NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.

Dienstag, 15. August 2023

dieBasis: Eklatanter Vitamin D-Mangel ist politisch gewollt

Laut der nationalen Verzehrstudie 2 des Bundesforschungsinstitutes für Ernährung und Lebensmittel erreichen 82% der Männer und 91% der Frauen die täglich empfohlene Zufuhr von Vitamin D nicht. 

Dabei ist diese empfohlene Zufuhr nach aktueller wissenschaftlicher Lage schon sehr niedrig angesetzt. Vitamin D bildet sich hauptsächlich über die Haut durch Sonneneinstrahlung oder wird durch Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen oder geringfügig über natürliche Nahrungsmittel. 

Anstatt die Probleme mit der unzureichenden Versorgung in der Bevölkerung beim Schopf zu packen, fordern die Grünen eine Regulierung von Nahrungsergänzungsmitteln und die Medien und Bundesgesundheitsminister Lauterbach überbieten sich mit erfundenen Hitzewarnungen so dass noch mehr Menschen das Naturerlebnis Sonne meiden, Dieser Wahnsinn muss enden. 

Aufklärung, eine Naturheilkunde auf Augenhöhe mit der Schulmedizin sowie die Prävention von Krankheiten sind der Schlüssel. Und das ist möglich mit der Basis 

https://spitzen-praevention.com/2020/10/20/vitamin-d-kann-bei-corona-leben-retten-nicht-nur-in-spanien/

https://www.youtube.com/shorts/LWeFM8T-U1c

https://gloria.tv/post/KGGM9EdKuioQ34BJRFy4uWNNH


Donnerstag, 3. August 2023

Schnellbus Wermelskirchen - Burscheid - Leverkusen schafft Fahrzeiten wie Zugverkehr vor 50 Jahren

 Mit Interesse habe ich in der Bergischen Morgenpost gelesen, dass der Schnellbus in 41 Minuten in Leverkusen ist und man so in 61 Minuten in Köln sein kann. 

Im Fahrplan von 1967 schwanken die Fahrzeiten der Zugverbindungen nach Köln zwischen 54 und 68 Minuten, je nach Umsteigezeit oder Zahl der Zugkreuzungen. 

Wermelskirchen - Opladen dauerte 1973 gute 30 Minuten. Wobei es auch ab und zu etwas schneller ging.

 Jetzt war dies aber kein mit einem Schnellbus vergleichbarer Eilzug, sondern der normale Nahverkehrszug, der ein paar Halte mehr hatte, als der Schnellbus. Der Zug hat also bei etwa gleicher Fahrzeit mehr Menschen direkt bedient. Hätte man die Balkanstrecke zweigleisig belassen, wären Wartezeiten an Kreuzungsbahnhöfen entfallen und der Fahrplan wäre freier gestaltbar auf die Anschlusszüge optimierbar. Nun ist die Strecke Wermelskirchen - Köln 38 km lang. Das schafft die Stadtbahn auf DB-Gleisen mit noch mehr Haltestellen von Heilbronn aus in Richtung Karlsruhe in 36 bis 42  Minuten. In Opladen (20 km entfernt) wäre so eine Stadtbahn, die überall hält in ca. 20 Minuten.



  

 Somit ist der Schnellbus zwar gegenüber den Jahren nach 1983 eine deutliche Verbesserung, der kommt aber nicht an die Werte heran, die eine moderne Eisenbahn liefern würde. 

Gerade die Kombination von Stadtbahn und Eisenbahn, wie zwischen Köln und Bonn (Rheinuferbahn und Vorgebirgsbahn) als auch rings um Karlsruhe kann die Vorteile der eigenen Trasse mit der Direktanbindung der Zentren kombinieren. 

Denkbar wäre zudem eine beschleunigte Stadtbahn von Dortmund bis Köln, falls man die Direktverbindung Witten - Gevelsberg wieder herstellen kann und die 3. Tunnelröhre des Rauentaler Tunnels wieder nutzen würde. 

In Karlsruhe treffen sich Vergangenheit und Zukunft, da fahremn Straßenbahnen
in den Hauptbahnhof und ein Dieseltreibwagen, der früher auf vielen NE-Bahnen fuhr, 
heute als der Bundenthaler, kommt gerade von der Wieslauter-Bahn zurück.


  Wenn die Hohenzollernbrücke zu voll ist könnte man über die Tiefgleise von Köln Deutz direkt zum Flughafen fahren und in Siegburg auf die Stadtbahn nach Bonn einschwenken. Was würde das den Standort Wermelskirchen aufwerten, wenn man hier am Rathaus einsteigen kann und am Flughafen oder der Bonner Museumsmeile wieder aussteigen könnte. Mit einmal umsteigen in Köln Mülheim wäre man in der Kreisstadt Bergisch Gladbach. Von Deutz kann man viele Züge nach Köln Hbf. nehmen oder gemütlich über die Hohenzollernbrücke laufen und so den Rhein und das Panorama genießen. 

