Sonntag, 22. September 2019

Kinder haben Rechte - Kinderkommission zum Weltkindertag am 20. September 2019

Pressemitteilung
Kinder haben Rechte - Kinderkommission zum Weltkindertag am 20. September 2019


Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages teilt mit:

„Der 21. September 1954 war die Geburtsstunde des Weltkindertages. Damals empfahlen die Vereinten Nationen in der 9. Vollversammlung ihren Mitgliedsstaaten, einen weltweiten Tag für Kinder einzurichten. In Deutschland wurde daraufhin der 20. September als offizielles Datum für den Weltkindertag bestimmt.

Der Weltkindertag feiert dieses Jahr daher seinen 65. Geburtstag - und es gibt immer noch etwas zu tun: Der Einsatz für die Rechte der Kinder muss weiterhin gestärkt werden. Der diesjährige Weltkindertag steht auch deshalb unter dem Motto „Wir Kinder haben Rechte“ und fällt zusammen mit dem 30jährigen Bestehen des „Übereinkommens über die Rechte des Kindes“. Kinderrechte am Weltkindertag ins Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen, ist selbstverständlich.

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages ist sich dieser Aufgabe bewusst, und der Vorsitzende, Johannes Huber, erklärt hierzu:

‚Der diesjährige Weltkindertag trägt das richtige Motto. Kinder haben Rechte. Kinder sind Rechtssubjekte und keine Objekte. Wann immer Kinder betroffen sind, ist ihr Wohl ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.

Nach wie vor braucht es weitere Anstrengungen, um 
--Kinder wirkungsvoll zu schützen, 
--Kindergesundheit zu stärken, 
--Bildungschancen zu verbessern, 
--Kinderarmut zu bekämpfen und für 
--mehr ehrliche Beteiligung von Kindern zu sorgen. 

Als Kinderkommission fordern wir, Kinder und Jugendliche an Entscheidungen, die sie betreffen, zu beteiligen‘.“

Deutscher Bundestag
Pressestelle
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Auch unterwegs immer aktuell informiert: www.bundestag.de

Kommentar von Felix Staratschek

Leider fehlt hier wichtiges. Kinder haben das Recht auf Eltern und Familie. Gewerkschaften warben mal "Samstags gehört Papa mir". Kinder brauchen Bindung und Geborgenheit und Politik muss alles tun, dass diese Grundbedürfnisse erfüllt werden können. Verglichen damit werden hier nur Sekundärrechte genannt.

Und der Sprecher der Kinderkommission ist von der AfD. Darf der nicht mehr sagen wegen der anderen Parteien oder hat die AfD keine echten familienpolitischen Akzente?  Es spricht Bände das Eltern und Familie hier nicht vorkommen. Oder verbietet die Gender-Ideologie bereits die Nennung dieser beiden Begriffe. Noch immer wächst die Mehrheit der Kinder bei ihren leiblichen Eltern auf und viele Alleinerziehende hatten den Traum von einer Partnerschaft, die warum auch immer nicht zustande kam oder gescheitert ist. Der Staat könnte versuchen, durch eine echte Familienförderung die Ehen von Stress zu entlasten und so dazu beitragen, dass noch mehr Kinder beim ihren Eltern aufwachsen können. 

In Sachen hat ein führender AfD-Politiker diesen Tweet geliked

"Die Geburtenrate von Mäusen und Ratten ist um ein Vielfaches höher als von höher entwickelten Lebewesen ! Deswegen hat der Deutsche im Durchschnitt auch nur 1,6 Kinder!!!😉"

Das wird zurecht als rassistisch und menschenfeindlich gesehen, so eine primitive Aussage wird nicht ausversehen durch ein Like befürwortet. 

Aber es hat noch einen anderen  Aspekt. Diese Aussage diffamiert alle Eltern die sich für mehr Kinder entscheiden als wenig entwickelt und diese Aussage lässt die Gründe außen vor, warum viele Paare weniger Kinder haben, als diese die sich eigentlich wünschen. Das zeigt deutlich, familienpolitisch ist die AfD keine Alternative und wer eine bessere Familienpolitik will, die die Nöte der Familien angeht, muss die ÖDP oder die Familienpartei wählen.  

 
ÖDP und Familienpartei fordern ein rentenwirksames Erziehungsgehalt.
Damit soll die Leistung anerkannt werden, die Eltern erbringen.
Und das hilft auch den Eltern den Kindern das zu geben,
worauf die ein Recht haben: Bindung, Familie und die Mittel
für die Teilhabe an der Gesellschaft. 
 

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