Einer der aktivsten MdeP aus Deutschland, Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) hofft mit ihrer Stimme weitere 5 Jahre im EU-Parlament wirken zu können.

Sonntag, 27. Mai 2018

Zur Durchsetzung des Gender Mainstreaming:: Bouffier (CDU) und Al-Wazir (Grüne) verbrüdern sich

Sehr geehrter Felix Staratschek,

(Rundbrief der "Aktion in Gefahr" mit Bildern und Verlinkungen von Felix Staratschek)

der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Stellvertreter, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), haben bei der Präsentation der Leistungsbilanz der schwarz-grünen Landesregierung kein Zweifel gelassen:
CDU und Grüne wollen nach der Landtagswahl dieses Jahr unter allen Umständen weiter zusammen regieren.
Das Harmonie-Theater zwischen Bouffier und Al-Wazir sollte die Botschaft vermitteln: Es gibt keine Themen, die uns trennen!
Auch nicht die "Richtlinien zur Sexualerziehung", die ab dem ersten Grundschuljahr Gender und die Ideologie der "sexuellen Vielfalt" in allen Schulen vorsehen.

Dass nach den vielen Protesten die CDU immer noch nicht bereit ist, diesen Gender-Lehrplan einzustampfen oder gar zu verändern, ist ein Skandal. (Video-Doku der "Demo für Alle" im Juni 2017 durch Felix Staratschek)

Oberste Priorität der Hessen-CDU ist offensichtlich, sich gut mit den Grünen zu verstehen.

Dafür opfert die CDU das Erziehungsrecht der Eltern und die Kinder, die einer wahren Gender-Indoktrination in den Schulen unterzogen werden sollen.Gegen diese Politik auf dem Rücken von Kindern und Elternrechten müssen wir entschlossen und lautstark protestieren.
Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition "Kein Gender an Hessens Schulen!" https://www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/ zu unterstützen.

Das Karlsruher Modell - innovative Lösung für den ÖPNV

09.05.2018:

Aachen - Vortrag: Auch auf Aachen übertragbar? Das Karlsruher Modell – innovative Lösung für den ÖPNV

Mittwochswerkstatt „Zukunft gestalten"

pdf-Datei des Vortrages: Vortrag: Das Karlsruher Modell – innovative Lösung für den ÖPNV Auch auf Aachen übertragbar?
https://www.sfv.de/pdf/Das_Karlsruher_Modell.pdf


 
Eine moderne Karlsruher Stadtbahn trifft auf den
Esslinger Triebwagen des Bundenthalers in Karlsruhe Hbf


Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) und das Evangelische Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen hatten zu dem Vortrag im Rahmen der Mittwochswerkstatt "Zukunft gestalten" eingeladen am 9.5.2018 um 18.00 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen

Referent war Dr. Ing. Henry Riße, Forschungsinstitut für Abfall- und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen

Interesse für Energiethemen / erneuerbare Energien seit 20 Jahren, Interesse und Beschäftigung mit Bahnthemen, intensive Arbeit daran seit dem Campusbahn-Projekt, Mitarbeit an der Initiative Nahverkehr Aachen (INA 2.0), die sich mit dem Thema Schienen gebundener Nahverkehr in AC und der Städteregion befasst.

 
Die Stadtbahn nach dem Karlsruher Modell in Heilbronn.
Die 2013 eingeweihte Linie nach Neckarsulm im April 2014
an der Haltestelle Harmonie


Worum geht es?

Freitag, 25. Mai 2018

Erklärung des ÖDP-Landesvorstandes zur Ablehnung des Volksbegehrens „Rettet die Bienen!“ durch die Vorstände von BN und LBV

ÖDP-PRESSEMITTEILUNG vom 25. Mai 2018
Verlinkung und Bilder und Ergänzung der LBV-BN-Pressemitteilung durch Felix Staratschek

 
Auch Schmetterlinge und Nachtfalter werden immer seltener.

Erklärung des ÖDP-Landesvorstandes zur Ablehnung des Volksbegehrens „Rettet die Bienen!“ durch die Vorstände von BN und LBV:


Der Bienen- und Artenschutz muss dringend auf allen politischen Ebenen verbessert werden


Die ablehnende Stellungnahme (Wortlaut siehe weiter unten) der Vorsitzenden des Bund Naturschutz (BN) und des Landesbund für Vogelschutz (LBV) zum ÖDP-Volksbegehren "Rettet die Bienen!" ist nicht zu verstehen: 


Die Landesgesetzgebung ist keineswegs so bedeutungslos für den Arten- und Biotopschutz wie die beiden Landesvorsitzenden Mergner und Schäffer behaupten. Alleine die Lektüre der Naturschutzgesetze der anderen Bundesländer beweist, dass viele gute Regelungen für den Artenschutz, die in anderen Ländern gelten, in Bayern schlicht fehlen. 

 
So sieht die FAZ die ÖDP in Bayern:
"Wirksamste Oppositionspartei",
auch ohne Sitze im Parlament.
Hat es da die ÖDP nicht endlich verdient,
in den Landtag einzuziehen?
 
 

Der Gesetzentwurf des von vielen Fachleuten geprüften und unterstützten ÖDP-Volksbegehrens wird diese Mängel und Versäumnisse beheben. Das Volksbegehren wird klare Ziele für die Beschleunigung und Ausweitung des Biotopverbundnetzes bringen, z.B. durch den verbindlichen Schutz der Gewässerrandstreifen. Außerdem gibt der Gesetzentwurf anspruchsvolle Ziele für den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft im Freistaat vor. Der Staatsregierung wird außerdem eine regelmäßige Berichtspflicht über den Stand des Artenschutzes abverlangt. Arten- und Biotopschutz wird außerdem als Lehrinhalt verbindlich für alle Lehrpläne an bayerischen Schulen vorgeschrieben.

 
Farbenprächtiger Schmetterling: Der Admiral, hier im Efeu.
Im Herbst zieht das blühende Efeu Bienen, Schmetterlinge
Schwebfliegen und andere Insekten an, die sich von Pollen und 
Nektar ernähren. Wer eine Wand oder Mauer mit 
Efeu bewachsen lässt, schafft eine wertvolle Bienenweide.


Insgesamt wird ein erfolgreiches Volksbegehren für den Artenschutz wichtige und wirksame neue Regelungen bringen. Die wichtige Arbeit der vielen ehrenamtlichen Naturschützer vor Ort versucht verzweifelt gegen die vorhandenen Missstände anzugehen, das Volksbegehren packt die Probleme bei der Wurzel. Es ist nicht zu verstehen, dass die Vorsitzenden von BN und LBV gesetzgeberische Aktivitäten für den Schutz der Bienen und ganz allgemein für den Arten- und Biotopschutz nur auf europäischer und nationaler Ebene einfordern. Es ist angesichts der dramatischen Lage unerlässlich, auf allen politischen Ebenen die Regelungen zu verbessern. Und hier macht das Volksbegehren "Rettet die Bienen!" parallel zu den ersten Verboten von Neonikotinoiden auf europäischer Ebene in Bayern einen nächsten notwendigen Schritt. Die Landesebene ist nicht bedeutungslos - hier irren die Vorsitzenden Mergner und Schäffer. Die Mitglieder von BN und LBV werden sich mit Sicherheit ein eigenes Bild vom Wert des ÖDP-Volksbegehrens machen.


