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Sonntag, 8. April 2012

Stadtbrand 4 in Radevormwald? Demokratiedefizite und Geldverschwendung – was ich im Landtag ändern will

Am Donnerstag den 5.4.12 habe ich über 150 Unterschriften für meine Wahlzulassung nach Gummersbach gebracht. Folgend der Entwurf für mein Wahlkampfflugblatt, mit dem ich ÖDP- Positionen für Radevormwald vorstelle, die i.d.R. Deckungsgleich mit Positionen der Alternativen Liste (AL) sind. Radevormwalder können daher zu dieser Landtagswahl sowohl ein Zeichen setzen, wohin sich die Politik in NRW entwickeln soll, als auch dafür, wie Demokratie, Transparenz und Stadtentwicklung gestaltet werden sollen. Wegen der vorgezogenen Wahl trete ich diesmal nicht als ÖDP- Direktkandidat an, sondern als Einzelbewerber unter dem Kennwörtern "FAMILIE & UMWELT". Das ändert aber nichts an meinen politischen Einstellungen, die ich wie bisher konsequent weiter vertrete und die einen hohem Grad an Übereinstimmung mit den Programmen von AL und ÖDP haben und ich in diesen Gruppierungen politisch zu Hause bin..

Stadtbrand 4 in Radevormwald?

Demokratiedefizite und Geldverschwendung – was ich im Landtag ändern will

Von Felix Staratschek, Landtagskandidat



Der frühere Kölner Kardinal Höffner in seinem Buch "Christliche Soziallehre": 

"Heilswidrige Verhältnisse, z.B. Elendzustände in manchen Entwicklungsländern, sind Ärgernisse, die nach Abhilfe rufen, und zwar nicht nur in der Form der Sozialkritik und des Almosens, sondern auch der gesellschaftlichen Neuordnung nach den Grundsätzen der christlichen Soziallehre. Das harte und leidenschaftliche Ankämpfen gegen Armut, Hunger, Krankheit, Elend und Not ist christliche Pflicht. Voreiliges Resignieren wäre keine christliche Ergebung in den Willen Gottes, sondern fatalistischer Quietismus, der dem christlichen Glauben den Vorwurf einbrächte, er sei "Opium für das Volk".“ 

Und auf Seite 22 schreibt Höffner: 

"Ein Christ, der die Ordnungskraft des Glaubens für das öffentliche Leben brach liegen ließe“, würde einen "Verrat am Gottmenschen" begehen."

Das griechische Wort für Fortschritt in der Bibel heißt "prokope". Damit ist eigentlich der Ruderschlag gemeint, mit dem man unter viel Einsatz an körperlicher Kraft und viel Schweiß eine Galeere fortbewegt wird. Christen sollte also am Ende der Gottesdienste nicht "gehet in Frieden" gesagt werden, sondern "auf zum Rudern für eine bessere Welt". 

Auch Papst Benedikt sagte zum Weltfriedenstag 2010 (auf meinem Viertürmerblog dokumentiert), dass der Schutz der Umwelt eine Pflicht eines jeden Menschen sei!

Dieser Pflicht will ich nachkommen und dafür im Landtag eintreten, dass die Themen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zur Querschnittsaufgabe aller politischen Handlungen werden. Ich stehe zu den Grundpfeilern der christlichen Soziallehre: Solidarität, Subsidiarität, Personalität und Gemeinwohl. Um Korruption und Bürgerferne zu stoppen fordere ich:

-- Spenden von Firmen und Verbänden an Politiker will ich verbieten. Wie kann Politik für die Menschen entscheiden, wenn diese von so starken Lobbys finanziert wird? Das ist so, als ob eine teilnehmende Fußballmannschaft im Turnier den Schiedsrichter bezahlt.

-- Mehr Transparenz! Alles, was Politik behandelt muss sowohl an öffentlich leicht zugänglichen Stellen (Stadtbibliothek) ausliegen als auch im Internet gut dargestellt werden.

-- Mehr Bürgerbeteiligung: Alles was die Politik macht muss im Internet öffentlich kommentierbar sein. Ich will ein Bürgerrederecht für Rats- und Ausschussitzungen.

