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Montag, 9. September 2013

Bundestagswahl 2013: Antwort auf eine Frage zum Thema Bildung

Sehr geehrte Frau Haase!
Danke für ihre Doppelfrage.
"Gern würde ich wissen, warum kein klar einsehbares Foto von Ihnen weder hier noch auf Facebook ersichtlich ist."
Wenn Sie meine Fresse sehen wollen, müssen Sie nur meine Profile von früheren Jahren öffnen. (Fresse ist ja in der hohen Politik durchaus eine übliche Ausdrucksweise ). Ich weiß aber auch nicht welchen politischen Sinn es macht, hier mein Portrait zu zeigen. Für mich hat das Bild nur einen Zweck, meine Seite hervorzuheben. Und man kann mich hier deutlich erkennen in meiner Bergischen Heimat bei einer ÖDP- Demo  im Jahr 2010 in Wuppertal.  Auf dieser Seite finden Sie auch den Text von meinem rein inhaltlichen Wahlplakat. Eines meiner Lieblingslieder ist von Rheinhard Mei und behandelt in der ersten Strophe die "auf jugendlich gemachten Greise" auf den Wahlplakaten. 



Das Bild zeigt auch vieles, was Bezug zu meiner Politik hat. Mein bestes Schwerpunktthema ist der ÖPNV und so sehen Sie einen Linienbus und die Schwebebahn im Hintergrund. Und der Brunnen bringt Wasser ins Bild, ein wichtiges Lebensmittel, dass nicht zum Profitobjekt werden darf bzw. ein Stoff der unsere Ökosysteme prägt, mit dem wir sehr vernatwortungsbewusst umgehen müssen. Und auf Facebook muss man ja nicht alles einstellen, es heißt zwar Gesichtsbuch, aber man kann dies auch so auffassen, dass man sein wahres Gesicht zeigen will - und damit sind ja keine Portraits gemeint.

"Des Weiteren würde ich Sie bitten zu Ihren Vorstellungen bzgl.
Bildungspolitik Stellung zu nehmen."
Dieses Thema ist nicht mein Kerngebiet, aber ich will trotzdem eine Antwort versuchen.