Link zur ÖDP- Pressemitteilung


Volksbegehren "Rettet die Bienen" für Artenvielfalt: 



Die Pressemitteilung gegen das von der ÖDP gestartete Volksbegehren im Wortlaut: 

Keine Unterstützung für Volksbegehren der ÖDP zum Bienensterben
BN und LBV sehen inhaltliche und rechtliche Mängel beim Gesetzesentwurf

Bayerns größte Umweltverbände, der BUND Naturschutz (BN) und der LBV werden den Antrag der ÖDP auf ein Volksbegehren für Artenreichtum und Naturschönheit in Bayern nicht unterstützen. Nach eingehender Prüfung kommen wir übereinstimmend zu dem Schluss, dass der Entwurf in der jetzigen Form kein wirksames Instrument zur Bekämpfung des dramatischen Arten- und Insektensterbens darstellt.

     
Bienen bringen uns nicht nur Honig, sondern tragen zum Erhalt
vieler Blütenpflanzen bei und machen die
Obstbäume Ertragreich.
 

Die Auswirkungen des rasanten Insektensterbens wurden von Naturschützern schon seit langem beklagt, im letzten Jahr ist das Thema schließlich auch in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen. Von allen Seiten besteht seitdem Einigkeit: es existiert dringender Handlungsbedarf, um den Rückgang von Bienen, Schmetterlingen und Co. zu stoppen.

Alle Initiativen zum Erhalt der Artenvielfalt sind begrüßenswert. Doch der Vorstoß der ÖDP, das Insektensterben mittels Landesgesetzgebung zu stoppen, kann aus Sicht von LBV und BN nicht zum Erfolg führen. Bürgergesetzgebung durch ein Volksbegehren ist ein schwerwiegendes und mit sehr hohem Aufwand verbundenes Instrument, das zielgerichtet eingesetzt werden sollte. BN und LBV unterstützen aktuell bereits das von der ÖDP mitinitiierte Volksbegehren „Betonflut eindämmen“, welches gemeinsam zum Erfolg geführt werden muss.

Richard Mergner, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz kommentiert: „Das heute von der ÖDP gestartete Volksbegehren zum Bienenschutz verfolgt ein wichtiges Ziel, welches jedoch nur maßgeblich auf nationaler und internationaler Ebene gelöst werden kann, wie z.B. das weitere Verbot von Agrargiften, die Reduktion von Nährstoff- und Schadstoffeinträgen oder die Bindung von Agrarsubventionen an Auflagen zur Förderung der Biodiversität. Auf bayerischer Ebene sind besonders die staatlichen Stellen gefragt, die ebenso wie die 50 pestizidfreien Kommunen bienenfreundlich mit gutem Beispiel vorangehen könnten.”

„Das Insektensterben und der Verlust an Biologischer Vielfalt insgesamt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Ursachen lassen sich nicht einfach mit einem Gesetz stoppen“, so Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV. „Zentraler Faktor ist unbestritten die intensive Landwirtschaft. Wir können den Erhalt der Biologischen Vielfalt nur in Zusammenarbeit mit den Landwirten erreichen. Dazu brauchen wir dringend eine Reform der europäischen Förderrichtlinien, die hier den Rahmen setzen.“

Link zur Pressemitteilung des LBV:


Anmerkung von Felix Staratschek: 

Auch wenn man Dinge am besten international lösen sollte, ist es nie verkehrt, auch lokal das Machbare zu versuchen. Denn lokale Aktionen wirken oft schneller, als internationale Verhandlungen und es gibt noch immer regionale Spielräume, die man so schnell wie möglich nutzen sollte. Ich finde es schade, das LBV und BN der ÖDP so in den Rücken fallen. Man hätte auch sagen können, wir sind arbeitsmäßig ausgelastet und können das Thema akut nicht als Verband schultern, aber wir empfehlen allen unseren Mitgliedern und Freunden privat das Volksbegehren zu unterstützen.  

 
Die Art, wie die Landwirtschaft betrieben wird,
hat großen Einfluss auf den Artenschutz.
Politik muss naturnahes Wirtschaften fördern.




Sonntag, 20. Mai 2018

Vandana Shiva ruft zu Protesten zur BAYER-Hauptversammlung auf

Vandana Shiva spricht am 24.05.2018 in Bonn

Vandana Shiva ruft zu Protesten  zur BAYER-Hauptversammlung auf

Pressemitteilung der CGB
Bild und Verlinkung im Text: Felix Staratschek

Die bekannte indische Aktivistin Vandana Shiva fordert dazu auf, sich am 24. Und 25. Mai in Bonn an den Protesten rund um die BAYER-Hauptversammlung zu beteiligen. „Die EU und immer mehr andere Länder segnen die von BAYER angebahnte MONSANTO-Übernahme ab. Wollen oder können die Staaten der geballten Wirtschaftsmacht nichts entgegensetzen? Umso wichtiger ist es, dass die Menschen selber ein unübersehbares Zeichen gegen die zunehmend monopolistische Macht der multi-nationalen Agro-Industrie – oder treffender: des Agrargift-Kartells – setzen“, so Vandana Shiva.

 
Der Einfluss von Bayer und Monsanto auf die Landwirtschaft
stößt auf Kritik. 
 

Die Verfechterin einer Agrar-Wende ruft dazu auf, das AktionärInnen-Treffen zu einem Forum für eine ökologische, vielfältige und wirklich nachhaltige Landwirtschaft zu machen. VertreterInnen von 
IFOAM, der weltweiten Bewegung für den biologischen Landbau, 
ImkerInnen-Verbände und die „Honig-Connection“ 
haben ihr Kommen bereits angesagt. 

Zudem erwarten die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN und das „Stopp BAYER/Monsanto“-Bündnis unter anderem AktivistInnen von 
INKOTA

Auch Geschädigte von BAYER-Arzneien werden die Hauptversammlung wieder als Forum für Kritik nutzen.


Vandana Shiva nimmt am Vortag des AktionärInnen-Treffens in Bonn an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Einstieg in den Ausstieg aus der Pestizid-Falle“ teil und gibt vorher eine Presse-Konferenz. Diejenigen, die es nicht zu den Terminen nach Bonn schaffen, bittet die Inderin, den VeranstalterInnen anderweitig den Rücken zu stärken: „Wer den Protest und Widerstand nicht vor Ort unterstützen kann, sollte sich überlegen, ob er die Initiatoren der Protest- und Demonstrationsveranstaltungen nicht durch eine Spende unterstützen kann, denn Widerstand gegen die mit Millionen-Budgets finanzierte Propaganda der Konzerne kostet auch Geld.“


Die CBG erhält wegen ihrer konsequenten Konzernkritik keine offizielle Förderung und muss jeden Handschlag mit Spenden finanzieren. Deshalb jetzt helfen. Und spenden. Und Fördermitglied werden.
EthikBank
IBAN DE94 8309 4495 0003 1999 91
BIC GENODEF1ETK
Online-Spenden aus dem In- und Ausland sind auch über PayPal auf unserer Internetseite möglich (gelber Spendenbutton auf der Seite oben links)
Mit herzlichen und solidarischen Grüßen!
Simon Ernst / Axel Köhler-Schnura
Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)


3. Termine & Aktionen in Bonn


Donnerstag
24. Mai 2018, 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion
Stopp BAYER/MONSANTO
"Einstieg in den Ausstieg aus der Pestizid-Falle"
mit Vandana Shiva, Alan Tygel, Harald Ebner und Jan Pehrke
Brückenforum,
Friedrich-Breuer-Str. 17
Bonn


Freitag
25. Mai 2018, ab 7 Uhr morgens
Aktionen vor und in der BAYER-Hauptversammlung
Stopp BAYER/MONSANTO
(bis ca. 11 Uhr vor dem Saal, bis ca. 18 Uhr im Saal)
World Conference Center Bonn,
Platz der Vereinten Nationen

Das internationale Netzwerk der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) leistet seit 1978 erfolgreich Widerstand gegen einen der großen Konzerne der Welt. Die CBG übt Solidarität mit den Opfern von Konzernverbrechen und Konzernwillkür.


Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
Postfach 15 04 18
40081 Düsseldorf
 www.cbgnetwork.org
Twitter http://twitter.com/BayerGefahren
Facebook www.facebook/BAYER-Gefahren

Weltbienentag: Raabs (ÖDP) fordert Masterplan der Bundesregierung zum Erhalt der Insektenvielfalt

Raabs (ÖDP) fordert Masterplan der Bundesregierung 
zum Erhalt der Insektenvielfalt
Maßnahmen auf allen Ebenen erforderlich – 
Weltbienentag der UN am 20. Mai
Schmetterlinge, wie der Admiral brauchen Blütenpflanzen und für
die Raupen Brennnesseln und Disteln. Mit ein bisschen mehr
Wildness kann man sich ihrer Farbenpracht erfreuen. Efeu ist im Herbst
als Spätblüher eine wichtige Insektenweide  

Pressemitteilung der ÖDP
Verlinkung und Bilder: Felix Staratschek

Anlässlich des 2018 erstmals begangenen Weltbienentages appelliert Christoph Raabs, Bundesvorsitzender der ÖDP, an die Bundesregierung, massive Anstrengungen zum Erhalt der Artenvielfalt in der Insektenwelt zu unternehmen. „Die dramatischen Rückgänge bei der Zahl der Insekten können nicht nur schulterzuckend zur Kenntnis genommen werden“, so Raabs. „Wir brauchen einen Masterplan zum Erhalt der Insektenvielfalt.“ Es müssten nunmehr sehr schnell Finanzmittel des Bundes in die Forschung fließen, um zunächst die Ursachen für dieses Phänomen zu klären.

 
Eine wissbegieruge Hornisse liest die Tageszeitung. Vor diesen Brummern braucht man
keine Angst zu haben, da die nicht, wie ihre kleineren Verwandten,
die Wespen, auf Süßes aus sind. Im Gegenteil Hornissen sind auf Wespen aus
und sorgen so für mehr Ruhe an der Kaffeetafel. 
 

„Ich gehe davon aus, dass die Insektenwelt von mehreren Seiten aus bedroht wird. Alleine der intensiven Landwirtschaft die Schuld zu geben, greift sicherlich viel zu kurz“, ist sich Raabs sicher. So habe es in den vergangenen Jahren eine Zunahme bei den biologisch bewirtschafteten Flächen gegeben und auch eine Reihe von Initiativen in der Landwirtschaft selbst (Projekt „Blühende Rahmen“), ohne dass dies zu einer signifikanten Verbesserung der Situation geführt habe. Eine umfassende Bestandsaufnahme der sich in den letzten Jahrzehnten verändernden Lebensbedingungen für Insekten sei daher unverzichtbar und überfällig.

 
Ein Kleiner Fuchs wärmt sich in der Herbstsonne
auf Blütenständen vom Efeu.  
  

Raabs verlangt aber bereits jetzt Anstrengungen der Kommunen, wie z.B. die Anlage ausgedehnter Blühflächen in kommunalen Parks. Zudem seien Gartenbesitzer in der Pflicht, auf den Einsatz von Pestiziden im Hausgarten zu verzichten, Staudenbeete als Bienenweide anzulegen und nicht die gesamten Rasenflächen kurz zu mähen. Der Pflanzenhandel könne mit einem verstärkten Angebot von Bienenfutterpflanzen und dem weitgehenden Verzicht auf Neuzüchtungen ohne Nährwert für Insekten ebenfalls seinen Teil für eine Stabilisierung der Bestände beitragen.

 
Ein Tagpfauenauge hat sich ins Haus verflogen. 
 

„Ein wichtiger Aspekt ist zudem die grassierende Lichtverschmutzung unseres Landes“, so Raabs weiter. Es müsse sehr kritisch hinterfragt werden, ob die Anleuchtung von Gebäuden durch die Industrie, die Kommunen oder auch durch Kirchengemeinden wirklich sinnvoll und notwendig sei.


   
Zumindest Libellen scheinen von mehr Gartenteichen
zu profitieren. Denn zu meiner Schulzeit kann ich mich nicht
an Libellen in Radevormwald erinnern.
 


„Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, wird es gelingen, Maßnahmen für den Erhalt der Insektenvielfalt, und damit letztlich auch der Vogelwelt, durchzusetzen“, so Raabs abschließend. Eine in diesem Kontext sehr wertvolle Aktion sei das von der ÖDP Bayern angestoßene Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Die geforderten Gesetzesänderungen könnten einen großen Beitrag dafür leisten, dass es zukünftig wieder mehr Rückzugsräume für Insekten gebe.

 
Bienen sind wichtige Insekten. Ohne deren Fleiß
wäre das Obstangebot nicht da oder es wäre sehr
aufwendig, alle Blüten von Hand zu bestäuben.
Und nebenher lassen die sich von den Honig klauen,
bekommen dafür aber Schutz und Fürsorge
und werden zu den Blütenfeldern gefahren. 
 

Ergänzung von Felix Staratschek:

Die Vielfalt der Insekten ist auch wichtig für stabile Ökosysteme, da viele Vögel ohne Insekten ihre Brut nicht aufziehen können oder Insekten für unsere Landwirtschaft schädlich werden, weil Nutzinsekten meist anfälliger für die Veränderungen durch den Menschen sind. Schwebfliegen, Florfliegen, Marienkäfer. Laufkäfer, etc. reduzieren Insekten, die bei zu starken Auftreten die Pflanzen schädigen oder die Ernte fressen. Auch Fledermäuse sind auf fliegende Insekten angewiesen. 


Gift in Essen und Natur!
Keine Biene auf der Flur!
Und Du glaubst es trifft Dich nicht?
Zukunft wählen, ödp

Link zur Pressemitteilung

Volksbegehren "Rettet die Bienen" in Bayern:

Projekt "Blühender Rahmen" der bayerischen Imker:


Da es dort keine Sperrklausel gibt, hat die ÖDP einen Abgeordneten im EU-Parlament.  
​Hier können Sie dem Mitglied des EU-Parlaments Dr. Klaus Buchner MdeP aus München (ÖDP) Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/prof-dr-klaus-buchner 

Libellen flogen schon Millionen Jahre vor den Dinosauriern
durch die Luft, 
  

   

Aussaat im Mittelalter, Relief in der Paradies-Halle des
Paulus-Domes in Münster. Heute müssen wir
bei der Aussaat auch daran denken,
dass Bienen und andere Insekten genug
Pflanzen als Lebensgrundlage vorfinden.
 
 
   

Kohlensdtoffdioxid (CO2): Der Grundstoff für den Energiespeicher Methanol

Folgend der Rundbrief des Solarenergiefördervereins mit Gednaken zur Nutzung des CO2. Vorweg dazu eine Anregung von mir: 


Warum CO 2 aus der Athmosphäre zurück holen, wo es zahlreiche natürliche geologische CO2- Quellen gibt, die man anzapfen könnte. Die dort höhere Konzentration macht es effektiver. Man müsste nur geologische Brüche finden, an denen das Gas aus dem Erdinneren strömt und dass dort auffangen.


