NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Samstag, 24. Januar 2026

Radevormwald: Übergriffe nicht nur auf Politiker der Ratsfraktionen

Übergriffe gegen Politiker war Tema der Bergischen Morgenpost/Rheinischen Post vom 23.1.26. Diese Erfahrungen habe ich in meiner AL-Zeit und danach auch gemacht. In den Wupperorten wurde ein Plakat mit "Felix nein Danke" beschmiert, in Bergerhof in meinem Wahlkreis ein Dreiecksständer zerlegt und in den Schulwald verfrachtet. Ich konnte jedoch alles wieder zusammen fügen und habe den Ständer wieder an die Straße stellen können.


 Als übergriffig empfinde ich oft die Politik. Als z.B. die CDU die Sanierung der Bahnstraße vor einer Bürgerbeteiligung beschließen wollte konnte die AL erreichen, dass Bürgermeister Mans den Antrag von der Tagesordnung nahm, weil das der Bürgerbeteiligung jeden Sinn genommen hätte. Da Bürgermeister Dejan Vujinovic zur Wahl "Radevormwald neu denken" plakatierte, hoffe ich dass es solches Verhalten der CDU mit ihm nicht mehr geben wird. So mancher leichtfertige Umgang mit Geld, der zur Staatsverschuldung beträgt ist letztlich eine Übergriffigkeit gegenüber den Menschen, denen später die Kosten und Kürzungen als Folge solcher Politik auf die Füße fallen. 

Dienstag, 19. Oktober 2021

Neuer Farbanschlag auf 1000plus in München – Wenn der Hass keine Grenzen mehr kennt

  Neuer Farbanschlag auf 1000plus in München – Wenn der Hass keine Grenzen mehr kennt








Montag, den 18. Oktober 2021

Neuer Farbanschlag auf 1000plus in München – wenn der Hass keine Grenzen mehr kennt


Iin der Nacht von Donnerstag auf Freitag (14./14.10.21) der vergangenen Woche haben linksextremistische Gewalttäter zum nunmehr dritten Mal eines unserer Beratungszentren „angegriffen“ und die Fassade unserer Münchner Büroräume mit Farbe beschmiert.

Man könnte meinen, dass sich beim dritten Vorfall dieser Art innerhalb von zwei Jahren so etwas wie Routine einstellt. Aber dem ist nicht so. Der blinde Hass, der sich in einer solchen Aktion manifestiert, entsetzt und erschüttert immer wieder aufs Neue.

Angesichts der Geschichte Deutschlands im vergangenen Jahrhundert fällt es nicht schwer, sich auszumalen, wohin diese „erste Stufe“ der Gewalt gegen unsere Einrichtungen in Zukunft noch führen kann.


Die Saat der Lüge und der Verleumdung geht auf

Freitag, 27. November 2020

Versammlungsfreiheit in Gefahr! - Größter G20-Prozess bisher beginnt - Aktionstag 28.11.2020

View online version
Aufruf zu Protesten am 28.11. – auf der Straße 
https://gemeinschaftlich.noblogs.org/aktionen/ 
und online – sowie die aktuelle Pressemitteilung von Mitgliedern der ver.di-Jugend NRW-Süd 2017. Bitte gerne ab morgen (27.11.) weiterleiten an (Presse-)verteiler und sonstige Interessierte.
Hier gibt es die Mitteilung auch als PDF zum Download

 
Die Polizei presentiert sich  in Radevormwald bei einer 
Veranstaltung mit einem Wasserwerfer 

 

Versammlungsfreiheit in Gefahr
Erster Aktionstag “Gemeinschaftlicher Widerstand!” am 28.11.2020 
https://gemeinschaftlich.noblogs.org/aktionen/ 
Gegen Polizeigewalt und die Einschränkung demokratischer Grundrechte. Solidarität mit den angeklagten G20-Demonstrantinnen und Demonstranten!

Online via Hashtags #Rondenbarg #noG20 #Polizeigewalt #Polizeiproblem
und in mehr als 10 Städten auf der Straße: https://gemeinschaftlich.noblogs.org/aktionen/


PRESSEERKLÄRUNG
Von Mitgliedern des ver.di-Bezirksjugendvorstands NRW-Süd von 2017

Dienstag, 1. September 2020

"Berlin invites Europe": Verbot des Demonstrationsverbots durch Verwaltungsgericht – Wie in den 70er, 80er Jahren


https://www.youtube.com/watch?v=kQmrUO1B9LQ


Wir Kritischen Polizistinnen und Polizisten waren gestern mit vier Mitgliedern vor Ort: „Was für ein beschämendes Bild für einen verdienstvollen Innensenator


P R E S S E MI TTE I LU N G

Wir nehmen wie zu den Hilflosigkeiten von Politik und (leider) auch der Polizei Stellung:

Berlin: Verbot des Demonstrationsverbots – Wie in den 70er, 80er Jahren

Was war los?

Gestern waren nach unserer gesicherten Einschätzung hunderttausende auf den Straßen der Berliner Innenstadt mit unterschiedlichen Demonstrationszielen und in mindestens sieben verschiedenen Demonstrationen unterwegs. Ihr Ziel: Änderungswünsche an Politik und Verwaltung bzgl. des Corona- Krisenmangements.

Lediglich eine kleine verschwindende Minderheit der Gegendemonstranten stand in ihren Forderungen im Gegensatz zu den eigentlichen Taktgebern.

Eine andere Minderheit – etwas mehr an Köpfen – bestand aus Rechtsextremisten, die leider nicht „verschwindend“, also unauffällig, agierten. Aber selbst diese problematische Gruppe war deutlich kleiner als die Zahl der eingesetzten Polizeibeamten, die durch Kräfte anderer Behörden ind Organisationseinheiten der Behörde für Inneres unterstützt wurde.

Am markantesten war jedoch, wie – wieder einmal – aus politischen Gründen die Teilnehmerzahl der vollkommen falsch als Corona-Gegnern gelabelten Demonstranten weit – sehr sehr weit – zu niedrig angesetzt worden ist.

Ansonsten ist es geübte Praxis – zu Silvester und anderen Ereignissen – die geschätzte Teilnehmerzahl von Veranstaltungen in Berlin, wenn das Brandenburger Tor mit der sechsspurigen Straße von der „Straße des 17. Juni“ bis zur Siegessäule mit Menschen gefüllt ist, von rund einer Million Teilnehmeren auszugehen. Warum war und ist das hier anders?

Die Straße des 17. Juni hat auch noch einen Mittelstreifen, sowie zwei durchgehende Randstreifen zum Parken für Kfz. Zusätzlich waren Bereiche der Parkanlage „Tiergarten“ sowie andere Bereiche wie Friedrichstraße, Unter den Linden etc. mit sehr viel Menschen, die einer der anderen größeren Demonstrationen angehörten bzw. weiter auf dem Weg zur Hauptkundgebung von „Querdenken“ waren, gesäumt.

Warum werden von den Berliner Behörden so klar wie leicht erkennbar falsche Zahlen in die Welt gesetzt?

Die Antwort ist genauso einfach wie erschreckend. Der Innensenator hat sich gemeinsam mit seiner Polizeipräsidentin und allen die den beiden beratend zuarbeiten, vergaloppiert, das betrifft auch das Landesamt für Verfassungsschutz mit einem in relevanten Zügen falschen Lagebild; den Staatsschutz Berlins sowieso.

Er hat faktisch seine politische Überzeugung gegen Rechts sowieso, Rechtsextremisten erst recht, aber auch gegen die allermeisten Kritikeren des Krisenmanagements von Bundesregierung und Landesregierungen in eine pseudo-juristische Verbotsverfügung durch seine Juristen wandeln lassen.

