Einer der aktivsten MdeP aus Deutschland, Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) hofft mit ihrer Stimme weitere 5 Jahre im EU-Parlament wirken zu können.

Sonntag, 21. Januar 2018

Wir trotzen den Anfeindungen und sprechen über die Folgen der Umdefinierung der Ehe

Ich war da und die Videos werden hier sobald wie möglich eingestellt, dass sich jeder ein eigenes Bild von der Veranstaltung machen kann. Gegendemos zu Veranstaltungen sind grundsätzlich gelebte Demokratie. es ist aber keine gelebte Demokratie mehr, wenn Veranstaltungen nur noch unter Polizeischutz durchgeführt werden können. Wie üblich gab es die Rufe "Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben" und die Ankündigung, Eltern ihre Kinder zu entfremden: "Eure Kinder werden so wie wir, eure Kinder werden alle queer".  Mein Gegenruf lautet; "Hätte Eure Mutter abgetrieben, sagt mir, wo wärt Ihr geblieben." Noch etwas Geduld, und die Vorträge sind für jeden verfügbar zur Meinungsbildung. Folgend eine Mail, die ich dazu bekommen habe.  (Felix Staratschek)

 
So wurde die über die Gegendemo zum Symposium über die Umdefinierung der Ehe wenige Stunden nach der Veranstaltung auf einem Bildschirm über dem Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen dargestellt. Ich schreibe bewusst "Umdefinierung" der Ehe, weil dies laut einem Referenten eine bessere Beschreibung ist als "Eheöffnung". Eine Ehe für Homosexuelle ist in meinen Augen nicht möglich, alleine schon, weil in meinen Wörterbuch die Ehe als für die Zeugung von Kindern offener Bund von Mann und Frau bezeichnet wird. Wenn also zwei Menschen gleichen Geschlechtes eine Gemeinschaft eingehen, sollten die sich dafür einen eigenen Begriff suchen und nicht willkürlich die gewachsene Sprache verändern. Gleichgeschlechtliche Partnerschafften können die Kriterien nicht erfüllen, die für eine Ehe gelten, weil die Ehe per Definition von verschiedenen Geschlechtern ausgeht und es bisher nur einen überlieferten Fall einer  Jungfrauengeburt gab. (Bild und Text: Felix Staratschek) 
 


Grüß Gott und guten Tag, Felix,
die Medien im Großraum Frankfurt haben in den vergangenen Tagen ein wahres Feuerwerk an Anschuldigungen gegen uns, das Aktionsbündnis Demo für Alle und unser gemeinsam veranstaltetes Symposium „Öffnung der Ehe – Folgen für alle abgebrannt. Die Frankfurter Rundschau hat sich dabei gestern nicht gescheut, uns am „äußersten rechten Rand“ anzusiedeln und von „Untergangsfantasien, die sich an der vermeintlichen Zersetzung traditioneller Familienwerte festmachen“ und angeblich die „indirekte Gleichsetzung von Homosexualität und Pädophilie und nicht zuletzt die Angst vor einer angeblich schleichenden Islamisierung“ beinhalten würden, zu sprechen.

Offensichtlich haben wir mit unseren Themen und den eingeladenen Referenten einen Nerv getroffen, denn sowohl der Frankfurter Oberbürgermeister, als auch hochrangige weitere Vertreter der Stadt Frankfurt und der hessischen Landesregierung, haben angekündigt, auf einer groß angelegten Gegenkundgebung in der Frankfurter Innenstadt für eine „bunte“ Stimmung zu sorgen. Offensichtlich wollen sie davon ablenken, dass Themen wie Leihmutterschaft oder Mehrfachehe diskutiert gehören.

In dieses Bild passt, dass die Inhaber des Congresiums in Frankfurt-Kelsterbach, in dem das Symposium heute stattfinden wird, in den vergangenen Tagen massiv bedroht und eingeschüchtert worden sind. Unsere Veranstaltung wird von daher nur unter Polizeischutz stattfinden können.

Immerhin haben wir im Vorfeld auch sehr viel Ermunterung und Zustimmung erfahren. Wir wissen, dass viele von Ihnen von der Wichtigkeit des Symposiums überzeugt sind und dass ganze Gemeinden hier in der Region für eine erfolgreiche Veranstaltung beten.
Ich freue mich jedenfalls – bei aller Sorge um ein gutes Gelingen – sehr auf die heutige Veranstaltung und darauf, Ihnen über diese zu berichten.

