Dienstag, 11. Juni 2019

Transgender: Ärzte fordern Ende von Experimenten mit Kindern

WIEN , 09 May, 2019 / 11:44 AM (CNA Deutsch).-

Vor langfristigen Schäden durch Fehlbehandlungen für Kinder, die unter dem Druck von Lobby-Gruppen und Angehörigen ihre Geschlechtsidentität in Frage stellen, warnen Ärzte an der Londoner Klinik Gender Identity Development Service (GIDS).

Das berichtet das Wiener Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) in der neuen "Bioethik Aktuell".

Die Mediziner warnen: Der Druck seitens Lobbying-Gruppen und Angehöriger, die eine vorschnelle Geschlechtsumwandlung fordern, sei enorm. Eine so leicht beeinflussbare Gruppe wie Kinder würde zu einer experimentellen, medizinischen Transgender-Behandlung gedrängt – mit teils irreversiblen Folgen. Dies zeige ein Bericht des vorjährigen Präsidenten der British Psychoanalytic Society und ehemaligen Direktors des Tavistock and Portman NHS Foundation Trust, David Bell, hervor.

Es ist nicht gut, wenn man jeden Wunsch sofort erfüllt. Und es ist fragwürdig,
wenn Bildungspläne anregen, dass Kinder ihre geschlechtliche
Identität hinterfragen sollen. Vielmehr sollten Menschen angehalten
werden sich so zu akzeptieren, wie diese sind. Ein Mann, der sich
weiblich fühlt sollte trotzdem nicht seine Mänlichkeit leugnen,
wäre aber der ideale Partner für Lesbn oder Frauen die sich
männlich fühlen. Solche Lösungen sind heute möglich und
viel besser als eine Veränderung des äußerlichen Geschlechtes.
Aber Kinder anzuhalten ihre Idenität zu hinterfragen ist ein Verbrechen,
weil Kinder so zu Handlungen verleitet werden können, die diese
bei einem ungestörten Fortgang ihrer Entwicklung nie vornehmen
lassen würden oder die diese sogar später bereuen,
(Bild und Bildtext: Felix Staratschek (Copyleft) 


Fünf Mitarbeiter der GIDS-Klinik, die Teil der Tavistock and Portman NHS Foundation Trust ist, haben nun aus Protest gekündigt. Sie halten die Vorgehensweise für unethisch und unprofessionell.

Ein Whistleblower sagte, er sei nur noch deswegen an der Klinik geblieben, um Kinder vor weiteren schädlichen Behandlungen zu schützen.

In den vergangenen drei Jahren sollen mindestens 18 Mitarbeiter die umstrittene Klinik verlassen haben. Ihrer Meinung nach gab es zu wenige Überprüfungen, um die Kinder korrekt zu diagnostizieren.

So fühlte sich etwa in einem Fall ein Mädchen "schuldig", als ihr Bruder plötzlich starb. Daher versuchte sie, ihren Eltern "ihren Sohn" durch eine Geschlechtsumwandlung zurückzugeben. Anderen Kindern wurden bereits nach nur einer einzigen Sitzung pubertätsblockierende Hormone verschrieben. Manche waren erst zwischen 3 und 6 Jahre alt.

Immer wieder kamen laut Bell-Bericht Kinder mit sprachlichen Formulierungen in die Klinik, die sie über "Online-Quellen, Coaching von Eltern oder Gleichaltrigen" eingelernt hatten, um ihre Symptome so zu beschreiben, damit sie als transgender eingestuft würden.

Bei Kindern, die ihr Geschlecht in Frage stellten, liegt keineswegs zwingend eine Geschlechtsdysphorie zugrunde, sondern häufig sind es andere Ursachen, die mit normalen psychologischen Behandlungen behandelt werden könnten, so der Report.

Dazu gehören frühe Missbrauchserfahrungen in der Familie, Autismus, Verlusterfahrungen oder Ausgrenzung aufgrund homosexueller Neigungen.

Statt klare Diagnosen und davon ausgehende Therapien anzubieten, würde eine Transidentität als Lösung der Probleme dargestellt, kritisiert Psychiater Bell. GIDS bestritt diese Behauptungen und bestand darauf, dass in diesen komplexen Fällen sorgfältige Diagnosen gestellt wurden.

Allein in Großbritannien stieg laut IMABE die Zahl der Minderjährigen, die sich zwischen 2009 und 2017 einer Transgender-Behandlung unterzogen, von 97 auf 2.519 Fälle.

In rund 15 Prozent der Fälle wurden die Kinder mit Pubertätsblockern behandelt. Ein riskantes Verfahren – denn weder das Nationale Institut für Gesundheit und Pflege (NICE) noch Herstellerfirmen haben bislang wissenschaftlich relevante Studien publiziert, ob die Gabe von starken Hormonen vor der Pubertät mit Nebenwirkungen und teils irreversiblen Folgen, wie etwa lebenslange Unfruchtbarkeit, für die Behandlung einer geschlechtsspezifischen Dysphorie sicher oder überhaupt wirksam sind.