Auch an dieser Stelle und nochmals: Juristen sind darauf geschult, konsistent zu begründen warum es um 12:00 Uhr Mittagszeit tatsächlich stockdunkel gewesen sein soll, oder warum ein viereckiger Tisch eigentlich wie ein runder Tisch ist. Zusätzlich gibt es dann noch eine große Anzahl unter den Juristen die Interessen vertreten oder verkaufen; wobei sie häufig genug sich selbst mit verkaufen. Das betrifft nicht nur die meisten Wirtschaftsjuristen!
 
Die Corona-Demo unter dem Fernsehturm Sankt Walter. 
So wurde der Turm in der DDR nach Walter Ulbricht im Volk 
genannt, weil sich auf der Kugel immer das höchste Kreuz 
Berlin spiegelt. Alle Versiche diese Spiegelung zu beseitigen, scheiterten. 

 Sondern wir haben das große Problem, dass seit Jahrzehnten die Verrechtlichung der Politik stattgefunden hat und immer noch nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint. Nicht nur, weil im Dt. Bundestag jede Legislatur glatt über 20 Prozent solcher Menschen sitzen, sondern auch, weil die Exekutiven mehr und mehr von Juristen gelackmeiert sind: It ́s a shame, it ́s a mess.

Zurück zur Kernantwort dieser Frage (krass falsche Zahlenangaben, warum?):

Jede Ministerialschranze, ob weiblichen oder männlichen Geschlechts, kennt nur einen Leitsatz, nach dem erst einmal ein großer Abstand zu den weiteren Leitsätzen existiert, und der lautet:

„Was schadet meinem Minister am Wenigsten!“

Sie lesen richtig, die Dienstleister – auch in den Innenministerien – sehen weniger die Bevölkerung als Bezugsloyalität denn Ihre Chefs. Wer das alles nicht begreifen kann oder will – auch in der causa wie Genesis der peinlichen Niederlagen der Berliner Innenbehörde -, der kommt nicht vom Fleck.

Die Berliner Polizei wurde also gestern folgerichtig so geführt, dass am Ende ein gewisses Maß der Rechtfertigung für die Verbotsintention von Innensenator und Polizeipräsidentin existierte. Durch eine angebliche Reichstagsgefährdung und den Unsinn vor der russischen Botschaft, wenige hundert Meter entfernt. Beides unerträglich.

Bevor wir darauf noch weiter eingehen, zu unserer Rolle als Beobachter:

Zwei von uns vieren waren gewissermaßen zum „Üben“ dabei. Wir schreiben das in aller Transparenz, da ja bekanntlich nach unserer Satzung nicht bloß gelernte Polizeibeamte, sondern „Artververwandte“ Berufsbilder wie Lehrpersonal, Angestellte im Polizeidienst etc. Mitglieder sein können.

Wir haben diverse Wahrnehmungen unserer Einschätzung und nachfolgenden Schilderung zugrunde legen können, weil wir örtlich getrennt waren und uns über unsere Kanäle koordinierten konnten. Alleine der Unterzeichner hat bestimmt nicht unter 15 Kilometer gemacht und hat bekanntlich selbst reichlich Demonstrationserfahrungen sowohl als Veranstalter wie auch in anderen Rollen (Teilnahme, Beobachtung).

Wir erlebten Abläufe wie bei den Anti-AKW-Demonstationen in Brokdorf, Wackersdorf, Gorleben und anderorts. Auch jetzt im Medienzirkus. Teilweise Vergleichbares fand damals auch bei den großen Friedensdemonstrationen statt.

Zum Einsatz:

Es herrschte eine gelöste wie friedvolle Grundstimmung. Ähnlich wie am 3. Oktober 1990 am gleichen Spielort: 1. Feiertag zur (sog.) Deutschen Einheit.

Es wurde musiziert, sogar ein Piano auf der „Straße des 17. Juni“, der Bundesstraße 2, und viele Dinge die wir von Anti-Atom-Demonstrationen in Form und Auftreten her kennen. Die Menschen waren locker, wenige verbiesterte Zeitgenossen darunter.

Auch konnten wir erst spät schwarz gekleidete – nicht vermummte – Gesellen wahrnehmen, also rechte „Autonome“. So gegen 12:00 Uhr im Straßenzug Marschallbrücke – Wilhelmstraße, unmittelbar vor der BT-Eingang Wilhelmstraße 68, als sich 10 bis 12 solcher Mitbürger richtig dämlich wie auffällig daneben benahmen; ohne dass jedoch ordnungsrechtlicher Korrekturbedarf angezeigt ge- wesen wäre.

Es war also fast alles „easy going“. Kleine Irritationen sind bei solchen Menschenmassen von mehreren hunderttausenden zwangsläufig. Selbst an der Siegessäule (= Hauptkundgebung), wo nun eindeutig weder die Masken getragen noch das Abstandsgebot eingehalten worden waren, hielt sich die Polizei zurück.

Die „Geisel-Air“ kreiste mit 50% ihres Fluggerätes in vernünftiger Höhe (wegen des störenden Lärms), alle verhielten sich angemessen und wir werden garantiert keine relevanten Corona-Infizierten aufgrund dieses Ablaufes – der Gesundheitsschutz war ja das Herzstück für die Verbotsverfüger– erleben.

Erst so gegen 16 und 17 Uhr wurden die Einsatzkräfte wieder munterer, meint, mussten sie den „dicken Max“ spielen. Als also viele Versammtlungsteilnehmer langsam mit dem Gedanken spielten: „Ich muss ja auch mal nach Hause.“ Und auch einfach müde wurden.

Vielleicht wollten viele Polizeibeamten auch „nach Hause“ und waren auch langsam müde. Jedenfalls reagierten sie an verschiedenen Stellen auch unnötig aktiv und gelegentlich provokativ in die Abläufe hinein. Eben auch deutlich erkennbar als „Spielverderber“, so bspw. Ecke Friedrichstraße/Mittelstraße, wo ein Sattelschlepper mit Regensburger (Bayern) Kennzeichen, ca. 25 Meter lang, die vier Straßenzüge mit festivalmäßiger Musik bei sehr starken Lautsprechern beschallte. Auf dem Sattelschlepper wie auf der Straße wurde getanzt etc. – Alles weiter locker, heiter.

Da machte sich eine Gruppe Polizeibeamter (plus vier) also 1:9 in voller Montur auf der Friedrichstraße zum eventuellen „Kampf“einsatz klar. „Völlig verirrt in der Lage“, dachte der Unterzeichner, sprach den Häuptling kurz an und geraume Zeit später stiefelte dieser gemeinsam mit drei groß und kräftig gebauten Mannen seiner Kohorte ohne Helm und andere überflüssige (Schutz)Bewaffnung auf die Verantwortliche Dame des Sattelschleppers zu und ließ sie zum Gebet auf die Straße herabsteigen.

Die Musik wurde ca. 60 Sekunden später auf null geregelt, alle fünf begaben sich ca. 20 Meter vom Truck entfernt und das Gebet erfolgte jetzt eingehender. Auf öffentlicher Straße.

Der Polizeiführer war jung, sichtlich angespannt und man konnte in seinem Gesichtseindruck das Hin und Her „Was darf ich“, „Was soll ich“, Was ist angemessen und verhältnismäßig“ während des Dialoges mit der bayerischen Mitbürgerin deutlich verfolgen. Eigentlich klasse; wenn nicht das Maßnahmenereignis, das Abschalten der Musik zur Friedhofsruhe wäre etc.

Die anderen drei sicherten, so wie man es gelernt hat – allerdings war hier nicht zu sichern.

„Versuchter Sturm des Reichstages“

Richtig verrissen hat die Berliner Polizei jedoch – nicht die Bundestagspolizei – die Nummer bis kurz vor 20:00 Uhr. Die (polizeiliche) Gemengelage auf dem dortigen Gelände des Deutschen Bundestags ist sehr anspruchsvoll.

