NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Dienstag, 15. Oktober 2024

Busverkehr und Baustellen: Warum muss Baulastträger keinen Ersatzverkehr stellen?

 Wer den ÖPNV nutzt, muss sich darauf verlassen können, dass ein Fahrplan immer gefahren wird, sofern nicht außergewöhnliche Ereignisse es nicht zulassen, schnell zu reagieren. Eine Baustelle wird lange geplant, da hat man genug Zeit zu prüfen, wie die sich auf den ÖPNV auswirkt und wie man das ÖPNV-Angebot trotz Baustelle aufrecht erhalten kann. 


So hängt seit kurzem  ein Hinweis an den Haltstellen, dass in Radevormwald Busse umgeleitet werden. Für die Betroffenen Fahrgäste in der Innenstadt ist es meist noch ein vertretbarer Aufwand, zu anderen Haltestellen zu laufen, im Einzelfall kann aber auch ein Problem sein, etwa für Senioren vom betreuten Wohnen neben dem Netto-Markt. 

Aber die Umleitung der Önkfelder Fahrten hängt einen ländlichen Raum total vom ÖPNV ab. In der Mitteilung heißt es: 

+ Sperrung der Mühlenstr. am Uelfebad und der L130 zwischen Önkfeld und Herkingrade: Die Busse der Linie 626 (über Önkfeld) fahren den Linienweg über Herbeck. Die Haltestellen „Turnhalle“, „Schulzentrum“, „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“, „Herkingrade“ und „Auf der Brede“ entfallen." 

Kurz vor Beginn der Herbstferien
wurden die Fahrgäste der Linie 626
mit dieser Information der OVAG überrascht.

 
Einige der genannten Haltestellen haben in vertretbarer Entfernung Ersatz. Aber „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“ haben keinen Busverkehr in vertretbarer Nähe. Wie will man so Fahrgäste gewinnen, wenn die nicht sicher sein können, dass der Bus immer fährt, um zur Schule, zur Arbeit, zum Einkauf oder zu Freunden zu kommen.

Straßenbaulastträger müssten verpflichtet werden einen Ersatz-ÖPNV zu schaffen, bei geringen Fahrgastaufkommen mit Linientaxis oder Anruf Sammel Taxis oder durch eine Ersatzlinie. Es wäre kein Problem vom Busbahnhof über die Uelfe Wuppertal Straße, Önkfeld und Remlingrade nach Beyenburg zu fahren. Da die Fahrt zu den Wupperorten dann länger dauert, wären beim Ersatzverkehr mehr Fahrten nötig als beim gesperrten Verkehr, damit alle Ziele pünktlich erreicht werden. 

Neu ist das Problem nicht. Denn die Linie 626 über Herbeck wurde auch schon durch das Uelfetal umgeleitet. Damit waren Herbeck und Bergerhof deutlich schlechter mit der Innenstadt verbunden. Auch hier wären Ersatzfahrten nötig gewesen, etwa mit einem Midibus, der über die Dahlhauser Straße wendet. 

Die Verkehrswende kann nicht gelingen, wenn man die Fahrgäste solcher Willkür aussetzt. Es sähe auch für Önkfeld etwas besser aus, wenn mit den Mitteln, die Radevormwald für den Schulbus braucht, ein Ortsbus für alle finanziert würde. Bis auf die AL haben es alle Fraktionen im Rat abgelehnt, diese Gelder zu nutzen, für alle Dörfer um Radevormwald eine ÖPNV-Grundversorgung zu schaffen. 

Und auch zum bestehenden Busverkehr habe ich auch Vorschläge gemacht, ehe aber nicht dass die Politik die weiter voran bringt. Die Linien 671, 626 und 616 werden zur neuen Linie Wuppertal - Dahlhausen (neue Wendeschleife)- Herkingrade - Önkfeld - Radevormwald - Lennep zusammen gefasst, dann bedienen alle Busse den Wuppermarkt, Önkfeld wird von allen Fahrten bedient - auch am Wochenende - und man muss von den Wupperorten nach Lennep nicht mehr in Herbeck umsteigen. Letzteres ist nicht ungefährlich, wenn Fahrgäste den anderen Bus schon kommen sehen und deshalb durch den Straßenverkehr zur anderen Seite hasten. Das macht kein Autofahrer mit, so dass man nur die Fahrgäste hat, die nicht anders können. Für eine Verkehrswende braucht es zwingend eine neue Struktur des ÖPNV in Radevormwald. 
5 Jahre alt, was ist seitdem passiert?

So muss die neue Hauptlinie von Radevormwald aussehen,
die umsteigefrei die wichtigsten Ziele in Radevormwald verbindet
und alle Haltestellen optimal an Wuppertal
und Remscheid anbindet. 
 

  

Freitag, 21. April 2023

ÖPNV-Vorschläge: Ist Friedel Müller ein Opfer der medialen Desinformation durch die Bergische Morgenpost?

 Es war schön, mal wieder etwas von Friedel Müller in der Bergischen Morgenpost zu lesen und so mitzubekommen, dass er immer noch an Radevormwald interessiert ist. Leider kann ich den Inhalten der Aussagen von Friedel Müller nicht zustimmen, die sind sogar teilweise falsch. Die meisten Busse die jetzt über Önkfeld fahren, sind nie über Bergerhof gefahren. Das waren überwiegend entweder die Fahrten die früher durch das Uelfetal fuhren oder das sind die Fahrten, die vor einigen Jahren der Linie 626 hinzugefügt wurden. Das Problem der Önkfelder Fahrten ist daher nicht, dass die nicht über Bergerhof fahren, sondern das einige Fahrten, die früher am Wuppermarkt hielten, das heute nicht mehr tun. Denn alle Önkfelder Busse schneiden den Wuppermarkt. 

Montag, 17. April 2023

Leserbrief: Vorschläge zum Mobilitätskonzept - Wie realisierbar sind die Wünsche?

 Es ist interessant wie widersprüchlich die Einträge sind (Stand 16.3.23). 


22 zu 1 steht es für eine Busverbindung Radevormwald - Schwelm. Das  wäre zu fast 100% eine Neuleistung. Wer soll das bezahlen? Alle Züge die man in Schwelm erreicht, erreicht man auch in Oberbarmen. Dort halten sogar mehr Züge als in Schwelm (RB nach/von Köln, einige S-Bahnen). Nach Köln, Düsseldorf und Wuppertal kommt man von der Kernstadt sehr gut über Lennep. Angesichts des deutlich geringeren Verkehrsaufkommens auf dieser Straße im Vergleich zu den Straßen nach Lennep und Wuppertal, wundert es mich dass dies 22 Leute wollen. 

13 zu 1 steht es für die Reaktivierung der Bahn. Nur das die Vorgaben der Politik von Bund und Land hier mit einer normalen Bahn nie erreicht werden können. Das kann kein Kreis ohne Fördermittel stemmen. 

Samstag, 3. Dezember 2022

Studie zur Nahmobilität in Radevormwald: ÖPNV-Qualität bei Nahmobilität nicht beachtet

 Ich habe mir die Unterlagen zur Sitzung des Verkehrsasusschusses der Stadt Radevormwald zur Nahmobilität herunter geladen und mir schwerpunktmäßig die Aussagen zum ÖPNV  angesehen. Die zahlreichen Vorschläge für den Rad- und Fußverkehr sind sicherlich begrüßenswert, aber es ist schon jetzt niemand daran gehindert, statt mit dem Auto mit dem Hackenporsche zum Supermarkt zu kommen. 

Als erstes würde ich eine Definition erwarten was Nahmobilität ist. Davon hängt es nämlich ab, womit ich mich befasse. Es scheint so, dass Nahmobilität hier sehr weit gefasst wird als innerkommunale Mobilität. Und da ist es zuwenig, sich beim ÖPNV auf die sogenannten Schnittstellen zu beziehen. Es bräuchte eine Analyse, wie der ÖPNV die Stadt erschließt, wo die Defizite liegen und was verbessert werden kann. Dazu hatte ich vor einiger Zeit einen Bürgerantrag gestellt, dessen Inhalt die Stadt den Verkehrsplanern zur Kenntnis geben müsste. Kurz gesagt, Radevormwald leidet darunter, dass am Busbahnhof alle Linien gebrochen werden. Der Busbahnhof selber ist ein Relikt aus der Eisenbahnzeit. Da Radevormwald keinen Bahnhof mehr hat, braucht die Stadt keinen Busbahnhof mehr. Diesen aufzuwerten, wäre daher eine Geldverschwendung.

