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Samstag, 27. Juli 2013

Die vergessenen Warnungen: Kennedy und Eisenhower warnen vor einer monolithischen, ruchlosen, weltweiten Verschwörung!

(Video with english language und german text)
Von Felix Staratschek
Bei versteckten Netzwerken wird oft von Verschörungstheorien gesprochen, die nicht ernst zu nehmen seien. Aber das ist das Problem! Viele Theorien werden ernst genommen, sie sind noch nicht nach den Standards unserer heutigen Wissenschaft bewiesen, werden aber für das wissenschaftliche Arbeiten benötigt. Interessant wird es aber, wenn Personen von Verschwörungen und unkontrollierter Macht reden, die im Zentrum solcher Zustände stehen. Ich habe hier ein Video mitgeschrieben, wo zwei amerikanische Präsidenten zu Wort kommen. Einer sagte dies in seiner Abschiedsrede, der andere war sein Nachfolger und wurde kurz darauf erschossen. wer für die Menschen da sein will und diesen Netzwerken widerstehen will und dabei auch noch aufgrund seiner Stellung Erfolg haben könnte, scheint sehr gefährlich zu leben. Es wird wohl nie möglich sein, jede sogenannte Verschwörungstheorie auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Aber vieles, was in der Menschheitsgeschichte passiert ist, hat vorhergehende Annahmen an Schrecklichkeit übertroffen. Deshalb sollten auch die Verschwörungstheorien in diesem Sinne ernst genommen werden, dass man so umsichtig Politik gestaltet, dass eine Umsetzung solcher Horrorszenarien nicht im Ansatz möglich ist. Verfassungen und internationale Verträge müssen daher mit äußerster Vorsicht beschlossen und weiter entwickelt werden oder auch gekündigt werden, um einen besseren Neuanfang zu starten. (Eine Kündigung des Grundgesetz kommt aber nicht infrage, weil es sehr gute Inhalte hat und alles fragwürdige im Grundgesetz selber korrigiert werden kann, die Inhalte von Artikel 1 und 20 jedoch unter dem Schutz der Ewigkeitsklausel stehen.)

Videomitschrift:

Dwight D. Eisenhower, General im 2. Weltkrieg, Präsident der USA von 1953 bis 1961, warnte bei seiner Abschiedsrede als Präsident im Januar 1961 vor der bedrohlich anwachsenden Macht des militärisch industriellen Komplexes und vor den daraus resultierenden Gefahren für Freiheit und Demokratie.

"An diesem Abend wende ich mich an sie um Abschied zu nehmen und um ein paar letzte Gedanken mit ihnen zu teilen, meinen Landleuten. Wir waren gezwungen eine ständige Rüstungsindutrie von ungeheuren Ausmaßen aufzubauen. 3,5 Millionen Männer und Frauen sind direkt im Verteidigungsbereich beschäftigt. Der ganze Einfluss, ob ökonomisch, politisch, und auch geistig sind in jeder Stadt, in jedem Parlamentsgebäude,  jedem Büro der föderalen Regierung spürbar. Wir erkennen die Notwendigkeit dieser Entwicklung an, wir dürfen es jedoch nicht versäumen die schwerwiegenden Folgen zu bedenken. In den Gremien der Regierung müssen wir der Ausweitung des unbefugten Einflusses, ob aktiv oder passiv, des militärisch- industriellen Komplexes vorbeugen. Das Potential für einen verheerenden Anstieg politischer macht am falschen Ort besteht und wird bestehen bleiben."

Von ihm ist der Ausspruch überliefert, die Rüstung raubt den Hungernden die Nahrung und den Obdachlosen die Behausung.

"Gott helfe diesem Land, wenn jemand Präsident wird, der das Militär nicht so gut kennt, wie ich!"

Offenbar hatte Eisenhower in seiner achtjährigen Amtzeit erleben müssen, wie sich der militärisch- industrielle Komplex immer mehr zu einem Staat im Staate entwickelte und dass es selbst für ihn als Präsident und Oberbefehlshaber des Militärs kaum noch möglich war, sich gegen die alles beherrschenden Interessen dieser übermächtigen Lobby  durchzusetzen.

