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Samstag, 6. August 2011

Terror und Gewalt: Hat das nichts mit dem Islam zu tun?

Bezug: Solinger Tageblatt  (Der gleiche Artikel stand im RGA)
Immer wieder, wenn es zur Aufdeckung extremistischer Muslime kommt, heißt es, dass hat nichts mit dem Islam zu tun. Dabei ist es keine Frage, ob diese Islamisten selbst wieder von Strukturen beeinflusst werden, die nichts mit dem Islam zu tun haben, die es aber verstehen, Islamisten zu beeinflussen. Durch Terror kann man Angst erzeugen und so Gesetze durchpeitschen oder von anderen Gesetzen ablenken, die ansonsten auf herbe Kritik stoßen würden. Aber die individuelle Einstellung der Islamisten bleibt die, dass diese den Islam besonders konsequent leben wollen. Und dass soll laut Ezay Ünver im RGA vom 2.8.11 nichts mit dem Islam zu tun haben?


Die Muslime müssen Antworten geben, wie diese Koran und Hadith lesen. Dabei erwarte ich keine oberflächlichen Antworten, die einen Koransatz aus dem Zusammenhang reißen, aber den nächsten Satz oder Abschnitt weglassen, der die Ausage entwertet, relativiert oder ins Gegenteil verkehrt. Auch darf man nicht Einzelsätzen Bedeutungen geben, die diese im Korankontext nicht haben. Immer mit der Stereotype zu kommen, das hat nichts mit dem Islam zu tun, hilft nicht weiter.

Die Bibel steht mit Gewaltdarstellungen dem Koran in nichts nach. Aber, sie wurde in über 1000 Jahren geschrieben von vielen menschlichen Autoren und gibt deren Zeitalter wieder. 

Für Christen ist die Bibel aus der Perspektive Jesu zu lesen, wo es im Neuen Testament keine Vorbilder für tödliche Gewalt gibt. Einzig die Händler werden mit der Peitsche aus dem Tempel vertrieben.

Der Koran wurde für Muslime nicht von Menschen geschrieben sondern kommt wörtlich von Allah! 600 Jahre nach dem Leben Jesu ist er ein Rückschritt in Sachen Gewaltablehnung und bietet Islamisten viele Möglichkeiten, ihr Handeln zu begründen.

Da ist z.B. die 9. Sure, die von vielen als letzte offenbarte Sure Allahs angesehen wird. Als einzige fängt die nicht an mit "Im Namen Allahs des Barmherzigen! 

In Vers 20 steht da, dass nur die glücklich werden, die mit Leben und Vermögen für die Religion Allahs gekämpft haben. 

Vers 29 fordert die Bekämpfung von Juden und Christen, bis diese sich tributzahlened dem Islam unterwerfen. 

Wer nicht zum Kampf auszieht, wird laut Vers 39 mit schwerer Strafe belegt. 

 Vers 81 sagt, die Hölle wird heißer sein, als das Kämpfen.

Der Koran erlaubt sogar in Vers 24.34 sexuellen Missbrauch: Nachdem die Muslime aufgefordert werden, die Sklavinnen die keusch sein wollen, nicht zur Hurerei zu zwingen, sagt Allah persönlich durch den von ihm herabgesandten Koran, dass er verzeihend ist, wenn man die Sklavinnen doch zu sexuellen Handlungen zwingt.

Spätestens hier müssen doch die Alarmglocken läuten! Würde so ein Satz in den Lehren von Scientology, den Zeugen Jehovas oder einer anderen Sekte stehen, dann möchte ich den Aufstand in der Gesellschaft sehen, wenn sich so eine Gruppe an einem Ort niederlassen will.

Für mich ist der Islam aufgrund solcher Botschaften in dem Wort für Wort Allah zugeschriebenen Korantext eine unannehmbare Religion. Man kann sie allenfalls deshalb tolerieren, weil die meisten Muslime diese Aussagen nicht praktizieren oder vielleicht sogar ignorieren. 

Oder haben Allah und der Koran am Ende gar nichts mit dem Islam zu tun? 

Vielleicht gibt es ja Erklärungen die ich nicht kenne. Aber bisher bin ich auf diese nicht gestoßen. Die Aussage, das hat nichts mit dem Islam zu tun, verstärkt daher eher meine Sorgen, dass das wahre Gesicht des Islam ganz anders ist, als es uns aus strategischen Gründen hier gezeigt wird. Annehmbar wäre eine Aussage, dass das zwar was mit dem Islam zu tun hat, aber Aufgrund der und der Aussagen aus unserer religiösen Tradition ist das eine Fehlinterpretation unserer Texte, die so und so zu verstehen sind.