Der Westeingang mit Wiese davor und Besucherpavillons – ein erschreckendes und peinliches Ensemble für die Bedeutung und Architektur des Reichstagsgebäudes seit rund 10 Jahren dank falscher Staatsschutzeinschätzungen.

Die Bundestagspolizei, mal Lammert-Polizei, jetzt Schäuble-Polizei, ist bewusst der Exekutive von Landes- und Bundesregierungen entzogen, kann aber natürlich auch in solchen polizeilichen Lagen wie gestern nicht aus eigenem Saft mit ihren rund 200 Polizisten die äußere Sicherheit aufrechterhalten, falls hunderte aufgehetzte und durchgeknallte Mitbürger form- und fristwidrig Einlass erzwingen wollten.

Das ist Sache der Einsatzleitung, also der Berliner Polizei. Da zum Reichstag mindestens ein Einsatzabschnitt aufgebaut worden sein wird, dürfte diesem Einsatzabschnittsführer die Ehre, den Reichstag gegen äußere Störungen zu sichern, zum letzten Mal gestern widerfahren sein. Hoffen wir! Bei der Berliner Polizei weiß man aber nie.

Es gibt aber noch ein anderes denkbares Erklärungsszenario. Den Einsatzabschnitt „Äußere Sicherheit des Dt. Bundestags“ gibt man einem erfahrenen Polizeiführer. Das ist nicht irgendein Streckenabschnitt oder Vergleichbares zum Üben. – Wenn das so gewesen sein sollte, spricht fast alles dafür, dass dieser Beamte den Mob – es waren nicht einmal mehrere Hunderte der Rechtsextremisten-Kundgebung(!) [also eine andere Kundgebung als an der Siegessäuke von Querdenken, was in den meisten Meiden verschwiegen wurde!] – bewusst hat so weit gehen lassen, um sich dafür Pluspunkte beim Senator und seiner Präsidentin zu verdienen.

Wir werden bald die Wahrheit wissen: Entweder wird der Polizeiführer innderdienstliche Probleme haben und nicht zu gering, oder – evtl. nach einer Schamfrist – seine Karriere nicht bloß ungebremst fortsetzen, sondern sogar beschleunigt.

Das sind die gängigen Methoden in den Polizeien, aber auch anderer Behörden.

Dazu gibt es auch nicht viel mehr zu schreiben. Der Unterzeichner hat selbst das Geblähe des Redners dieser Versammlung von Rechtsaußen vor dem Westeingang des Reichstagsgebäudes partiell gehört. Er war bzw. ist ein sauschlechter Redner, lallend, unsauber artikulierend, aber eindeutig dummes Zeug emittierend und aufhetzend: ́Die Polizei will diese Regierung schützen`, und ́Wir müssen jetzt etwas Tun. Jetzt Leute!`, oder ́Ruft alle über Twitter etc. auf, jetzt zu kommen`…

Haben staatlich bezahlte V-Leute den „Sturm“ gesteuert?

Es war also auch für ungeschulte Köpfe erkennbar, dass hier zumindest versucht wurde, ein Gefährdungs- und Bedrohungsszenario zu einer handfesten Störung oder mehr im Sinne der Polizeigesetze zu dynamisieren. Das gelang leider auch. Entscheidend aber wegen der Minusleistung des Polizeiabschnittsführers (s.o.).

Die Verantwortung liegt selbstredend zu allererst bei den Teilnehmern dieser Kamikaze-Aktion; jedoch dicht gefolgt von diesem Polizeieinsatzabschnitt und evtl. auch V-Mann-Führern! Wie schon beim NSU und anderen casi. Wobei – nicht zu vergessen – wer sagt uns nicht, dass selbst dieser Hetzer von Redner auf der Gehaltsliste eines Dienstes oder einer Polizei stand bzw. steht?

Und damit sprechen wir in fachlich ironischer bis zynischer Form unsere Herzlichen Glückwünsche dafür aus, dass durch stümperhafte Polizeiarbeit (oder doch kalkuliertes Lange-Leine-lassen?), die Prognose des Innensenators bestätigt werden konnte. Prompt folgte aus der Bundespolitik die markige Rückendeckung: „Toll, dass die Polizei den Reichstag schützte“ (Seehofer als BMI). Und viel Geschwätz…

Ein notwendiges Feigenblatt nachdem die Verbote dem Innensantor von den Verwaltungsgerichten „um die Ohren“ geschlagen wurden. Schön für Herrn Geisel und seine Verbotsstricker. Nur ändert das überhaupt nichts daran, dass die bis auf dieses Häuflein Verirrter, die abends auf der Wiese vor dem Dt. Bundestag im Reichstag eine Kundgebung zum lachhaften Sturm umfunktionieren ließ, die Versammlungsteilnehmer der weiteren Demonstrationen an anderen Orten und Versammlungen richtig gut, locker und bestens drauf gewesen sind.

Von den Behörden wird erfolglos gefordert werden – auch von uns Kritischen PolizistInnen – offenzulegen, wie viele V-Leute und andere Spitzelkategorien in den Versammlungen mitliefen.
Diese Forderung hat insbesondere für das staatlich inszenierte Theater (zweite Tragödie) vor der Russischen Botschaft, aber auch die Sondernummer am Reichstag. Man muss kein wirklicher Polizeikenner sein, um klar zu haben, dass aufgrund der Herkunft des zusammengesetzten Personenkreises aller Demonstrationen gestern Mittag, Nachmittag und Abend aus den verschiedenen Länderpolizeien sowie der Bundespolizeien, aber gerade auch den LfV ́s Dutzende V-Leute vor Ort in Berlin waren.

Das geht gar nicht anders. Gerade bei den Rechtsextremisten, aber nach wie von auch bei der NPD, der AfD (total V-Leute durchseucht) etc. mussten die Spitzel mitfahren, um in ihren Operationsgebieten nicht dumm aufzufallen. Und gerade dieser Irrlichter-Club abends vor dem Reichstagsgebäude, aus der heraus der „Sturm der Bastille“ nachgedreht werden sollte müssen diverse Spitzel dabeigewesen sein. Wir wollen wissen:

1. In welcher Rolle?
2. Mit welchen Tathandlungen?
3. Von welchen Behörden?

Nochmals: Diese Verbotsverfügung Berlins war genauso peinlich und überflüssig wie dieser Haus- bzw. Landfriedensbruch am Abend gegen den Reichstag, Sitz gleich zweier Verfassungsorgane, in Rufweite eines dritten Verfassungsorgns (Bundeskanzlerin) und zwei S-Bahn-Stationen vom vierten Verfassungsorgan (Bundespräsident)!

Das Ganze Ding wirkt nicht nur wie ein blödes (Staats)Theaterstück, sondern es dürfte auch leider ein weiteres in dieser Serie sein. Und viele fallen drauf rein bzw. die meisten machen gerne mit.

Russische Botschaft

Das Brandenburger Tor wurde von der Polizei zugemacht, also abgesperrt. Die Seitenstraßen in dem dortigen Bereich ebenfalls – Sackgasse. Dann drängten die Einsatzkräfte mit der Schutzbegründung, der Abstand würde nicht eingehalten. Hahaha. Durch das Drängen kamen alle noch enger zusammen.