Island könnte der große Lieferant von Energie werden, die Vulkane liefern Wärme für Strom und CO 2. Dort könnte ständig Methanol produziert werden und mit Schiffen exportiert werden.


In Deutschland gibt es die Vulkaneifel oder die CO2 Quellen in Bad Driburg. Und vielleicht gibt es noch viel mehr Quellen, man hat nur nicht danach gesucht, weil die noch nicht rohstofflich nutzbar waren. Wenn man diese Quellen direkt anzapft hat man hohe CO2 Konzentrationen und kann dafür weniger effiziente Rückgewinnungen an den Verbrennungsorten oder aus normaler Luft verzichten, weil man diese Quelle effizient reduziert.


In Afrika gibt es einen See, der gelegentlich riesige CO2 Entgasungen mit vielen Opfern erzeugt, das Gas ließe sich auch gewinnen, bevor es zum nächsten Vorfall kommt. Ebenso gibt es in Japan, Indonesien, Italien, am Ostafrikanischen Graben, in den Anden und Rocky Montains Vulkanismus, so dass an vielen Orten CO2 zu Methanol verwandelt werden könnte. Dieses CO2 geht bisher eh in die Athmosphäre und es schadet daher nicht, wenn man dies vorher über erneuerbare Energien zum Energiespeicher umbaut und erst dann dezentral in die Luft entlässt. 

(Felix Staratschek


Folgend der Newsletter des Solarnergiefördervereins:

 
Ein Windrad am Biggesee im Sauerland. Wind gibt es überall, oft mehr
als für den akuten Strombedarf nötig. Solche Überschussenergie
könnte in Methanol gebunden werden, dass aus CO2 gewonnen wird.
(Bild und Text: Felix Staratschek) 


[sfv-rundmail] 11.05.2018

1. Neue illegale Abschalteinrichtung bei AUDI entdeckt und durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) bestätigt.

2. Langzeitspeicherung von elektrischer Energie wird totgeschwiegen

3. Kohlenstoff aus der Luft holen? Mit einfachen Worten erklärt

4. Kohlenstoffbedarf künftig aus der Atmosphäre decken - Unsere letzte Chance?

Samstag, 19. Mai 2018

Familienpolitik: EU muss den Neustart für die Zukunft schaffen statt die Familie zu ignorieren

Pressemitteilung

Brüssel, 15 Mai 2018

Am 15. Mai ist der Internationale Tag der Familie, 2018 mit einem Schwerpunkt der Vereinten Nationen "Familien und inklusive Gesellschaften". Die Familie ist der erste Ort der Inklusion, wo der Wert jedes Menschen in seiner Einzigartigkeit begrüßt werden kann. "Eine inklusive Gesellschaft beginnt mit der Familie: Die Familie ist die Lebenszelle der Gesellschaft und jede Gesellschaft braucht die Familie, um wirklich inklusiv zu sein".

 
Statt sich für Familien einzusetzen ist die Politik damit befasst,
unsere Gesellschaft umzuerziehen. Alles ist erlaubt und gut,
wenn man nur Kondome nutzt. Aufnahme im Juni 2017,
Statt Familienmainstreaming steht Gender Mainstreaming auf der
Tagesordnung und eine Sexualkisierung der Gesellschaft vom
Kindergarten an. 
 
(Bild und Text Felix Staratschek)


Der Präsident der FAFCE, Antoine Renard, hat heute auf einer Pressekonferenz im Europäischen Parlament die FAFCE-Resolution für einen demografischen Frühling vorgestellt, die vom Vorstand des Bundes auf seiner letzten Sitzung in Wien herausgegeben wurde. "Unsere Föderation wollte, wie er sagte, auf diese stille Notlage aufmerksam machen und eine Familienpolitik auf nationaler Ebene fordern, die wirklich den wesentlichen Beitrag der Familie zur Gesellschaft berücksichtigt".
http://fafce.org/index.php?option=com_content&view=article&id=472:fafce-vorstandsbeschluss-uber-den-demographischen-fruhling-fur-europa&catid=10:termine&Itemid=238&lang=de


Der Rat der Europäischen Union wird voraussichtlich nächste Woche seine Schlussfolgerungen zur Rolle der Jugend bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen annehmen. FAFCE nimmt positiv zur Kenntnis, dass der Rat sich endlich mit diesem dringenden Thema befasst. Dennoch ist es erstaunlich zu sehen, dass in diesem Dokument die Familienpolitik als Kernfrage und als Ausweg aus der Krise ignoriert wird.
http://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-8301-2018-INIT/en/pdf


Unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips ist es dringend erforderlich, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs diese komplexe Situation, den demografischen Winter, ernsthaft diskutieren. Die Mitglieder von FAFCE sind sich der großen anthropologischen Herausforderungen bewusst und betrachten die Familie als Schlüssellösung, den Ort, an dem das Leben zuerst willkommen ist, und den Neustartpunkt für die Zukunft.



Aus diesem Grund unterstützt die FAFCE nachdrücklich das Pro-Life-Gesetz, das von einer Bürgerinitiative in Polen vorgeschlagen wurde. 
FAFCE unterstützt auch die legitime Forderung von rumänischen Bürgern für ein Referendum über die Ehe. 
Aus diesem Grund hat er mit großer Besorgnis den Fall von Alfie Evans im Vereinigten Königreich und alle Versuche verfolgt, das Recht auf Leben jeder Person in der Welt zu gefährden. Aus diesem Grund ist FAFCE sehr besorgt über den Gesetzesvorschlag zur Legalisierung von Euthanasie in Portugal. Aus diesem Grund unterstützt FAFCE die "Love Both" -Kampagne in Irland voll und ganz, für ein klares Nein zum 8. Verfassungsreferendum vom 25. Mai: ein klares Nein zum Referendum, um ein klares Ja zum Leben zu sagen. https://loveboth.ie/


Lasst uns am Internationalen Tag der Familie feiern, was Familie wirklich bedeutet: die Grundzelle der Gesellschaft, aus der das Leben für die Zukunft unseres Kontinents entspringt. Lasst uns neu beginnen, indem wir dieser klaren Realität ins Auge sehen: kein EU-Mitgliedstaat verfügt über eine Ersatzgeburtenrate. Lasst uns echte Familienpolitik machen und auf unserem Kontinent wieder eine Kultur des Lebens einführen.


Kontakt:
Nicola Speranza, Generalsekretär
www.fafce.org



Die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa vertritt 22 nationale und kommunale Organisationen: wir geben den Familien aus katholischer Sicht auf europäischer Ebene eine Stimme. FAFCE hat partizipatorischen Status beim Europarat und ist Mitglied bei der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte.


Unterstützen Sie uns
http://fafce.org/index.php?option=com_content&view=article&id=135&Itemid=232&lang=de

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Die Mentalität von Abtreibungsaktivisten verstehen - Wer ist hier menschenverachtend, radikal und fanatisch?

Die Mentalität von Abtreibungsaktivisten verstehen - Wer ist hier menschenverachtend, radikal und fanatisch?

Frankfurt am Main, den 17.05.2018


Liebe Freunde des Lebens,


Ende vergangener Woche publizierten Abtreibungsaktivisten folgenden Satz auf Twitter:


"Schafft die Paragraphen 218 und 219 ab, die Abtreibung von Zellklumpen kann in einem säkularen Staat, der Religion nicht zur Grundlage hat, nicht bestraft werden."
Dieser eine Satz reicht aus, um die Mentalität jener zu beschreiben, die immerfort gegen das Recht auf Leben agitieren:
Menschenverachtend, radikal, fanatisch.

