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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wuppertaler Stadtwerke: ÖPNV verbessern, statt Angebot abbauen

Von Felix Staratschek
Kreisvorsitzender der ÖDP- Bergisches Land
Verkehrspolitischer Sprecher der bergischen ÖDP
Sachkundiger Bürger der AL im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald
Mitglied von PRO BAHN e.V.

Vorweg, als Radevormwalder bekomme ich nicht alles mit was in Wuppertal läuft. Aber kürzlich habe ich bei einem Besuch von der aktuellen Entwicklung beim Nahverkehr in Wuppertal erfahren und mir alle noch vorrätigen älteren Zeitungen zum auswerten mitgenommen.

Der Nahverkehr in Wuppertal soll schlechter werden. Da Geld überall knapp ist, soll auch beim Nahverkehr gespart werden. 1,5 Millionen Euro sollen jährlich gespart werden durch die Streichung von Busfahrten, Buslinien und den damit verbundenen Personalabbau. Aber ist schon der erste Pferdefuß. Jede Busfahrerstelle, die abgebaut wird, wird auf der anderen Seite der Medaille eine Kostenstelle für Hartz IV mehr bedeuten. Selbst, wenn kein Busfahrer arbeitslos wird, die Stellen werden dem Arbeitsmarkt fehlen.



Es handele sich um Buslinien, die kaum genutzt werden, argumentieren die Stadtwerke. da stellt sich grundsätzlich die Frage, ob die Stadtwerke bisher vernünftig geplant haben. Einen Vorgeschmack auf die Einsparungen brachte der Krankenstand bei den Busfahrern. Die Westdeutsche Zeitung berichtete z.B. am 19. September 2012, das 1% der Busfahrten ausfalle, weil Busfahrer erkrankt seien. Allerdings habe ich nichts von eine Epidemie gehört, so dass es so aussieht, dieser Krankenstand interne Ursachen hat bei den Stadtwerken. Vielleicht ist die Personaldecke wegen dem Spardruck einfach zu dünn und die Mitarbeiter sind wegen der Mehrbelastung anfälliger für Infektionen. Eigentlich schützt Busfahren vor Infektionen, da der ständige Kontakt mit anderen Personen das Immunsystem anregt. Zumindest bei den Fahrgästen hat man festegestellt, das regelmäßige Busbenutzer seltener krank werden. Da ist dieser außergewöhnliche Krankenstand schon seltsam. Die WSW wollen deswegen 20 neue Busfahrer einstellen, um dem Problem abzuhelfen. Aber zum nächsten Fahrplanwechsel sollen dann 30 Busfahrerstellen eingespart werden.

Dabei sparen die Stadtwerke schon gewaltig beim Personal. Ein Leserbriefschreiber in der WZ vom 24.09.12 schreibt, dass vor 20 Jahren noch 1000 Busfahrer für die WSW fuhren, heute sind es nur noch 250! Die können natürlich nicht den umfangreichen Fahrplan bieten, so dass es zahlreiche Auftragsfirmen gebe, die für die WSW Busfahrten anbieten, z.T. als 100 prozentige Tochter der WSW. Für die gleiche Arbeit werden die Mitarbeiter unterschiedlich bezahlt und aus dem Verdi- Tarif für die Stadtwerke herausgehalten. Gegen diese Aussage protestierte Axel Blankennagel, Geschäftsführer der Rheingold Reisen. Als Auftragsunternehmen der WSW würden sie sämtliche Tarifvereinbarungen einhalten. Nur leistungsunwillige Busfahrer würden die Krankheit als illegalen Protest nutzen. Ob die Tarifverträge der Rheingold- GmbH denen der Stadtwerke entsprechen, sagt Blankennagel nicht. Immerhin liefert er eine gute Idee: Er empfiehlt Rufbussysteme. Und das geht in die richtige Richtung.

Ein Mitarbeiter der Stadtwerke und gewerkschaftlicher Vertauensmann schreibt am 26.09.12 in der WZ, dass die WSW auf Kosten des Personals sparen würden, es gebe massives Mobbing, Diskriminierung und Schikanen. Eine Mitarbeiterführung finde bei den WSW nicht statt.

