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Samstag, 23. Juli 2011

Hat das Johanniter- Krankenhaus in Radevormwald Zukunft?

Von Felix Staratschek
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe! Nachdem in den vergangenen Jahren sich parteiübergreifend alle für die Zukunft des Krankenhauses in Radevormwald eingesetzt hatten, eine neue geriatrische Station eingerichtet wurde und bei Hüftoperationen und der traditionellen chinesischen Medizin  Kompetenzbereiche geschaffen wurden kündigen die Johanniter aus heiteren Himmel plötzlich an, dass sich diese von der Einrichtung in Radevormwald trennen wollen. Niemand ahnte etwas, es wurden keine Vorgespräche geführt, keine Ankündigungen zunächst in den nichtöffentlichen Sitzungsteilen der Ausschüsse und des Rates, dass so eine Entscheidung ansteht. Verwundert ist man auch über die Gründe. Da wird z.B. der Chefarztposten genannt. Da es in der Nähe keine weitere Johannitereinrichtung gäbe, sei dessen Ersatz zu teuer, wenn der mal ausfalle. Dem widersprechen aber andere Ärzte des Krankenhauses, die sagen, mehr als den Facharzt gibt die Ausbildung nicht her und es gäbe für diese Situationen genug geeignetes Personal vor Ort.

Auch ein christlicher Verband wie die Johanniter kann nicht alles schaffen und muss auch wirtschaftlich arbeiten. Aber die Nächstenliebe sollte mindestens zugrunde legen, dass man seine Partner nicht so überrumpelt!
Allerdings müssen sich auch die etablierten Parteien fragen, was die Politik für Rahmenbedingungen für Krankenhäuser schafft. Unsere Nachbarstadt Hückeswagen hatte früher 2 Krankenhäuser, heute keines mehr. Lennep, früher mal Kreisstadt, seit den 20er Jahren Ortsteil von Remscheid hat sein Krankenhaus verloren und viele Kliniken bangen um ihre Zukunft.

Hier ein LeseVideo von Youtube, wo am Beispiel einer Nürnberger Klinik gezeigt wird, was Krankenhäuser alles leisten:



Dabei ist die wohnortnahe Versorgung von Kranken sehr wichtig. Kurze Wege zum Krankenhaus können im Notfall lebensrettend sein. Angehörige können öfters Kranke besuchen, wenn die Wege zum Krankenhaus nicht so weit sind.

Was ich von den Johannitern vermisse, ist eine klare Nennung von Gründen für den Verkauf! Vielleicht können die Johanniter unter dem gegebenen Rahmen auch gar nicht anders. Sie kennen die politischen Vorgaben, die Bundestag und zum Teil der Landtag machen und müssen sich fragen, ob diese darunter noch handeln können. Und sie sollten als Helfer im Gesundheitswesen und Fachleute für Gesundheitsfragen auch der Politik mit sinnvollen Forderungen gegenüber treten. Nicht der leise Rückzug ist gefragt, sondern die Formierung eines Protestes gegen einen falschen Rahmen für die Akteure im Gesundheitswesen! Aber davon war nichts zu lesen in den öffentlichen Mitteilungen.

Wir haben heute eine viel lebendigere Wirtschaft, als vor Jahrzehnten, unsere Haushalte haben alle Waschmaschine, Spülmaschine, Fernseher, Computer, Stereoanlagen, Handys, Autos...... Vor einigen Jahrzehnten konnten sich das viele Menschen nicht leisten. Aber es gab eine ortsnahe Krankenhausversorgung! Was läuft also falsch, wenn bei hohen privaten Wohlstand der öffentliche Wohlstand so in Gefahr gerät? Wo werden Gelder falsch eingesetzt, wo verzichtet der Staat auf sinnvolle Einnahmen?