 
"Hätte Deine Mutter abgetrieben, sag mir, wo wärst Du geblieben?"
Mit dieser Frage kontere ich auf Demos und bei Gebetszügen den Ruf
"Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben."
Diese Aussage unterstellt als alle Gegner der Abtreibung
Christen sind. Natürlich gibt es viele Christen unter Abtreibungsgegnern,
aber es geht zunächst nicht um das Menschenrecht auf Leben, auf dem
alle anderen Menschenrechte aufbauen, den ein Toter
hat nichts mehr von den Menschenrechten.
(Bild und Text: Felix Staratschek)


Menschenverachtend:

Einen ungeborenen Menschen als "Zellklumpen" zu bezeichnen, kann nicht anders als menschenverachtend bezeichnet werden.

Überlegen Sie folgende Situation: Eine Frau verkündet ihren Verwandten, Freunden und Bekannten, dass sie schwanger sei. Kann man sich vorstellen, dass ihr alle Blumen und Pralinen schicken mit einer beigefügten Karte, auf der steht: "Viele Glückwünsche für Deinen Zellklumpen im Bauch"?

Oder: Kann man sich vorstellen, dass Klatschblätter das Wort "Zellklumpen" verwenden, wenn sie über die Schwangerschaft einer berühmten Schauspielerin oder von Catherine von England berichten?

Keine Frau auf der ganzen Welt würde sagen: Ich nehme Schwangerschaftsurlaub, weil ich nun einen "Zellklumpen" im Bauch habe.

Das Wort Zellklumpen hat eindeutig die Absicht, einen Menschen zu entmenschlichen, ihn zu eine purem Objekt zu machen, das man einfach wegwerfen kann.


Radikal:


Die Abtreibungsaktivisten beschreiben uns gerne als "radikale Abtreibungsgegner" weil wir eindeutig und klar zum Recht auf Leben aller Menschen eintreten. Das mag radikal im eigentlichen Sinne des Wortes sein (radikal bedeutet generell, gründlich, grundsätzlich, vollständig), doch vor allem ist es eine rationale, gerechte und konsequente Haltung. Denn alle Menschen haben ein Recht auf Leben, das geschützt werden muss. Man darf bei diesem Recht keine Abstriche und meinen: Die einen haben mehr Recht auf Laben als die anderen.

Die "Radikalität" der Abtreibungsaktivisten ist von einer ganz anderen Natur: Die Radikalität der Linken richtet sich gegen die Vernunft, gegen die Moral, gegen das Gewissen und gegen die Rechtsordnung.

Wer von einem "Zellklumpen" spricht, ist "radikal" gegen die Vernunft, weil er etwas abstreitet, dass (auch wissenschaftlich) längst erwiesen ist: Mit der Zeugung entsteht ein Mensch.

Wer von "Zellklumpen" spricht, ist radikal gegen jegliche Moral, denn er macht den Menschen zu einem leblosen Objekt, das man beliebig vernichten kann.

Wer von "Zellklumpen" spricht, ist radikal gegen das eigene Gewissen, denn alle Menschen haben in ihrem Inneren das Gebot eingeprägt: Du sollst nicht töten!

In der öffentlichen Diskussion ist auffällig, dass die Abtreibungsaktivisten, das Leben des ungeborenen Kindes stets ausblenden, möglicherweise, um ihr Gewissen zu beruhigen.

Und schließlich ist jemand, der von "Zellklumpen" spricht radikal gegen die Rechtsordnung, denn in Deutschland ist (zumindest theoretisch) das menschliche Leben von der Zeugung an geschützt.


Fanatisch:


Als fanatisch bezeichnet man eine Person, die eine Position, eine Meinung, eine Haltung vertritt die sich nicht rational begründen lässt. Der Mensch, der sich aus purem Trieb oder Emotion zu einer Handlung verführen lässt, die sich überhaupt nicht begründen lässt, handelt fanatisch.

Die Texte und Slogans der Abtreibungsaktivisten haben stets einen neurotischen und hysterischen Unterton. Zudem blenden sie das Wesentliche des Problems aus: Bei einer Abtreibung wird ein Kind getötet. Man gewinnt fast den Eindruck, sie flüchten in den Fanatismus, um diese evidente Tatsache zu verdrängen. Dies führt dazu, dass sie sich mit der Zeit wie eine Masse von Automaten verhalten, die stets dieselben Sprüche wiederholen: "Mein Bauch gehört mir", "ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine". Das vernunftmäßige Denken wurde offenbar auf ein Minimum reduziert, sie werden nur noch vom irrationalen Hass gegen die ungeborenen Kinder und gegen die Lebensrechtler angetrieben.

Wie müssen wir uns angesichts dieser Menschenverachtung, dieser Radikalität und dieses Fanatismus der Abtreibungsaktivisten verhalten?

Wir müssen Alarm schlagen und bekannt machen, wer hinter dieser Anti-Lebens-Agitation steht!

Diese Botschaft können wir nur wirkungsvoll in der Öffentlichkeit verbreiten, wenn SOS LEBEN viele Teilnehmer hat.

Bitte laden Sie Verwandte, Freunde und Bekannte ein, die Rund-E-Mails von SOS LEBEN zu erhalten.

Nur wenn wir stark genug sind, werden wir in der Lage sind, die Lügen der Abtreibungslobby effizient bekämpfen zu können.

Hier einschreiben
https://www.dvck.org/wie-kann-ich-helfen/

Machen wir gemeinsam unsere Aktion SOS LEBEN immer größer. Helfen Sie uns, neue Teilnehmer zu finden.


Mit bestem Dank und herzlichen Grüßen

Pilar Herzogin von Oldenburg


PS: Falls es Ihnen möglich ist, helfen Sie uns bitte auch mit einer Spende von 15, 25, 50 oder 100 Euro, damit wir unsere öffentliche Präsenz durch Anzeigen stets vergrößern können.

Hier spenden
https://www.dvck.org/spende/?sos_2/spende


DVCK e.V., Emil-von-Behring-Str. 43, 60439 Frankfurt am Main, Germany

ÖDP-Bayern startet Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben!“

PRESSEMITTEILUNG vom 18. Mai 2018


ÖDP startet Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben!“


Eine der wenigen Ausbahmen wo Massentierhaltung
sinnvoll ist. Bienen sind unverzichtbar für die
Natur und den Ertrag vieler Nutzpflanzen. 


Die Ökologisch-Demokratische Partei hat heute das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gestartet. Ziel der ÖDP ist es, das dramatische Artensterben zu stoppen.
"Wir erleben derzeit das größte Artensterben seit den Dinosauriern und können hier nicht mehr tatenlos zusehen", zitiert Bernhard Suttner, langjähriger ÖDP-Landesvorsitzender und Sprecher des Volksbegehrens, die Wochenzeitung "Die Zeit". Über 50% der Bienenarten sind bedroht und über 80% der Falter sind bereits verschwunden. Auch Vögel und viele andere Arten sind in ihren Beständen drastisch dezimiert.

Demo am 9.6.18 in Lingen: Für einen Exportstop von Brennelemente an Risikoreaktoren in Belgien

Kommt zur Demo nach Lingen im Emsland!
Für einen Exportstop von Brennelemente an Risikoreaktoren in Belgien. https://www.lingen-demo.de/
Nach der beeindruckenden Aufforderung an Präsident Macron für die Abschaltung der gefährlichen AKW-Blöcke in Tihange bei der Karlspreisverleihung auf dem Markt in Aachen, rufen wir als Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie und Stop Tihange dazu auf, am 9.6. 2018 mit nach Lingen zu kommen.