Samstag, 25. Juli 2020

Felix Staratschek (AL) unterstützt Idee von Johannes Mans: Bahnreaktivierung brächte Vorteile für Radevormwald / Linienreform des Busverkehrs und Bedarfsfahrten zur Landwehr sind vorrangig

Pressemitteilung

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

Felix Staratschek (AL) unterstützt Idee von Johannes Mans:  Bahnreaktivierung brächte Vorteile für Radevormwald
Linienreform des Busverkehrs und Bedarfsfahrten zur Landwehr sind vorrangig 

Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt begrüßt die Überlegungen, die Eisenbahnstrecke Richtung Radevormwald zu reaktivieren. Dafür gebe es mehrere Varianten, die geprüft werden müssten. Für Radevormwald und Wuppertal hätte die Reaktivierung den Vorteil, dass es für den Schienenverkehr Bundesmittel gibt, während man einen Busverkehr selber finanzieren muss. Und durch die höhere Attraktivität der Schiene können mehr Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV bewegt werden.

Der Vorteil der Wupper-Talbahn ist, dass dort die Schienen noch liegen. Zwischen Oberbarmen und der Papierfabrik Erfurt wurden die Gleise noch in den 90er Jahren für die Güterzüge erneuert, hier könnte daher das Gleis für eine Reaktivierung noch in einem sehr guten Zustand sein. 

Denkbar wäre eine Elektrifizierung der Strecke. Dann könnten Züge, die bisher in Oberbarmen oder Wuppertal Hbf enden bis Beyenburg oder Wilhelmstal verlängert werden. Das würde helfen, Zugkapazitäten im Tal zu schaffen, da Standzeiten in den Bahnhöfen auf der Hauptstrecke vermieden werden. Die Regiobahn Düsseldorf - Mettmann werde in wenigen Jahren elektrisch verkehren und die Verlängerung nach Wuppertal ist schon in Planung. Auch die Regionalbahn von Köln endet heute in Oberbarmen und könnte Richtung Beyenburg verlängert werden. 

Denkbar wäre auch eine Kombination mit der S 7. Bis zur einer neue Haltestelle im Betriebsbahnhof Rauental könnten die zwei Triebwagen von Wuppertal Hbf kommend in Doppeltraktion fahren und dort durch Flügelung getrennt werden. Ein Zugteil fährt nach Remscheid weiter, eines Richtung Beyenburg. Der Vorteil dieses Konzeptes ist, dass für beide Züge, da diese im Verband fahren, zwischen Hauptbahnhof und Rauental nur einmal die Trassenpreise abverlangt werden.   


Die Reaktivierung kann in Schritten erfolgen, indem zunächst die Strecke bis Beyenburg Reaktiviert wird. Dabei stellt sich aber die Frage, wie der Verkehr zwischen Bus und Bahn aufgeteilt wird. In Beyenburg wären heute zwischen Bus und Bahn längere Wege nötig. Zwischen Beyenburg und Öhde können fast alle Bushaltestellen durch Bahnhaltestellen ersetzt werden, so dass die Buslinie 616 entfallen kann und die Buslinie 626 gekürzt werden kann. Die Verknüpfung von Bus und Bahn sollte in Wuppertal Kemna stattfinden. Die Buslinien 626 würde dann verkürzt, was hier mehr Fahrten zwischen Kemna und Radevormwald möglich machen würde, die Buslinie von 669 von Lennep würde bis hierher verlängert. In Kemna besteht eine Buswendeschleife und die Busse könnten dann an der Straße Richtung Beyenburg halten mit extrem kurzen Weg zu den Schienen neben der Straße. Gleichzeitig würden die Busse so dafür sorgen, dass die Papierfabrik Erfurt und die Siedlung Brambecke an den ÖPNV angebunden blieben, da diese nicht von der Schiene bedient werden.  

Eisenbahn-Bahnhof-Bad-Berleburg-Bus (2).JPG
So ähnlich wie hier in Bad Berleburg können Bus und Bahn in Kemna
mit kurzen Wegen verknüpft werden. (Foto: Felix Staratschek)

Solange die Züge in Beyenburg enden, so Staratschek, bliebe der Rest der Strecke frei für die Museumsbahn und den Draisinenverkehr. Sollte sich jedoch eine Reaktivierung bis Dahlhausen oder Wilhelmstal als möglich erweisen, sei der Nutzen einer modernen Bahn viel wichtiger, als der  akut stattfindende touristische Verkehr. Ein Museumszug könnte auch auf andere Strecken ausweichen, wie die Schleifkottenbahn in Halver, die Talbahn in Ennepetal zur Klutterthöhle oder auf die Strecke des Müngstener unter Einbeziehung der Güterbahn nach Bliedinghausen. Denn eine Fahrt von Solingen über die Müngstener  Brücke nach Remscheid Bliedinghausen würde auf der zweigleisigen Strecke zwischen die Triebwagen passen, auf einer eingleisigen Strecke ist das nur möglich, wenn diese genug Ausweichstellen hat.

Felix Staratschek hat sich dem Verein Wupperschiene angeschlossen, um durch die Mitgliedschaft einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Eisenbahn in Radevormwald beizutragen. Aber sein Ziel bleibt immer die Optimierung des ÖPNV als wichtige Grundlage für eine hohe Lebensqualität und einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Allerdings hatte er es nicht erwartet, dass die ÖPNV-Reaktivierung der Bahn in Radevormwald so schnell auf die Tagesordnung kommt. Aber die u.a. von Bürgermeister Johannes Mans angestoßene Initiative trägt seine volle Unterstützung. 

Aber bei allen Plänen für die Schiene dürfe das Naheliegende nicht vergessen werden, der aktuelle Busverkehr. Dessen gewachsene Struktur sei für viele nicht mehr attraktiv und würde manches Verkehrsbedürfnis nicht bedienen. Die OVAG, die Stadtwerke von Remscheid und Wuppertal und der DB-Rheinlandbus müssten an einen Tisch geholt werden, damit diese zusammen eine neue Buslinie schaffen, die die Linien 671, 616 und 626 ersetzt und im S-Bahn Takt alle 20 Minuten fährt und einen klaren und weitgehend einheitlichen Linienverlauf hat. 

So soll der Linienverlauf aussehen: 
Von Lennep nach Radevormwald und weiter über die Kaiserstraße bis zur Uelfe Wuppertal Straße. Über diese mit den Haltestellen Dahlienstraße, Rosenstraße, Uelfestraße, Nordstadt, IV. Uelfe nach Önkfeld. 
Von dort weiter nach Herkingrade und über die Keilbeck und den Wuppermarkt nach Dahlhausen.
In Dahlhausen muss der Bus wenden und fährt wie die 626 nach Wuppertal. Stadt über die Keilbeck eine Schleife zu fahren, gibt es nach diesem Konzept die Stichfahrt nach Dahlhausen mit Halt am Wuppermarkt.

Die Vorteile: 
1. Die heutigen Önkfelder Fahrten fahren heute am Wuppermarkt vorbei. Mit der neuen Linienführung fahren alle Busse von Önkfeld, Herkingrade und Dahlerau auch zum Wuppermarkt. 
2. Von den Wupperorten kommt man ohne Umsteigen nach Lennep und das viel häufiger als es früher die eingestellte Linien 659 gefahren ist. 
3. Für alle Pendler kommt der ÖPNV deutlich näher an das Industriegebiet. 
4. Alle wichtigen Orte sind mit einer Linie und einem Fahrplan verbunden, so dass die Nutzung leichter und attraktiver ist. 
5. Reiseströme überlappen sich, während heute Richtung Endstation die Fahrgastzahlen abnehmen, steigen nun in den von Lennep kommenden Bus ab Herbeck die Fahrgäste zu, die ins Industriegebiet oder in die Wupperorte wollen. Die unproduktiven Paralellfahrten der Linien 626 und 671 zwischen Herbeck und Radevormwald entfallen. 
6. Der Osten Radevormwalds wird besser an Lennep angebunden. 

