NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen

NRW-Landtagswahl 2021: Gegen nächsten Lock-Down Stimme gültig für "Die Basis" einsetzen
RKI-Files zeigen, die Welt wurde aus reiner Willkür ohne Evidenz syn-corona-isiert. Es drohen neue Verträge und Regeln, mit denen alles noch schlimmer als erlebt wiederholt werden kann. Der durch eine "Verzehrstudie" spätestens seit 2007 der Bundesregierung bestätigt vorliegende pandemische Vitamin D-Mangel interessiert nicht mal Grüne und Linke, aber neuartige, gentechnische Injektionen werden seit 2020 von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken unterstützt. Unmengen an Geld wurden sinnlos verschwendet und den Menschen Schaden zugefügt. Vieles zum Thema finden Sie bei Gloria.tv: https://gloria.tv/Felix%20Staratschek . Nur wenn viele zur NRW-Landtagswahl sonstige Parteien wählen kann der Protest fruchten. Nur wenn Sie das mit allen Bekannten besprechen und digital dafür werben, kann dies eine Massenbewegung werden. Nur wer gültig eine "Die Basis" für seinen konstruktiven Protest wählt, kann sagen, dass er keinen Anteil an dem hat, was in Landtagen und Bundestag anstellen. Wahlenthaltung und ungültige Stimmen lassen die Mächtigen alleine durch ihre eigenen gültigen Stimmen weiter agieren. Nur gültige Stimmen können diese entmachten, so dass wir es bei jeder Wahl erneut versuchen müssen und unsere Stimme gültig einsetzen. Informieren Sie sich über Die Basis https://diebasis-partei.de/ Denn mit einer Stimme für CDU, CSU, SPD, FDP, Linken, AfD und Grünen, der Wahlenthaltung oder ungültigen Stimmen haben wir alle verloren, weil das dazu dient, das die Kräfte weiter agieren, die unser Land mit Panik überziehen und den Aufbau eines menschlichen Gesundheitswesen unterlassen. Weitere Infoseiten zu Corona sind unter Videos von mir auf Bitchute verlinkt. https://www.bitchute.com/channel/jpgOUrDd3rzd/ Bitte Bild mit rechter Maustaste anklicken und neues Fenster öffnen.
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Dienstag, 28. November 2017

AL bringt konstruktive Anregungen für die Verkehrspolitik in Radevormwald

Pressemitteilung

Im der Sitzung des Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald am 22.11.17 kamen von der Alternativen Liste (AL) zahlreiche Beiträge zur Verkehrspolitik. Für LKW- und Autofahrer forderte die AL eine klare Wegweisung beim Abzweig nach Oberdahl. Gerade größere Fahrzeuge könnten in Oberdahl schlecht wenden, wenn die versehentlich in diese Stichstraße geraten. Zunächst wurde dies vom Vertreter der Stadtverwaltung bestritten, man würde doch davon wissen, wenn es da Probleme gäbe. Dem trat Thomas Lorenz von der RUA entgegen, ihm sei ein Fall bekannt, er fahre die Straße nicht oft und sei kürzlich selber in Oberdahl gelandet. Der Ausschuss beschloss eine Beschilderung, die solche Fehlfahrten vermeide. 


Unter der Schwebebahn startet die Buslinie 626 in Wuppertal Oberbarmen nach Radevormwald. 


Sonntag, 19. November 2017

Licht und Schatten: Änderungen beim Busverkehr Wuppertal - Wupperorte - Radevormwald

Pressemitteilung

Licht und Schatten bringt der Fahrplanwechsel im Dezember 2017 für den Busverkehr in Radevormwald.

Positiv sei, so Felix Staratschek, Mitglied im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald, dass die OVAG an Vormittagen montags bis freitags 4 Busfahrten zwischen Radevormwald Grunewald und dem Stadtzentrum neu einführe. Damit würden nicht nur Busse der Linie 626 von Dahlhausen nach Herkingrade und Önkfeld verlagert, sondern es würden insgesamt für die Wupperorte mehr Fahrten angeboten.

Ein OVAG-Bus der Linie 626 in Vogelsmühle 


Aber die Art, wie die Verbesserung durchgeführt wird, hat laut dem AL- Politiker Felix Staratschek auch negative Folgen:

Samstag, 9. Juli 2016

ÖPNV- Radevormwald: Zum Nahverkehrsplan, zur Anbidung des Schulzentrum und regionale ÖPNV- Facebookgruppe

Sehr geehrte Damen und Herren!


Halten die Busse der Linie 626, die durch das Uelfetal fahren bereits an der Realschule, wie es im Verkehrsausschuss behauptet wurde? http://session.radevormwald.de/bi/to0040.php?__ksinr=1510


Da der Ratsherr Axel Michalides als Realschullehrer aus dem Lehrerzimmer heraus beobachten kann, was auf dem Buswendeplatz an der Realschule los ist, weiß er vielleicht mehr.
Auch der Ratsherr Fritz Ullmann ist fleißiger Busnutzer und müsste von seinen Fahrten her wissen, ob die Uelfetal- Busse über den Buswendeplatz an der Realschule fahren?
Da ich diese Fahrten von Wuppertal kommend immer an der Leimholer Mühle verlasse, habe ich da eine Wissenslücke.

Das Ansteuern des Buswendeplatz Realschule der durchgehenden Linienfahrten der 626 halte ich nicht für sinnvoll, da dies unnötig Zeit frisst und in den Schulferien auch nur sporadisch nachgefragt würde.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Bürgeranregung an den Oberbergischen Kreis und die Städte Wuppertal und Remscheid für einen besseren ÖPNV zwischen Radevormwald und Wuppertal und Remscheid

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald Bergerhof oeko . fjs @ googlemail . com
Damals Sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald, Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. , VRS- Abo-Kunde und ÖPNV Pendler

Bürgeranregung an den Oberbergischen Kreis und die Städte Wuppertal und Remscheid für einen besseren ÖPNV zwischen Radevormwald und Wuppertal und Remscheid.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit bitte ich Politik und Verwaltung im Oberbergischen Kreis sowie in den kreisfreien Städten Remscheid und Wuppertal als ÖPNV-Aufgabenträger sich für eine neue Struktur des ÖPNV zwischen Radevormwald und den benachbarten Großstädten einzusetzen und mit den betroffenen und beteiligten Verkehrsbetrieben in Verhandlung zu treten, um eine neue Buslinie zu ermöglichen, die drei akut bestehende Buslinien ersetzt und für alle zu einem leicht merkbaren Taktfahrplan fährt und den Menschen in den betroffenen Orte eine bessere Mobilität bietet, als diese mit den heutigen Buslinien geschaffen werden kann.

In der neuen Buslinie sollen folgende drei Linien aufgehen:
616 Wuppertal Oberbarmen - Wuppertal Beyenburg, Stadtwerke Wuppertal

626 Wuppertal Oberbarmen - Radevormwald, OVAG, DB-Rheinlandbus

671 Remscheid Lennep - Radevormwald, OVAG, Stadtwerke Remscheid

 
Ein Bus der Linie 671 erreicht die Haltestelle Lindbaumschule in Radevormwald


Hintergrund:

Die aktuelle Situation des ÖPNV hat viele Mängel.

Sonntag, 29. Januar 2023

Neue Busfahrten in Radevormwald und keiner weiß bescheid? Oder nur ein Druckfehler

 An die OVAG und den Rheinlandbus


Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Minifahrpläne, die die OVAG in den Bussen ausliegen hat und ins Internet stellt enthalten auf der Linie 626 montags bis freitags seit Dezember 2022 zwei neue Spätfahrten.  Demnach besteht um 23.58 und um 0.58 die Möglichkeit mit dem Bus von Radevormwald Richtung Wuppertal zu fahren. https://www.ovaginfo.de/minis1/626.pdf

Aber woher soll man das wissen?