Es kann und muss eine große und überzeugende Demo werden!


Beginn der Demonstration:
Samstag, den, 9.6.2018
um 13.00 am AKW Emsland
(Adresse: Am Hilgenberg, Lingen)
Bus (evtl. Busse) ab Aachen, 9.00 ab Hbf , Ankunft Rückkehr ca. 18.00 Anmeldung über www.stop-tihange.org )


(oder in der Kleingruppe mit dem Wochenendeticket der Bahn. Allerdings sind es ca. 6 km vom Bahnhof zur Demo, Buslinie 151 bis Lingen Hanekenfähr, fährt samstags nur bis nach ca. 13 Uhr, http://www.reise-freunde.de/system/fahrplaene/VGE/Lingen/7151.pdf
oder Linie 141 mit mehr Fahrten nach Estringen:
http://www.reise-freunde.de/system/fahrplaene/VGE/Lingen/7141.pdf
Google-Map:
https://www.google.de/maps/place/Am+Hilgenberg,+49811+Lingen+(Ems)/@52.465134,7.3286191,4035m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47b82827d3546239:0xc77b1d76e983dfc7!8m2!3d52.4735489!4d7.3249552
(Ergänzung von Felix Staratschek))


Wenn man erstmal in Lingen angekommen ist (zugegeben: eine etwa 3-stündige Busfahrt ist etwas lang, aber manchmal sehr informativ und unterhaltsam), sind es nur ca. 3000 Schritte Demonstrationszug (2 km) zur Brennelemente-Fabrik. Diese beliefert AKW europa- und weltweit, u.a. Tihange und Doel.


Es ist ein Unding, dass Bundesminister, NRW und nach Umfragen Millionen von Menschen das Abschalten dieser Hochrisiko-Meiler fordern, aber diese gleichzeitig von Deutschland aus beliefert werden.


In einem Gutachten der IPPNW (Ärzte gegen Atomkrieg und AKW) belegt die Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm sehr überzeugend und unmissverständlich, dass die weitere Belieferung der stark risikobehafteten grenznahen Atommeiler mit in Deutschland hergestellten Brennelementen mit dem geltenden Recht nicht vereinbar ist. Nach Paragraph 3 des Atomgesetzes dürfen die zu exportierenden Kernbrennstoffe nur dann eine Ausfuhrgenehmigung erhalten, wenn sie "nicht in einer die innere oder äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährdenden Weise verwendet werden". Erforderlich ist außerdem "ein Handeln bereits aus Vorsorgegründen und nicht erst zur Gefahrenabwehr." Dass die Risikomeiler von Tihange und Doel für die deutsche Bevölkerung ein Sicherheitsrisiko darstellen, ist sogar die Einschätzung des Bundesumweltministeriums. Wenn es trotzdem die Ausfuhr der Brennelemente genehmigt, handelt es also rechtswidrig. Es hat nicht nur die Möglichkeit, sondern nach dem Atomgesetz auch die Pflicht, diese Exporte zu stoppen!!!


Nur wenn die Demo wirklich groß wird, unterstreicht sie die gerade durchgeführte Umfrage des forsa-Instituts (im Auftrag des Umweltinstituts München):


Forsa-Umfrage in NRW: Zwei Drittel gegen Brennelement-Exporte und für Stilllegung der Atomfabriken
In einer repräsentativen Studie hatte forsa 1.075 Menschen in Nordrhein-Westfalen befragt. 67 Prozent der Bürgerinnen und Bürger befürworten einen Lieferstopp von Brennelementen ins Ausland. 68 Prozent sprechen sich für die komplette Stilllegung der zwei Atomfabriken in Deutschland aus.


Also müssen sich die zwei Drittel auf den Weg nach Lingen machen, um unseren Politikern ein deutliches, nicht mehr ignorierbares Bild abzugeben. Du gehörst auch dazu.


„Um das Risiko eines verheerenden Reaktorunfalls in Belgien zu bändigen, braucht es einen sofortigen Exportstopp für die deutschen Atomfabriken. Es liegt in der Hand von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, künftige Liefergenehmigungen zu verweigern“, so Dr. Philipp Bedall, Referent für Energie- und Atompolitik beim Umweltinstitut München, das die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.


Für das Redaktionsteam


Inge Gauglitz


Weitere Informationen und Quellenangabe:


Repräsentative forsa-Umfrage in NRW im Auftrag des Umweltinstituts
http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Downloads/01_Themen/01_Radioaktivitaet/Atomfabriken/36274_q8363_text_NRW.pdf
Pressemitteilung zu den Ergebnissen einer themengleichen Forsa-Umfrage in Niedersachsen
http://www.umweltinstitut.org/presse/presse-details/aspresse/129/forsa-umfrage-in-niedersachsen-breite-mehrheit-gegen-brennelement-exporte-und-fuer-stilllegung-der.html
Hintergrundinformationen zu den Atomfabriken und Brennstoff-Exporten (inkl. Gutachten von IPPNW und BMU)
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/lieferstopp-fuer-risikoreaktoren.html?activeTab=1


https://www.lingen-demo.de/ 


Ergänzung von Felix Staratschek: 
Die ÖDP unterstützt die Ziele der Demo: 
"Atomausstieg europaweit" forderte die ÖDP zur Wahl des
EU-Parlamentes. Sie hatte Erfolg und ist mit dem Atomphysiker
Prof.Dr.Klaus Buchner zog in das EU-Parlament ein. 
Hier können Sie dem Mitglied des EU-Parlaments Dr. Klaus Buchner MdeP aus München (ÖDP) Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/prof-dr-klaus-buchner

Freitag, 18. Mai 2018

Entgelt der Kleinkindbetreuung in Höhe der Krippenkosten gerechtfertigt

Entgelt der Kleinkindbetreuung in Höhe der Krippenkosten gerechtfertigt


Jenniffer Ehry-Gissel, Mutter von zwei kleinen Kindern und Vorstandsmitglied im Verband Familienarbeit, zum Muttertag am 13. Mai 2018: 
Einmal im Jahr wird sie geehrt. Idealerweise darf die Mutter am sogenannten Muttertag, an ihrem Ehrentag, ausschlafen, Sie bekommt ein üppiges Frühstück ans Bett serviert, und ihre Familie hält Dankesreden und Lobpreisungen ob der täglichen Höchstleistungen, die sie gekonnt vollbringt. Selbstgebasteltes und Selbstgemaltes wird überreicht und sie darf sich wünschen, was an diesem Tag gemeinsam unternommen wird. Das tut der Mama-Seele gut.


Kein Wunder, vollbringen Mütter doch tatsächlich Großes: Sie müssen immer präsent sein, auf Abruf rund um die Uhr, egal an welchen Wochentagen. Sie haben keinen Anspruch auf Urlaub und Krankheitstage. Sie sind ständig auf den Beinen. Sie sind Krankenschwester, Lehrerin, Chauffeur, Köchin, Waschfrau, Putzfrau, Managerin, Entertainerin.


Wie sehen die restlichen 364 Tage des Jahres für diese Mütter aus? Die Arbeit, die eine Mutter leistet, wird in der Gesellschaft schlichtweg nicht anerkannt. Weder finanziell noch ideell. Betreut eine Mutter ihre Kinder selbst und ständig, wird sie müde belächelt. Gibt sie ihr Kind nach dem ersten Geburtstag in eine Kinderkrippe und geht einer Erwerbstätigkeit nach, erfährt sie Anerkennung.

