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Sonntag, 18. November 2018

Leserbrief zu "Unter deutschen Decken" / Studie zum Sexualverhalten

und die nur in der Papierausgabe findbaren Fragen, RP vom Di. 6.11.18

Als ich den zu Studie über das Sexualverhalten las, habe ich mich nach den Zeiten zurück gesehnt, als die Rheinische Post noch den Untertitel trug "Zeitung für christliche Kultur und Politik". Aber wie ich sehe ist der Zeitgeist voll in dieser Zeitung eingebrochen. 

Ich frage mich, wie die Studie repräsentativ sein will, wenn da vernünftige Menschen niemals mitmachen würden. Schon die erste Frage des kleinen "Sex-Quiz" ist m.E. pornographischer Natur. Im Internet sind die Fragen nicht wieder gegeben. Auch der Titel des Artikels im netz weicht vom Titel "Unter deutschen Decken" der Papierausgabe ab.) 

Fragen in der Rheinischen Post. Muss man dass alles wissen? 
 
Wozu muss man das wissen und wozu muss man das in einem Medium schreiben, dass jeder lesen kann? Worte formen Bilder und prägen die Phantasie mit. Einmal ausgesprochen können die oft in ihrer Wirkung nicht mehr ein gefangen werden. Deshalb ist gerade im Bereich der Sexualität eine Wortwahl und Themenauswahl wichtig, die sich nicht negativ auf die Phantasie auswirken kann. Das darauf nicht geachtet wird, sieht man doch an sexuellen Missbräuchen unter Kleinkindern, die in KITAs schon sexualisiert werden. 

Sehr erstaunt bin ich, dass Sie Alfred Kinsey heranziehen. Dessen Aussagen waren doch Grundlage für die pädophilen Bestrebungen bei den Grünen in den 80er Jahren und wie konnten dessen  angebliche Forschungsergebnisse eigentlich ohne Kindesmissbrauch entstehen? Dazu gibt es genug Informationen, wenn man nur danach sucht. 

Leider sind viele Aussagen in dem Text sehr unklar,etwa die zur WHO-Definition. Angesichts der Tatsache, dass jeder von uns Folge von sexuellen Handlungen ist, kann man gar nicht anders, als eine positive zur Sexualität zu haben. Aber sexuelle Handlungen betreffen den intimsten Bereich des Menschen und die Weitergabe des Lebens, da ist ein geordneter und verantwortlicher Umgang mit der sexuellen Handlungen sehr wichtig. 

Das die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zu dieser Studie steht, wundert mich nicht, sitzen da doch Befürworter der Promiskuität an den Schalthebeln. Immer wieder mussten wegen Protesten Broschüren zurück genommen werden, aber die Autoren blieben auf ihren Stühlen und konnten sich überlegen, wie sie es doch schaffen können, langsam die Gesellschaft nach ihren Ideen umzuerziehen. 

Ich habe Plakate der der BzgA fotographiert (2 Beispiele siehe weiter unten), da ist es in Ordnung wenn man Sex mit "Zufallsbekanntschaften" hat, wenn man nur Kondome nimmt oder man soll sich für den "Sex mit Unbekannten" Kondome kaufen, damit "der Urlaub perfekt ist". Deutschland muss ein wissenschaftlich extrem arm gewordenes Land sein, wenn diese Studie "ein Meilenstein in der Deutschen Forschung" ist. Im Grunde werden aktuell die Lüdenscheider Beschlüsse der Grünen umgesetzt mit einer Einschränkung, dass Erwachsene bei sexuellen Handlungen die Altersgrenze achten sollen, aber die jungen Leute sollen dazu gebracht werden, es schon möglichst intensiv mit gleichaltrigen zu treiben. Eine Debatte ob man damit nicht die Familienfähigkeit vieler Menschen unterminiert und damit massiv der Gesellschaft schadet, findet leider nicht statt. Aber gleichzeitig bekommen die meist unfruchtbaren Sonderformen sexueller Handlungen breiten Raum eingeräumt, während die Familie, obwohl noch immer von der Mehrheit gelebt oder angestrebt, thematisch so an den Rand gedrückt wird, dass jede Familie den Eindruck hat, sie wäre eine der letzten ihrer Art. Hier wäre eine mutige Zeitung gefragt, da dagegen zu halten. 

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald 
(Die Bilder dürfen Sie gerne verwenden)

 
BzgA-AIDS-Zufall.JPG

  
sex-mit-unbekannten-groß.jpg
(Anzeige in der Jugendzeitschrift Spießer, die kostenlos in der Stadtbibliothek auslag)

Siehe auch: 

Und: 
Es soll im Kindergarten losgehen: 
Daraus zitiert und kommentiert die Wahrheit über die sogenannte manipulative "Sexualpädagogik der Vielfalt":


"Ein Konzept sexueller Bildung entwickeln und offensiv vertreten:
Die Lebenswirklichkeit der Kinder, ihre Bedürfnisse und Interessen sowie das bisher Gelernte bieten situative Anlässe für Gespräche, Spiele, Sinnesschulung und Projekte." 