Darüber hinaus gibt es auch Gedanken in Köln mehr  Inter City auf beiden Seiten halten zu lassen, um den Hauptbahnhof zu entlasten. Schon heute halten ICE auf den deutzer Tiefgleisen, die so den Hauptbahnhof umfahren. Wenn die direkt an andere ICE Anschluss hätten würde das den Fernverkehr sehr aufwerten. Und mancher Anschluss wäre sicherer, wenn man nur bis Deutz fahren muss um in mehr ICE einzusteigen. 


Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  

Montag, 31. Juli 2023

Auch Freizeitverkehr ist ÖPNV - Zur Debatte um die Reaktivierung der Wuppertalbahn und der Stellungnahme des VRR

 Die Berichte vom 22.7.23 zur Wuppertalbahn irritieren (Morgenpost und RGA). Laut der Machbarkeitsstudie wurde nicht gesagt, dass sich ein ÖPNV nicht lohne, sondern nur, dass sich ein klassischer Bahnbetrieb hier nicht im täglichen Verkehr lohne. Es wird aber darauf hingewiesen, dass es hier ein erhöhtes Aufkommen von Freizeitverkehr gibt, dass man mit einem entsprechenden Bahnangebot an Wochenenden abschöpfen könnte. Und wenn das zur Vermeidung von Autofahrten führt, ist so ein Wochenendverkehr auch ein Teil des ÖPNV für eine Verkehrswende. Es gibt in Deutschland einige Strecken, auf denen nur Wochenendverkehr gefahren wird, etwa der Bundenthaler auf der Wieslauterbahn im Pfälzer Wald oder die Schwäbische Alb-Bahn Schelklingen (bei Ulm) - Gammertingen. Letztere bietet zusätzlich an Schultagen den Schülerverkehr, wo jeder mitfahren kann. Das alles ist bestellter Nahverkehr. Auch das Kloster Maulbronn wird durch so einen Wochenendverkehr angefahren. Es liegt also am Land NRW hier den Rahmen zu schaffen, dass auch spezielle Freizeitverkehre als ÖPNV vom Land bestellt werden. Andere Bundesländer nutzen solche Freizeitverkehre, um Bahnstrecken die Einnahmen an Trassenpreisen zu bringen, die deren Erhalt garantieren. Warum soll so ein Wochenend-ÖPNV nicht von Wuppertal nach Wilhelmstal bestellt werden? Warum gehört es nicht zu den Ersatzmaßnahmen für den Talsperrenbau, die Strecke wieder bis zum Staudamm zu führen? Großes Potential dürften Bahnwanderwege haben, mit denen man von den Bahnhöfen dieser Strecke zu Zielen an Buslinien oder der S 7 laufen kann. Warum hat man beim Bau des Dammes nicht darauf geachtet, dass die Bahntrasse bis zum Damm schon vorbereitet wird?


  

Was mich an der Thematik stört, ist, dass die Machbarkeitsstudie nicht im Wortlaut veröffentlicht wurde. Es wurde nur eine Präsentation zur Studie ins Ratsinfosystem gestellt, aber es wurde den Fraktionen und interessierten Bürgern nicht die Möglichkeit gegeben, die von Steuergeldern finanzierte Originalquelle zu lesen, um diese besser bewerten zu können. (Akut finde ich auch die Präsentation nicht mehr im Ratsinfosystem. Wie kann das sein, woi doch so eine Studie im Aufgtrag der Politik Eigentum der Bürger sein solltre, die das per Steuergeld möglich machen?) 


  

Ich hatte in den Prozess, als die Studie erarbeitet wurde, Vorschläge eingereicht, was man in so einer Untersuchung dringend prüfen müsste, nämlich wie die Bilanz so einer Strecke aussähe wenn die ohne Fahrer voll automatisch führe, was die Betriebskosten deutlich senken würde. Natürlich ist ein ergänzender Busverkehr nötig, etwa ein Bus vom Bahnhof Dahlhausen über die Keilbeck , Önkfeld und Radevormwald nach Lennep. Dann werden alle Bewohner der Wupperorte optimal an den Zug angebunden. Auch in Beyenburg wäre ein Ortsbus sinnvoll, der seine Kreise durch den Ort fährt. Die Linie 669 sollte bis Kemna verlängert werden, wo es einen Wendekreis gibt, an dem Bus und Zug gut verknüpft werden könnten.