Am 18. September 2012 empfahlen im Verkehrsausschuss der Stadt Wuppertal CDU und SPD gegen die Stimmen von Grünen, Linken und WfW, die sogenannte Linienanpassung umzusetzen, die ab dem 24. März 2013 greifen soll.
Volker Dittgen von der SPD: "Wenn ein Bus, der 50 Liter Diesel auf 100 km verbraucht, nicht mehr als vier Fahrgäste transportiert, dann ist das auch ökologisch nicht sinnvoll. Ein Bus ist kein Taxi."
Die Frage sollte aber eigentlich lauten, warum wird für die 4 Fahrgäste kein kleineres Fahrzeug eingesetzt? Denn auch Busse, die wenig nachgefragt werden, gehören zur Qualität des ÖPNV und können damit dazu beitragen, dass Personen, die auf diese Qualität wert legen, nur deswegen auch zu anderen Zeiten den Bus nutzen. Einsparungen von 2 Millionen Euro stünden 500.000 Euro erwartete Mindereinnahmen gegenüber. Das entspricht etwa dem, was 600 Monatskarteninhaber in einem Jahr den Stadtwerken einbringen. Sollte es künftig 600 Autofahrten in Wuppertal mehr geben?

Laut Wuppertaler Rundschau vom 19.09.12 (Nur Leerfahrten werden abgeschafft) kritisierte die WfW, dass die WSW beim Schwebebahnumbau wirtschaftlich noch mehr versagt hätten, als die Berliner Regierung beim Ausbau des Flughafen Berlin-Schönefeld. Dafür müssten jetzt die Wuppertaler mit einem deutlichen Verlust an Lebensqualität bezahlen. Die Linke kritisierte, dass die Renditeerwartungen des WSW- Anteilseigners GDF- Suez zu hoch seien und damit zu den Ursachen der Sparmaßnahmen gehörten. In den Leserbriefen der gleichen Ausgabe beklagte ein Schreiber die geplanten Änderungen des Taktes bei den Linien 621 und 631. Dies widerspreche der Festlegung des VRR, zeitnahe Anschlüsse zur S 8 nach Düsseldorf anzubieten.



Wuppertal hängt an der Schwebebahn, sagt der Volksmund, doch die meisten Wuppertaler sind vor oder / und nach der Schwebebahnfahrt auf einen guten ÖPNV angewiesen.



In der Wuppertaler Rundschau vom 26.09.2012 schreibt eine Leserin, sie nutze seit 18 Jahren die Linie CE 61 von Wuppertal Ronsdorf bis zum Bahnhof Wuppertal Unterbarmen, die bald nur noch wenige Fahrten im Berufsverkehr anbieten soll. Sie widerspricht der Aussage, dass der Bus zu wenig genutzt wird. Die Ersatzlinie 640 würde eine völlig andere Strecke fahren, die Haltestellen Müngstener Straße, Sportplatz und Unterbarmen Bahnhof wirden dann kaum noch bedient. Durch Umsteigen und längere Strecken (Umwege) verdrei- oder vervierfache sich die Fahrzeit.

Am 21.09.2012 berichtet die WZ über Reaktionen auf die Sparpläne. Eine Kritik ist, dass die Einsparungen dazu führen, dass man nach Veranstaltungen in der UNI- Halle nicht mehr per ÖPNV nach Hause fahren könne.
Ich bin kein Wuppertaler, und mir fehlt die ÖPNV- Praxis in Wuppertal, wo ich meist nur Schwebebahn und Eisenbahn nutze. Ebenso kann ich nicht der aktuellen Berichterstattung in der Presse folgen. Und die Busse nach Radevormwald sind ja vom Sparpaket nicht betroffen. Aber hier im Blog können alle Betroffenen schildern, was diese Einsparungen für sie bedeuten. Eine Liste der Sparmaßnahmen befindet sich hier. Nur was betroffene ÖPNV- Nutzer öffentlich äußern, hat eine Chance, von der Politik und den WSW wahrgenommen zu werden. Dieser Blog bietet dazu eine Möglichkeit.

Die ÖDP fordert in ihrem Programm einen Ausbau des ÖPNV. Dem widerspricht prinzipiell das Sparprogramm der Wuppertaler Stadtwerke. Bevor man Taktzeiten reduziert, sollte alles versucht werden, durch flexiblere Angebote und besseres Marketing Kosten sinnvoll zu senken oder die Einnahmen zu steigern. Marketing läuft aber ins leere, wenn Fahrgäste in Leserbriefen berichten, dass wegen dem Krankenstand mehrere Busse hintereinander auf einer Verbindung ausfallen und es keine Infos gibt, wo der Busfahrermangel sich durch Ausfälle bemerkbar macht. Mit so einer Fahrplanlotterie vergrault man eher noch die bisherige Stammkundschaft.