Bei Aufnahme des Zugverkehrs von Beyenburg nach Wuppertal kann diese Buslinie in Kemna enden. Bei einer weiteren Reaktivierung der Strecke wäre der Bahnhof Dahlhausen der optimale Endpunkt. Bei der Bahn wären dann aber die neuen Bedarfshaltestelle Wülfing-Grunewald und Neuland sowie "Heide Abzweig" im Stadtgebiet von Ennepetal notwendig. Durch eine Verlängerung des Gleises zum Wupperdamm wäre auch in Krebsöge eine Verknüpfung von Schiene und Bus möglich. An Wochenenden könnte ein Wanderbus nach Kräwinklerbrücke fahren. Ohne eine gute Verknüpfung von Bus und Zug könne die Reaktivierung nicht gelingen, warnt Staratschek

Bei all diesen großen Plänen dürften aber auch kleine Verbesserungen nicht vergessen werden. Felix Staratschek erinnert daran, den Busverkehr der Linie 339 nach Schlagbaum zu verbessern. 3 Fahrten montags bis freitags sei zu wenig. Hier seien Anrufbusse nötig. Zusätzlich müsse geprüft werden, ob bei Busumläufen, die in Radevormwald enden noch eine Bedarfsfahrt nach Schlagbaum angehängt werden kann. Das hieße, so Staratschek, dass der Bus nur dann Richtung Schlagbaum fahre, wenn in der Innenstadt jemand mit einem Fahrziel in diese Richtung zusteigt. Diese Busse würde nur fahren, wenn es wirklich Bedarf gäbe, Aber so wäre es möglich, auch noch nach 15.53 Uhr per Bus nach Hause zu fahren und vorher Freunde zu besuchen oder Schwimmen zu gehen. Die AL habe seinerzeit mehrere Busfahrten ermittelt, die in Radevormwald enden und als Kandidat für eine Bedarfsfahrt Richtung Schlagbaum in Frage kämen.  

 
IMG_3491.JPG
Elektrische Bahnen der Stubaitalbahn an der 
Endtstation in Fulpmes mit 4.800 Einwohnern. 
Durch Ausweichstellen können hier auch 
historische Sonderzüge fahren. Ähnliches wäre auch 
auf der Wupper-Talbahn möglich 
 (Foto: Felix Staratschek)





Dienstag, 31. Dezember 2019

Pressemitteilung: OVAG, Politik und Stadt Radevormwald haben sich beim Schulbusverkehr nicht für die Interessen der Menschen eingesetzt

Pressemitteilung
Abs.
Felix Staratschek,
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss


Pressemitteilung: OVAG, Politik und Stadt Radevormwald haben sich beim Schulbusverkehr nicht für die Interessen der Menschen eingesetzt


Auf Unverständnis stoßen die Aussagen der OVAG zum Schulbusverkehr und ÖPNV in Radevormwalds bei Felix Staratschek, dem sachkundigen Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausausschuss.


"Kennt der OVAG-Prokurist Christoph Stock die Fahrpläne seines Unternehmens nicht?" fragt sich Staratschek. Denn Stock meinte bezogen auf Radevormwald, (Morgenpost vom 31.12.19) dass das Fehlen von "Sammeltaxen" liege daran, das es in Radevormwald einen guten ÖPNV bis in die Abendstunden gebe. Damit ignoriere Stock die Mängel des ÖPNV in Radevormwald. Zwar sei die Anbindung nach Remscheid besser als in vielen anderen vergleichbaren Orten, aber noch lange nicht so gut, wie der Busverkehr zwischen Bergneusstadt und Gummersbach oder der ÖPNV auf Schiene und Straße zwischen Engelskirchen und Gummersbach. Auf der Linie 626 fehle eine Fahrt, mit der man in Radevormwald den Arbeitsbeginn oder Schichtwechsel um 6 Uhr erreichen könne, da der erste Bus von den Wupperorten Punkt 6 Uhr am Busbahnhof ankomme, weit weg von vielen Arbeitsplätzen im Industriegebiet.

Auf 3 Linien fährt die OVAG oder ihr Tochterunterrnehmen
"Der Radevormwalder" Linienbusse, hier eine Fahrt der Linie 626 in Radevormwald Vogelsmühle in den Wupperorten. 



Noch schlimmer, so der AL-Politiker Felix Staratschek, sehe es auf der Buslinie 339 aus, die Radevormwald mit Hückeswagen verbinde und durch Umstieg von und zur Linie 336 den Anschluss an Wipperfürth und Gummersbach biete. Dort sei bereits um 20 Uhr Betriebschluss, am Wochenende noch eher. Sonntags fahre der letzte Bus von Hückeswagen nach Radevormwald 18.43 Uhr. Wer einen Ausflug am Wochenende ins Oberbergische plane, müsse dort bereits nach 17 Uhr oder gar noch eher die Heimfahrt antreten. Wer Schichtarbeit hat, kann diese Linie gar nicht nutzen, so Staratschek. Gerade zwischen Radevormwald und Hückeswagen hätte die OVAG schon seit Jahrzehnten auf Taxibusse setzen müssen, um bis nach 23 Uhr einen Bedarfsverkehr anzubieten. Wer meine, in Radevormwald sei so ein Bedarfsverkehr "überflüssig", kenne im besten Fall seine eigenen Fahrpläne nicht. Schlimm sei auch, dass nach 20 Uhr für den Umweg über Lennep oft ein höherer Fahrpreis verlangt werde, obwohl die längere Fahrzeit für den Umweg schon Strafe genug sei. Der Linienast der 339 nach Schlagbaum sei mit 3 Werktagsfahrten für niemanden brauchbar und müsste dringend durch einige Taxibusfahrten ergänzt werden.



Was den Schulbusverkehr angeht sieht Staratschek ein langjähriges Versagen bei der OVAG, der Politik und der Stadtverwaltung Bereits 2009 hatte der Rat einen AL-Antrag angenommen, dass nach Wegen gesucht werden soll, wie der Schülerspezialverkehr für wenige in einen ÖPNV für alle umgewandelt werden könne. Aber all die Jahre verweigerte die Stadtverwaltung die Arbeit und auch die Politiker haben bei späteren Anträgen der AL ihren eigenen Beschluss von 2009 verworfen und gegen alle Versuche gestimmt, die Umwandlung des Schülerverkehr in einen ÖPNV anzugehen.


Erst durch das Gemeindeprüfungsamt kam von außen Bewegung in die Debatte, weil von allen untersuchten Gemeinden Radevormwald das mit Abstand teuerste System zur Schülerbeförderung hatte. In der gemeinsamen Sitzung von Schulausschuss und Verkehrsausschuss zeigte der FDP- Politiker Axel Schröder auf, dass laut Bundesanzeiger das Busunternehmen "Der Radevormwalder" jährlich 200.000 Euro an die OVAG überwiesen hat. Für Felix Staratschek sei dass das Geld, mit dem die OVAG locker einen Busverkehr in den Ferienzeiten hätte finanzieren können. Trotzdem weigerte sich die OVAG darüber nachzudenken, auch nur eine ihrer Schulbuslinien, vor allem die über Honsberg, Heidersteg, Kräwinkel und Heide mit gut 1000 nicht an den Nahverkehr angebundenen Anliegern, in einen ÖPNV für alle umzuwandeln. Diese Blockadehaltung der OVAG habe für Staratschek den Ausschlag gegeben, für eine Ausschreibung zu stimmen, in der Hoffnung, dass durch andere Betreiber langfristig doch ein ÖPNV für ganz Radevormwald erreichbar wird.


Dieser Beschluss wurde gegen die Stadtverwaltung getroffen, wo man laut dem Eindruck von Felix Staratschek den Weg der geringsten Arbeit gehen wollte, statt zu versuchen das Beste für die Menschen zu erreichen. Staratschek habe zahlreiche Busunternehmen und weitere mit Verkehr befasste Initiativen angeschrieben, in der Hoffnung so für Radevormwald einen besseren Busbetreiber zu gewinnen. Dabei habe er zwei Rückmeldungen bekommen von Fachleuten, die dabei helfen wollten, das Beste für Radevormwald zu erreichen, ein Busunternehmer aus der Rheinschiene wollte selber nicht in der Bergstadt aktiv werden, wollte aber seine Kenntnisse zur Verfügung stellen, dass es in Radevormwald gut läuft und ein frisch ausgebildeter Fahrplanmacher war bereit für Radevormwald einen Busfahrplan zu entwerfen. Beides wurde den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung mitgeteilt, die es aber nicht für nötig hielten, die Personen, die hier ihre Expertise anboten mal zu kontaktieren. Und so kam es, wie es kommen musste, der erste Vorschlag für eine Ausschreibung war für die Politik nicht annahmefähig, es ging in eine weitere Runde, bevor recht spät die Ausschreibung stattfinden konnte.