Bitte denken Sie daran, dass das heutige Symposium (unter anderem durch die Drohungen seitens Antifa und anderen bunten Kreisen) erneut mit erheblichen Kosten verbunden ist, die wir tragen müssen. Deshalb freuen wir uns über jede Spende, egal, wie klein oder groß diese ausfällt!
Im Namen aller an der Organisation und Durchführung unseres Symposiums „Öffnung der Ehe – Folgen für alle“ Beteiligten möchte ich Ihnen für jegliche uns erwiesene Unterstützung bereits jetzt ganz herzlich bedanken.
---FOLGENDE EMAIL HATTE ICH IHNEN VOR EINIGEN TAGEN GESCHRIEBEN---
Grüß Gott und guten Tag, Felix,
es ist bald soweit: am kommenden Samstag, 20. Januar 2018 starten wir mit dem Symposium „Öffnung der Ehe – Folgen für alle“, das wir gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Demo für Alle“ veranstalten, in ein Jahr voller Aktivitäten.
Online-Petitionen alleine – das hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt – sind eine wichtige und wirksame Grundlage beim Bemühen, nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Doch Petitionen werden noch wirksamer, wenn sie durch Aktionen und Aktivitäten vor Ort unterstützt werden. Das haben sowohl das Symposium »Sexualpädagogik der Vielfalt. Kritik einer herrschenden Lehre« am 6. Mai 2017 in Wiesbaden, als auch unsere Deutschlandrundfahrt mit dem „Bus der Meinungsfreiheit“ im September 2017, deutlich gezeigt.
Das Symposium ist uns so wichtig, dass wir in den vergangenen Tagen – obwohl es aktuelle, drängende Anliegen gibt – die Erstellung von Petitionen zurückstellen mussten, da die Vorbereitung des Symposiums im Vordergrund stand. Die Vielzahl der Anmeldungen bestätigt uns, dass wir dabei die richtige Entscheidung getroffen haben. Denn der Saal wird voll werden und unsere Gegner machen bereits seit Wochen Stimmung gegen diese Veranstaltung. Offensichtlich missfallen ihnen unser Programm und die gewonnen Referenten.
Symposium
Unter anderem werden wir folgende Vorträge – die natürlich für Sie aufgezeichnet werden - hören:
  • Prof. Dr. Jörg Benedict: „Ehe für alle“ – stiller Verfassungswandel oder offener Verfassungsbruch?
  • Dr. Christian Spaemann im Interview: Diversity und Elternschaft – brauchen Kinder Vater und Mutter?
  • Dr. Stephanie Merckens: Leihmutterschaft auf dem Vormarsch – die rechtlich-ethische Situation
  • Birgit Kelle: Leihmutterschaft: Wie Menschenhandel wieder salonfähig gemacht wird
  • Dr. Jakob Cornides im Interview: Ehe-Öffnung in Europa und weltweit
Das Symposium verursacht natürlich auch erhebliche Unkosten: Saalmiete, Referentenhonorare, Reisekosten, die Kosten für Video- und Fotoaufnahmen uvm. müssen bezahlt werden. Daher möchten wir Sie, wenn es Ihnen möglich ist, um Ihre Unterstützung bitten.
Können Sie mithelfen, diese so wichtige Veranstaltung mit einer Spende von 10 EUR, 25 EUR oder sogar 50 EUR (oder jedem anderen Betrag, der Ihnen angemessen erscheint) zu unterstützen?
Das Symposium wird, davon sind wir überzeugt, weit über die Veranstaltung und den Kreis der anwesenden Zuhörer hinaus wirken, denn die Vorträge und Interviews werden aufgezeichnet und später sowohl auf DVD, als auch im Internet zum Nachhören verfügbar sein. Jegliche Spende wird also gut angelegt sein und uns ermutigen, weitere derartige Veranstaltungen durchzuführen.
Deshalb bitte ich Sie: zögern Sie nicht, geben Sie sich einen Ruck und helfen Sie uns, das Symposium zu finanzieren:
Ich danke Ihnen bereits jetzt für jegliche Unterstützung, sowohl für Ihre Spenden, als auch für Ihre eventuelle Teilnahme oder die Unterstützung durch Gebet und freue mich auf alle CitizenGOer, die ich beim Symposium treffen werde.
Mit herzlichen Grüßen
Eduard Pröls und das ganze Team von CitizenGO
P.S. Sie können hier für das Symposium spenden: https://go.citizengo.org/spende-symposium-jan18.html
Sie bevorzugen PayPal? Dann klicken Sie bitte den folgenden Link: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&item_name=Citizengo de&hosted_button_id=WMD8NFT9WKSZY&lc=de
Sie möchten lieber per Banküberweisung spenden? Das können Sie gerne tun. Unsere Bankverbindung lautet:
IBAN: ES25 2038 1794 8860 0064 1911
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1 Kommentar:

  1. Kauf dir halt ein neues Wörterbuch, dann kannst du sehen, wie Sprache wächst.

    Und auch, welche Herkunft manches Wort hat: mittelhochdeutsch ē[we], althochdeutsch ēwa = Ehe(vertrag); Recht, Gesetz, vielleicht ursprünglich = seit ewigen Zeiten geltendes Recht oder vielleicht = Gewohnheitsrecht

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