Was kann in Wuppertal helfen:

--Linientaxis statt Busse. Wenn wirklich nur 4 Fahrgäste die Fahrten des Spätverkehrs nutzen, muss man keinen großen Bus einsetzen. Reisegruppen müssen sich anmelden, damit im Einzelfall ein größeres Fahrzeug bereitgestellt werden kann. Die Stadtwerke müssen auch erkennen, durch welche Anlässe die Nachfrage an einzelnen Tagen so ansteigt, das man größere Fahrzeuge einsetzen muss.

--Anrufbusse, wenn noch weniger Personen den Bus nutzen. Dann bleibt die Verfügbarkeit des ÖPNV auch in strukturschwachen Räumen erhalten. Das heutige AST des VRR ist keine Lösung, da es nicht zum Verbundtarif angeboten wird. Eine Fahrt durch Wuppertal wird so im Fahrpreis mehr als verdoppelt, wenn man Fahrkarten für Bus und AST getrennt kaufen muss. Im VRS gibt es Rufbusse, die ohne so einen Aufschlag genutzt werden können.

--Mehr kleinere Busse einsetzen. Midibusse und Mikrobusse senken den Energieverbrauch. Beispiele

--Busanhänger statt Gelenkbusse. Gelenkbusse sind im Winter zu störanfällig und können in den Schwachlastzeiten nicht verkürzt werden. Der Antrieb ist in der letzten Achse, so dass diese sich bei glatter Fahrbahn verkeilen, weil das Gesamtfahrzeug von hinten geschoben wird. In der Schweiz sind Busanhänger seit Jahrzehnten erprobt und werden da auch in einer Topographie eingesetzt, die der Tallage von Wuppertal in nichts nachsteht. Und wenn es mal eine Extremlage beim Wetter gibt, kann man den Anhänger einfach stehen lassen und den Bus solo nutzen. In den Schwachlastzeiten kann das Platzangebot reduziert werden, so dass die soziale Kontrolle im Bus zunimmt, was auch Vandalismus reduzieren dürfte. Für plötzliche Nachfragesteigerungen können Busanhänger Denzentral in der Nähe einiger Busknoten bereitstehen. Wenn sich Reisegruppen anmelden, kann durch Busanhänger gezielt die Kapazität auf einer Linienfahrt angehoben werden. Midibusse können mit einem Anhänger zu Spitzenzeiten die Kapazität eines normalen Linienbusses anbieten.


Busanhänger gibt es auch in Deutschland immer öfter, warum nicht auch in Wuppertal?
(Bild mit Genehmigung von Göppel- Bus)

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-Wenn die Probleme mit den Busausfällen beseitigt sind, sollte jedem Einwohner Wuppertals innerhalb eines Jahres eine Monatskarte geschenkt werden, die innerhalb eines halben Jahres einmal entwertet werden muss und dann 31 Tage lang in der Zone B genutzt werden kann. Das heißt, jeden Monat bekommt ein Zwölftel der Einwohner Wuppertals die Chance, 31 Tage lang den ÖPNV zu testen. Da man den ÖPNV nicht an einen Tag kennen lernen kann und nicht jeder täglich den ÖPNV braucht, ist die Dauer von einem Monat sinnvoll, dass alle Wuppertaler nach und nach ihren Nahverkehr auf Herz und Nieren testen können. Jeder Fahrgast, der für die nächsten 10 Jahre gewonnen wird, bringt dann 120 mal soviele Einnahmen, wie er durch die Gratis- Probefahrt geschenkt bekommen hat. Schon bei nur einem Prozent Fahrgastzuwachs würden die Stadtwerke so auf die Dauer mehr Einnahmen erzielen, als diese auf Fahrgeldeinnahmen verzichten würden. Bei jedem Probefahrer, der sonst nicht den Bus genommen hätte, gibt es auch keinen Fahrgeldausfall, so dass in diesem Fall für die Stadtwerke keine Kosten entstehen. Aber jeder Fahrgast, der dadurch die Qualität des ÖPNV entdeckt, wird künftig zu mehr Einnahmen führen. Ebenso sollte jedem, der nach Wuppertal zieht, vom Einwohnermeldeamt künftig so eine Textmonatskarte geschenkt werden.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Einnahmesteigerungen dieser Maßnahme deutlich höher sind, als die jetzt beschlossenen Einsparungen. Zusammen mit einen an die Nachfrage angepassten ÖPNV (Rufbusse, Linientaxis und Busanhänger statt Angebotseinschränkung) müsste das ein finanziell tragbarer Weg sein, für Wuppertal den ÖPNV in heutiger Qualität langfristig zu sichern.

