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Freitag, 30. September 2011

Innenstadtsanierung und ÖPNV in Radevormwald/ Brief an die Werbegemeinschaft "Rade lebt"

Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald
sachkundiger Bürger der AL im Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr www.al-rade.de
Stellvertretender Kreisvorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) Bergisches Land http://oedpbergischland.blogspot.com

Sehr geehrte Damen und Herren!

Als Dienstleister sind Sie besonders von der Zukunft der Innenstadt in Radevormwald betroffen. Ich weiß nicht, ob dass, was zur Zeit geplant wird, wirklich wesentliches für die Innenstadt ändert! Es sieht oft aus, wie Aktionismus. Der Markt kommt mir vom Zustand viel besser vor, als der Schlossmacherplatz, trotzdem wird der zuerst saniert! Dabei ist doch der Handel mittlerweile viel stärker um den Schlossmacherplatz als um den Markt präsent. Der Wochenmarkt ist unabhängig vom Pflaster attraktiv. Ich hätte mit der Sanierung am Schlossmacherplatz begonnen. Und der Umbau der Hohenfuhrstraße mag zwar aus stadtplanerischer Sicht schön sein, ich glaube aber nicht, dass sich dadurch auch nur einer mehr in die Innenstadt verirrt.

Allerdings habe ich Ideen, die etwas zur Belebung der Innenstadt beitragen können. Für Wahlzulassungen habe ich oft Unterschriften gesammelt, nicht nur in Radevormwald, sondern auch Remscheid, Wuppertal, Solingen, Schwelm, Wermelskirchen, Gevelsberg, Hagen Haspe, Hückeswagen, Wiehl. Much, Meinerzhagen, Werdohl, Troisdorf, Bonn, Meschede, Arnsberg, Sundern, Paderborn, Karlsruhe, Göppingen, Böblingen, Ettlingen, Herdecke, Engelskirchen. Ich habe also viele Innenstädte life erlebt und am Publikumsverkehr gesehen, wie schwer es viele Einzelhändler haben müssen. Denn mir ist nicht klar, wie viele Händler auch nur den Stundenlohn eines Zeitarbeiters von 7,79 Euro schaffen wollen.

Ich betreibe den Viertürmeblog: http://viertuerme.blogspot.de . Da berichte ich als über meine Arbeit als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr und da stelle ich weitere Themen zur Diskussion. Es ist kein Parteiblog, sondern mein privater Blog und es können da auch Themen kontrovers diskutiert werden, die meinen Sichtweisen widersprechen. Wenn Sie was zu Radevormwald sagen wollen, können Sie mir gerne Gastbeiträge für meinen Blog zusenden oder ein Thema dort kommentieren. Wenn Sie einmal was geschrieben haben können Sie das aber auch hier veröffentlichen: http://www.stadtnetz-radevormwald.de/cat2109_6112.html oder an rz@rga-online und redaktion.radevormwald@bergische-morgenpost.de senden.
Ich weiß nicht warum, aber wenn man in Radevormwald Vorschläge macht, habe ich das Gefühl, auf Granit zu beißen.

Einfaches Beispiel: Her Ullmann von den Linken, selber Buskunde, beantragt, im Winter die Busse der Linie 626 von Wuppertal nach Radevormwald im Winter nicht mehr über die Kirchstraße fahren zu lassen, sondern immer über die Haltestelle Dahlerau Bahnhof. Ich habe darauf an alle Ratsmitglieder geschrieben, der Antrag ist gut, der Bus sollte aber das ganze Ja so fahren, wie es Ullmann vorgeschlagen hat und ich es früher schon gefordert habe. Denn heute muss man immer nachsehen, ob der Bus die untere oder obere Haltestelle anfährt. Würden aber alle Busse über die Haltestelle Dahlerau Bahnhof fahren, würde das Fahrten Richtung Innenstadt vereinfachen. Der Rat hat sich aber nicht in der Lage gesehen, dies zu beschließen und hat das an den Verkehrsausschuss verwiesen. Der tagt aber erst im November, also zu spät, um vor dem Winter und zum Fahrplanwechsel im Dezember diese Verbesserung zu erreichen. 

Diese Unfähigkeit unseres Stadtrates schreit zum Himmel! Und wenn die schon so einfache Dinge nicht begreifen, wie wollen die dann eine Innenstadtsanierung begreifen? Sie müssen wachsam und kritisch sein und stets den Finger in die Wunden legen! sonst gehen Sie mit diesem Rat baden, wie das Life Ness!

