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Sonntag, 1. November 2015

Aufklärung über die 'Aufklärer' - das Netzwerk der Gender Mainstreaming Lobby


Aufklärung über die 'Aufklärer'
Quelle: www.die-tagespost.de , hier überwiegend in Spiegelstrichen nacherzählt. Siehe auch http://www.kath.net/news/52357

Diesd war Thema auf einem Symposion der rechtswissenschaftlichen Sektion der Görres-Gesellschaft  (Wikipedia) zur „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Original von Prof. Manfred Spieker
Bonn (kath.net/Die Tagespost) 

Ein Meinungskartell: 
 Es besteht aus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Pro Familia, der Gesellschaft für Sexualpädagogik in Kiel, dem Institut für Sexualpädagogik in Dortmund und dem Sexualpädagogischen Studiengang an der Hochschule Merseburg. 



Uwe Sielert, 
 ---ehemaliger Mitarbeiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 
---seit 1992 eine Professur für Sozialpädagogik in Kiel
---Hat weiter Einfluss auf den Kurs der Bundeszentrale 
 ---Uwe Sielert  auf der Homepage der Bundeszentrale, die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ habe die Aufgabe, „Heterosexualität, Generativität und Kernfamilie zu entnaturalisieren und Lust, Zärtlichkeit und Erotik als Energiequelle für Lebensmut und Wohlbefinden, auch unabhängig von Ehe und Liebe in allen Altersphasen zu vermitteln. Sie soll Erlebnisräume öffnen, damit Kinder und Jugendliche gleichgeschlechtliches ebenso wie heterosexuelles Begehren ausdrücken und leben können“. 
---Sielerts Schule setzt in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) Standards für Sexualpädagogik, 
---Diese werden von der Weltgesundheitsorganisation übernommen, so dass die BzgA eigene Standards als Normen der Weltgesundheitsorganisation bewerben kann. 
---3 Mitarbeiter der Bundeszentrale schreiben die Broschüren 
---sie verteilen staatliche Mittel für sexualpädagogische Forschung und die Netzwerke der LGBTI-Szene. 

Institut für Sexualpädagogik in Dortmund 
---Errichtet von Schülern Uwe Sielerts als privates Institut
---nur hier gibt es das Qualitätssiegel für sexualpädagogische Fortbildung. 
---Mitarbeiter der Caritas müssen dorthin, wollendiese ein solches Siegel haben. 


Fachhochschul-Studiengang Sexualpädagogik in Merseburg
Fünf Juniorprofessuren für Sexualpädagogik 
---Der Runde Tisches gegen Kindesmissbrauch 2012 führte zur Errichtung.
---Schüler von Sielert-Schule sind bestimmend. 


Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung:

Anforderungen an eine „entwicklungssensible“ Sexualpädagogik: -----Zu frühe „Intellektualisierung“ der Sexualität durch Faktenwissen überfordert Kinder. 
---Die Vermittlung von „Schutz- und Gesundheitswissen“ ist unverzichtbar auch zur Vorbeugung sexueller Missbräuche.
---Missachtung des psychisches Grundbedürfnis von Jungen und Mädchen, die getrennt aufgeklärt werden sollen durch die Betonung der "Gender Diversity" und Verdrängung der Fragen, was Männlichkeit und Weiblichkeit bedeuten.
---Er beklagt den zeöotischen Eifer von Sexualpädagogen bis zu einer die Schamgrenzen missachtenden Aufklärung und hält die Aussage für naiv, dass Jugendliche immun gegen Einflüsse der Pornographie seien.

Christian Spaemann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie  
---Sexualität anthropologisch Betrachten 
---Geglückte Sexualität nur durch Bereitschaft zur Hingabe, unter Berücksichtigung der zeitliche Dimension menschlicher Existenz  
---Grundsätze für humane Sexualpädagogik:
 **Fruchtbarkeit  und  Bindungsforschung einbeziehen. 
**Schamgrenzen achten.
**Nie sexuelle Selbsterfahrung zum Thema machen. 
---Die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ vertrete ein hedonistisches Verständnis von Sexualität und eine desaströse Orientierungslosigkeit. 
Folge: „Sexuelle Autisten“ mit abgestumpftem Gewissen. 

Karla Etschenberg (Pädagogin) 
---Kritisiert  Tuiders Lehrbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ 
**praktische Übungen im Sexualkundeunterricht wie  Streichelübungen seien Grenzüberschreitungen
**das behindert bei Kindern und Jugendlichen die Reifung einer gesunden Sexualität
**das leistet sexuellem Missbrauch Vorschub. 


