Eine Übersicht aller Beiträge zum Thema "Sebastian Frankenberger, ESM, "Mehr Demokratie" und Grundgesetz" siehe hier: http://viertuerme.blogspot.de/2014/02/bibliographie-der-debatte-um-die.html
Ich kann es sehr gut verstehen, wenn viele sich über den Nobelpreis an die Europäische Union freuen. Angesichts der tragischen Geschichte Europas, wo zwei Weltkriege in einem Jahrhundert stattfanden und wo auch davor Krieg als Möglichkeit der "Politik mit anderen Mitteln" galt (Krimkrieg, Deutsch- Dänischer Krieg, Deutsch- Österreichischer Krieg, Deutsch- Französischer Krieg, Burenkriege, Kolonialkriege aller Kolonialmächte...... . Aber ist die EU der Grund des Friedens oder wird der EU hier etwas zugeschrieben, was wir aus ganz anderen Gründen haben? Und warum muss ausgerechtnet die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) unter ihrem Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger so unkritisch in diese Lobhudelei mit einfallen?
| Dieser Text ist ein historisches Dokument. Im November 2014 wurde Sebastian Frankenberger im ersten Wahlgang als ÖDP-Bundesvorsitzender abgewählt. Im September 2016 distanzierte sich der ÖDP Bundesvorstand von der Aktion, in die Sebastian Frankenberger die ÖDP von oben her ohne Basisbeschluss und wahrheitsgemäße Information über die Inhalte geführt hatte. http://viertuerme.blogspot.de/2016/09/odp-geht-endlich-auf-distanz-zu-einer.html . Die Texte bleiben als historisches Dokument und als Warnung erhalten, wie leicht sich Strukturen von Parteien von einer Person mit Charisma übernehmen lassen und es schaffen können gutgesinnte Mitglieder von ihren Zielen abzulenken. Der Einsatz für die Programmtreue der Partei kann für die wachen Mitglieder schmerzhafte Folgen haben. Aber wenn man ausdauernd alle Schläge der scheinbar Mächtigen erträgt und über Texte und Proteste vor Veranstaltungen die Gefahr thematisiert, kann diese Ausdauer trotzdem zum Erfolg führen. Sebastian Frankenberger hat es geschafft, mich aus der ÖDP werfen zu lassen, seine Hoffnung, dass ich dadurch aufgebe, hat sich nicht erfüllt und so musste er am Ende den Vorsitz abgeben und wurde nicht EU- Parlamentarier und hat dann die ÖDP verlassen. Unabhängig von meiner politischen Diskrepanz zu ihm kann ich ihn als Fremdenführer in Linz und Passau nur empfehlen, denn da versteht er sein Handwerk und Mundwerk. |
Ich kann es sehr gut verstehen, wenn viele sich über den Nobelpreis an die Europäische Union freuen. Angesichts der tragischen Geschichte Europas, wo zwei Weltkriege in einem Jahrhundert stattfanden und wo auch davor Krieg als Möglichkeit der "Politik mit anderen Mitteln" galt (Krimkrieg, Deutsch- Dänischer Krieg, Deutsch- Österreichischer Krieg, Deutsch- Französischer Krieg, Burenkriege, Kolonialkriege aller Kolonialmächte...... . Aber ist die EU der Grund des Friedens oder wird der EU hier etwas zugeschrieben, was wir aus ganz anderen Gründen haben? Und warum muss ausgerechtnet die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) unter ihrem Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger so unkritisch in diese Lobhudelei mit einfallen?