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Mittwoch, 26. Januar 2011

Ganz Oberberg ist von den Nebenstrecken befreit......

Stoppt den Radwegebau, wo Zugverkehr sinnvoll ist
Ganz Oberberg ist von der CDU von seinen Nebenstrecken befreit worden. Ganz Oberberg? Nein, ein unbeugsamer Stamm von Eisenbahnfreunden leistet dem Ökoignoranten Widerstand. Umgeben von den CDU- Legionärslagern Wiehlium, Waldbrölium und Morsbachium unter dem Kaiser Jobius Caesar hat es der Verein seit 10 Jahren geschafft, seinen Zug gegen die Angriffe der CDU- Legionen mit ihren Klagen vor Gericht, Änderungen von politischen Planungsgrundlagen, Blockaden von Ladegleisen und Errichtung von Hindernissen auf der Strecke  zu verteidigen.  ( http://www.wiehltalbahn.de/  ).

Darauf hofft die ÖDP auch im Bergischen Land: Die erste Fahrt Aachen- Herzogenrath- Alsdorf der Euregiobahn nach Jahrzehnten der Stillegung als Vorbild für Wuppertal und Oberberg


Und die Bahnfreunde haben viele gute Argumente auf ihrer Seite. Der Hunger nach Rohstoffen und unser verschwenderischer Lebensstil sind Ursache von Umweltzerstörung, Rohstoffkriegen (ab 1.12.09 laut EU- Vertrag von Lissabon eine zulässige Kriegsart!), Unterentwicklung und künftigen Rohstoffmangel. Auf der Eisenbahn kann man Personen und Güter mit geringen Energieverbrauch ökologisch vertretbar befördern. Angesichts in der Zukunft zu erwartender Preissteigerungen von Rohstoffen ( http://www.peakoil.de/  ) ist es dringend geboten, die Zerstörung des wichtigen Standortfaktors Schiene zu beenden.
Schon heute könnte die Bahn viel mehr Bedeutung haben, würde man vorhandene Konzepte Umsetzen. Gerade der Container erlaubt überall eine Verknüpfung von Straße und Schiene und einer Verlagerung des Güterverkehrs zurück auf die Bahn (Zugkonzept: http://www.container-linienzuege.de/  , Überallumladegeräte: http://www.containerserviceamladegleis.de/  ).

Angesichts dieser Chancen ist es geradezu eine fatale Steuergeldverschwendung, auf Bahntrassen mit großem Potential, Radwege anzulegen. Die Mitglieder der Wuppertalbewegung sollten mal ins Wiehltal fahren und sich die Wiehltalbahn ansehen. Gleiches könnte die Wuppertalbewegung auf der Nordbahn schaffen. Als Wuppertaler Panoramaexpress könnte an Wochenenden ein Triebwagen auf der Nordbahn pendeln oder gar ein Dampfzug. Und die Bewegung könnte allen ihren Einfluss einbringen, das diese Strecke wieder für den Personen- und Güterverkehr reaktiviert wird. 8000 Fahrgäste wurden der Nordbahn mal prognostiziert und zahlreiche Gleisanschlüsse und Umladestellen könnten für Regionalgüterzüge reaktiviert werden. 

Die Wiehltalbahn beweist, dass eine touristische Nutzung einer Bahntrasse für einen Verein machbar ist und die Rhein- Sieg- Eisenbahn ( http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de/  ) steht bereit, um solche Vereine zu unterstützen.  Ein zukunftsfähiges Wuppertal braucht die Nordbahn als Eisenbahn und die Wuppertalbewegung könnte hier Großartiges leisten, indem diese den Standortfaktor Schiene für Menschen und Wirtschaft rettet. Fahrradrikschas werden kaum geeignet sein, die Industrie zu versorgen, wenn die Rohstoffverknappung am Markt spürbar wird.

Ich kann den Verkehrspolitikern aus ganz Nordrhein- Westfalen nur empfehlen, die Wiehltalbahn zu besuchen und den Radwegebau auf für den Schienenverkehr aussichtsreichen Bahntrassen umgehend zu beenden. Hier gibt es historische Bilder der Wuppertaler Nordbahn ( http://www.bahnen-wuppertal.de/html/rheinische-strecke.html  ) und von Oberberg ( http://www.bahnen-wuppertal.de/html/region-oberberg-land.htm l ).

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477, verkehrspolit. Sprecher der Öko- Demokraten (ÖDP) Bergisches Land
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http://sites.google.com/site/oekoradevormwald/verkehrspolitik 

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