Wir haben hier einen Fall dokumentiert. Danach wurde ein Münchener Bürger (erfahrener Triathlet) auch von einem Robotic-Cop geschubst. Er schubste leicht zurück und wurde sofort von zahlreichen Polizeibeamten eingekreist.
Diesem Mann wurden erhebliche Verletzungen beigebracht. Er wurde mit seinem Gesicht auf den Asphalt gedrückt, es wurde das Gesicht – womit auch immer fixiert – und vielfach massiv auf seine Oberschenkel – er kann heute gar nicht mehr gehen – womit auch immer geschlagen. Knie? Tonfa? …

Dafür gibt es viele Spielarten und dank der informellen Weiterbildung unter Kollegen sind da auch alle(!) fit. Die Verletzungen sind weitergehend.
Er wurde dann zu einem Einsatzfahrzeug geschleift und mit dem Kopf gegen eine Stoßstange geschlagen. Eine Polizeibeamtin äußerte dazu: „Eeeh! Beschä-digen Sie nicht unsere Einsatzfahrzeuge.“ Hahahahaha, wie lustig. Polizeigewalt soll ja aber auch aus den Medien verschwinden. Und – schwupp-di-wupp – gibt ́s die nicht mehr. So wie Olaf Scholz nach dem G 20-Gipfel in HH sagte: „Polizeigewalt hat es nicht gegeben.“

Mit ihm waren zwei seiner Brüder (beides Ärzte), des Weiteren mehrere Freund und Bekannte (alles Ärzte und Rechtsanwälte). Das Polizeiopfer will sich rechtlich wehren.
Klar ist aber jetzt schon, dass gegen ihn volles Programm gefahren werden wird bzw. schon angelaufen ist: Widerstand gegen die Staatsgewalt, Schwerer Landfriedensbruch usw.

Ach so: Als dann ein Rettungswagen in Sicht war, hat man ihn den Sanitäter vorgeworfen: „Hier, der ist dumm gestolpert.“ – Herr Steinmeier, aufwachen!

Der Vorgang ist zum Glück videographiert insoweit dokumentiert. Eine Berliner Bürgerin tat dies, wurde aber ebenfalls verletzt. Von Polizeibeamten. Von wem auch sonst bei diesem Sachverhalt. Dies nur der Eindeutigkeit wegen.

Es gibt weitere polizeiliche Gewaltvorgänge. Aber das bekommen JournalistIen nicht mit?!?

Zur Presse:

Wir sind entsetzt, was die offiziellen Medien wieder einmal aus den Fakten machen (müssen?).

Jan Heitmann von der Süddeutschen Zeitung hat es zutreffend zusammengefasst:
“Westlich vom Brandenburger Tor erinnert die Veranstaltung an ein Woodstock-artiges Sit-In. Tatsächlich sind es auch zwei Demonstrationen, angemeldet von zwei unterschiedlichen Personen. Im Westen ist es das Gebiet von Michael Ballweg, dem Stuttgarter Unternehmer, der „Querdenken 711“ gegründet hat. Rund um die Siegessäule findet seit 15.30 Uhr die Abschlussveranstaltung statt. Seine Anhänger füllen den Platz am Großen Stern und die Straße des 17. Juni bis hinunter zum Brandenburger Tor.

Es sind junge und alte Männer und Frauen, Hippies darunter, manche haben im Tiergarten direkt daneben kleine Lager aufgeschlagen, Kinder spielen dort. Mehr als 30.000 Menschen sind es laut Innensenator Geisel, die sich hier versammelt haben; insgesamt beteiligen sich nach Schätzungen der Behörden 38.000 Menschen an den Protesten gegen die Corona-Politik.

Über mehrere Lautsprecher ruft Ballweg seine Mitstreiter von der Bühne neben der Siegessäule auf, die Hand aufs Herz zu legen. „Mit der Hand auf dem Herzen setzen wir ein Zeichen für Liebe und Frieden in der Welt“, sagt er. Und viele machen mit. Zwischendurch gibt es immer wieder eindringliche Ermahnungen, den Sicherheitsabstand einzuhalten. Sonst würde die Veranstaltung von der Polizei geräumt. Denn Masken will hier keiner tragen.

Ballweg hat eine sanfte Stimme und er wählt sanfte Worte. Doch was er fordert, ist hart, er will nicht weniger als die Regierung zu stürzen. „Wir fordern die Abdankung der Bundesregierung“, ruft er. Seine Anhänger applaudieren heftig. Aber sie applaudieren auch, als er sie auffordert, für die Berliner Polizei zu klatschen, mit der man „super zusammengearbeitet“ hätte.“

Diese positive Ausnahme bleibt jedoch weitgehend allein auf weiter Flur. Schon ein so renommiertes Blatt wie der Spiegel gleitet in Dilettantismus ab:

Ann-Katrin Müller und Jonas Schaible vom SPIEGEL haben es so beschrieben: „Mit dieser Veranstaltung verfestigt sich die Allianz der Corona-Leugner, in der der organisierte Rechtsextremismus nicht die Kontrolle hat, aber zu der er jetzt ganz selbstverständlich gehört.“

„Die Allianz der Corona-Leugner“ das hört sich ja richtig gewichtig an, doch Moment mal: wenn sich mehrere zehntausend Menschen (staatliches Newspeak), tatsächlich Hunderttausende Menschen, gegen die Massnahmen der Regierung wenden, dann streiten sie die Infektionswelle doch gar nicht ab …, oder wollen staatliche Instanzen bewusst falsch verstehen (???).

Auch die Wortwahl „Corona-Leugner“ ist nur als verunglückt zu bezeichnen; die Leugner der Wahrheit (religiös = Scheiterhaufen oder Inquisition), die Leugner des Holocausts (historisch = Straftat) und nun die Leugner der Corona (aktuell = nicht ernst zu nehmende Verschwörungstheoretiker).

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Auftakt des insgesamt weniger als unzureichenden Artikels auf linguistische Inkompetenz und nicht auf politische Motivation zurückzuführen ist, denn sonst würde sich dieses so renommierte Blatt selbst zum bloßen Sprachrohr der Regierung degradieren.

Wie kommt so eine Schrottberichterstattung – die lobend zu erwähnenden Ausnahmen lösen nicht den Gesamteindruck, weil Rundfunk + TV ja weiter voll abledern – zustande?

Es gibt einfach kaum geschulte Polizeireporter mehr. Viele Journalisten hängen eh am „Tropf“ der Nachrichtenagenturen, schreiben dort mehr (oder weniger) ab, verändern ein wenig, oder machen „einfach mit“.

Fehlende Kenntnis der Spezifika des Polizeirechts, der Verfahrensweisen, von polizeilicher Taktik und Strategien sowie dem Kürbereich „Täuschen, Tarnen, Tricksen“ und dss daraus resultierende Geschehens in den Aufbau- und Ablauforganisationen bei den zuständigen Behörden incl. Polizeien, Verfassungsschutzämtern etc. führt zu keiner oder einer zu vernachlässigenden Urteilskraft der Autoren; die Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ein Phänomen was wir vorstehend skizziert haben, das sich beinahe wie ein Ausdruck des Zeitgeistes in Konzernen, Firmen, Behörden, Parlamenten, Polizeien und anderen Organisationen feststellen lässt.

Uns überrascht das leider längst nicht mehr und wir hoffen jetzt nur, dass unser Lob Herrn Heitmann von der SZ nicht schaden wird.

Zur weiteren Klarstellung: Wir haben nichts gegen eine ordentliche wie anständige Journalistenlandschaft, wir haben auch nichts gegen „die“ Politik oder „die“ Politikerinnen und Politiker, sondern höchstens gegen bedauerlicherweise viele Politiker die ihren Job untermassig ausüben. So sehen das immer mehr und mehr Menschen in diesem Land und werden durch so eine selten dämliche Verbotsverfügung, auch wenn „seine“ Polizei viel dazu beitrug und kräftig nachhalf, sie nachträglich zu rechtfertigen oder durch die Art und Weise wie Inhalte der Berichterstattungen bestätigt.

Wir bitten um Veröffentlichung. Vorher allerdings um verständiges Lesen und gedankliches Verstehen.

