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Sonntag, 19. Januar 2014

Abschlusskundgebung und Reden der Demo gegen Frühsexualisierung an Grundschulen im Januar 2014 in Köln

Video von der Abschlusskundgebung der Demo gegen Sexualkundezwang an Grundschulen und Kindergärten. Die Videos sind hier in der Reihenfolge, wie ich die bei Youtube gefunden habe. Ich habe nach neusten Videos aus Köln gesucht.

Hier ist die Hauptrede der Demo verlinkt, die als Video auch weiter unten eingebettet ist.

Bericht bei Kath-Net

Mitschrift: 

.....Sie ist Schwanger! Herzlichen Glückwunsch! 
Wie fühlt man sich wenn man so ein Schreiben bekommt, als Mutter von 8 Kindern. Zuerst muss man seinen Mann entbehren, der im Gefängnis war und jetzt musst du selber ins Gefängnis, obwohl ihr keine Vorstrafen habt und nichts verbrochen habt und nur um Euer Kind besorgt wart. Wie hast du dich gefühlt?
Es ist noch nicht angekommen bei mir, wie das geht, wie die sich das vorstellen da oben.
Für wann ist die Haft angesetzt?
Also der Prozess kommt jetzt Ende Januar neu ins Rollen und dann wird wieder ein Schreiben kommen, und dann sind wir einfach....
Der Termin der stand ja eigentlich schon fest, wo sich selber im Hamm bei der JVA, Justizvollzugsanstalt einfinden sollten. Das hat man jetzt alles verschoben aufgrund der Schwangerschaft, wobei das Kind in jetzt im Januar kommen soll.


Rufe: "Das lassen wir nicht zu!"

Ich kann auch nur sagen, dass wir wirklich auch total von den Socken waren, dass hier diese liebenswerten Eltern, 8 Kinder, das ist ein Preis, den man bezahlt, da gibt man viel für auf, ich habe auch 4 Kinder, .... Danke, super!
Das man dann wirklich vom eignen Land so einen Arschtritt bekommt, dass ist doch unfassbar, das ist schrecklich, das geht überhaupt gar nicht.

Rufe. "Das lassen wir nicht zu!"

Wir können nicht zuschauen, wenn uns unsere Kinder weggenommen werden und kaputt gemacht werden. Da dürfen wir nicht einfach wegschauen!
Wir werden nicht zuschauen. Vor allem Dingen geht es nicht um die Kinder, die hier dabei sind, es geht um viel mehr Kinder! Die Kinder haben Recht darauf Gesund aufzuwachsen - moralisch gesund, unversehrt, sie haben ein Recht darauf.
Keiner darf es mehr wagen, die Kinder anzutasten.

Zuerst: Rufe: "Kinder brauchen Liebe und keinen Sex"
Rufe: "Kinder sind unsere Zukunft!"

Und ich möchte Euch auch ein ganz herzliches Danke an Euch sagen, dass ihr den Fall damals durchgestanden habt. Ihr hättet auch die 30 Euro zahlen können und damit hättet ihr auch sagen können, o.k., wir  haben doch ein bisschen Schuld und irgendwie habt ihr doch ein bisschen Recht! Und Hauptsache wir kommen hier raus!
Aber nein, ihr habt gesagt, wir sind nicht schuld und wenn unserem Kind unwohl wird und es den Unterricht verlässt, dann darf es das. Das kann doch nicht wahr sein! Das werde ich meinen Kindern auch beibringen. Die dürfen nein sagen.
Ich ganz herzlich danke allen, die hier erschienen sind 
russischen Medien und all den anderen Medien, die das im rechten Lichte weiter bringen werden. Herzlichen Dank allen.
Das haut uns einfach von den Socken. Ich denke ihr seid den Fall jetzt einmal für uns durchgelaufen und dadurch ist jetzt auch die Initiative entstanden, besorgte Eltern NRW, wobei wir schon gemerkt haben, das NRW müsste man streichen, bei den Leuten, die alle hier sind und bei den Richtungen, aus denen ihr alle kommt, das ist Europa, Besorgte Eltern EU. 
Wir müssen uns vor Augen führen, das was sie jetzt durchgelebt haben, das ist Fakt, das ist aktuell, das kommt auch auf Euch zu, dass kommt auf alle anderen Eltern auch zu, wenn wir jetzt nicht hier zusammen halten und gemeinsam in diese Kerbe schlagen. Wenn wir jetzt nicht gemeinsam regelmäßig aufstehen und unser Umfeld informieren, ich sage es Euch, ich bin der nächste und viele von Euch auch! Das ist ganz sicher.

