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Samstag, 20. September 2014

Skandalöse Neu-Bewertung von Glyphosat in Europa

Deutschland, der Bericht-Erstattende Staat in der EU, empfiehlt, die Neu-Zulassung und das mit einer um 67% erhöhten Maximalen täglichen Dosis. Seine Neu-Einschätzung wurde von Monsanto und einem Konsortium von in Europa ansässigen Chemie-Unternehmen vorgenommen und basiert fast vollständig auf Studien der Industrie.

Bitte verteilt diesen Artikel und stellt ihn neu ins Netz, doch ihr müsst dabei die URL des Original-Reports angeben und alle Links bewahren, die zurück zu Artikeln auf unserer Website führen
(http://www.i-sis.org.uk/Scandal_of_Glyphosate_Reassessment_in_Europe.php).
Falls Ihr diesen Report nützlich findet, könnt Ihr ISIS (Institute for Science in Society) mit der Bestellung unseres Magazins „Science in Society“ unterstützen und Eure Freunde auch darauf hinweisen.

Oder seht Euch weitere Publikationen im Buch-Laden von ISIS an.

Groteskes Urteil über „akzeptable“ Risiken von Glyphosat

Deutschland, das als „Rapporteur“-Mitglieds-Staat (RMS)“ der Europäischen Union fungiert, hat seinen Bericht mit der Neu-Bewertung von Glyphosat (RAR – Renewal assessment Report/ Bericht über die neuerliche Einschätzung) im Januar 2014 bei der EFSA eingereicht und dabei die Wieder-Zulassung von Glyphosat für den Gebrauch in Europa Befürworter und dies mit einer Erhöhung der akzeptablen täglichen Aufnahme (ADI - Acceptable Daily Intake) von 0,3 mg auf 0,5 mg je Kilogramm Körpergewicht und je Tag. ( 1 )

Im Großen und Ganzen besagen die Feststellungen dieses Berichtes, daß Glyphosat keine unakzeptablen Risiken darstellt. Glyphosat wird nicht verstoffwechselt oder im Körper angereichert, es ist nicht gentoxisch, nicht karzinogen, stört nicht das Hormonsystem und man hält es nicht für beständig oder bioakkumulativ (daß es sich in Lebewesen anreichere). Es besitzt kein Toxizität für die Reproduktion, keine giftigen Effekte auf Organe, die Hormone bilden und von Hormonen abhängig sind, und es hat keine giftigen Auswirkungen auf Bienen.

Deswegen sind jedwede Risiken innerhalb akzeptabler Standards.

Die einzigen Risiken, die man anführte, waren, daß Glyphosat die Augen stark reizt und daß es im Erdboden beständig ist.

Fragestellungen, die in der Neu-Bewertung nicht abgeschlossen werden konnten, waren:
Die Relevanz von Verunreinigungen, die Effekte auf Mikro-Organismen, die Auswirkungen auf Nicht-Ziel-Organismen sowie indirekte Effekt auf die Arten-Vielfalt ( auf nicht anvisierte Lebewesen, besonders auf Vögel).

Die vorgeschlagene Entscheidung zum Schluß des ersten Bandes (Vol. 1) wurde komplett geschwärzt.


Eine skandalöse Schlußfolgerung inmitten überwältigender Evidenz für Giftigkeiten

Wie konnten sie zu solch einer grotesken Schlußfolgerung gelangen, wo doch sich doch weltweit die Evidenz für die Toxizität von Glyphosat-haltigen Herbiziden in so einem Ausmaß angesammelt hat, daß eine Anzahl von Ländern bereits ihre Verwendung verbieten?

Es begann mit Dänemark, daß das Herbizid 2003 ächtete. ( 2 )

Das Niederländische Parlament hat es im April 2014 für den nicht-kommerziellen Gebrauch verboten (3) und bis Ende 2015 soll das umgesetzt werden.
Frankreich steht davor, dem zu folgen.

In Brasilien, einem der größten Produzenten von Glyphosat-toleranten Gentechnisch Veränderten (GV)-Pflanzen, ist jetzt ein Gerichts-Prozeß aufgrund der Anklage von Staatsanwälten aus den Bundesländern angestrengt worden, um Glyphosat mit 8 anderen Pestiziden zu verbieten. ( 4 )

El Salvador hat im Februar 2013 ein vollständiges Verbot erlassen und brachte dabei Glyphosat enthaltende Herbizide in Verbindung mit einer Epidemie mit einer chronischen Nieren-Erkrankung, die die Region getroffen hat. ( 5 )

Wissenschaftler aus Sri Lanka haben Belege dafür geliefert, daß sich Glyphosat im menschlichen Körper anreichert, besonders in der Gegenwart von hartem Wasser. Seine Fähigkeit, arsenhaltige und für die Nieren giftige Metalle einzufangen und zurückzuhalten, ermöglicht, daß Glyphosat zum Überbringer wird, der diese Gifte bei den Nieren abliefert.  (siehe ( 7 ) Sri Lanka Partially Bans Glyphosate for Deadly Kidney Disease Epidemic, SiS 62)

Die Regierung von Sri Lanka hatte zunächst ein Verbot erlassen, aber es unter dem Druck der Industrie nicht eingehalten.