-- Mehr Demokratie: Geldausgaben durch die Politiker bedürfen, wie in der Schweiz zwingend einer Volksabstimmung. Diese Forderungen hab ich schon lange vor dem Auftreten der Piratenpartei vertreten!

Und was passiert in Radevormwald?

a) Entscheidungen werden ohne Abstimmung gefällt. Als ein Planungsbüro sein Konzept für die Verkehrsanbindung der neuen Industriezonen an der östlichen B 229 vorstellte, habe ich anhand der Karten im Ausschuss erläutert, wie ein besseres Konzept aussieht. Die Planer fordern 4 Kreuzungen, wo ich mit 2 Kreisverkehren auskomme. Die gefährliche Kreuzung würde aufgehoben und die Straßen von Wönkhausen und Hahnenberg zum von mir geforderten Aldi- Kreisverkehr umgeleitet. Einzig Karl Schmidt (CDU) stellte fest: „Da hat der Staratschek doch recht!“ Aber obwohl über die gesamte Verkehrsanbindung keine Abstimmung stattfand, hieß es im Protokoll: Das Konzept der Verkehrsplaner wird die Stadt jetzt umsetzen! Wofür dann überhaupt ein Ausschuss, wenn eh schon alles entschieden ist? Bürgernähe und Lernfähigkeit sieht anders aus!

b) Pseudodemokratische Bürgerbeteiligung: Ich habe an der Bürgerwerkstatt teilgenommen. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass die Moderatoren die Bürger so lenkten, dass am Ende nichts anderes herauskam, als es die Planer eh wollten. Wichtig ist, dass bei Bürgerbeteiligung nicht Masse zählt, sondern Qualität! Fachwissen und Ideen werden oft von einzelnen Bürgern vertreten. Politik muss diese Ideen sammeln und geordnet der Öffentlichkeit vorstellen. Dann kann man die besten Ideen herausarbeiten. Aber wenn Ideen nicht von den Mächtigen in der Stadt kommen, werden die vom Tisch gewischt und ignoriert. Seit Jahren habe ich Ideen, die Radevormwald weiter bringen würden, als ein teurer und sinnloser Austausch der Pflasterung am Markt. Lesen Sie auf meinem Viertürmeblog, wie ich den Schulbus für wenige zum Ortsbus für alle machen will, wie der Bereich des heutigen Busbahnhof zum neuen Festplatz werden soll, wie ich die gefährliche Kreuzung Eich entschärfen will, warum ich für mehr Kreisverkehre statt Ampelerhalt bin.......

c) Ahnungslosigkeit vom Zustand der Stadt: Die Sanierung beginnt mit dem Markt, der das Herz der Stadt darstelle, heißt es. Fakt ist, dass der Schlossmacherplatz als Standort des Handels viel wichtiger ist und in der Innenstadt den schlechtesten Zustand hat! Sind denn unsere Verantwortlichen zu faul, sich mal mit eigenen Augen unsere kleine Innenstadt anzusehen, um mit der Sanierung da zu beginnen, wo es wirklich nötig ist?

d) Traumtänzereien statt Realitätssinn: Fast an Wahnsinn grenzt, mit der Umgestaltung der Hohenfuhrstraße die Innenstadt beleben zu wollen. Da werden „Tore zur Innenstadt“ an Stellen geschaffen, wo der Verkehr reduziert werden soll. Letzteres ist ja sinnvoll, aber die Tore zur Stadt müssen auf der B 229 geschaffen werden. Mein Konzept für eine Neugestaltung des Bereiches um den Busbahnhof schafft dieses Tor genau dort, wo bisher die Auswärtigen an der Innenstadt vorbei rasen. Es schafft einen neuen Festplatz für mehr Aktionen direkt an der Innenstadt und für Volksfeste ohne Sperrung der Hohenfuhrstraße. „Tore zur Stadt“ von denen der Verkehr ferngehalten wird, können auch keine Fremden auf die Innenstadt hinweisen. Mein Konzept würde dies tun.