Rufe: "Das lassen wir nicht zu!"

Und vor allen Dingen dürfen wir nicht vergessen, dass ein Kind daran Schuld ist, dass wir alle hier sind. Ein Kind hat dem Mut gehabt, dem entgegen zu stehen. Deswegen sind wir hier.

Rufe: "Gemeinsam sind wir stark!"





Papst Benedikt warnte Pfingtsen 2009 vor der geistigen Umweltverschmutzung, die wie die ökologische Umweltverschmutzung eine Gefahr sei::



Aussagen der Protestschilder auf Youtube. Die Inhalte werden hier nur dokumentarisch wieder gegeben, wie diese im Video vorkommen. Bei einer grundsätzlichen Zustimmung zum Grundanliegen der Demo, kann es zu einzelnen teilnehmenden Gruppen oder einzelnen Schildern große Bedenken geben. Aber wenn ich mit MLPD, DKP und anderen linken Kräften gegen Atomkraft demonstriere, ohne deren Programme zu teilen, muss ich auch hier damit Leben, nicht über jede Gruppe glücklich zu sein.

Ich komme mit der orangen ÖDP- Fahne in dem Video vor.

---Schwangere Mutter von 8 Kindern gehört nicht ins Gefängnis!
---Frühsexualisierung Stoppen!!! Kinder brauchen gute Werte: Wahre Liebe, Ehre, Treue!!! (Dieses Plakat scheint von einer Gruppe zu sein, die ich für bedenklich halte, weshalb ich den Link hier nicht wieder gebe.)
---Stopp dem Sexzwang - Kindheit hat Vorrang
---Erziehung ist Elternrecht
---Ich will keinen Pornounterricht
---Kinder haben ein Recht auf eine Kindheit
--- 1 Fehlstunde = Knast?
---Für Kindesschutz in den Knast?
---Lasst die Kinder in Ruhe!
---Stoppt die Frühsexualisierung / Eine Fehlstunde = Knast?
---Kein Gefängnis für unsere Mamis
---Null Toleranz staatlicher Kinderschändung an Schulen!
---Art. 6 GG .....(2) Pflege und Erziehung der kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht....
---Deutschland 2013/14: Perversionsunterricht versäumt = Knast für Eltern
---Stoppt den Gendermainstream-Wahn!!! Wir wollen keine Frühsexualisierung ab Kindergarten! Niemand hat das Recht, unsere Kinder zu sexualisieren - weder im Kindergarten noch in der Schule (und weiterer kleiner Text.....)
---Mathe Ja     Sport  Ja      Sexualkunde   Nein
---Lasst Kinder Kinder sein
---Stoppt Sexualkundezwang
---Wir warten auf Gerechtigkeit und siehe da: Schlechtigkeit
---Frühsexualisierung und Sexualkundezwang  -  Missbrauch an den schwächsten Gliedern unserer Gesellschaft
---Gefängnis für Frei- denkende .... (Text leider verdeckt von anderen Plakat)
---Kinder brauchen Liebe und keinen Sex
---Sehr besorgter Opa
---Finger weg von unseren Kindern
---Keine Traumatisierung unserer Kinder durch Medienmanipulation
---Führerschein ab 18 und Sex ab 10 oder was?
---Kein Sexualkundezwang für Kinder
---Sehr besorgte Oma
---Stoppt Masturbation und Onanieren als Schullernstoff!
---Zwangssexualisierung an Grundschulen, nein Danke
---Kindererziehung ist Recht + Pflicht der Eltern
---Kein Knast für Eltern, die nur um das Kindeswohl besorgt sind!!! Eine intakte Familie ist immer noch die beste Lebensform - auch im 21 Jahrhundert. Das weiß jeder!!! Kinder sollen die Wahrheit vermittelt bekommen!
---Erziehung ist Elternrecht
---Wie lange schweigt die Politik zu diesem Skandal?
---Im Namen Jesu - Bitte!!! Schützt unsere Kinder!!!
---Kinder sollen Kinder bleiben
---Kindererziehung ist MEIN Grundrecht
---Keine Gehirnwäsche in Grundschulen
---Kinder brauchen Liebe - keinen Sexualzwang


