Einer der aktivsten MdeP aus Deutschland, Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) hofft mit ihrer Stimme weitere 5 Jahre im EU-Parlament wirken zu können.

Dienstag, 18. Juni 2019

GEHT DIE NEUE KONZERNSTRATEGIE DER BAHN „STARKE SCHIENE" MIT STUTTGART 21? / Umsteuern auch in der Metropolregion Stuttgart! UND KLIMASCHUTZ /

Umsteuern auch in der Metropolregion Stuttgart! Erstmals veröffentlicht am 16. Juni 2019
(Redaktionell bearbeit und um weitere Links und Bilder ergänzt durch Felix Staratschek)

 
Zur Samstagsdemo in Mai 2019 reiste der Admin vom
Viertürmeblog mit Fahne (pro ÖDP) und Protestschildern per
Bahn aus dem Bergischen Land an. Mit dieser Fahne stand er auch
vor dem Bundesparteitag der SPD Anfang 2018 und vor einer Veranstaltung
des Katholikentages in Münster mit Winfried Kretschmann. 


ZUR NEUEN KONZERNSTRATEGIE DER BAHN „STARKE SCHIENE“ UND KLIMASCHUTZ
Die neue Konzernstrategie „Starke Schiene“ (siehe Tagesspiegel und Stuttgarter Nachrichten vom 7. Juni 2019) zwingt die Deutsche Bahn AG zum Umsteuern bei ihrem Projekt „Stuttgart 21“. Um diesen Zusammenhang deutlich zu machen, reist eine Gruppe von gut zwei Dutzend Aktivist/innen gegen Stuttgart 21 erneut nach Berlin und Potsdam. Denn am 18. und 19. Juni soll der Bahn-Aufsichtsrat – voraussichtlich in der DB-Akademie, dem restaurierten Kaiserbahnhof Potsdam – darüber entscheiden, ob er dem eng mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmten Konzept der Konzernleitung folgt.

Diesem Plan zufolge soll die Zahl der Fahrgäste verdoppelt und so der Klimaschutz maßgeblich vorangebracht werden. Der S21-Tiefbahnhof hingegen schüfe, so Aktionsbündnis-Sprecher Eisenhart von Loeper, einen enormen Engpass, da dessen lediglich acht Gleise nicht mehr, sondern weniger Fahrgäste und Zugfahrten aufnehmen könnten als der bestehende Kopfbahnhof mit seinen sechzehn Gleisen. Zudem würde mit den sechzig – noch dazu höchst störanfälligen – Streckenkilometern in Tunneln durch den höheren Luftwiderstand in Röhren und die größeren Höhenunterschiede viel Energie verschwendet.

„Mit Stuttgart 21 würde die Bahn ihrem Auftrag zum Klimaschutz einen Bärendienst erweisen“, kommentiert von Loeper diesen Widerspruch. „Nach Berechnungen der Verkehrsberatung Vieregg-Rößler würde zudem ein Umstieg in Stuttgart die immer stärker ausufernden Mehrkosten des Projekts um etwa fünf Milliarden Euro verringern.“ (Siehe auch: www.umstieg-21.de )


 
Protestschild auf einer Samstagsdemo gegen Stuttgart 21 von
einem Anhänger der ÖDP. 
 
Die aktuell mit 25 Milliarden Euro überschuldete Bahn handle verantwortungslos, wenn sie diese mögliche Ersparnis nicht einsetzen würde zur Stärkung der Schiene und für den Klimaschutz.

Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofs verlangt das neue Konzept der Bahn bis 2030 vor allem ein Umsteuern auf das vernachlässigte Kerngeschäft in Deutschland und eine verbesserte Infrastruktur. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 unterstützt diese Ziele und fordert die Bahn daher auf, ihr neues Konzept auch in der Metropol- und Wirtschaftsregion Stuttgart umzusetzen.


Die Wählergemeinschaft SÖS (Stuttgart ökologisch sozial)
ist klar gegen Stuttgart 21 aufgestellt. 

Die Leitidee „Starke Schiene“ und der Klimaschutz dürften, so der während der Aufsichtsratssitzung vor Ort anwesende Bündnissprecher, nicht vorbeigehen am Großraum Stuttgart und seinen Menschen. Daher sei es nun dringend geboten, die Alternativen zur bestehenden S21-Projektplanung und das von einer Fachgruppe erarbeitete Umstiegskonzept ernsthaft zu prüfen.

  

Kontakt und Quelle:


 
Auch die Linke machte zur Kommunalwahl und
Europawahl Werbung mit ihrem Widerstand
gegen Stuttgarrt 21
 

Wermelskirchen: "Die Bahn ist tot es lebe die Bahntrasse"?

Der besondere Samstagskommentar der Bergischen Morgenpost Wermelskirchen von Udo Teifel:


"Die Bahn ist tot es lebe die Bahntrasse", Samstag 15.06.19


​Teifel beklagt, dass man erst eine Bahnstrecke kaputt macht, weil keiner einsteigt​. Dann wird ein auf den Bahntrassen Fahrradwege angelegt, aber eine Gruppierung wolle alles auf "auf Anfang" stellen. Er stellt fest, dass der Verkehr mehr geworden ist stellt aber die Frage, ob den Pendler bis Opladen auf die Bahn umsteigen würden. Teifel ist noch immer der Auffassung, dass das Auto der Deutschen liebstes Kind ist. Zum Schluss stellt der noch mal die Frage, wer denn glaube, ob Pendler eine Stunde früher aufstehen würden, um mit der Bahn zu fahren?

 
Ein Zuglaufschild des Balkanexpress von Remscheid Lennep über
Wermelskirchen und Burscheid nach (Leverkuisen) Opladen. 
 


Niemand sollte dem Dorfjournalisten etwas böses unterstellen, der weiß es wahrscheinlich nicht besser. Es gibt zwar sehr viele Beispiele die zeigen, dass seine Aussagen Unsinn sind, aber das steht nicht jeden Tag in der Zeitung und wer kein besonderes Interesse für ÖPNV-Lösungen hat, weiß davon meist nichts.


