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Montag, 19. November 2012

Soll die Kirmes auf den Festplatz? Ein verspätetes Sommerloch in Radevormwald

Von Felix Staratschek, Kreisvorsitzender der ÖDP Bergisches Land
Also, wenn man mich fragt, soll die Kirmes natürlich auf den Festplatz. Damit meine ich aber einen anderen Festplatz als unsere Wirtschaftsförderung. Mein Konzept für einen Festplatz auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs habe ich ja schon oft genug vorgestellt. Einzig die Wählergemeinschaft Alternative Liste Radevormwald (AL) hat sich dies aufgegriffen und in ihr Wahlprogramm gesetzt. Um so verwunderlicher ist, was man nun in der Lokalausgabe der Bergischen Morgenpost und des Remscheider General- Anzeigers (RGA) mitgeteilt bekommt.




Die Wirtschaftsförderung hat ein Diskussionspapier erstellt und schlägt darin vor, dass das Schützenfest 2013, wie vor vielen Jahren üblich, auf der Uelfestraße und dem Festplatz stattfinden sollte. Gleiches ist mit der Plaumenkirmes vorgesehen. Der Festplatz solle "Herzstück" dieser beiden Volksfeste werden, hieß es im Ausschuss für Soziales, Sport und Tourismus am 13. November 2012.

Auf wenig Gegenliebe dürfte das beim Radevormwalder Schützenverein fallen. Da ein Zelt zu teuer ist, nutzen diese seit Jahren die Aula der Grundschule Stadt, die für solche Festlichkeiten ideal geeignet ist.

Und wie stellen sich die Wirtschaftsförderer überhaupt eine Kirmes oder ein Schützenfest auf dem Festplatz vor?

Früher war das mal ein Festplatz, wo eine große Schotterfläche für Kirmes, Schützenfest, Circus, diverse Ausstellungen, ADAC- Prüfwagen und Martinsfeuer genutzt wurde. Aber dann haben irgendwelche Intelligenzbolzen entdeckt, dass man mit so einem Platz wertvolles Bauland vergeudet. Allerdings war der Platz als Bauland gar nicht geeignet, da dieser eigentlich eine zugeschüttete Mülldeponie  ist, wo zu Zeiten, als Umweltfragen noch keine Rolle spielten, auch Rader Firmen ihren Dreck entsorgt haben. Es weiß heute keiner, was da für Überraschungen im Boden lauern. Immerhin wurde der Westrand des Platzes bebaut und im Norden ein Querriegel durch ein Gebäude für betreutes Wohnen geschaffen. Dort, wo heute Senioren ihren Lebensabend genießen, versammelten sich früher zum Ende von Kirmes und Schützenfest  die Festbesucher, um das Feuerwerk zu bestaunen, das am Kollenberg gezündet wurde.

Der heutige Festplatz ist nur noch der Rest eine früher mal viel größeren Fläche. Und die versiegelte Platzfläche hat einen Sinn! Die soll verhindern, dass Regenwasser Schadstoffe mobilisieren kann, falls die da im Untergrund lagern. Keiner weiß, was da im Untergrund alles zu finden ist und alle hoffen, dass dies nie durch eine Messung im Grund- oder Quellwasser offenbar wird.

Was will die Wirtschaftsförderung hier fördern, wenn dieser Platz für Kirmes und Schützenfest so ungeeignet ist? Ist dass überhaupt die originäre Auffassung der Wirtschaftsförderung, oder haben die Vorgaben bekommen, was die Vorschlagen sollen?
Was hindert eigentlich die Wirtschaftsförderung daran, meinen Vorschlag aufzugreifen? Die Flächen des  Busbahnhofs und des Bogens der Poststraße bieten sich als idealer Festplatz an. das habe ich in Leserbriefen in den Zeitungen und im Stadtnetz immer wieder dargelegt, das habe ich im Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr mehrfach dargelegt, das habe ich bei der Bürgerwerkstatt zur Innenstadtsanierung in der Hauptschule vorgestellt und das habe ich als Skizze (siehe unten) an alle Politiker in Radevormwald gesendet.
Bei Treffen von "Wir sind Radevormwald" habe ich bis auf ein Stöhnen der anwesenden UWG- Mitglieder, zu diesem Konzept viel Zustimmung erfahren, ebenso bei Stammtischen der Piratenpartei in Radevormwald.

So kann die Flächennutzung aussehen.
Für den Linienverkehr reicht eine Busbucht auf der Innestadtseite,
auf der Südseite ist der Pausenplatz für die Busfahrer.
Zwei Ampelanlagen werden durch Kreisverkehre ersetzt.
Ist das nicht besser,als eine Verbannung von Kirmes und Schützenfest 
auf einen für große Feste ungeeigneten Platz?




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