Staratschek dazu: "Ich halte es für sehr wahrscheinlich dass OVAG und Stadtverwaltung darauf setzten, dass sich hier niemand meldet und dann die OVAG weiter fahren könne." Um das zu verhindern habe er zahlreiche Adressen von Busunternehmen recherchiert und diese auf die Ausschreibung hingewiesen. Immerhin, so Staratschek, sei die Qualität der Fahrzeuge der neuen Betreiber sehr hochwertig, während das Busmaterial, dass "Der Radevormwalder" im Auftrag der OVAG auf den Linien 626 und 671 einsetze mit teilweise zerfetzten Sitzen und abblätternden Lack an den Haltestangen keinen guten Eindruck hinterlasse. Die OVAG scheine das Tochterunternehmen "Der Radevormwalder" zu nutzen, um alte Busse weiter im Linienverkehr einzusetzen. Das erkläre dann auch, dass die OVAG hier jährlich 200.000 Euro aus der Stadt abziehen konnte. Und für dieses Verhalten könne Staratschek die OVAG nicht mal kritisieren, denn die OVAG müsse mit einem sehr engen Budget den Nahverkehr durchführen und sei daher über jeden Euro froh, den diese irgendwo einkassieren könne. Der Fehler liege in der Politik der CDU-Mehrheit im Kreistag, die die OVAG so schlecht ausstattet und es als Aufgabenträger für den Nahverkehr zulassen, dass der ÖPNV in Radevormwald je nach Linie nur befriedigend nach Lennep, ausreichend nach Wuppertal , mangelhaft nach Hückeswagen und Halver und ungenügend nach Schwelm ist. Und für die Landbevölkerung gebe Aufgrund der Arbeitsverweigerung von Politik und Verwaltung und der Blockade der OVAG keine flächendeckende ÖPNV-Grundversorgung, die man mit den bisherigen Schulbuskosten leicht hätte finanzieren können. Staratschek: "Wenn die OVAG alles getan hätte, die Gelder, die diese in Radevormwald einnimmt wieder für Radevormwald auszugeben und auch die Kostenersparnis durch ältere Fahrzeuge den Menschen in Radevormwald zugute kommen gelassen hätte, dann hätte ich dafür gekämpft, dass die OVAG auch weiterhin dieses gute Angebot in Radevormwald erbringen darf."

Freitag, 23. August 2019

Radevormwald / Linie 626: Fahrplanverbesserungen für Bergerhof, Herbeck und Dahlhausen / Mehr Schüler im ÖPNV

Vorweg ein Vorschlag: Da die Busse der Linie 626 in Radevormwald zu Minute 00 in Rade ankommen wäre es sinnvoll alle Termine der Stadt zur Minute 5 0der 10 beginnen zu lassen, damit Teilnehmer gut den ÖPNV nutzen können und nichts verpassen. Die 626 ist die Linie die in Rade innerorts die meisten Menschen verbindet. Von daher sollte man sich an deren Fahrplan ausrichten.   

Ab 28.08.19 gilt ein neuer Busfahrplan der Linie 626.
An Schultagen gibt es weitere Fahrten zwischen den Wupperorten und Radevormwald.

Und der Grundtakt der Linie 626 wird wieder über Dahlhausen - Herbeck - Bergerhof geführt.


 

Leider hat die OVAG nicht den Vorschlag übernommen, die Önkfelder Busse am Vormittag mit den Fahrten der Linie 671 zu verbinden und so vormittags stündlich die Wupperorte über Önkfeld mit Radevormwald und Remscheid Lennep zu verbinden. Dadurch verzichtet die OVAG bei gleicher Fahrleistung auf viele Fahrgäste. Die Fahrt der Linie 671 käme zur Minute 04 in Grunewald an und könnte bis zur zur Minute 31 zurück fahren. Damit hätte der Busfahrer dort bis zu 27 Minuten Pause. Es wäre aber auch denkbar 10 Minuten eher von Grunewald nach Radevormwald  zu fahren und dann dort eine kleine Pause einzulegen, damit der Abstand zum Bus von Wuppertal 20 Minuten beträgt. Es wäre dennoch eine gute Verbindung von Herkingrade und Önkfeld nach Lennep oder auch Bergerhof und Herbeck. 

Und es wird Zeit, dass die Önkfelder Fahrten weitere Haltestellen bekommen: 
--Oberste Mühle (Im Einzugsbereich liegen die Jugendherberge, zwei Bildungshäuser und die Straße "Am Telegraph". 
--Heidt
--Fuhr
--Abzweig Remlingrade 
--Eistringhausen
Wie ist hier der Sachstand? 
Die Haltestelle Grunewald sollte heißen: 
"Grunewald - Wülfing-Museum" und es sollte für Fußgänger ein Leitsystem zum  Museum geschaffen werden. 
Besser als nach Grunewald zu fahren wäre es die Önkfelder Busse zum Wuppermarkt zu führen. Auf dem Parkplatz können  Busse gut wenden. 

Somit kann ich als sachkundiger Bürgerder AL im Verkehrsausschuss wieder zwei Erfolge melden, die zwar nicht so weit gehen, wie gehofft, aber immerhin fahren die Busse der 626 wieder im alten Takt durch Bergerhof, Herbeck und Dahlhausen und es werden wesentlich mehr Schüler per ÖPNV befördert.
Kommt hinzu dass das Einsparen von Steuergeld durch die Ausschreibung des Schulbusses erreicht wurde, wobei die AL anstelle des Schulbusses lieber einen ÖPNV- Ortsbus gesehen hätte, wofür leider die Unterstützung durch andere Fraktionen fehlte. 

Aber damit bleiben Themen aktuell, für die die AL sich weiter einsetzen wird.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Bürgeranregung an den Oberbergischen Kreis und die Städte Wuppertal und Remscheid für einen besseren ÖPNV zwischen Radevormwald und Wuppertal und Remscheid

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald Bergerhof oeko . fjs @ googlemail . com
Damals Sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald, Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. , VRS- Abo-Kunde und ÖPNV Pendler

Bürgeranregung an den Oberbergischen Kreis und die Städte Wuppertal und Remscheid für einen besseren ÖPNV zwischen Radevormwald und Wuppertal und Remscheid.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit bitte ich Politik und Verwaltung im Oberbergischen Kreis sowie in den kreisfreien Städten Remscheid und Wuppertal als ÖPNV-Aufgabenträger sich für eine neue Struktur des ÖPNV zwischen Radevormwald und den benachbarten Großstädten einzusetzen und mit den betroffenen und beteiligten Verkehrsbetrieben in Verhandlung zu treten, um eine neue Buslinie zu ermöglichen, die drei akut bestehende Buslinien ersetzt und für alle zu einem leicht merkbaren Taktfahrplan fährt und den Menschen in den betroffenen Orte eine bessere Mobilität bietet, als diese mit den heutigen Buslinien geschaffen werden kann.

In der neuen Buslinie sollen folgende drei Linien aufgehen:
616 Wuppertal Oberbarmen - Wuppertal Beyenburg, Stadtwerke Wuppertal

626 Wuppertal Oberbarmen - Radevormwald, OVAG, DB-Rheinlandbus

671 Remscheid Lennep - Radevormwald, OVAG, Stadtwerke Remscheid

 
Ein Bus der Linie 671 erreicht die Haltestelle Lindbaumschule in Radevormwald


Hintergrund:

Die aktuelle Situation des ÖPNV hat viele Mängel.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Einwohneranfrage zum ÖPNV / Verschlimmbesserungen der Linie 626 korrigieren

Sehr geehrte Damen und Herrn!

Da es für die fristgerechte Einreichung eines Antrages zu spät ist, aber die Zeit drängt, kann ich dieses Thema nicht mehr über die AL- Fraktion in die Tagesordnung bringen. Jedoch bin ich dieser Tage darauf angesprochen wurden, dass sich für viele Bergerhofer und Herbecker zum letzten Fahrplanwechsel der Busfahrplan deutlich verschlechtert hat. Und so nutze ich den Resturlaubstag um diese Einwohnerfrage zu stellen. 

Wird die Stadt Radevormwald so schnell wie möglich Gespräche mit der OVAG führen, den bestehen Fahrplan zum Wohle der Menschen, der Innenstadt und des Wuppermarktes nachzubessern? 

Hintergrund und Ziele bei Gesprächen mit der OVAG: 

Zunächst ist zu begrüßen, dass die OVAG weitere Fahrten an Vormittagen auf der Linie 626 eingeführt hat. Allerdings ist dies auf eine Art und Weise passiert, die für die Einwohner von Herbeck und Bergerhof den Taktfahrplan zerstört und die Anbindung an die Innenstadt und an Wuppertal deutlich verschlechtert. Der Wuppermarkt wird von den Busfahrten über Önkfeld nicht bedient. Und in Bergerhof und Herbeck wohnen deutlich mehr Menschen, als in Önkfeld und Herkingrade. Darüber hinaus enden die neuen Busfahrten in Grunewald, einer kleinen Siedlung, wo zwar ein Halt einer vorbeifahrenden Linien sehr sinnvoll ist, aber als Zielpunkt von Busfahrten taugt diese kleine Siedlung nicht. 