Was nicht in Wuppertal geregelt werden kann, aber m.E. sinnvoll wäre, ist der Nulltarif, über den u,a, im ÖDP-Forum diskutiert wird.


Fahrplanvorschau - Pläne für 2013:


CE61
Barmen – Unterbarmen – Ronsdorf
Die Linie wird für einzelne Fahrten im Berufs- und Schulverkehr montags bis freitags eingesetzt. Die Linie 640 ist in der Verbindung Ronsdorf – Barmen alternativ nutzbar.

CE62
CityExpress Ronsdorf – Elberfeld
Der Abschnitt Am Eckbusch – Elberfeld wird nicht mehr angefahren. Die Linien 603 und 647 sind alternativ nutzbar. Im Abschnitt Ronsdorf – Elberfeld fährt der CE62 in den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags und samstags mit geänderten Abfahrtzeiten.

CE64
CityExpress Elberfeld – Cronenberg – Kohlfurth – Solingen
Die Abfahrtzeiten ändern sich

CE65
CityExpress Dönberg – Uellendahl – Elberfeld – Cronenberg
Der CE65 fährt in den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags und samstags. Die Linien CE64 und 625 sind alternativ nutzbar.

SB66
SchnellBus Wuppertal – Velbert Mitte (– Essen)
Keine Änderungen vorgesehen.

SB67
SchnellBus Wuppertal – Sprockhövel – Bochum Ruhr-Universität
Keine Änderungen vorgesehen.


SB68
SchnellBus Wuppertal – Wieden – Mettmann
Keine Änderungen vorgesehen.


SB69
SchnellBus Wuppertal – Katernberg – Oberdüssel – Wülfrath


Schwebebahn: Vohwinkel – Elberfeld – Barmen – Oberbarmen
Keine Änderungen vorgesehen.


E60
SchwebebahnExpress: Vohwinkel – Elberfeld – Barmen – Oberbarmen
Keine Änderungen vorgesehen.

332
Barmen – Wichlinghausen – Sprockhövel – Hattingen
Keine Änderungen vorgesehen.


557
Langerfeld – Schwelm – Sprockhövel
Keine Änderungen vorgesehen.


583
Hatzfeld – Sprockhövel
Keine Änderungen vorgesehen.

586
Beyenburg – Schwelm
Keine Änderungen vorgesehen.


600
Vohwinkel – Elberfeld
Keine Änderungen vorgesehen.





601
Elberfeld – Wieden (– Wülfrath-Aprath – Wülfrath)
Die Abfahrtzeiten ändern sich, um die Verbindung zu anderen Linien an Wieden Schleife anzupassen.

602
Schmitteborn – Oberbarmen – Haßlinghausen
Der Bereich Schmitteborn wird nun alle 60 Minuten angefahren.

603
Eckbusch – Elberfeld – Südstadt (– Campus Freudenberg)
Die Linie übernimmt die Erschließung des Campus Freudenberg und fährt montags bis freitags ganzjährig ab dem Kreisverkehr Sandhof über die Straße Am Waldschlößchen mit weiteren Zwischenhalten in das Universitätsgelände hinein. Der Abschnitt zwischen Sandhof und Schulzentrum Süd entfällt. Die Parallelverkehre der Linien 625 und 630 bleiben. Abends entfällt das Zusatzangebot zwischen Hauptbahnhof und Uni-Halle, was durch das Angebot der Linie 615 aufgefangen wird.

604
Rott – Barmen – Heckinghausen – Langerfeld
Geringfügige Änderungen im Angebot.

605
Zoologischer Garten – Müngsten Brückenpark
Die Linie fährt an den Sonderverkehrstagen zu Christi Himmelfahrt, Pfingsten und dem letzten Wochenende im Oktober im 30-Minuten-Takt. Die Fahrten an anderen Sonn- und Feiertagen entfallen.