e) Vermehrung der städtebaulichen Sünden statt Korrektur der Fehler vergangener Jahrzehnte: Gegen meine Stimme als sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr wurde ein Neubau an der Burgstraße beschlossen, der nicht in die Innenstadt passt. Statt Schiefer sollen diverse Grautöne die neue „Casa LORIOTi“ in Mausgrau, Aschgrau, Katzengrau, Betongrau, Staubgrau, Hellgrau, Dunkelgrau erstrahlen lassen. Hier und bei einem weiteren Bebauungsplan sind überhaupt keine Flächen für größeren Einzelhandel eingeplant, obwohl die Ladenlokale in der Innenstadt fast alle so klein sind, das größere Läden sich hier gar nicht ansiedeln können. Außerhalb der Innenstadt dürfen sich aber viele Händler nicht ansiedeln, wenn die Verkaufsflächen anstreben, die heute üblich sind. In der Nordstraße und der Burgstraße bestünde dazu die Chance. In der Nordstraße sollen 3 Häuser im schönen alten bergischen Stil beseitigt werden. Aber die Entwürfe für den Neubau greifen diese schönen historischen Proportionen gar nicht auf. Während Factory Outlet Center historische Altstädte simulieren, wird die Substanz in Radevormwald weiter zerstört. Das grenzt schon an einen neuen Stadtbrand!

f) Die Geheimhaltung um das LifeNess/ AquaFun geht weiter. Obwohl im Aufsichtsrats Ratsmitglieder die Mehrheit stellen, wird keine Transparenz zugelassen. Damit wurden alle Wahlversprechen zum Steuerverschwendungsparadies „Garten Eden“ der anderen Parteien gebrochen!
Foto
In diesem Bad in Radevormwald, dem Life Ness ist schon viel Geld versenkt worden

Bitte nicht noch mal PRO- NRW wählen. Das dieses leistungsschwache landesweite Sammelbecken von Politikern mit rechtsextremistischer Karriere eine Fraktion in Radevormwald hat, ist eine Schande für die Stadt. Mehr im Viertürmeblog! Nur gültiges Wählen schwächt solche Gruppen!

Bitte wählen Sie am 13.5.2012 für Radevormwald, für Nordrhein Westfalen, für Deutschland, für Europa und für die Welt! Die Pflicht, sich für das Gemeinwohl einzusetzen kennt keine Grenzen. Machen Sie den Wahlzettel für unsere Politiker zum Nachdenkzettel! Denn nur durch die gültige Stimmabgabe kann man den etablierten Politikern zeigen, wohin sich Politik entwickeln soll. Wegen dem Termindruck durch die vorgezogene Wahl kandidiere ich als freier Kandidat:

Erststimme:
FAMILIE & UMWELT
Felix Staratschek in den Landtag wählen Kontakt: Kommentarfeld hier im Viertürmeblog

Zweitstimme:
Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) www.oedp-nrw.de
Politik frei von Konzernspenden – da ist keine Wählerstimme verloren, so setzen Sie Zeichen!

Bringen Sie ihre Vorschläge für Radevormwald ein, schreiben Sie diese als Leserbrief auf:
www.stadtnetz–radevormwald.de und RGA, Morgenpost und mein Viertürmeblog.

Kommunalpolititk: Alternative Liste Radevormwald (AL) www.al-rade.de

Kommentare:

  1. Es müsste Stadtbrand 4 heißen, denn Rade hat bereits 3 Stadtbrände erlebt: 1525, 1571 und 1802.

    Beste Grüße
    Norbert Wolff, früher Rade - jetzt Bonn

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  2. Sie haben ein echtes Image Problem! Ihre Politischenziele - im speziellen für Radevormwald wie auch im Allgemeinen - sind gut. Trozdem kommen sie nicht an! In viele Gesprächen über Ihre Person fallen oft die Wörter "Nervensäge" wie auch "Langatmig".

    Nach dem ich Sie auf dem Schlossmacherplatz - sehr kurz nur - kennenlernen durfte und ihr Wahlkampfflugblatt, aus meiner Hauspost, lesen durfte war mir klar warum.

