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Mittwoch, 9. April 2014

Stauland NRW, RP vom 2.4.14, Leserbrief an die Rheinische Post

Betrifft: Regierung empfileht Freigabe der Standspuren


Ich komme gerade aus dem Musterländle zurück, die alles außer Hochdeutsch können. Und da bin ich in Karlsruhe in die Straßenbahn gestiegen und nach 72 Kilometern in Heilbronn wieder ausgestiegen. Und das obwohl 1955 der Straßenbahnbetrieb in Heilbronn eingestellt wurde. Die Vernetzung von Eisenbahn und Straßenbahn hat zu Fahrgastrekorden auf vielen Strecken geführt und in Heilbronn von Karlsruhe aus 2001 die erste Straßenbahnlinie zurück gebracht. Seit Dezember 2013 ist die zweite Linie von Heilbronn nach Neckarsulm in Betrieb. Und die Verlängerung der Linie nach Norden über die Bahngleise wird vorbereitet. Der Ausbau der Stadtbahnen  nach dem Tram-Train- Konzept bietet große Potentiale, weil sehr oft das Umsteigen vermieden werden kann und weil die spurtstarken Straßenbahnen bei dichter Haltestellen- Folge schneller sind, als manche leistungsstärkeren Lokomotiven. Aber in NRW scheint man davon nicht zu lernen! Bahnstrecken mit enormen Fahrgastpotentialen werden hier zur Radwegen ausgebaut (Remscheid - Leverkusen), während auf der parallelen A 1 und A 3 die Autos im Stau stehen. In Leverkusen wird eine neue Autobahnbrücke gebaut, aber keiner denkt daran, die Stadtbahnlinie 12 von der Kölner Seite um ca. 2 km nach Leverkusen über die neue Autobahnbrücke zu verlängern. Dass die Wiedereinführung der Straßenbahn in Städten, wie Leverkusen möglich ist, kann jeder in Heilbronn sehen, wo enge Kurven oder eingleisige Abschnitte bei kurzen Engpässen die Straßenbahn den räumlichen Gegebenheiten anpassen. Es mag sein, dass eine Straßenbahn von Leverkusen nach Köln länger braucht, als die Eisenbahn. Aber für viele ist der Weg zur Straßenbahn kürzer und in Köln kann schneller zwischen Straßenbahnlinien umgestiegen werden. Und oft sind die Züge der Bahn so voll, dass man lieber per PKW im Stau sitzt, als in einer übervollen Bahn zu stehen. Da wäre der Brückenbau bei Leverkusen die einmalige Chance, jetzt im Synergieeffekt die Straßenbahn zurück nach Leverkusen zu bringen, mit der Option, diese bis Remscheid (Balkanstrecke) oder Hilden - Ratingen zu verlängern. Auch in Wuppertal würde die Nordbahn zur Entlastung der A 46 beitragen, wenn man diese Strecke reaktiviert. Ebenso wäre ein Tram- Train Duisburg - Oberhausen - Walsum - Wesel - Bocholt  und Duisburg - Xanten - Kleve- Nimwegen sinnvoll.

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr, 2, 42477 Radevormwald


Seit Dezember 2013 fahren diese Stadtbahnen von Heilbronn bis Neckarsulm. In der Stadt stehen an jeder Haltestelle die roten DB- Automaten mit umfassenden Fahrkartenverkauf und Fahrplanauskunft. In welcher Stadt hat man bezogen auf die Einwohner so viele Info- und Verkaufsstellen der Bahn so oft in der Innenstadt, wie in Heilbronn? Die Straßenbahnen sind als S- Bahn eingestuft und fahren nach kurzen Innenstadtstrecken auf Bahngleisen weit ins Umland. Neckarsulm ist nur der vorläufige Endpunkt, an der Verlängerung der Linie nach Norden wird schon gebaut. Warum ist so ein Schienenverkehr nicht auf der Verbindung Remscheid - Wermelskirchen - Burscheid - Leverkusen - Köln oder der Wuppertaler Nordbahn möglich? 


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