Aber es gibt ein Mittel gegen diese Unwissenheit, freundliche und sachliche Leserbriefe. Es würde mich freuen, wenn alle sachkundigen Leserinnen und Leser dieser Zeilen einen guten Leserbrief schreiben. Gerne darf dieser Leserbrief unter diesen Beitrag kopiert werden.
wermelskirchen@bergische-morgenpost.de
Bergische Morgenpost
Telegrafenstraße 42
42929 Wermelskirchen


​Ein Artikel zum Thema vom 13.6.19, auf den sich der Kommetar rückblickend bezieht ist auf der Facebookseite der Zeitung verlinkt und da können auch gerne gute Kommentare getippt werden:
https://www.facebook.com/bm.wermelskirchen/posts/1260406907466380?__xts__[0]=68.ARDrcxrbL0W5wwfNZKs_2ipVETa336R32dWtqkG-KemJB5qTK4wheb0jx3V3OnEUadClnf9F9KvEgP5LBShfb2c2ZDcZrAwp8rNV-vplKhQRR2rYyTO9cQJADrRzfGUKMGlu8OPQNPGJUz6oRQ-JP9ZW2p3Hf2AiWYNj0rJPnBZuBBWEkPWTF36cCQQVZfszAQoDto4WEndzB0nkMHtTd4UNm6iU3g7IVTihd2cHlstjT4vKSmIFZzkV5Ll10e_NKihXKvTFJ6lcyhCMomPrRrlK8bq0vYA97HZfoBRRrOQSpVwdN5FEDIVVSZ2G6l5RbRmSZiVMVXPesAvFFvhWokqRMA&__tn__=-R

Der Artikel auf den sich der Kommentar bezieht: 
​Auch Leserbriefe die nicht veröffentlicht werden haben ihre Wirkung und verhelfen dann anderen Leserbriefen zur Veröffentlichung. Aber damit Ihr Text auf jeden Fall einige Leute erreicht, können Sie diesen als Kommentar auf Facebook oder meinem Blog veröffentlichen.


Weitere Facebookgruppen zum Thema: ​​

Balkantrasse Wermelskirchen & Umgebung
https://www.facebook.com/groups/918154968251009/?ref=group_browse_new

Stadtbahn statt Radweg Remscheid Wermelskirchen Burscheid Leverkusen Köln
(Von mir gegründete Gruppe)
https://www.facebook.com/groups/114707622727443/


Kommunalpolitik Wermelskirchen im Fokus
https://www.facebook.com/groups/1743469072572343/?ref=group_browse_new


Kommunalpolitik in Wermelskirchen
https://www.facebook.com/groups/158065367712861/?ref=group_browse_new


Zukunft Wermelskirchen - Bürgerdialog
https://www.facebook.com/groups/267122984028841/?ref=group_browse_new


Lebendiges Wermelskirchen
https://www.facebook.com/groups/539548549546332/?ref=group_browse_new


Unser Leben in Wermelskirchen.....
https://www.facebook.com/groups/641052965945930/?ref=group_browse_new


Burscheider Treff
https://www.facebook.com/groups/529912197060469/?ref=group_browse_new

Montag, 17. Juni 2019

VDV-Präsident: „Ein 365-Euro-Ticket kann richtig teuer werden!“ / Kommentar: Nulltarif nicht schlecht reden

Personenverkehr, 17.06.2019
VDV-Präsident: „Ein 365-Euro-Ticket kann richtig teuer werden!“
(Bilder, Bildtexte und Verlinkungen durch Felix Staratschek)

Ingo Wortmann, Präsident des Branchenverbands VDV und Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), hat heute im Rahmen der VDV-Jahrestagung klargestellt, dass ein ÖPNV zum Nulltarif oder für einen Euro am Tag hohe und dauerhafte Finanzierungszusagen für die Kommunen und Länder bedeutet. Zudem sei der Fahrpreis nicht das entscheidende Kriterium für den Umstieg auf Bus und Bahn.

Samstag, 15. Juni 2019

Leserbrief: Stadtbahn auf der Balkantrasse wäre ein Entwicklungsschub für die Region

Betrifft: 
Bergische Morgenpost u.a. vom 12. Juni 19
RGA vom 12. Juni 19
Bericht: 
Kommentar

Liste und Karte der Vorschlage für die Reaktivierung von Bahnstrecken des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen (VdV) und der Allianz pro Schiene


Auf der Regiobahn Mettmann - Düsseldorf - Kaarst fahren jeden Tag 23.000 Fahrgäste. Das sind ca. 120 mal mehr Fahrgäste als es auf der Balkantrasse Radfahrer gibt. Die Balkantrasse hat an beiden Enden Großstädte, im Süden Köln und Leverkusen und im Norden Wuppertal, Remscheid und Solingen. Dazwischen wohnen ca. 50.000 Menschen in Burscheid und Wermelskirchen an der Trasse und über Buslinien sind auch Radevormwald und Hückeswagen an die Trasse angebunden und würden von der optimalen Anbindung des Großraum Köln profitieren. 

 
Schneller als der Bus ist die Eisenbahn auf der Balkanstrecke
so attraktiv, dass diese zu weniger Staus führt, auch dann, wenn sich die
Leute mehr bewegen. Mit der Reaktivierung der Balkanstrecke
kann die CDU ihre Wahlversprechen halten. 
 

In der Region Karlsruhe wäre die Strecke längst als Stadtbahn reaktiviert. Köln ist eine Boomregion, selbst wenn wegen des bundesweiten Geburtendefizites die Bevölkerung abnimmt, hat Köln durch Zuzüge eine Bevölkerungszunahme. Davon profitieren alle Orte, die eine gute Schienenanbindung an Köln haben. Remscheid und Wermelskirchen würden davon sehr profitieren, wenn man mit der Stadtbahn vom Friedrich Ebert Platz nach Köln durchfahren könnte. Wenn durch den Klimawandel es in Köln immer unerträglicher wird, wäre es sehr attraktiv auf die Bergischen Höhen zu ziehen und nur zur Arbeit oder den Besuch von Veranstaltungen nach Köln zu fahren. Umgekehrt kann die Industrie im Bergischen Land von Fachkräften profitieren, die von Köln einpendeln. 

Bei der Aufnahme im April 2014 ist die Stadtbahnlinie Heilbronn - Neckarsulm erst 
wenige Monate alt. Die Stadtbahn fahrt über DB-Gleise als S- Bahn 
weit ins Umland. An jeder Straßenbahn- Haltestelle steht ein 
DB-Fahrkartenautomat und man kann an jeder Haltestelle eine Reise 
zum DB-Tarif starten, 

 Auf die Radfahrer kann man Rücksicht nehmen, indem man auf dieser Strecke immer einen Fahrradwagen mitführt und der Transport hier kostenlos ist. Desweiteren wäre ein neuer Radweg zu schaffen mit der Strecke Wermelskirchen - Schloss Burg - Müngstener Brücke - Straßenbahnmuseum Kohlfurt - Wuppertaler Zoo. Das wäre ein Weg, der Attraktionen verbindet und das würde viele Radtouristen anziehen. Laut Rheinischer Post Leichlingen vom 4.6.19 ist ein neuer Radschnellweg geplant von Opladen über Leichlingen und Witzhelden nach Hilgen. Damit wäre hier eine Alternative zum Radweg auf der Balkantrasse geschaffen. Und von Hilgen nach Wermelskirchen kann man auch gut auf Radwegen an der B 51 radeln. Wäre die Balkanstrecke schon heute eine Stadtbahn - die abschnittsweise auch für den Güterverkehr genutzt werden kann (Opladen - Hilgen und Belten - Lennep), käme niemand auf die verrückte Idee, da einen Radweg zu bauen. Dieser wurde nur geschaffen, weil die CDU und FDP im Rheinisch Bergischen Kreis alles getan haben, die Eisenbahn zu verhindern. Erst mit dem jungen Wermelskirchener Politiker Christian Klicki (CDU) ist da ein neues Denken in der CDU sichtbar geworden, dass hoffen lässt und selbst einen  Rezo Freude machen dürfte. Wichtig ist es die ganze Trasse für eine zweigleisge Strecke zu nutzen, wo Züge wenn es sein muss alle 5 Minuten fahren können - was bei automatischen Fahren auf eigener Trasse abschnittsweise möglich wäre. Und Remscheid sollte alle Pläne zum Umbau des Friedrich Ebert Platzes stoppen, denn die Verkehrswende verlangt die Stadtbahn Friedrich Ebert Platz über Wermelskirchen nach Köln. Da sollte man erst den großen Umbau beginnen, wenn diese Konzept steht. Fakt ist, der Radweg auf so einer wichtigen Bahntrasse verhindert umweltfreundliche Mobilität und eine echte Verkehrswende. 