    Zu dem Flugblatt. 2 Din-A4 Seiten, in doch recht kleiner Schriftgröße. Normaler Zeilenabstand. Alle formen der Textmakierungen wie Kursiv, Bold, Underline vorhanden.
    Das ist einfach zu viel. Ich kenne keinen der dieses Flugblatt auch nur einmal durchgelesen hat! Nach dem ersten Drittel war schon keine Lust mehr da und da war man noch nicht mal bei ihren Zielen.

    Was hatte das erste Drittel überhaupt für einen Sinn? Mir kommt da in den Sinn das Sie nach einer Rechtfertigung suchen warum sie gutes tun wollen ... oder ne beschreibung woher ihre Motivation kommt ... Ich weis es nicht.

    Ich finde es Suboptimal das sie Ihren Kollegen von der CDU erwähnt haben (Einzig Karl Schmidt (CDU) stellte fest: „Da hat der Staratschek doch recht!“). Sofort dachte ich mir "naja den Staratschek werd ich nicht wählen, aber die CDU hat chancen und wenn die das auch so sehen -die Sache an sich ist ja gut- kann ich ja die CDU wählen!". Hier wollen Sie sich Profilieren und stellen sich selbst ein Bein.

    Sehr klasse auch, ich musste Ihren Blog googeln da kein Link dabei stand. Nur Viertürmeblog! Da kommt man nicht wirklich schnell auf http://viertuerme.blogspot.de.

    Ich würde ihnen Empfehlen, für Ihr nächstes Flugblatt, Din-A5 reicht! Weniger Begleittext, Schlagworte, Fertig. Ich finde Pro-NRW auch schrott, aber leider können die das besser als Sie, mit den Flugblättern. Wenig Information, aber ansprechend verpackt. Für den Intressierten verweise auf weitere Quellen.

    Ich setz mich schon viel zusehr mit ihrem Blatt auseinander und das wobei ich weis das ich sie nicht wählen werde ...

    Ihr auftritt auf dem Schlossmacherplatz war auch nicht so toll. Sie haben da ne komische Ausstrahlung. Einfach ein wenig mehr lächeln, weniger ICH ICH ICH, den Bürger auch mal was sagen lassen und dann würd das schon klappen.

    Ihre Ziele sind gut, da habe ich bei meinen unterhaltungen nur durchweg positive rückmeldungen bekommen. aber als person sind sie echt unten durch und wie sie für sich werben ist auch unter aller sau. aber das wären alles sachen die sich relativ leicht zurecht rücken lassen würde, ohne profil verlust.

    naja ich bin müde und hatte mich geärgert das ich ihr blatt gelesen hatte, komplett. die rechtschreibung wird jetzt auch nicht mehr verbessert. daher bleibe ich anonym.
    viel erfolg noch, wünsche ich.

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  3. "Sie haben ein echtes Image Problem! Ihre politischen Ziele - im speziellen für Radevormwald wie auch im Allgemeinen - sind gut. Trotzdem kommen sie nicht an! In viele Gesprächen über Ihre Person fallen oft die Wörter "Nervensäge" wie auch "Langatmig"."
    Das Nervensäge weiß ich. Aber was habe ich für eine Wahl? Ich kann mir so schlecht Personen und Gesichter merken und muss die gesetzlichen Hürden für Wahlzulassungen nehmen. Und wenn ich da wochenlang jeden Samstag Unterschriften sammele (100 für den Landtag, 200 für den Bundestag und 2009 sogar 280 für den Landrat) nervt das eben die ständig angesprochenen. Aber ohne Ansprache bekomme ich kaum Unterschriften.

    "Nach dem ich Sie auf dem Schlossmacherplatz - sehr kurz nur - kennenlernen durfte und ihr Wahlkampfflugblatt, aus meiner Hauspost, lesen durfte war mir klar warum."
    Na klar! Die Politiker, die die Umgestaltung unserer Innenstadt beschlossen haben, haben an alles gedacht, nur ich an eine vorgezogene Landtagswahl und an einen Einzelbewerber, der im Alleingang über 90% von Radevormwald mit Flugblättern bestückt. das nervt natürlich alle, die mich bisher überstimmt haben oder meine Ideen ignoriert haben.