Ein weiter Teil des Demo- Abschlusses:

(Minute 1.28) Ruf: "Sex mit 6 im Unterricht, das geht nicht!"

Liebe Demonstranten. Zum Abschluss dieser herrlichen Demo möchte ich mich ganz herzlich bedanken, bei allen Teilnehmern, vor allem die eine weite Anreise hatten, es sind viele von weit her. Ich möchte heute diesen Tag nutzen, dass wir hier nicht einfach auseinandergehen, wie einige Anonyme, die irgendwann einmal zusammen demonstriert haben. Hier ist wirklich etwas entstanden, ein gemeinsames Anliegen, eine gemeinsame Sorge um unsere Kinder. Und ich möchte Euch ermutigen, geht nicht nach Hause, bevor ihr euch hier vorne eingetragen habt. Wir haben hier den Walter Sawatzky und andere mit Klemmbrettern, wo ihr Euch eintragen könnt, es reicht die E- Mail- Adresse, einfach damit wir in Kontakt bleiben können. Es müssen Newsletter rausgehen, wir müssen von Euch hören, wenn bei Euch Demos sind, Ihr müsst es von uns hören.

(Jubel)

Ruf: "Gemeinsam sind wir stark!"

Ich möchte an alle Entscheidungsträger appellieren, an alle Gericht und auch an die Polizei: Bitte, Bitte, hört auf Euer Herz, lasst Euch nicht irgendetwas aufschwatzen. Jeder weiß es ganz genau, jeder Richter, jeder weiß es ganz genau, .....

(Jubel)

Bezüglich der heutigen Demo ist es mir wichtig, ein herzliches Dankeschön an die Kölner Polizei zu richten,  die uns wirklich im Vorfeld eine Super Route organisiert hat und immer hilfsbereit war. Und sie war bei der Durchführung immer auf unserer Seite. 

(Jubel) 

Ja, wir brauchen Fortsetzungen und ich denke, die werden wir finden. Also meldet Euch hier vorne bei Walter Sawatzky. Die Medien, die Interviews machen wollen, die Fragen haben, kommt nach Vorne. Stellt uns Fragen, macht alles mögliche, aber berichtet! Hört auf zu schweigen und berichtet darüber. 

(Jubel) 

Und vor allen Dingen, verdreht diese Geschichte nicht schon wieder, es ist ausgenutzt das wieder in die religiöse Ecke zu stellen, es hat lange damit nichts mehr zu tun, es ist ausgenutzt! 

(Jubel)

Es betrifft Menschen aus aus allen Schichten,  aus allen Hintergründen, es betrifft alle Kinder!

(Beifall)

Also vielen, vielen herzlichen Dank Euch allen! Bleibt im Gespräch, bleibt im Kontakt, meldet Euch hier und ich hab es einfach  irgendwie von Bertold Brecht, dieser Satz, den finde ich so Klasse, der passt hier auch und damit möchte ich gerne hier abschließen:

"Wo Unrecht zu recht wird, da wird Widerstand zur Pflicht!"

Und dieser Pflicht, der kommen wir nach. Dankeschön!

