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Sonntag, 18. Dezember 2011

Leserbrief zur Ratssitzung: Innenstadt, Einzelhandel, Verkehrslenkung

Was auf der letzten Ratssitzung besprochen wurde, kann ich wegen Spätschicht bisher nur aus Presseberichten entnehmen und gebe dazu hier meine persönliche Meinung wieder:

Die z.T. kritisierteVerkehrsreduzierung auf der Hohenfuhrstraße ist m.E. dann zu begrüßen, wenn auf der B 229 ein "Tor zur Innenstadt" geschaffen wird in Form meines Vorschlages zum Busbahnhof/ neuer Festplatz, wie auf meinen Viertürmeblog im Internet dargelegt. http://viertuerme.blogspot.com/search/label/Busbahnhof . Solange dieses "Tor" auf der B 229 fehlt, sind Verkehrsreduzierungen auf der Hohenstraße kontraproduktiv für den Handel, da so auch Spontaneinkäufe abnehmen würden!
Ein Tor zur Innenstadt auf der B 229, einen Platz für urbane Aktivitäten und eine große Bushaltestelle, dass alles bietet dieser Vorschlag

Außerdem lehne ich die Planung zur Hohenfuhrstraße ab, solange der westliche Innenstadt- Kreisverkehr nicht umgesetzt wird. Da sollte man lieber alles andere an der Hohenfuhrstraße zurückstellen, als diesen Kreisverkehr. Denn da kann jeder problemlos wenden, wenn er am Hohenfuhrplatz vorbeigerauscht ist und so kann man die Ampel abschaffen, die auch Fußgänger und Radfahrer sinnlos aufhält. Die Aussagen gegen diesen Kreisverkehr teile ich nicht, da man die Privat- Ausfahrt verlegen kann und durch die Änderung der Einbahnregelung hier einen normalen Kreisverkehr mit 4 Ästen schaffen kann. Eine Kreuzung ist sogar gegen das Ziel, den Blick auf die Innenstadt zu richten, da Autofahrer den Blick in Fahrtrichtung haben sollten und die Verkehrsführung ja nicht auf die Innenstadt, sondern die Hohenfuhrstraße zuläuft.

Zum Überlegen wäre ein neuer Innenstadtparkplatz an der B 229 auf der Nordseite zwischen Bahnhofstraße und Springel. Der Platz ist da! Daneben wird ein Bürgersteig angelegt (z.B. mit den Pflastersteinen vom Marktplatz - die Mehrheit wird ja eh den Umbau beschließen - , die muss man dann nicht neukaufen), der Zugänge hat zur Gartenstraße und zum Springel. Am Springel wird eine Zufahrt von der B 229 gemacht, so dass PKW aus Richtung Rädereichen dort nach Norden abbiegen können. Das entlastet die Südstadtkreuzung und macht auch dort die Einführung eines Kreisverkehrs einfacher. Wer keinen Parkplatz an der B 229 gefunden hat oder wem gerade noch was einfällt oder wer noch einen größeren Einkauf direkt vom Laden abholen will, der kann hier zurück zur Innenstadt fahren. Ein Parkplatz an der B 229 kann die Leute einladen, Radevormwald zu besuchen. Sollte der Platz nicht angenommen werden, kann dieser als Mitarbeiterparkplatz für die Innenstadt dienen, um die geschäftsnahen Parkplätze frei zu bekommen. Durch die Kreisverkehre Südstadt und Bahnhofstraße könnten Autofahrer leicht wenden, um auf den Parkplatz auf der Nordseite der B 229 zu gelangen.

Bezeichnend finde ich die Aussage, dass man beim früheren "Hill" keinen Supermarkt mehr rein bekommt. Muss es denn ein Supermarkt sein? Aber lässt die Miete überhaupt etwas bei der Marktlage in Radevormwald zu? Müsste nicht die Miete für einige Jahre so reduziert werden, dass der Eigentümer gerade eine schwarze Null schreibt und Händler so die Chance bekommen, einen neuen Markt für ein Angebot aufzubauen? Wie wäre es mit einer Umsatzbeteiligung, statt Miete? Ideal wäre es, wenn es der Wirtschaftsförderung gelingt, alle Leerständen gleichzeitig zu beleben, damit ein genügend starker Kundenmagnetismus entsteht. Warum kein größeres Ladenlokal beim geplanten Umbau Nordstraße und warum kein größerer Laden im alten Nickel? Ein Angebot für Wandern, Reiten, Angeln und Camping könnte in einer Stadt mit soviel Wald und Campingplätzen in der Umgebung (Kräwinkel, Bever) Besucher in die Stadtmitte bringen. Mit dem Parkplatz an der B 229 wären diese Standorte für Autofahrer schnell erreichbar, ohne dass die Innenstadt vom Verkehr belastet wird. Die Fußgängerbrücken an der B 229 müssen mit Werbetafeln für die Altstadt versehen werden!

In der Innenstadt fehlt u.a. ein Fahrradladen mit allem Service (Verleih, Reparatur) und ein Spielwarengeschäft. Gerade für das Ziel, den Tourismus zu fördern, wäre eine Fahrradstation am Markt oder in der Nordstraße sehr sinnvoll. Aber kann die z.B. 8000 Euro Miete für Lahme im Monat erwirtschaften? Auch ein gutes Spielwarengeschäft würde eine Lücke füllen.

Gebäudebesitzer könnten Mieten reduzieren, wenn die Mieter kleinere Erhaltungsmaßnahmen in Eigenleistung übernehmen (Fensterrahmen streichen, Graphitti entfernen, Bürgersteig säubern, einfache Handwerkerreparaturen durchführen lassen...). Schließlich gibt es Zeiten mit weniger Kunden am Tag, da kann auch ein Händler Hand anlegen zur Gebäudepflege. Auch die Gebühren für die Straßenreinigung könnten reduziert werden, wenn die Händler per Besen vor ihrem Laden für Sauberkeit sorgen und nur noch große Plätze maschinell gereinigt werden.

Belebt werden könnte der Einzelhandel auch, wenn eintägige Aktionstage, wie Volksradfahren und Wandertag vom Sonntag auf den Samstag verlegt würden, damit die Händler die Besucher mit offenen Türen empfangen können.

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald
sachkundiger Bürger der AL im Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr

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