Thomas Wüppesahl. Bundessprecher

Das Original dieses Textes und weitere Links am Ende: 
https://www.kritische-polizisten.de/2020/08/verbot-des-demonstrationsverbots/



Dienstag, 2. Juni 2020

AMERIKA/USA - Zum Tod von George Floyd: Katholiken fordern zum friedlichen Protest auf

El Paso (Agenzia Fides) – Angesichts der anhaltenden Spannung und Gewalt die zahlreiche Demonstrationen an verschiedenen Orten in den Vereinigten Staaten nach dem Tod von George Floyd prägen, wollten die Katholiken in El Paso unter Leitung Bischof von Mark Seitz zusammen mit ihren Priestern im Rahmen einer Gebetswache im Zeichen der Mahnung "Black lives matter“ des Minneapolis getöteten Floyd gedenken. Die Priester knieten dabei acht Minuten und 46 Sekunden lang nieder, genauso lange, wie der Polizist sein Knie an Floyds Hals hielt, bevor er an Ersticken in Polizeigewahrsam starb.

"Die Ermordung von George Floyd war sinnlos und brutal, eine Sünde die zum Himmel nach Gerechtigkeit schreit. Wie ist es möglich, dass in Amerika einem schwarzen Mann das Leben das Leben genommen werden kann, und man seinen Hilfeschrei nicht hört und die Tötung während sie geschieht auch noch aufgezeichnet wird? ", heißt es in einer Erklärung des Vorsitzenden der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof José H. Gomez von Los Angeles. "Die erlittene Grausamkeit und Gewalt spiegelt jedoch nicht wider, wie die vielen Männer und Frauen tatsächlich sind, die bei der Polizei arbeiten und ihre Aufgaben mit Ehre erfüllen. Wir wissen das. Und wir vertrauen darauf, dass die Behörden sorgfältig nachforschen und für Gerechtigkeit sorgen werden".
"Rassismus wurde zu lange toleriert", heißt es in der Erklärung weiter "Dieses Mal müssen wir auf den Schmerz der Menschen hören", doch "die Gewalt der letzten Nächte ist selbstzerstörerisch. Nichts wird durch Gewalt gewonnen und so viel geht verloren", so der Erzbischof. "Wir sollten nicht sagen müssen, dass George Floyd ohne Grund gestorben ist. Wir sollten das Opfer seines Lebens ehren, indem wir Rassismus und Hass aus unserem Herzen entfernen und das heilige Versprechen unserer Nation zu erneuern: eine Gemeinschaft zu sein, die vom Leben, der Freiheit und der Gleichheit für alle getragen wird", schließt der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz.
(CE) (Fides 02/06/2020)

Samstag, 26. Oktober 2019

Was wäre in Deutschland los, würden diese Übergriffe von Rechtsextremen gegenüber der politschen Mitte und den Linken verübt?

Diesen Newsletter hatte ich im Postfach. Ich bin weder ein Fan von Christian Lindner noch von Bernd Lücke. Aber die Meinungsfreiheit gilt auch für diese Leute. Ich finde es gut, wenn man gut begründet deren Veranstaltungen nutzt, um auf ein Thema hinzuweisen. Aber es kann nicht sein, dass dies deren Veranstaltungen unmöglich macht. Auch die AfD muss mit Argumenten besiegt werden. Gewalt ist nicht nur schlecht, sondern hilft sogar der AfD, sich als Opfer darzustellen.


Würden Abtreiubungsgegner Büros von PROFAMILIA überfallen und zerstören oder das Stadtteilbüro einer feministischen Initiative, wäre das Geschrei riesig, aber Lebensrechtler und Frauen die anders denken, als es viele Linke gerne sähen, erfahren immer wieder solche Gewalt.

 
Die Veränderung einer Parole der Abtreibungslobbyisten.
Recht realistisch skandieren die oft:
"Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben."
Damit schließen sich diese Leute denen an, die vor Pilatus die
Kreuzigung Jesu forderten (das waren aufgehetzte Juden aber nich
"die Juden", zuj denen auch Jesus und seine Apostel zählen.)
Viele Gegendemonstranten vergesseb wo die herkommen.
"Hätte Deine Mutter abgetrieben, sag mir, wo wärst Du geblieben?"
kann die nachdenklich machen. 


Hier nun der Newsletter:


Liebe Freunde des Lebens,

Donnerstag, 8. August 2019

Kardinal Filoni: “Ich habe keinen Hass sondern Glauben in den Augen von verfolgten Christen gesehen”

EUROPA/ITALIA - Kardinal Filoni: “Ich habe keinen Hass sondern Glauben in den Augen von verfolgten Christen gesehen”

Concordia Sagittaria (Fides) – Der Weg der Kirche Welt ist bis heute von "Martyrium und Verfolgung", von "echtem Hass auch in Ländern der alten christlichen Tradition und nun auch an den virtuellen Orten, den neuen Medien (Facebook, Istangram)“ geprägt, „wo Anonymität oft das Schlimmste der menschlichen Seele hervorbringt". Doch vor allem seien die, die leiden, weil sie den Namen Christi tragen, von Vergebung und Freude über die Gewissheit im Glauben erfüllt, nicht von Hass oder einer Haltung der Verurteilung. 


Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, bekräftigte dies in der Predigt beim Festgottesdienst zum Kirchenpatrozinium der „Santo Stefano“-Kathedrale in Concordia Sagittaria, in der Diözese Concordia-Pordenone am vergangenen 3. August 2019. Die katholische Kirche feiert am 3. August die Auffindung der Gebeine des ersten christlichen Märtyrers im Jahr 415 n. Chr. in Jerusalem. Am Leben des heiligen Stephanus veranschaulichte Kardinal Filoni die wesentliche Merkmale des christlichen Martyriums.

Die Kraft, den Namen Christi vor den Verfolgern zu bekennen, drücke nicht menschliches Heldentum aus, so der Kardinal, sondern spiegle die Anziehungskraft wider, die Christus selbst auf unser Herz ausübt: "Er war so verliebt", erinnerte sich Kardinal Filoni unter Berufung auf die Apostelgeschichte, dass "sein Gesicht wie das eines Engels war". Dieselbe Gnade komme in der Nachahmung Christi bis hin zum Teilen des Wunders der Vergebung gegenüber den Verfolgern zum Ausdruck: "Wie Jesus legte er den letzten Atemzug in die Hände des Vaters", so der Kardinal. Stephanus „vertraut sein Leben Jesus an, nicht ohne um die Vergebung derer zu beten, die ihn gesteinigt haben. Diese Geschichte des Vertrauens und der Vergebung ist eine unendliche Geschichte, die sich durch das ganze Leben der Kirche zieht, von den früheren Märtyrern, die auch aus der Diözese Concordia-Pordenone kamen, bis in die Gegenwart."


 
Das Christentum ist keine Religion für Friede, Freude, Eierkurchen.
Verfolgung und Leid kommen von Beginn an vor. Leider gab es Phasen wo auch
von Christen Gewalt ausging, aber dies hat Jesus nie
vorgelebt oder gepredigt, der für unsere Sünden das Kreuz auf sich nahm.
Eine Kreuzwegstation der Pfarrkirche Sankt Marien in Radevormwald. 
 