Freitag, 23. August 2019

Radevormwald / Linie 626: Fahrplanverbesserungen für Bergerhof, Herbeck und Dahlhausen / Mehr Schüler im ÖPNV

Vorweg ein Vorschlag: Da die Busse der Linie 626 in Radevormwald zu Minute 00 in Rade ankommen wäre es sinnvoll alle Termine der Stadt zur Minute 5 0der 10 beginnen zu lassen, damit Teilnehmer gut den ÖPNV nutzen können und nichts verpassen. Die 626 ist die Linie die in Rade innerorts die meisten Menschen verbindet. Von daher sollte man sich an deren Fahrplan ausrichten.   

Ab 28.08.19 gilt ein neuer Busfahrplan der Linie 626.
An Schultagen gibt es weitere Fahrten zwischen den Wupperorten und Radevormwald.

Und der Grundtakt der Linie 626 wird wieder über Dahlhausen - Herbeck - Bergerhof geführt.


 

Leider hat die OVAG nicht den Vorschlag übernommen, die Önkfelder Busse am Vormittag mit den Fahrten der Linie 671 zu verbinden und so vormittags stündlich die Wupperorte über Önkfeld mit Radevormwald und Remscheid Lennep zu verbinden. Dadurch verzichtet die OVAG bei gleicher Fahrleistung auf viele Fahrgäste. Die Fahrt der Linie 671 käme zur Minute 04 in Grunewald an und könnte bis zur zur Minute 31 zurück fahren. Damit hätte der Busfahrer dort bis zu 27 Minuten Pause. Es wäre aber auch denkbar 10 Minuten eher von Grunewald nach Radevormwald  zu fahren und dann dort eine kleine Pause einzulegen, damit der Abstand zum Bus von Wuppertal 20 Minuten beträgt. Es wäre dennoch eine gute Verbindung von Herkingrade und Önkfeld nach Lennep oder auch Bergerhof und Herbeck. 

Und es wird Zeit, dass die Önkfelder Fahrten weitere Haltestellen bekommen: 
--Oberste Mühle (Im Einzugsbereich liegen die Jugendherberge, zwei Bildungshäuser und die Straße "Am Telegraph". 
--Heidt
--Fuhr
--Abzweig Remlingrade 
--Eistringhausen
Wie ist hier der Sachstand? 
Die Haltestelle Grunewald sollte heißen: 
"Grunewald - Wülfing-Museum" und es sollte für Fußgänger ein Leitsystem zum  Museum geschaffen werden. 
Besser als nach Grunewald zu fahren wäre es die Önkfelder Busse zum Wuppermarkt zu führen. Auf dem Parkplatz können  Busse gut wenden. 

Somit kann ich als sachkundiger Bürgerder AL im Verkehrsausschuss wieder zwei Erfolge melden, die zwar nicht so weit gehen, wie gehofft, aber immerhin fahren die Busse der 626 wieder im alten Takt durch Bergerhof, Herbeck und Dahlhausen und es werden wesentlich mehr Schüler per ÖPNV befördert.
Kommt hinzu dass das Einsparen von Steuergeld durch die Ausschreibung des Schulbusses erreicht wurde, wobei die AL anstelle des Schulbusses lieber einen ÖPNV- Ortsbus gesehen hätte, wofür leider die Unterstützung durch andere Fraktionen fehlte. 

Aber damit bleiben Themen aktuell, für die die AL sich weiter einsetzen wird.

Freitag, 21. Juli 2017

Baustellen- ÖPNV- Infos zur Linie 626 zu spät und unvollständig - Kein Ersatzverkehr für zahlreiche ausfallende Haltestellen

Ab Monatg den 24.78.17 wird die Linie 626 die Haltestelle Vogelsmühle gut zwei Wochen nicht bedienen. Nur die Linie 659, die zum Jahresende eingestellt wird, wird dann Dahlhausen und Vogelsmühle mit ihren wenigen Fahrten erschließen

Felix Staratschek
Sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald
Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. ​
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
02195/8592


S​ehr geehrte Damen und Herren!



Wie früh muss man eigentlich Fahrgäste informieren?
Wo ist der Ersatzfahrplan​ für die Buslinie 626​ während der Baustellenzeit auf dem Landstraßen L 81 und L 414?

Die folgenden Fragen ​und Anregungen ​müssen am Montag den 24.07.17 vorrangig​ von der Stadt Radevormwald und den Verkehrsbetrieben​ abgearbeitet werden, um die negativen Folgen für die Fahrgäste so schnell wie möglich zu begrenzen.

Warum keine zusätzlichen Haltestellen an den Dörfern und Hofschaften, die durchfahren werden? (Eistringhausen, Abzweig Remlingrade, Fuhr, Önkfeld, Heidt (könnte man auch Mans-Feld nennen), oberste Mühle)

Warum keine Haltestelle auf der Keilbecker Straße am Siedlungsweg und an der Kreuzung Keilbecker Straße / Kirchstraße (für den Wuppermarkt)?
​Diese Haltestellen sind auch für die künftig über Önkfeld geplanten Busfahrten sehr wichtig, da die von Önkfeld kommenden Busse die analoge Haltestelle am Schröderweg nicht bedienen. Evangelische Kirchengemeinde und das Altenheim "Haus Thiele" sind hier zentrale Anlaufpunkte, die optimal mit dem ÖPNV erschlossen werden sollten. ​
Warum kann während der Baustelle das Tor zum Wuppermarkt in Vogelsmühle nicht tagsüber geöffnet werden, damit der Fußweg für die Fahrgäste erträglich bleibt?

Samstag, 1. Oktober 2016

AL: Fragen und Anregungen zum ÖPNV in Radevormwald / Antworten der OVAG und Richtigstellungen

Antwort der OVAG:
Die Alternative Liste regt an, dass die Verwaltung mit den Verkehrsträgern der Linien 339 und 134 in Verbindung tritt, mit dem Ziel, diese Linie statt am Busbahnhof am Buswendeplatz des Schulzentrums enden zu lassen. Die Linie 339 verkehrt von Hückeswagen nach Radevormwald, bei vereinzelten Fahrten auch bis Schlagbaum. Die in Radevormwald Busbahnhof endenden Fahrten der Linie fahren größtenteils direkt weiter auf den Linien 626 bzw. 671. Eine Verlängerung der Linie zum  Schulzentrum ist daher nicht möglich. Darüber hinaus besteht für die Linie 339 in Hückeswagen eine Anschlussverbindung zur Linie 336, Gummersbach-Remscheid-Lennep.

Anmerkung von Felix Staratschek: 

Ich weiß nicht wie die OVAG zu der Aussage kommt, dass die Busse größtenteils auf den Linien 626 und 671 weiter fahren. Nur die de fakto Überführungsfahrten vom Busdepot in Hämmern fahren von Hückeswagen zum Betriebsbeginn, zur Tagesmitte und zum Betriebsende durch. Seit die OVAG das Busunternehmen "Der Radevormwalder" übernommen hat, hat die OVAG montags bis freitags im liniendienst Busse ihrer Rader Tochter im Einsatz. Obwohl die ein OVAG- Logo tragen, steht an jeder Frontscheibe ein Hinweis "Im Auftrag der OVAG". Fakt ist auch, dass früher die letzte Fahrt von Wuppertal täglich gegen 23 Uhr weiter nach Hückeswagen fuhr, was heute nur noch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen der Fall ist. Entweder kennen der Verantwortlichen der OVAG die Verhätnisse im eigenen Haus nicht oder die verbreiten bewusst Falschaussagen. 