    "Zu dem Flugblatt. 2 Din-A4 Seiten, in doch recht kleiner Schriftgröße. Normaler Zeilenabstand. Alle formen der Textmarkierungen wie Kursiv, Bold, Underline vorhanden."
    Bei früheren Flugblättern stimmt das ja mit der Schrift (vor 2009). Aber seitdem nutze ich die Standartgroße von Word und die ist größer als die meisten Zeitungsschriften. Und Kursiv, dass kann man sehen, ist lediglich ein längeres Zitat.

    "Das ist einfach zu viel. Ich kenne keinen der dieses Flugblatt auch nur einmal durchgelesen hat! Nach dem ersten Drittel war schon keine Lust mehr da und da war man noch nicht mal bei ihren Zielen."
    Anhand der Zwischenüberschriften können sie ja sehen, wo es mit "Und was passiert in Radevormwald" losgeht. Am Anfang sage ich grundsätzliches zu meinem Politikverständnis und Menschenbild. Und dann zeige ich am Beispiel Radevormwald, was das konkret bedeutet. Ich habe jetzt die Leute, die mir viel Glück gewünscht haben, nicht gefragt, bis wohin die mein Flugblatt gelesen haben und ich weiß auch nicht ob es eine schweigende Mehrheit gegen mich gibt. Aber beklagt hat sich am Stand keiner bei mir. Bei der Wahlhilfe in Baden Württemberg habe ich am Infostand 2010 erfahren, dass es sehr wohl Befürworter von Stuttgart 21 gibt, die einen nicht wählen, wenn man dagegen ist. Hier hast mir keiner gesagt, er wählt mich nicht, weil er für die Art der Innenstadtsanierung ist.

    "Was hatte das erste Drittel überhaupt für einen Sinn? Mir kommt da in den Sinn das Sie nach einer Rechtfertigung suchen warum sie gutes tun wollen ... oder ne Beschreibung woher ihre Motivation kommt ... Ich weis es nicht."
    Vielleicht kann man das auch als eine Herausforderung an die CDU sehen, das C wieder ernst zu nehmen und die Christen, nicht so passiv zu bleiben.

    "Ich finde es Suboptimal das sie Ihren Kollegen von der CDU erwähnt haben (Einzig Karl Schmidt (CDU) stellte fest: „Da hat der Staratschek doch recht!“). Sofort dachte ich mir "naja den Staratschek werd ich nicht wählen, aber die CDU hat Chancen und wenn die das auch so sehen -die Sache an sich ist ja gut- kann ich ja die CDU wählen!". Hier wollen Sie sich Profilieren und stellen sich selbst ein Bein."
    Wenn jemand was richtiges sagt, bin ich überparteilich! Und die CDU hat mehrere Mitglieder in jedem Ausschuss. Wenn da einem einleuchtet, dass da die Idee eines anderen gut ist und der als einziger den Mut hat das zu sagen, dann ist das erwähnenswert. Die CDU als ganzes hat das leider nicht aufgegriffen, wie man auch aus dem Gesamtinhalt sehen kann.

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    1. "Wenn jemand was richtiges sagt, bin ich überparteilich! Und die CDU hat mehrere Mitglieder in jedem Ausschuss. Wenn da einem einleuchtet, dass da die Idee eines anderen gut ist und der als einziger den Mut hat das zu sagen, dann ist das erwähnenswert. Die CDU als ganzes hat das leider nicht aufgegriffen, wie man auch aus dem Gesamtinhalt sehen kann."
      Aber Sie machen hier Werbung für sich!
      Solche Aussagen haben bei Ihrem Wahlkampf keinen Platzt. Sie wollten doch eigentlich werbung für Sich und Ihre Ziele machen. Sie hätten auch einfach nur "Karl Schmidt" schreiben können ohne Parteikürzel. Mir wäre nicht sofort klar gewesen das Er von der CDU ist.