606
Schmitteborn – Langerfeld – Nächstebreck
Die Linie wird für einzelne Fahrten im Berufs- und Schulverkehr eingesetzt.

607
Eckbusch – Elberfeld – Schulzentrum Süd
Einzelne Fahrten mit sehr geringer Auslastung entfallen.

608
Barmen – Oberbarmen – Langerfeld (– Schwelm – Ennepetal)
Keine Änderungen vorgesehen

609
Tesche – Vohwinkel Schwebebahn – Simonshöfchen
Die Linie erhält einen neuen Fahrplan mit einem 60-Minuten-Grundtakt und Verdichtung auf 30-Minuten-Takt in Hauptverkehrszeiten.
610
Alter Markt – Wichlinghausen Markt
Die Linie fährt montags bis freitags nun von 7 bis 19 Uhr im 20-Minuten-Takt. Samstags fährt die Linie unverändert. Sonn- und feiertags fährt kein Bus.
611
Katernberg – Varresbeck – Elberfeld – Barmen – Heckinghausen
Keine Änderungen vorgesehen.
612
Elberfeld – Wichlinghausen – Nächstebreck
Geringfügige Änderungen im Fahrplan und Angebot.
613
Eckbusch – Katernberg – Elberfeld – Schulzentrum Süd
Keine Änderungen vorgesehen.
614
Barmen Bf – Rott
Geringfügige Änderungen im Fahrplan und Angebot.
615
Elberfeld – Universität – Cronenfeld – Remscheid
Die abendlichen Zusatzfahrten von Uni-Halle bis Hauptbahnhof entfallen.
616
Oberbarmen – Beyenburg
Die Linie fährt bis 22 Uhr. Die Linie 626 ist alternativ nutzbar.
617
Eckbusch – Raukamp – Barmen
Im Abschnitt Eckbusch – Raukamp fährt die Linie tagsüber alle 60 Minuten mit veränderten Abfahrtzeiten. Zusätzliche Fahrten werden für den Berufs- und Schulverkehr morgens angeboten. Der Abschnitt Raukamp Schleife – Barmen wird montags bis freitags unverändert gemeinsam mit den Linien 627 und 637 in den Hauptverkehrszeiten alle 10 Minuten befahren. In den Ferien fährt die Linie 617 montags bis freitags von Eckbusch bis Barmen ganztägig alle 60 Minuten ohne zusätzliche Fahrten.
618
Wichlinghausen – Oberbarmen – Langerfeld
Im Abschnitt Oberbarmen – Langerfeld fährt die Linie nach 22 Uhr alle 60 Minuten.
619
Nützenberg – Elberfeld (– Südstadt)
Keine Änderungen vorgesehen.
620
Kuckelsberg – Nordstadt – Elberfeld – Ronsdorf Bf (– RS-Lüttringhausen)
Auf dem Abschnitt Ronsdorf – RS-Lüttringhausen wird die nachmittägliche Hauptverkehrszeit mit dem 20-Minuten-Takt um ca. zwei bis drei Stunden in die Mittagszeit und Nachmittagsstunden verschoben. Am Wochenende endet der Linienweg nicht mehr Kuckelsberg, sondern in der Nordstadt an der Haltestelle Wüstenhofer Straße.
621
Dasnöckel – Vohwinkel Schwebebahn – Wieden – Wülfrath-Aprath
Die Linie fährt an allen Tagen im 30-Minuten-Takt. Zu den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags und samstags verstärken weiterhin zusätzliche Fahrten den Abschnitt zwischen Dasnöckel und Vohwinkel Zentrum. Der Abschnitt Dasnöckel – Vohwinkel wird zu den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags nun auch in den Ferien verstärkt. Der Abschnitt Wieden – Wülfrath Aprath wird montags bis freitags im Berufs- und Schulverkehr angefahren. Die Linie 601 ist für diesen Bereich alternativ nutzbar.
622
Elberfeld – Wichlinghausen – Oberbarmen
Geringfügige Änderungen im Fahrplan und Angebot.
623
Arrenberg – Elberfeld – Röttgen – Sonnenblume
Geringfügige Änderungen im Fahrplan und Angebot. An Sonn- und Feiertagen verkehrt die Linie ganztägig alle 30 Minuten.