Fakt ist, die Fahrten, die von der 339 auf den Linien 626 und 671 weiter fahren, bedienen entweder die Haltestelle Hermannstraße oder die fahren über die Mühlenstraße, so dass diese das Schulzentrum mitbedienen. Das es einige durchgehende Fahrten gibt, von denen das OVAG- Kursbuch nur 2 am Wochenende nennt, ist kein Hindernis die anderen fahrten soweit wie möglich zum Schulzentrum zu verlängern. Die Aussage der OVAG, eine Verlängerung zum Schulzentrum sei nicht möglich ist daher mindestens eine grob fahrlässige Falschaussage. 

Samstag, 9. Dezember 2017

ÖPNV an den Wupperorten / Fahrplan für Fahrten von Önkfeld nach Radevormwald und zum Wuppermarkt

Tipps zur Nutzung der Busse der Linie 626 für Önkfeld und die Wupperorte. Im Bild die Linie 626 vor der Haltestelle Vogelsmühle.


Der Fahrplan zwischen Radevormwald, Önkfeld, Herkingrade und Dahlerau am montags bis freitags am Vormittag (Linie 626)

Darunter der Fahrplan zwischen Dahlhausen Grenze und Remscheid Lennep Bahnhof (Linie 669). Hier werden 6 Fahrten pro Richtung . am Tag angeboten. Allerdings fahren die nicht immer von der gleichen Straßenseite ab und bei einigen muss in Grünental Umgestiegen werden. Von Dahlhausen West kann man auch mehrmals nach Beyenburg fahren, je nach Ziel ist das attraktiver, als mit der 626. Die Nachmittagsfahrten nach Önkfeld bringen keine Synergien durch Umsteigen und sind deshalb nicht dargestellt und hier zu finden in den Ausschussunterlagen: http://session.radevormwald.de/bi/vo0050.php?__kvonr=2773&voselect=1965

Fahrplan werkatgs (Mo-Fr)
Auszug aus den Vormittagsfahrten der Linie 626, 
darunter ein Auszug aus der Linie 669 mit den Fahrten nach Dahlhausen Grenze. 

Rade 6.18 6.48 7.22 8.38 9.18 9.38 10.18 10.38 11.18 11.38
Wuppermarkt    I 6.49 7.33 8.49    I 9.49    I 10.49    I 11.49
Dahlerau
Post an
   I
   I
7.05
n.Wt
7.35
n.Wt
8.55*
n.Gru.
   I
   I
9.55*
n.Gru
   I
   I
10.55*
n.Gru
   I
   I
11.55*
n.Gru
UMSTEIGEN

UUU UUU UUU

UUU

UUU

UUU
Dahlerau
Bahnhof ab
   I
   I
v.Wt
7.11
v.Wt
8.11
v.Gru
9.11
   I
   I
v.Gru
10.11
   I
   I
v.Gru
11.11
   I
   I
v.Gru
12.11
Herkingrade    I 7.15 8.15 9.15    I 10.15    I 11.15    I 12.15
Önkfeld 6.27 7.19 8.19 9.19 9.27 10.19 10.29 11.19 11.29 12.19
Herkinrade 6.31    I
   I
   I
   I
   I
   I
9.31    I
   I
10.31    I
   I
11.31    I
   I
Dahlerau
Post
6.35
n.WT
   I
   I
   I
   I
   I
   I

9.35
n.Wt
   I
   I
10.35
n.Wt
   I
   I
11.35
n.Wt
   I
   I
UMSTEIGEN UUU




UUU
UUU
UUU

Dahlerau Bf.

v.Wt
6.41
   I
   I
   I
   I
   I
   I
v.Wt
9.41
   i
   i
v.Wt**
10.41
   I
   I
v.Wt**
11.41
   I
   I
Wuppermarkt6.43   I   I   I9.43   I10.46   I11.46   I
Radevorm-
wald
6.577.308.309.309.5710.3011.0011.30120012.30
                                                                                                         
Rs. Lennep
Bahnhof
6.43
n.Bey.
v.Bey.7.4113.33
n.Bey.
14.23
n.Bey.
15.23
n.Bey.
16.43


Dahlhausen Grenze
Ri. Grünental


6.59




13.43


14.43


15.43




Dahlhausen Grenze
Ri. Frielingh.

7.018.03


17.03


Grünental an


13.46
Umst.
14.46
Umst.
15.46
Umst.




Grünental ab

***13.5414.5415.54***


Rs. Lennep
Bahnhof

7.238.3314.1315.1316.1317.33



* = Ausstieg oder Umstieg auch in Keilbeck möglich, theoretisch kann auch in Grunewald umgestiegen werden. Wenn der Fahrer es erlaubt kann man auch im Bus sitzen bleiben, wenn der von Grunewald zum Wendekreis fährt.
** = Diese Fahrten aus Wuppertal fahren über die Keilbeck, so dass auch dort von Önkfeld nach Radevormwald umgestiegen werden kann.
*** = Im Fahrplan der Stadtwerke Remscheid wird nicht deutlich ob die Fahrt in Grünental hält. Sollte das der Fall sein, fährt die da zur Minute 0 ab, vorher zur Minute 54 kommt ein Bus der 669 aus Beyenburg.  



UUU = Umstieg in die Fahrt der Gegenrichtung

Um 9.27 und 10.27 Uhr kann man von Önkfeld über Herkingrade zum Wuppermarkt fahren.
Rückfahrten sind um 10.49 und 11.49 Uhr. Es besteht also eine Stunde Zeit in Ruhe einzukaufen und den Weg zwischen Haltestelle und Wuppermarkt zu schaffen.

Die gesamte Fahrplantabelle als Entwurf finden Sie in Unterlagen zum Verkehrsausschuss. Bitte prüfen Sie, wenn Sie die Angaben des Entwurfes sehen, ob die mit dem umgesetzten Fahrplan übereinstimmen. Es gibt wenige Abweichungen um weniger Minuten. In dem hier gedruckten Plan wurden alle Zeiten mit dem Fahrplanbuch der Stadtwerke Remscheid nachgeprüft. Trotzdem sind alle Angaben zur Sicherheit ohne Gewähr.

Ein Service von Felix Staratschek, damit der Busverkehr schneller angenommen wird.
Sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss
www.alternative-liste-radevormwald.de
Mitglied bei PRO BAHN e.V. (Fahrgastverband)
www.pro-bahn.de
www.probahn-nrw.de

Mittwoch, 24. Mai 2017

Vorschläge zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 für Remscheid, Radeveormwald und Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren!

Für den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 mache ich folgende Vorschläge für die Stadtwerke Remscheid und deren Partner OVAG und Rheinlandbus im ÖPNV: 

1. Der NE 19 nimmt seinen Betrieb in Richtung Radevormwald um 20.52 am Bismarckplatz in Lennep auf. 
Für Pendler mit Nachtschicht in Radevormwald ist die letzte Fahrt der Linie 671 zu früh und die erste Fahrt des NE 19 zu spät. Es ist deshalb notwendig, dass der NE 19 seinen Betrieb im Takt in Lennep wenige Minuten vor 21 Uhr beginnt. 

Bald alleine an den Wupperorten, die Linie 626, hier nahe der Haltestelle Vogelsmühle


2. Die letzte Fahrt des NE 19 hat jeweils auf der letzten Rückfahrt von Radevormwald keinen Zuganschluss in Lennep nach Solingen. Es wäre daher sinnvoll die letzte Fahrt des NE 19 einen anderen Weg zu führen: 
Lennep Bf. - Schwelmer Straße - Dahlhausen Brücke - Uelfetal - Radevormwald. 
Der Bus fährt über die Mühlenstraße und Telegrafenstraße zur Kaiserstraße und biegt dort sofort nach Lennep ab. Der Busbahnhof wird mit dieser letzten Fahrt nicht mehr bedient, um Zeit zu sparen. In Lennep fährt der letzte NE 19 von Radevormwald kommend direkt über die Ringstraße zur Trecknase. Das Auslassen des Busbahnhof in Radevormwald und der Rückfahrt üb er den Lenneper Bahnhof gibt der letzten Fahrt des NE 19 genug Zeit, über die Haltestelle Dahlhausen Wupperstraße gut 4000 weitere Anwohner zu erschließen. Sonntags bis Donnerstags bekommen so die Wupperorte von Radevormwald eine Verbindung um 23.54 ab Lennep Bf, Damit kommen die Menschen in den Wupperorten künftig noch eine Stunde später von Remscheid und Wuppertal nach Hause. Nach Freitagen und Samstagen wäre das die Fahrt um 1.54 Uhr. 