Abs. Felix Staratschek
Freiligratstraße 2
42477 Radevormwald
Sachkundiger Bürger der AL im Verkehrsausschuss
Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN  
ÖPNV-Abo-Kunde

 
Die CDU will weniger Staus durch eine bessere Infrastruktur.
Durch ein Aufgreifen der Vorschläge des VdV kann die CDU
die Infrastruktur der Bahn verbessern und so zu weniger
Staus beitragen. 
 

Vatikan verurteilt Gender-Ideologie als "kulturelle und ideologische Revolution"

"Das gängige Konzept der 'Nichtdiskriminierung' verbirgt oft eine Ideologie, welche die Differenz sowie die natürliche Gegenseitigkeit, die zwischen Männern und Frauen besteht, leugnet."

VATIKANSTADT , 11 June, 2019 / 11:44 AM (CNA Deutsch).-
Regenbogenfahnen (hier der FDP Köln und der Jungen Liberalen)
wehten 2018 vor dem Kölner Dom, als dort der "Bus der
Meinungsfreiheit" Station machte, dessen Organisatoren sich 
gegen eine sexualisierende Sexualpädagigik im Sinne des 
Gender Mainstreaming einsetzen. Bild und Text Felix Staratschek Copyleft 


In einem ausführlichen neuen Schreiben verurteilt die Bildungskongregation des Vatikans die Gender-Ideologie und bekräftigt die Grundlagen menschlicher Würde, der Unterschiedlichkeit der Geschlechter und der christlichen Freiheit. Es trägt den Titel "Als Mann und Frau schuf er sie" – ein Zitat aus Genesis (Gen 1, 26-27) – und plädiert für einen "Weg des Dialogs zur Genderfrage in der Bildung".


Der Vatikan erteilt jedem ideologischen Ansatz, "der die Unterschiedlichkeit und die Komplementarität von Mann und Frau leugnet", eine deutliche Absage und warnt erneut vor deren Einführung in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Die Einführung von Gender im Klassenzimmer führe unter anderem zu einem Bildungsnotstand beim Thema Gefühlsleben und Sexualität.


"Der Effekt dieses Schrittes ist vor allem die Schaffung einer kulturellen und ideologischen Revolution, die vom Relativismus angetrieben wird, und zweitens einer juristischen Revolution, da solche Überzeugungen spezifische Rechte für den Einzelnen und die gesamte Gesellschaft beanspruchen."


Das Schreiben der Bildungskongregation erinnert an die Gottes-Ebenbildlichkeit des Menschen ebenso wie die biologische Realität der Geschlechter. Es unterstreicht die wechselseitige Entsprechung von Mann und Frau, wie sie im Naturrecht beschrieben ist. Und es betont, dass diese Komplementarität auch Voraussetzung für Ehe und Familie ist, und damit Grundlage jeder Gesellschaft.


Dabei unterscheidet das von Kardinal Giuseppe Versaldi unterschriebene Dokument – hier das Schreiben als PDF-Datei im italienischen Original – zwischen der Ideologie und der Erforschung gesellschaftlicher Rollen.

Freitag, 14. Juni 2019

Leserbrief: ÖPNV in Wuppertal - Wie weiter nach der Seilbahnbefragung / Nulltarif ist möglich

https://www.wuppertaler-rundschau.de/kolumnen/kommentar/seilbahn-und-busse-kommentar-zur-verkehrswende-in-wuppertal_aid-39406187  

Betrifft: Wuppertaler Rundschau vom Mittwoch den 12.6.19 "Keine Seilbahn - und was jetzt?"

Die Seilbahn in Wuppertal wird von einer Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die an einer Umfrage teilnahmen, abgelehnt. Da stellt sich die Frage, wird die Seilbahn grundsätzlich abgelehnt oder sind es die aktuellen politischen Bedingungen, die dazu führen, dass man diese jetzt nicht will. Denn in der Debatte hatte man den Eindruck, die Seilbahn darf den Aufwand für den ÖPNV nicht erhöhen und muss deshalb durch Leistungskürzungen refinanziert werden. 

 
So wurde in Wuppertal für doe Seilbahn geworben. 
 

Sinnvoll wäre es gewesen, die Seilbahn als Eisenbahn einzustufen und dann als S-Bahn zu bauen, deren Fahrleistung durch Regionalisierungsmittel bezahlt wird. Dann würde durch die Seilbahn sogar mehr Geld nach Wuppertal fließen. Und Ziel sollte es nicht sein, Buskilometer einzusparen, sondern die Busse, die dann frei werden, in ganz Wuppertal sinnvoll einzusetzen. 

Wichtig wäre ein bundespolitischer Rahmen der die Verkehrswende finanziert. Den muss die Bundesregierung schaffen, Denn viele Kosten, die die Verkehrswende vermeidet, bringen den Kommunen keine Einnahmen. Und ohne einen bundesweiten Rahmen mit einem Finanzierungskonzept werden eben viele Kommunen und Bürger, die vor zu hohen Schuldenbergen Angst haben, dann eher gegen den ÖPNV stimmen. Das ist auch der Straßenbahn in Aachen oder Oberhausen so gegangen. In Mainz hat es jedoch geklappt, eine neue Straßenbahnlinie zu bauen. Ein Projekt kann also vermittelt werden, wenn man es richtig macht. Wie teuer wäre denn eine Busanbindung der Uni mit der gleichen Leistung, die eine Seilbahn hat? 

 
Während dem Europawahllampf warb die SPD für die Seilbahn. 
 

Was das Bürgerticket angeht, wäre das eine gute Lösung, solange es keinen von der Bundesregierung geregelten fahrpreisfreien ÖPNV gibt. Aber es wäre besser gleich einen Bürger-ÖPNV zu schaffen ohne Ticket. Denn selbst wenn man nie den ÖPNV nutzt, profitiert man von dessen Existenz. Auch auswärtige ÖPNV-Nutzer entlasten Wuppertals Straßen - wobei die auf den meisten Linien nur eine Minderheit der Nutzer darstellen. Und schon heute wird ein Großteil der ÖPNV-Kosten von allen getragen, zum einen durch den Querverbund mit den Stadtwerken, zum anderen durch die Finanzierung der Schülerfahrkarten über Steuergelder oder die ÖPNV-Pauschale an die Aufgabenträger und weitere Fördergelder. Was spräche also dagegen, den ÖPNV zu 100% ohne Fahrpreise zu finanzieren, damit man jederzeit einfach einsteigen und fahren kann? So ein ÖPNV lässt dann auch Buszüge (Busse mit Personenanhänger) zu. Im Internet gibt es die Zusammenfassung einer Untersuchung, dass der ÖPNV mit Buszügen in Wuppertal weniger kosten würde. Aber weil der Fahrer die Fahrkarten kontrollieren soll, setzten die WSW lieber auf Gelenkbusse, deren Masse auch dann bewegt werden muss, wenn die Fahrgastzahlen geringer sind und im Winter fallen Gelenkbusse eher aus. 

