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Montag, 24. Januar 2011

Rückblick 2010: Diskussion um Grundschule Blumenstraße

07-09-10, 09:46 Uhr (MEZ)
"Grundschule Blumenstraße: Ja zu alten Mauern"


"Nein zu alten Mauern!"

Nach welchen Besäufnis ist der CDU dieser geniale Spruch eingefallen! Fahren wir nicht oft in den Urlaub, weil es in Orten mit vielen alten Mauern so schön ist?
Da kommen schon Fragen auf!

War die Rochollfabrik wirklich so marode, dass man das Bürgerhaus neu bauen musste oder hätte man hier etwas schaffen können, wie die Kattwinkelesche Fabrik?

Auch das alte Girawerk oberhalb der Siepenstraße war ein massives Gebäude! Hätte man da nicht problemlos alle Kommunalen Einrichtungen unterbringen können?

Unser altes Rathaus war ein Haus mit Flair! Unter dessen Fassade wäre ein schmucker Platz gewesen. Aber was der Stadt seinen Reiz gibt, muss ja weg, es sind ja alte Mauern!

Das gleiche mit der Bäckerei Sonnenschein. Abgesehen von dem verkommenen Schaufenster der geschlossenen Backstube, sah die Fassade sehr schön aus! Hätte man die Wand zur Straße nicht in ein neues Gebäude integrieren können?

Oder die Burgstraße: Statt das Gebäude im bergischen Still zu bauen, entsteht hier in diversen Grautönen (Staubgrau, Aschgrau, Katzengrau, Wolkengrau, Hellgrau, Dunkelgrau) ein 0 8 15 Gebäude, wie es überall vorkommt. Was auch nur einen Anklang an alte Mauern hat und sich da einfügt, scheint in Radevormwald Tabu zu sein.

Das gilt selbst für das Stadtnetz, das eine CDU- Mitteilung so veröffentlicht, als sei dies das Thema des Volksentscheides und als ob das die Kernfrage sei und als ob das Stadtnetz und viel Radevormwalder das wollten! Selbst der Bayernkurier würde nicht so undistanziert über die CSU berichten:

Aber man kann, sofern man nicht wie ich gesperrt ist, dort seine Meining sagen. Einfach kostenlos im Forum registrieren und bei diesem Thema hier mitmischen:



08-09-10, 01:40 Uhr (MEZ)
 "Grundschule Blumenstraße: Leserbrief bzgl Elternschaft Wupperschule"

Wider die Normativität des Faktischen

Statt eine Diskussion zu führen, welche Schule man schließen soll, wäre eine Diskussion nötig, wie Radevormwald familienfreundlich werden kann. Mir ist es aus sachlicher Perspektive absolut unverständlich, warum sich die Elternschaften anderer Schulen gegen die Grundschule Blumenstraße aussprechen! Zuletzt taten dies die Angehörigen der Kinder der Grundschule Wupper. Letztere wäre alleine von der Schülerzahl her wohl die erste Schule, die geschlossen werden müsste! Da wundert es schon, dass die Leute, die im Glashaus sitzen da mit Steinen auf die Grundschule Blumenstraße werfen. Aber dass kann ich den Eltern nicht übel nehmen. Vielmehr erzeugen Politiker durch Aussagen, man werde auf jeden Fall eine Grundschule schließen, hier eine Panik.

Ein Ja zur Grundschule Blumenstraße ist kein Ja für alle Ewigkeit, aber es ist ein Nein zur akut beschlossenen Schließung der Schule. Die Geburtenzahlen für 2009 sind in der Tat besorgniserregend! 145 Kinder jährlich reichen nur noch aus, um eine Einwohnerzahl von 11.600 Einwohnern in Radevormwald zu erhalten. Das setzt aber in den nächsten 80 Jahren eine jährliche Steigerung der Geburtenrate voraus. Bleibt die Kinderzahl pro 2 Erwachsene bei 1,4, schrumpft die Bevölkerung weiter. Und diese schrumpfende Zahl von Einwohnern wird wohl kaum in der Lage sein, die Infrastruktur zu erhalten, die schon heute nur mit Mühe instand gehalten wird. Life- Ness- Bad, Bürgerhaus, Wülfingmuseum, Nordstadt und Südstadt und vieles mehr werden nicht mehr tragbar sein!