Ich habe Vorschläge für die Innenstadt gemacht:

1. Umbau des Busbahnhofs zu einem Festplatz für Events, etc.. Direkt an der Bundesstraße kann der neue Busbahnhof platzsparend gebaut werden, aber für die Autofahrer so auffällig, dass die merken, hier ist ein Ortszentrum. Und wenn Events auf dem neuen Festplatz sind, bekommen das alle Autofahrer mit! Dieser Umbau ist 1000 mal wichtiger, als der Umbau der Hohenfuhrstraße! Letztere wird überwiegend von ortskundigen befahren, die B 229 ist eine Transitstraße von Ortsfremden! 
Die B 229 neben dem Busbahnhof. Hier muss das Tor zur Innenstadt geschaffen werden. Bei einem Kreisverkehr werden nur noch 2 Fahrspuren gebraucht, die beiden Randspuren können den Busbahnhof ersetzen. 
Wenn man denen ein schönes Tor zur Innenstadt schafft, könnte das einige zum Innenstadtbesuch anregen, die bisher nur hier regelmäßig durchbrausen:
So soll der Bereich um den Busbahnhof Radevormwald neu gestaltet werdern.


2. Die CDU- geführte Gemeinde Hövelhof hat es seit Jahren vorgemacht: Der Schulbus nur für Schüler wurde zum Ortsbus für alle! Für Hövelhof waren die Kosten für den Ortsbus am Ende geringer, als für einen reinen Schulbus und die Landbevölkerung hat eine bessere Verbindung zur Ortsmitte. So ein Ortsbus würde u.a. Honsberg, Heidersteg, Heide und die Siedlung Kräwinkel an die Innenstadt anbinden bzw. die Stadt an die Freizeitregion um die Kräwinkler Brücke. 2009 hat der Stadtrat beschlossen, dass die Stadt prüfen soll, ob dies auch in Radevormwald geht. Bereits 1998 habe ich allen Ratsmitgliedern dieses Konzept vorgestellt und es auch per Bürgerantrag versucht, anzuregen. Nun gibt es endlich einen Ratsbeschluss, aber die Verwaltung bringt nichts auf die Beine und die anderen Fraktionenweigern sich, der Verwaltung mal ein bisschen Tempo zu machen. Ein guter ÖPNV dient immer den Zentren in den Innenstädten und alleine die Linie über Heidersteg würde ca. 1000 Einwohner an die Innenstadt anbinden, die heute keine Buslinie haben. Leute, die heute noch mit dem Sammeltaxi nach Lennep fahren könnten preiswerter per Ortsbus zum Einkauf in die Innenstadt von Radevormwald fahren. Und im Sommer ist der Kräwi- Bus der Stadtwerke Remscheid immer ein Erfolg.
Meine Berichte aus dem Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr:
Dieser Bericht enthält weitere Detailvorschläge, wie dem Handel in der Innenstadt geholfen werden könnte:

Was können Sie tun?

1. Fordern Sie aktiv das hier von mir Beschriebene von den anderen Politikern ein. Bei Infoständen und Veranstaltungen der Parteien können Sie die Leute direkt ansprechen und denen auf den Zahn fühlen! Warum werden Vorschläge, für die die Vernunft spricht, nicht aufgegriffen und umgesetzt? Viele Politiker können Sie ja auch im Alltag in Radevormwald treffen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, diese anzusprechen!

2. Schreiben sie Texte oder Kommentare für meinen Viertürmeblog und reichen sie diese auch beim Stadtnetz, der BM und dem RGA ein.

3. Kontaktieren Sie, wenn sie was einzubringen haben auch die Alternative Liste (AL): http://www.al-rade.de/contact

4. Wenden Sie sich am unsere Politiker:
Ausschüsse, sachkundige Bürger, Verwaltung: http://session.radevormwald.de/bi/kp0041.php

Ich habe einige Ideen für Radevormwald. Aber ich fürchte, ohne Ihre Aktivitäten und Einflussnahmen werden die von CDU, SPD, FDP und UWG nie aufgegriffen. Aber wenn Sie denen klar machen, dass diese Vorschläge sich positiv auf die Innenstadt auswirken und die Chancen für Händler verbessern, könnte das ein Umdenken auslösen.

Mit bestem Groß, Felix Staratschek

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