Wie ließe sich ein bundesweiter Nulltarif finanzieren: 
---Der Solidaritätszuschlag wird ÖPNV-Zuschlag, das bringt mehr einnahmen als die Verkehrsbetriebe heute durch Fahrpreise haben. 
--Die Gelder, die heute für freigestellte Verkehre (Schüler, Behinderte) gezahlt werden gegen weiter an den ÖPNV für Fahrplanverbesserungen und Investitionen.
--Da die Kosten der Schwarzfahrer-Verfolgung und Inhaftierung vermieden werden, werden diese Gelder für den ÖPNV frei. 
--Die Verkehrsbetriebe sparen die Kosten des Tarifwesens und können das Geld in mehr Fahrten investieren. 
--Da Busfahrer keine Zeit mehr für den Fahrkartenverkauf benötigen und immer alle Türen beim Bus genutzt werden können, werden die Fahrten schneller, so dass entweder mehr Fahrten pro Stunde angeboten werden können oder die Linien verlängert werden können. 
--Jede Busfahrerstelle, die neu geschaffen wird, reduziert die Kosten für Hartz IV. 
--Für Leute ohne Auto lohnt sich nun auch die Aufnahme kleiner Jobs, da die Einnahmen nicht mehr von den Fahrpreisen gefressen werden. Es werden so auf Dauer mehr  Menschen in Arbeit kommen. 

Die MdB aus Wuppertal sollten das in den Bundestag tragen.

Bis jetzt hat bei diesen Vorschlägen noch niemand einen Cent Steuern mehr zahlen müssen, aber der ÖPNV wäre deutlich besser, alle die ihn bisher nutzen sparen plötzlich die Fahrpreise ein - was einer großen Steuersenkung gleichkommt - und immer wenn es eine gute ÖPNV-Verbindung gibt, spricht jetzt nichts mehr dafür, wegen der Kosten das Auto zu nehmen. 

Oder einmal anders gesagt, wenn es den ÖPNV wie hier beschrieben, gäbe, wer käme dann auf die verrückte Idee, die heutigen Zustände im ÖPNV einzuführen? Und die geographischen Folgewirkungen eines Nulltarifs würden die Stadt der kurzen Wege fördern und die alten Stadt(teil)zentren, so dass auch viele Wege wieder zu Fuß möglich sind.

Bremen-Bus-Straßenbahn-frei.JPG
Leider keine Tarifauskunft (in Bremen)

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstraße 2
42477 Radevormwald
Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevomwald
Mitglied im Förderverein Wupperschiene
Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. 
Admin mehrere verkehrspolitischer OPNV-Facebookgruppen. 
 

 
So sah einmal das Eisenbahnnetz in Wuppertal aus. 
 

"Verband Familienarbeit" besorgt: Sollen Elternrechte abgeschafft werden?



Pressemeldung                            11.06.2019


Sollen Elternrechte abgeschafft werden?
Am 6. Juni debattierte der Bundestag über die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz (GG).  Das geht auf eine Koalitionsvereinbarung der CDU-CSU-SPD-Regierung zurück, wird aber auch von Grünen und Linken unterstützt. So ist eine für die GG-Änderung erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit des Bundestages durchaus realistisch.
Ein konkreter Formulierungsvorschlag der Koalition liegt noch nicht vor. Die Grünen schlagen folgende Ergänzung von Art. 6 GG vor:
"Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung. Bei allen Angelegenheiten, die das Kind betreffen, ist es entsprechend Alter und Reife zu beteiligen; Wille und zuvörderst Wohl des Kindes sind maßgeblich zu berücksichtigen."
Der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit, Johannes Resch,  nimmt zu dem Vorhaben Stellung:
„Auf den ersten Blick klingt der Vorschlag der Grünen gut. Auch von CDU und SPD sind ähnliche Formulierungsvorschläge zu erwarten. Aber halten solche Vorschläge auch einem zweiten und einem dritten Blick stand?
Der zweite Blick
Warum eine besondere Erwähnung der Kinderrechte? Auch Rechte von Rentnern oder Kranken werden im GG nicht besonders erwähnt. Kinder sind zweifellos vollwertige Menschen. Sie sind daher ebenso durch die in Art. 1 unseres GG garantierten Menschenrechte geschützt wie Rentner, Kranke und alle anderen Menschen auch:
  1. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
  2. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Diese Sätze lassen keinen Hinweis erkennen, Kinder könnten damit nicht gemeint sein. Erst wenn „Kinderrechte“ gesondert aufgeführt würden, kann der Eindruck entstehen, Kinder seien doch keine vollwertigen Mitglieder „jeder menschlichen Gemeinschaft“.
Der dritte Blick
Eine Sonderstellung nehmen Kinder insofern ein, als sie ihre Rechte in der Regel nicht selbst vertreten können, sondern dabei auf Erwachsene angewiesen sind. Diesem Umstand trägt Art. 6, Abs. 2 GG Rechnung:

„(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“
Hier kommt die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder klar zum Ausdruck. Nur wenn das Kindeswohl gefährdet ist, darf und muss die „staatliche Gemeinschaft“ eingreifen. Das ist ein starker Schutz der Kinder vor Übergriffen des Staates. Die Eltern bilden also einen verfassungsrechtlich garantierten Schutzschirm für ihre Kinder. Nur wenn dieser Schutzschirm versagt, z.B. bei verwaisten, misshandelten oder anders gefährdeten Kindern ist der Staat gefordert.
Werden aber „Kinderrechte“ im GG gesondert angeführt, kann und wird sich der Staat neben den Eltern als gleichberechtigter Schützer aller Kinder verstehen. Durch seine Macht sitzt er gegenüber den Eltern immer am längeren Hebel. Damit bestünden die rechtlichen Voraussetzungen, den Eltern ihre Rechte zu entziehen und zwar in allen Fällen, in denen es der Staat für richtig hält. Die Gefährdung des Kindeswohls wäre dann keine Bedingung mehr. Manche Akteure haben vermutlich dieses Ziel. Andere sind zu naiv und gutgläubig, um die Gefahr zu erkennen.
Es ist gar nicht so weit hergeholt, dass in absehbarer Zukunft alle Eltern gezwungen werden könnten, ihre Kleinkinder in Krippen zu geben mit der Begründung, dass ihre Kinder ein „Recht“ darauf hätten. Eine mildere Form wäre es, diesen Zwang zunächst auf die Eltern auszuüben, die sich nicht „politisch korrekt“ verhalten. Wenn erst mal das in Art. 6, Abs. 2 garantierte Elternrecht relativiert ist, ist es zu dessen faktischer Abschaffung nicht mehr weit. Die staatlichen Behörden könnten dann argumentieren, dass die Eltern den Entzug ihres Erziehungsrechts doch vermeiden könnten, indem sie sich an die staatlichen Vorgaben halten.
Kurzum: Die besondere Erwähnung von Kinderrechten würde eine Situation schaffen, wie sie etwa in der DDR bestand. Dort war Kindesentzug auch ohne Gefährdung des Kindeswohls möglich.  Aber es gibt auch heute schon im westlich geprägten Europa Staaten, in denen der Entzug von Kindern, unter dem Vorwand, deren Rechte zu schützen, leicht möglich ist, wie etwa in Norwegen.
Als Argument, Kinderrechte im GG zu betonen, wird oft angeführt, der Staat werde dann stärker gegen Kinderarmut vorgehen. Aber das ist abwegig. Der Gesetzgeber ist ja selbst dafür verantwortlich, dass die Kinderkosten bei den Eltern verblieben, obwohl der Kindernutzen per Rentenrecht allen Erwerbstätigen zugutekommt. Hier liegt die wichtigste Ursache für die Armut von Eltern und damit auch ihrer Kinder. 
Die Auffassung, der Staat könne die Kinderrechte besser schützen als die Eltern, ist eine populistische Vorstellung, die verheerende Folgen für Kinder und Eltern haben kann.“

https://www.youtube.com/watch?v=eg7D4fn6hsA&list=PLYE3FxlSdO9WStxxovecA2hvmpJth0zIb


Man sollte meinen, dass diejenigen, die für Kinderrechte streiten alles tun,
das Familien sich gut um ihre Kinder kümmern können. Diese Videos zeigen
jedoch, wie es wirklich auissieht. (Hinzugefügrt und zusammengestellt von
Felix Staratschek)

Dienstag, 11. Juni 2019

Transgender: Ärzte fordern Ende von Experimenten mit Kindern

WIEN , 09 May, 2019 / 11:44 AM (CNA Deutsch).-

Vor langfristigen Schäden durch Fehlbehandlungen für Kinder, die unter dem Druck von Lobby-Gruppen und Angehörigen ihre Geschlechtsidentität in Frage stellen, warnen Ärzte an der Londoner Klinik Gender Identity Development Service (GIDS).

Das berichtet das Wiener Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) in der neuen "Bioethik Aktuell".

Die Mediziner warnen: Der Druck seitens Lobbying-Gruppen und Angehöriger, die eine vorschnelle Geschlechtsumwandlung fordern, sei enorm. Eine so leicht beeinflussbare Gruppe wie Kinder würde zu einer experimentellen, medizinischen Transgender-Behandlung gedrängt – mit teils irreversiblen Folgen. Dies zeige ein Bericht des vorjährigen Präsidenten der British Psychoanalytic Society und ehemaligen Direktors des Tavistock and Portman NHS Foundation Trust, David Bell, hervor.

Es ist nicht gut, wenn man jeden Wunsch sofort erfüllt. Und es ist fragwürdig,
wenn Bildungspläne anregen, dass Kinder ihre geschlechtliche
Identität hinterfragen sollen. Vielmehr sollten Menschen angehalten
werden sich so zu akzeptieren, wie diese sind. Ein Mann, der sich
weiblich fühlt sollte trotzdem nicht seine Mänlichkeit leugnen,
wäre aber der ideale Partner für Lesbn oder Frauen die sich
männlich fühlen. Solche Lösungen sind heute möglich und
viel besser als eine Veränderung des äußerlichen Geschlechtes.
Aber Kinder anzuhalten ihre Idenität zu hinterfragen ist ein Verbrechen,
weil Kinder so zu Handlungen verleitet werden können, die diese
bei einem ungestörten Fortgang ihrer Entwicklung nie vornehmen
lassen würden oder die diese sogar später bereuen,
(Bild und Bildtext: Felix Staratschek (Copyleft) 


Fünf Mitarbeiter der GIDS-Klinik, die Teil der Tavistock and Portman NHS Foundation Trust ist, haben nun aus Protest gekündigt. Sie halten die Vorgehensweise für unethisch und unprofessionell.

Ein Whistleblower sagte, er sei nur noch deswegen an der Klinik geblieben, um Kinder vor weiteren schädlichen Behandlungen zu schützen.

In den vergangenen drei Jahren sollen mindestens 18 Mitarbeiter die umstrittene Klinik verlassen haben. Ihrer Meinung nach gab es zu wenige Überprüfungen, um die Kinder korrekt zu diagnostizieren.

So fühlte sich etwa in einem Fall ein Mädchen "schuldig", als ihr Bruder plötzlich starb. Daher versuchte sie, ihren Eltern "ihren Sohn" durch eine Geschlechtsumwandlung zurückzugeben. Anderen Kindern wurden bereits nach nur einer einzigen Sitzung pubertätsblockierende Hormone verschrieben. Manche waren erst zwischen 3 und 6 Jahre alt.

Immer wieder kamen laut Bell-Bericht Kinder mit sprachlichen Formulierungen in die Klinik, die sie über "Online-Quellen, Coaching von Eltern oder Gleichaltrigen" eingelernt hatten, um ihre Symptome so zu beschreiben, damit sie als transgender eingestuft würden.

Bei Kindern, die ihr Geschlecht in Frage stellten, liegt keineswegs zwingend eine Geschlechtsdysphorie zugrunde, sondern häufig sind es andere Ursachen, die mit normalen psychologischen Behandlungen behandelt werden könnten, so der Report.

Dazu gehören frühe Missbrauchserfahrungen in der Familie, Autismus, Verlusterfahrungen oder Ausgrenzung aufgrund homosexueller Neigungen.

Statt klare Diagnosen und davon ausgehende Therapien anzubieten, würde eine Transidentität als Lösung der Probleme dargestellt, kritisiert Psychiater Bell. GIDS bestritt diese Behauptungen und bestand darauf, dass in diesen komplexen Fällen sorgfältige Diagnosen gestellt wurden.

Allein in Großbritannien stieg laut IMABE die Zahl der Minderjährigen, die sich zwischen 2009 und 2017 einer Transgender-Behandlung unterzogen, von 97 auf 2.519 Fälle.

In rund 15 Prozent der Fälle wurden die Kinder mit Pubertätsblockern behandelt. Ein riskantes Verfahren – denn weder das Nationale Institut für Gesundheit und Pflege (NICE) noch Herstellerfirmen haben bislang wissenschaftlich relevante Studien publiziert, ob die Gabe von starken Hormonen vor der Pubertät mit Nebenwirkungen und teils irreversiblen Folgen, wie etwa lebenslange Unfruchtbarkeit, für die Behandlung einer geschlechtsspezifischen Dysphorie sicher oder überhaupt wirksam sind.

