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Donnerstag, 3. Oktober 2013

Landesergebnisse nicht extremistischer sonstiger Parteien zur Bundestagswahl 2013

Da bei der Bundestagswahl für die Zweitstimme 16 Landeslisten bundesweit aufgestellt werden müssten und jede sonstige Partei pro Liste bis zu 2000 Unterschriften zur Wahlzulassung sammeln muss, kann man das Endergebnis der Bundestagswahl nicht benutzen, um die Bedeutung einer Partei zu bewerten.

Ginge es nach Wahlergebnissen der Europawahl 2009 müssten die Familienpartei und die Tierschutzpartei überall zugelassen sein, da diese einen Wählerzuspruch von bundesweit um die 1% hatten. Aber wegen ihrer Mitgliederschwäche schaffen die meistens die Zulassungshürden nicht, obwohl die bei einem Antreten einen höheren Wählerzuspruch bekämen, als viele andere Parteien. Der Wählerwille, von einer Partei vertreten zu sein, spielt bei der Wahlzulassung keine Rolle. Und so muss man sich jedes Land ansehen und die Ergebnisse der zugelassenen Listen vor Ort bewerten, nicht das Gesamtergebnis.

In Bundesländern, wo Parteien zur Europawahl mehr als 1 oder gar 2% hatten, treten diese zur Bundestagswahl nicht an, weil deren kleine Basis die Hürden nicht schafft.

Eine Ausnahme sind die Freien Wähler, die Piratenpartei und die NPD, da Parteien, die in einem Landtag sitzen, keine Unterschriften für die Wahlzulassung sammeln müssen. Weitere Ergebnisse gibt es hier.

Wenn ich in einer Spalte eine weitere Partei eintrage ist das vermerkt.







ÖDP

Freie Wähler
Tierschutzpartei
Rentnerpartei

Die Partei
Schleswig Holstein

0,5 Rentner: 0,4
Tierschutz: 0,8 
0,8
Hamburg

0,2

0,3

Rentner: 0,4

0,6

Niedersachsen



0,5

Tierschutz: 0,8



Bremen
  


0,2

Tierschutz: 1,0

0,5

Nordrhein
Westfalen
0,1

0,3



0,4

Hessen



0,8



0,5

Rheinland Pfalz

0,3

1,3

Partei der Vernunft 0,3

Baden
Württemberg
0,4

0,6

Tierschutz 0,8

PBC: 0,2

Bayern

1,0

2,7

Tierschutz 0,7

Bayernpartei 0,9

Saarland



0,6



Familienpartei 1,3

Berlin

0,2

0,4

BIG 0,2

1,0

Brandenburg



1,0





Mecklenburg
Vorpommern


0,9





Sachsen



1,5





Sachsen Anhalt

0,2

1,0





Thüringen

0,6

1,4





Bundesweit:

0,3

1,0

Rentner 0,1
Tierschutz 0,3
0.2


Stimmen / Zahl der Landeslisten:
422.857 / Freie Wähler 16 (da ohne Unterschriftensammlung)
127.085 / ÖDP 8
140.251 / Tierschutzpartei 5
078.357 / Die Partei 5
025.190 / Rentnerpartei: 2
007.451 / Familienpartei (nur Saarland)

Ergebnis: Die ÖDP kann sich nur durch Bayern im Feld dieser Parteien halten. Aber selbst im Kernland der ÖDP holt die kleine Tierschutzpartei ohne vorherige Fahrradtour durch 90 Landtagswahlkreise und ohne ohne kommunale Präsenz und viele aktive Kreisverbände 70% des Stimmenanteils, den die ÖDP dort gewonnen hat. Mit einem anderen Namen hätte die ÖDP zur Bundestagswahl die 0,5%- Hürde genommen und käme dann 2014 sicher in das Europaparlament. Aber vor diesem Erfolg scheint die ÖDP große Angst zu haben. Siehe hier: Mit Namepower die Manpower der heutigen ÖDP zum Erfolg bringen.

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