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald


Ergänzend ein Kommentar, den ich hier geschrieben habe:

Kommentare zu “DIE LINKE. Radevormwald: Einen Tag nach Oslo – Anschlag in Radevormwald”


Felix Staratschek schrieb: Ihr Kommentar ist zugesendet worden und wartet auf Freischaltung.
25.07.2011 um 10:28


Chrstlich- fundamentalistischer Hintergrund? 

Nicht alles was die Medien schreiben ist real! 

Nicht jede Selbstaussage trifft zu. 

Wenn Christen Gewalt anwenden, gibt es dafür nur eine Szene, wo diese sich auf Jesus berufen können, er vertreibt mit der Peitsche die Händler aus dem Tempel. Das ist die einzige Szene dieser Art, die ich kenne. Christliche Fundamentalisten dürften also allenfalls in so einem begrenzten Fall Gewalt anwenden, wenn eine ihrer Kirchen von Händlern, etc. besetzt ist. Andererseits darf sich kein Christ anmaßen, soviel zu wissen, wie Jesus. Dieser ist durchaus zu Aussagen in der Lage, die man heute als politisch unkorrekt bezeichnen würde. Aber nur bei Jesus kann man das Wissen voraussetzen, dass er weiß, wie seine Aussage wirkt. Wir Christen sollten da vorsichtiger agieren. Von daher sollten sich Christen hüten, dieses Ausnahmeverhalten von Jesus zu kopieren. Immerhin, er hat nie getötet, aber Tote erweckt.


Der Gründer des Islam hat viele Kriege geführt und gesagt: “Mein Reichtum kommt vom Schatten meines Schwertes”. Jesus sagte, “Mein Königreich ist nicht von dieser Welt!”
Mohammed sagte: “Wir mich verfolgt wird getötet werden!” Jesus sagte: “Wer mir nachfolgt wird getötet werden."

Nicht alle Muslime sind Islamisten, aber man muss sich hüten, dass Thema Islam zu verharmlosen, da Islamismus nur eines will, den wahren Islam, wie er in den ersten 100 Jahren praktiziert wurde, wieder zu beleben. Und da eroberten Muslime die Welt von Indien bis Südfrankreich.

Wirklich fundamentalistische Christen, die sich auf die ersten 100 Jahre beziehen, finden kein Vorbild für Gewalt. Das es später dazu kam ist schlimm und traurig und beweist, dass es keine Fundamentalisten waren, die auf dem Fundament der Botschaft Jesu stehen. Dass die Kirche den Weg zur Friedlichkeit zurück gefunden hat, dürfte nicht nur Folge der Aufklärung sein, sondern auch dieses Fundamentes.


In Radevormwald behauptet ja auch Pro NRW, das christliche Abendland retten zu wollen. Aber ich sehe von denen nie jemand in der Kirche. Und Tobias Ronsdorf hat sich ja als Ron88 auf Facebook als Anhänger des GRÖFAZ geoutet und als Anhänger des heidnischen Wikkakultes.

Schon 1930 schrieb Fritz Gerlich über eugenische Forderungen im Völkischen Beobachter (Wenn man die 70% schwächeren eines Jahrganges – also nicht nur Juden und Slaven – umbringe, würde dass das Volk stärken!”), dass dies barabrisches Heidentum sei und kein “positives Christentum”. Letzteren Begriff nutzten die Nazis gerne, um mehr Wähler zu gewinnen. Fritz Gerlich hat es 1934 mit seinem leben bezahlt, dass er sich gegen die bedrohliche Naziideologie schon 3 Jahre vor der Machtübernahme wandte.

In diesem Sinn: Jede Gewalt ist schlecht, seien es Steinwürfe auf Pro NRW- Autos nach einer Kundgebung, sei es ein Anschlag auf die Moschee. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt für Muslime und Rechtsextremisten. Keiner darf den anderen angreifen. Dass müssen sowohl die Grauen Wölfe und einige Autonome lernen, die damals auf der Demo am liebsten die Rechtspopulisten zerfleischt hätten, als auch unsere rechtsextreme Szene, die ja schon mehrfach durch Gewalt in Erscheinung getreten ist. Demokraten verhalten sich anders.

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