Bildungspolitik ist Ländersache und ich finde, dass ist gut so. Zwar klagen einige über die Unterschiede in den Bundesländern, aber wenn alle das Gleiche machen würden, könnte man nicht voneinander lernen und schlechtere von besseren Konzepten trennen. Eine Beteiligung des Bundes an der Bildung ist eine Sache, die der Bundesrat mit dem Bundestag aushandeln kann.
Heute spricht man ja schon von Bildung, wenn Eltern die Kinder von klein auf in Einrichtungen abgeben. Hier denke ich, wird der Bildungsbegriff übertrieben. In der Kleinkindphase ist die Bindung das wichtigste, die wesentliche Grundlagen für die spätere Bildung schafft. Aus diesem Grund trete ich für die Subjektförderung ein durch ein Erziehungsgehalt an die Familien statt der Objektförderung an die Betreuungseinrichtungen. Dann können die Eltern entscheiden, ob diese den Betrag für Fremdbetreuung einsetzen oder selber für die Kinder da sein wollen. Das Internet bietet Chancen, Angebote zu schaffen, die die Eltern unterstützen (siehe auch oben unter "Ziele" meine Aussagen zur Familie).
Im Hochschulbereich hat die Bundesregierung auch durch die Vergabe von Forschunsgaufträgen Einfluss, da auch Studiernende an den Forschugsarbeiten mitwirken. Dadurch dass ich die Politik von der Wirtschaft trennen will durch ein Verbot von Verbands- und Konzernspenden an Politiker und Parteien und durch ein Verbot für Parlamentarier, einen Aufsichtsratssitz in einem privaten Unternehmen wahrzunehmen, soll sicher gestellt werden, dass die staatlichen Forschungsaufträge dem Gemeinwohl dienen und vor allem Bereiche abdecken, an denen private Auftraggeber kein Interesse haben. Die Abhängigkeit der Hochschulen von Drittmitteln muss so reduziert werden.
Das Bildungssystem muss die Person in den Mittelpunkt stellen. und ich denke, es gibt kein System, dass für alle passt. Allerdings ist eine Differnezierung des Schulsystems nur möglich, wenn auch genügend Kinder da sind. Für Radevormwald halte ich aus diesem Grund eine Gesamtschule für die sinnvollste Schule. Ziel der Schulen soll es sein, möglichst viele Kinder zu einem hohen Schulabschluss zu führen. In größeren Städten könnte ich mir daher vorstellen, das man Schulen für Lerntypen schafft und die Kinder dann auf die Schule gehen, die ihren Lerntempo und ihren Lernmethoden am Besten entsprechen. So könnte es neben der G 8 bis Klasse 12 auch eine G 10 geben bis Klasse 14, für Kinder, die mehr Zeit und Wiederholungen brauchen, um sich einen Lernstoff einzuprägen. Behinderte Kinder sollte soweit es möglich ist in diese Schulen integriert werden (Inklusion).
Wichtig ist mir, dass in den Schulen Werte gelehrt werden. Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben sollte eine Leitlinie sein. Es geht darum, die Persönlichkeiten zu fördern und gleichzeitig ein Bewusstsein zu schaffen für das Gemeinschaftliche. Dabei hat die Gemeinschaft immer der Person zu dienen, was aber umgekehrt auch dazu führt, dass jede Person die andere Person achten muss. Das heißt, Bildung soll die Werte vermitteln, die auch Eckpfeiler der christlichen Soziallehre sind: Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl. Wo eines dieser Fundamente dominant wird, droht die Gesellschaft zu entmenschlichen. Deshalb ist Bildung immer mehr als Ausbildung. Oder wie es die Kommunistin Rosa Luxemburg sinngemäß sagte: Freiheit ist auch immer die Freiheit des anderen. (Die späteren Verbrechen im Namen der Ideologie kann man dieser Frau auch wegen ihrer frühen Ermordung nicht nicht anlasten. Zusammen mit Karl Liebknecht gehört sie zu den vorbildlichen Politikern, die als USPD gegen den 1. Weltkrieg im Reichstag stimmten.)
Diese soziale Bildung kann aber nur begrenzt in der Schule stattfinden. Eine sehr gute Schule für soziale Kompetenz ist die intakte Familie. Die Anerkennung der Erziehungsleistung durch ein rentenwirksames, steuerpflichtiges Erziehungsgehalt soll den Familien helfen, diese Aufgabe wieder besser zu erfüllen. Das kann durch Internetangebote gefördert werden, die den Eltern Anregungen bieten oder Hinweise, wo Beratung zu welchen Themen gegeben wird. Nur bei einem Versagen der Eltern kann das Erziehungsgehalt (teil-)gepfändet werden, um damit die notwendigen Maßnahmen für die Kinder zu finanzieren.
Probleme habe ich mit der Art und Weise, wie heute oft eine Frühsexualisierung in der Schule betrieben wird. Sex mit jedermann wird als etwas völlig normales dargestellt, wenn man nur Kondome und Verhütungsmittel nimmt. (siehe dazu den letzten Abschnitt meiner Aussagen zur Landtagswahl 2010 . Die Phantasie der Kinder und Jugendliche wird durch diese Art der Aufklärung erst recht auf die Sexualität und die relativ schnelle Triebbefriedigung gelenkt. An die Kolateralschäden denkt niemand. Die hormonellen Folgen des Sexualakates verstärken Bindunsggefühle und verkürzen so die intensiven Kennenlernphasen, sie führen zu frühen Enttäuschungen, mehr Partnerwechsel, mehr Sexualerkrankungen, Frühabtreibungen von kleinsten Embyonen und trotz Verhütung zu mehr Abtreibungen. Auch die Nebenwirkung der Pille als Vitalstoffräuber und Tromboseförderer werden meist unterschlagen, die Gesundheitlichen Langzeitfolgen haben die Frauen zu tragen: Medizinische Information  und Coordination gegen Bayer- Gefahren . Hier gilt es die Treue und Enthaltsamkeit bis zur Ehe als erstrebenswerte Verhaltensweisen mindestens genauso zu vermitteln, wie heute die Verhütungsanleitungen. Ebenso ist die natürliche Empängnisregelung zu vermitteln. Es wundert mich sehr, dass die Grünen, die bei Tieren den Hormoneinsatz kritisieren nicht massiv dafür eintreten, dass diese umwelt- und menschenfreundliche Verhütungsmethode (keine Folgekrankheiten und Frühabtreibungen) massiv beworben wird. Aber das hat auch wieder ökonomische Gründe! Die Verhütung ist ein Milliardengeschäft, bei dem es um Umsatzmaximierung und nicht um das Wohl der Menschen geht, die natürliche Familienplanung ist ein Konzept der Körperbeobachtung, dass einen sehr hohen Wirkungsgrad erreichen kann, aber nie eine Geschäftsgrundlage für die Pharmakonzerne werden kann. Und diese Konzerne und von denen geförderte Lobbygruppen liefern die Konzepte für eine Sexualaufklärung mit, die ihren Umsatz sichert.
Mit bestem Gruß, Felix Staratschek
 

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Kommunlapolitiker aus Radevormwald können Sie dort befragen.

 

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