Carl Heneghan, Direktor des Center of Evidence-based Medicine an der Oxford University, wirft dem Tavistock Center vor, "keine systematischen Daten" zu den Ergebnissen aller Kinder, die mit Sexualhormonen behandelt worden sind, erstellt zu haben. Das Institut führe "Lebendexperimente" an den Minderjährigen durch. Es brauche eine viel "rigorosere" und "gefestigtere" Forschung über die Auswirkungen der Transgender-Behandlung bei Kindern, fordert Heneghan gegenüber der BBC .

Kommentare:

  1. "Ein Mann, der sich weiblich fühlt sollte trotzdem nicht seine Mänlichkeit leugnen, wäre aber der ideale Partner für Lesbn oder Frauen die sich männlich fühlen."
    In einem Satz ein solches Maß an Borniertheit an den Tag zu legen, Respekt!

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  2. Ist es denn besser wenn er sich zu einer Pseudofrau macht? Wenn er zölibatär leben will, mag das klappen. ER kann sich auch chrirugisch zu einer unfruchtbaren Sie machen. Ist das besser? Oder ist es besser, seine Körperlichkeit so wie die ist einfach zu akzeptieren?

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  3. Besser wäre es, bevor ich mich über andere Personen oder Menschen äußere, ein wenig von ihrer Perspektive zu verstehen. Und für Dich wäre es richtig gewesen, hier einfach zu schweigen. Auch wenn jeder das Recht hat, ein Idiot zu sein.

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    1. "Auch wenn jeder das Recht hat, ein Idiot zu sein."

      Nur mal so nebenbei bemerkt!

      Besser wäre es für manche in den Spiegel zu schauen, bevor grosse Sprücje geklopft werden... gell?

      Kennen wir ja schon zur Genüge von linksgrün und Genderlingen! Wer nicht meiner Meinung ist hat unrecht und ist ein Idiot!

      Aber gerne doch!

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  4. Die Bibel fängt damit an, das der Mensch nicht so sein will, wie er ist und was anderes sein will. An den Folgen leiden wir bis heute.

    Und solange jemand keine Gefahr darstellt gibt es keinen Grund, den zu verändern. Aber auch Psyche ist formbar durch geistige und materielle Nahrung. Und leider kann es passieren, dass sich Dinge in die Psyche einbrennen, die man da nicht mehr weg bekommt. Propaganda, Umweltverschmutzung und Nebenwirkungen der modernen Lebensmittelindustrie dürften da in einer bisher nicht erforschten Mischung wirken. Aber es ist der einfachste Weg dann alle diese Zustände für normal zu erklären oder zu einer sexuellen Orientierung.

    Ich habe den Eindruck, dass es hier viel mehr Dogmen ohne naturwissenschaftliche Basis gibt als in der Glaubenslehre der katholischen Kirche. Und die Inquisition, die die Einhaltung dieser Dogmen überwacht ist auch schon im Aufbau.

    Wenn die Leute, die die sexualle Revolution vorantreiben auf zu viel Widerstand trafen, haben die sich nie aus Einsicht zurück gezogen, sondern die haben ihre Stühle gerettet um die Chance zu haben, ihre Änderungspläne für die Gesellschaft zu verfeinern.

    Die Lüdenscheider Beschlüsse der Grünen sind bis auf einen Punkt im Prinzip schon umgesetzt worden. Einzig die Altersgrenze haben die Grünen zugestanden, die bei sexuellen Handlungen nicht gebrochen werden darf, alles andere ist mittlerweile normal und wird über Steuergelder beworben.

    Und die Heranführung der Menschen zur Ehefähigkeit wird verdrängt durch die Behandlung aller außerordentlichen Formen der Sexualität. Entwürfe von Büchern, wo die Textaufgaben in der Mathematik alle Gender-Propaganda sind gibt es schon - die Familie aus Vater-Mutter-Kind kommt da nicht vor. Es gibt Vorschläge für Diktate, die an langweiligster "Gender-Gaga" (Das ist ein Buchtitel) nicht zu überbieten sind.

    Statt bei der Sexualität zu werben, haltet Euren Schatz zurück, prüft erst in einem Reifeprozess ob der andere euch als Person will, ob eure Eigenschaften und Interessen zusammen passen... wird zwischen den Zeilen vermittelt, dass es normal ist mit jedem schnell in Bett zu gehen und man dafür immer Kondome dabei haben muss.

    Statt Lebenskunde wird Sexualisierung betrieben in einem apokalyptischen Ausmaß. Aber das alles hat Jesus angekündigt, der nicht gekommen ist den Frieden zu bringen, sondern das Schwert (der Zusammenhang der Aussage zeigt, dass dies nicht militärisch gemeint ist). Jesus sagt, so wie sie mich verfolgen werden sie euch verfolgen und jeder der euch tötet wird meinen Gott einen Gefallen zu tun. Und das neue Gotzteslob hat aus dem Pfinsgtlied die Strophe gestrichen: "Wir sind im Kampfe Tag und Nacht, o Herr hab gnädig uns in acht". Und vieles was heute abläuft erinnert an "Brave new world".

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