Wenn die Politiker jetzt die Schule Blumenstraße schließen, zeigt dies nur, dass diese vor der Entwicklung kapitulieren. Rund 300 Geburten wären jährlich nötig, um die Einwohnerzahl in Radevormwald zu halten. Wer weiß denn, ob angesichts der Kinderarmut eine ganz neue Familienpolitik auf die Agenda kommt, mit einem rentenwirksamen Erziehungsgehalt statt Ehegattensplitting, Kindergeld, Kindergartensubventionen und Steuernachlässe. Die Grundlagen der christlichen Soziallehre sind Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl. Subsidiarität heißt, der Staat darf Erziehung nur dann übernehmen, wen die Eltern diese nicht leisten. Personalität heißt hier, die Beziehung Eltern Kinder achten. Eltern, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um mehr für die Kinder da zu sein, dürfen nicht gegenüber anderen benachteiligt werden. Da alle von den Kindern der Eltern profitieren, können auch alle die Familien über ein Erziehungsgehalt fördern. Das wäre Solidarität, im Gegensatz zu der heute oft vorhandenen Ausbeutung der Familien durch den politisch geschaffenen Rahmen. Hier gibt es gerade von von christlichen Gruppen (Kolping, KAB, Familenbund) gute Konzepte für eine bessere Familienpolitik, die man von den Politikern einfordern muss, statt Schulschließungen das Wort zu reden!

Statt sich also gegenseitig zu befehden, sollten die Schulpflegschaften sich an einen runden Tisch zusammen finden, um ein Sprachrohr für ein familenfreundliches Radevormwald zu bilden. Hat dies Erfolg und kommt es auch nur zu einer leicht erhöhten Geburtenrate, sind alle Schulen unverzichtbar. Scheitert dies, kann in 5 oder 10 Jahren neu über die Grundschule Blumenstraße beschlossen werden. Wenn dieser Volksentscheid endlich alle wachrüttelt und zum Nachdenken und Handeln für ein familienfreundliches Radevormwald bringt, hat der sich gelohnt! 

Damit für ein familienfreundliches Radevormwald alle Optionen offen sind, sollte die akut geplante Schulschließung abgelehnt werden. In Remscheid versucht man auch möglichst viele Schulstandorte zu erhalten, wobei dort Geld gespart wird, indem mehrere Standorte zu Filialen einer Schule werden. Die Elternvertreter der Grundschule Wupper wollten eine Versachlichung der Diskussion. Die kann dieser Blick über den Gartenzaun in die Nachbarstadt bringen. Auch ist es nicht undenkbar, dass die Referenzwerte für Schulen weiter der niedrigen Geburtenrate angepasst werden. Auch deswegen sollte man Schulen erst so spät wie möglich schließen, um durch kleine Klassen eine optimale Bildung und Förderung zu ermöglichen.

Abs.
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
stellvert. Kreisvors. der Öko- Demokraten (ÖDP)



13-09-10, 15:51 Uhr (MEZ)
"Radevormwald schafft sich ab! Zum Bürgerbegehren Grundschule Blumenstraße"
Pressemitteilung
Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) Bergisches Land
Büro Oberberg
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald 02195/8592
ÖDP- Sprecher Felix Staratschek: Radevormwald schafft sich ab!
Schulschließung übereilt

Der stellvertretende Kreisvorsitzende der Ökologisch Demokratsichen Partei (ÖDP) Bergisches Land betrachtet die Abstimmung zur Grundschule Blumenstraße in Radevormwald (Oberbergsicher Kreis) als Niederlage. Die ÖDP setze sich für eine bessere Familienpolitik ein, die zur Folge habe, dass es auch wieder mehr Kinder geben würde. Wenn es nicht gelinge, die Gesellschaft familienfreundlicher zu gestalten und die niedriegen Geburtenzahlen blieben, müsste in den nächsten Jahren noch viel mehr als die Grundschule in Radevormwald geschlossen werden. 