„Ich kann als Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker versichern“
, so der Kardinal, „dass ich mehrmals Zeug von Leiden, aber nicht von dem Hass der Christen wurde; ich denke hier zum Beispiel an das Gesicht von Tausenden von Menschen, Christen, Jesiden, Khaki usw., die , im Juli und August 2014 im Irak von den sogenannten Terroristen des Kalifats bei der Besetzung von Mosul und dann der Ninive-Ebene vertrieben wurden; in jenen Gesichtern war Angst zu sehen und all das Drama derer, die absolut alles verloren hatten, aber nicht den Glauben und die eigene Menschenwürde", wie ein Laiengläubiger im Dorf Alqosh mir ausdrücklich sagte: "Ich habe alles veroren, aber nicht den Glauben! "
Der Präfekt der Propaganda Fide erinnerte auch auf ein kürzliches Treffen in Sri Lanka mit Überlebenden der Anschläge auf christliche Kirchen, "bei denen am vergangenen Ostermorgen Hunderte von Christen und andere von islamischen Terroristen getötet wurden, während sie an am Feiertagsgottesdienst teilnahmen: Frauen, Kinder, Männer, ältere Menschen. In den Augen der Überlebenden und Verwandten, die mir Bilder von Angehörigen auf privaten Mobiltelefonen zeigten“, so der Kardinal während der Predigt, „war es unendliche Leiden, Traurigkeit und tiefe Gefühle, aber keinen Hass“. Und ihr werdet gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. .Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig‘. An diese Worte aus dem heutigen Evangelium musste ich denken, als ich zugehört und die Tränen zerstörter Familien getrocknet habe."
(GV) (Fides 3/8/2019).  

Quelle:

Samstag, 29. Dezember 2018

VATIKANSTADT - IM JAHR 2018 ERMORDETE MISSIONARE

VATIKANSTADT - IM JAHR 2018 ERMORDETE MISSIONARE

Vatikanstadt (Fides) – Im Jahr 2018 wurden weltweit insgesamt 40 Missionare ermordet und damit fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr (23). Die meisten von ihnen waren Priester: insgesamt 35. Nachdem acht Jahre lang Amerika an erster Stelle stand, was die Zahl der ermordeten Missionare anbelangt war es im Jahr 2018 Afrika.

 
Pieta im "Sauerlanddom" in Attendorn 

Wie aus den Daten hervorgeht, die dem Fidesdienst zur Verfügung stehen, wurden 2018 insgesamt 40 kirchliche Mitarbeiter ermordet, darunter  
35 Priester, 
1 Seminarist, 
4 Laien. 

In Afrika wurden 19 Priester, 1 Seminarist und eine kirchliche Mitarbeiterin im Laienstand ermordeten (21). 

In Amerika waren es 12 Priester und 3 Laien (15). 

In Asien kamen drei Priester (3) gewaltsam ums Leben. 

In Europa wurde ebenfalls ein Priester ermordet (1).

Wir benutzen den Begriff “Missionar” absichtlich für alle Getauften im Bewusstsein, dessen, was Papst Franziskus im Apostolischen Schreiben Evangeli Gaudium schreibt: “Kraft der empfangenen Taufe ist jedes Mitglied des Gottesvolkes ein missionarischer Jünger geworden. Jeder Getaufte ist, unabhängig von seiner Funktion in der Kirche und dem Bildungsniveau seines Glaubens, aktiver Träger der Evangelisierung” (120). Die von Fides am Ende jeden Jahres veröffentlichten Statistiken betreffen seit jeher nicht nur Missionare “ad gentes” im engeren Sinne, sondern sie berücksichtigen alle kirchlichen Mitarbeiter, die auf gewaltsame Weise ums Leben kamen, wenn auch nicht immer wegen ihres Glaubens. Deshalb wird der Begriff „Märtyrer“ hier im Sinne von „Zeugen“, um damit nicht der Beurteilung vorwegzugreifen, die die Kirche eventuell in den einzelnen Fällen aussprechen wird, während Fides nur versucht, den jeweiligen Kontext Jahr für Jahr.
Viele kirchliche Mitarbeiter kamen auch diese Jahr wieder bei versuchten Raubüberfällen ums Leben, die oft in einem Kontext der wirtschaftlichen und kulturellen Armut verübt wurden oder vor dem Hintergrund des moralischen und gesellschaftlichen Verfalls, wo Gewalt zur Verhaltensregel wird und es keinen Respekt gegenüber dem Menschenleben und den Menschenrechten mehr gibt. Auf allen Breitengranden teilen Priester, Ordensleute und Laien den Alltag mit den einfachen Menschen und versuchen mit dem Zeugnis vom Evangelium ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Dabei sind die Ermordeten nur die Spitze des Eisbergs, da die Liste der unbekannten Pastoralarbeiter und Katholiken, die angegriffen, misshandelt, ausgeraubt und bedroht werden lang ist. Dies gilt auch für katholische Einrichtungen, die sich in den Dienst der Bevölkerung stellen und Zielscheibe von Anschlägen und Plünderungen sind, weil sie ihrem Auftrag treu bleiben.
(SL) (Fides 29/12/2018)

LINK
Full text in english -> http://www.fides.org/en/attachments/view/file/MissUccisi2018_english.docx

Sonntag, 11. März 2018

Erneut extremistischer Anschlag auf Büro der Aktion SOS Leben

Frankfurt am Main, den 10.03.2018

PM: Erneut extremistischer Anschlag auf Büro der Aktion SOS Leben


In der Nacht vom 9. auf den 10. März 2018 wurde das Büro der Aktion SOS Leben (Frankfurt am Main) erneut Ziel eines wohl linksradikalen Farbanschlags. Das Büro von SOS Leben war schon am 16. November Ziel (eines wesentlich größeren) Farbanschlags seitens der Gruppierung "Autonome Feministinnen" geworden.


Bei der Polizei wurde ein Strafantrag wegen Schabeschädigung gestellt.


Im Vorfeld wurde in etlichen lokalen Zeitungen (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Offenbacher Post etc.), in Internetportalen, Blogs und Medienauftritten des linksextremen Milieus in äußerst aggressiver bis hasserfüllter Art und Weise über die Aktion SOS Leben (und andere Lebensrechtler) berichtet.


Der sog. "Internationale Tag der Frau" bzw. der "Frauenkampftag" wurde dieses Jahr offenbar als willkommener Anlass genutzt, einen Kübel von Hass und Hetze gegen die Lebensrechtler auszuschütten.


Der Farbattacke in dieser Nacht ging eine Flugblattaktion in der Nachbarschaft des Büros von SOS Leben voraus. Auch dort wurde im üblichen Stil linksradikaler Stellungnahmen über die Aktion SOS Leben berichtet. Ein Bekennerschreiben erklärt: "Wir haben den heutigen internationalen Frauen*kampftag zum Anlass genommen, antifeministische Akteur*innen, Organisationen und Institutionen in Frankfurt sichtbar zu machen und zu markieren."


Wenn es um Lebensrecht geht, lässt inzwischen selbst die bürgerliche Presse jegliche Objektivität und Ausgewogenheit vermissen. Stets wird einseitig negativ über Abtreibungsgegner berichtet. Einige politische Parteien schreiben in noch aggressiverem Stil.


Diese werden systematisch als "radikale" oder "fundamentalistische" Abtreibungsgegner oder als "Radikale" oder "fundamentalistische" Christen bezeichnet. Abtreibungsgegner werden in der Berichterstattung praktisch entmenschlicht und als Hülsen von Hass gegen die Frauen dargestellt, weil sie das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder verteidigen.


Haben die Journalisten tatsächlich die Absicht, eine solche Kulisse des Hasses und der medialen Einschüchterung errichten? (Nebenbei: In den Tagen rund um den Frauenkampftag wurden mindestens sechs Einrichtungen oder Aktionen von Lebensrechtlern angegriffen). Schnell können sich extremistische Elemente durch eine solche Berichterstattung angestachelt fühlen, Gewalt anzuwenden.


Ich kann das nicht glauben. Deshalb mein Appell an die Medien: Lebensrechtler treten ein für das grundgesetzlich garantierte Recht auf Leben von der Zeugung an. Sie verbal stets wie Freiwild, das nur Hass und Hetze verdient, zu behandeln, muss endlich aufhören. Suchen Sie den Kontakt zu Lebensrechtlern und versuchen sie ihre Sichtweise zu begreifen und darüber zu berichten.


