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Samstag, 23. August 2014

Der Islam, die Christen und die Blütezeit im Orient


Am 15.8.14 brachte die RP den Artikel "Der Islam war einst Hort der Zivilisation". Die weltberühmte Bibliothek von Alexandria war, als der Islam eintraf, im wesentlichen schon lange zerstört durch mehrere Ereignisse, wovon eines, wie hier dem Islam, den Christen in die Schuhe geschoben wird. Aber wenn der Islam "vom 9. bis bis 14. Jahrhundert alles andere als rückschrittlich, fanatisch und intolerant war", dann frage ich mich, wie es zur Verfolgung der Christen im "heiligen Land" kam und zur Zerstörung der Grabeskirche. Das ist neben einem Hilferuf des oströmischen Kaisers, der gerade das innere Kleinasiens verloren hatte, der wesentliche Auslöser der Kreuzzüge. Fakt ist, dass die Muslime im Nahen Osten einen Raum beherrschten, der noch lange Zeit mehrheitlich von Christen bewohnt war. Und es wird immer unterschlagen, welchen Einfluss diese Christen auf den Islam hatten, wenn die Muslime griechische Schriften ins arabische übersetzten. Also gab es diese Schriften bei den Christen im Orient noch und diese hätten auch von diesen den Weg nach Europa finden können.  Und das dem auch so war, kann man im Artikel von Wikipedia zum Thema Renaissance lesen, das solche Schriften direkt aus Ostrom gerettet wurden oder von Auswanderern nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels mitgebracht wurden.

Monotheistische Religionen wurden vom Islam geduldet, aber in der Regel stark diskriminiert und immer wieder willkürlich verfolgt oder noch stärker bedrängt. So gab es einen stetigen Wechsel von diesen Gruppen zum Islam, der oft mehr vom "islamischen Finanzamt" ausgelöst wurde, als dass dieser eine Herzensentscheidung war. Auch gab es viele Krytochristen , die den Islam als Steuersparmodell annahmen, aber privat den christlichen Glauben lebten, bis der Faden zum Christentum aus unterschiedlichsten Gründen abriss. Somit gab es im Islam eine große Gruppe, die gedanklich christlich geprägt war. Deren Anteil an der Blütezeit des Islam wird leider meistens unterschlagen. Und vielleicht geht der Niedergang der islamisch geprägten Kultur sogar Hand in Hand mit dem vom Islam verursachten Niedergang des Christentums in dieser Region. 


 Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald

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