stadt Chur wird die Post noch
über die Schiene befördert. Oberhalb der Postladestelle das
Plateau des Churer Busbahnhof. Auch ein Güterbahnhof ist
vorhanden. 


Video zum Busbahnhof in Wermelskirchen:

https://www.youtube.com/watch?v=-89RF7SkTdA




Balkantrasse: Nutzerzahlen des Radweges können mit einer Bahnstrecke nicht mithalten / Ausbau des Radweges ist Steuergeldverwendung

Pressemitteilung: 

Einen kritischen Blick auf die Zahlen zum Balkantrassenradweg wirft Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald. Oberflächlich betrachtet deuten die Zahlen ein hohes Aufkommen auf, Aber man muss die Zahlen in Zusammenhängen sehen, so Staratschek. 

125.493 Radfahrer  haben 2019 die Trasse genutzt. Das muss man aber auf den Tag umrechnen: 
344 Radfdahrer sind im Jahresdurchschnitt auf der Trasse täglich unterwegs. 
20.343 Radfahrer waren es im Juni 2019. 
680 Radfahrer waren also durchschnittlich im Spitzenmonat täglich auf der Balkantrasse unterwegs. Mit so einer niedrigen, jedoch künstlich herbeigeführten Auslastung, hat seinerzeit die Bundesbahn die Stilllegung der Balkanstrecke beantragt und aktiv herbeigeführt. 

Wie sähen die Zahlen aus, würde hier ein eine moderne Bahn fahren? 

Die Regiobahn von Mettmann nach Kaarst über Düsseldorf und Neuss hat die Fahrgastzahlen von 500 zu Bundesbahnzeiten auf 23.000 Fahrgäste am Tag gesteigert. Das sind im Jahr 8.395.000 Fahrgäste. Es nutzen also 67 mal mehr Fahrgäste die Regiobahn, als Radfahrer die Balkantrasse. 

Dabei hat die Balkanstrecke ein viel höheres Fahrgastpotential, als die Regiobahn. Bei einem schlechten Erfolg sind hier 10.0000 Fahrgäste am Tag oder jährlich 365.000.000 Fahrgäste zu erwarten, es können aber auch mehr als 30.000 Fahrgäste am Tag oder 10.950.000 Fahrgäste im Jahr werden, da die Balkanstrecke nicht nur 50.000 Menschen an den Zwischenhalten erschließt, sondern auch die Großstadt Remscheid mit der Großstadt Leverkusen verbindet. Sinnvoll wäre eine Durchbindung der Zugfahrten bis Köln. Mit Einmal Umsteigen ist man von Wermelskirchen in Solingen oder auch von Burscheid in Wuppertal. 

Auf der Balkantrasse hätte nie ein Radweg entstehen dürfen, so Staratschek. Dieser sei nur eine Notlösung, weil CDU und FDP in den Kommunen, dem Kreis und dem Landtag die Entwidmung der Trasse und ein Ende der Trassensicherungsverträge durchgesetzt hatten, obwohl genug Verkehrsexperten vor dieser fatalen Politik warnten und es bereits viele positive Beispiele gab, wie das Karlsruher Modell oder die Rurtalbahn im Kreis Düren. Von einer ökologischen Verkehrspolitik her betrachtet, sei der Radweg eine Steuergeldverschwendung, die aber notwendig war, um das Trassenband vor der Zerstörungspolitik von CDU und FDP zu retten, so Staratschek. 
 
Mit diesem Plakat demontrierte Felix Staratschek (AL) schon mehrfach
bei den Demos der Friday for Futuer 
 


Staratschek warnt davor, diese Steuergeldverschwendung durch einen Ausbau dieses Radweges fortzusetzen. Hier wird dringend eine zweigleisige Stadtbahn gebraucht, die im dichten Takt zwischen Remscheid und Köln pendelt und durch die Zweigleisigkeit einen stabilen Fahrplan bieten kann. Wenn eine Bahnstrecke 30 bis 100 mal mehr Nutzer hat, als ein Radweg, so der AL-Politiker, dann müsse sich die Politik für das Verkehrsmittel entscheiden, dass die höchste Nutzung hat. 

Auch der Fahrradbus, so schön dieser auch sei, sei nicht überlaufen. Bei insgesamt 10 Fahrten sind die Busse durchschnittlich von  nur 6 Fahrgästen benutzt. Insgesamt biete der Fahrradbus Platz für 20 Räder. Diese Anzahl von Fahrrädern ließe sich auch in jeder Bahn auf der Balkanstrecke unterbringen, wobei die Bahn an Werktagen mindestens 3 mal die Stunde fahren würde von morgens 4 Uhr bis nach Mitternacht. Der Fahrradbus fahre nur von 10 Uhr bis 20 Uhr und das nur alle 2 Stunden an Wochenenden. Wenn die Bahnen am Wochenende alle 30 Minuten fahren und jede Fahrt 20 Räder mitnehmen kann, würden per Bahn in 2 Stunden 80 Fahrradplätze angeboten, an Wochentagen sogar 120. 

 
Eine Straßenbahn aus Karlsruhe im Pforzheimer Hbf..
Ohne dass man umsteigen muss kann man so Ziele in der Karlsruher
Innensatdt erreichen. So ein Konzept wäre ideal für die Balkanstrecke, um
einen Weg durch Wermelskrichen zu finden und in Remscheid bis zum
Friedrich Ebert Platz zu fahren. Auch im kleinen Ort Wildbad
im Schwarzwald wurde die Bahnstrecke als Straßenbahn bis zum Kurpark
verlängert. 
 