      Der Anonyme.

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  4. "Sehr klasse auch, ich musste Ihren Blog googeln da kein Link dabei stand. Nur Viertürmeblog! Da kommt man nicht wirklich schnell auf http://viertuerme.blogspot.de."
    Ist das so schwer? Einen Link schreiben ist doch komplizierter, als bei einer Suchmaschine "Viertürmeblog" hin zu schreiben. Da es den nur einmal gibt, bekommt man sofort auf Platz 1 den Link geboten. Und auf dem Flugblatt können Sie den Link nicht anklicken.

    "Ich würde ihnen Empfehlen, für Ihr nächstes Flugblatt, Din-A5 reicht! Weniger Begleittext, Schlagworte, Fertig. Ich finde Pro-NRW auch Schrott, aber leider können die das besser als Sie, mit den Flugblättern. Wenig Information, aber ansprechend verpackt. Für den Intressierten verweise auf weitere Quellen. "
    Das PRO NRW- Flugi habe ich gesehen: Kleinere Schrift, weniger Inhalte, schlechter Stil. Wenn Sie das so gut finden, habe ich nichts dagegen, dass Sie meines nicht mögen.

    "Ich setz mich schon viel zusehr mit ihrem Blatt auseinander und das wobei ich weiß das ich sie nicht wählen werde ..."
    Schade. Wenn Sie annonym sind hätten sie ja auch schreiben können, wenn sie warum wählen wollen.

    "Ihr auftritt auf dem Schlossmacherplatz war auch nicht so toll. Sie haben da ne komische Ausstrahlung. Einfach ein wenig mehr lächeln, weniger ICH ICH ICH, den Bürger auch mal was sagen lassen und dann würd das schon klappen."
    ich trete nun mal als Person auf, die von ihren Taten berichtet, aber meine Forderungen zur Bürgernähe erlauben es jedem anderen besser, seine Ideen einzubringen. Ich habe auch nicht Lösungen für jedes Problem in Radevormwald. Aber warum schaffen es die anderen Politiker nicht einfach aus jeder Gruppe und von jeder Person die guten Ideen aufzugreifen und umzusetzen. Dann wäre mir der meiste Inhalt meines Flugblattes schon genommen worden.

    "Ihre Ziele sind gut, da habe ich bei meinen Unterhaltungen nur durchweg positive Rückmeldungen bekommen. aber als Person sind sie echt unten durch und wie sie für sich werben ist auch unter aller Sau. Aber das wären alles Sachen die sich relativ leicht zurecht rücken lassen würde, ohne Profilverlust."
    Ich weiß, dass ich ein Fe(h)lix bin und kein Idealix. Aber ich nutze meine eingeschränkten Talente wenigstens dafür, für Gutes zu streiten. Wenn Sie mit der Werbung meine Personenplakate meinen, sind die natürlich einfacher, als die werbung von Parteigruppen. denn für Plakate habe ich kein Geld und habe lediglich DIN-A3- Kopien, um meine Flächen zu nutzen. Leider hat die SPD die größeren Plakatständer schon alle reserviert gehabt, so dass ich gar nicht alle Themen darstellen konnte.

    "naja ich bin müde und hatte mich geärgert das ich ihr Blatt gelesen hatte, komplett. Die Rechtschreibung wird jetzt auch nicht mehr verbessert. daher bleibe ich anonym."
    Ich bleibe nicht anonym, trotz der Rechtschreibung. Ärgern müssen sich über das Flugblatt eigentlich nur die, die dafür gesorgt haben, dass ich solche Inhalte schreiben konnte.

    "viel Erfolg noch, wünsche ich."
    Danke, aber wenn das der Wunsch ist, ist es unlogisch nicht mich zu wählen. Denn anders gibt es keinen Erfolg. Trotzdem wünsche ich:
    Lebe lang und in Frieden!