Die Jahrgänge von von 2004 bis 2008 seien groß genug, um jeweils 9 Schulklassen mit durchschnittlich 24 bis 20 Kindern zu füllen. Einzig der Jahrgang 2009 erlaube bei 9 Klassen nur eine Klassenstärke 16 und bei 8 Schulklassen von 18 Schülern. was danach komme sei ungewiss. Daher könne auch eine Entscheidung über die Grundschule Blumenstraße aufgeschoben werden, bis klare Fakten bestünden, die ein Schließung erzwingen. Ein Schulschließung vor diesem Zeitpunkt könne niemals schulpolitische Gründe haben, so Staratschek, da komme die Frage auf, was der wahre Grund sei? Welcher Baulöwe habe bereits ein Projekt für das Schulgrundstück geplant und dieses ohne Protokoll mit den politischen Größen der Stadt abgestimmt, fragt sich der Ökodemokrat Staratschek.

Jeder, der an der Zukunft in Radevormwald ein Interesse hat, sollte sich doch wünschen, dass die Wende in der Familienpolitik gelingt und alle Schulen wieder gebraucht werden, ist Staratschek überzeugt. Er hält es daher für äußerst leichtsinnig, jetzt schon einen Schulstandort aufzugeben. Auch könnte die Schließung der Schule in kleineren Schritten erfolgen. Es gehe ja nur um die Nutzung vorhandener Gebäude und da sollten alle Schüler, die jetzt an der Blumenstraße eingeschult werden dort auch 4 Jahre zur Schule gehen dürfen. Dabei könnte die Schule die letzten 2 Jahre als Filiale der Grundschule Stadt geführt werden.

Die Wähler hätten zwar kund getan, dass diese grundsätzlich mit der Schließung der Blumenstraße einverstanden seien. Aber von einem Zeitpunkt sei nicht die Rede gewesen. Es dürfte keinen Wähler in Radevormwald geben, der eine Schulschließung zu einem Zeitpunkt begrüße, wenn diese die Lernbedingungen an der Grundschule Stadt erheblich beeinträchtige. Wenn es dazu komme werde die ÖDP und bestimmt auch die AL, die Staratschek in Radevormwald unterstützt, bei den nächsten Wahlen dafür sorgen, dass die Wähler nicht vergessen, wer dafür die Verantwortung trägt.

Spannend dürfte es sein, wenn die Familien, die für die Grundschule Blumenstraße gekämpft haben nun mit den Schulpflegschaften zusammen kommen, die sich gegen die Grundschule Blumenstraße vereinnahmen ließen. Hier wäre es besser gewesen, das alle nur als Person und nie als Interessenvertreter aufgetreten wären, um ein Zusammenwachsen der Elternschaften zu erleichtern.

Auch die Berichterstattung der Tagespresse wurde kritisiert, so Staratschek. Ein Bekannter von ihm habe angekündigt, die größte Zeitung in Radevormwald zu kündigen, weil diese am letzten Tag vor der Abstimmung einseitig nur den Gegnern der Grundschule Blumenstraße Aufmerksamkeit widmete. So sei Samstag in der Bergischen Morgenpost nur dem UWG- Politiker Armin Barg Raum durch einen Artikel geschenkt worden, während mehrere Leserbriefe, von denen die Leute am Infostand erzählt hätten, nicht veröffentlicht wurden. Für Staratschek sei damit eine Chance vertan worden, durch kritischen Journalismus, der alle Pros und Kontras zu Wort kommen lässt, das Medium Zeitung für neue Leser attraktiv zu machen und das Wählerinteresse für den Volksentscheid zu verstärken. (Siehe auch: http://www.alternative-liste-radevormwald.de/node/169  )