Das gilt auch dann, wenn ihr Erwerbsarbeitsplatz eine Kinderkrippe ist. Wenn sie fremde Kinder betreut, ist das angesehen. Betreut sie eigene Kinder, gilt das als Nichtstun. Warum ist das so? Es ist so, weil das eine bezahlt wird und das andere nicht.


Ehry-Gissel weist darauf hin, dass inzwischen nachgewiesen sei, dass sich ein Kind in den ersten Jahren zu Hause, meist bei der Mutter, am wohlsten fühlt und dort am ehesten eine feste Bindung zu den Eltern entwickelt, als beste Grundlage für eine stabile Psyche fürs ganze Leben. Durch Messung von Hormonspiegeln sei auch bekannt, dass die Fremdbetreuung in frühen Jahren meist ein gewaltiger Stress für das Kind ist, so dass es eher dazu neigt, Angstgefühle zu entwickeln, die die spätere Entwicklung belasten.


Ehry-Gissel: „Es besteht für den Staat kein sachlicher Grund, für eine Betreuung in der Krippe mehr Geld auszugeben als für eine Betreuung zu Hause. Eine Arbeit darf nicht danach bewertet werden, wie sie bezahlt wird, sondern muss danach bezahlt werden, was sie wert ist.


Ein Erziehungsentgelt in den ersten drei Jahren in Höhe der Krippenkosten, also etwa von 1000 €, ist sachlich gerechtfertigt und ermöglicht die Gleichberechtigung aller Mütter. Unsere Politik fordert dagegen die Gleichstellung der Frauen im Erwerbsleben und verhindert so echte Gleichberechtigung. Und was noch schlimmer ist: Sie schadet in vielen Fällen den Kindern. – Das Erziehungsentgelt kann dagegen auch dazu verwendet werden, eine Fremdbetreuung eigener Wahl zu finanzieren.“


Johannes Resch

Stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit

www.familienarbeit-heute.de

www.johannes-resch.de


Anmerkung von Felix Staratschek:

Bei Mindestlohn und einer Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche müsste der Lohn gut 1300 Euro für das erste Kind betragen. Schlechter, als eine normale Erwerbsarbeit zum Mindestlohn sollte das Erziehungsgehalt nicht ausfallen.  Wegen Synergieeffekten kann der Betrag für jedes weitere Kind kleiner ausfallen. 1000 Euro entspricht einen Stundenlohn von 6,5 Euro. Und da Erziehungsarbeit keine Zeitgrenzen kennt, wird der Stundenlohn von Erwerbsarbeit eh nicht erreicht, aber der Ausfall an Erwerbseinkommen sollte mindestens auf dem Niveau des Mindestlohns ausgeglichen werden. Ich wäre sogar für 1500 Euro Netto für das erste Kind und für jedes weitere Kind 500 Euro netto dazu. Beim ersten oder einen Kind wird der Verlust an Erwerbsarbeit ausgeglichen und die Erziehungsleistung anerkannt, bei jedem weiteren Kind muss nur die zusätzlich erbrachte Leistung ausgeglichen werden, die das weitere Kind notwendig macht. Damit wäre die häusliche Kindererziehung günstiger, als in der Krippe oder im Kindergarten. Eine Mutter von 4 Kindern würde immerhin 3000 Euro netto verdienen. Dieses Geld bekommen natürlich alle Väter, die zu Hause bleiben. Und mit diesem Geld kann man sich auch Erziehungsleistung einkaufen, wenn man lieber einer klassischen Erwerbsarbeit nachgehen will.  

Mittwoch, 16. Mai 2018

Eine kritische Auseinandersetzung mit Aussagen von Prof. Mouhanad Khorchide zum Thema Islam

In Münster gab es auf dem Katholikentag 2018 eine Freiluftveranstaltung des "Exzellenzcluster Religion und Politik" der Uni Münster eine Veranstaltung zum Thema Religion und Gewalt. Dort lag auch deren Magazin aus. Darin sind auch Artikel der Referenten des "Freiluft- Hörsaals". 

    
Der islamische Theologe Mouhanad Khorchide befasst sich in dem Magazin mit dem Thema "Gewalt oder Liebe - was will der Islam?" 

Professor Khorchide stellt darin grundsätzlich fest, dass in der islamischen Lehre Elemente zu finden sind, die dem Auftreten von Gewalt dienen können. Aber durch einen "historisch kritischen Zugang" will er die Gewaltpotentiale entschärfen. 

 
In der gotischen und evangelischen Katharinenkirche von
Oppenheim am Rhein bei Mainz gibt es ein Fenster der Weltreligionen.
Das eine dieser Religionen in Texten, die diese als
heilig und göttlich ansieht, das Christentum kritisiert oder
gar als Weg zur Hölle ansieht, scheint den Künstler
und die Gemeinde nicht zu interessieren.
Bestenfalls kann ich das als Dokument ansehen,
was es alles gibt, aber sollte man in einer Kirche andere Religionen darstellen?
In welcher Moschee oder in welchen Tempel hängt schon ein Kreuz?
Das würde ich auch nicht erwarten.
Berühmt ist die Akustik des Westchores dieser Kirche.
 


Er befasst sich mit zwei Beispielen: 

"Die Ministerin [für Landwirtschaft] sollte wissen, dass nicht die Whistleblower sich schuldig machen, sondern die Verursacher der aufgedeckten Missstände"

"Die Ministerin [für Landwirtschaft] sollte wissen, dass nicht die Whistleblower sich schuldig machen, sondern die Verursacher der aufgedeckten Missstände"

Pressestatement des Deutschen Naturschutzrings
Verlinkung und Bilder: Felix Staratschek
Berlin, 14.05.2018 – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) (Facebook) plant eine Gesetzesverschärfung zur Einstufung von Einbrüchen in Tierställen als Straftatbestand. Damit soll das Engagement von Tierschützern gegenüber gesetzeswidrigen Haltungsbedingungen ausgebremst werden. Laut AFP soll die Verschärfung noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. Es kommentiert die Vizepräsidentin des Deutschen Naturschutzrings Undine Kurth.

 
Darstellung der landwirtschaftlichen Arbeit
in der Paradies-Vorhalle
des Paulus-Domes in Münster. 
 

„Tierschützer haben in der Vergangenheit immer wieder vor Augen geführt, wo gravierende Missstände in der Massentierhaltung liegen. Diese Whistleblower sind notwendig für einen funktionierenden Tier- und Verbraucherschutz und unbequem für eine Branche, in der mit brutalen Methoden gearbeitet wird, um billiges Fleisch zu erzeugen. Die Ministerin sollte wissen, dass nicht die Whistleblower sich schuldig machen, sondern die Verursacher der aufgedeckten Missstände. Der Staat muss endlich seiner Kontrollaufgabe nachkommen und die Einhaltung geltenden Rechts in der Tierhaltung sicherstellen. Wenn Frau Klöckner das Problem wirklich an der Wurzel packt, einen offenen Dialog zur Zukunft der Tierhaltung führt und Verbesserungen ernsthaft durchsetzt, dann wird die Arbeit der Whistleblower automatisch überflüssig.“

DNR-Pressestelle unter Tel. 030-678 1775 78, Internet: www.dnr.de





Der Deutsche Naturschutzring ist der Dachverband von 89 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, die zusammen elf Millionen Menschen erreichen. Die unter dem Dach des DNR zusammengeschlossenen Organisationen eint die Ziele, biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen zu schützen, den Klimawandel zu bekämpfen und für eine nachhaltige und umweltgerechte Wirtschaftsweise einzutreten.