Glyphosat ist außerdem mit vielen anderen Gesundheits-Problemen in Verbindung gebracht worden (siehe ( 9 ) Glyphosate and Cancer, SiS 62), einschließlich Krebs-Erkrankungen, Unfruchtbarkeit( siehe ( 10 ) Glyphosate/Roundup & Human Male Infertility, SiS 62),
und Neurotoxizität, Reproduktions-Probleme, Missbildungen von Neugeborenen, Gentoxizität, und weiteren Gesundheits-Problemen beim Menschen, ebenso wie Giftigkeit für Umwelt (siehe ( 11 ) Ban GMOs Now, special ISIS report),  und viele halten sein weltweites Verbot bereits für längst überfällig.

Die EFSA hat den RAR auf ihre Website gestellt für die Öffentliche Konsultation, die am 22 Mai 2014 auslief.

Geantwortet wurde nur elektronisch auf einer rigiden Dokument-Vorlage mit vorbestimmten Kategorien an Antworten und mit ernsthaften Platz-Beschränkungen.
Weder e-mail noch Brief-Post wurden akzeptiert.

Kommentatoren mussten ihr Einverständnis dazu geben, daß ihr Beitrag gelöscht würde, wenn er sich als ungeeignet erweist. Auf diese Weise wurden alle Kommentare, die sich auf Roundup bezogen, außer acht gelassen, und das sogar obwohl Roundup das am weit verbreitest gebräuchliche Herbizid mit Glyphosat in Europa ist.

Die Konsultation war strikt auf Glyphosat begrenzt.

Dr Brian John von GMFree Cymru startete eine Beschwerde mit dem Ombudsmann der EU, mit der Behauptung, daß die EFSA kein Recht hat zur Errichtung solcher Bedingungen und klagt diesen Prozeß dafür an, daß „er tendenziös und gravierend auf diejenigen ausgerichtet war, die Glyphosat weiterhin im Gebrauch sehen wollen“ und vollkommen für den Zweck ungeeignet.

Das gesamte Verfahren der Risiko-Bewertung war komplett intransparent. Wer waren die Autoren dieses Berichtes mit der Risiko-Bewertung?

Das Deutsche Bundes-Institut für Risikobewertung (BfR) ist verantwortlich für den RAR, Re-Assessment Report, (den Bericht, der eigentlich die Ergebnisse aus einer neuerlichen Über-Prüfung von Glyphosat und seinen Risiken durch das BfR enthalten sollte.
Dieser Bericht ist erforderlich für die Entscheidung über die beantragte Neu-Zulassung. -Anmerkung genAG)

Dieser Report enthält innerhalb der 15 Dokumente mit insgesamt 3744 Seiten an keiner Stelle irgendeine Information zu seinen Autoren. ( 13 )

Zwischen April und Juni 2014 wurde das BfR bei vier verschiedenen Gelegenheiten kontaktiert und gebeten, Auskunft darüber zu erteilen, wer der Autor des Reportes ist und welches Komitee beim BfR verantwortlich für diesen Bericht ist.
Bis jetzt haben sie nicht geantwortet.

Man könnte erwarten, daß das BfR-Kommittee für Pestizide und ihre Rückstände (engl. CPTR Committee for Chemicals and Residues) zuständig für die Anfertigung des RAR ist.

2014 sind 3 seiner 12 Mitglieder entweder von der BASF oder Bayer Crop Science.

Und in der Zeit von 2011 – 2013, als dieses Gremium 16 Mitglieder umfaßte, waren 4 Personen aus diesen Firmen. ( 14, 15 )

Dieser ernst zu nehmende Interessens-Konflikt in einer Regulierungs-Behörde ist nicht auf das BfR beschränkt, er ist endemisch für die Regulierungs-Agenturen der EU.

Die EFSA, European Food Safety Authority, Oberste Behörde für Lebensmittel-Sicherheit, weist eine Geschichte an Interessens-Konflikten auf.