624
Barmen – Wichlinghausen – Dellbusch / Sternenberg
Keine Änderungen vorgesehen.
625
(Dönberg –) Raukamp – Elberfeld – Cronenberg – Berghausen (– Sudberg)
Die Linie 625 übernimmt von der Linie CE65 in den Nebenverkehrszeiten die Aufgabe, Dönberg und Sudberg zu bedienen.
626
Oberbarmen – Beyenburg – Radevormwald
Keine Änderungen vorgesehen - keine Linie der WSW.
627
Barmen – Raukamp – Dönberg – Velbert-Neviges
Die montags bis freitags stündlich zusätzlich angebotenen Fahrten zwischen Barmen und Dönberg entfallen. Auf dem Abschnitt Barmen – Raukamp bleibt es in den Hauptverkehrszeiten zusammen mit den Linien 617 und 637 beim 10-Minuten-Taktangebot.
628
Hamburger Treppe – Elberfeld – Unterbarmen – Barmen – Sedansberg
Keine Änderungen vorgesehen.
629
Lüntenbeck – Sonnborn – Nützenberg
Montags bis samstags entfallen morgens und abends Fahrten mit schwacher Auslastung sowie einzelne zusätzlich zum 60-Minuten-Grundtakt angebotene Fahrten zwischen Lüntenbeck und Sonnborn. An Sonntagen und Feiertagen fährt die Linie nicht, alternativ ist das AnrufSammelTaxi zwischen Lüntenbeck und Sonnborn nutzbar.
630
Schulzentrum Süd – Parkstraße / Lichtscheid Wasserturm – Ronsdorf
In den Nebenverkehrszeiten und am Wochenende wird das Fahrangebot auf einen 60-Minuten-Takt bzw. einen 30-Minuten-Takt gekürzt. Beim 60-Minuten-Takt wird das Diakoniezentrum in Ronsdorf nicht mehr angefahren.
631
Dasnöckel – Bruch – Vohwinkel Bf – Vohwinkeler Feld
Die Linie fährt an allen Tagen im 30-Minuten-Takt. Zu den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags und samstags verstärken weiterhin zusätzliche Fahrten den Abschnitt zwischen Dasnöckel und Vohwinkel Zentrum, zusätzlich auch das Wohngebiet Vohwinkeler Feld / Osterholz. Die Linie wird nun auch montags bis freitags in den Ferien verstärkt. Abends und morgens entfallen einzelne Fahrten.
632
Barmen – Wichlinghausen – Weiherstraße – Hannoverstraße – Hölker Feld
Früh morgens und spät abends fährt die Linie nicht mehr auf dem Abschnitt Hannoverstraße – Hölker Feld. Start- und Endhaltestelle ist dann die Hannoverstraße.
633
Burgholz – Cronenfeld – Cronenberg – Am Hofe
Die Linie fährt an allen Tagen im 60-Minuten-Takt zu veränderten Abfahrtzeiten.
634
Barmen – Hatzfeld – Herzkamp – Elfringhausen – Velbert-Nierenhof.
Keine Änderungen im Fahrplan

635
Markland – Raukamp – Elberfeld – Cronenfeld
Keine Änderungen vorgesehen.
636
Oberbarmen – Linde – RS-Lüttringhausen
Keine Änderungen vorgesehen - keine Linie der WSW.
637
Barmen – Raukamp – Dönberg – Velbert-Langenberg – Velbert-Nierenhof
Keine Änderungen vorgesehen.
638
Hügelstraße – Oberbarmen Bf – Heckinghausen – Konradswüste
Die Linie fährt samstags nun zwischen 9 und 19 Uhr. An Sonn- und Feiertagen fährt die Linie nicht, alternativ ist das AnrufSammelTaxi (AST) nutzbar.
639
Hindenburgstraße – Zoo / Stadion – Sonnborn – Boltenberg
Montags bis samstags entfallen morgens und abends Fahrten mit schwacher Auslastung sowie einzelne zusätzlich zum 60-Minuten-Grundtakt angebotene Fahrten zwischen Sonnborn und Boltenberg. An Sonntagen und Feiertagen fährt die Linie nicht.
640
Klinikum Barmen – Barmen – Heckinghausen – Ronsdorf
Änderung der Abfahrtzeiten von montags bis freitags.
641
Wülfrath – Düssel – Wieden – Vohwinkel Schwebebahn (– Haan-Gruiten)
Änderung der Abfahrtzeiten und des Angebotes montags bis freitags. Die stündlich zwischen Wülfrath und Wieden pendelnden Fahrten werden bis Vohwinkel Schwebebahn verlängert.
642
Oberbarmen Bf – Weiherstraße – Hannoverstraße
Geringfügige Änderung einzelner Abfahrtzeiten.
643
Hardt – Elberfeld – Nordstadt
Keine Änderungen vorgesehen.
644
Hatzfeld – Barmen Bf – Richard-Strauss-Allee
Früh morgens und abends fährt die Linie nicht mehr zwischen Hatzfeld und Barmen Bahnhof. Die Linien 614, 627 und 628 sind alternativ nutzbar.

