Priv.-Doz. Dr. med. Michael Nehls fordert die Bundesbehörde auf, die wissenschaftliche Grundlage ihrer Behauptung offenzulegen, es gebe keinen Nachweis der physiologischen Relevanz von Lithium. [Dies ist eine Pressemitteilung von Dr. Nehls, jeder kann die kopieren und auf seinen Seiten veröffentlichen oder verlinken damit das Thema Kreise zieht.]
Freiburg, 1. September 2026. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt in einer am 31. August veröffentlichten Pressemitteilung vor lithiumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln. Bereits eine „moderate Erhöhung des Lithiumspiegels“ könne „gesundheitlich relevante und schwerwiegende Folgen haben“. Gleichzeitig behauptet die Behörde, es gebe „keinen Nachweis dafür, dass Lithium aus der Ernährung für die kognitiven Funktionen entscheidend ist oder dass es Lithium-Mangelerscheinungen gibt, die über die Ernährung behoben werden könnten“.
Der Arzt und Molekulargenetiker Priv.-Doz. Dr. med. Michael Nehls erklärt dazu: „Diese Darstellung kann ich als Arzt und Wissenschaftler nicht unwidersprochen stehen lassen. Das BVL überträgt das bekannte Risikoprofil der pharmakologischen Hochdosistherapie ohne jede Dosisangabe auf die Frage der physiologischen Lithiumversorgung – als wäre die Wirkung eines Stoffes von seiner Menge unabhängig. Zugleich vermischt die Behörde die geltende Rechtslage mit einer davon zu trennenden Frage: ob der menschliche Organismus Lithium für seine normale Funktion benötigt.“