Der Bericht „Unhappy Meal“ von Corporate Europe Observatory aus dem Jahr 2013 (16) enthüllte, daß an die 59 % der Mitglieder in den wissenschaftlichen Gremien der EFSA zusätzlich direkte oder indirekte Verbindungen zu den Unternehmen hatten, deren Aktivitäten unter den Aufgabenbereich der EFSA fallen.

Das hatte unter anderem zur Folge, daß das Europäische Parlament im April 2014 für eine Resolution stimmte, Wissenschaftler mit Verknüpfungen zu den Industrien für Landwirtschaft und für Nahrungsmittel von der Arbeit an dieser Behörde auszuschließen.
Und das Parlament hat der EFSA hierzu eine Frist von 2 Jahren eingeräumt, ihr Auftreten sauber zu gestalten. (17)

Aber der Interessens-Konflikt ist sogar viel eklatanter, als es sich irgendjemand vorstellen könnte.

Es sind Monsanto und ein Konsortium europäischer Chemie-Unternehmen, die die Risiko-Bewertung für die weitere Zulassung von Glyphosat durchgeführt haben.

Monsanto und ein Firmen-Konsortium europäischer Chemie-Firmen bewerteten die Risiken

Das BfR stellt in seiner Presse-Mitteilung fest (18):
„Außer dem BfR waren weitere Institute an der Neu-Abschätzung von Glyphosat mit beteiligt:
das Bundes-Umwelt-Amt,
das Julius Kühn Institut (JKI)
und das Bundes-Amt für Verbraucherschutz und Lebensmittel-Sicherheit (BVL),
letzteres Amt als Behörde im Risiko-Management.“
Das wurde so geplant, um der Risiko-Einschätzung unangemessene Ehrwürdigkeit und Gewicht zu verleihen.

Aber das BfR und seine Bundes-Ämter untersuchten nicht wirklich die publizierten toxikologischen Studien. Anstelle dessen waren sie abhängig von einer Zusammenfassung, die ihnen von der Arbeitsgruppe Glyphosat, Glyphosate Task Force (GTF), geliefert wurde.

Und diese GTF besteht aus Monsanto und einem Konsortium von Chemie-Unternehmen aus ganz Europa, einschließlich Syngenta UK und Dow Italy, mit einer Ausnahme Thailand, das für die guten Messungen eingestreut wurde, siehe in Vol. 1 des RAR die Seiten 9 – 13 . (13)

Obwohl das BfR hier und da Kommentare hinzufügte, stammen alle Bewertungen der toxikologischen Studien von der Arbeitsgruppe Glyphosat.

So bekamen Monsanto und andere Firmen, die am Verkauf von Glyphosat-haltigen Herbiziden verdienen wollen, freie Zügel, um wirkungsvoll zu erklären, daß Glyphosat sogar sicherer als zuvor sei. Und auf diese Weise bekamen sie die Erhöhung der Akzeptierbaren Täglichen Maximal-Dosis, im Englischen ADI - Acceptable Daily Intake.

Das Spiel, das man hierbei anwendet, besteht darin, die Dosis zu variieren und die maximale Dosis zu ermitteln, bei der keine negativen Effekte beobachtet werden (NOAL). Teile anschließend diesen Wert durch 100, um so den ADI zu erhalten, und erkläre dann die Substanz als „sicher“. Die Chemie-Firmen wissen bereits, daß Glyphosat giftig ist und eine große Menge an physischen Problemen bereiten kann.

„Experten“ weisen selektiv Gegen-Beweise ab

Die GTF, Arbeitsgruppe für Glyphosat, ging nach einem Schema vor, das von H. J Klimisch und anderen Wissenschaftlern ausgedacht wurde, die 1997 für die BASF gearbeitet haben, um die Belastbarkeit von toxikologischen Untersuchungen zu bewerten. (20)

Die Methode zielt darauf, toxikologische Daten in vier Kategorien zu klassifizieren: belastbar (d. h. verläßlich) ohne Einschränkung,
belastbar mit Einschränkungen, nicht verläßlich und nicht zuzuordnen.

Die Anweisung ist jedoch sehr den Industrien-Studien gewogen und in hohem Maße abhängig von dem Urteil der beteiligten Experten für die Toxikologie des Menschen.  Sie kann bestimmt keine menschliche Parteilichkeit überwinden.

Konsequenterweise hat der Bericht-erstattende Staat tatsächlich fraglos alle nicht publizierten Berichte akzeptiert, die ihm von den Chemie-Firmen gegeben wurden. Viele der Informationen sind geschwärzt (Autor, Titel des Berichtes, Labor, aber der Sponsor wird genannt (Monsanto, Syngenta etc.) , und auf die Berichte wird mit Nummern Bezug genommen.