Wird der Busfahrplan im Dezember zum Weihnachtsgeschäft wieder besser?
Felix Staratschek will wieder bessere ´Verbindungen von Bergerhof, Herbeck
und Dahlhausen an Wuppertal und schlägt vor, die Önkfelder Busse mit den Fahrten
der Linie 671 zu verbinden. Hier ein Bus der Stadtwerke Remscheid an der
Haltestelle Lindenbaumschule. 

Ziel der Gespräche soll es sein: 

1. Der Stundentakt zwischen Wuppertal und Radevormwald fährt immer über Herbeck und Bergerhof. Denn diese Fahrten der Linie 626 ergänzen sich optimal mit der Linie 671, so dass man fast einen 30 Minuten- Takt zwischen Herbeck und dem Busbahnhof oder auch nach Wuppertal hat. Heute fahren hier vormittags zwei Busse in kurzem Zeitabstand und dann eine viel längere Zeit nichts. Und das ist eine deutliche Minderung der Attraktivität. 

2. Die Zusatzfahrten, die über Önkfeld fahren sollen auf dem Parkplatz vom Wuppermarkt wenden. Das ist ein Ziel, dass viele Menschen auf der Keilbeck und aus Herkingrade haben. Hier ließen sich Fahrgäste gewinnen, die kein Auto haben und dort einkaufen müssen. Zusammen mit den Fahrten über Herbeck würde die Keilbeck dann statt wie heute stündlich alle 30 Minuten mit dem Wuppermarkt verbunden. Gerade für ältere Menschen ist der Weg vom Wuppermarkt zur Bushaltestelle mit vollen Einkaufstaschen schon eine Herausforderung, es wäre gut, wenn die direkt vor dem Supermarkt in den Bus steigen und den Berg hinauf fahren können. Das wäre vormittags stündlich möglich. Zur Halben Stunde hält die Taktfahrt auf der Straße. 
Der Wuppermarkt mag Privatgelände sein, aber vormittags könnte der Winterdienst für die Busse eine Wendespur räumen und die Verkehrsspuren können so angelegt werden, dass da Busse wenden können. 

Sinnvoll wäre eine Hängebrücke zur Grünenthaler Straße, um den Fußweg von Dahlhausen zum Wuppermarkt und zu den Bussen zu verkürzen. Das erhöht ebenfalls das Fahrgastpotential. Diese Brücke wäre auch für Fußgänger aus Vogelsmühle sinnvoll, da die direkte Zugang leider durch ein Tor versperrt ist. Im Rahmen des Handlungskonzept Wupperorte könnte diese Brücke als Infrastrukurmaßnahme errichtet werden. 

Da die Zeit zum Fahrplanwechsel im Dezember schon recht kurz ist, muss die Stadt umgehend mit den Betroffenen (OVAG, Wuppermarkt, Winterdienst) Gespräche führen, damit diese Verbesserung noch umgesetzt werden kann. 

Mein Vorschlag: 

Da die OVAG vormittags den Verkehr auf der Linie 671 fährt, werden deren Fahrten über Önkfeld zum Wuppermarkt verlängert. Damit bekommen die Einwohner der Wupperorte wieder eine umsteigefreie Verbindung nach Lennep und auch die Önkfelder können über Lennep gut nach Wuppertal fahren. Die Herbecker und Bergerhofer sind wieder wie früher gut mit der Innenstadt und Wuppertal verbunden, unter dem Strich bringt das Vorteile für alle und dürfte bei gleichen Kosten die meisten Fahrgäste gewinnen. 
Mit bestem Gruß, Felix Staratschek

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2, 
42477 Radevormwald

Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. 
Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss von der AL entsendet
Admin der regionalen verkehrspolitischen Facebookgruppe:
ÖPNV in Radevormwald Remscheid Wuppertal Hückeswagen Halver Wermelskirchen
Ich lade herzlich ein, in dieser Gruppe mitzumachen.

Samstag, 16. Juni 2018

Radevormwald: OVAG will Schulbusse nicht in ÖPNV umwandeln / Strukturelle Überteuerung des Schülerspezialverkehrs wird nicht hinterfragt

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald
Sachkundiger Bürger der AL im Verkehrsausschuss


Sehr geehrte Damen und Herren in den beiden Ausschüssen!


Herzlichen Dank für die schnelle Zusendung der zugesagten OVAG-Unterlagen durch die Stadtverwaltung noch in der gleichen Woche. Es wäre schön, wenn die OVAG auch die genauen Belege für die genannten Voraussetzungen für ÖPNV noch mal nennen würde, denn die Aussagen im Ausschuss und in den versendten Unterlagen haben mir nicht weiter geholfen.

Freitag, 8. Juni 2018

Buslinie Radevormwald - Wuppertal 626: Verbesserungen für die Bedienung der Keilbeck durch OVAG und Rheinlandbus

Der neue Fahrplan der Linie 626 Radevormwald - Wuppertal:


Wie bei den Verhandlungen zum Nahverkehrsplan von mir gefordert, fahren nun alle Busse über die Keilbeck, man muss nicht mehr überlegen, ob man im Tal oder am Berg zusteigt. http://www.ovaginfo.de/626.pdf


Weitere Buslinienfahrplane aus dem Oberbergichen Kreis:
http://www.ovaginfo.de/de/fahrplan/minis.html Die Linien 671 und 134 sind unten auf der Seite.

 
Ein Bus der Linie 626 in Vogelsmühle. Jetzt gegeh alle Fahrten über die Keilbeck


Leider wurde die letzte Fahrt an Samstagen nach Wuppertal nicht um 6 Minuten nach hinten gelegt. Der NE 19 von Remscheid kommt in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 1.07 Uhr in Herbeck an, der Bus, der Bus nach Wuppertal fährt bereits um 1.06 Uhr.


Ich wollte im Verkehrsausschusss im November 2017 ein Votum,. dass der Ausschuss diese Fahrplananpassung will und dass die sofort umgesetzt wird und dementsprechend die Stadtverwaltung aktiv wird. Die große Mehrheit hat sich dem verweigert und war nicht gewillt, so schnell wie möglich eine gute Nachtverbindung von Remscheid in die Wupperorte umzusetzen. Nun sieht man das Ergebnis, zum kleinen Fahrplanwechsel ist diese Verbesserung vergessen wurden. Es wäre besser, die wäre umgehend umgesetzt worden, weil der Vorteil eines besseren Anschlusses den Nachteil überwiegt, dass man mal 10 Minuten zu früh zum Bus geht, weil man veraltete Infos hat. Die Verschiebung der letzten Fahrt um 10 Minuten im alten Fahrplan hätte alle bisherigen Zuganschlüsse gut erreicht, überlange Umsteigezeiten wären sinnvoll verkürzt worden.


Nur Grüne, UWG und AL stimmten damals im Verkehrsausschuss für eine schnelle Umsetzung der Fahrplanverbesserung, CDU, SPD und FDP haben dass verhindert. Und jetzt dürfen die Menschen an der Wupper wieder ein halbes warten, in der Hoffnung, dass dann vielleicht die Nachtverbindung geschaffen wird.

Samstag, 9. Dezember 2017

ÖPNV an den Wupperorten / Fahrplan für Fahrten von Önkfeld nach Radevormwald und zum Wuppermarkt

Tipps zur Nutzung der Busse der Linie 626 für Önkfeld und die Wupperorte. Im Bild die Linie 626 vor der Haltestelle Vogelsmühle.


Der Fahrplan zwischen Radevormwald, Önkfeld, Herkingrade und Dahlerau am montags bis freitags am Vormittag (Linie 626)

Darunter der Fahrplan zwischen Dahlhausen Grenze und Remscheid Lennep Bahnhof (Linie 669). Hier werden 6 Fahrten pro Richtung . am Tag angeboten. Allerdings fahren die nicht immer von der gleichen Straßenseite ab und bei einigen muss in Grünental Umgestiegen werden. Von Dahlhausen West kann man auch mehrmals nach Beyenburg fahren, je nach Ziel ist das attraktiver, als mit der 626. Die Nachmittagsfahrten nach Önkfeld bringen keine Synergien durch Umsteigen und sind deshalb nicht dargestellt und hier zu finden in den Ausschussunterlagen: http://session.radevormwald.de/bi/vo0050.php?__kvonr=2773&voselect=1965

Fahrplan werkatgs (Mo-Fr)
Auszug aus den Vormittagsfahrten der Linie 626, 
darunter ein Auszug aus der Linie 669 mit den Fahrten nach Dahlhausen Grenze. 