Frankfurt am Main, 10. März 2018. Für die Aktion SOS Leben, Mathias von Gersdorff 

Freitag, 16. Juni 2017

Friedlicher Islam: Ist die friedliche Religion eher selbstgemachtes Opium oder eine gute theologische Erkenntnis?

Religions- und Konfessionsgründungen haben oft seltsame Ursachen. Da will ein englischer König sich scheiden und wieder heiraten und gründet deshalb seine anglikanische Landeskirche, die eine wunderschöne geistliche Musik hervorgebracht hat.

Da übt ein Martin Luther berechtigt Kritik an einigen Zuständen in der katholischen Kirche, erfindet ein "Sola-Scriptura- Prinzip", hält sich aber selber nicht daran, indem er die Bedeutung der Werke leugnet, die Jesus im Evangelium immer wieder hervorhebt.

Und ca. 600 Jahre nach dem Wirken Jesu tritt da eine Person auf, die sagt, Juden und Christen haben die Religion Allahs verfälscht, aber mir erscheint da jetzt so ein Engel der mir mitteilt, wie wir richtig an Allah glauben sollen und was wir alles tun dürfen und wofür wir alles mit dem Schwert kämpfen dürfen.

Und nun im Juni 2017 wollen Muslime auf Demos zeigen, dass der Islam richtig verstanden nichts mit Gewalt zu tun hat. Das Problem ist nur, um das Christentum friedlich zu leben, muss man keine interpretatorischen Saltos schlagen. Die Texte und die ersten 100 bis 300 Jahre Glaubenspraxis stehen sehr kritisch zur Gewalt und das so stark, dass radikale Christen oft die Selbstverteidigung ablehnen. 

Die ersten 100 Jahre Islam nach Mohammed waren geprägt von einem Krieg nach dem anderen, der die Muslime von Indien bis Südfrankreich herrschen ließ. Diese Landnahme kann wohl kaum auf einer Kette zufällig gewonnener Verteidigungskriege unfreiwillig passiert sein. 

Sonntag, 4. Juni 2017

Zum Grußwort von Kardinal Marx zum Ramadan

Ein Kommentar zu:
http://de.catholicnewsagency.com/story/dokumentiert-die-grussbotschaft-von-kardinal-marx-an-muslime-in-deutschland-zum-ramadan-1933?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=weekly_newsletter

Ramadan ist doch kein Fasten, weil ein Fasten eine gleichmäßig reduzierte Nahrungsaufnahme ist. Ramadan ist die Umlehr von tag und Nacht, gesundheitlich bedenklich und nicht nachvollziehbar. Da wird oft nachts viel mehr gegessen, als zu anderen Zeiten im Tagesverlauf. Und da Wasser keine Kalorien hat, ist der Verzicht auf Wasser extrem bedenklich. Ramadan in einer heißen Region oder Jahreszeit bedeutet daher vor allem, dass man seine Leidensfähigkeit und seinen Durchhaltewillen beweist, koste es, was es wolle. Kommt hinzu, dass die Regeln des Ramadan nicht global anwendbar sind, da in Regionen mit Mitternachtssonne das Fasten nicht möglich ist.

Aber das schlimmste an diesen Text ist, warum sich der Bischof an die Muslime wendet! Die EU mutiert immer mehr zu einem antichristlichen Projekt mit Abtreibung, Gender Mainstreaming und Gottvergessenheit. Als Bischof ist Marx nicht Moralprediger für Muslime, sondern Hirte der Christen. Und ein Hirte hat den Auftrag die Herde unter Einsatz seines Lebens zu verteidigen und so überzeugend zu leben und zu wirken, dass sich andere von dieser Herde angezogen fühlen.

Sonntag, 5. März 2017

Imam der Al-Azhar-Universität: "Auch in der Geschichte des Judentums und des Christentums gab es Gewalt”

AFRIKA/ÄGYPTEN- Imam der Al-Azhar-Universität: "Auch in der Geschichte des Judentums und des Christentums gab es Gewalt”

Kairo (Fides) – Auch “das Judentum und das Christentum haben eine von Gewalt geprägte Geschichte” und alle Religionen haben sich zu Komplizen von Gewalt und Morden gemacht.


Dies betont der Großimam der Al-Azhar-Univesität, Scheich Ahmed al-Tayyib, zur Verbindung zwischen Religion und Gewalt, die es nicht nur in der Geschichte des Islam sondern auch in der Geschichte der anderen “Religionen des Buches” gibt. Al-Tayyib äußerte sich in diesem Sinne in seinem Vortrag bei der Konferenz “Freiheit und Bürgerschaft, Unterschiedlichkeit und Integration”, die von der von ihm geleiteten sunnitischen Al-Azhar-Universität in Kairo veranstaltet wurde. Im Rahmen der Konferenz befassen sich Vertreter des Islam und des Christentums mit dem Zusammenleben der Religionsgemeinschaften im Nahen Osten.

Dienstag, 10. Januar 2017

VATIKAN - Kirchliche Mitarbeiter, die im Jahr 2016 ermordet wurden



Vatikanstadt (Fides) - Im Jahr 2016 wurden insgesamt 28 Mitarbeiter der katholischen Kirche ermordet. Seit acht aufeinander folgenden Jahren steht dabei Amerika an erster Stelle, während die Zahl der ermordeten Ordensschwestern einen drastischen Anstieg verzeichnete. Dieses Jahr wurden neun Ordensfrauen ermordet, doppelt so viele wie im Vorjahr.


Wie aus Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, kamen 2016 insgesamt 14 Priester, 9 Ordensschwestern, 1 Seminarist und 4 Laien gewaltsam ums Leben.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Martin Luther - kritische Betrachtung zum Reformationsjubiläum

Martin Luther, er brachte die bedeutendste Spaltung der abendländischen Christenheit. Halb Deutschland, Skandinavien und ein Großteil des Baltikums ging der katholischen Kirche verloren. Er wird gerne glorifiziert als ein Held, der das finstere Mittelalter beendete. Aber seine Ansichten zu den Juden, sein Gottesbild, seine Lebensführung, seine Theologie sind nicht unwidersprochen, ja sie sind oft alles andere als vorbildlich. Zum Jubiläum der Reformation gibt es hier eine Videofolge über Martin Luther.
https://www.youtube.com/watch?v=PO13MIejruQ&list=PLYE3FxlSdO9Vc2a4xL9SPXeRgf9E3JxXK





Mittwoch, 29. Juni 2016

UNO soll den Schutz ungeborener Kinder nicht als Folter bezeichnen

In den kommenden Monaten wird der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf den „Bericht der Arbeitsgruppe gegen Diskriminierung von Frauen in Gesetz und Praxis“ abhandeln, diskutieren und beschließen.

Der Bericht beinhaltet viele gute Zielsetzungen, wie beispielsweise die Bekämpfung von Genitalverstümmelung bei Frauen, Maßnahmen für Frauen in den Wechseljahren und für ältere Frauen, das Bekämpfen von Armutsfallen für Frauen und den Ausbau der Mütterbetreuung vor und nach der Geburt.Doch neben diesen sehr begrüßenswerten Zielsetzungen beinhaltet der Bericht auch verschiedene strikt abzulehnende Dinge, wie beispielsweise die Legalisierung von Prostitution.

Hinzu kommt, dass im Bericht die vollständige Legalisierung von Abtreibung gefordert wird und der unbeschränkte Zugang zu Verhütungsmitteln(inklusive gesundheitsgefährdender Pillen mit abtreibender Wirkung), auch zu jenen mit schweren Nebenwirkungen, gefordert wird.