Wenn die toxikologischen Berichte miteinander in Konflikt geraten, wählten sie diejenigen aus, die von eniger toxischen Reaktionen berichteten, wobei sie andere auf den Staus „ergänzend“ herabstuften.

Wenn die toxischen Effekte signifikant im Vergleich mit den eigenen Kontroll-Gruppen-Werten waren, benutzten sie stattdessen unerlaubterweise „historische Kontrollen“, um sie weniger signifikant erscheinen zu lassen.

Von den Berichten, die publiziert waren, verwendeten sie nur die, die Glyphosat alleine testeten. Das Glyphosat wurde „von Monsanto mit einem Reinheitsgrad von 99 % bereitgestellt.

Dies trotz der Tatsache, daß die Öffentlichkeit bislang nichts als Gemische (Formeln) und besonders Roundup benutzen.

Die Task Force Glyphosate nahm sich alle wissenschaftlich gutachterlich geprüfte Studien vor, um anschließend so vorzugehen, um Entschuldigungen zu finden, mit denen sich diejenigen hinauswerfen ließen, die nicht mit den bereits akzeptierten Industrie-Studien übereinstimmten.

Zuerst warfen sie alle die Untersuchungen hinaus, die das tatsächliche (aktuelle) Produkt testeten (Roundup, Rodeo, Lasso etc.), weil der Prozentsatz der aktiven Inhalts-Substanz von Produkt zu Produkt nicht derselbe ist, und die verwendeten Benetzungs-Mittel von Produkt zu Produkt variieren, können daher die Ergebnisse nicht verglichen werden, und auf solche Art werden sie nicht beweiskräftig.

Sie warfen alle die Studien hinaus, von denen sie meinten, daß die Dosis unvernünftig hoch sei, im Vergleich zu ihren „sicheren“ Mengen, obwohl ihre eigenen toxikologischen Studien dieselben Resultate bei den höheren Dosierungen gezeigt hatten.

Sie warfen jede Studie hinaus, von der sie entschieden, daß sie nicht auf Säugetiere anwendbar sei (Frosch-Embryonen, Insekten-Larven etc.) oder wo die Test-Substanz auf nicht-natürlichem Wege verabreicht wurde (Injektion).

Sie waren nicht damit einverstanden, wie viele Ratten-Mäusen-Hunden-Versuchskaninchen benutzt oder nicht benutzt worden sind, und wie Dinge gemessen oder nicht gemessen werden oder über sie berichtet wird.

Für die Studien an Menschen, argumentierte die GTF, daß die Dosis –Reaktion nicht bestimmt werden konnte; daß der toxische Effekt nicht auf Glyphosat alleine zurückgeführt werden konnte;
daß die Häufigkeit der Anwendungen für Europa unvernünftig waren oder daß irgendwelche Defizite bei der Berichten vorlägen.

Für mehr Details siehe bitte eine Synopsis der toxikologischen Sektion des RAR, die von der Autorin Nancy Swanson bereitet wurde (21).

Zur Schlußfolgerung:

Der gesamte Verlauf der Risiko-Bewertung für die Neu-Zulassung ist fehlerhaft und korrupt bis auf die Knochen. Er ist voller Interessens-Konflikte. Er ist nicht transparent und massiv den unveröffentlichten, nicht peer review geprüften Studien der Industrie zugeneigt.

Wir danken Rosemary Mason für die Zurverfügung-Stellung von äußerst wichtigen Informationen und die Diskussion für die Vorbereitung dieses Artikels.