Fakt ist, das pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass es auch im Gesundheitswesen viel Lobbyismus gibt! Statt Gesundheitsvorsorge und unabhängiger Therapieforschung haben die Konzerne zu viel zu sagen. die Forschen nicht nach echten Heilmittel, sondern nach Therapien, mit denen sich Geld verdienen lässt. Zwei Feinde haben diese Konzerne, die Gesundheit und den Tod. Wenn wir also möglichst lange unter Therapiebedarf dazwischen bleiben, sichert dass das Einkommen der Pharmakonzerne. Und das sind ja letztlich Einnahmen, die aus dem Gesundheitssystem kommen und damit nicht mehr für den menschlichen Dienstleistungsbereich in Arztpraxenn und Krankenhäusern zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus gibt es weitere Belastungen:
--Bei besonders krank machenden Produkten muss das Verursacherprinzip gelten. Alle Folgebehandlungen von Nikotin- und Alkoholsüchten sollten über den Kaufpreis und nicht die Krankenkassen bezahlt werden. Auch Zucker wäre zur Finanzierung des Zahnersatzes zu belasten. So bekommen die Krankenkassen wieder mehr Spielraum für die Patientenversorgung. Und wer sich ordentlich benimmt, muss nicht so hohe Beiträge bezahlen, da große Kostenblöcke aus der gesetzlichen Kasse herausgenommen wurden.
--Unabhängige Forschung muss die Außenseitermedizin auf Herz und Nieren prüfen und festestellen wo die wirkt oder wo durch weitere Forschungen Wirkungen verbessert werden können. Gleichzeitig müssen so Scharlatane enttarnt werden.
--Ich bin auch der Auffassung dass eine Abtreibung keine Therapie gegen eine Krankheit ist und daher keine Kassenleistung sein kann. Da eine Abtreibung ein äußerst seltenes Ereignis sein sollte, ist es zumutbar, dass die Kosten selbst getragen werden oder dass nach so einem Eingriff über viele Jahre ein meinetwegen zinsloser Kredit abgezahlt wird. Aber so wird wenigstens deutlich, dass ein ungeborender Mensch keine Krankheit ist, für dessen Beseitigung unser Gesundheitswesen aufkommen muss. Abtreibungen sind trotz möglicher Straffreiheit laut Bundesverfassungsgericht rechtswidrig. Sie gehören nicht in den Katalog der Gesundheitsvorsorge. (Hier nicht Thema, aber die Hauptwaffe gegen die Abtreibung ist eine bessere Familienpolitik: http://www.ödp.de/programm/themen/familie-jugend-soziales/ . Aber auch Gesetze unterhalb des Strafrechtes beeinflussen die Wertbildung.)
--Politik muss Krankmacher bekämpfen. Scharfe Regeln für Lebensmittelzusätze, Mobilfunk, Abgase, flüchtige Produktinhalte sind nötig, durch eine Energie- und Verkehrswende müssen giftige Abgase vermieden werden sowie die Strahlenbelastung rund um Atomkraftwerke, durch Nichtraucherschutz müssen Arbeitnehmer und Passanten vor den Gefahren der Zigarettenabgase wirksam geschützt werden, was jährlich hunderte Krebsfälle vermeiden würde. An Schulen müssen programme laufen gegen unnötigen Eltern- Autoverkehr ( http://www.zu-fuss-zur-schule.de/ )
Die Forderung der ÖDP nach einem Verbot von Konzernspenden an Parteien und Politiker und eine Begrenzungder zulässigen Spendenhöhe durch einzelne Personen sind eine Grundvoraussetzung, dass die Politik wieder den Menschen dient, statt den Lobbyisten.

Ich würde mich freuen, wenn sich hier weitere Personen zu Wort melden mit ihren Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen, mit Therapien, mit Ärzten und Scharlatanen.... und mit Lösungsansätzen für unser Krankenhaus und unser Gesundheitswesen.

Bitte schauen Sie auch auf meiner Homepage auf den Gesundheitsbereich mit Tipps, was sie persönlich für mehr Gesundheit tun können. Reden sie darüber mit ihrem Hausarzt und bringen Sie so von unten durch ihre Nachfrage neue Ansätze in die Medizin! Vielleicht wartet ihr Arzt ja auch auf so eine Frage!https://sites.google.com/site/oekoradevormwald/medizin-2   Themen: Orthomolekulare Medizin, Bewegung,gesunde Ernährung, naturnahe Wirkstoffe der Nahrungsergänzungsmittel

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