 


Das Fahrad hat für Felix Staratschek eine große Bedeutung und er setzt sich seit Jahrzehnten für bessere Radfahrbedingungen ein. Aber das Fahrrad muss PKW-Verkehr ersetzen und nicht Bahnverkehr, der für die Verkehrswende unverzichtbar ist. Hoffnung setzt Staratschek in ein Umdenken bei CDU und FDP. Christian Klicki (CDU Wemerlskirchen) habe entdeckt, wie schädlich das Fehlen der Bahn für Wermelskirchen ist. Diese Aussage habe den Verkehrspolitiker Felix Staratschek freudig überrascht. Er hofft, dass die CDU und FDP sich weiter mit der Materie befassen und erkennen, dass hier die Bahn absoluten Vorrang haben muss, damit Wermelskirchen, Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald und Burscheid optimal an Leverkusen und Köln angebunden werden und damit Burscheid und Wermelskirchen optimal an Wuppertal und Solingen angebunden werden. Ohne eine moderne Bahnanbindung drohe die ganze Region von der wirtschaftlichen Entwicklung im Großraum Köln abgehängt zu werden.     

Video für eine Reaktivierung des Balkanexpress und weitere Videos zur Verkehrswende in der Region: 
https://www.youtube.com/watch?v=AHCxjmNU33k&list=PLYE3FxlSdO9Vh3rumSWhLHbLOhRFYqggQ&index=4





Bilder: Felix Staratschek, für die Presse und Medien soweri den E§insatz für die Bahn frei gegeben

Montag, 9. März 2020

Zwei Petitionen beim Bundestag mischen Familienpolitik auf: Bündnis „Rettet die Familie“ ruft zur Mitzeichnung auf.

Sehr verehrte Damen und Herren,
bitte beachten Sie die Pressemeldung des Bündnis „Rettet die Familie“, in der besonders auf den Link zu einer aktuellen Petition an den Bundestag hingewiesen wird, die eine Honorierung auch der familiären Fürsorgearbeit fordert. Bitte helfen Sie bei der Verbreitung mit, damit wir in den nächsten Wochen das Quorum von 50 000 erreichen, so dass das Anliegen öffentlich im Petitionsausschuss behandelt werden muss. Wer noch kein Passwort hat, kann das über die Links rechts „Ich bin neu hier“ oder „Passwort vergessen“ leicht beschaffen.
Außerdem ein Hinweis auf ein Interview mit Prof. Joachim Bauer , der auf den Zusammenhang zwischen mangelnder Bindung der Kinder an die Eltern und der späteren Neigung, Hass gegen andere zu entwickeln, hinweist. Leider wird die Entwicklung dieser Bindung durch die einseitige Förderung der Krippenbetreuung erschwert statt gefördert.
Die Pressemeldung kann auch mit Hilfe des folgenden Links weiter verbreitet werden:
http://www.rettet-die-familie.de/presse

Beste Grüße
Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender Bündnis „Rettet die Familie“

 


Pressemeldung des Bündnis „Rettet die Familie“ 6.3.2020
Zwei Petitionen beim Bundestag mischen Familienpolitik auf: Bündnis „Rettet die Familie“ ruft zur Mitzeichnung auf.

Am 4. März lief die Zeichnungsfrist für eine Bundestagspetition, die sich gegen die besondere Erwähnung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz wandte, ab. Das für eine öffentliche Diskussion erforderliche Quorum von 50 000 Unterschriften wurde mit über 65 000 deutlich überschritten.


Dieser Erfolg zeigt, dass das Thema inzwischen auf breites Interesse stößt und die Befürchtung besteht, dass der Staat nach einer Verfassungsergänzung die Eltern noch stärker bevormunden wird, als er das schon heute tut. Als abschreckendes Beispiel kann hier Norwegen gelten, wo der Staat unter dem Vorwand, die Kinder zu schützen, diese schon bei Bagatellen von ihren Eltern trennt.


Eine zweite Petition bezieht sich auch auf ein tatsächliches Kinderecht, nämlich dem grundlegenden Recht auf Betreuung durch die eigenen Eltern. Dieses Kinderrecht wird bei uns z. Z. durch einseitige Förderung der Krippenbetreuung immer weiter eingeschränkt. Die Petition fordert eine gleichberechtigte Behandlung der familiären Betreuung von Kindern, Alten und Kranken mit herkömmlicher Erwerbsarbeit. Auch nach Ansicht des Bündnisses „Rettet die Familie“ ist spätestens seit der Vergesellschaftung der Alterssicherung (Stichwort Rentenreform 1957) auch die Betreuung von Kindern eine finanzielle Gemeinschaftsaufgabe. Diese Finanzierung darf aber nicht an eine vorgegebene Betreuungsart gebunden werden, wie das gegenwärtig durch die einseitige Finanzierung der Krippenbetreuung geschieht. Das verstößt gegen die Wahlfreiheit der Eltern, die ihnen Art 6 Abs 2 unseres Grundgesetzes garantiert.



Wie schon die Petition zur Änderung des GG wird auch die Petition zur Anerkennung familiärer Fürsorge-Arbeit vom Bündnis „Rettet die Familie“ unterstützt. Das Bündnis fordert daher zur Zeichnung auf, die noch bis zum 26. März möglich ist:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_02/_08/Petition_106938.$$$.a.u.html



Die Diskussion zum Thema der laufenden Petition ist längst überfällig. Eine Gesellschaft, in der die lebensnotwendige Fürsorge-Arbeit für Kinder, Kranke und Alte nicht mehr geachtet wird, ist nicht überlebensfähig. Der gegenwärtig zum Nachteil von Eltern und Kindern verfälschte Generationenvertrag muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.