(Beifall, Jubel)




Auszüge aus der Eröffnung der Demo: 



Hauptrede auf der Demo:

....selbst der Versuch der Schulleiterin, das Kind in den Klassenraum zu ziehen, scheiterte, und so saß das kleine Mädchen die Schulstunde im Lehrerzimmer ab. Zum besseren Verstädnis bzw. Vergleich, dieses Mädchen verließ für keinen einzigen Tag die Schule, sondern nahm an allen weiteren Schulstunden teil. Damit man das Verhalten der Grundschülerin auch nachvollziehen kann, möchte ich kurz den WDR- Bericht vom 28.06.2013 zu einem ähnlichen Vorfall in einer Borkener Schule zitieren. Beim Sexualkundeunterricht in einer 6. Klasse klappten reihenweise Schüler zusammen, während sie Bilder von Geschlechtsteilen betrachteten. es wurde natürlich gleich der Notarzt gerufen und ein Kind musste sogar ins Krankenhaus, um weiter behandelt zu werden. Fakt ist jedoch, das keiner die Kinder auf ihre Plätze gezerrt hatte, sondern dass sie sogar deutschlandweit bemitleidet wurden. Konsequenzen für die Eltern blieben hier aus, denn es trifft ja keinen die Schuld, wenn einem Kind unwohl wird. 

Hier habe ich einen Einwand. ich teile das Anliegen der Demo, kann aber aus dem Vorfall in Borken keine allgemeinen Rückschlüsse ziehen, da ein solches Ereignis wissenschaftlich nicht einfach zu deuten ist. Da muss man auch als Kritiker der Frühsexualisierung das Vorsichtsprinzip gelten lassen. Jetzt weiß ich auch nicht, woher der Redner seine Information hat. Das im WDR- Link gezeigte Unterrichtsmaterial ist jedoch eine einfache Schemenzeichnung, die m.E. weit davon entfernt ist, pornographisches Material zu sein. Ob der Redner sich diesen Link angesehen hat oder von anderen Erfahrungen nur Rückschlüsse darauf trifft, was hier gezeigt worden sein könnte, weiß ich nicht. Ich habe allerdings Zweifel, ob so ein Ausfüllzettel irgend einen aufklärerischen oder pädagogischen Nutzen hat. denn solche materialen setzen Lehrer gerne einen, wenn die mal einen schlechten tag haben oder nicht vorbereitet sind oder als Test nach einer Unterrichtseinheit. Ob die Kinder nun wegen der Bilder, wegen dem langweiligen Unterricht oder gar wegen schlimmen Erlebnissen, an die diese durch diese Bilder erinnert werden, umgefallen sind, dass erschließt sich mir hier nicht. Gute Pädagogen würden hier ihren Unterricht überdenken und bei den Kindern sehr vorsichtig nachfühlen, ob da sexuelle Traumatisierungen vorliegen. Dafür könnte auch ein Beratungsdienst angefragt werden, weil für so ein heikles Thema Sachkunde nötig sein könnte, die über das pädagogische Wissen eines Lehrers hinausgeht.

 Und jetzt noch mal zurück zu diesem kleinen Mädchen, zur Grundschülerin, die sich im Sexualkundeunterricht unwohl fühlte, obwohl sie in der Schule stehts als fleißiges, schlaues und engagiertes Mädchen positiv aufgefallen ist, zeigte das Gericht in diesem Fall kein Erbarmen. Nach einer zweiten Fehlstunde schlug der unbarmherzige Arm des Gesetzes zu. Den Bußgeld, dessen Zahlung Melittas Eltern aus Prinzip verweigerten,  erfolgte eine Anklage vor Gericht, dann der Besuch des Gerichtsvollziehers und schließlich die Weiterleitung des Vorgangs an das Oberlandesgericht, wo sich die Eltern nicht mehr selber verteidigen durften. Nach einer weiteren letztmaligen Zahlungsaufforderung wurde Familie Martens mitgeteilt, dass für sie die Erzwingungshaft angeordnet wird. Wir sprechen hier über Eltern von 8, bald 9 Kindern. Der Vater hat seine Strafe im Gefängnis bereits abgesessen, der hochschwangeren Mutter steht diese Strafe noch bevor. Obwohl unser Grundgesetzb in Artikel 6 Absatz 4 bestimmt, das jede Mutter den Anspruch auf Schutz und Fürsorge der Gemeinschaft hat. 