 
Mit solchen Bildern wird für Fleisch als Nahrungsmittel
geworben, aber den wenigsten Tieren geht es so gut,
wie diesem glücklichen Schwein im
Freilichtmuseum Arnheim. Personen, die
für das Tierwohl engagiert sind und keinen Raub begehen,
sollten nicht dafür bestraft werden, wenn diese
Missstände aufdecken.  Das sich die
Klöckner von notre Dame Angela Merkel
auf die Seite von Kriminellen stellt,
die Tieren viel Leid verursachen,
spricht Bände.  
 
Internetseite von Julia Klöckner: 
Facebook:


Bundesministerium für Landwirtzschaft: 


Eine Thema der Wistleblower: Das Schweinehochhaus



 
Ländliche Idylle, ein Traktor auf dem Acker und Tiere auf der Weide.
Aber viele Tiere verbringen ihr Leben in engen Ställen, 
 

Dienstag, 15. Mai 2018

Verschärfung der Polizeigesetze in Deutschland – Interview mit mit Ulrich Brehme (ÖDP)

Verschärfung der Polizeigesetze in Deutschland – Interview mit mit Ulrich Brehme (ÖDP)

14.05.2018 | Unser Politikblog
(Verlinkung im Text und Bilder ergänzt von Felix Staratschek)

In einigen Bundesländern gibt es derzeit Entwürfe für eine drastische Verschärfung der dortigen Polizeigesetze. Morgen, am 15.05.2018, stimmt voraussichtlich der bayerische Landtag über die Änderung des dortigen Polizeiaufgabengesetzes ab.

 
Horst Seehofer (CSU) ließ als Ministerpräsident von Bayern das
neue Polizeiaufgabengesetz ausarbeiten. Die ÖDP
lehnt dieses Gesetz ab. 
 


Am 10.05.2018 sprach Volker Reusing für die Sendung „Macht und Menschenrechte“ mit Ulrich Brehme, Mitglied im Arbeitskreis Demokratie, Außenpolitik, Europa der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Eine von diesem initiierte Resolution gegen die Verschärfung der Polizeigesetze ist auf dem ÖDP-Parteitag am 06.05.2018 in Aschaffenburg beschlossen worden.

https://www.youtube.com/watch?v=jhjsXicplcQ




Die ÖDP gehört zusammen mit anderen Parteien oder Gliederungen von diesen (darunter alphabetisch DKP Familienpartei, FDP, Grüne, Linkspartei,SPD) und zahlreichen Verbänden zu dem Bündnis „NOPAG“, welches am 10.05.2018 eine Demonstration mit mehr als 30.000 Teilnehmern durchgeführt hat.

Dienstag, 8. Mai 2018

DSLV/VDV-Siegburger Kooperationsgespräche: Speditionen und Eisenbahnen sind starke Partner beim Güterverkehr auf der Schiene

VDV-Pressemiteilung zum Güterverkehr, 07.05.2018
DSLV/VDV-Siegburger Kooperationsgespräche: Speditionen und Eisenbahnen sind starke Partner beim Güterverkehr auf der Schiene
(Vewrlinkung und Bilder von Felix Staratschek)
 
Ein Güterzug aus Richtung Aschaffenburg in Mainaschaff

Spedition und Schienengüterverkehr haben das Potenzial für eine starke Koalition der Zukunft. Dies ist das Fazit der 15. Siegburger Kooperationsgespräche, die als gemeinsame zweitägige Marktplatzveranstaltung jährlich vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) und vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) organisiert werden. Technische Innovationen, Digitalisierung, Transparenz, Standardisierung, Entbürokratisierung und vor allem auch die Deregulierung des nach wie vor zu starren Ordnungsrahmens für die Schiene sind die Kerninstrumente, um dieses Potenzial auszuschöpfen, stellten insgesamt sechzehn Referenten vor 160 Teilnehmern am 3. und 4. Mai 2018 fest.


Der Masterplan Schienengüterverkehr des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beschreibt hierfür die richtigen Instrumente, betonen DSLV und VDV, die an der Planentwicklung beteiligt waren. Der Masterplan kann aber nur zur Wachstums- und Produktivitätssteigerung der Schiene beitragen, wenn seine insgesamt 66 Einzelmaßnahmen gelebt werden.

 
Ein Güterzug für die Autoindustrie in Darmstadt.
Selbst Unternehmen, deren Produkte im Verkehrsmarkt im
Wettbewerb zur Schiene stehen,
brauchen die Güterbahn. 


Der Entwurf des Bundeshaushaltsplans liefert mit der steuerlichen Förderung der Trassenentgelte in Höhe von um 350 Millionen Euro jährlich auf der Kostenseite bereits einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Schiene. Die Verbände erwarten von der Bundesregierung, das hierfür bei der EU-Kommission notwendige Notifizierungsverfahren nun auch zügig einzuleiten, um Speditionen preisliche Anreize für eine Verkehrsverlagerung zu bieten und Eisenbahnverkehrsunternehmen in die Lage zu versetzen, zusätzlich in innovative Technologien zu investieren.

 
"Sozial ist, wer Bier ranschaft"
wirbt die Satiregruppe "Die PARTEI".
Dieses Bild beweist, dass die Bahn ein sehr soziales
Verkehrsmittel ist. 


Um seine Organisations- und Lenkungsfunktion effizient ausüben zu können, braucht die Spedition einen möglichst ungehinderten Zugang zum System Schiene. Entscheidend wird deshalb auch die Zusammenarbeit der Akteure des Schienengüterverkehrs sein, die durch ein Netz multimodaler Terminals (MMT) und zusätzlicher Gleisanschlüsse gestärkt werden kann. Gleichzeitig müssen administrative und technische Auflagen für den straßenseitigen Vor- und Nachlauf zu und von Terminals überdacht werden. Die Politik hat ihre Förderung bislang zu sehr auf den Kombinierten Verkehr, d. h. die Verlagerung von Behältnissen wie Container und Wechselbehältern auf die Schiene begrenzt. Der Förderrahmen muss deshalb deutlich ausgeweitet werden, fordern DSLV und VDV übereinstimmend.


 
Güter gehören auf die Bahn.
Ein Aufklewber noch aus Zeiten der
Deutschen Bundesbahn
 


Anmerkung zur VDV-Pressemitteilung von Felix Staratschek:

Die Aussage, dass "die Politik hat ihre Förderung bislang zu sehr auf den Kombinierten Verkehr..... begrenzt" hat, teile ich nicht, weil gerade der Wechselbehälter die Chance ist, Güter auf die Schiene zu bringen, indem auf teure Gleisanlagen verzichtet werden kann und mit Mobiler-LKW Containerbrücken auf kurzen Strecken oder Werksintern bewegt werden können. Natürlich bedarf es Contaimer mit seitlicher Tür um vorhandene Rampen für den Wagenladungsverkehr weiter nutzen können oder diese da, wo es sinnvoll ist errichten zu können. Und es muss Bahncontainer geben, die das volle Lichtraumprofil der Bahn ausnutzen und für den Verkehr von Ladegleis zu Ladegleis anstelle des Wagenladungsverkehrs gedacht sind, aber wie Container an Umlöadebahnhöfen den Zug wechseln können bzw, auch kurze Strecken im Werksverkehr per LKW befördert werden können. 

https://www.youtube.com/watch?v=I-mgeO2B_zM





Link zur Pressemitteilung: 


Masterplan Schienengüterverkehr der Bundesregierung