Carl Heneghan, Direktor des Center of Evidence-based Medicine an der Oxford University, wirft dem Tavistock Center vor, "keine systematischen Daten" zu den Ergebnissen aller Kinder, die mit Sexualhormonen behandelt worden sind, erstellt zu haben. Das Institut führe "Lebendexperimente" an den Minderjährigen durch. Es brauche eine viel "rigorosere" und "gefestigtere" Forschung über die Auswirkungen der Transgender-Behandlung bei Kindern, fordert Heneghan gegenüber der BBC .

[sfv] Eilmaßnahmen gegen die Klimakatastrophe

sfv-rundmail] 15.5.2019
Eilmaßnahmen gegen die Klimakatastrophe
Gemeinsames Schreiben von Organisationen für Klimaschutz und Energiewende


Der Schaden, den der weitere Ausstoß von Treibhausgasen verursacht, bedroht inzwischen das Überleben der Menschheit.
Um dieser Bedrohung entgegenzutreten, sind zwei Maßnahmenbündel unerlässlich:

1. Einerseits muss alles daran gesetzt werden, den weiteren Ausstoß an Treibhausgasen so rasch wie möglich zu beenden. Dazu sind folgende Maßnahmen geeignet:

- eine nationale CO2-Abgabe bzw. CO2-Steuer

- eine Energiesteuer

- ein Verbot des weiteren Betriebs von fossilen und atomaren Kraftwerken mit genauer Nennung der jeweiligen Stilllegungstage.

- Maßnahmen zur finanziellen Entlastung aller Einwohner, z.B. durch Auszahlung einer Pro-Kopf-Pauschale an alle Einwohner, wie dies in der Stadt Basel erfolgt.

2. Außerdem muss alles daran gesetzt werden, die dezentrale Installation von Solarstromanlagen und Windkraftanlagen wieder in Gang zu setzen und den Ausbau von Batteriespeichern und von chemischen Langzeitspeichern auf Methanol-Basis massiv zu beschleunigen.
Der weitere Ausbau von Fernübertragungsleitungen kann dann entfallen.

- Das Ausschreibungsverfahren für Solar- und Windanlagen ist sofort zu beenden. Es muss ersetzt werden, durch eine gewinnorientierte Vergütung für eingespeisten Solar- und Windstrom.

- Der Deckel für den PV-Ausbau bei 52 GW ist umgehend zu streichen.

- Die Belastung von Solar- und Windanlagen mit einer EEG-Umlage ist zu beenden.

- Die Freistellung großer Stromverbraucher von der EEG-Umlage ist zu beenden.

Die unter 1. und 2. vorgenannten Entscheidungen können sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene getroffen werden.

Durch den akademischen Streit, welche dieser Maßnahmen die wirkungsvollste sein könnte, geht wertvolle Zeit verloren. Angesichts der Dringlichkeit einer raschen Entscheidung spricht deshalb nichts dagegen, mehrere der genannten Maßnahmen gleichzeitig einzuleiten.

Es geht immerhin darum, eine Heißzeit abzuwenden, die den Verlust aller Lebensgrundlagen für uns und unsere Kinder bedeutet.

Es folgen die unterzeichnenden Organisationen:

BürgerEnergieAltmark eG
BürgerInitiative Saubere Umwelt & Energie Altmark
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)


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Ein Kernkraftwerk an der Bahnstrecke Schweinfurt - Würzburg
 

Montag, 10. Juni 2019

Newsletter Juni 2019: Wie Kinderrechte gegen Familien instrumentalisiert werden

Meine Damen, meine Herren,
und diesmal explizit: Liebe Eltern!


der deutsche Bundestag diskutiert heute erneut das Thema Kinderrechte in die Verfassung, diesmal auf Initiative der Grünen. „Diesmal“, weil es kein neuer Vorschlag ist, sondern immer wieder seit Jahren, von der SPD, den Grünen und den Linken als Vorstoß ins Parlament kam. 

Hinzu kommt, dass der Bundesrat ebenfalls beschlossen hat, als Länderinitiative Kinderrechte in die Verfassung zu bringen. Und nicht zuletzt: Auch in der Union gibt es Kräfte, die die Idee der expliziten Verankerung von Kinderrechten in der Verfassung erstrebenswert finden. 

Genaugenommen war es der Druck von Horst Seehofer, CSU, der auch gegen zahlreichen Protest eigener Abgeordneten, das Thema bis in den Koalitionsvertrag von SPD, CDU und CSU brachte.


Was mit Kindeswohl begründet und argumentativ blumig ausgeschmückt wird, ist politisch in Wahrheit ein trojanisches Pferd, um Eltern-Rechte auszuhebeln und den Staat als neuen „Anwalt der Kinder“ einzusetzen.


Kinder sind auch Menschen! 

Sie haben bereits den vollen Schutz des gesamten Grundgesetzes, denn Grundrechte haben weder eine Altersbeschränkung noch sonstige Hürden. 

Wir nehmen ja auch nicht Alte, Behinderte oder Rothaarige als Träger besonderer Rechte auf. 

Genaugenommen schützen wir sogar die Würde übler Verbrecher und auch die von Toten. Weil sie Menschen sind und unsere Präambel sogar noch zusichert, dass wir das vor einem Gott bekennen. Menschenrechte haben kein Verfallsdatum, keine Altersgrenze, keine Hautfarbe, kein Geschlecht und keine Bedingung, mit der wir in Vorleistung gehen müssen, um sie zu erhalten.
 
Drei Dinge möchte ich heute von Ihnen:

Sonntag, 9. Juni 2019

"Körper Liebe Doktorspiele" am katholischen Kindergarten? Offener Brief an die Pfarrgemeinde Sankt Marien in Radevormwald

Sehr geehrte Damen und Herren! 

In den Pfarrnachrichten für die Kalenderwochen 24 finde ich am Pfingstsonntag (8.6.19) folgende Nachricht: 

Kindergarten Sankt Marien Radevormwald: 
Herzliche Einladung zu einem Elternabend mit dem 
Thema: Körper, Liebe, Doktorspiele
zusammen mit der psychologischen Beratungsstelle Wipperfürth am 
Dienstag den 19.06.2019 um 19 Uhr 
in der KiTa St. Marien, Blumenstraße 20 in
42477 Radevormwald
Bei Interesse melden Sie sich bitte an. 
https://www.katholische-kindergaerten.de/kitas/373-st-marien  

Ich bin über diesen Titel sehr erstaunt, stammt der doch von einer umstrittenen Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), die diese wegen zahlreicher Proteste zurück gezogen hat. Ich habe deshalb zunächst einmal im Netz nach dem Veranstalter des Abends gesucht und wurde da zu einer Institution der Caritas im Oberbergischen Kreis geführt. Über die Suchfunktion habe ich dort einen Artikel zum Thema Doktorspiele gefunden.
Der Text erinnert mich sehr an ähnliche Publikationen, wie diese von der BzgA oder den Abtreibungsbefürwortern von "Pro FAMILIA" herausgegeben werden. Die so betitelte BzgA-Broschüre hat sogar einen eigenen Artikel auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rper,_Liebe,_Doktorspiele  

Ich werde Ihnen hier eine Fülle an Information liefern, die manchen vielleicht erschlägt. Aber die Kinder sollten es wert sein, dass wir uns damit befassen. Ganz unten sind zwei Videos von Vorträgen und eine Videofolge von einer Veranstaltung in Köln verlinkt, diese kann man auch bei der Hausarbeit hören, anstelle des Rundfunks, um auf den Abend vorbereitet zu sein. 