645
Schulzentrum Süd – Universität – Elberfeld – Röttgen – Raukamp Schleife
Geringfügige Änderungen im Fahrplan und Angebot. An Sonn- und Feiertagen verkehrt die Linie ganztägig alle 30 Minuten.

646
Wichlinghausen – Oberbarmen – Toelleturm (– Parkstraße / Lichtscheid – Ronsdorf)
Änderung der Abfahrtzeiten montags bis freitags.
647
Elberfeld – Katernberg – Velbert-Neviges – Velbert-Langenberg – Hattingen
Keine Änderungen vorgesehen.
649
Elberfeld – Katernberg – Velbert-Neviges – Velbert Mitte
Keine Änderungen vorgesehen.
650
Klinik Bergisch Land – Ronsdorf Markt – Schenkstraße – Kommunalfriedhof – Monhofsfeld – Ronsdorf Markt – Klinik Bergisch Land
Die Linie fährt samstags nun zwischen 9 und 17 Uhr. An Sonn- und Feiertagen fährt die Linie nicht. Alternativ ist das AnrufSammelTaxi zwischen Ronsdorf Zentrum und Klinik Bergisch Land nutzbar.
659
RS-Lennep – Frielinghausen – Dahlerau – Radevormwald-Herkingrade
Keine Änderungen vorgesehen - Stadwerke Remscheid, keine WSW- Linie.
669
Beyenburg – Hackenberg – RS-Lennep – Grenzwall
Keine Änderungen vorgesehen.
670
Ronsdorf – Clarenbach – Remscheid Mitte – Honsberg
Keine Änderungen vorgesehen.
683
Vohwinkel – Gräfrath – Solingen Mitte – Krahenhöhe – Burg
Keine Änderungen vorgesehen - Solinger O- Bus- Linie, keine WSW- Fahrten.
745
Vohwinkel – Wieden – Mettmann
Keine Änderungen vorgesehen.
784
Vohwinkel – Haan – Hilden – D-Benrath (– D-Urdenbach)
Keine Änderungen vorgesehen.
AST02
AnrufSammelTaxi Schmitteborn
In den Verkehrszeiten mit schwacher Auslastung übernimmt wie bisher das AnrufSammelTaxi die Anbindung Schmitteborns an Heckinghausen und Oberbarmen Bahnhof.
AST11
AnrufSammelTaxi Norrenberg
Keine Änderungen vorgesehen.
AST13
AnrufSammelTaxi Falkenberg / Stiller Winkel
Keine Änderungen im Fahrtenangebot.
AST29
AnrufSammelTaxi Sonnborn / Lüntenbeck
Keine Änderungen vorgesehen.
AST30
AnrufSammelTaxi Ronsdorf-Rehsiepen
Das Fahrtenangebot wird an das reduzierte Busangebot der Linie 630 angepasst.
AST33
AnrufSammelTaxi Cronenberg-Herichhausen
Das Fahrtenangebot wird an das reduzierte Busangebot der Linie 633 angepasst.
AST38
AnrufSammelTaxi Konradswüste
Das Angebot wird entsprechend den wegfallenden Busfahrten der Linie 638 ergänzt.
AST50
AnrufSammelTaxi Ronsdorf-Holthausen
Das Angebot wird entsprechend den wegfallenden Busfahrten der Linie 650 ergänzt.
AST64
AnrufSammelTaxi Cronenberg-Kohlfurth
Keine Änderungen vorgesehen.
AST70
AnrufSammelTaxi Ronsdorf-Mühle / Boxberg
Keine Änderungen vorgesehen.
AST45
AnrufSammelTaxi Vohwinkel-Schöller
Keine Änderungen vorgesehen.
AST84
AnrufSammelTaxi Vohwinkel-Kinderbusch
Keine Änderungen vorgesehen.
E800
Uni-Express Hauptbahnhof – Universität
Morgens werden zusätzliche Fahrten zur Universität angeboten.
E860
Uni-Einsatzfahrten Hauptbahnhof – Universität – Campus Freudenberg
Morgens schaffen gezielt eingesetzte Busse dieser Uni-Linie zusätzliche Kapazitäten zwischen Hauptbahnhof und Campus Freudenberg.
E828
Hauptbahnhof – Trödelmarkt Schwesterstraße
Keine Änderungen vorgesehen.
NE1
NachtExpress Vohwinkel
Keine Änderungen vorgesehen.
NE2
NachtExpress Katernberg
Keine Änderungen vorgesehen.