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    1. "Ist das so schwer? Einen Link schreiben ist doch komplizierter, als bei einer Suchmaschine "Viertürmeblog" hin zu schreiben. Da es den nur einmal gibt, bekommt man sofort auf Platz 1 den Link geboten. Und auf dem Flugblatt können Sie den Link nicht anklicken."
      Nein ist es nicht! Schauen sie nur mal ans Ende Ihres Flugblatts, da stehen die Links Komplett. Warum nicht auch der Link dieses Blogs...

      "Das PRO NRW- Flugi habe ich gesehen: Kleinere Schrift, weniger Inhalte, schlechter Stil. Wenn Sie das so gut finden, habe ich nichts dagegen, dass Sie meines nicht mögen."
      + Emotionale Schlagworte die in Mark und Bein fahren + Farben die einen Aufschrecken lassen.
      Die arbeiten viel mit Gefühlen, die einen einfach hinschauen lassen.

      "Schade. Wenn Sie annonym sind hätten sie ja auch schreiben können, wenn sie warum wählen wollen."
      -Ich wähle nach dem Parteiprogramm was mir zusagt.
      -Ich wähle nach Sympathie, welches ich für die Spitzenpersonen habe (Nur die zappeln halt Täglich über die Flimmerkiste).
      -Ich wähle nach meinen Gefühl - Traue ich dem Sympathieträger auch zu, mich zu vertretten wenn etwas eintrifft was plötzlich auftritt.

      Meine genaue Wahl will ich aber Geheimhalten. Ich kann nur sagen das ich per Briefwahl gewählt habe.

      "ich trete nun mal als Person auf, die von ihren Taten berichtet, ..."
      Das ist nicht ganz so einfach! Sie sollten sich selbst als "Marke" erkennen die sie verkaufen wollen. Ihre Marke steht für Ihre Politischenziele. Felix Staratscheck beinhaltet mehrere Rollen und eine davon ist der Politiker.
      Jeder Mensch hat mehrere Rollen verinnerlicht z.b. den Liebenden Vater, den Angestellten und auch den Skatpartner. Alle dürfen sich unterscheiden und dürfen auch reibungspunkte beinhalten.
      Arbeiten sie die Rolle des Politikers mehr aus. Der ist vielleicht Selbstsicher und braucht keine eeewig-langen Texte ...
      Dem hätte vielleicht gereicht.:
      Wahlkampfflugblatt (hirngespinst von anonymus)

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      -- Spenden von Firmen und Verbänden an Politiker will ich verbieten.
      Wie kann Politik für die Menschen entscheiden, wenn diese von so starken Lobbys finanziert wird? Das ist so, als ob eine teilnehmende Fußballmannschaft im Turnier den Schiedsrichter bezahlt.

      -- Mehr Transparenz!
      Alles, was Politik behandelt muss sowohl an öffentlich leicht zugänglichen Stellen (Stadtbibliothek) ausliegen als auch im Internet gut dargestellt werden.

      -- Mehr Bürgerbeteiligung:
      Alles was die Politik macht muss im Internet öffentlich kommentierbar sein. Ich will ein Bürgerrederecht für Rats- und Ausschussitzungen.

      -- Mehr Demokratie:
      Geldausgaben durch die Politiker bedürfen, wie in der Schweiz zwingend einer Volksabstimmung. Diese Forderungen hab ich schon lange vor dem Auftreten der Piratenpartei vertreten!

      Felix Staratscheck (http://viertuerme.blogspot.de)
      ######################################

      Farbig gestalltet und überschriften groß ....


      "Ich bleibe nicht anonym, trotz der Rechtschreibung. Ärgern müssen sich über das Flugblatt eigentlich nur die, die dafür gesorgt haben, dass ich solche Inhalte schreiben konnte."
      Heute bin ich nicht nur müde, sondern auch sauer!
      grüße Benjamin Biersky.

      P.S.
      "Danke, aber wenn das der Wunsch ist, ist es unlogisch nicht mich zu wählen. Denn anders gibt es keinen Erfolg. Trotzdem wünsche ich:
      Lebe lang und in Frieden!"
      Wie sagt man so schön?
      "Das geringste Übel wählen"
      Wäre für Rade bestimmt nicht schlecht wenn sie in diese richtung gehen ;)

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