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Dienstag, 23. Oktober 2012

Die ÖDP- Funktionäre und die Post- Wachstumsökonomie

Eine Übersicht aller Beiträge zum Thema "Sebastian Frankenberger, ESM, "Mehr Demokratie" und Grundgesetz" siehe hier: http://viertuerme.blogspot.de/2014/02/bibliographie-der-debatte-um-die.html 


Dieser Text ist ein historisches Dokument. Im November 2014 wurde Sebastian Frankenberger im ersten Wahlgang als ÖDP-Bundesvorsitzender abgewählt. Im September 2016 distanzierte sich der ÖDP Bundesvorstand von der Aktion, in die Sebastian Frankenberger die ÖDP von oben her ohne Basisbeschluss und wahrheitsgemäße Information über die Inhalte  geführt hatte. http://viertuerme.blogspot.de/2016/09/odp-geht-endlich-auf-distanz-zu-einer.html . Die Texte bleiben als historisches Dokument und als Warnung erhalten, wie leicht sich Strukturen von Parteien von einer Person mit Charisma übernehmen lassen und es schaffen können gutgesinnte Mitglieder von ihren Zielen abzulenken. Der Einsatz für die Programmtreue der Partei kann für die wachen Mitglieder schmerzhafte Folgen haben. Aber wenn man ausdauernd alle Schläge der scheinbar Mächtigen erträgt und über Texte und Proteste vor Veranstaltungen die Gefahr thematisiert, kann diese Ausdauer trotzdem zum Erfolg führen. Sebastian Frankenberger hat es geschafft, mich aus der ÖDP werfen zu lassen, seine Hoffnung, dass ich dadurch aufgebe, hat sich nicht erfüllt und so musste er am Ende den Vorsitz abgeben und wurde nicht EU- Parlamentarier und hat dann die ÖDP verlassen. Unabhängig von meiner politischen Diskrepanz zu ihm kann ich ihn als Fremdenführer in Linz und Passau nur empfehlen, denn da versteht er sein Handwerk und Mundwerk. 



Als nebenbei- Briefmarkensammler kann ich mich glücklich Schätzen. Denn die Post, die ich bekam, war mit schönen Sperrwerten frankiert. Das sind Briefmarken mit höheren Centwerten, als für Standartbriefe und Postkarten. Der Grund ist, dass ich seit einiger Zeit Briefe per Einschreiben bekomme. Das mir die Rüge per Einschreiben zugesandt wurde, kann ich vom formalen her ja noch verstehen. Aber andere Dinge könnten mir auch kostenlos per E-Mail zugesendet werden.


So bekam ich vor einiger Zeit ein Einschreiben, wo mich Sebastian Frankenberger bat, dass er die Rüge, die er zusammen mit dem ganzen ÖDP- Bundesvorstand mir erteilt hatte, veröffentlichen dürfte. Dem habe ich schriftlich zugestimmt, habe aber eine Bedingung mitgegeben: Meine Antwort auf diese Rüge muss in der Veröffentlichung mit erwähnt werden, im Internet per Link, auf gedruckten Text per Überschrift meines Blogartikels, damit Leute gezielt danach im Netz suchen können. Außerdem sollen im Netz alle verlinkbaren Texte, die in der Rüge genannt sind, verlinkt werden. Denn mir ist klar, steht die Rüge alleine da, vermittelt die nur den Eindruck, was ich für ein schlimmer Mensch bin.

Ich dachte, damit wäre das erledigt. Aber mit Datum vom 16.10.2012 bekam ich ein neues Einschreiben:

Sehr geehrter Herr Staratschek,
hiermit bitten wir noch einmal um die Erlaubnis zur Veröffentlichung der erteilten Rüge, ohne jegliche Auflagen.
Wir möchten die Rüge neutral im Originaltext veröffentlichen.
Selbstverständlich steht es ihnen frei, nach der Veröffentlichung Ihre Kommentare und Links in beliebiger Weise hinzuzufügen.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender

Hervorhebungen von mir. Da ja die Rüge eine Person rügt, ist diese von der Sache her schon mal nicht neutral. Sie wird erst neutralisiert, wenn gleichzeitig mit der Rüge auf der selben Seite die Position des gerügten veröffentlicht wird. Dann kann jeder sich seine Meinung bilden. Steht die Rüge da alleine, hat die alleine wegen dem Amtsbonus, den der Bundesvorstand haben dürfte, eine negative Wirkung auf die Meinungsbildung bzgl. meiner Person.
Hier meine Stellungnahme zu der Rüge, bzw. einer Veröffentlichung der in der Rüge genannten Texte.
Die Aussage, ich könne die Rüge ja kommentieren, etc., ist da schon sehr fragwürdig! Dürfte ich den wirklich auf der Seite, wo die Rüge steht, den Beitrag kommentieren oder dürfte ich das nur hier in meinem Viertürmeblog und einigen Foren? Bleibt die Frage, warum mir das per Einschreiben zugeschickt wird, da meine Mailadressen doch bekannt sind.