NE3
NachtExpress Uellendahl / Dönberg
Keine Änderungen vorgesehen.
NE4
NachtExpress Barmen / Wichlinghausen
Keine Änderungen vorgesehen.
NE5
NachtExpress Barmen / Heckinghausen / Oberbarmen / Langerfeld
Keine Änderungen vorgesehen.
NE6
NachtExpress Ronsdorf
Keine Änderungen vorgesehen.

NE7
NachtExpress Cronenberg
Keine Änderungen vorgesehen.
NE8
NachtExpress Barmen – Oberbarmen – Beyenburg
Die erste Nachtfahrt von Barmen nach Beyenburg und zurück bleibt erhalten.
NE15
NachtExpress Elberfeld – Cronenfeld – Hasten – Remscheid Mitte
Keine Änderungen vorgesehen.
NE16
NachtExpress Remscheid Mitte – Lüttringhausen – Ronsdorf – Lüttringhausen – Lennep – Remscheid Mitte
Keine Änderungen vorgesehen.

NE23
NachtExpress Vohwinkel – Gräfrath – Solingen Mitte – Krahenhöhe

1 Kommentar:

  1. Kurzfassung
    http://www.oevts.uni-wuppertal.de/fileadmin/bauing/oevts/Kurzfassung_D%C3%B6nch.pdf

    Martin Dönch (Bachelor): Einsatz von Buszügen in Wuppertal

    Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht den möglichen Einsatz sowie das etwaig daraus resultierende Einsparpotential von Buszügen in Wuppertals Liniennetz.
    Zunächst wird ein Einblick in die geschichtliche Entwicklung, die rechtliche Situation, den Fahrzeugmarkt sowie die derzeit in Deutschland eingesetzten Buszüge gegeben. Anschließend werden, aufbauend auf einer Betriebsbesichtigung und Mitarbeitergesprächen bei den Stadtwerken Osnabrück, Voraussetzungen für einen effektiven Buszugbetrieb erörtert. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird der mögliche Einsatz von Buszügen in Wuppertal untersucht. Im
    Fokus stehen hierbei etwaige Einsparpotentiale, welche konkret anhand einer geeigneten Linie, auf Basis von Fahrgastzähldaten des Jahres 2013 sowie des entsprechenden Fahrplans, analysiert werden.


    In einer gesonderten Betrachtung wird der Einsatz von Buszügen im Uni-Verkehr untersucht. Des Weiteren wird geprüft, ob die vorhandene Infrastruktur mit den Buszügen genutzt werden kann und in wie weit sich deren Anschaffung ggf. auf den restlichen Fuhrpark auswirkt.


    Die im Rahmen dieser Bachelor-Thesis durchgeführten Analysen führen zu dem Ergebnis, dass es sich bei Buszügen um ein Verkehrssystem mit hoher Akzeptanz sowohl bei Fahrgästen als auch bei Fahrern handelt. Das Genehmigungsverfahren gestaltet sich recht aufwändig, da es seit dem Verbot der Buszüge im Jahr 1960, erstmals 2003 wieder möglich wurde, diese Fahrzeuge über Ausnahmegenehmigungen in Deutschland einzusetzen. Bezüglich der Ausnahmegenehmigungen gibt es derzeit kein bundeseinheitliches Verfahren. Der Einsatz von 23 m langen Buszügen führt zu einem insgesamt niedrigeren Fahrzeugbedarf, da diese zum einen über eine höhere Kapazität gegenüber einem Standardgelenkbus verfügen und zum anderen in verkehrsschwachen Zeiten durch Abkuppeln des Anhängers auch im Solo-Betrieb eingesetzt werden können. Die Analysen zeigen, dass durch den Einsatz von Buszügen erhebliche Einsparungen erzielt werden können. Im Fall der betrachteten Linien ergaben sich Kostenvorteile von ca. 12 bis 30 % gegenüber dem Betrieb mit Gelenkbussen. Es zeigt sich außerdem, dass eine Anpassung der Haltestellen an die Dimensionen der zum Teil 23 m langen Buszüge oftmals unumgänglich ist.

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