Doch mit dieser unverhältnismäßig hohen Strafe ist dieser Fall noch nicht abgeschlossen, da das Bußgeld ja noch aussteht und Familie Martens weitere Kinder hat, die bald in die gleiche Situation kommen. Wie ist es möglich, dass zum gleichen Tatbestand, also Fehlen im Unterricht, zwei so fällig verschiedene Urteile gefällt werden? Für eine Fehlstunde Bußgeldbescheid und anschließende Inhaftierung, für wochenlanges Fehlen über Jahre hinweg, die Auflage für die Eltern, ihr Kind nun regelmäßig zur Schule zu schicken. Wo bleibt hier die Wahrung der Verhältnismäßigkeit vor Gericht?

Liebe Demonstranten! Es handelt sich bei diesem makaberen Beispiel längst nicht mehr  um einen Einzelfall. Seit mehreren Jahren werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit Eltern inhaftiert, deren Kinder den ach so wichtigen Sexualkundeunterricht verpassen, obwohl die Eltern nach Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz als allererste das Recht und Pflicht haben, unsere Kinder zu erziehen. 

---Das führt mich zu der Frage, was das für Richter sind, die derartige Urteile fällen und dabei nachts noch ruhig schlafen können?

---Was geht in Lehrern vor, die bei Schulschwänzern nachsichtig sind, aber bei Sexualkundeverweigerern nervös werden? 

---Wie muss ein Polizist sich fühlen, der ein solches Urteil im Namen des Volkes vollziehen muss? 

---Es führt mich aber auch zu der Frage, was genau eigentlich am Sexualkundeunterricht in der Grundschule so dermaßen wichtig ist, dass so radikale Maßnahmen ergriffen werden? 

 das wohl größte Argument, das man immer wieder zu Ohren bekommt, ist die sogenannte Angst vor der Teenager- Schwangerschaft, der man mit frühzeitiger sexueller Aufklärung entgegen wirken will. Diesem Argument widerspricht jedoch unter anderem die Süddeutsche Zeitung, mit mehreren Gegenargumenten. Ich zitiere: 

Laut einer US- Studie, werden Heranwachsende frühzeitig schwanger, wenn sie zuviel Fernsehen - und zwar insbesondere Sendungen über Flirrten, Sex und Partnerschaft. Die Rezeption würde Jugendliche in ihren Sexualverhalten beeinflussen. Mit den sexuallen Inhalten im Fernsehen habe auch die Zahl der Teenagerschwangerschaften zugemommen, berichtet die Forscherin Anita Shandra im Fachblatt der Amerikanischen Akademie für Kinderheilkunde. Das sagt die Süddeutsche Zeitung

Ein weiteres Zitat aus einem anderen Bericht der Süddeutschen Zeitung: "Teenager- Schwangerschaften beschäftigen seit einigen Jahren die Forschung, nicht zuletzt weil ihre Zahl seit Mitte der 90er Jahre steigt (bei kleineren Jahrgängen!) und Sexualforscher, wie Familienpolitiker nach Erklärungen und Gegenmitteln suchen."

Wenn also auch unsere etablierten Massenmedien bestätigen, dass die Teenager- Schwangerschaften trotz zunehmender sexueller Bildung und sexueller Unterhaltung im Fernsehen und Internet konstant zunehmen, kann Sexualkundezwang in der Grundschule wohl kaum die Lösung sein. 

Da sollte man doch lieber die Produzenten der genannten Medien und Filme und Internetseiten vor gericht ziehen und diese bestrafen; sowie dafür sorgen, dass Kinder sich keinen Zugang zu harter Pornographie verschaffen können. Aber das scheint nicht, zumindest offensichtlich nicht im Interesse unserer Bundesregierung zu liegen. 

Warum um alles in der Welt zielt unsere Familienpolitik mit einem radikalen Kurs der Diktatur dann darauf ab, selbst unsere Kleinszen regelrecht zu sexualisieren? 

Sie denken, ich übertreibe, dann sollten sie sich mal bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZGA) die Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele" bestellen. (Das wird wohl nicht mehr möglich sein, weil die auf vielen Videos präsente Gabriele Kuby erreicht hat, dass diese Broschüre vom Markt genommen wird. Aber die Autoren dieser Broschüre werden wohl an anderer Stelle das gleiche weiterhin versuchen zu erreichen.)