 

Seltsam an der Studie ist, dass man den Bereich Kräwinkel da einbezogen hat. Der hat sogut wie nichts mit der Strecke zu tun. Solange auf der Wuppertalsperre keine Ausflugsboote fahren, was eine besondere Attraktion so nahe einiger Großstädte wäre, ist der Bereich Kräwinkler Brücke und Hammerstein nicht mit der Bahn verbunden. Was auf dem Biggesee und Sorpesee möglich ist, könnte auch hier ein Erfolg werden. Man könnte auch als besondere Attraktion mit Beibooten das Schiff an ausgewählten stellen mit dem Ufer verbinden, wenn Wanderer dort hin wollen oder dort warten. Für das Haus Hammerstein wäre das ein neues Entwicklungspotential, wenn man da vom Staudamm mit dem Boot hinfahren kann und vorher auch bei Kräwinklerbrücke und Kräwinkel angelegt wird, so das quasi eine Fährverbindung entsteht. Auf dem Radweg von Kräwinkel nach Radevormwald könnte eine Straßen-Eisenbahn fahren, die die Wupper mit der Innenstadt verbindet. So könnte man dann mit der Museumsbahn zur Staumauer fahren, mit dem Boot bis Kräwinkel und mit dem Straßen-Zug bis auf den Marktplatz von Radevormwald oder gar zum Museum für asiatische Kunst. Beim Bismarckmuseum in Bergerhof würde dieser Zug auch halten. In Attendorn heißt dieser Zug Biggolino. Am besten macht man ein Gesamtprogramm: Fahrt von Wuppertal zum Wülfingmuseum mit Führung. Ab Beyenburg werden die Draisinen mitgezogen. Der Zug bringt dann die Draisinen zum Staudamm und kommt nach Dahlerau zurück und wartet dort auf die Museumsbesucher, um diese nach dem Passieren der Draisinen zum Staudamm zu bringen. Von dort geht es per Boot nach Kräwinkel, mit dem Wupperblitz zum Zweiradmuseum und weiterfahrt mit der nächstern Fahrt zum Asienmuseum und von dort nach der Führung Rückfahrt zur Innenstadt. Die ganztägige Nutzung der Buslinien 671 und 626 soll in diesem Paket enthalten sein. Dann kann man die Fahrt auch umgekehrt machen, mit dem Bus nach Rade und per Wupperblitz zum Asienmuseum und dann über Bismarckmuseum nach Kräwinkel und per Boot zum Wupperdamm. wer will kann mit den Linienbussen nach Radevormwald fahren und dort Gastronomie und Kino besuchen und dann mit den letzten Bussen Radevormwald verlassen. 

 

 

Wenn der Zug vom Wupperdamm wieder wegfährt können 10 Minuten Später die Draisnen folgen, da der Zug schneller ist, muss das problemlos möglich sein. Bis der Zug wieder in Beyenburg ist, sind da alle Draisinen angekommen und können von dem Zug zur nächsten Runde nach Wilhelmstal geschoben werden. In Frankreich klappt dies so beim Train d'Ardeche. Bis Dahlhausen können die Draisinen auch gezogen werden und werden dann vor die Lok rangiert, um die zum Wupperdamm zu schieben. Die Lok schiebt dann am Zugende und der Zugbegleiter schaut auf die Strecke und hat Funkverbindung zur schiebenden Lok.  


Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  
  

Was kosten Reisen mit Bahn und Flugzeug: Greenpeace vergisst günstigen Bahntarif und Zusatzkosten zu Flügen

 Der Bericht vom zur Greenpeace-Untersuchung der Preise für das Fliegen und Bahnfahren hat einige Mängel. Zwar kann man in der Tendenz Greenpeace zustimmen, jedoch werden die Zusatzkosten der Flüge und günstige Ticktes vergessen. Die Strecke der Bahnfahrkarte beginnt meist näher an der Wohnung als der Flug. Also entstehen, wenn man kein Deutschlandticket hat, beim Flug Zusatzkosten, dass ich dahin fahren muss (Fahrkarte oder PKW) und evt. einen Parkhausplatz bezahlen muss. Auch am Ziel liegen Bahnhöfe meist direkt in den Städten und man kann oft zu Bahnhöfen durchlösen, die näher am Ziel sind. Bei Sparpreisen bestimmt oft der teuerste Zug der Reisekette den Gesamtpreis, der Vor- und Nachlauf im Nahverkehr wirkt sich dann nicht auf den Preis aus und ist da enthalten. 


Greenpeace hat auch nicht untersucht, wie es bei einer Hin- und Rückfahrt aussieht. Wenn diese innerhalb eines Monats stattfindet, kann man Interrail benutzen. Da hat man dann zusätzlich zur Bahnfahrt je nach Buchung ab 2 Fahrtage zusätzlich, die man nicht extra bezahlen muss. Es fallen in einigen Ländern jedoch Zuschläge oder Reservierungskosten an. So wird für die Bahnfahrt München - Göteburg der Preis von 469 Euro genannt. Der Interailpass für 4 Tage kostet aber nur 258 Euro und da kann man hin und zurück fahren. Wer gerne etwas komfortabler fährt, die 1. Klasse kostet 328 Euro. Flüge müssen weniger als ca. 129 Euro kosten, um günstiger als die Bahn zu sein (es können bei der Bahn auch 10 bis 30 Euro mehr sein für Zuschläge und Reservierungen oder die Buchungsgebühren bei Reisebüros, an Bahnhöfen mit Schalter kann es daher günstiger sein). Oder man geht ins Internet: https://www.interrail.eu/de . Ich war jetzt für ca. 60 Euro die Strecke in der 1. Klasse per Zug in Graubünden/Schweiz. Ich glaube nicht, dass da ein Flieger günstiger ist. Würde ich fliegen, würde ich von Zürich nach Disentis in dert 2. Klasse z.T. mehr bezahlen, als von Wuppertal nach Disentis in der 1. Klasse zum Frühbucherpreis. Und da Urlaub lange geplant wird, bieten sich hier die Frühbucherkarten in einige Nachbarländer an. Kosten Sparpreise mehr als 129 Euro, lohnt sich Interrail. Wer nur nach Norditalien oder Südtirol will, kann z.B. ab dem Brenner-Bahnhof auf Regionalzüge umsteigen und so die Zuschläge für Schnellzüge sparen, die in Italien verlangt werden. Man erreicht alle Ziele in Süd Tirol und auch einiges darüber hinaus gut mit Regionalzügen. Man kann auch Österreich-Sparpreise zum Benner kaufen und da neu lösen für die Reststrecke. Leider ist Interail kein 24-Stundenticket ab dem ersten Einstieg, so dass es sich lohnen kann um Mitternacht zu starten. Wer ein Deutschlandticket hat kann schon vor Mitternacht in Regionalzügen starten, um pünktlich nach Null Uhr einen Fernzug besteigen zu können.  

