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Sonntag, 13. März 2016

Frage an die ÖDP Kandidatin Christine Stankus - was Abgeordnetenwatch nicht veröffentlicht

Folgende Frage hatte ich auf Abgeordnetenwatch an Christine Stankus gestellt: 


"Sie haben über Gender Mainstreaming (GM) geschrieben: "Die Verantwortung für die Erziehung der Kinder teilen sich Frauen u Männer sowie die Gesellschaft als Ganzes.". Können Sie das näher erläutern? Wie stehen Sie zu dieser Aussage von Kardinal Höffner: "Es ist eine Zumutung, dass neomarx. Phrasen in den 1975 von der Bundesregierung vorgelegten "Bericht zur Familie" aufgenommen wurden. Die totalitäre Erziehungspraxis der Familie, die in den spätkapitalistischen Produktionsverhältnissen und Herrschaftsbedingungen gründe, müsse durch eine "sozialisationsorientierte" Familienpolitik überwunden werden. Die Erziehung der Kinder sei eine "gesamtgesellschaftliche Aufgabe", deren Wahrnehmung die Gesellschaft "Familien u außerfamilialen Einrichtungen" übertrage. Diese These, die Art. 6 des Grundgesetzes widerspricht, übersieht, dass die Gesellschaft nicht übertragen kann, was sie nicht besitzt. Der Erziehungsauftrag steht der Familie zu. Er ist nicht gesellschaftlicher Herkunft."
Wie stehen Sie zu den Aussagen dieses Videos zur sexuellen Vielfalt? https://www.youtube.com/watch?v=5u9OQp0u-ko&list=PLYE3FxlSdO9VF6XPDxcxdXnykW87FQBwn
Darin wird das Ministerium für Arbeit Sozialordnung und Familie in Ba. Wü.:zitiert "Gender umschreibt das soziale Geschlecht. Alle tradierten Geschlechtsbilder sind eine Rollenzuschreibung von außen, die häufig verinnerlicht wurde." Fußt diese Aussage auf Wissenschaft oder ist das eine ideologische Aussage?
In ihrem Aufsatz werfen Sie den Kritikern des Bildungsplanes vor, mit "Verdrehungen unter Berufung auf wenige exzentrische Positionen und teilweise mit missverstandenen Formulierungen" zu arbeiten. Könnte es nicht umgekehrt sein, dass die genannten exentrischen Positionen der Kern von GM sind und das ganze drumherum zur Tarnung der Ideologie dient? Wird nicht die Familie von der großen Mehrheit angestrebt? Müsste nicht die Schule als Querschnittsaufagbe das Ziel haben, dass dieser Wunsch gelingt?"


Darauf bekam ich folgende Reaktion:




Datum: 6. März 2016 um 08:02
Betreff: Ihre Mail an Christine Stankus (ÖDP)
Guten Tag Felix Staratschek,
vielen Dank für Ihre Nachricht an Christine Stankus (ÖDP) über abgeordnetenwatch.de.
Wir müssen Ihnen allerdings mitteilen, dass wir Ihre Nachricht in der uns vorliegenden Version nicht freischalten, da sie gegen den Moderations-Codex verstößt. Sie fällt in die Kategorie:

- Beiträge, die Gewaltherrschaft, Rassismus, Sexismus sowie politische und religiöse Verfolgung vertreten oder deren Opfer missachten und verhöhnen (Hervorhebung durch den Viertürmeblog)

Es geht uns dabei um das von Ihnen verlinkte Video, das Sie auch als Quelle verwenden:

"Wie stehen Sie zu den Aussagen dieses Videos zur sexuellen Vielfalt? https://www.youtube.com/watch?v=5u9OQp0u-ko&list=PLYE3FxlSdO9VF6XPDxcxdXnykW87FQBwn "

In dem Video werden an mehreren Stellen homophobe Aussagen getätigt, weswegen wir es als Quelle nicht zulassen. Da es Ihnen ja aber primär um allgemeinere Fragen zum Begriff Gender und Schule zu gehen scheint, möchten wir Sie bitten, den Link zum Video auszulassen und eine andere Quelle für das darauf folgende Zitat anzugeben.
Wir werden Christine Stankus (ÖDP) Ihre Nachricht aber zur Kenntnisnahme weiterleiten (aus Datenschutzgründen ohne Ihre e-Mail-Adresse).
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie abgeordnetenwatch.de weiterhin nutzen.
Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex

Mit freundlichen Grüßen
A,




Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin entsetzt. 

Erstens nennen Sie die homophoben Stellen nicht, noch nicht mal Beispiele, so dass ich gar nicht prüfen kann, wie Stichhaltig ihre Aussagen sind.

Davon abgesehen kursieren diese Aussagen im Netz und können, falls die falsch sind argumentativ entkräftet werden. 

Wird der Diskurs verboten droht leicht eine Ideologisierung. Oder ist das hier Ausdruck einer Homo- Kritik- Phobie, welche beim davon Betroffenen Zensurverhalten auslöst?

Jedes Video hat genaue Sekundenangaben, so dass sie zumindest genau belegte Beispiele anführen müssten, was Sie als homophob ansehen.