Dresdener Politikwissenschaftler Werner Patzelt.
--Die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ sei nicht alternativlos
---Ihr fehlt der evolutionsanalytische Betrachtungsrahmen 
---Verschweigt Hinweis auf den Zusammenhang von Sexualität und Zeugung 
---Verschweigt, dass Homosexualität keinen Nachwuchs hervorbringt. 
---Das Reden von der typischen Sexualität wird Homophobieverdacht gestellt. 
--Die staatliche Schule muss über Sexualität informieren,  die verschiedenen sexuellen Ausformungen darstellen und Toleranz vermitteln aber dabei das Indokrinationsverbot einzuhalten. 
---Die Eltern sind zu beteiligen.
---Die Lehrer dürfen die Kontrolle über den Unterricht nicht abgeben.
---Keine Übertragung von Unterricht an private Gruppen wie Schwul-lesbischen Aufklärungsgruppen.

Christian HillgruberBonner Verfassungsrechtler:  
Verfassungsrechtliche Grenzen der Sexualpädagogik in der staatlichen Schule:
---Kritik an der Tendenz, private Gruppen im Rahmen der Sexualkunde auch ohne Lehrkraft zu den Schülern gehen zu lassen.
--- Kritik am Eifer der „Sexualpädagogik der Vielfalt“, durch reformpädagogischer Ansätze „neue Werte und neue Sünden“ und einen neuen, befreiten Menschen zu propagieren. 

Das Bundesverfassungsgericht urteilte 1977: 
---Der Sexualkundeunterrichts an staatlichen Schule ist Legiteam
---Ws bestehtein Verbot von Indoktrination 
Wie können sich Eltern gegen das Umerziehungsprogramm der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ und die aufdringliche Frühsexualisierung der Kinder wehren können und Elternrecht und Persönlichkeitsrechte des Kindes wahren? 

Das Bundesverfassungsgericht sichert das Recht der Eltern auf eine ihren Vorstellungen entsprechende Sexualerziehung ihrer Kinder auf doppelte Weise. 
---Eltern haben einen Anspruch, rechtzeitige und umfassende Information über den Inhalte und den methodisch-didaktischen Wege der Sexualerziehung
--Diese Betonung Sicherung des Elternrechts verlangt, dass sich Eltern für die schulische Erziehung ihrer Kinder interessieren, die Elternabende besuchen und dort ihre Überzeugungen von Sexualerziehung darlegen, auch wenn sie der political correctness widersprechen. 
---Das Bundesverfassungsgericht sieht eine materiellrechtliche Sicherung des Elternrechts durch das Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit in Artikel 4 Grundgesetz und das Verbot einer Benachteiligung auf Grund ihres Glaubens in Artikel 3. 
---Deshalb können Eltern Zurückhaltung und Toleranz in der Sexualerziehung durch die Schule einfordern. Jede Indoktrination ist zu unterlassen.

Das ergebe verfassungsrechtliche Schranken, die für die in einigen Bundesländern vorhersehbaren gerichtlichen Verfahren um die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von erheblicher Bedeutung seien. 

Im Zentrum dieser Auseinandersetzungen stehe die Unterscheidung zwischen der Bewertung der Homosexualität als solcher und dem allen, selbstverständlich auch homosexuellen Menschen geschuldeten Respekt. Diesen Unterschied einzuebnen und die Ablehnung praktizierter Homosexualität mit einem Angriff auf die Menschenwürde Homosexueller gleichzusetzen, sei das Anliegen der „Sexualpädagogik der Vielfalt“.

 Bundesverfassungsgericht fordert die Rücksichtnahme auf unterschiedliche Werthaltungen in Fragen der Sexualität und wendet sich gegen einen vom Bundesverwaltungsgericht bestätigten Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen von 2007. Zwischen der Bewertung der Homosexualität und der Achtung des gleichen Eigenwerts eines jeden Menschen ungeachtet seiner sexuellen Orientierung besteht ein Unterschied.

Die Tagung der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Sektion der Görres-Gesellschaft  hat sich interdisziplinär um die Sicherung des Elternrechts und des Persönlichkeitsrechts des Kindes verdient gemacht und dargelegt, dass der Auffassung zahlreicher Eltern, dass die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ statt auf Antidiskriminierung auf Umerziehung setzt, gut begründet ist. 

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Lesetipp
Gender-Mainstreaming in Deutschland . 
Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen
Von Manfred Spieker
Broschiert, 106 Seiten
Verlag Ferdinand Schöningh
ISBN-13: 978-3506783967

Links:

Uwe Sielert 
(Wikipedia ist bei solchen Themen oft keine neutrale Quelle!) 

Sexualaufklärung der BzgA

Institut für Sexualpädagogik in Dortmund

Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung




1 Kommentar:

  1. Eine gute Dokumentation! Welche Schäden Gender-Mainstreaming weltweit anrichtet, ist in "Die Genderung der Welt"(AAVAA Verlag) nachlesbar, welche Schäden an Individuen in "Vergewaltigung der menschlichen Identität".

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