Nach Straßburg fährt man per DB-Sparpreis bis Kehl und steigt da in die Straßenbahn um. Das erworbene Tram-Ticket muss zur Entwertung auf einen Pylon gehalten werden und kann wieder aufgeladen werden. Dann kommt man deutlich günstiger ans Ziel. 

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligratstraße 2
42477 Radevormwald



  

Sonntag, 4. Juni 2023

„Stolzmonat“ statt „Pride Month“ – Schnappatmung in Queer-Community / Kommentar: Eine kritische Abhandlung zum Thema Stolz

 "Der sogenannte „Eurovision Song Contest“, bei dem die Woken alljährlich ihr ganz eigenes Weihnachten und Ostern an einem Tag feiern. Während sich alle anderen Teilnehmer stolz mit ihrer Landesflagge präsentierten, schwenkten die deutschen Darsteller von „Lord of the Lost“ eine besonders krude Version des Regenbogens. Europa dankte es der schrillen Truppe mit dem letzten Platz und bemitleidenswerten 18 Punkten.


Ganz im Gegensatz dazu lief die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der gerade zu Ende gegangenen WM in Finnland und Lettland bei jedem Spiel mit dem Adler auf der Brust und Trikots in Schwarz-Rot-Gold auf. Ergebnis: Das erste Finale seit 93 Jahren und die erste WM-Medaille seit 70 Jahren – auch wenn es am Ende „nur“ zu Silber gereicht hat. Damit haben die DEB-Cracks das nachgeholt, was die woke DFB-Elf in Katar aus den bekannten Gründen noch schuldig geblieben ist."

Alles lesen:
„Stolzmonat“ statt „Pride Month“ – Schnappatmung in Queer-Community

Kommentar:

Ich halte es mit der Volksweisheit:

"Dummheit und Stolz wachsen auch einen Holz."

Man muss nicht stolz sein, Deutscher zu sein, aber man muss sich auch nicht schämen. Ich war bisher dankbar, in diesem Land leben zu dürfen, wo man trotz vieler Mängel auf hohen Niveau die Missstände anklagen konnte. So wie es aussieht, zerbricht gerade dieses Niveau und die Regierung macht eine große Wummserei, sprich das Feuerwerk zum Ende des Festes. Man könnte daher sagen, die Steigerung von Stolz ist Scholz.

Ich bevorzuge statt Stolz Freude und Dankbarkeit.

Übrigens, "Pride" steht nicht nur für Stolz, als nächstes nennt Google Hochmut.

Auch bei "Proud" ist die Übersetzung ambivalent von Selbstbewusst bis Eingebildet.

Warum soll ich auf etwas stolz sein, was Schicksal ist und nicht Eigenleistung?

Wider jede Form der Diktatur: Grundrechte darf keine Mehrheit in Frage stellen! Ein Kommentar zu Aussagen von Fritz Ullmann (Linkes Forum)

Von Felix Staratschek

 Ich bin entsetzt über eine Aussage von Fritz Ullmann: 


"Das ist Demokratie, die Diktatur der Mehrheit, denn sie entscheidet dann wirklich über die Geschicke des Staats."