Rein medizinisch ist eine Phobie eine krankhafte Angst. Personen, die etwas kritisieren zu kranken zu erklären und evt. in die Psychartrie einzuweisen ist einer Methoden vieler extremistischer Regime gewesen, egal ob die auf der Seite von Washington der Moskau standen oder vorn dort unterstützt wurden.  

Für mich ist schon das Wort Homophobie ein Versuch, sich einer offenen und ehrlichen Debatte zu entziehen. 

Homosexualität nur schön zu reden und die vielen Probleme auszuklammern, die bei Homosexualität und vor allem Schwulen (AIDS, Inkontinenz, Drogen, Untreue.....) signifikant häufiger vorkommen als bei heterosexuellen Gruppen, kann und darf nicht Aufgabe der Schulen sein. 

Beispiel AIDS. Das Robert Koch Institut stellt fest, dass über die Hälfte der AIDS-Infektionen durch Sex von Männern mit Männern vorkommen - also eine kleine Gruppe ist Hauptverursahcer. Das setzt aber eine promiskuitive Sexualität mit vielen Partnerwechseln voraus, sonst würde es dieses AIDS- Phänomen nicht geben. Das zu verschweigen oder gar schönzureden, heißt Schüler vielen Gefahren auszusetzen. 

Das gilt auch für die Pille. Die von vielen Kommunisten getragene Koordination gegen Bayergefahren warnt vor den Gesundheitsgefahren der Pille, die viele junge Leute verkrüppelt oder getötet hat. Das zu verschweigen in der Schule ist ein Verbrechen und stürtzt viele Menschen ins Unglück.  

Wenn schon das Einstehen für die natürliche Familie und der christliche Glaube, dass Gott diese Welt in einer Ordnung geschaffen hat, die dem Leben dient und anzustreben ist, als Homophobie bezeichnet wird, dann haben wir bereits wieder eine Gesinnungsdikatur. Die gab es auch früher gegenüber den Schwulen, indem man die kriminalisiert hat. Aber jetzt schlägt es in ein Schönreden um bei gleichzeitiger Verdrängung dessen, was die Mehrheit leben will und was die Gesellschaft erhält, dass Mann und Frau zusammen finden und Kinder zeugen. Das ist nun mal die von Gott geschaffene natürliche Ordnung.

Zu dieser Ordnung darf niemand gezwungen werden, wenn jemand anders empfindet ist das auch nicht schädlich. Wenn sich Erwachsene gegenseitig einvernehmlich Schaden zufügen, ist das wie Rauchen deren Sache. Aber es muss doch nicht alles in die Schule, die nur ein begrenztes Zeitbudget hat. Da muss man natürlich mit lehren, dass man niemanden diskriminieren darf, aber die große Querschnittsaufgabe der Bildung muss die Förderung der Ehe aus Frau und Mann sein mit dem Ziel der Familiengründung durch Annahme von Kindern. das strebt die Mehrheit an, was für sich schon eine demokratische Legitimation ist und das sichert die Zukunft unserer Gesellschaft. Das wissen auch viele Schwule und Lesben, die oft dankbar sind, wenn die in einer guten Familie aufwachsen durften. 

Es ist aber heute oft so, dass die Sonderformen der Sexualität breitesten Raum bekommen während das, was die Mehrheit lebt oder gerne leben würde nur noch Rande erwähnt wird oder ganz ausgelassen wird. 

Ein Schelm wer da eine Absicht wittert? Ist dass keine massive Manipulation? 

Es kann sein, dass diese Sicht, die ich vertrete in einer demokratischen Abstimmung unterliegt. Aber im Rahmen der Meinungs- und Religionsfreiheit ist es erlaubt, dies zu vertreten und das zur Diskussion zu stellen. 

Die Homosexuellen- Bewegung hat auch etwas Schizophrenes. Der Wandel vom Hetero zum Homo ist was normales, darüber soll man reden. Man spricht von einer sexuellen Orientierung, die wandelbar ist. Aber dann heißt es wieder, Sexualität sei angeboren und nicht veränderbar. Bieten Christen Homosexuellen an, ihre sexuelle Orientierung zu hinterfragen, was, wenn es ohne Zwang geschieht durch Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit geschützt ist, kommt es zu massiven Protesten der Homoaktivisten, die schon zum Ausfall christlicher Veranstaltungen geführt hat. Da zeigt doch deren Ideologie ihre Fratze. Statt zu argumentieren wird ideoligisiert und es werden grundlegende Menschenrechte mit Füßen getreten. 






Homosexualität ist zunächst ein Symptom. Und Symptome können bei gleichen Phänotyp einen sehr unterschiedlichen Genotyp haben. Von daher kann ich es nicht ausschließen, dass es angeborene Homosexualität gibt. Aber dann darf man auch nicht ausschließen, dass es erworbene Homosexualität gibt oder Homosexuelle, die nicht glücklich über ihre Orientierung sind. 

Sie entscheiden durch die Behandlung meiner Frage, ob sie sich auf die repressive Seite der Diskussionsverweigerer stellen oder ob Sie Positionen in Debatten zulassen, die durch Grundrechte abgedeckt sind (Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit). 

Mit betsem Gruß, Felix Staratschek

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