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Sonntag, 9. März 2014

Ukraine: Eine linke Oppositionspolitikerin zur Situation auf einer EU- Pressekonferenz

Video hochgeladen am 6.März 2014:
Achtung das Video (deutsch nur auf Untertitel) enthält nach der Pressekonferenz einen Abschnitt, der Bilder zeigt, die nichts für schwache nerven sind! Wer sich den Anblick eines enthaupteten Opfers ersparen will, kann die Mitschrift des Ausschnittes aus der EU- Pressekonferenz unter dem Video lesen. Die Schrift gibt den Inhalt des Videos wieder und soll eine Diskussion über diese Aussagen ermöglichen. Einschübe von mir sind in Schrägschrift.





27. Februar 2014, EU- Parlament, Pressekonferenz zur Situation in der Ukraine

Der Präsident von Tschechien Milos Zeman (links) und der Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz (rechts) - der auch Spitzenkandidat der SPD und aller sozialdemokratischen Parteien in der EU ist - leiten die Pressekonferenz. 

Natalja Witrenko auf russisch:
"Ich bin Natalja Witrenko, ich bin die Vorsitzende der ukrainischen oppositionellen Partei der Linken ("Progressive Sozialisten"). 
      Ich führe die Partei an, die jetzt (nach der Revolution in der Ukraine) von den ukrainischen Nazis verfolgt wird, mit dem Ziel, mich und andere Parteimitglieder physisch zu eliminieren.
     Die Übersetzung meiner Rede erfolgt in Kürze, warten Sie, bis ich zu Ende spreche..... 
     Heute in der Ukraine (nach dem Staatsstreich - so der Videountertitel) werden landesweit massenweise die Büros und Filialen der politischen Parteien verbrannt, angegriffen und geplündert. 
     Es werden Mitglieder der verschiedenen politischen Parteien (die nicht an dem Staatsstreich teilgenommen haben bzw. sich dem widersetzt haben) getötet. Es werden die Häuser und Wohnungen der Politiker verbrannt, die dem neuen Regime nicht gefallen. Es werden Abgeordnete des ukrainischen Parlamentes und regionalen Parlamentes zusammenzuschlagen.
     Das wird mit dem Ziel gemacht, damit diese Parteien und Politiker die Forderungen der Terroristen, Neonazis und Vertreter des "Rechten Sektors" vom Euromaidan akzeptieren. Wir werden terrorisiert, damit wir uns den neuen Machthabern in der Ukraine unterordnen. 
     Faktisch haben die Neonazis die macht in der Ukraine jetzt ergriffen und ihr Regime installiert. Dazu habe ich zwei konkrete Fragen an Herrn Schulz.... 

Mister Schulz!
I am a leader of the ukrainian party of the left opposition. Ukrainian militants and neonacists of terroristes neonacists of ....sector of euromaidan .......

Natalja Witrenko auf russisch:
"So, und ich hatte zwei Fragen an sie....."

Sie wird von Martin Schulz unterbochen: "Wait am moment, pleace
very important
public statements of a political paarty, I am affraid.
is very important and I am prpared to recieve you 

You are a leader mof a political party  but this is up to the press here
do not pleace use the 

Natalja Witrenko auf russisch:
But this is very important.

Martin Schulz (SPD):
Than raise the question pleace.

Videountertitel: 
Martin Schulz, Präsident des EU- Parlamentes:
Moment mal, warten Sie bitte. Das was Sie sagen ist wirklich wichtig, ich habe ihnen aufmerksam zugehört, aber das hier ist eine Pressekonferenz, sie dürfen hier nicht irgendwelche politischen Erklärungen abgeben oder so ähnliches, 

Tschechiens Präsident Milos Zeman fällt dem Ansatz zur Frage ins Wort(spricht Russisch): 
"Erstens habe ich ihre Frage nicht verstanden, weil Sie gar keine Frage gestellt haben."

Eine Frechheit! Erstens antwortet er russisch, so dass er die Aussagen auf Russisch verstehen müsste und zweitens fällt er der Fragerin ins Wort, als Martin Schulz (SPD) gerade diese Frage zulassen wollte. Hat Zeman schnell einen Fehler von Martin Schulz korrigiert, um hier dieses Thema zu verhindern? 