2a) Samstags fährt der Rheinlandbus nach Mitternacht eine weitere Spätfahrt von Wuppertal nach Radevormwald. Würde dessen Rückfahrt um ca. 10 Minuten verschoben, könnte vom NE 19, der samstags um 0.16 Uhr am Friedrich Ebert Platz startet in die Rückfahrt nach Dahlhausen und Beyenburg umgestiegen werden. Die Stadtwerke Remscheid sollten daher den Rheinlandbus bitten, umgehend die Rückfahrt zu verlegen, damit es durch die Synergien zwischen dem NE 19 und der Nachtfahrt der Linie 626 zu mehr Fahrgästen auf beiden Linien kommt. Selten kann man durch eine Verschiebung einer Fahrt um nur 10 Minuten soviel zusätzlichen Nutzen schaffen. Durch eine Verschiebung nach hinten verpasst niermand, der einen älteren Fahrplan hat die Nachtfahrt der Linie 626. Bei den Zuganschlüssen in Oberbarmen ist genug Spielraum für diese Verschiebung, unnötig lange Wartezeiten werden verkürzt, was den ÖPNV sogar attraktiver macht. 

2b) Die letzte Fahrt des NE 19 fährt nicht nach Radevormwald. Hier wäre es sinnvoll, diese als Bedarfsfahrt nur zum Aussteigen anzubieten. D.h. der Bus fährt nur nach Radevormwald oder den Wupperorten, wenn ein Fahrgast mit dem Reiseziel im Bus sitzt. Zusammen mit dem folgenden Vorschlag zur Linie 669 würde das die Wupperorte und den ÖPNV deutlich aufwerten.

Ein Bus der Linie 626 wirbt mit Motiven eines schönen Ausflugzieles an dieser Linie, die Klosterkirche in Wuppertal Beyenburg


3. Leerfahrten auf der Linie 671 sollen als Linienfahrt über Kräwinkler Brücke geführt werden. Das heißt, die Fahrt beginnt auf der B 229 an der Wagenhalle und bedient alle Haltestellen auf dem Weg nach Radevormwald über Kräwinkler Brücke. Da ist mir akut eine Fahrt an Sonntagen bekannt, wenn die Stadtwerke die OVAG ablösen, fährt ein Bus der Stadtwerke am frühen Nachmittag leer nach Radevormwald. Die Fahrt könnte als Nebenlinie der 671 geführt werden. Sollte es weitere Leerfahrten der Stadtwerke und OVAG geben, sollten diese auch diesen Weg nehmen. 

(Auch auf der Linie 626 fährt gegen 19.30 Uhr ein Bus ohne Fahrgäste leer von Radevormwald weg, es wäre zu prüfen, ob diese Fahrt ins Depot noch Erschließungsaufgaben übernehmen könnte, z.B. zur Fahrt über Önkfeld und Herkingrade oder von Dahlhausen über Grünental nach Lüttringhausen.)

Kleinere Verbesserungen können die Linie 671 und den NE 19 deutlich attraktiver machen


4. Durch den Wegfall der Linie 659 wird Frielinghausen abgehangen. Nach meinem Kenntnisstand ist die Linie 669 auch sehr schwach ausgelastet. Ich schlage daher vor, die Linie 669 künftig folgende Strecke fahren zu lassen: 

Lennep - Hackenberg - Halle - Lusenbusch (Tierheim) - Cluse - Frielinghausen - Hardtbacher Höhe - Dahlhausen Hardtstraße West - In der Hardt - Grünental - Beyenburg. 

Dieser Linienweg erschließt optimal Frielinghausen, streift am Westrand Dahlhausen, biegt aber sofort nach Grünental ab. Die optimale Erschließung von Frielinghausen klappt nur, wenn man ein kurzes Stück über Radevormwald fährt. Mit der Haltestelle am Westrand von Dahlhausen bekommen die Wupperorte immer noch eine Busverbindung nach Lennep. Für die Dahlhausener ist diese Haltstelle genauso attraktiv, wie die Haltestelle Dahlhausen Brücke. Auch von Vogelsmühle ist eine Straßenzuwegung, so dass es viele Leute nicht weiter zu dieser Haltestelle haben, als viele Radevormwalder in der Nordstadt oder an der Ispingrader Straße. Die Stadtwerke Remscheid könnten durch einige neue Schlenker der Linie 669 das Fahrgastpotential von Dahlhausen und Frielingsdorf weiter erschließen. Da die 669 öfter fährt, als die 659, könnte das sogar zu Fahrgastzuwächsen führen und die Linie 669 wirtschaftlicher machen. 

Ich bin einen Nachmittag auf allen Fahrten der Linie 659 zwischen Lennep und Herkingrade gependelt um mich mit Busfahrern und Fahrgästen zu unterhalten und um mir ein Bild von der Situation zu machen. Frielinghausen hat das höchste Fahrgastaufkommen und war bei fast jeder Fahrt frequentiert. Die Fahrgäste waren oft älter und sagten, es würde diesen große Probleme bereiten, wenn der Bus wegfällt. Und ich bin mir sicher, das jüngere Fahrgäste gewonnen werden können, wenn da die Linie 669 im Takt das Dorf erschließt. Mein Vorschlag erschließt auch Hakenberg, Halle und Dahlhausen mit, so dass die Linie optimal die Orte zwischen Lennep und Beyenburg erschließen würde und wesentlich mehr Fahrgäste als heute in der Linie 669 säßen. Die umwirtschaftlichen Ringfahrten der Linie 659 über den Hackenberg könnten entfallen, wenn die Linie 669 stündlich diese Siedlung bedient.

5. Die Linie 671 muss besser an die S 7 abgestimmt werden. Alle Frühexpresse von Lüttringhausen, dem Hackenberg und Radevormwald verpassen knapp die S 7 - Züge nach Solingen und Wuppertal. Damit verzichten die Stadtwerke auf viele Fahrgäste, da wegen weniger Minuten viele Arbeitsplätze so mit dem ÖPNV nicht zum Schichtbeginn erreicht werden können. Ich schlage daher vor, die Frühexpressfahrten um wenige Minuten vorzuziehen. Die Fahrt vom Hackenberg könnte bereits an der Trecknase beginnen und einige Haltestellen auf der Ringstraße bedienen. Auch dort wohnen Leute, die froh sind bei Regenwetter nicht zum Bahnhof laufen zu müssen. Die Busse die Vom Depot zu den Linienanfängen fahren sollten auf ihren Weg dorthin alle Haltestellen bedienen, die diese passieren. Auf der Ringstraße zwischen Trecknase und Rader Straße könnten für diese Frühfahrten neue Haltestellen eingerichtet werden. Das gleiche gilt für die letzten Fahrten ins Depot, die dann auch über die Ringstraße fahren könnten. Ich genieße jeden morgen die umsteigefreie Verbindung von Lennep nach Hasten und nutze die Zeit zur Zeitungslektüre, so dass ich die Umwege des Frühexpress gut verschmerzen kann und die Zeit nicht verloren ist. Aber es ist das eine in einem Bus gemütlich zur Arbeit zu fahren, als auf einen Bahnsteig im Winter 19 Minuten zu frieren, weil die Fahrt nicht 5 Minuten eher angeboten werden kann. Auch eine Pause im Bus um einen Anschluss abzuwarten ist nicht so schlimm, wie sinnloses rumstehen auf dem Bahnsteig, weil die Abstimmung zwischen Bus und Bahn gegen 5 Uhr morgens in Lennep nicht besteht.

