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Mittwoch, 1. November 2017

Klima- und Umweltschutz: Demos in Bonn, Stromspeicher, Volksentscheid München.....

Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (Zentrale)


sfv-rundmail] 2.11.2017

1. Auf nach Bonn - Die Welt schaut bald auf Bonn, Termine vom 4. bis 11. Noevember 2017

2. Resolution der Umweltorganisationen zu den Koalitionsverhandlungen 2017

3. Karikatur zu den Koalitionsverhandlungen

4. München kann kommenden Sonntag ein Zeichen gegen Steinkohle setzen

5. Engpass Langzeitspeicher

6. Haben Sie den Appell "Kohleausstieg alleine genügt nicht" schon unterzeichnet?

7. Einspeisezähler ablesen

8. YouTube von Prof. Quaschning zum Elektroauto


1. Auf nach Bonn - Die Welt schaut bald auf Bonn

Der 23. Weltklimagipfel ist in Bonn (4.-19.11.), näher geht`s nicht! Wir sollten zum Klimagipfel dort sein, um die Politiker zu beeindrucken, wie viele wir sind und dass wir jetzt den CO2-Stopp wollen uns mit der Welt zu solidarisieren und unsere Stärke selbst zu erleben.

Politiker werden durch Protest von der Straße beeindruckt, bei Demonstrationen wird jeder Demonstrant mit einem Faktor mal genommen, für wie viele Personen er steht, z.B. Faktor 100. Jeder zählt, um für die Koalitionsgespräche Druck zu erzeugen und die Politiker zu überzeugen, dass jetzt die Zeit einer Wende gekommen ist.

---Wir zeigen den Europäern, Afrikanern und dem Rest der Welt wo wir als Bevölkerung stehen. Das macht Mut.
---Wir tun uns selbst etwas Gutes, und es imponiert mehr als die Menge in einem Stadion. Das haben wir in Berlin bei den großen friedlichen Demos mehrfach erfahren, ich selbst denke auch gern an den Weltklimagipfel in Kopenhagen 2009 zurück. Das hat uns für die letzten Jahre in Koblenz mächtig beflügelt.

Es gibt in Bonn viele Veranstaltungen, wo wir Teil nehmen und Teil werden können (wegen der Wichtigkeit eines sofortigen Kohleausstiegs und der Nähe zum größten Kohleabbaugebiet Deutschlands steht der Protest unter dem Thema "Kohleausstieg"):
Die Demo am 4.11.(Sa) 
ab 12:00 Uhr 
https://www.facebook.com/Klimademo/

Die Fahrraddemo von Köln nach Bonn 
am 4.11. um 10 Uhr
(Noch ist nicht entschieden, ob die Polizei die Autobahn A555 freigibt)
https://www.klima-kohle-demo.de/fahrrad-demo/

Alternativer Klimagipfel "Peoples's Climate Summit" 
3.-7.11.2017
Abendveranstaltungen am 3., 4. und 5.11. (Fr-So), 
über 50 workshops am 6.+7.11. (Mo/Di) https://pcs2017.org/de/

Noch weitere Veranstaltungen wie z.B. "Ende Gelände", weitere Klima-Demo am 11.11. (Karneval) 
https://www.klima-kohle-demo.de/faq/



Samstag den 11.11.17 kann man in Bonn an 2 Demos für einen besseren Klimaschutz teilnehmen. Klimaschutz ist angewandter Umweltschutz und angewandte Friedenspolitik. Folgende Demos finden statt:

Weltklimakonferenz Demo 11.11.2017 in Bonn
Kohle? Erdöl? Atom?Wir vertreiben die böen Klima-Geister !
Beginn: 10:30 Uhr Busbahnhof Bonn Hbf Abschluss: WCCB Gelände Bonn-Gronau WCCB Gelände Bonn-Gronau
https://www.no-climate-change.org/2017/09/weltklimakonferenz-demo-11-11-in-bonn/
Samstag // 11.11.2017 // 12:30 Uhr // Münsterplatz Bonn
https://www.facebook.com/DemoKlimakonferenz

http://demo-klimakonferenz.de/
Bei vielen weiß ich jetzt schon: man sieht sich...
Seid dabei! Wir werden CO2-frei!

2. Resolution der Umweltorganisationen zu den Koalitionsverhandlungen 2017

Bereits 31 Organisationen fordern von CDU/CSU, FDP und den Grünen, sich für
einen Ausstieg aus der Braunkohle und eine schnellstmögliche Energiewende in
allen Sektoren einzusetzen.

Die aktuellen Informationen hierzu finden Sie unter <https://www.sfv.de/artikel/taten_statt_warten_energiewende_durch_ausstieg_aus_der_kohle_und_solare_transfor.htm>


3. Karikatur des Monats November

https://www.sfv.de/artikel/karikatur_zu_den_koalitionsverhandlungen.htm
Bei Gefallen bitte weiterverbreiten.
(Copyrightinfos auf der Homepage beachten.)
4. München kann kommenden Sonntag ein Zeichen gegen Steinkohle setzen

Am Sonntag, den 5.11.17 können Personen mit erstem Wohnsitz in München in einem Bürgerentscheid eine persönliche, für die Klimaschutz richtungsweisende Entscheidung treffen. Briefwahl ist möglich.
Ein "JA" in den Wahlunterlagen bedeutet: - "Ja" für Klimaschutz!
- "Ja" für den Ausstieg aus der Steinkohle! Das bedeutet: Vorzeitige Schließung des Heizkraftwerk HKW München Nord Block 2.
Ansonsten könnten die Stadtwerke München das Kraftwerk noch bis 2035 weiter betreiben und damit München weiterhin zu über 40 % mit klimaschädlichem Kohlestrom und Kohlewärme versorgen

Argumente und allgemeine Informationen finden Sie unter
https://www.raus-aus-der-steinkohle.de

5. Engpass Langzeitspeicher

Es ist nicht einfach, immer wieder das Gespräch auf die fehlenden Stromspeicher zu bringen, aber es ist dringend notwendig, denn die wichtigste Forderung der Klimaschützer, der schnelle Kohleausstieg ist weiterhin blockiert, solange es keine Langzeitspeicher gibt.