Fehler seien aber auch bei den Befürwortern der Grundschule Blumenstraße gemacht worden. Bis auf ihn selber hätten es alle Gruppen nicht geschafft, auf den vollen Wahlkampfmodus zu schalten. SPD, AL und die Initiative hätten es versäumt, mit je einem Flugblatt stadtweit die Briefkästen zu bestücken. Allerdings sei durch die Nähe des Bürgerentscheids zu den Sommerferien, wo viele Mitglieder auf Reisen waren, die Schlagkraft und Arbeitskraft aller Gruppen sehr eingeschränkt gewesen. Und, so Staratschek, zu Beginn des Volksentscheides konnte niemand ahnen, das durch die Drohung mit weiteren Schulschließungen die Elternschaften aller anderen Schulen so eingeschüchtert wurden. Sollte es zu weiteren Bürgerentscheiden kommen, wird dies hoffentlich eine Lehre für künftige Initiatoren sein. Infostände sein wichtig, aber alleine seien diese zu wenig, um eine Breitenwirkung einer Überzeugungsarbeit zu erreichen, ist Staratschek überzeugt, da nur einige 100 Einwohner der Stadt damit erreicht würden.

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren, schließt Staratschek seinen Kommentar zur Schule. Vor allen die aktiven der Initiative Blumenstraße können nun immerhin vorweisen, dass diese alles ihnen mögliche getan haben, eine verhängnisvolle Entscheidung zu verhindern. Auch er selber konnte ja nur durch deren gute Vorlage für die Grundschule Blumenstraße eintreten. Für den ersten Bürgerentscheid in Radevormwald habe diese Gruppe ohne jede Vorerfahrung unglaubliche Arbeit geleistet. 

Davon werden, falls es wieder Themen für einen Bürgerentscheid gibt, künftige Gruppen profitieren, so dass es die Befürworter schlechter Entscheidungen künftig hoffentlich schwerer haben. Das was Bürgermeister Dr.Korsten als demographischen Wandel in seinen Lobreden auf die Schulschließung beschönigte, sei für den ÖDP-ler Staratschek in Wahrheit ein demographischer Kollaps, der Radevormwald in 80 Jahren von heute 24.000 Einwohnern auf unter 11.000 Einwohner reduzieren werde. Das was Korsten demographischen Wandel nenne, sei nichts anderes als die Abschaffung von Radevormwald durch Kindermangel. Zukunft werde niemals durch Schulschließungen erreicht, sondern nur durch Kraftanstrengungen für eine familienfreundliche Stadt!
Felix Staratschek (ÖDP) kann jeder auf Twitter folgen: http://twitter.com/FJStaratschek  



17-09-10, 21:47 Uhr (MEZ)
"Leserbrief zum negativen Ausgang des Bürgerbegehren Grundschule Blumenstraße"
Von: Felix Staratschek Datum: 17. September 2010 16:18
Leserbrief: Wie geht es weiter nach dem Bürgerentscheid?

Die Wähler haben entschieden, wenn auch unter Instrumentalisierung der Elternschaften aller anderen Schulen. Fehler haben die Befürworter des Volksentscheides gemacht: Es fehlte von AL, SPD und Initiative ein gutes Flugblatt für alle Haushalte, dass die Menschen aufklärt, was passiert, wenn die Grundschule Blumenstraße nach dem derzeitigen Fahrplan geschlossen werden soll. Bis zum Jahr 2008 lag die Zahl der Geburten so hoch, dass die Grundschulen auf dem Rader Höhenzug sechs Jahre später alle zweizügig einschulen können. Erst der Jahrgang 2009 würde zum Verlust einer Schulklasse führen. Das wird aber erst 2015 der Fall sein, wenn die Grundschule Blumenstraße nach dem Willen von CDU, FDP und UWG längst geschlossen sein soll. Schulpolitisch dürfte die Schließung der Blumenstraße erst 2015 eingeleitet werden, wenn die niedrige Geburtenzahl von 2009 sich fortsetzt.