Rade 6.18 6.48 7.22 8.38 9.18 9.38 10.18 10.38 11.18 11.38
Wuppermarkt    I 6.49 7.33 8.49    I 9.49    I 10.49    I 11.49
Dahlerau
Post an
   I
   I
7.05
n.Wt
7.35
n.Wt
8.55*
n.Gru.
   I
   I
9.55*
n.Gru
   I
   I
10.55*
n.Gru
   I
   I
11.55*
n.Gru
UMSTEIGEN

UUU UUU UUU

UUU

UUU

UUU
Dahlerau
Bahnhof ab
   I
   I
v.Wt
7.11
v.Wt
8.11
v.Gru
9.11
   I
   I
v.Gru
10.11
   I
   I
v.Gru
11.11
   I
   I
v.Gru
12.11
Herkingrade    I 7.15 8.15 9.15    I 10.15    I 11.15    I 12.15
Önkfeld 6.27 7.19 8.19 9.19 9.27 10.19 10.29 11.19 11.29 12.19
Herkinrade 6.31    I
   I
   I
   I
   I
   I
9.31    I
   I
10.31    I
   I
11.31    I
   I
Dahlerau
Post
6.35
n.WT
   I
   I
   I
   I
   I
   I

9.35
n.Wt
   I
   I
10.35
n.Wt
   I
   I
11.35
n.Wt
   I
   I
UMSTEIGEN UUU




UUU
UUU
UUU

Dahlerau Bf.

v.Wt
6.41
   I
   I
   I
   I
   I
   I
v.Wt
9.41
   i
   i
v.Wt**
10.41
   I
   I
v.Wt**
11.41
   I
   I
Wuppermarkt6.43   I   I   I9.43   I10.46   I11.46   I
Radevorm-
wald
6.577.308.309.309.5710.3011.0011.30120012.30
                                                                                                         
Rs. Lennep
Bahnhof
6.43
n.Bey.
v.Bey.7.4113.33
n.Bey.
14.23
n.Bey.
15.23
n.Bey.
16.43


Dahlhausen Grenze
Ri. Grünental


6.59




13.43


14.43


15.43




Dahlhausen Grenze
Ri. Frielingh.

7.018.03


17.03


Grünental an


13.46
Umst.
14.46
Umst.
15.46
Umst.




Grünental ab

***13.5414.5415.54***


Rs. Lennep
Bahnhof

7.238.3314.1315.1316.1317.33



* = Ausstieg oder Umstieg auch in Keilbeck möglich, theoretisch kann auch in Grunewald umgestiegen werden. Wenn der Fahrer es erlaubt kann man auch im Bus sitzen bleiben, wenn der von Grunewald zum Wendekreis fährt.
** = Diese Fahrten aus Wuppertal fahren über die Keilbeck, so dass auch dort von Önkfeld nach Radevormwald umgestiegen werden kann.
*** = Im Fahrplan der Stadtwerke Remscheid wird nicht deutlich ob die Fahrt in Grünental hält. Sollte das der Fall sein, fährt die da zur Minute 0 ab, vorher zur Minute 54 kommt ein Bus der 669 aus Beyenburg.  



UUU = Umstieg in die Fahrt der Gegenrichtung

Um 9.27 und 10.27 Uhr kann man von Önkfeld über Herkingrade zum Wuppermarkt fahren.
Rückfahrten sind um 10.49 und 11.49 Uhr. Es besteht also eine Stunde Zeit in Ruhe einzukaufen und den Weg zwischen Haltestelle und Wuppermarkt zu schaffen.

Die gesamte Fahrplantabelle als Entwurf finden Sie in Unterlagen zum Verkehrsausschuss. Bitte prüfen Sie, wenn Sie die Angaben des Entwurfes sehen, ob die mit dem umgesetzten Fahrplan übereinstimmen. Es gibt wenige Abweichungen um weniger Minuten. In dem hier gedruckten Plan wurden alle Zeiten mit dem Fahrplanbuch der Stadtwerke Remscheid nachgeprüft. Trotzdem sind alle Angaben zur Sicherheit ohne Gewähr.

Ein Service von Felix Staratschek, damit der Busverkehr schneller angenommen wird.
Sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss
www.alternative-liste-radevormwald.de
Mitglied bei PRO BAHN e.V. (Fahrgastverband)
www.pro-bahn.de
www.probahn-nrw.de

Donnerstag, 30. November 2017

Fahrplanwechsel im Dezember 2017 und ÖPNV-Tipps für die Weihnachtszeit

Eine Fahrt der Linie 671 nach Remscheid Lennep auf der Kaiserstraße der Stadtwerke Remscheid

Von Felix Staratschek, Verkehrspolitiker der AL



Tipps zur ÖPNV- Nutzung zum Besuch von Weihnachtsmärkten und Abendveranstaltungen und für Rückfahrten nach Remscheid Lennep und Radevormwald: 

Fahrplanauskünfte lassen einen oft in Remscheid Lennep vom Zug in den NE 19 nach Radevormwald umsteigen. Aber wer ein Ziel in Remscheid Lennep oder Radevormwald hat, steigt ab 21 Uhr oft besser am Remscheider Hauptbhanhof um. 

Wer im Advent die Weihnachtsmärkte besuchen will und dabei mehr Glühwein trinken will, als es für das Autofahren zuträglich ist oder wer die Parkplatzsuche im Weihnachtsrummel scheut, kann Köln, Düsseldorf und andere Orte gut mit Bus und Bahn besuchen. 

Die Stadtwerke Remscheid fahren täglich um 21.16 Uhr, 22.16. Uhr und 23.16 Uhr vom Friedrich Ebert Platz ohne umsteigen nach Radevormwald. Zur Minute 20 fahren die Busse auf der Mittelinsel im Kreisverkehr am Hauptbahnhof ab. 

Wer mit dem Zug aus Richtung Solingen kommt, kann, wenn der Zug pünktlich zur Minute 15 am Hauptbahnhof in Remscheid ankommt hier in den NE 19 umsteigen. 

Dienstag, 28. November 2017

AL bringt konstruktive Anregungen für die Verkehrspolitik in Radevormwald

Pressemitteilung

Im der Sitzung des Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald am 22.11.17 kamen von der Alternativen Liste (AL) zahlreiche Beiträge zur Verkehrspolitik. Für LKW- und Autofahrer forderte die AL eine klare Wegweisung beim Abzweig nach Oberdahl. Gerade größere Fahrzeuge könnten in Oberdahl schlecht wenden, wenn die versehentlich in diese Stichstraße geraten. Zunächst wurde dies vom Vertreter der Stadtverwaltung bestritten, man würde doch davon wissen, wenn es da Probleme gäbe. Dem trat Thomas Lorenz von der RUA entgegen, ihm sei ein Fall bekannt, er fahre die Straße nicht oft und sei kürzlich selber in Oberdahl gelandet. Der Ausschuss beschloss eine Beschilderung, die solche Fehlfahrten vermeide. 


Unter der Schwebebahn startet die Buslinie 626 in Wuppertal Oberbarmen nach Radevormwald. 


Sonntag, 19. November 2017

Licht und Schatten: Änderungen beim Busverkehr Wuppertal - Wupperorte - Radevormwald

Pressemitteilung

Licht und Schatten bringt der Fahrplanwechsel im Dezember 2017 für den Busverkehr in Radevormwald.

Positiv sei, so Felix Staratschek, Mitglied im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald, dass die OVAG an Vormittagen montags bis freitags 4 Busfahrten zwischen Radevormwald Grunewald und dem Stadtzentrum neu einführe. Damit würden nicht nur Busse der Linie 626 von Dahlhausen nach Herkingrade und Önkfeld verlagert, sondern es würden insgesamt für die Wupperorte mehr Fahrten angeboten.

Ein OVAG-Bus der Linie 626 in Vogelsmühle 


Aber die Art, wie die Verbesserung durchgeführt wird, hat laut dem AL- Politiker Felix Staratschek auch negative Folgen:

Sonntag, 22. Oktober 2017

Schiene-Straße-Bus: Linienbusse auf der Eisenbahn - ÖPNV mit Zukunft

Immer wieder gab es Ideen Eisenbahn und Bus durch ein Zweiwegefahrzeug zu kombinieren. In den 60er Jahren hatte die DB ein sehr aufwendiges System, aber es gab auch schon vorher andere Ideen im englisch sprachigen Raum. Und in Japan hat man das wieder aufgegriffen. Ob die Idee von dort zurück nach Deutschland kommt?