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) befasst sich seit 1986 mit der Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien, vornehmlich Solar- und Windstrom und mit den dazu erforderlichen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen.
Mit Hilfe unseres Energiewenderechners haben wir nachgewiesen, dass sogar in Deutschland, einem Land mit extrem hohen Energieverbrauch eine Umstellung auf Erneuerbare Energien zu 100 Prozent möglich ist. Dabei hat sich allerdings gezeigt, dass ohne ausreichende Ausstattung mit Strom- bzw. Energiespeichern nur wenige Atom- bzw. Kohlekraftwerke endgültig stillgelegt werden können.

Der Grund dafür ist folgender: Selbst wenn der Ausbau von Solar- und Windstromanlagen erheblich vorangetrieben wird, bleibt die Versorgung mit Wind- und Solarstrom dennoch wetterabhängig unregelmäßig. In den Nächten liefert die Sonne gar keinen Beitrag. Und es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass immer irgendwo in Deutschland genügend Wind wehen würde, um damit unser ganzes hochindustrialisierte Land zuverlässig mit Windstrom versorgen zu können. Im Jahr 2016 z.B. gab es sogar 52 Nächte, in denen in ganz Deutschland nahezu kein Wind wehte. Es wäre purer Zufall, wenn zu solchen Zeiten in den Nachbarländern so viel Wind wehen würde, dass sie uns von ihrem Überfluss abgeben könnten.

Entweder müssen also die Kohle-und Atom-Kraftwerke in solchen Stunden weiter laufen oder es müssen Stromspeicher einspringen, die vorher an Tagen mit Solar- und Windstrom-Überschuss befüllt wurden. (Neubau von Pumpspeicherkraftwerken kommt nicht in Frage, denn die haben einen zu hohen Landschaftsverbrauch.)

Gebraucht werden im Wesentlichen: Batteriespeicher und chemische Speicher, bei denen die Energie in einer Flüssigkeit oder in einem Gas steckt.

Für jedes weitere Atom- oder Kohlekraftwerk, dass stillgelegt werden soll, müssen Stromspeicher bereitstehen, deren aufsummierte Leistung der stillzulegenden Atom- und Kohlekraftwerks-Leistung entspricht. Wieviele Speicher man braucht, lässt sich somit leicht abschätzen. Insgesamt über 80 Gigawatt! Eine heute noch unvorstellbare Menge an Speichern. Doch Bangemachen gilt nicht. Wir haben es sogar durch kostendeckende Vergütung von Solarstrom geschafft, Solarstromanlagen in die kostensenkende Massenproduktion zu bringen. Das war damals (1998) auch noch unvorstellbar.

Was können Sie jetzt für die Stromspeicher tun?

Helfen Sie mit, die Notwendigkeit der massiven Stromspeicher-Markteinführung in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Jedesmal wenn die Rede auf den Kohleausstieg kommt, erwähnen Sie die Notwendigkeit der Stromspeicher.


Speicher, Wind- und Sonnenstrom
ersetzen Kohle und Atom.


 6. Haben Sie den Appell "Kohleausstieg alleine genügt nicht" schon unterzeichnet?

http://weact.campact.de/petitions/kohleausstieg-alleine-genugt-nicht



7. YouTube - Video zum Elektroauto

Haben Sie schon das lustige YouTube - Video zum Elektroauto von Professor Quaschning gesehen?

https://www.youtube.com/watch?v=BBdJSfGQibA





8. Einspeisezähler ablesen

Bitte lesen Sie heute Ihren PV-Einspeisezähler ab und tragen den Stromertrag Ihrer Solaranlage für Oktober 2017 unter

https://www.pv-ertraege.de/pvdaten/sfvpv_ertragserfassung.html

in die SFV-Ertragsdatenbank ein.

Sollten Sie Ihre PV-Anlage noch nicht bei uns angemeldet haben, so können Sie dies gerne nachholen. Nach der Anmeldung und Ertragsdateneingabe ist ein direkter Vergleich der Erträge Ihrer Solarstromanlage mit den durchschnittlichen regionalen oder auch bundesweiten Stromerträgen möglich.

Teilausfälle Ihrer PV-Anlage können Sie so schnell erkennen. Die Teilnahme an unserer SFV-Ertragsdatenaufnahme ist kostenfrei und unverbindlich. Die Anmeldung erfolgt unter

https://www.pv-ertraege.de/pvdaten/sfvpv_anmeldung.html

Sie erhalten dann von uns per E-Mail eine Anlagennummer und ein Kennwort zugeschickt. Dann können Sie Ihre Monatserträge eingeben.

Fragen zur Ertragsdatenbank beantworten wir Ihnen gerne
- E-Mail


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Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 - 12.30 Uhr

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