Samstag, 19. Mai 2018

Familienpolitik: EU muss den Neustart für die Zukunft schaffen statt die Familie zu ignorieren

Pressemitteilung

Brüssel, 15 Mai 2018

Am 15. Mai ist der Internationale Tag der Familie, 2018 mit einem Schwerpunkt der Vereinten Nationen "Familien und inklusive Gesellschaften". Die Familie ist der erste Ort der Inklusion, wo der Wert jedes Menschen in seiner Einzigartigkeit begrüßt werden kann. "Eine inklusive Gesellschaft beginnt mit der Familie: Die Familie ist die Lebenszelle der Gesellschaft und jede Gesellschaft braucht die Familie, um wirklich inklusiv zu sein".

 
Statt sich für Familien einzusetzen ist die Politik damit befasst,
unsere Gesellschaft umzuerziehen. Alles ist erlaubt und gut,
wenn man nur Kondome nutzt. Aufnahme im Juni 2017,
Statt Familienmainstreaming steht Gender Mainstreaming auf der
Tagesordnung und eine Sexualkisierung der Gesellschaft vom
Kindergarten an. 
 
(Bild und Text Felix Staratschek)


Der Präsident der FAFCE, Antoine Renard, hat heute auf einer Pressekonferenz im Europäischen Parlament die FAFCE-Resolution für einen demografischen Frühling vorgestellt, die vom Vorstand des Bundes auf seiner letzten Sitzung in Wien herausgegeben wurde. "Unsere Föderation wollte, wie er sagte, auf diese stille Notlage aufmerksam machen und eine Familienpolitik auf nationaler Ebene fordern, die wirklich den wesentlichen Beitrag der Familie zur Gesellschaft berücksichtigt".
http://fafce.org/index.php?option=com_content&view=article&id=472:fafce-vorstandsbeschluss-uber-den-demographischen-fruhling-fur-europa&catid=10:termine&Itemid=238&lang=de


Der Rat der Europäischen Union wird voraussichtlich nächste Woche seine Schlussfolgerungen zur Rolle der Jugend bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen annehmen. FAFCE nimmt positiv zur Kenntnis, dass der Rat sich endlich mit diesem dringenden Thema befasst. Dennoch ist es erstaunlich zu sehen, dass in diesem Dokument die Familienpolitik als Kernfrage und als Ausweg aus der Krise ignoriert wird.
http://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-8301-2018-INIT/en/pdf


Unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips ist es dringend erforderlich, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs diese komplexe Situation, den demografischen Winter, ernsthaft diskutieren. Die Mitglieder von FAFCE sind sich der großen anthropologischen Herausforderungen bewusst und betrachten die Familie als Schlüssellösung, den Ort, an dem das Leben zuerst willkommen ist, und den Neustartpunkt für die Zukunft.



Aus diesem Grund unterstützt die FAFCE nachdrücklich das Pro-Life-Gesetz, das von einer Bürgerinitiative in Polen vorgeschlagen wurde. 
FAFCE unterstützt auch die legitime Forderung von rumänischen Bürgern für ein Referendum über die Ehe. 
Aus diesem Grund hat er mit großer Besorgnis den Fall von Alfie Evans im Vereinigten Königreich und alle Versuche verfolgt, das Recht auf Leben jeder Person in der Welt zu gefährden. Aus diesem Grund ist FAFCE sehr besorgt über den Gesetzesvorschlag zur Legalisierung von Euthanasie in Portugal. Aus diesem Grund unterstützt FAFCE die "Love Both" -Kampagne in Irland voll und ganz, für ein klares Nein zum 8. Verfassungsreferendum vom 25. Mai: ein klares Nein zum Referendum, um ein klares Ja zum Leben zu sagen. https://loveboth.ie/


Lasst uns am Internationalen Tag der Familie feiern, was Familie wirklich bedeutet: die Grundzelle der Gesellschaft, aus der das Leben für die Zukunft unseres Kontinents entspringt. Lasst uns neu beginnen, indem wir dieser klaren Realität ins Auge sehen: kein EU-Mitgliedstaat verfügt über eine Ersatzgeburtenrate. Lasst uns echte Familienpolitik machen und auf unserem Kontinent wieder eine Kultur des Lebens einführen.


Kontakt:
Nicola Speranza, Generalsekretär
www.fafce.org



Die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa vertritt 22 nationale und kommunale Organisationen: wir geben den Familien aus katholischer Sicht auf europäischer Ebene eine Stimme. FAFCE hat partizipatorischen Status beim Europarat und ist Mitglied bei der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte.


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