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Dienstag, 22. Mai 2012

Papierverschwendung per Stimmzettel stoppen: Petition für getrennte Wahlzettel zu Bundestags- und Landtagswahlen

Papierverschwendung per Stimmzettel stoppen: Petition für getrennte Wahlzettel zu Bundestags- und Landtagswahlen
An: oeko.fjs@googlemail.com
Petition Radevormwald. Den 13.05.2012

Betrifft: Wahlzettel zu Landtags- und Bundestagswahlen

Abs.
Felix Staratschek. Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich kandidiere als Einzelbewerber für den heute zur Wahl stehenden Landtag in Nordrhein Westfalen. Allerdings musste ich heute feststellen, dass meine Platzierung auf dem Wahlzettel sehr ungünstig ist und ich ganz unten auf dem Wahlzettel zu finden bin. Wer den Wahlzettel nicht ganz auffaltet, kann daher meine Position übersehen.
Der Wahlzettel hat eine Länge von 48 cm. Davon sind auf der linken Seite der Erststimme 22 cm ohne Nennung eines Direktkandidaten neben den Landeslisten. Unterhalb der Landeslisten sind 4 cm neben den Einzelbewerbern frei. Zusammen sind also von der Fläche, auf der Direktkandidaten und Listen dargestellt werden, 26 cm auf einer Stimmzettelhälfte unbedruckt.
Anders ausgedrückt: 25% der Papierfläche auf dem Wahlzettel im Oberbergischen Kreis sind unbedruckt, von der Fläche auf der Parteien dargestellt werden (37cm vom Stimmzettel, bezogen auf zwei Spalten 74 cm) sind es sogar 35%.
Ich schlage daher vor, künftig für die Erststimme und die Zweitstimme jeweils einen eigenen Wahlzettel zu drucken. Das hat viele Vorteile:
  1. Papiereinsparung führt zu geringeren Kosten. Auch beim Versandt kann eine Gewichtsreduktion Kosten senken. Es handelt sich ja um viele Millionen Blatt Papier, die eingespart werden können
  2. Die Umweltbelastungen durch den Papierverbrauch und -transport werden auch um einen zweistelligen Prozentbetrag gesenkt, im Falle des Oberbergischen Kreises um gut 25%.
  3. Der Wahlzettel wird übersichtlicher, weil alle Direktkandidaten direkt untereinander auf dem Wahlzettel stehen und die leeren Flächen entfallen.
  4. Das Auszählen wird einfacher. Erst- und Zweitstimme können getrennt gezählt werden. Auch die Überprüfung von Wahlergebnissen wird einfacher. Die Gefahr, dass eine Stimme beim Zählen übersehen wird sinkt.
  5. Der Staat handelt bei zwei Wahlzetteln vorbildlich und vermeidet so unnötige Geldausgaben und Umweltbelastungen und erreicht hier Minderungspotentiale, von denen an anderer Stelle nur geträumt wird.
  6. Der Wert der Direktkandidaten wird hervorgehoben. Wer de Hürden für die Zulassung schafft, wird ohne Leerfläche unterhalb der anderen Kandidaten genannt. Bürger, die ohne Parteibindung kandidieren, werden nicht auf den schlechten Platz unterhalb der Listenplätze der Parteien gesetzt und damit mit Parteibewerbern gleich behandelt.
Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn Sie die Regeln für die Wahlen so ändern, dass wir künftig zwei Wahlzettel bei Landtags- und Bundestagswahlen bekommen. Bei Kommunalwahlen funktioniert das ja auch, dass man für Gemeinderat, Kreistag, Bürgermeister und Landrat jeweils einen eigenen Wahlzettel hat. Da wären zwei Wahlzettel bei Landtags- und Bundestagswahlen im Rahmen des üblichen und dem Wähler zuzumuten.
 
Mit bestem Gruß, Felix Staratschek

Kommentare:

  1. Immerhin ist der Schuldige für das Wahldesaster des Einzelkanidaten gefunden. Der Wahlzettel!

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  2. Irrtum, die Petition habe ich am Sonntag noch vor Schließung der Wahllokale geschrieben, danach hätte ich keine Zeit mehr dazu gehabt.

    Ein Wahldesaster ist es in der Tat. Ist doch dieses Wahlergebnis der Freifahrschein für Dr. Kosten und seine SPCFDUWGP beim Life Ness weiter die Geheimhaltung zu praktizieren und unsere Innenstadt umzumodeln und politisch zu Handeln, ohne auf die Beiträge in Ausschüssen auch nur einzugehen.
    Die Rechnung kommt. Eine höhere Hundesteuer ist nur der Anfang. Aber die Rader haben es ja selber durch die Stimmabgabe oder durch Tolerierung der aktuellen Politik durch Nichtwählen nicht anderes gewollt!
    Natürlich kann jetzt hier jeder eine Litanei anstimmen, was ich als Fe(h)lix alles falsch mache. Und ich bitte sogar darum. Aber was ist schlimmer, beim Auftreten ein paar Fehler zu haben oder auf Kosten der Steuerzahler das Geld zum Fenster rauszuwerfen und dann für die Schulden (und die dahinter stehenden Gläubiger) die Steuern weiter anzuheben?
    Sicherlich haben alle in der Zeitung gelesen,dass ich am Samstag Abend vor der Wahl eine Veranstaltung zur Euro- Politik organisiert hatte. Presse und Politiker waren eingeladen. Nur Frau Pizzato (FDP) hat sich entschuldigt. In der Morgenpost wurden Internetseiten der Direktkandidaten erwähnt, sogar die vom linken Ullmann. Aber meine wurde weggelassen.
    Demokratie ist die Staatsform, wo die Menschen die Politiker bekommen, die sie verdienen. Und die Deutschen bevorzugen noch immer den Halsabschneider im Nadelstreifenanzug.

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