Weiter steht in dem Bericht, dass die negative Sichtweise auf Abtreibung Teil „patriarchaler“ Strukturen sei, die die Würde der Frauen, ihre Gesundheit und ihr Leben verletze und als „Folter“ bezeichnet werden könne: „Das Kommittee gegen Folter und das Kommitte für Menschenrechte haben festgestellt, dass der Zwang einer ungewollten Schwangerschaft in manchen Fällen an Grausamkeit und unmenschliche Behandlung heranreicht.”
http://www.citizengo.org/de/lf/35227-uno-soll-den-schutz-ungeborener-kinder-nicht-als-folter-bezeichnen

Der Bericht schlägt vor, sämtliche Beschränkungen auf Abtreibung aufzuheben:


Freitag, 17. Juni 2016

Leserbrief: Böser und guter Islam?

Betrifft: http://www.rp-online.de/panorama/ausland/theologie-boeser-islam-guter-islam-eine-analyse-aid-1.6039627

Der doppelseitige Bericht der RP zum Islam (11.6.16) bringt etwas, was ich nur selten erlebe. Denn dem Surenvers von der Lebensrettung (5.32) folgt direkt der Vers mit drakonischer Gewalt (5.33). Es ist das erste mal, dass ich beide Verse in einem Bericht finde. Kurz darauf folgt noch der Vers, dass man Dieben die Hand abhacken soll. 

Aber wie steht es um die Barmherzigkeit im Islam. In der Sure 2.110 sagt Allah, dass man Milde sein soll gegenüber den Schriftbesitzern, schränkt das aber ein, "bis Allah seine Entscheidung befiehlt". Und in der 9 Sure, die oft als letzte Offenbarung gesehen wird und ohne Allahs Barmherzigkeit beginnt, kommt im Vers 29 der Befehl, die Schriftbesitzer zu bekämpfen, biss diese sich dem Islam unterwerfen und Tribut zahlen. Schon in Sure 9.20 sagt der Koran "NUR(!) diese werden glücklich sein", die "mit ihrem Leben und Vermögen" für die Religion Allahs gekämpft haben. Zahlreich sind die Verse, dass man Ungläubige, zu denen der Koran die meisten Schriftbesitzer zählt, nicht zu Freunden nehmen soll, man soll nicht mal für ungläubige Verwandte beten. 

Donnerstag, 2. Juni 2016

"Keine Gewalt im Namen Gottes" Zur Stellungnahme des ZdK zu "Christen und Muslime als Anwälte des Friedens"

Am Katholikentag 2016 in Leipzig lag eine Broschüre aus zum Thema "Keine Gewalt im Namen Gottes - Christen und Muslime als Anwälte des Friedens". Ich habe diese Broschüre auf der Rückfahrt vom Katholikentag im Zug durchgelesen. Jetzt gehe ich diese Broschüre hier wieder durch und werde mich kritisch mit dem Text auseinander setzen und nach den Koranstellen, die dort zitiert werden recherchieren. Was genau dabei herauskommen wird, wird sich mit dem Text ergeben, den ich ab jetzt formuliere. 

Hier der Gesamttext des ZdK: 
http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Keine-Gewalt-im-Namen-Gottes-234e/

Auf Seite 4 beginnt der Text der Broschüre. Aber auf dieser Seite stehen nur Gemeinplätze, die sich ein "friedliches und barmherziges Miteinander" wünschen, ohne dies fundiert zu begründen.

Der letzte Satz auf der Seite ist:

"Als Christen und Muslime verurteilen wir jedweden Fundamentalismus, Radikalismus, Fanatismus und Terrorismus." 


Freitag, 29. Januar 2016

Für die gemeinsame Unterbringung christlicher Flüchtlinge in Stuttgart-Neugereut


Für die gemeinsame Unterbringung christlicher Flüchtlinge in Stuttgart-Neugereut


Nur ein kleiner Teil der aus Syrien und dem Irak vertriebenen Christen kommt nach Deutschland. Doch für jene, die kommen, setzt sich die Bedrängnis in vielen Fällen in den Erstaufnahmeeinrichtungen fort. Auch in Stuttgart berichten Christen davon, dass ihnen von muslimischen Mitbewohnern z.B. verboten wird, Schweinefleisch zu essen und im Kühlschrank zu lagern. Oft wird ihnen auch verboten, mit Muslimen am selben Tisch zu sitzen und es kommt zu verbalen Angriffen und körperlichen Übergriffen.

Ein betroffener verfolgter Christ sagte dem Reporter der Stuttgarter Nachrichten knapp und bündig: „Als Christ wird man Opfer von Unterdrückung. So war es in der Heimat – und so ist es leider auch hier“. Angst ist die Folge dieser Unterdrückung und des Mobbings in den Erstaufnahmeeinrichtungen.

Die Stadt Stuttgart errichtet derzeit im Stadtteil Neugereut zwei Systembauten für die Unterbringung von Flüchtlingen. Im benachbarten Stadtteil Steinhaldenfeld nutzt die Assyrische Gemeinde eine Kirche und den Gemeindesaal für Gottesdienste und Treffen. Dazu gibt es einen engagierten Helferkreis, der sich um die aus Syrien und dem Irak vertriebenen Christen kümmern könnte.

Sowohl der Helferkreis, als auch die Assyrische Gemeinde haben die Stadt Stuttgart gebeten, die in der Stadt befindlichen vertriebenen Christen vorrangig in Neugereut unterzubringen, wo sie vor weiterer Unterdrückung geschützt wären und intensiv betreut werden könnten. Eine rasche Integration könnte dadurch sichergestellt werden. Bei der Stadtverwaltung stößt diese Forderung bisher auf Ablehnung. Sie fordert, dass die Asylbewerber lernen müssten, miteinander auszukommen. Ein Argument, das beinahe zynisch klingt, wenn man bedenkt, dass es die verfolgten Christen sind, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen bedrängt und gemobbt werden.

http://www.citizengo.org/de/pr/32609-fuer-die-gemeinsame-unterbringung-vertriebener-christen-in-stuttgart-neugereut

Dienstag, 12. Januar 2016

AMERIKA - Lateinamerika ist gefährlich für Menschenrechtsaktivisten

(Terror klappt auch ohne Muslime :)


Bogotà (Fides) – Lateinamerika gehört zu den gefährlichsten Regionen für Menschenrechtsaktivisten: viele bezahlten ihr Engagement für das Landrecht, die Umwelt, Indios oder Homosexuelle bereits mit dem Leben. Dies berichtet die Organisation Front Line Defenders.

Wie aus einer Verlautbarung der Organisation hervorgeht, kamen in den ersten 11 Monaten des Jahres 2015 weltweit insgesamt 156 Menschenrechtskämpfer gewaltsam ums Leben oder starben in Haft. Dies bedeutet einen Anstieg um 15% im Vergleich zum Vorjahr. Über die Hälfte starben in Lateinamerika und allein in Kolumbien wurden 54 Aktivisten ermordet.

"Der Schutz der Menschenrechte ist in Lateinamerika auch heute noch extrem gefährlich und Menschenrechtsbewegungen sowie friedliche Proteste werden zunehmend kriminalisiert. Extreme Gewaltbereitschaft ist weiterhin ein besorgniserregendes Problem“, heißt es in dem Bericht der Organisation.

In Lateinamerika sind vor allem Aktivisten gefährdet die sich für Landrechte und den Schutz der Indios vor den Auswirkungen von großen Bergwerksprojekten oder der Waldrodung in Zentralamerika, Kolumbien, Mexiko, Peru und Ecuador einsetzen.
In Brasilien wurden insbesondere Aktivisten bedroht, die für die Rechte der Ka'apor und Guarani-Kaiowá eintreten und Opfer von Unternehmen wurden, die illegal im Amazonasgebiet tätig sind oder von Bauern, die Anspruch auf die ursprünglich von Indios besiedelten Gebiete erheben. (CE) (Fides, 11/01/2016)

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