6. Die Busse nach Radevormwald sollten, wenn die am Kreishaus stehen von unten in die Haltestelle reinfahren und mit den Türen zum Kiosk hin parken. dann stehen die Busse vor dem Wartehäuschen und der Fahrer hat Blickkontakt zu den Bussen der Linien 654 und 655, so dass die Anschlüsse sicherer werden. Außerdem können dann die Fahrgäste den Wetterschutz nutzen. 

7. Ich weise noch mal darauf hin, dass bei pünktlicher Ankunft zur Minute 15 im Remscheider Hbf. es sinnvoll ist, dort zur Minute 20 zwischen nach 21 bis 23 Uhr (am Wochenende noch 2 bis 3  weitere Fahrten) mit dem NE 19 weiter zu fahren, der ganz Lennep und Radevormwald erschließt. Es wäre sinnvoll, auf diesen Anschluss in gedruckten Fahrplänen besonders hinzuweisen, da viele die Anschlüsse nicht kennen und im Zug bis Lennep durchfahren, wo die Anschlüsse nach 21 Uhr schlechter und die Fußwege weiter sind. Ich will den Zug nach Lennep nicht leer machen, wer in Bahnhofsnähe wohnt und da sein Auto hat und bei Verspätung ist die Durchfahrt bis Lennep sinnvoll. Aber es könnten so alleine durch Wissensvermittlung weitere Fahrgäste gewonnen werden, die nicht wissen, dass diese durch Umsteigen am Remscheider Hbf entweder im Dunklen näher an ihre Haustüre gebracht werden oder nicht so lange auf die Weiterfahrt mit dem NE 19 nach Radevormwald im Freien warten müssen, in dem diese bereits am Hauptbahnhof einsteigen könnten, um dann gemütlich sitzend  nach Radevormwald zu fahren, statt sich in Lennep 30 Minuten die Füße in den Bauch zu stehen. Ein Infokasten im Fahrplanbuch der Stadtwerke und Linienfahrplanen  unter dem Fahrplan der S 7 und unter dem Fahrplan des NE 19 und der Linie 671 könnte die Fahrgäste auf den Anschluss am Remscheider Hbf. hinweisen. Ich habe diesen Anschluss auch jahrelang nicht bemerkt. 

Ich würde mich freuen, wenn ich einige dieser Vorschläge im neuen Fahrplan wieder fände.      

Mit bestem Gruß, 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald für die Alternative Liste (AL)
Mitglied im Fahrgastverband Pro Bahn e.V. www.probahn-nrw.de 
ÖPNV- Abo- Kunde
Bergisches Büro für ökologische und demokratische Politik

Freitag, 24. März 2023

Leserbrief: Radevormwalder Bürgerbus braucht mehr Fahrer und Fahrten

 Betrifft:

und

Der Rader Bürgerbus steht doch die meiste Zeit des Tages ungenutzt abgestellt. Von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr wird der Wagen genutzt, ein guter ÖPNV fährt aber von 4 Uhr Morgens bis Mitternacht gut 20 Stunden, der Bürgerbus kommt mit Fahrpausen nur auf  9,5 Stunden. Und da es nur ein Wagen ist, kann der beim Versuch die ganze Stadt zu bedienen auf keiner Linie ein tägliches gleichbleibendes Angebot fahren. 

Und der Bürgerbus fährt zu Zeiten, wenn die meisten Menschen arbeiten müssen und nicht als Fahrer infrage kommen. Wie wäre es wenn der Bürgerbusverein darum bittet, dass sich Fahrer melden (das bezieht sich auf das Menschsein, also sind auch Frauen und Diverse angesprochen), die nur wenig Zeit pro Tag oder Woche einbringen können aber doch eine Leistung sicher bringen können? 

Lehrer haben meist um 8 Uhr Schulbeginn, die könnten doch einmal die Woche um 6 Uhr Frühfahrten beim Bürgerbus fahren. Wenn alle Schulen da mitmachen würden, müsste jeder Lehrer weniger als einmal im Monat fahren.

Mittwoch, 2. November 2016

Vorschläge für die Zukunft des ÖPNV in Radevormwald

Bedingt durch Urlaub und Spätschicht konnte ich an der Arbeitsgruppe zum Nahverkehr nicht teilnehmen und nur schriftlich mich an dem Verfahren beteiligen. Viele meiner Vorschläge sind ganz oder in Ansätzen in ein Papier mit engeflossen, dass Forderungen Radevormwalds für den Nahverkehrsplan des Oberbergischen Kreises enthält. Diese Forderungen sind zu begrüßen, da diese bei Umsetzung den ÖPNV deutlich verbessern würden. Leider fehlt es zum Teil am Feinschliff der Forderungen sowie an einigen Hinweisen zur Umsetzung. Denn Papier ist geduldig und von dem, was im aktuellen Nahverkehrsplan für Radevormwald vorgeschlagen wurde, ist nichts umgesetzt worden.

Im folgenden Text habe ich daher meine Vorschläge für den Nahverkehrsplan im Oberbergischen Kreis zusammen gefasst. Diese können auch dann angestrebt werden, wenn die nicht ausdrücklich im Nahverkehrsplan stehen. Evt. können Fraktionen, die auch im Kreistag vertreten sind daraus noch eigene Anträge machen, um etwas für die Menschen in Radevormwald zu erreichen.   

​Vorschläge zum Nahverkehrsplan des Oberbergischen Kreis für Radevormwald und den Verkehr mit den Nachbarorten
Formuliert von Felix Staratschek



​1.) Die Aussagen zur Lage Radevormwalds werden wie folgt umformuliert:

Samstag, 25. Juli 2020

Felix Staratschek (AL) unterstützt Idee von Johannes Mans: Bahnreaktivierung brächte Vorteile für Radevormwald / Linienreform des Busverkehrs und Bedarfsfahrten zur Landwehr sind vorrangig

Pressemitteilung

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

Felix Staratschek (AL) unterstützt Idee von Johannes Mans:  Bahnreaktivierung brächte Vorteile für Radevormwald
Linienreform des Busverkehrs und Bedarfsfahrten zur Landwehr sind vorrangig 

Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt begrüßt die Überlegungen, die Eisenbahnstrecke Richtung Radevormwald zu reaktivieren. Dafür gebe es mehrere Varianten, die geprüft werden müssten. Für Radevormwald und Wuppertal hätte die Reaktivierung den Vorteil, dass es für den Schienenverkehr Bundesmittel gibt, während man einen Busverkehr selber finanzieren muss. Und durch die höhere Attraktivität der Schiene können mehr Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV bewegt werden.

Der Vorteil der Wupper-Talbahn ist, dass dort die Schienen noch liegen. Zwischen Oberbarmen und der Papierfabrik Erfurt wurden die Gleise noch in den 90er Jahren für die Güterzüge erneuert, hier könnte daher das Gleis für eine Reaktivierung noch in einem sehr guten Zustand sein. 

Denkbar wäre eine Elektrifizierung der Strecke. Dann könnten Züge, die bisher in Oberbarmen oder Wuppertal Hbf enden bis Beyenburg oder Wilhelmstal verlängert werden. Das würde helfen, Zugkapazitäten im Tal zu schaffen, da Standzeiten in den Bahnhöfen auf der Hauptstrecke vermieden werden. Die Regiobahn Düsseldorf - Mettmann werde in wenigen Jahren elektrisch verkehren und die Verlängerung nach Wuppertal ist schon in Planung. Auch die Regionalbahn von Köln endet heute in Oberbarmen und könnte Richtung Beyenburg verlängert werden. 