Was die BzgA für eine Art von Pseudoaufklärung betreibt, zeigt dieses Bild: 


BzgA-AIDS-Zufall.JPG
Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ist
Sex bei Zufallsbekanntschaften in Ordnung, wenn man nur
Kondome benutzt. Dafür ´wird mit Steuergeldern auf zentralen
Werbeflächen geworben, wie hier an der Bushaltestelle des
Bahnhof Remscheid Lennep. 

 

Samstag, 8. Juni 2019

Die einen Lügen wie gedruckt und die anderen drucken, was sie lügen?


Ein Text von Felix Staratschek und ein Video das zeigt, dass er mit seiner Kritik nicht alleine dasteht.

Wenn ich die Berichterstattung über die Grünen in der Bergischen Morgenpost lese fällt mir ein alter Spruch ein: "Sie lügen wie gedruckt und sie drucken was sie liegen". Nun ist Lügen im engeren Sinne eine bewusste Entscheidung in Kenntnis der Wahrheit und da ich den Grünen nicht unterstellen will, dass diese fähig sind die Wahrheit zu erkennen, fehlen mir natürlich auch die Beweise, dass diese lügen. Aber alleine, das dieses bei ihrer Art von Äußerungen denkbar wäre, sollte die Grünen dazu bewegen, über ihr Verhalten nachzudenken. Das wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passieren, sondern die Grünen werden wieder heulen, was für böse Worte der Felix Staratschek hier losgelassen hat. Direkt bekomme ich solche Beschwerden nicht mit, denn die Grünen widerlegen mich weder auf ihren eigenen Seiten noch haben die den Mut, mir direkt zu widersprechen.

Die Grünen feiern sich selber als Helden gegen das Neubaugebiet Karthausen. Dabei haben die Grünen weder im Rat für die Anträge der AL gestimmt, die noch verhinderbare Bauabschnitte konsequent ablehnen, noch haben die Grünen sich wirklich gegen Karthausen ausgesprochen. Das steht sogar in der Bergischen Morgenpost vom 25.10.2018:

"Mehr als 100.000 Quadratmeter landwirtschaftliche Nutzfläche werde nun auf Generationen versiegelt, und dies ohne eine gleichwertige Ersatzmaßnahme, kritisiert Bornewasser. Er betont ausdrücklich: „Wir haben grundsätzlich nichts gegen neue Wohneinheiten für Umzieher und Zuzieher, aber dann bitte mit für die Natur- und Umweltschutz vollwertigen Ausgleichsmaßnahmen.“

Deutschland: / Gender-Mainstreaming in der Praxis des Bundesministerium für Familie:: „Elternteil 1" und "Elternteil 2“ statt „Mutter" und "Vater“ in Schulformularen

Bilder und Bildtexte von Felix Staratschek

IEF, 6.6.2019 – Das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend empfiehlt auf der von ihm betriebenen Website Regenbogenportal.de sexuelle Vielfalt in der Schule anzuerkennen und zu unterstützen.

Das Internetportal, dem „Wissensnetz zu gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und geschlechtlicher Vielfalt“ des deutschen Bundesfamilienministeriums, bietet Informationen und enthält Materialien sowie Hinweise zu Anlaufstellen zu den Themen „Lesbischsein“, „Schwulsein“, „Bisexualität“, „Transgeschlechtlichkeit“ und „Intergeschlechtlichkeit“.


Aufschrift dieses Demoplakates:
Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA):

"Zufallsbekanntschaften" !?!
"Nimm Kondome!

"Sex mit Unbekannten"
gleich
"perfekter Urlaub"

Für solche Verführung geben CDU, CSU und SPD unsere Steuergelder aus.
Und jetzt machen die Bildungspläne damit Kinder möglichst früh
alle Sondefformen sexueller Aktivität kennen lernen als Que(e)rschnitsaufgabe
durch alle Fächer.

Die Familie aus Vater, Mutter, Kinmd wird an den Rand gedrückt.

Wirklich wichtige Themen kommen in der Schule nicht vor.

Deshalb: CDU, CSU, SPD, FDP, Linke und grüne abwählen.
Meine Stimme bekommen diese Parteien:
Familienpartei, ÖDP, Zentrumspartei, Bündnis C, .....
Rechtspopulismus ist keine Antwort auf den Werteverfall.

;Mit diesem Plakat stand Felix Staratschek 2018 beim "Bus der Meinungsfreiheit in Köln
und in Bingen vor dem Bundesparteitag der ÖDP. Bei letzteren verteilte er eine
Broschüre der http://www.elternaktion.de    


Im Beitrag „Sexuelle Vielfalt in der Schule anerkennen und unterstützen“ heißt es, die mangelnde Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen und Bisexuellen im sozialen Umfeld von Schülern verstärke viele Vorurteile. Dem könnten Lehrkräfte entgegenwirken und ein „solidarisches Verhalten“ fördern. Dazu seien etwa Schulaufklärungsprojekte in den Unterricht einzuladen, in den Schulen Poster aufzuhängen, die „Vielfalt sichtbar“ machen würden, Bücher mit „lesbischen, schwulen und bisexuellen Charakteren“ für die Schulbibliothek anzuschaffen und „in Gesprächen selbstverständlich den gleichgeschlechtlichen Partner eines Freundes“ zu erwähnen. Zudem wirke es unterstützend, wenn es Erwachsene an der Schule gäbe, die „offen über die eigene gleichgeschlechtliche Lebensweise sprechen“.

Darüber hinaus empfiehlt das Bundesfamilienministerium unter Ministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) auf Formularen (Seite 85) auf „geschlechtsneutrale Formulierungen“ zu achten, also beispielsweise die Begriffe „Elternteil 1 und 2“ statt „Mutter und Vater“ zu verwenden.

 
So steht es auf Seite 85 einer Datei der Bundesministerin
für Familie.  Statt von Vater und Mutter wird hier nur
noch von Elternteil gesprochen.
Und Frauen, die nun mal aus biologischen gründen zum
das einzige Geschlecht darstellen,  das Kinder bekommen
kann werden mit "der Elterenteil, der das Kind geboren
 hat" maskulinisiert. Dabei verstößt dieser Text extrem
gegen die Genderideologie und die Ideologie
der sogenannten Vielfalt. Denn bei einem schwulen
Paar aus zwei Männern kann keiner von beiden das Kind
geboren haben, das wussten schon die Mitglieder
der "judäischen Volksfront" im Film "Leben des Brian".
Dabei wäre es ganz einfach: Eltern eines Kindes
sind immer Vater und Mutter als Personen,
von denen das Kind direkt abstammt.
In Ausnahmefällen können andere Personen
als die Eltern Erziehungsberechtigte sein.
Wenn aber die SPD- Politikerin  Franziska Giffey schon
mit so viel Einsatz sich für die Sichtbarkeit von kleinsten
 Minderheiten stark macht, um wieviel mehr wird diese
sich dafür stark machen, was die große Mehrheit lebt
und den Großteil der Kinder hervorbringt, die auf dauer
ausgelegte Lebensgemeinschaft aus einer Frau mit einen
Mann. Andere Lebensgemeinschaften mögen
tolerabel sein, für die Zukunft jeder Gesellschaft sind die
 Lebensbünde von einer Frau mit einem Mann existenziell
und was existenziell ist sollte Schwerpunkt eines Familienministeriums sein. 
 
