Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) gehört zu den aktivsten MdeP aus Deutschland.

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Zur Europawahl die erste Wahl: Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP).

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Samstag, 14. April 2018

Förderation der katholischen Familienverbände in Europa fordert von EU- Staaten eine echte Familienpolitik statt demographischen Selbstmord

FAFCE Vorstandsbeschluss über den demographischen Frühling für Europa
Wien, 12. April 2018
(Verlinkung im Text z.T. durch Felix Staratschek)

Der demographische Winter ist ein lautloser Notstand, der alle Länder Europas betrifft. Aus diesem Grund möchten wir, Präsidenten und Delegierte des Vorstandes der Vereinigung Katholischer Familien in Europa (FAFCE), die wir hier in Wien anlässlich unserer Vorstandsitzung im Frühjahr 2018 versammelt sind, die Aufmerksamkeit auf diese Situation lenken, die die Hauptursache der finanziellen und sozialen Probleme ist, um die wir uns kümmern müssen. Es gilt, keine Zeit zu verlieren. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Es gibt keine Entschuldigung mehr, untätig zu sein. Wir müssen tätig werden zum Besten der alternden Bevölkerung, für die Rechte unserer Jugend und für die Zukunft unserer Kinder.

 
Das ist in der EU politisch korrekt; Statt für die Familie einzutreten, wird mit Steuergeldern massiv für sexuell aktive Zufallsbekanntschaften geworben. FAFCE nennt diese Verschwendung von Steuergeldern unter der Richtlinienkompetenz von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrer Mitteilung recht zahm "inadäquate und individualistisch orientierte politische Maßnahmen". (Bild und Text Felix Staratschek) 


- Indem wir die am 31. Mai 2017 in Rom proklamierte Erklärung „Familien sind Europas Reichtum und Grundlage der Zukunft“ zum 20. Geburtstag unserer Vereinigung in Erinnerung rufen, appellieren wir an die Regierungen der europäischen Staaten, auf nationaler Ebene echte Familienpolitik zu schaffen und zu fördern, sowie eine familienfreundliche EU-Politik, unter gleichzeitiger Wahrung des Subsidiaritätsprinzips zu fördern;

- In Anbetracht des Beschlusses des Europäischen Parlaments vom 4. Juli 2017 über europäische Normen für das 21. Jahrhundert (2016/2274(INI), wo die Notwendigkeit der Berücksichtigung der alarmierend hohen demographische Alterung Europas, betont wird;

- In Anbetracht des Demographischen Ausblicks für die Europäische Union (Dezember 2017), wo festgehalten ist, dass Europa dramatisch altert;

- In Anbetracht des von der Schuman Stiftung veröffentlichten Grundsatzpapiers über Europa 2050: der demographische Selbstmord (27. Februar 2018);

Fordert FAFCE alle Verantwortlichen in der Europäischen Union sowie die Staatsoberhäupter ihrer Mitgliedstaaten auf:

1. Politische Maßnahmen zu setzen, die den einmaligen, fundamentalen und unersetzlichen Platz der Familie in der Gesellschaft anerkennen und sie als erstes, d.h. ursprüngliches „Unternehmen“ anerkennen, da der Wunsch zu leben auf unserem Kontinent nicht nur durch wirtschaftliche Initiativen zum Ausdruck kommt, sondern im speziellen dadurch, dass Kinder aufgezogen werden, da „der unternehmerischen Geist eng verbunden ist mit dem Geist der Familie“ (siehe Europe 2050: der demographische Selbstmord, S. 6);

2. Das Bewusstsein über den demographischen Winter und die Dringlichkeit zum Handeln in diesem Bereich durch internationale Initiativen zu stärken;

3. Zu berücksichtigen, dass echte Familienpolitik nicht nur soziale Unterstützung bedeutet, sondern vorausschauende Politik zum Besten einer alternden Gesellschaft;

4. Die Bedürfnisse der jungen Leute aktiv zu unterstützen, die planen, Verantwortung zu übernehmen und eine Familie mit mehreren Kindern gründen wollen, aber oft entmutigt werden durch inadäquate und individualistisch orientierte politische Maßnahmen und eine Kultur, die Familien gegenüber feindlich eingestellt ist;

5. Fortschrittliche Palliativpflege und Pflege zu Hause zu fördern, die die Würde der Person bis zum natürlichen Tod schützt;

6. Die Familie in den Mittelpunkt nationaler Politikmaßnahmen zu setzen, damit aus dem demographischen Winter ein demographischer Frühling wird, um die Zukunft Europas zu bilden.


Kontakt:
Nicola Speranza, Generalsekretär
Kontaktinfo am Ende der Seite




Die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa vertritt 22 nationale und kommunale Organisationen: wir geben den Familien aus katholischer Sicht auf europäischer Ebene eine Stimme. FAFCE hat partizipatorischen Status beim Europarat und ist Mitglied bei der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte.

Links:

Europa 2050: Der demographische Selbstmord

Verband für bezahlte Familienarbeit:

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