Denkbar wäre auch eine Kombination mit der S 7. Bis zur einer neue Haltestelle im Betriebsbahnhof Rauental könnten die zwei Triebwagen von Wuppertal Hbf kommend in Doppeltraktion fahren und dort durch Flügelung getrennt werden. Ein Zugteil fährt nach Remscheid weiter, eines Richtung Beyenburg. Der Vorteil dieses Konzeptes ist, dass für beide Züge, da diese im Verband fahren, zwischen Hauptbahnhof und Rauental nur einmal die Trassenpreise abverlangt werden.   


Die Reaktivierung kann in Schritten erfolgen, indem zunächst die Strecke bis Beyenburg Reaktiviert wird. Dabei stellt sich aber die Frage, wie der Verkehr zwischen Bus und Bahn aufgeteilt wird. In Beyenburg wären heute zwischen Bus und Bahn längere Wege nötig. Zwischen Beyenburg und Öhde können fast alle Bushaltestellen durch Bahnhaltestellen ersetzt werden, so dass die Buslinie 616 entfallen kann und die Buslinie 626 gekürzt werden kann. Die Verknüpfung von Bus und Bahn sollte in Wuppertal Kemna stattfinden. Die Buslinien 626 würde dann verkürzt, was hier mehr Fahrten zwischen Kemna und Radevormwald möglich machen würde, die Buslinie von 669 von Lennep würde bis hierher verlängert. In Kemna besteht eine Buswendeschleife und die Busse könnten dann an der Straße Richtung Beyenburg halten mit extrem kurzen Weg zu den Schienen neben der Straße. Gleichzeitig würden die Busse so dafür sorgen, dass die Papierfabrik Erfurt und die Siedlung Brambecke an den ÖPNV angebunden blieben, da diese nicht von der Schiene bedient werden.  

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So ähnlich wie hier in Bad Berleburg können Bus und Bahn in Kemna
mit kurzen Wegen verknüpft werden. (Foto: Felix Staratschek)

Solange die Züge in Beyenburg enden, so Staratschek, bliebe der Rest der Strecke frei für die Museumsbahn und den Draisinenverkehr. Sollte sich jedoch eine Reaktivierung bis Dahlhausen oder Wilhelmstal als möglich erweisen, sei der Nutzen einer modernen Bahn viel wichtiger, als der  akut stattfindende touristische Verkehr. Ein Museumszug könnte auch auf andere Strecken ausweichen, wie die Schleifkottenbahn in Halver, die Talbahn in Ennepetal zur Klutterthöhle oder auf die Strecke des Müngstener unter Einbeziehung der Güterbahn nach Bliedinghausen. Denn eine Fahrt von Solingen über die Müngstener  Brücke nach Remscheid Bliedinghausen würde auf der zweigleisigen Strecke zwischen die Triebwagen passen, auf einer eingleisigen Strecke ist das nur möglich, wenn diese genug Ausweichstellen hat.

Felix Staratschek hat sich dem Verein Wupperschiene angeschlossen, um durch die Mitgliedschaft einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Eisenbahn in Radevormwald beizutragen. Aber sein Ziel bleibt immer die Optimierung des ÖPNV als wichtige Grundlage für eine hohe Lebensqualität und einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Allerdings hatte er es nicht erwartet, dass die ÖPNV-Reaktivierung der Bahn in Radevormwald so schnell auf die Tagesordnung kommt. Aber die u.a. von Bürgermeister Johannes Mans angestoßene Initiative trägt seine volle Unterstützung. 

Aber bei allen Plänen für die Schiene dürfe das Naheliegende nicht vergessen werden, der aktuelle Busverkehr. Dessen gewachsene Struktur sei für viele nicht mehr attraktiv und würde manches Verkehrsbedürfnis nicht bedienen. Die OVAG, die Stadtwerke von Remscheid und Wuppertal und der DB-Rheinlandbus müssten an einen Tisch geholt werden, damit diese zusammen eine neue Buslinie schaffen, die die Linien 671, 616 und 626 ersetzt und im S-Bahn Takt alle 20 Minuten fährt und einen klaren und weitgehend einheitlichen Linienverlauf hat. 

So soll der Linienverlauf aussehen: 
Von Lennep nach Radevormwald und weiter über die Kaiserstraße bis zur Uelfe Wuppertal Straße. Über diese mit den Haltestellen Dahlienstraße, Rosenstraße, Uelfestraße, Nordstadt, IV. Uelfe nach Önkfeld. 
Von dort weiter nach Herkingrade und über die Keilbeck und den Wuppermarkt nach Dahlhausen.
In Dahlhausen muss der Bus wenden und fährt wie die 626 nach Wuppertal. Stadt über die Keilbeck eine Schleife zu fahren, gibt es nach diesem Konzept die Stichfahrt nach Dahlhausen mit Halt am Wuppermarkt.

Die Vorteile: 
1. Die heutigen Önkfelder Fahrten fahren heute am Wuppermarkt vorbei. Mit der neuen Linienführung fahren alle Busse von Önkfeld, Herkingrade und Dahlerau auch zum Wuppermarkt. 
2. Von den Wupperorten kommt man ohne Umsteigen nach Lennep und das viel häufiger als es früher die eingestellte Linien 659 gefahren ist. 
3. Für alle Pendler kommt der ÖPNV deutlich näher an das Industriegebiet. 
4. Alle wichtigen Orte sind mit einer Linie und einem Fahrplan verbunden, so dass die Nutzung leichter und attraktiver ist. 
5. Reiseströme überlappen sich, während heute Richtung Endstation die Fahrgastzahlen abnehmen, steigen nun in den von Lennep kommenden Bus ab Herbeck die Fahrgäste zu, die ins Industriegebiet oder in die Wupperorte wollen. Die unproduktiven Paralellfahrten der Linien 626 und 671 zwischen Herbeck und Radevormwald entfallen. 
6. Der Osten Radevormwalds wird besser an Lennep angebunden. 

Bei Aufnahme des Zugverkehrs von Beyenburg nach Wuppertal kann diese Buslinie in Kemna enden. Bei einer weiteren Reaktivierung der Strecke wäre der Bahnhof Dahlhausen der optimale Endpunkt. Bei der Bahn wären dann aber die neuen Bedarfshaltestelle Wülfing-Grunewald und Neuland sowie "Heide Abzweig" im Stadtgebiet von Ennepetal notwendig. Durch eine Verlängerung des Gleises zum Wupperdamm wäre auch in Krebsöge eine Verknüpfung von Schiene und Bus möglich. An Wochenenden könnte ein Wanderbus nach Kräwinklerbrücke fahren. Ohne eine gute Verknüpfung von Bus und Zug könne die Reaktivierung nicht gelingen, warnt Staratschek

Bei all diesen großen Plänen dürften aber auch kleine Verbesserungen nicht vergessen werden. Felix Staratschek erinnert daran, den Busverkehr der Linie 339 nach Schlagbaum zu verbessern. 3 Fahrten montags bis freitags sei zu wenig. Hier seien Anrufbusse nötig. Zusätzlich müsse geprüft werden, ob bei Busumläufen, die in Radevormwald enden noch eine Bedarfsfahrt nach Schlagbaum angehängt werden kann. Das hieße, so Staratschek, dass der Bus nur dann Richtung Schlagbaum fahre, wenn in der Innenstadt jemand mit einem Fahrziel in diese Richtung zusteigt. Diese Busse würde nur fahren, wenn es wirklich Bedarf gäbe, Aber so wäre es möglich, auch noch nach 15.53 Uhr per Bus nach Hause zu fahren und vorher Freunde zu besuchen oder Schwimmen zu gehen. Die AL habe seinerzeit mehrere Busfahrten ermittelt, die in Radevormwald enden und als Kandidat für eine Bedarfsfahrt Richtung Schlagbaum in Frage kämen.  