Natalja Witrenko:
"Ich wollte gerade die Frage stellen, lassen Sie mich doch aussprechen."

Zeman: 
Zweitens, ich habe vor einigen Monaten die Ukraine besucht, habe mich mit dem Präsidenten Janukowitsch getroffen und er hat mir versprochen, dass die Ukraine das Assozierungsabkommen mit der EU unterschreiben wird. Und die Versprechen MÜSSEN eingehalten werden, Janukowitsch hat sein Versprechen nicht eingehalten. Punkt. 

Videountertext:
Die interessieren sich gar nicht für das aktuelle Geschehen in der Ukraine, sie wollen gar nicht auf die Frage des faschistischen Regimes in Kiew eingehen. Sie sprechen von "Assoziierungsabkommen mit der EU".....

UND ÜBERRASCHUNG!
Die neue Putschistenregierung in Kiew hat bereits VERSPROCHEN, das Assoziierungsabkommen mit der EU noch VOR den Präsidentschaftswahlen am 25. Mai 2014 in der Ukraine zu unterschreiben. 

(Müsste es bei dieser Situation nicht zuerst faire Parlamentswahlen geben?)

Daeaus leitet sich die Schlussfolgerung ab, dass die EU diese neonazistische und faschistische Regierung eingestezt hat und den Putschisten geholfen hat, Janukowitsch abzusetzen. 

(Um Janukowitischb tut es mir nicht Leid. Aber jetzt müsste doch zuerst mal ein wieder demokratisch legitimiertes Parlament entstehen und eine Verfassung, die eine echte, wehrhafte Demokratie ermöglicht.  wehrhaft heißt. dass man die Demokratie auch mit den Aussagen der Verfassung verteidigen kann und keine Regierung die macht hat, die Demokratie außer Kraft zu setzen.)

Das Video geht weiter und zeigt Bilder, die zum großen Teil von den exremistischen Kräften stammen sollen. Die nächste Bildsequenz zeigt ein enthauptetes Opfer.


1 Kommentar:

  1. Habe gerade diese Frage auf Abgeordnetenwatch an Martin Schulz (SPD) gestellt.

    Sehr geehrter Herr Schulz!

    Ich habe bei Youtube ein Video gefunden, dass einen Ausschnitt aus der Pressekonferenz des EU- Parlamentes vom 27.2.14 zeigt. Die linke ukrainische Oppositionspolitikern Natalja Witrenko beschreibt dort kurz, wie diese die Situation in der Ukraine erfährt und will eine Frage stellen. https://www.youtube.com/watch?v=RN5eRxOQrnU (Achtung, nach dem Ausschnitt zur Pressekonferenz folgt eine Bildfolge, die nicht für jedermann erträglich ist (Abtransport einer enthauptetetn Laiche), aber wenn das passiert ist, darf das auch m.E. kein Politiker ausblenden! Andere Zuschauer sollten dann schnell für eine halbe Minute vom Video wegschauen, wenn die solche Bilder nicht sehen wollen.)
    Sie weisen die Politikerin korrekt darauf hin, dass dies keine Plattform für parteipolitische Stellungnahmen ist, wollen aber, wenn ich das Video richtig verstehe, wegen der Wichtigkeit die Frage, die ja mehrere mehrere Parteien betrifft, zulassen. In diesem Moment fällt ihnen der neben Ihnen sitzende tschechische Präsident Zeman ins Wort und verhindert in dem dargestellten Ausschnitt der Konferenz, dass die Frage gestellt werden konnte.
    Entspricht das Video der Wahrheit?
    Konnte die Frage noch gestellt werden?
    Haben andere Journalisten die Frage aufgegriffen?
    Ist es richtig, dass das Aszossiierungsabkommen noch von der Übergangsregierungsregierung beschlossen werden soll, oder will die EU lieber die nächste Parlamentswahl abhalten, damit in der Ukraine eine offene Debatte über deren Zukunft geführt werden soll. Das war wahrscheinlich unter Janukowitsch nicht möglich. Aber will es die EU riskieren, ebenfalls ohne eine öffentliche Debatte von der Ukraine so eine Entscheidung zu verlangen?
    Gibt es einen Link, unter dem ich die ganze Pressekonferenz nachvollziehen kann?

    Mit bestem Gruß, Felix Staratschek

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