Wenn die Mehrheit zur Diktatur wird, ist das keine Demokratie sondern der Faschismus der Mehrheit. Die Staatstheorie spricht nicht umsonst von einem demokratischen Rechtsstaat. Und der Rechtsstaat baut auf Grundrechten auf, die von keiner Mehrheit angetastet werden dürfen. Vielleicht haben die Anhänger von Marx, Lenin und Engels eine antiquierte Sprache und meinen gar nicht was ich da raus lese. Aber man sollte, außer man zitiert alte Texte, in seinen eigenen politischen Texten eine zeitgemäße Sprache nutzen und alte Texte mit entsprechenden Kommentaren und Fußnoten versehen. Das, was sich in Osteuropa Kommunismus nannte oder Sozialistische Volksrepublik war ja nicht mal die Herrschaft der Mehrheit, sondern die Herrschaft der von der Moskauer Regierung mit Waffengewalt an der Macht gehaltenen Minderheit. Parteien dienten in diesen Staaten nicht dazu Ideen vom Volk an die Regierung zu bringen, sondern Teile des Volkes herauszufiltern, die die Herrschaft über die Mehrheit weiter führen können. Leider versagen unsere großen Parteien dabei, wirklich die Menschen zu vertreten und sind zu Zirkeln der Machtgewinnung und Ego-Profilierung verkommen. Wer heute sich noch auf Marx und Lenin beruft müsste zumindest in einer Präambel feststellen, dass die bisherigen Versuche, deren Ideen umzusetzen Rohrkrepierer waren und wie man verhindern will, dass solche Zustände wieder kommen. Schließlich beruft sich unter Demokraten auch niemand auf den Terrorstaat der Jakobiner, der aus der französischen Revolution entstand und dazu führte dass viele Revolutionäre unter dem Fallbeil endeten. 

Freitag, 21. April 2023

WHO-Pandemie-Vertrag und Steuerung der Gesellschaft: Warum dieser Vertrag nicht ratifiziert werden sollte

Ein Diskussionsbeitrag von ​Prof.Dr. Klaus Buchner​, ​ MdEP 2014-2020 der ÖDP

Anmerkung des Viertürmeblog: Zu diesem Thema gibt es eine Petition, damit Deutschland Nein zu diesem Vertrag sagt: https://citizengo.org/de/node/210669

Digitale Netzwerke des Autors: 
und
https://twitter.com/Dr_KlausBuchner

Pandemievertrag

Weitgehend unbeachtet von der Presse wurde auf dem G20-Gipfel in Bali (Indonesien) vereinbart [1], dass ein international bindender Pandemievertrag geschlossen werden soll. Die Idee war nicht neu: Die „International Health Regulations“ (IHR) [2] der Weltgesundheitsorganisation WHO bestimmen jetzt schon, wie diese im Fall einer Pandemie mit den betroffenen Staaten zusammenarbeitet. Am 30.3.2021 beschlossen [3] 25 Staatschefs, die aus dem Jahr 2005 stammende IHR an die neuen Herausforderungen anzupassen. Die dabei geplanten Verschärfungen der IHR wurden jetzt veröffentlicht [4] und enthalten gravierende Veränderungen: Während bisher für die Bekämpfung von Pandemien galt: „The implementation of these Regulations shall be with full respect for the dignity, human rights and fundamental freedoms of persons“ (Art. 3.1 und 3.5 IHR), wird jetzt geplant, derartige Rücksichten auf Menschenrechte, Grundfreiheiten und die Würde von Personen vollständig [5] aufzugeben. Der jetzt vorgeschlagene Text lautet: „The implementation of these Regulations shall be based on the principles of equity, inclusivity, coherence and in accordance with their common but differentiated responsibilities of the States Parties, taking into consideration their social and economic development.”

ÖPNV-Vorschläge: Ist Friedel Müller ein Opfer der medialen Desinformation durch die Bergische Morgenpost?

 Es war schön, mal wieder etwas von Friedel Müller in der Bergischen Morgenpost zu lesen und so mitzubekommen, dass er immer noch an Radevormwald interessiert ist. Leider kann ich den Inhalten der Aussagen von Friedel Müller nicht zustimmen, die sind sogar teilweise falsch. Die meisten Busse die jetzt über Önkfeld fahren, sind nie über Bergerhof gefahren. Das waren überwiegend entweder die Fahrten die früher durch das Uelfetal fuhren oder das sind die Fahrten, die vor einigen Jahren der Linie 626 hinzugefügt wurden. Das Problem der Önkfelder Fahrten ist daher nicht, dass die nicht über Bergerhof fahren, sondern das einige Fahrten, die früher am Wuppermarkt hielten, das heute nicht mehr tun. Denn alle Önkfelder Busse schneiden den Wuppermarkt. 

Montag, 17. April 2023

Leserbrief: Vorschläge zum Mobilitätskonzept - Wie realisierbar sind die Wünsche?

 Es ist interessant wie widersprüchlich die Einträge sind (Stand 16.3.23). 


22 zu 1 steht es für eine Busverbindung Radevormwald - Schwelm. Das  wäre zu fast 100% eine Neuleistung. Wer soll das bezahlen? Alle Züge die man in Schwelm erreicht, erreicht man auch in Oberbarmen. Dort halten sogar mehr Züge als in Schwelm (RB nach/von Köln, einige S-Bahnen). Nach Köln, Düsseldorf und Wuppertal kommt man von der Kernstadt sehr gut über Lennep. Angesichts des deutlich geringeren Verkehrsaufkommens auf dieser Straße im Vergleich zu den Straßen nach Lennep und Wuppertal, wundert es mich dass dies 22 Leute wollen. 