 
IMG_3491.JPG
Elektrische Bahnen der Stubaitalbahn an der 
Endtstation in Fulpmes mit 4.800 Einwohnern. 
Durch Ausweichstellen können hier auch 
historische Sonderzüge fahren. Ähnliches wäre auch 
auf der Wupper-Talbahn möglich 
 (Foto: Felix Staratschek)





Freitag, 8. Juni 2018

Buslinie Radevormwald - Wuppertal 626: Verbesserungen für die Bedienung der Keilbeck durch OVAG und Rheinlandbus

Der neue Fahrplan der Linie 626 Radevormwald - Wuppertal:


Wie bei den Verhandlungen zum Nahverkehrsplan von mir gefordert, fahren nun alle Busse über die Keilbeck, man muss nicht mehr überlegen, ob man im Tal oder am Berg zusteigt. http://www.ovaginfo.de/626.pdf


Weitere Buslinienfahrplane aus dem Oberbergichen Kreis:
http://www.ovaginfo.de/de/fahrplan/minis.html Die Linien 671 und 134 sind unten auf der Seite.

 
Ein Bus der Linie 626 in Vogelsmühle. Jetzt gegeh alle Fahrten über die Keilbeck


Leider wurde die letzte Fahrt an Samstagen nach Wuppertal nicht um 6 Minuten nach hinten gelegt. Der NE 19 von Remscheid kommt in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 1.07 Uhr in Herbeck an, der Bus, der Bus nach Wuppertal fährt bereits um 1.06 Uhr.


Ich wollte im Verkehrsausschusss im November 2017 ein Votum,. dass der Ausschuss diese Fahrplananpassung will und dass die sofort umgesetzt wird und dementsprechend die Stadtverwaltung aktiv wird. Die große Mehrheit hat sich dem verweigert und war nicht gewillt, so schnell wie möglich eine gute Nachtverbindung von Remscheid in die Wupperorte umzusetzen. Nun sieht man das Ergebnis, zum kleinen Fahrplanwechsel ist diese Verbesserung vergessen wurden. Es wäre besser, die wäre umgehend umgesetzt worden, weil der Vorteil eines besseren Anschlusses den Nachteil überwiegt, dass man mal 10 Minuten zu früh zum Bus geht, weil man veraltete Infos hat. Die Verschiebung der letzten Fahrt um 10 Minuten im alten Fahrplan hätte alle bisherigen Zuganschlüsse gut erreicht, überlange Umsteigezeiten wären sinnvoll verkürzt worden.


Nur Grüne, UWG und AL stimmten damals im Verkehrsausschuss für eine schnelle Umsetzung der Fahrplanverbesserung, CDU, SPD und FDP haben dass verhindert. Und jetzt dürfen die Menschen an der Wupper wieder ein halbes warten, in der Hoffnung, dass dann vielleicht die Nachtverbindung geschaffen wird.

Dienstag, 15. Oktober 2024

Busverkehr und Baustellen: Warum muss Baulastträger keinen Ersatzverkehr stellen?

 Wer den ÖPNV nutzt, muss sich darauf verlassen können, dass ein Fahrplan immer gefahren wird, sofern nicht außergewöhnliche Ereignisse es nicht zulassen, schnell zu reagieren. Eine Baustelle wird lange geplant, da hat man genug Zeit zu prüfen, wie die sich auf den ÖPNV auswirkt und wie man das ÖPNV-Angebot trotz Baustelle aufrecht erhalten kann. 


So hängt seit kurzem  ein Hinweis an den Haltstellen, dass in Radevormwald Busse umgeleitet werden. Für die Betroffenen Fahrgäste in der Innenstadt ist es meist noch ein vertretbarer Aufwand, zu anderen Haltestellen zu laufen, im Einzelfall kann aber auch ein Problem sein, etwa für Senioren vom betreuten Wohnen neben dem Netto-Markt. 

Aber die Umleitung der Önkfelder Fahrten hängt einen ländlichen Raum total vom ÖPNV ab. In der Mitteilung heißt es: 

+ Sperrung der Mühlenstr. am Uelfebad und der L130 zwischen Önkfeld und Herkingrade: Die Busse der Linie 626 (über Önkfeld) fahren den Linienweg über Herbeck. Die Haltestellen „Turnhalle“, „Schulzentrum“, „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“, „Herkingrade“ und „Auf der Brede“ entfallen." 

Kurz vor Beginn der Herbstferien
wurden die Fahrgäste der Linie 626
mit dieser Information der OVAG überrascht.

 
Einige der genannten Haltestellen haben in vertretbarer Entfernung Ersatz. Aber „Uelfebad“, „Heidt“, „Önkfeld“, „Im Kamp“, „Eistringhausen Abzw.“ haben keinen Busverkehr in vertretbarer Nähe. Wie will man so Fahrgäste gewinnen, wenn die nicht sicher sein können, dass der Bus immer fährt, um zur Schule, zur Arbeit, zum Einkauf oder zu Freunden zu kommen.

Straßenbaulastträger müssten verpflichtet werden einen Ersatz-ÖPNV zu schaffen, bei geringen Fahrgastaufkommen mit Linientaxis oder Anruf Sammel Taxis oder durch eine Ersatzlinie. Es wäre kein Problem vom Busbahnhof über die Uelfe Wuppertal Straße, Önkfeld und Remlingrade nach Beyenburg zu fahren. Da die Fahrt zu den Wupperorten dann länger dauert, wären beim Ersatzverkehr mehr Fahrten nötig als beim gesperrten Verkehr, damit alle Ziele pünktlich erreicht werden. 

Neu ist das Problem nicht. Denn die Linie 626 über Herbeck wurde auch schon durch das Uelfetal umgeleitet. Damit waren Herbeck und Bergerhof deutlich schlechter mit der Innenstadt verbunden. Auch hier wären Ersatzfahrten nötig gewesen, etwa mit einem Midibus, der über die Dahlhauser Straße wendet. 

Die Verkehrswende kann nicht gelingen, wenn man die Fahrgäste solcher Willkür aussetzt. Es sähe auch für Önkfeld etwas besser aus, wenn mit den Mitteln, die Radevormwald für den Schulbus braucht, ein Ortsbus für alle finanziert würde. Bis auf die AL haben es alle Fraktionen im Rat abgelehnt, diese Gelder zu nutzen, für alle Dörfer um Radevormwald eine ÖPNV-Grundversorgung zu schaffen. 

Und auch zum bestehenden Busverkehr habe ich auch Vorschläge gemacht, ehe aber nicht dass die Politik die weiter voran bringt. Die Linien 671, 626 und 616 werden zur neuen Linie Wuppertal - Dahlhausen (neue Wendeschleife)- Herkingrade - Önkfeld - Radevormwald - Lennep zusammen gefasst, dann bedienen alle Busse den Wuppermarkt, Önkfeld wird von allen Fahrten bedient - auch am Wochenende - und man muss von den Wupperorten nach Lennep nicht mehr in Herbeck umsteigen. Letzteres ist nicht ungefährlich, wenn Fahrgäste den anderen Bus schon kommen sehen und deshalb durch den Straßenverkehr zur anderen Seite hasten. Das macht kein Autofahrer mit, so dass man nur die Fahrgäste hat, die nicht anders können. Für eine Verkehrswende braucht es zwingend eine neue Struktur des ÖPNV in Radevormwald. 
5 Jahre alt, was ist seitdem passiert?

So muss die neue Hauptlinie von Radevormwald aussehen,
die umsteigefrei die wichtigsten Ziele in Radevormwald verbindet
und alle Haltestellen optimal an Wuppertal
und Remscheid anbindet. 
 

  

Mittwoch, 4. Juni 2025

Fahrradstraße Blumenstraße - mehr als nur Symbolpolitik für Radevormwald?

