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Donnerstag, 12. Januar 2017

NABU besorgt um Rüstungsaltlasten in NRW - Die Erblast mit der Altlast

Ich mache hier einen Facebookeintrag in einer Gruppe zur ÖDP-Politik für alle lesbar: 

Das bsw. kennen der Bundesvorstand der @ÖDP, wie Verantwortliche In Bayern: Bärbel Höhn, MdB, die Vorzeigefrau schlechthin von Bündnis 90/Die Grünen wurde am 18. Oktober 1999 lt. Pressemitteilung des NABU über gravierende Umwelt- und Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung am Detmolder Schießstand Hakedahl informiert, so Erich Neumann.

Auch wenn die Pressemitteilung schon älter ist, scheint diese nichts an Aktualität verloren zu haben.

NABU besorgt um Rüstungsaltlasten in NRW - Die Erblast mit der Altlast

Der NABU Landesfachausschuss Energie-Abfall-Chemie in Nordrhein-Westfalen (Naturschutzbund Deutschland) ist besorgt, dass die Sanierung von Rüstungsaltlasten in NRW nicht ordnungsgemäß erfolgt und hier Langzeitrisiken für Boden und Grundwasser schlummern. In einem Brief an NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn bittet Dr. Wulf Nägel, Vorsitzender des NABU-Landesfachausschusses, deshalb um die Beantwortung von acht Fragen, die die Situation der Rüstungsaltlasten klarstellen soll.
Anlass für die Anfrage waren Unregelmäßigkeiten und Verstöße auf zwei ehemaligen Schießplätzen im Kreis Lippe. 

Auf dem Schießplatz Detmold-Hakedahl, der bis 1994 von Niederländischen Truppen genutzt wurde, ließ der NABU Untersuchungen der Bodenbelastungen durch einen Sachverständigen durchführen. Das Gutachten wies hohe Konzentrationen der Schwermetalle Blei, Kupfer und Antimon nach. Sorge bereitet dem NABU die Tatsache, dass seit Mitte 1999 das Gelände als Reitplatz genutzt wird und dem Pächter erlaubt wurde, Munitionsreste selbst auszusieben. Eine Fortsetzung der "offenen Aussiebung" durch eine Entsorgungsfirma konnte mit Unterstützung des NABU vom Staatlichen Amt für Arbeitsschutz Detmold in letzter Minute gestoppt werden. Da der Pächter nicht über das Risiko in Kenntnis gesetzt wurde, besteht ein klarer Verstoß gegen Arbeitsschutzbestimmungen. Die Leistungen sollten mit 50.000 DM auf den späteren Kaufpreis angerechnet werden.
Beim ehemaligen Schießstand im Naturschutzgebiet Hiddesser Bent (Kreis Lippe) ermittelte der Gutachter ebenfalls hohe Kupfer-, Blei- und Antimonwerte, die nahelegen, dass auch hier keine sachgemäße Sanierung erfolgte.
Obwohl nach Aussage der Kreisverwaltung eine Räumung der Geschossreste durch den Kampfmittelräumdienst erfolgte, kommt das Gutachten zum Schluss, dass dort noch 70 bis 100 Tonnen Munitionsreste lagern.

Weitere Auskünfte und Unterlagen: Dr. Wulf Nägel, NABU-Landesfachausschuss Energie-Abfall-Chemie, Tel.: 0 22 61 - 2 96 36, Dr. Breuker, NABU-Landesfachausschuss Energie-Abfall-Chemie, Tel.: 0 52 31 - 30 09 20, Thorsten Wiegers, NABU NRW, Tel.: 02 81 - 3 38 35-14

Herausgeber: Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Nordrhein-Westfalen, Thorsten Wiegers (Pressesprecher), Am Lippeglacis 10, 46483 Wesel, Tel.: 0281/3383514, Fax: 0281/29700“

Frage von Erich Neumann:
Welche Faktoren spiel(t)en eine Rolle, dass diese Thematik dennoch im Sande verlief, obwohl sie bundesweit auch an anderen Militärstandorten besteht, fragt deshalb www.facebook.com/pages/Gesundheits-und-Umweltgefahren-beim-Verkauf-militärischer-Anlagen/1690614027824832?fref=ts, als reine non-profit Initiative zur Selbsthilfe, welche sich mit den, für Betroffene, Geschädigte und Opfer dort Eintretenden gegen die Gesundheits- und Umweltgefahren nach Verkauf militärischer Liegenschaften wendet, welche aufgrund deren unzureichender Sanierung trotz geflossener und versickerter EU-Konversionsmittel in Milliardenhöhe bestehen?
........

Was bitte ist seither geschehen, außer dass wir uns haben aufhetzen lassen, dass die Griechen angeblich Milliarden verschwendet hätten, welche jedoch im Moloch der Banken, Finanzindustrie, Großkapitalisten, etc. verschwanden? 

Wann also geht es daran, die hier im Lande, für das Versenken von Milliarden und die dennoch weiter bestehenden Gefahren für Menschenleben und Umwelt zur Rechenschaft zu ziehen und diese Missstände zu beenden?

Eine neue Dimension und beste Möglichkeit zur öffentlichen Wahrnehmung ist nun über das Engagement von Til Schweiger erreicht und dies womöglich ganz nah auch vor Ihrer Haustüre!
Unter Umständen kommen noch weitere Probleme auf den Schauspieler und das Land zu: durfte aufgrund der Verträge Deutschlands und Mitglied der NATO die Kaserne überhaupt verkauft werden? Im Weiteren, wie sieht es denn auf dem Gelände mit entsprechenden Kontaminationen aus? Man sollte sein Augenmerk hier bei diesem Projekt der Rommel Kaserne / Osterode einmal mehr auf diese Punkte legen und damit den Bogen weiter spannen, um exakt auf den Kernpunkt zu kommen, vor dem offensichtlich nicht einmal der Kontakt zu Vizekanzler Sigmar Gabriel wirklich schützt!

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