Link zur Video-Playlist, um sich alle Videos hintereinander anzusehen:
https://www.youtube.com/watch?v=uqe53e4oL14&list=PLYE3FxlSdO9Um_-oYC7Uh8mXlAHU4-imq

DMV920

(Weitere Videos unter dem folgenden Text)

Zwei Bahnstrecken im Oberbergischen Kreis eigenen sich dafür:

Waldbröl - Morsbach
Buslinie Siegen - Freudenberg - Morsbach - Waldbröl Busbahnhof mit Nutzung der Bahnstrecke Morsbach - Waldbröl und in Waldbröl weiterfahrt vom Bahnhof zum Busbahnhof oder einem weiteren Ziel in der Stadt oder Region.

Dahlerau - Dahlhausen (Radevormwald)
Vereinigung der Linien 671 und 626 zu einer Linie mit diesem Verlauf:
Remscheid Lennep - Radevormwald - Dahlienstraße - Önkfeld - Herkingrade - Dahlhausen Bahnhof (Aufgleisung) - Dahlerau Bahnhof (Abgleisung) - Wuppertal.

Vorteil: Mit einer Fahrt werden alle relavanten Ziele in Radevormwald bedient, die Wupperorte werden komplett erschlossen. Die Wupperorte bleiben über Radevormwald umsteigefrei mit Remscheid verbunden, der Osten Radevormwalds wird besser erschlossen, die Fahrgastzahlen müssten so massiv steigen. Ohne die Nutzung der Bahnstrecke zwischen Dahlerau und Dahlhausen lassen sich die Wupperorte nicht optimal mit dem ÖPNV erschließen. Die jetzt geplante Verlegung einiger Busse der Linie 626 vom Uelfetal nach Önkfeld, ist für Herkingrade und Önkfeld zwar positiv, ist aber weit von einem attraktiven Fahrplan entfernt, der mehr Fahrgäste anspricht, als nur Schüler und Senioren. Für Dahlhausen wird das Busangebot dafür verschlechtert. Mein Vorschlag für einen Schiene-Straße-Bus bringt allen genannten Siedlungsschwerpunkten und dem Wuppermarkt die bestmöglich machbare Erschließung​ mit Fahrten von der Hardtstraße und Herkingrade zum Wuppermarkt und den vollen Takt an allen Haltestellen. Man kann von jedem Bereich der Wupperorte in jeden anderen Bereich fahren und hat mit allen Fahrten Verbindung mit Wuppertal oder Radevormwald und Remscheid Lennep. ​Die Wupperorte würden als Wohnort massiv aufgewertet.


So ein neuer Schiene-Straßen-Bus müsste als Modellprojekt förderfähig sein​ und würde von vielen Delegationen besucht​.

Zu prüfen ist, wie dieses System auf Schnee reagiert und ob man im Winter ​bei Bedarf ​für den Gleisabschnitt einen Schneeflug vorspannen kann.



Dual Mode Vehicle (DMV)
https://youtu.be/6I1GBcAlm-8

1935: Convertible Bus Rides on Railroad Tracks and Road
https://youtu.be/no28ZdjNWdY


A rail bus for track and highway in New York
https://youtu.be/2vzu1ReUnso

1967: Red Arrow Lines Railbus Experment

https://youtu.be/0oR_A6kCN7s

Freitag, 21. Juli 2017

Baustellen- ÖPNV- Infos zur Linie 626 zu spät und unvollständig - Kein Ersatzverkehr für zahlreiche ausfallende Haltestellen

Ab Monatg den 24.78.17 wird die Linie 626 die Haltestelle Vogelsmühle gut zwei Wochen nicht bedienen. Nur die Linie 659, die zum Jahresende eingestellt wird, wird dann Dahlhausen und Vogelsmühle mit ihren wenigen Fahrten erschließen

Felix Staratschek
Sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald
Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. ​
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
02195/8592


S​ehr geehrte Damen und Herren!



Wie früh muss man eigentlich Fahrgäste informieren?
Wo ist der Ersatzfahrplan​ für die Buslinie 626​ während der Baustellenzeit auf dem Landstraßen L 81 und L 414?

Die folgenden Fragen ​und Anregungen ​müssen am Montag den 24.07.17 vorrangig​ von der Stadt Radevormwald und den Verkehrsbetrieben​ abgearbeitet werden, um die negativen Folgen für die Fahrgäste so schnell wie möglich zu begrenzen.

Warum keine zusätzlichen Haltestellen an den Dörfern und Hofschaften, die durchfahren werden? (Eistringhausen, Abzweig Remlingrade, Fuhr, Önkfeld, Heidt (könnte man auch Mans-Feld nennen), oberste Mühle)

Warum keine Haltestelle auf der Keilbecker Straße am Siedlungsweg und an der Kreuzung Keilbecker Straße / Kirchstraße (für den Wuppermarkt)?
​Diese Haltestellen sind auch für die künftig über Önkfeld geplanten Busfahrten sehr wichtig, da die von Önkfeld kommenden Busse die analoge Haltestelle am Schröderweg nicht bedienen. Evangelische Kirchengemeinde und das Altenheim "Haus Thiele" sind hier zentrale Anlaufpunkte, die optimal mit dem ÖPNV erschlossen werden sollten. ​
Warum kann während der Baustelle das Tor zum Wuppermarkt in Vogelsmühle nicht tagsüber geöffnet werden, damit der Fußweg für die Fahrgäste erträglich bleibt?

Mittwoch, 24. Mai 2017

Vorschläge zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 für Remscheid, Radeveormwald und Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren!

Für den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 mache ich folgende Vorschläge für die Stadtwerke Remscheid und deren Partner OVAG und Rheinlandbus im ÖPNV: 

1. Der NE 19 nimmt seinen Betrieb in Richtung Radevormwald um 20.52 am Bismarckplatz in Lennep auf. 
Für Pendler mit Nachtschicht in Radevormwald ist die letzte Fahrt der Linie 671 zu früh und die erste Fahrt des NE 19 zu spät. Es ist deshalb notwendig, dass der NE 19 seinen Betrieb im Takt in Lennep wenige Minuten vor 21 Uhr beginnt. 

Bald alleine an den Wupperorten, die Linie 626, hier nahe der Haltestelle Vogelsmühle


2. Die letzte Fahrt des NE 19 hat jeweils auf der letzten Rückfahrt von Radevormwald keinen Zuganschluss in Lennep nach Solingen. Es wäre daher sinnvoll die letzte Fahrt des NE 19 einen anderen Weg zu führen: 
Lennep Bf. - Schwelmer Straße - Dahlhausen Brücke - Uelfetal - Radevormwald. 
Der Bus fährt über die Mühlenstraße und Telegrafenstraße zur Kaiserstraße und biegt dort sofort nach Lennep ab. Der Busbahnhof wird mit dieser letzten Fahrt nicht mehr bedient, um Zeit zu sparen. In Lennep fährt der letzte NE 19 von Radevormwald kommend direkt über die Ringstraße zur Trecknase. Das Auslassen des Busbahnhof in Radevormwald und der Rückfahrt üb er den Lenneper Bahnhof gibt der letzten Fahrt des NE 19 genug Zeit, über die Haltestelle Dahlhausen Wupperstraße gut 4000 weitere Anwohner zu erschließen. Sonntags bis Donnerstags bekommen so die Wupperorte von Radevormwald eine Verbindung um 23.54 ab Lennep Bf, Damit kommen die Menschen in den Wupperorten künftig noch eine Stunde später von Remscheid und Wuppertal nach Hause. Nach Freitagen und Samstagen wäre das die Fahrt um 1.54 Uhr. 

2a) Samstags fährt der Rheinlandbus nach Mitternacht eine weitere Spätfahrt von Wuppertal nach Radevormwald. Würde dessen Rückfahrt um ca. 10 Minuten verschoben, könnte vom NE 19, der samstags um 0.16 Uhr am Friedrich Ebert Platz startet in die Rückfahrt nach Dahlhausen und Beyenburg umgestiegen werden. Die Stadtwerke Remscheid sollten daher den Rheinlandbus bitten, umgehend die Rückfahrt zu verlegen, damit es durch die Synergien zwischen dem NE 19 und der Nachtfahrt der Linie 626 zu mehr Fahrgästen auf beiden Linien kommt. Selten kann man durch eine Verschiebung einer Fahrt um nur 10 Minuten soviel zusätzlichen Nutzen schaffen. Durch eine Verschiebung nach hinten verpasst niermand, der einen älteren Fahrplan hat die Nachtfahrt der Linie 626. Bei den Zuganschlüssen in Oberbarmen ist genug Spielraum für diese Verschiebung, unnötig lange Wartezeiten werden verkürzt, was den ÖPNV sogar attraktiver macht. 