 Was sind eigentlich die Gründe, dass ausgerechnet die Blumenstraße eine Fahrradstraße werden soll? Jeder der will kann da doch mit dem Fahrrad herfahren. Und als Radfahrer suche ich mir meine Wege und muss im innerstädtischen Verkehr nicht geleitet werden. Eine Fahrradstraße macht Sinn, wenn diese Vorteile für Radfahrer bringt, etwa wenn eine Einbahnstraße in eine Fahrradstraße umgewandelt wird, auf der in einer Richtung Autos zugelassen sind. Oststraße und Weststraße mit einigen Nebenstraßen würden sich als Fahrradstraßen eignen. Warum soll es gerade die Blumenstraße werden?


Die Blumenstraße hat in Radevormwald die schönste Gestaltung der Bürgersteige, die von wenigen Ausnahmen noch erhalten ist. Wenn, sollte Radevormwald dafür sorgen, dass die Gehwegpflasterung in dieser Struktur erhalten und bei Baumaßnahmen auch wieder hergestellt werden soll. 

Letztlich ist diese Fahrradstraße nichts als Symbolpolitik, während im Rat fast alle Gruppen echte Meilensteine für eine bessere Nahmobilität ablehnen oder ignorieren. 

Wenn der Politik der ÖPNV wichtig wäre, würden alle Termine im Bürgerhaus zur Minute 10 beginnen, da die Linie 626 zur vollen Stunde ankommt und ab und zu bis 5 Minuten Verspätung hat. 

Warum ist der Schulbus nicht zum Ortsbus weiter entwickelt worden, der dem Umland mehr Mobilität bringen würde als es der Bürgerbus leisten kann. Ein Ortsbus würde täglich werktags mit mehr Fahrten Honsberg, Heide und Kräwinkel erschließen und und nicht nur 3 mal die Woche oft nach telefonischer Anmeldung. Der Bürgerbus könnte dann echte Nahmobilität in der Stadt viel häufiger bedienen. Selbst die Grünen stimmten damals gegen meinen Vorschlag trotz des Wahlversprechens "bessere Verbindungen" zu schaffen.

Grüne-2014-ÖPNV-bessere-Verbindungen-Bus.jpg

Warum wurde bei der Schaffung des Sparkreisels mein Vorschlag zur Einrichtung einer Bushaltestelle jeweils vor den Kreiselzufahrten abgelehnt, obwohl diese Uelfe- und Blumenstraße und die Innenstadt optimal bedient?

Warum werden die Busse aus Lüdenscheid und Hückeswagen statt zum Busbahnhof nicht zum Schulzentrum geführt? An der Kreuzung Mühlenstraße/Jahnstraße wäre ein Kreisverkehr sinnvoll, der im Winter als Notfallwendeschleife dienen kann, wenn die Busse an wenigen Tagen die Mühlenstraße nicht befahren können. 

Warum gibt es keine neue ÖPNV-Struktur für Radevormwald durch Zusammenlegung der Linien 616, 671 und 626 zur Linie Lennep - Radevormwald - über Uelfe Wuppertal Straße nach Önkfeld, streift Industriegebiet - Wuppermarkt - Dahlhausen - Wuppermarkt - Beyenburg - Oberbarmen. So kann man viele Fliegen mit einer Klappe schlagen, die Wupperorte sind wieder ohne Umsteigen an Remscheid angebunden, alle Busse von Herkingrade bedienen den Wuppermarkt. Idealer Weise sollte dieser Bus alle 20 Minuten fahren um in Lennep optimal an die Züge angebunden zu sein. Es werden Parallelfahrten der Linien 671 und 626 vermieden, mehr Fahrgäste erschlossen und wichtige Ziele besser bedient. Nachts wäre wegen dem NE 19 eine Anschlusslinie über Önkfeld nach Wuppertal denkbar. 

Radevormwald-Bus-ÖPNV-626-671-Wupperorte.JPG

Rader Interessen müssen auch in Remscheid vertreten werden. Der Anschluss von Wuppertal zum NE 19 ist mit 3 Minuten sehr knapp. Würde der NE 19 vom Hakenberg noch mal zum Bismarckplatz fahren, wäre der Halt vom Bahnhof Lennep aus leicht zu erreichen und selbst bei Verspätungen bis 15 Minuten noch die Fahrt nach Radevormwald ermöglichen. Auch die S7 hätte dann von Solingen um 21 und 22.50 Uhr ankommend Anschluss nach Rade. Im Gegenzug könnte der NE 19 in Radevormwald in beiden Richtungen über die Umgehungsstraße fahren, wobei es eine Haltestelle an der Siepenstraße geben  könnte. Der letzte NE 19 könnte bei Bedarf bis Bergerhof (Kreisverkehr) fahren, so dass Radevormwald noch eine Stunde später erreicht werden kann.

Radevormwald braucht keine Symbolpolitik, sondern Politiker die Anpacken um wirkliche Verbesserungen möglich zu machen.   


Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald


Sonntag, 26. Januar 2020

Bürgeranregung zum ÖPNV, Linie 339, Schülerbeförderung / Schülerticket - Vorschläge für mehr Fahrten

Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald
Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V.

An die Politiker im Oberbergischen Kreis und der Stadt Radevormwald sowie die OVAG


Sehr geehrte Damen und Herren!


Da der Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald sich 30.1.20 mit einem Bürgerantrag zum Busverkehr auf der Linie 339 befasst, fände ich es gut, wenn ab 17 Uhr oder nach Absprache mit dem Ausschuss auch etwas später - die Tagesordnung ließe sich anpassen - Vertreter des Kreises und der OVAG anwesend wären. Die Sitzung findet im Mehrzweckraum des Bürgerhauses statt, so dass die An- und Abreise mit der OVAG möglich. Auf Wunsch könnte der Tagesordnungspunkt nach 17.15 Uhr gelegt werden, da die Linie 339 um 17.10 Uhr in Radevormwald ankommt, falls Verantwortliche per Bus zur Sitzung kommen wollen. Der Ausschuss hat genug Themen, die vorgezogen werden könnten, falls jemand den Wunsch dazu äußert.


http://session.radevormwald.de/bi/si0057.asp?__ksinr=2596


Akut ist es der erste Tagesordnungspunkt, der direkt nach 17 Uhr behandelt würde. ÖPNV, Linie 339, Schülerbeförderung / Schülerticket (Bürgeranregung gem. § 24 GO NRW i.V.m § 6 Hauptsatzung der Stadt Radevormwald vom 11.10.2019)
http://session.radevormwald.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=3704


Ich habe den Fahrplan analysiert und sehe da Spielraum für ein paar weitere Fahrten. Vielleicht regt das auch an anderen Stellen im Oberbergischen Kreis die Ideenträger an, nach ÖPNV-Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.


1. An Schultagen wurden zusätzliche Busfahrten von Radevormwald nach Schlagbaum eingeführt. In Schlagbaum scheint jedoch ein Busfriedhof zu sein, denn diese Fahrten fahren nicht zurück. Vor der Busfahrt um 14.15 Uhr von Schlagbaum nach Radevormwald könnte an Schultagen um 12.53 Uhr und 13.43. Uhr ein Bus zurück nach Radevormwald fahren. Und um 14.44 Uhr wäre eine weitere Fahrt möglich. Mit diesen Bussen könnten an Schultagen die Menschen vom Land zum Einkaufen in die Innenstadt fahren und wieder zurück. Die OVAG bevorzugt es anscheinend, diese Fahrten den Fahrgästen vorzuenthalten und so sinnlos den Diesel zu verbrennen.


Dieser Vorschlag wäre eine Verbesserung für die Landbevölkerung, der reicht aber nicht aus, dem Anliegen der Bürgeranregung nachzukommen. Aber das wäre sofort umsetzbar.


Deswegen weitere Vorschläge von mir: