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Samstag, 22. Januar 2011

Oben und unten- warum ist nicht beides möglich? Stuttgart 21

Oben und Unten- warum soll das nicht möglich sein? 

Leserbrief zu Stuttgart 21

Ich kann den Schlichterspruch von Heiner Geißler nicht ganz nachvollziehen. Wenn der Tunnelbahnhof nicht die Kapazität hat, die für einen zukunftsfähigen Zugverkehr nötig ist, warum muss dann der Tunnelbahnhof um zwei Gleise erweitert werden?

Wie wäre es, wenn man statt dessen einfach den Kopfbahnhof oder einen Teil davon erhält. Alle Zugfahrten, die in Stuttgart beginnen oder enden, darunter einige IC, können nach wie vor den Kopfbahnhof nutzen. Und auch zusätzliche Züge sind dann möglich. 

So könnten die Schönbuchbahn, die Wieslauftalbahn und die Strohgäubahn bis zum Kopfbahnhof verlängert werden, die S- Bahn könnte Verstärkerzüge erhalten, die im Kopfbahnhof enden. 

Als Vorbild kann die Schweiz gelten. Dort wird ein Tunnelbahnhof gebaut, weil der Kopfbahnhof an die Kapazitätsgrenzen stößt. Aber keiner in der Schweiz denkt daran, den Kopfbahnhof zu ersetzen. 

Auch im Tunnelbahnhof muß man Treppen oder Aufzüge nutzen, um von einem Bahnsteig zum anderen zu kommen. Da kann man auch von der Oberfläche auf eine Zwischenebene herunter steigen, von der man die Tunnelgleise erreicht. Bei U- Bahnen unter Hauptbahnhöfen klappt das ja schon heute. 

Die künftige Ölknappheit (Peakoil) wird eine drastische Ausweitung des Schienenverkehrs nötig machen. Stuttgart braucht für die Zukunft daher auf jeden Fall auch den oberirdischen Bahnhof. Und dessen Erhalt dürfte gar nicht so teuer sein, da man so mindestens 2 weitere Bahnhofsgleise im Tunnel ersetzen kann. Und wenn der Tunnel mal eine Betriebstörung hat, gibt es mit dem Kopfbahnhof einen guten Ausweichbahnhof. 

Ich habe bei der Schlichtung nicht mitbekommen, das der "Peakoil" ein Thema war. Peakoil meint, dass die geförderte Ölmenge  geringer wird, als die Weltnachfrage und manche Fachleute sehen uns gerade mitten in diesem Geschehen. Da sollte man froh sein über jede Kapazitätsreserve, die man auf der Schiene preiswert erhalten kann. 

Stuttgart braucht daher auch bei Stuttgart 21 den Kopfbahnhof! Und Stuttgart muss sein Geld nicht zurück fordern, wenn der Kopfbahnhof erhalten bleibt, da der Kopfbahnhof der Stadt mehr nutzen bringen dürfte, als eine weiterer Stadtteil. Immerhin könnte Stuttgart über den Gleisen ein großes Solarkraftwerk bauen! 

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald
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