Quellen:
1. Announcement of RAR finalized on BfR website: http://www.bfr.bund.de/en/the_bfr_has_finalised_its_draft_report_for_the_re_evaluation_of_glyphosate-188632.html
2. Glyphosate, Wikibooks, 17 March 2013, http://en.wikibooks.org/wiki/Horticulture/Glyphosate
3. “Dutch Parliament bans Roundup, France and Brazil to follow”, The Healthy Home Economist, 12 April 2014,http://www.thehealthyhomeeconomist.com/roundup-banned-netherlands-france-brazil-likely-soon-follow/
4. Brazil’s Federal Public Prosecutor Requests Total Ban of Glyphosate Herbicides. SustainablePulse.com, accessed 26th March 2o14. http://sustainablepulse.com/2014/03/26/brazils-federal-public-prosecutor-requests-total-ban-glyphosate-herbicides/#.UzL_A_l_vTE
5. El Salvador Government Bans Roundup over Deadly Kidney Disease. Sustainablepulse.com, accessed 27th February 2014
http://sustainablepulse.com/2013/09/19/el-salvador-government-bans-roundup-over-deadly-kidney-disease/#.Uw94kfl_uSo
6. Jayasumana C, Gunatilake S, Senanayake P. Glyphosate, hard water and nephrotoxic metals: are they the culprits behind the epidemic of chronic kidney disease of unknown etiology in Sri Lanka? International Journal of Environmental Research and Public Health 2014, 11, 2125-2147; doi:10.3390/ijerph110202125
7. Sirinathsinghji E. Sri Lanka partially bans glyphosate for deadly kidney disease epidemic. Science in Society 62, 18-21, 2014.
8. “Sri Lanka lifts ban on sale of glyphosate”, Sustainable Pulse, 13 May 2014, http://sustainablepulse.com/2014/05/13/sri-lanka-lifts-ban-sale-glyphosate/#.U7p8znnjjIU
9. Ho MW. Glyphosate and Cancer. Science in Society, to appear. 2014
10. Ho MW. Glyphosate/Roundup and Human Male Infertility. Science in Society, to appear.
11. Ho MW and Sirinathsinghji E.Ban GMOsNow, ISIS, 2013, http://www.isis.org.uk/Ban_GMOs_Now.php
12. “EFSA’s public consultation on glyphosate is “entire unfit for purpose””, GM-Free Cymru, 23 May 2014,http://www.gmfreecymru.org/news/Press_Notice23May2014.html
13. Renewal Assessment Report on glyphosate (2014).
Vol. 1. Report & proposed decision, 174 pages. Report and Proposed Decision. (Summary);
Vol. 2 Annex A. List of tests & studies, 251 pages;
Vol. 3 Annex B.1. Identity, 12 pages. (Molecular structure and description);
Vol. 3 Annex B.2. Physical & chemical properties, 41 pages;
Vol. 3 Annex B.3. Data on application and further information, 30 pages. (Application rate, storage & handling);
Vol. 3 Annex B.4. Proposals for the classification and labelling, 3 pages;
Vol. 3 Annex B.5. Methods of analysis, 103 pages. (Analytical methods for determination of active substance, impurities and residues);
Vol. 3 Annex B.6.1. Toxicology and metabolism, 947 pages. (Animal and human toxicology);
Vol. 3 Annex B.7. Residue data. 965 pages. (Crop residues);
Vol. 3 Annex B.8. Environmental fate and behaviour, 361 pages; Vol. 3 Annex B.8 (Appendix). Evaluation of open literature regarding environmental fate and behaviour, 323 pages;
Vol. 3 Annex B.9. Ecotoxicology, 314 pages; (Non-targeted plants, birds, fish and other creatures);
Vol. 3 Annex B.9 (Appendix). Evaluation of peer-reviewed literature on ecotoxicology, 201 pages; List of endpoints, 77 pages;
List of information, tests and studies which are considered as relied upon by the RMS for evaluation, 143 pages. (This document has been taken down from the website after 11 May, but one of us has kept a copy.)
14. 2014 members of BfR Committee for Pesticides and Their Residues. http://www.bfr.bund.de/en/members_of_bfr_committee_for_pesticides_and_their_residues-189322.html
15. 2011-13 members of BfR Committee for Pesticides and Their Residues. http://www.bfr.bund.de/en/members_of_bfr_committee_for_pesticides_and_their_residues-53534.html
16. “Unhappy meal. The European Food Safety Authority’s independence problem”, Corporate Europe Observatory, 23 October 2013, http://corporateeurope.org/efsa/2013/10/unhappy-meal-european-food-safety-authoritys-independence-problem
17. “The European Parliament demands stricter regulation of conflicts of interest at EU’s food safety authority”, Corporate Europe Observatory, 3 April 2014, http://www.corporateeurope.org/pressreleases/2014/04/european-parliament-demands-stricter-regulation-conflicts-interest-eus-food
18. Glyphosate: no more poisonous than previously assumed, although a critical view should be taken of certain co-formulants, BfR website: http://www.bfr.bund.de/en/press_information/2014/03/glyphosate__no_more_poisonous_than_previously_assumed__although_a_critical_view
_should_be_taken_of_certain_co_formulants-188898.html
19. Glyphosate facts. Transparency on safety aspects and use of glyphosate-containing herbicides in Europe, accessed 7 July 2014, http://www.glyphosate.eu/
20. Klimisch score. Wikipedia, 19 August 2012, http://en.wikipedia.org/wiki/Klimisch_score
21. Swanson N. Glyphosate re-assessment in Europe is corrupt, 8 July 2014, https://www.academia.edu/7595699/Glyphosate_reassessment_in_Europe_is_corrupt_Toxicology

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