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Dienstag, 12. Dezember 2017

Schütteltrauma bei Babys: Für die Überlastung der Eltern ist die Familienpolitik hauptverantwortlich

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie unsere beigefügte Pressemeldung, die sich auf eine Verlautbarung des Familienministeriums zu den Gefahren des Schütteltraumas bezieht.

Passend zur Problematik senden wir auch den Link zu einer Petition, die die Bezahlung von elterlicher Erziehungsarbeit und Pflegearbeit in der Familie fordert. Diese Forderungen entsprechen genau den Zielen unseres Verbandes. Wir wären Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie diese Petition unterzeichnen und auch an Bekannte Verwandte usw. weiterleiten.

Die Petition hat bereits jetzt über 7000 Unterstützer. Wir würden uns freuen, wenn diese Zahl noch weiter deutlich steigt.

Nur wenn sich Eltern (und Großeltern) massenhaft zu Wort melden, haben sie eine Chance gehört zu werden !!

Wer von unserem Verband keine vergleichbaren Mitteilungen mehr erhalten will, bitte melden.

Anbei der Link:
https://weact.campact.de/petitions/fursorgegehalt-mit-allen-sozialleistungen-fur-einen-elternteil-und-pflegende-angehorige


Mit Freundlichen Grüßen
Johannes Resch
stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.
www.familienarbeit-heute.de

www.johannes-resch.de


Pressemeldung 11.12.2017

Schütteltrauma bei Babys
Für die Überlastung der Eltern ist die Familienpolitik hauptverantwortlich



In einer Pressemitteilung „Gefahr für Babys durch Schütteln wird unterschätzt“ vom 04.12.2017 greift Familienministerin Dr. Katarina Barley (SPD) das Thema Schütteltrauma bei Babys auf.

Dazu nimmt Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., kritisch Stellung: „Diese Initiative ist zwar verdienstvoll angesichts des in einer Elternbefragung festgestellten großen Unwissens über die Gefährlichkeit des Schüttelns schreiender Babys und Kleinkinder, aber die Familienministerin sollte sich zunächst doch die Frage stellen, inwieweit die aktuelle Familienpolitik eine große Mitverantwortung dafür trägt, wenn Eltern durch die Vielfachbelastung aus Erwerbsarbeit, wirtschaftlichen Sorgen und Verantwortung für ihre Kinder versagen.“

An die Familien- und Frauenministerin stellt Martin provozierende Fragen:

„Fördert nicht das Familienministerium selbst ausschlaggebend die Überforderung der Eltern, indem es möglichst volle Erwerbstätigkeit beider Eltern propagiert und selbst betreuende Eltern durch Elterngeldgesetz und einseitige Krippenförderung gezielt diskriminiert.

Warum stellt sich die Frauenministerin immer weiter in den Dienst eines fehlgeleiteten Feminismus, der besagt, Frauen könnten nur durch Erwerbstätigkeit gleichberechtigt werden?

Warum müssen Eltern, die Kinder erziehen, vor Altersarmut gewarnt und ermahnt werden, zugunsten von Erwerbsarbeit ihr Engagement für Kinder so knapp zu dosieren wie es irgend geht?

Wäre es nicht die vornehmste Aufgabe der Familienministerin, die vom Grundgesetz geforderte Wahlfreiheit der Eltern abzusichern, auch wenn sie sich dafür entscheiden, ihr Kleinkind selbst zu betreuen, anstatt es in die Fremdbetreuung zu geben?

Warum kämpft sie also nicht endlich darum, dass die elterliche Betreuungs- und Erziehungsarbeit honoriert wird, gemäß ihrem Wert, den sie für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft hat?

Warum verweigert sie sich permanent der Erkenntnis, dass Familienarbeit lohnwerte Arbeit ist?

Wie weit muss die Verantwortungsbereitschaft der Eltern noch heruntergewirtschaftet werden, damit eine Korrektur erfolgt?”


An die Adresse der im „Bündnis gegen Schütteltrauma“ zusammengeschlossenen Verbände richtet Martin die Forderung, man möge sich mit dem in unserer Gesellschaft kaum hinterfragten Trend auseinandersetzen, Eltern im Interesse der Profitmaximierung in der Wirtschaft auszubeuten.


Fragen an Dr. Katarina Barley:
Auf Facebook:

Bündnis gegen Schütteltrauma auf der Seite des Bundesfamilienministeriums: 

Verband Familienarbeit

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