 


In Österreich bedient man sich größtenteils einer anderen Formulierung: Auf Nachfrage des IEF heißt es im Bundeskanzleramt, dass man bisher schon immer den Begriff „Erziehungsberechtigte“ verwendet habe und damit auch in einer gleichgeschlechtlichen Paarkonstellation gut zurecht komme. (KL)



Ergänzungen vom Viertürmeblog, die zeigen, wie Dr. Franziska Giffey besser handeln könnte: 

Jochen Borchert zur Anti-Familienpolitik: 

Vater Mutter Staat
Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung
Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören

Dienstag, 4. Juni 2019

Was zur Verkehrswende im Personen- und Güterverkehr nötig ist - Offener Brief an den VdV

Offener Brief an den Verband deutscher Verkehrsunternehmen


Betrifft: https://www.vdv.de/presse.aspx?id=c1ade460-4dd2-47c8-bf9b-71911bab040f&mode=detail

Sehr geehrte Damen und Herren!


Die Liste von 513 Maßnahmen sollte geordnet nach Bundesländern veröffentlicht werden und die landesbezogenen Angaben sollten auch den jeweiligen Landtagen und Landesverkehrsministern vorgestellt werden.Es kann auch sinnvoll sein direkt die betroffenen Kommunen und Kreise zu informieren, dass diese sich für diese Maßnahmen einsetzen.

 
Der Container bietet ein viel größeres Potential, als es die DB akut nutzt.
Eine neue Containereisenbahn könnte einen Großteil des LKW-Verkehrs übernehmen. 

Hier an einem Sonntag der Containerbahnhof in Hof. 

Wichtig ist aber auch eine ganz neue Güterbahn, wie ich diese hier skizziert habe in einer Nacherzählung eines Presseberichtes, der nicht von mir ist, aber letztlich eine Idee zeigt, die ich auch schon hatte: http://viertuerme.blogspot.com/2012/02/guteroffensive-statt-gesundschrumpfen.html


Vielleicht haben Sie sorgen, dass Kreise und Kommunen sich gegen manche Maßnahmen wenden. Deshalb ist es sinnvoll, das neue Güterbahnkonzept gleich mit zu entwickeln und den Kreisen und Kommunen zu sagen, dass dies die Güterbahn als Wirtschaftsfaktor auch in ihre Region zurück bringt. Eine neue Güterbahn verlangt neue Züge, die dann auch alle Möglichkeiten der Lärmvermeidung berücksichtigen müssen. Je nach Region kann es Güterzüge geben oder motorisierte Containertragwagen, die gemeinsam mit Nahverkehrstriebwagen fahren können und so die Kapazitäten der Strecken optimal und flexibel nutzen. Und für den reinen Schienenverkehr muss es Bahncontainer geben mit seitlichen Türen für klassische Ladegleise, die das Lichtraumprofil der Bahn voll ausnutzen und so das Ladevolumen im Vergleich zu Standardcontainern deutlich erhöhen.


Wichtig ist aber auch den Ausverkauf von Bahnflächen zu beenden, damit nicht wertvolle Flächen verloren gehen, die dringend für eine echte Verkehrswende gebraucht werden. Es wäre daher schön, wenn alle Mitarbeiter des VDV und der angeschlossenen Betriebe und Empfänger dieser Mail diese Petition unterschreiben und verbreiten oder auf anderen Petitionsportalen eine eigene Petition starten im Namen der eigenen Organisation. https://www.citizengo.org/de/signit/163120/view

 
Hier war einmal der Bahnhof der Kreisstadt Olpe im Sauerland.
Die Eisenbahnstrecke ist noch immer in Betrieb, aber Olpe hat nur noch ein
Stumpfgleis, das im Rücken des Fotographen endet. 
 


Im Bild meiner Petition ist der Bahnhof der Kreisstadt Olpe zu sehen, der nicht stillgelegt ist, aber auf ein Stumpfgleis reduziert wurde (im Rücken des Fotographen). Auch Attendorn hat alle Anlagen für den Güterverkehr verloren, obwohl da ein großes Unternehmen direkt neben der Bahn liegt. Alle Ausweichstellen, die einen Güterzug neben dem Personenverkehr ermöglichen würden oder Sonderzüge zuließen zum Bigggesee wurden abgebaut. So können auch Verspätungen nicht mehr abgewartet werden und zusätzliche Zugfahrten im Schüler- und Berufsverkehr sind auch nicht mehr möglich. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Selbst Großstädte wie Remscheid und Solingen haben heute keinen echten Güterbahnhof mehr. Und wie moderne Güterbahnhöfe aussehen müssten kommt in diesem kurzen Video der Bentheimer Eisenbahn vor, die alten Güterhallen müssen meist durch gute Hochregallager ersetzt werden und Logistik vom Feinsten mit Gleisanschluss bieten. https://www.youtube.com/watch?v=YiWIWudGEQA&t=10s Fakt ist doch, die Ortsgröße, die die Bentheimer Eisenbahn bedient wäre der DB leider keinen Pfifferling wert. Das muss sich ändern, die BE muss Vorbild werden, kombiniert mit einer neuen Güterbahn. Deren Aufbau wäre ein großes Konjunkturprogramm mit einer lange anhalten nachhaltigen Wirkung.


Der LKW-Branche gehen nach Presseberichten die Fahrerinnen und Fahrer aus und auch die Bahn hat Schwierigkeiten genug Lokführer zu finden. Ist es nicht Wahnsinn für jeder Güterwagenladung eigenes Fahrpersonal einzusetzen? Währe es nicht besser möglichst viele LKW-Fahrer zu Lokführern weiter zu bilden, damit die ganzen Fahrten zu Zügen vereinigt werden können und dann die verbliebenen LKW-Fahrer vor allem auf der letzten Meile eingesetzt werden? https://www.infranken.de/ueberregional/deutschland/versorgungskollaps-droht-in-deutschland-fehlen-60-000-lkw-fahrer;art180,4254435?fbclid=IwAR17IcF7od63azw7AKs0Ldpr0L_gYOLmKDKijjQiQX3lWYFO0pdYs819GnI


Viele Grüße, Felix Staratschek 


 
Güter gehören auf die Eisenbahn, E-Mobiliotät seit über 100 Jahren.