2b) Die letzte Fahrt des NE 19 fährt nicht nach Radevormwald. Hier wäre es sinnvoll, diese als Bedarfsfahrt nur zum Aussteigen anzubieten. D.h. der Bus fährt nur nach Radevormwald oder den Wupperorten, wenn ein Fahrgast mit dem Reiseziel im Bus sitzt. Zusammen mit dem folgenden Vorschlag zur Linie 669 würde das die Wupperorte und den ÖPNV deutlich aufwerten.

Ein Bus der Linie 626 wirbt mit Motiven eines schönen Ausflugzieles an dieser Linie, die Klosterkirche in Wuppertal Beyenburg


3. Leerfahrten auf der Linie 671 sollen als Linienfahrt über Kräwinkler Brücke geführt werden. Das heißt, die Fahrt beginnt auf der B 229 an der Wagenhalle und bedient alle Haltestellen auf dem Weg nach Radevormwald über Kräwinkler Brücke. Da ist mir akut eine Fahrt an Sonntagen bekannt, wenn die Stadtwerke die OVAG ablösen, fährt ein Bus der Stadtwerke am frühen Nachmittag leer nach Radevormwald. Die Fahrt könnte als Nebenlinie der 671 geführt werden. Sollte es weitere Leerfahrten der Stadtwerke und OVAG geben, sollten diese auch diesen Weg nehmen. 

(Auch auf der Linie 626 fährt gegen 19.30 Uhr ein Bus ohne Fahrgäste leer von Radevormwald weg, es wäre zu prüfen, ob diese Fahrt ins Depot noch Erschließungsaufgaben übernehmen könnte, z.B. zur Fahrt über Önkfeld und Herkingrade oder von Dahlhausen über Grünental nach Lüttringhausen.)

Kleinere Verbesserungen können die Linie 671 und den NE 19 deutlich attraktiver machen


4. Durch den Wegfall der Linie 659 wird Frielinghausen abgehangen. Nach meinem Kenntnisstand ist die Linie 669 auch sehr schwach ausgelastet. Ich schlage daher vor, die Linie 669 künftig folgende Strecke fahren zu lassen: 

Lennep - Hackenberg - Halle - Lusenbusch (Tierheim) - Cluse - Frielinghausen - Hardtbacher Höhe - Dahlhausen Hardtstraße West - In der Hardt - Grünental - Beyenburg. 

Dieser Linienweg erschließt optimal Frielinghausen, streift am Westrand Dahlhausen, biegt aber sofort nach Grünental ab. Die optimale Erschließung von Frielinghausen klappt nur, wenn man ein kurzes Stück über Radevormwald fährt. Mit der Haltestelle am Westrand von Dahlhausen bekommen die Wupperorte immer noch eine Busverbindung nach Lennep. Für die Dahlhausener ist diese Haltstelle genauso attraktiv, wie die Haltestelle Dahlhausen Brücke. Auch von Vogelsmühle ist eine Straßenzuwegung, so dass es viele Leute nicht weiter zu dieser Haltestelle haben, als viele Radevormwalder in der Nordstadt oder an der Ispingrader Straße. Die Stadtwerke Remscheid könnten durch einige neue Schlenker der Linie 669 das Fahrgastpotential von Dahlhausen und Frielingsdorf weiter erschließen. Da die 669 öfter fährt, als die 659, könnte das sogar zu Fahrgastzuwächsen führen und die Linie 669 wirtschaftlicher machen. 

Ich bin einen Nachmittag auf allen Fahrten der Linie 659 zwischen Lennep und Herkingrade gependelt um mich mit Busfahrern und Fahrgästen zu unterhalten und um mir ein Bild von der Situation zu machen. Frielinghausen hat das höchste Fahrgastaufkommen und war bei fast jeder Fahrt frequentiert. Die Fahrgäste waren oft älter und sagten, es würde diesen große Probleme bereiten, wenn der Bus wegfällt. Und ich bin mir sicher, das jüngere Fahrgäste gewonnen werden können, wenn da die Linie 669 im Takt das Dorf erschließt. Mein Vorschlag erschließt auch Hakenberg, Halle und Dahlhausen mit, so dass die Linie optimal die Orte zwischen Lennep und Beyenburg erschließen würde und wesentlich mehr Fahrgäste als heute in der Linie 669 säßen. Die umwirtschaftlichen Ringfahrten der Linie 659 über den Hackenberg könnten entfallen, wenn die Linie 669 stündlich diese Siedlung bedient.

5. Die Linie 671 muss besser an die S 7 abgestimmt werden. Alle Frühexpresse von Lüttringhausen, dem Hackenberg und Radevormwald verpassen knapp die S 7 - Züge nach Solingen und Wuppertal. Damit verzichten die Stadtwerke auf viele Fahrgäste, da wegen weniger Minuten viele Arbeitsplätze so mit dem ÖPNV nicht zum Schichtbeginn erreicht werden können. Ich schlage daher vor, die Frühexpressfahrten um wenige Minuten vorzuziehen. Die Fahrt vom Hackenberg könnte bereits an der Trecknase beginnen und einige Haltestellen auf der Ringstraße bedienen. Auch dort wohnen Leute, die froh sind bei Regenwetter nicht zum Bahnhof laufen zu müssen. Die Busse die Vom Depot zu den Linienanfängen fahren sollten auf ihren Weg dorthin alle Haltestellen bedienen, die diese passieren. Auf der Ringstraße zwischen Trecknase und Rader Straße könnten für diese Frühfahrten neue Haltestellen eingerichtet werden. Das gleiche gilt für die letzten Fahrten ins Depot, die dann auch über die Ringstraße fahren könnten. Ich genieße jeden morgen die umsteigefreie Verbindung von Lennep nach Hasten und nutze die Zeit zur Zeitungslektüre, so dass ich die Umwege des Frühexpress gut verschmerzen kann und die Zeit nicht verloren ist. Aber es ist das eine in einem Bus gemütlich zur Arbeit zu fahren, als auf einen Bahnsteig im Winter 19 Minuten zu frieren, weil die Fahrt nicht 5 Minuten eher angeboten werden kann. Auch eine Pause im Bus um einen Anschluss abzuwarten ist nicht so schlimm, wie sinnloses rumstehen auf dem Bahnsteig, weil die Abstimmung zwischen Bus und Bahn gegen 5 Uhr morgens in Lennep nicht besteht.

6. Die Busse nach Radevormwald sollten, wenn die am Kreishaus stehen von unten in die Haltestelle reinfahren und mit den Türen zum Kiosk hin parken. dann stehen die Busse vor dem Wartehäuschen und der Fahrer hat Blickkontakt zu den Bussen der Linien 654 und 655, so dass die Anschlüsse sicherer werden. Außerdem können dann die Fahrgäste den Wetterschutz nutzen. 

7. Ich weise noch mal darauf hin, dass bei pünktlicher Ankunft zur Minute 15 im Remscheider Hbf. es sinnvoll ist, dort zur Minute 20 zwischen nach 21 bis 23 Uhr (am Wochenende noch 2 bis 3  weitere Fahrten) mit dem NE 19 weiter zu fahren, der ganz Lennep und Radevormwald erschließt. Es wäre sinnvoll, auf diesen Anschluss in gedruckten Fahrplänen besonders hinzuweisen, da viele die Anschlüsse nicht kennen und im Zug bis Lennep durchfahren, wo die Anschlüsse nach 21 Uhr schlechter und die Fußwege weiter sind. Ich will den Zug nach Lennep nicht leer machen, wer in Bahnhofsnähe wohnt und da sein Auto hat und bei Verspätung ist die Durchfahrt bis Lennep sinnvoll. Aber es könnten so alleine durch Wissensvermittlung weitere Fahrgäste gewonnen werden, die nicht wissen, dass diese durch Umsteigen am Remscheider Hbf entweder im Dunklen näher an ihre Haustüre gebracht werden oder nicht so lange auf die Weiterfahrt mit dem NE 19 nach Radevormwald im Freien warten müssen, in dem diese bereits am Hauptbahnhof einsteigen könnten, um dann gemütlich sitzend  nach Radevormwald zu fahren, statt sich in Lennep 30 Minuten die Füße in den Bauch zu stehen. Ein Infokasten im Fahrplanbuch der Stadtwerke und Linienfahrplanen  unter dem Fahrplan der S 7 und unter dem Fahrplan des NE 19 und der Linie 671 könnte die Fahrgäste auf den Anschluss am Remscheider Hbf. hinweisen. Ich habe diesen Anschluss auch jahrelang nicht bemerkt. 

Ich würde mich freuen, wenn ich einige dieser Vorschläge im neuen Fahrplan wieder fände.      

Mit bestem Gruß, 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald für die Alternative Liste (AL)
Mitglied im Fahrgastverband Pro Bahn e.V. www.probahn-nrw.de 
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