13 zu 1 steht es für die Reaktivierung der Bahn. Nur das die Vorgaben der Politik von Bund und Land hier mit einer normalen Bahn nie erreicht werden können. Das kann kein Kreis ohne Fördermittel stemmen. 

Samstag, 15. April 2023

Prävention- aber richtig / Leserbrief

 Das RP-Forum Zukunftsmedizin hatte am 6.4.23 den Titel "Warum sich Prävention lohnt". Ich vermisse da aber einen ganzheitlichen Ansatz. Vorsorgeuntersuchungen, die Krankheiten früh erkennen zeigen eigentlich, dass hier nur eine sekundäre  Prävention stattfindet. Die hat auch ihre Berechtigung. Aber die ganzheitliche Prävention fragt, wie kann ich es verhindern, dass man bei solchen Untersuchungen was findet? 

Immerhin bringt es ein leider nicht mit Namen genannter Hausarzt aus Erkrath auf den Punkt: "Prävention ist in erster Linie gesund leben." 

Seltsam ist, wie Oberärztin Dr- Livingstone die Sonne zum Feind erklärt: "Jeder Sonnenstrahl geht auf unser Hautkrebskonto". Dann hieße Prävention das Leben umzustellen, tagsüber zu schlafen und nachts zu leben und schon haben wir kaum noch Hautkrebs. Wie haben es eigentlich frühere Generationen geschafft zu überleben, wenn die als Kinder den ganzen Tag in der Sonne spielten? 

Und die Sonne ist unser einziger natürlicher Vitamin D-Spender. Der Roman "Der Zauberberg" von Thomas Mann widerspricht Dr. Livingstone, da wird die Sonne zur Stärkung der Menschen eingesetzt. Problem ist eher, dass wir durch unseren Aufenthalten in Räumen und Fahrzeugen die Haut nicht mehr an die Sonnenstrahlung gewönnen und wenn man dann im Urlaub plötzlich Haut zeigt, ist die Haut dem Strahleneinschlag nicht gewachsen. 

Es wäre aber gerade in Coronazeiten ein wichtiger Tipp gewesen, alle Wartezeiten an frischer Luft zu nutzen sich in die Sonne zu stellen und mehr Fußwege und Radfahrten zurück zu legen. Jede Bewegung ist Prävention! 

Wichtig für eine gute Prävention wäre es für jeden Menschen den Bedarf an Mikronährstoffen zu ermitteln. Denn Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße sind sowas wie das Benzin für den Körper, Mikronährstoffe ensprechen dem Motoröl. Jeder weiß, dass ein zu niedriger Ölstand dem Auto schadet und kontrolliert diesen daher gelegentlich. 

Das gleiche sollte die Medizin bezogen auf Mikronährstoffe mit den Menschen  machen. Kommt hinzu, dass viele Medikamente den Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen erhöhen, dies aber die meisten Ärzte nicht interessiert. Wer Metformin gegen Diabetis bekommt, sollte seinen Magnesiumstatus prüfen lassen. Statine erhöhen den Bedarf an Q10, Magensäurehemmer können die Gabe von Vitamin B12 nötig machen. 

Und da gibt es bestimmt noch viel zu forschen, wie man mit Mikronährstoffen Nebenwirkungen der notwendigen Medizin verhindern kann oder deren Wirkung verbessern kann oder im Idealfall Medikamente ersetzen oder deren Dosis reduzieren kann. 

Immerhin könnte eine Aussage von Dr. Nina Günther in diese Richtung gedeutet werden. Sie sprach von der "Vermeidung der Mangelernährung". Hätte man die bezogen auf Mikronährstoffe konsequent betrieben, wären weniger Menschen mit und an Corona verstorben und mancher Fall wäre nicht in die Beatmung gekommen. Herr Dr. Lauterbach liest hoffentlich diese Zeitung. Er könnte der berühmteste Gesundheitsminister werden, wenn er in diesem Sinne die ganzheitliche Prävention in die Kassenleistungen einbringt.   [Der letzte Abschnitt ar für den Fall, dass das veröffentlicht wird, da die Zeitung im Wahlkreis von Lauterbach erscheint.]


Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


  

Donnerstag, 13. April 2023

Mobilitätskonzept Oberberg: Wie die Bergische Morgenpost Journalismus vortäuscht

 Sehr geehrte Damen und Herren!


Akut läuft die Bürgerbeteiligung für die Erstellung eines Mobilitätskonzeptes des Oberbergischen Kreises.

 https://www.jetzt-mitmachen.de/oberbergischerkreis
Dazu hatte ich am Abend des Ostermontag eine Ausarbeitung für Radevormwald erstellt und diese kurz nach Mitternacht am frühen Dienstag den 11.04.2023 an meine Adressenlisten für Radevormwald und Oberberg versendet. Ich habe darin alle Vorschläge aufgezeigt und auch gekennzeichnet, welche Vorschläge von mir kamen. Zu diesem Zeitpunkt waren gut 2/3 der Vorschläge von mir. 

(Ostern habe ich natürlich auch gefeiert, am Sonntag in Köln, in Groß Sankt Martin bei den Gemeinschaften von Jerusalem und am Montag in Sankt Antonius in Wuppertal Barmen, die eine gute Arbeit mit ihrem Kinderchor leisten. Mit dem Bus 626 um 9.37 Uhr ab Bergerhof und der Schwebebahn zum Alten Markt ist man pünktlich um 10.30 Uhr zur Messe in der Antoniuskirche.)

Am 11.04.23, also noch am Dienstag, war diese Ausarbeitung im "Stadtnetz Radevormwald veröffentlicht.
Auch auf meinem Blog steht der Text und kann da von jedem diskutiert werden. Das Datum ist sogar noch der Montag der 10.04.23. Kommentare muss ich freischalten, da ich Spam verhindern will. 
In der Bergischen Morgenpost Radevormwald steht in der Papierausgabe vom Mittwoch den 12.04.2023 ein Artikel zum Bürgerdialog des Kreises. "Bürgerideen zum Verkehr sind gefragt".
Dieser Artikel ist hier verlinkt auch im Netz zu finden: Dort steht das datum 11.04.2023, 17.04 Uhr, also erst viele Stunden, nachdem ich meine Mail versendet hatte. 
Es scheint so, dass der Autor dieses Artikels hellseherische Fähigkeiten hat. Wäre dieser Artikel eine Eigenleistung von Stefan Gilsbach, mit zufällig ausgewählten Beispielen, was für Radevormwald vorgeschlagen wurde, dann wären in dem Text einige meiner Vorschläge enthalten. Denn wenn ich zu diesem Zeitpunkt gut 2/3 der Vorschläge zu verantworten hatte, ist es unwahrscheinlich, dass sich ein Zeitungsredakteur nur die Vorschläge raussucht, die nicht von mir sind. 

Da kommen Fragen auf:

Montag, 10. April 2023

Integriertes Mobilitätskonzept für den Oberbergischen Kreis: Vorschläge der Bürgerbeteiligung für Radevormwald

Auf der Homepage des Kreises:

Bis 19. Mai 2023 kann hier jeder Vorschläge machen, wie wir alle besser mobil sein können, per Auto, ÖPNV. zu Fuß, per Rad, was besser werden muss, wie negative Folgen reduziert werden können. 
Viele Vorschläge sind sind denkbar, egal ob Straßenbau, Bahnreaktivierungen, Kreisverkehre, Querungshilfen..... es liegt an Ihnen Ihr Wissen und Ihre Ortskenntnis einzubringen. 

Hier werde ich die Vorschläge eintragen, die bisher für Radevormwald angegeben wurden. Da der Prozess andauert kann ich nicht garantieren, dass dies vollständig ist. Ich werde meine Vorschläge mit Namen kennzeichnen. 

Ich habe 22 Vorschläge geliefert. 
Es gibt 12 weitere Vorschläge. 

Fazit: Ich kann nicht einsehen, wie es in anderen Orten aussieht. Fakt ist aber, wenn ich in Radevormwald meine Ideen nicht eingebracht hätte, wäre die Zahl der Vorschläge im Vergleich zu anderen Kommunen bescheiden. Haben CDU, SPD, FDP, UWG, RUA, Grüne, Linkes Forum und AfD keine Ideen für die Mobilität in Radevormwald? Sind die parteifreien Menschen in Radevormwald so gleichgültig, wenn es darum geht, Ideen für die Heimatstadt einzubringen, wenn dazu die Möglichkeit besteht.  

Ich möchte mit diesem Beitrag zwei Ziele erreichen, dass das, was schon vorgeschlagen wurde die Kommunalpolitik erreicht und dass es zu weiteren Vorschlägen aus der parteilichen und parteifreien Bürgerschaft kommt. Denn die Vorschläge können unabhängig vom Mobilitätskonzept von der Kommunalpolitik aufgegriffen und je nach Zuständigkeitsbereich eingefordert oder umgesetzt werden. 

Den ganzen VRS-VRR-Grenzverkehr in den normalen VRS-Tarif integrieren

Kategorie: Bus- und Bahnverkehr

Sonntag, 2. April 2023

Bahnbrechender Zwischenbericht zu neuer Studie veröffentlicht: Helmut Kentler war selbst pädosexueller Täter!

https://www.youtube.com/watch?v=U7LsOeWn8oU



Pressemitteilung vom 19. Dezember 2022

Bahnbrechender Zwischenbericht zu neuer Studie veröffentlicht:
Helmut Kentler war selbst pädosexueller Täter!

 Universität Hildesheim und Berliner Senat veröffentlichen Zwischenbericht zu neuer Studie über die pädosexuellen Netzwerke um Helmut Kentler.

 Laut dem Zwischenbericht hat Helmut Kentler selbst mehrere Minderjährige in seiner Berliner Wohnung sexuell missbraucht.

 Hedwig v. Beverfoerde sieht die DemoFürAlle-Forderung bestätigt, dass die
Sexualpädagogik Kentlers nicht länger in Kitas und Schulen angewandt werden darf.