Was passiert jetzt? Die Eltern werden ihre Kinder an eine Schule bringen wollen, auf der diese 4 Jahre lernen können. Nur wenige werden freiwillig zur Blumenstraße gehen, obwohl diese Schule, wenn alleine die Beliebtheit bei den Eltern zählen würde, 3 Klassen je Jahrgang bilden könnte. Es wird also eine Begrenzung der Schüleraufnahme an der Schule Stadt kommen, damit diese nicht überlastet wird! Ich bin mir sicher, dass die wenigsten Wähler sich diese Gedanken gemacht haben. Viele, die gar nicht mehr durch Kinder mit der Schule befasst sind, werden gegen die Schule gestimmt haben, weil man ja irgendwo mal mit dem Sparen anfangen muss. Aber was ist preiswerter, die Nutzung einer vorhandenen Schule bis die Zahl der Kinder wirklich so niedrig ist, oder ein Umbau der Schule Stadt, damit diese die Schülerflut aufnehmen kann, die ihr die Ratsmehrheit und Wählermehrheit eingebrockt hat. Sollten die Annahmen zum Geburtenrückgang stimmen, die die Gegner der Blumenstraße aufstellen, wären die Investitionen an der Grundschule Stadt nur für wenige Jahrgänge nötig, da ja die Schülerzahl weiter sinken wird.

Da die Bürger nicht über den Zeitpunkt der Schließung der Blumenstraße entschieden haben, sollten Rat und Verwaltung das Bürgerbegehren in der Form umsetzen, dass die Schließung erst dann erfolgt, wenn mindestens 3 Jahrgänge an der Blumenstraße einzügig sind. Eine einzügige Filiale der Grundschule Stadt an der Blumenstraße wäre formell auch eine Schulschließung. Die freien Räume könnte z.B. die Musikschule nutzen,

Die vorgesehene schnelle Schulschließung lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Es hat bei den politischen Größen in Radevormwald schön längst informell ein Investor vorgesprochen, der hier was bauen will. Mode sind ja akut betreutes Wohnen. Dieses fehlt aber vor allen in den Wupperorten. Eine wohnortnahe Versorgung der Rentner wäre in einem betreuten Wohnen denkbar, dass man in die Fassaden der alten Tuchfabriken baut. Damit würde ein Stück Heimat sinnvoll erhalten und die alten Menschen könnten in dem sozialen Umfeld der Wupperorte und in ihren Kirchengemeinden bleiben. Auch für Haus Thiele könnte ein betreutes Wohnen an der Wupper von Vorteil sein, da Bewohner eines betreuten Wohnens an der Wupper eher in ein Altenheim an der Wupper ziehen würden, wenn der Pflegebedarf zunimmt.

Niemand, der grundsätzlich der Schließung der Blumenstraße zugestimmt hat, dürfte gewollt haben, dass diese Schließung auf dem Rücken der Schulkinder ausgetragen wird. Der Stadtrat sollte daher einen neuen Fahrplan für die Schulschließung festlegen, mitdem sowohl die Elterninitative als auch die Bürger leben können, die für die Schließung stimmten. Und wenn diese Zeit genutzt wird, Radevormwald familenfreundlicher zu machen, sollte der Stadtrat in der Lage sein, jährlich seinen Beschluss zur Blumenstraße zu überdenken. Ein Ja im Volksentscheid zur Blumenstraße hätte ja auch nicht bedeutet, dass die Schule für alle Ewigkeit gerettet ist, aber er hätte für mindestens 5 Jahre die Schule für die Kinder in Radevormwald gerettet. Die Zeitungen sollten das ihre tun, das Thema Familienfreundlichkeit zum Dauerthema zu machen. Denn die Geburtenrate wirkt sich langfristig auch auf die Abonnentenzahl und Auflage aus.

Abs. Felix Staratschek, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald, http://twitter.com/FJStaratschek

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