Was für Spiele? Die Kita bald als Swinger- Club?


"Es wird das individuelle, selbsttätige Lernen betont, das durch eine grundsätzlich anregungsreiche Umgebung" 

Was für Anregungen in der Umgebung und wer bestimmt diese Anregungen?


"im Gruppenkontext der Gleichaltrigen zu Bildungserlebnissen qualifizieren kann." 

Also soll die Anregung, die hier künstlich geschaffen wird Erlebnisse anregen, auf die Kinder von sich aus gar nicht gekommen wären! Und diese Beeinflussung der Kinder wird dann Bildung genannt. 



"Diese Gestaltung der Bildungsräume (einschließlich der realen Räumlichkeiten) durch Angebote soll immer die Überlegenheit des Möglichen über das Wirkliche deutlich machen," 

Das Wirkliche dürften die Wertvorstellungen der Eltern sein, die hier im Bildungsauftrag untergraben werden sollen und Kinder, deren Wirklichkeit durch eine überlegene Darstellung des Möglichen keine Chance mehr haben sollen, dieser Manipulation zu entkommen!


"muss also deutlich über das den Kindern Bekannte und von ihnen Gefragte hinausgehen, weil man sie sonst in ihren schicksalhaft gegebenen Lebensmilieus belassen würde." 

Das sagt es doch deutlich, wo der Autor steht, der Einfluss der Familie ist ein "schicksalhaftes Lebensmillieu", in dem man nicht belassen werden darf. Aber ist das nicht auch die Kita? Können die Kinder entscheiden, in welche Kita sie wollen und durch welche Anregungen diese geformt werden sollen?


"Wir müssen selbst etwas Schicksal spielen, um Neues zu ermöglichen. Die Angebote sollten auch durch methodische Vielfalt auf die Heterogenität der Kinder abgestimmt werden, damit Gleichwertigkeit der Unterschiede herrscht, die gleichzeitig als Quellen für das Gemeinsame genutzt werden."

Dazu passt der Spruch, den die Homosexuellen sehr oft den Gegnern des Bildungsplanes entgegenbrüllen: "Eure Kinder werden so wie wir!" Nichts anderes drückt dieser Text aus, dazu soll der Bildungsplan dienen.

Welche Eltern wollen, das Krippe, Kita und Schule mit ihren Kindern "Schicksal spielen"? 

Kommentare:

  1. Die Nennung eines Links ist keine Meinung. Und mir gefällt nicht, wie oberflächlich unter dem Link über das Thema geschrieben wurde, wobei ich da die weiteren Verlinkungen in dem Artikel mit einbeziehe. Außerdem braucht hier nicht zwingend zu stehen, was jeder über Suchmaschinen finden kann. Darüber hinaus sind Links hier in den Kommentaren eh nicht aktiv. Die Zeitschrift "Freundin" sollte die Leserinnen nicht leichtfertig zur sexuellen Aktivität anleiten, zumal Freundschaft in der Regel ohne Sex abgeht und es da genug andere Themen gibt. Wichtiger wären lebenskundliche Texte, wie man einen Menschen findet, mit dem man ein Leben lang zusammen sein will und woran man das erkennt und was man tunlichst nicht tun sollte, um dieses notwendige Kennenlernen zu stören. Ein solcher Text müsste unter jedem Text zum Thema Sexualität deutlich verlinkt sein, wenn man meint, so ein Thema behandeln zu müssen.

    Denn wenn das Verbindende einer Partnerschaft nur auf Sex und Oberflächlichkeiten beruht, kann das nur zu einer hohen Scheidungsrate oder vielen gebrochenen Herzen führen. Niemand hält das Verhalten durch, dass in der Hochphase der Verliebtheit gezeigt wird und jeder sollte den möglichen Lebenspartner auch beobachten, wie der sich zu Leuten verhält, um die er nicht wirbt oder wenn er gerade nicht an den Partner denkt. Den dieses Verhalten wird man später aushalten müssen. Eine Verharmlosung sexueller Handlungen schafft den Verstand vernebelnde Bindungswünsche und wenn der Verstand wieder klarer wird, ist es meist zu spät. Denn sexuelle Handlungen führen zur Ausschüttung von Bindungshormonen, was eine gute Ehe stabiliesiren kann, aber es kann auch die notwendige Kennenlernphase abbrechen, weil der Wunsch nach Bindung so stark wird, dass man andere Dinge nicht mehr wahrnimmt.

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