Im Jahr 1962 übernahm John F. Kennedy die Präsidentschaft von Eisenhower. Allen Anschein nach hatte Kennedy bereits in den ersten 3 Monaten seiner Amtszeit erfahren müssen, dass er eigentlich nur eine Marionette in der Hand übermächtiger Kapitalinteressen sein sollte. Doch er war damit überhaupt nicht einverstanden und versuchte alles,  ein Präsident für das Volk zu sein, das ihn gewählt hatte.
Am 27. April 1961 hielt er eine historische und programmatische Rede vor Zeitungsverlegern und bat die Anwesenden mit unmissverständlicher Deutlichkeit, ihm bei seinem Kampf um die Aufklärung der Öffentlichkeit zu unterstützen.

"Meine Damen und Herren!
Bereits das Wort Geheimhaltung ist in einer freien und offenen Gesellschaft geradezu abstoßend. Und aus historischer Sicht ist uns als Volk die Ablehnung gegenüber Geheimgesellschaften, geheimen Schwüren und geheimen Handlungen besonders angeboren. Wir entschieden vor längerer Zeit, dass die Gefahren

Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen Gefahren
mit denen die Geheimhaltung gerechtfertigt wird. 

Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, indem man ihre Beschränkungen imitiert. Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere (freiheitlichen) Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, dass der Vorwand der Sicherheit missbraucht wird, .....  um Zensur auszudehnen. Ich habe nicht die Absicht, so etwas zu dulden, sofern dies in meiner Kontrolle liegt.... und kein Beamter meiner Regierung, egal in welchen Rang, militärisch oder zivil..... sollte meine Wort hier und heute Abend als eine Entscheidung interpretieren .... Nachrichten zu zensieren oder dezent zu unterdrücken, ....unsere Fehler zuzudecken oder der Presse und der Öffentlichkeit Tatsachen vorzuenthalten, die sie erfahren sollten.
Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluss mit verdeckten Mitteln ausbreitet: Mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, .... mit Guerillakämpfen bei Nacht statt Armeen am Tag. es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen  ..... eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische ...geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert... andersdenkende werden nicht gelobt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt .... kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt.
Kein Präsident sollte die öffentliche Untersuchung seines Regierungsprogrammes fürchten, .... weil aus der genauen Kenntnis sowohl Unterstützung, wie auch Opposition kommt....und beides ist notwendig.
Ich bitte ihre Zeitungen nicht, meine Regierung zu unterstützen, ....aber ich bitte Sie um ihre Mithilfe bei der enormen Aufgabe, ... das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren.....weil ich vollstes Vertrauen in die Reaktion und das Engagement unserer Bürger habe, .... wenn Sie über alles uneingeschränkt informiert werden. Ich will die kontroversen unter ihren Lesern nicht ersticken, ich begrüße sie sogar. Meine Regierung wird auch offen zu ihren Fehlern stehen, weil ein kluger Mann einst sagte, Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren. Wir haben die Absicht, volle Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie uns darauf hinweisen, wenn wir das versäumen. Ohne Debatte und Kritik kann keine Regierung und kein Land erfolgreich sein und keine Republik kann überleben. Deshalb verfügte der athenische (altgriechische) Gesetzgeber Solon, dass es ein Verbrechen für jeden Bürger sei, vor Meinungsverschiedenheiten zurückzuweichen und genau deshalb wurde unsere Presse durch den ersten Verfassungszusatz geschützt. Die Pressefreiheit in Amerika wurde nichtdurch einen speziellen Verfassungszusatz geschützt, nicht um zu amüsieren und Leser zu gewinnen, nicht um das Triviale und Sentimentale zu fördern, nicht um dem Publikum immer das zu geben, was es gerade will, sondern um über gefahren und Möglichkeiten zu informieren, um aufzurütteln und zu reflektieren, um unsere Krisen festzustellen und unsere Chancen anzuzeigen, manchmal sogar die öffentliche Meinung zu führen, zu formen, zu bilden und herauszufordern. Das bedeutet mehr Berichte und Analyen von internationalen Ereignissen, denn das alles ist heute nicht mehr weit weg, sondern ganz in der Nähe und zu Hause. das bedeutet mehr Aufmerksamkeit und besseres Verständnis der Nachrichten sowie verbesserte Berichterstattung und es bedeutet schließlich, dass die Regierung auf allen Ebenen ihre Verpflichtungen erfüllen muss, Sie mit unzensierten Informationen außerhalb der engen Grenzen der Staatssicherheit zu versorgen. Es liegt in der Verantwortung der Printmedien, die taten des Menschen aufzuzeichnen, sein Gewissen zu bewahren, der Bote seiner Nachrichten zu sein, damit wir alle die Kraft und den beistand finden, auf dass mit ihrer Hilfe der Mensch zu dem werde, wozu er geboren wurde: Frei und unabhängig."



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