Magdeburg – Fast zwei Monate später als ursprünglich angekündigt, erschien heute am 19. Dezember 2022 der Zwischenbericht zur Studie „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“. Die Studie wird erneut von Wissenschaftlern der Universität Hildesheim im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung durchgeführt. Bis zum 30.09.2023 soll die Studie abgeschlossen werden.

„Kita“ – ein irreführender Begriff / Warum mehr zwischen U3 und Ü3 differnziert werden muss

 Die Pädagogik der gemeinsamen Betreuung von Vorschulkindern geht auf Friedrich Fröbel zurück und verbreitete sich wie auch die Bezeichnung „Kindergarten“ weltweit. Dieser Begriff brachte zum Ausdruck, dass kleine Kinder weder nur verwahrt noch im schulischen Sinne belehrt werden sollten, sondern in natürlicher Umgebung zu „hegen“ seien wie Blumen in einem Garten. Dabei sollte das von Erwachsenen angeregte Spiel als altersgemäße Beschäftigung im Vordergrund stehen. Dieses Konzept hat sich für Kinder ab 3 Jahren bewährt. Für Fröbel war aber klar, dass im U3-Alter die Beziehung zur Hauptbezugsperson, meist der Mutter, im Vordergrund stehen muss, um das für die persönliche Sicherheit erforderliche Urvertrauen zu erwerben.

Samstag, 1. April 2023

Letzte Ruhe für den fahrbaren Untersatz: Radevormwald schafft Autofriedhof auf Kommunalfriedhof

" Wir bleiben zusammen bis dass der TÜV uns scheidet", klebt auf so manchen Auto. Und mancher Mann versteht sich besser mit seinem Auto als mit seiner Frau. Um so schmerzlicher ist es für viele, wenn der fahrbare Untersatz an das Ende seiner zulässigen Nutzumgsdauer gerät. Aber in Radevormwald gibt es da jetzt eine Lösung. Da die Stadt zu viel Fläche auf dem Kommunalfriedhof hat, soll da jetzt ein Autofriedhof ausgewiesen werden. Je nach Geldbeutel kann man künftig dort sein Auto als Presswürfel oder sogar in einem Carport als ganzes Fahrzeug  seinen letzten Ruheplatz geben. Das ganze wird gegen Vandalismus mit einem Elektrozaun und Kameraüberwachung gesichert. Die Energie kommt aus den Solarzellen auf den Carports und der Friedhofskapelle. Angehörige der Fahrzeuge bekommen einen Zugangscode um durch die Tore zu ihrem Fahrzeug zu gelangen. 

Wichtig ist, dass die Fahrzeuge von einer Fachwerkstatt "mumifiziert" wurden. Alle Flüssigkeiten müsssen aus den Fahrzeugen entfernt werden. Die Werkstätten bieten auch an, zur Finanzierung eine Art Organspende anzubieten. Nutzbare Teile können aus dem Auto entfernt werden und gegebenenfalls durch Attrappen ersetzt werden, damit die in anderen Autos weiter leben können.  Denkbar ist aber auch eine Wiederauferstehung der Autos, wenn ein Liebhaber dort ein Fahrzeug entdeckt, dass er wachküssen möchte. Dafür werden die auf den Friedhof zur Ruhe gekommenen nicht gepresssten Fahrzeuge in einen digitalen Erinerungsort gespeichert. Bei der Stadt kann man dann Interesse an einem Fahrzeug anmelden, die darüber die Besitzer informieren. Allerdings gibt es für das vorzeitige Abholen eines Fahrzeuges keinen Rabatt, außer man findet einen Nachnutzer der Ruhestätte oder kann die Fläche wegen einer Warteliste sofort neu vergeben. 

Ist bei Ende der Standzeit kein Besitzer mehr auffindbar, geht das Fahrzeug in das Eigentum der Stadt über, die dann über das weitere Schicksal eine Entscheidung trifft. Liebhaber können die Ruhestätte eine weitere Periode bezahlen oder das Fahrzeug der Stadt abkaufen. 

Stadtführer bekommen ebenfalls den Code und Schlüssel für den Zugang zum Autofriedhof, so dass hier auch geführte Gruppen möglich sind. Ebenso könne  Angehörige der Fahrzeuge weitere Personen nennen, die eine Zugangsberechtigung zu diesem Autofriedhof  bekommen dürfen. Radevormwald hofft auf gute Einnahmen, da es so eine Idee bisher nirgendwo gibt und der Autofriedhof so die Nachfrage in einen Bereich mit bis zu 20 Millionen Einwohnern abdeckt. Jeder Schlüsel ist so codiert, dass dieser nach Ende der Standzeit des PKW keinen Zugang mehr bietet oder auch abgeschaltet werden kann, wenn der z.B. verloren geht. 

Bei dem neuen Autofriedhof dürfte es im Einzugsbereich um die 10.000.000 PKW geben, von denen künftig einige 100 ihren letzten Ruheplatz in Radevormwald auf dem Kommunalfriedhof finden werden.