Gleichzeitig erreichte mich ein weiteres Einschreiben, das ich gerne wieder gebe, um den Kommunikationsstil wieder zu geben, der in der ÖDP mit kritischen Geistern geführt wird.

Sehr geehrter Herr Staratschek.
Ich weiß nicht, ob sie die deutsche Schrift nicht lesen können?
(Kann ich natürlich, aber zum Glück war der Brief, wie üblich, in lateinischer Schrift in deutscher Sprache verfasst.)
In meiner Mail vom 25.09.12 hatte ich ihnen die Frist gesetzt, bis zum 02.10.2012 die kompletten Wahlunterlagen per Einschreiben mit Rückschein in die Geschäftsstelle nach Münster zu schicken. Das ist nicht erfolgt!
Wie Sie wissen sollten, obliegt es ihrer Pflicht und Verantwortung, als neuer Kreisverbandsvorsitzender die kompletten Wahlunterlagen dem Landesverband ÖDP-NRW vorzulegen.
Sollte letztmalig, bis zum Donnerstag dem 25.10.2012, die kompletten Wahlunterlagen nicht in der Geschäftsstelle vorliegen, lassen wir Fakten sprechen.
"Da keine Wahlunterlagen vorliegen gibt es auch keinen neuen Vorstand"
Die weiteren Entscheidungen werden ihnen dann zum entsprechenden Zeitpunkt mitgeteilt.
Mit freunndlichen Gruß,
Horst Peltz, Landesgeschäftsführer ÖDP NRW

Soweit dieses Einschreiben mit den Hervorhebungen vom Absender. Es stimmt, mir wurde diese Frist gesetzt, aber mein Zeitbudget ist begrenzt. Das satzungswidrige Verhalten und die Aufklärung der über 600 ÖDP- Mitglieder, deren Adressen ich im durch Recherche im Netz gefunden habe brauchen Zeit. Außerdem musste ich die Materialien, die mir von den Reusings in zahlreichen Tüten und Kartons gebracht worden waren, erst mal sichten. Die Unterlagen waren da leider mitten drin und wurden mir nicht separat übergeben. Der Rücktritt der Reusings und die dadurch notwendige Vorstandsneuwahl waren eine direkte Folge des Verhaltens von Sebastian Frankenberger. Der Rücktritt und Parteiaustritt der Reusings aus der ÖDP kam zusätzlich in einer Zeit, wo auch privat der Kalender gut gefüllt ist mit der Fraktionsarbeit in der AL, mit der Gartenarbeit, darunter das abernten mehrerer großer Apfelbäume. Zwischendurch habe ich begonnen, die Unterlagen der Reusings zu sichten und vorzusortieren. Heute habe ich auch den Ordner ausgegraben mit den Parteiunterlagen des Kreisverbandes. Und ich habe diese auch nach Münster geschickt.
Aber der Ton macht die Musik! Warum fragt Horst Peltz nicht per Mail nach, was los ist? Warum greift er zum Einschreiben mit diesen Drohungen?

Vielleicht ist ja alles viel harmloser, als es auf den ersten Blick aussieht. Die ÖDP mit ihrer Kritik am gesetzlich geforderten ewigen oder ständigen Wirtschaftswachstum hat die Post- Wachstumsökonomie für sich entdeckt. Und wie kann die Post besser wachsen, als wenn statt kostenloser Mails fleißig Einschreiben versandt werden.

Ich habe mich nicht um den Posten als Kreisvorsitzender gerissen und bin durch die Umstände, die Sebastian Frankenberger ausgelöst hat, da durch meine Überzeugung hinein gedrängt worden, um der ÖDP einen Kreisverband zu retten. Akut liegt mir einiges bei der ÖDP quer im Magen. Aber sie hat trotzdem von allen Parteiprogrammen noch die besten Aussagen. Da lohnt sich der Kampf dafür, diese Fehler und die Träger dieser Fehler zu überwinden.

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