Laut BZGA ist es ein Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom 1. bis zum 3. Lebensjahr - ich spreche nicht von Schuljahr, sondern Lebensjahr. Wer sich diese Broschüre zu gemüte führt, sollte vorher nichts gegessen haben. Eltern mit kleinen Kindern empfehle ich jetzt, ihnen vielleicht die Ohren zuzhalten, ich möchte gerne ein paar Zitate aus dieser Broschüre vorlesen. 

Zitat aus dem Kapitel 1. Lebensjahr: 
"Einige Kinder zeigen bereits im ersten Lebensjahr Neugier an den elterlichen Geschlechstteilen, beispielsweise beim Baden. Sie wollen diese ankucken, manchmal berühren. Auch in diesen Fall gilt, dass sie das Erkundungsverhalten nicht unterbinden sollten. - Krank, absolut Krank!

Zitat aus dem Kapitel "Zweites Lebensjahr":
Bei manchen Kleinkindern sind ab dem 7 Lebensmonat Selbststimmulation bis hin zum Orgasmus beobachtet worden. Die Selbstbefriedigung unterscheidet sich bei Jungen und Mädchen, indem letztere Gegenstände zur Hilfe nehmen. Das Kind kennt keine Trennung zwischen Zärtlichkeit, Sinnlichkeit oder genitaler Berührung.

Zum Thema "Gemeinsames Baden" schreibt die Autorin, da ist keine Körperregion vor intensiver Erkundung sicher - und natürlich auch nicht die Genitalien, die manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen. 

Zitat aus dem Kapitel "§. Lebensjahr": 
Es ist zudem wichtig, dass alle Erklärungen die Zeugung betreffend, nicht nur das technische im Blick, sondern auch die Gefühle beschreiben, die Frau und Mann beim Akt der Zeugung haben. Wir sprechen jetzt hier von dreijährigen Kindern, damit Sie das noch mal im Bewusstsein haben. 

In diesem Zusammenhang wird auch oft die Frage gestellt, ob es für ein Kind schlimm sei, wenn es zufällig den Geschlechtsverkehr der Eltern mitbekommt? In der Regel dürfte es nicht so sein, dass das Kind die Besonderheit der Situation so stark empfindet, wie die Eltern, also das ist nicht schlimm, wenn das Kind dabei ist. (Von der Betonung und vom Satzbau her ist mir diese Aussage nicht ganz verständlich formuliert, was aber bei einer Rede auf einer Demo passieren kann.)  

Was hier klingt, wie ein Ratgeber für Pädophilie ist tatsächlich ein Ratgeber von unsererm Bildungszentrum für Gesundheitliche Aufklärung (gewesen). Und wenn Eltern auf den Rat von außen angwiesen sind, leisten viele diesen verrohten und perversen Anleitungen Folge und da Frage ich mich ernsthaft, wer geht dafür an den Pranger? Wer steht für die an den Kindern entstandenen Schäden gerade? wer kriegt da die Konsequenzen? Die Kinder! das ist das Drama! 

Also zumindest unser deutsches Strafgesetzbuch wird bei diesen Thema sehr deutlich! § 176 Absatz 4: Mit Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahre wird bestraft wer, 
1. Sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt, 
2. ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen vornimmt, 
3. auf ein Kind durch Schriften einwirkt, um es zu sexuellen Handlungen zu bringen, 
4. oder auf ein Kind durch vorzeigen pornographischer Abbildungen oder Darstellungen, durch abspielen von Tonträgern pornographischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einzuwirken. 

Also ich denke, die Gesetzeslage ist klar, unser Strafgesetzbuch bietet somit also eine klare Grundlage, viele Lehrer der Sexualkunde an Grundschulen, viele Eltern, die oben genannten Folge leisten ins Gefängnis zu bringen, da diese nach dem Gesetz Straftäter sind. 

In der Realität jedoch werden Eltern eingesperrt, die ihre Kinder voller Sorge vor dem Schaden durch Pornographien an deutschen Schulen und bald auch Kindergärten schützen wollen.  Eltern jedoch, die Pornographie in Gegenwart ihres Kindes betreiben, werden in der Broschüre scheinbar beruhigt. Wikipedia definiert Pornographie übrigens fogendermaßen: 
Minute 10.20
Wird fortgesetzt

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